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Neue jüdische Presse · 1921-05-26 · Heft 20 (26.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 20 (26.5.1921)
Date
1921-05-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 20. «eue JMM Wrefl« Seite S- Ostsnä- ApviKskts / H. Ploelimann, Verwalter Hanauerlandstr. 2 Telephon: H. 2802 TIa. Qualität das Beste zur FrQbjahrskur. stärksten Assim ilierungsbcstrebungen nicht zn erreichen vermögen, erringt sich^ die- Bewnniig der eigenen Besonderheit, das Hervorkehren b e >v n ß t e r Selb st - würde. Wir Juden haben in Staat und Kommune stets mit unserer Steucrkraft sämtliche kulturelle Lcistuugcn mitgetragen und haben so Kirchen und christliche Schulen mitcrhalten, — denn unsere Synagoge» und unsere jüdischen schulen haben wir meistens aus der eigenen Tasche ohne den geringsten Beitrag von Staat oder Kommune bezahlen müsse», lind wo mail uns einen Beitrag aus öffentlichen Mitteln gewährte, geschah cs iir der Regel aus Liberalität, jedoch nicht fußend auf rechtlichen Anspruch. Es geschah »ns, wie wir es verdienten: den» was wir forderien, folderten wir nicht als nufer Recht, vielmehr aus Gründen der Billigkeit, hatten wir doch die Gleichberechtigung nicht als Juden, sondern nur alS Menschen verlangt. Erst die jüdische Rcgencrationsbcwegnng mit ihrem Betonen eines jüdischen Volkstums hat dies geändert. Ein interessanter Beleg für ' den Erfolg dieser Forderungen einer tvirklichen Emanzipation wird soeben aus B r n n » gemeldet. Dort hatten die jiidischnationa'.cn Gemcinderäte zum Einsetzen ihrer assimilatorischen jüdischen Kollegen aus Prinzip die Subventionierung, der jüdischen Institutionen beantragt. Der 'Anspruch wurde anerkannt, und eS ivurden für.Institutionen der jüdischen sozialen Fürsorge 84 000 Kr. mnd für die jüdische» Schule» 126 000 Kr. in daS Budget eingesetzt. Erez Israel. Die Waisen. Die Zahl der jüdischen Waise» in Palästina und Syrien, die vermittelst der amerikanischen Hilft ausgehalten werden, bctlägt jetzt 3460. Der Jischub selbst ist nicht imstande, sich am Erhalt dieser Waisen zn beteiligen, iveshalb alles vom Joint geleistet werden must. Beim eingeschränkten Budget des Joint fällt es nicht leicht, aller Rot zu steuern. In seinem letzten Bericht an die Zentrale berichtet Dr. d e Sola Pool: Wir kennen die Lage der Waisen der ganzen Welt und verlange» für die palästinensischen Waisen nicht mehr als das bloße Minimum für Weiterfiihrung der 'Arbeit. Wir wissen, das; jeder übrige Dollar für uns einen verlorenen Dollar für die osteuropäischen Waisen bedeutet. " Der Bericht Dr. Pools enthält statistische. Tabellen mit Zissern über die Lage der Waisen, in den verschiedenen Teilen Palästinas. Außer den Ganz- und Halbwaisen gibt IV* Neu eröffnet! *WB Cafe Schneider, Zeil 46 Konditorei feinster Backwaren. Spezialität: Pralineses auch 315 Kinder, die, wenngleich sie Eltern habe», doch, als Waisen zu betrachten sind, da die. Eltern entivcder Invaliden sind, oder sich in Irrenhäusern befinde», resp. verschöllen sind. Bon diesen Waisen befinden sich 4147 Zöglinge in Jerusalem, 567 unter ihnen sind Vollwaisen. In Sasfed gibt es 328, in Tiberias 23l, in Jaffa 205, in Haifa 101 und in Hebron 14 Waisenkinder. Die Kolonien in Judäa sorgen für 81 und die Kolonien in Galiläa.für 36 Waisen. Insgesamt gibt es in Palästina 3251 und in Syrien 200 Waisenkinder. ,„J.P.Z") Die jüdische Arbeiterpartei über die Iaffaer Vorgänge. Die Jüdische Arbeiterparrei („Achdnth Haawodah") de-. pcschierte am 5. Mai an die Arbeiterpartei in England: „Der arabische -Pöbel, ansgehetzt durch Esfendis und Beamte, veranstaltete am 1. Mai ein Blutbad unter den Juden Jaffas. Einzelne Fälle von Gewalttaten kamen schon am frühen Morgen -vor. Es liegen Beweise vor, das; es sich um einen vorbereiteten Pogrom handelt Der große Umzug der jüdischen Arbeiter, der mit Erlaubnis der Regierung in Tel-Awiw veranstaltet wurde, ging in Drdnnng und Frieden vorüber. Eine andere Ansammlung von nur einigen Dutzend Leuten, die ans einer dem arabischen Viertel nahen Straße eine Demonstration veranstalteten, wurde von Störenfrieden und arabischen Schutzleuten überfalle». An der Plünderung der Geschäfte und den öffentlichen Mordtaten beteiligte» sich die Schutzleute,, die Waffen unter die Angreifer verteilten und auch selbst schossen. Viele von ihnen legten ihre Uniform ab, nin nicht erkannt zn werden. Sie benutzten dabei Messer, Geivchre und Bomben. In daS Jinniigrantenhcim drangen Schutzleute während der Mittagsmahlzeit mit Handgranaten ein und ermordeten dort 12 Männer und eine Frau, während 40 weitere Leute verwundet wurden. Die lokale Administration ergriff 3 Tage nicht die zur Herstellung der Ruhe nötigen Maßregeln. In der arabischen Borstadt wurde am nächsten Tage eine jüdische Kolvnistenfamilie und der bei ihnen wohnende bedeutende Schriftsteller. Brenner ermordet. Die Zahl der bereits zur Beerdigung gelangten Toten erreicht bis heute 37, die der .Verwundeten 200 ..." Churchills Palästinaprojekte Wie „Daily Telegraph" mitteilt, hat sich Kolonialminister - Churchill dahin entschiede», daß die in seinen Bereich fallende Verwaltung des Mandatsgebietes Palästina in der bisherigen Weise weitergeführt wird. Es soll, besonderen Wert ans den Ausbau des Hafens von Haifa gelegt werden: die Stadt soll der Ausgangspunkt eines Autoinobiluctzes und einer Eisenbahn nach Mesopotamien werden, auch sollen hier die Rohrleitungen iür das mefopotamische Raphta münden. Die Hedschäsbaön wird einer besonderen Kommision unter Führung eine-s englischen Fachmanns unterstellt. Palästina soll zn Verteidiguilgszwecken eine eigene Truppe erhalten, je zur Hälfte aus Juden und Arabern bestehend. Das Qstfordanland soll ein unabhängiger Staat werden und vorläufig unter Führung des Emir Abdullah, eines Bruders des Emir Faisul, stehen, der re» britischen Beratern unterstützt werden wird. (Emir Faisul soll das Haupt der mesopotamischen Regierung werden.) Die Heiligen Stätten Palästinas toerde» unter den Schutz einer aus Vertretern aller drei Religionen gebildeten Kommission gestellt, an deren Spitze eine englische Persönlichkeit treten wird. Ottenbach« Drucklntt-Anlage Offeabaoh a» N. Telefon 123. Unübertroffene Teppichrelnfgug mittelst Druckluft. Das erste Seebad Vorüerasirns. - Die Stadtverwaltung der jüdischen Stadt Tel Awiw: .bei Jaffa hat von der palästinensischen Regiernna eine 'Konzession zur 'Errichtung von Seebädern an der Küste erworben. Es wird das erste moderne Seebad Vorderasiens iverde». Deutsch-Oesterreich. Lesterreichs Jude» für die ukrainischen Jude«. Die Bnei Brith-Logen, die Jsr.- Allianz, das Zion. Landestomitee, die Wiener Knltusgenieinde, die Agudas JiSroel uj.v. ujw. fordern in einem Aufruf Desterreich» Juden zur Hilfe für die ntrainijchen Juden auf. In. dem Aufruf heißt es: „Den zivölfmaligen Wechsel der Macht in der Ukraine mußte» die Juden mit entsetzliche» Pogromen büßen. 'Rach einer Statistik, die der jüdischen» Welthilfskonferenz' zu Karlsbad ^Sommer 1020) vorlag. wurden innerhalb vierzehn Monaten nicht weniger als 568 Drtjchaflc» der Ukraine vo» den bis»»» btutigste» I u d e » in a'f f a k» k r e s der W e l t g e j ch i ch l e betroffen. Rach den Pogromen im Frühjahr nno Sommer 1010 zählte man 138000 jiiöifrtic L e i che». Die Zahl der Kranken, Verstämmel tcu, Mißhaudektcn, in den großen Wäldern Hernmirrenden ist nicht zn überblicken. Die wahnwitzigsten Greuel wnrden a» Männern »nd Frauen, an Greisen und Kindern verübt. So durften während des mehrtägigen Judenschlachtens in Prosknrow die Leichen nicht bestartet werde», und die martervvtle 'Riederinetzetuug wurde um 6 Uhr. abends durch das Konzert einer M n s i k k a p e l t e beendet. Anläßlich . der berüchtigten ^jAprilpogrome" wurden t0 jüdische Städtchen vollkoinineu ansgeschtachtet und die Bedanernslverten, welche auf Dampfern zn entkommen suchten, e r t r ä n k t. Väter haben große Summen gezahlt, dmnit ihre Löhne nicht zn Tode gefoltert, sondern bloß — erschossen werde», und haben der Erschießung beiwohnen »ugscn. Eltern wurden gezwungen, ihre Kinder lebendig z u b e g r a b e n , und Mütter, das Blut g e s ch lachte i e r .Säuglinge zu trinke it. 'Aber während »um anläßlich der .Wartsbader Welthilfskonferenz hofstc, daß das Maß der Leiden auf dem blutgetränkten Boden der Ukraine erschöpft sei, wurde das Morden und Foltern »och bis in die aklerjnngste Z e i t fortgesetzt. So haben i,n verflossenen .Herbst -die entmenschten Horden des Generals Balacholvicz iin ukrainischen Grenzgebiet 150 jüdische Ortschaften heimgesucht. Zerstörte jüdische Siedlungen, unzählige Gräber zuiode gefolterter Juden, jeden 'Altershermnirrende hungernde Wittven und Waisen, venerisch kranke, geschändete Mädchen und Biiiia» _ Büromöbel Gelegenheitskäafe in Flach-, Büro». Schreib» masohlnsntlschsa, Stuhles. Sesseln, | elseras Kontor-Schränke. Freya, Büro-Einrichtungen, Theaterpl. 14. Sepphoris und Rom List historischer Roman aus dem vierten Jahrhundert. Bon Ludwig Philippsohn. Fortsetzung.) Reben tzxut Lager hatte sich aus einen Sessel eine männliche Gestalt niedergelassen, die mit den Zeichen der höchsteil Würde bekleidet war. Wie der Mann da saß, das Haupt in die Rechte gestützt, schmerzliche Trauer in den Zügen, sah man, daß er nur klein an Gestalt, aber ebenmäßig gebaut, ' und durch den Geist wie die Grazie, die über ihn ansgebreitet waren, gewinnend und imponierend war. Ebenso waren seine Züge unschön, markiert, und von einem mächtigen Barte fast verunziert: aber die hohe Denkerstirn, Pie großen, leuchtenden Augen und der wohlgebitdete Mund, um welchen tiefes'Gefühl und Menschenfreundlichkeit spielten, machten einen wohltuenden Eindruck auf den Beschauer. •: Er mochte wohl schon eine Zeit lang gesesssen haben, als eine Bewegiliig der Krankeii ihm verriet, daß sie aus dem Schlummer erwacht sei; er richtete das Haupt empor und seine Blicke begegneten den Augen seiner Gattin, die in einem unnatürliche» Feuer glänzten. Ueber ihr Antlitz flog der Schein der Befriedigung, als sie ihren Gemahl geivahrte, und er sprach zu ihr: „Tn hast mich herbeschieden lassen, teure Helega, und obschon ich. gern alle Aufregung für Dich vermeiden möchte, weil sie Dir nur schädlich sein kann, so wollte ich doch Deinem Rufe gehorchen, lyib wenn Du mir versprichst. Dich so ruchig wie möglich zu verhalten, bin ich bereit zn vernehmen, was Du mir zu sagen habest." ,JD mein teurer Julian," erwiderte die Kranke, „ich isaylaWir; ich will, wie Du gesagt, so ruhig wie möglich sein. Aber sieh, toiderstreite cs mir Nicht, ich fühle, ich cheiß es gewiß, daß das Ende meines Lebens nahe ist. Es kvnuen noch Stunden, vielleicht einige Tage vergehen, bis ich den letzten Seufzer ausgehaucht, aber mehr sicher nicht. Und ich will nicht, daß Du noch länger an meinem Schmerzenslager weilest und,Dir, der Du so Vieles und Großes zu-bedenken und zu beschicken hast, von einem Leiden das Herz beschwert.unü.der Geist erdrückt werde. Ich wünsche auch)-daß Du das freundlichere Bild von mir in Deiner Erinnerung bewahrest, das ich Dir jetzt »och biete; daß wenn Du in Zukunft an inich denkest, nicht die bleichen, entstellenden Züge des Todes vor Deine Seele treten. Darum, da nach dem letzten Anfall mir jetzt leichter ist und ich sprechen kann, tvill ich die Stuntze des Abschiedes mit Dir feiern: ich will Dir alles sagen, lvas mir ans dem .Herzen liegt. Wehre mir nicht, schüttle nicht das Haupt, sage nicht,. der Arzt hat es verboten, — der Arzt kann mir nicht helfen, die Stunde ist nahe, und ich will von Dir scheiden, nachdem zwischen uns alles licht und lvahr geworden." Allerdings wehrte der Cäsar Julian, den jetzt sein Heer zum Augustus erhoben, das Beginnen seiner Gemahlin ab, schüttelte mit dem Haupte, und wollte Einwendungen erheben; aber er sah ein, daß er ihrem Begehren werde nicht widerstehen können, ein Seufzer erhob sich aus seiner Brust, er ergriff die Hand seiner Gattin und sagte: „So sprich, Helena, aber ruhig und langsam." „Mein Julian," hob sie an, „laß mich vor allem den heißesten Dank meiner Seele Dir aussprechen für alle die Liebe, die Du mir ertviesen, für alle die zärtliche Sorgfalt, die Du um. mich gehabt. Ich fühle es tief, wie unendlich ich Dir dafür verpflichtet bin, und um so mehr, als ich mit dem einzigen Schmerze scheidedaß cs die Hoheit Deines Geistes, die Pflichttreue Deines Herzens, Dein zarter und edler Sinn es waren, die Dich leiteten, und nicht — die Liebe. ... (£-5 war die treue Hand meiner Schwester Eusebia, die meine Gefühle für Tick kannte, es war die gewaltätige Hand des Contaniin.s. der Dich an sich fesseln wollte, sie waren es, die Inich zu Dir führten. Du nahmst mich als Deine Gattin an und widmetest mir seit diesem Augenblick die zärtlichste-Fürsorge, die treueste Ergebenheit. Ach, und ich liebte Dich so sehr; all mein 'Sinnen und Trachten ging dahin. Deine Liebe für mich zn gewinnen-und Dir ein süßes Glück zu bereiten ..." „Aber, geliebte Helena." unterbrach sie Julian, „wie kannst Dir so sprechen? — Dieses Glück von dem Du redest. Du hast es mir geschaffen, und niemals wird ein Weib im Stande sein, mir innigere und heiligere' Gefiihle cinzuflößen, als Du cs getan!" „Rein, mein Julian! Ich ziveisle nicht an der Wahrheit Deiner Worte. Wer so wie Du handelt, an dessen ’ Aufrichtigkeit einen Zweifel zn hege», iväre eine Lästerung. Mer dennoch tvar es nur Dein treuer, edler Sinn, der mir cntgegcnkam, und wenn meine Liebe zn heißer Glut anschwoll, fühlte ich wohl, daß die Deinige zwar rein itnd, lauter leuchtete, aber nicht wärmte. ..." „'Aber, Helena, bist Du nicht ungerecht? Ich gebe zn, daß mein Sinn von Kindheit an zu sehr auf das Allgemeine, ans das Wesen der Dinge, das ich zn fassen und zn begreifen suchte, gerichtet >var, das ich selbst dann liicht voll mir weisen kann, wenn ich mir den Gegenständen der Wirklichkeit und Politik beschäftigt bin und diese meine volle Aufmerksamkeit verlangen. So kann es wohl gekommen sein, daß ich bisweileir ctivas ablvesend erschienen, wenn Du mir mit den Beweisen Deiner Liebe entgegenkamst; aber ich habe diese immer zn würdigen verstanden und sie mit aller Zärtlichkeit erwidert." „Ja, das hast Du. Doch schilt Deine rörichte Helena n'icht,. wenn sie nngenüg,am war, wenn sie Dich ganz einnehmen. Dich allein besitzen wollte. Aber dies ist ja' nun vorüber, und ich muß aus dem Paradiese scheiden, durch dessen Pforte ich eben eingetrete» und in dessen innerstes Heiligtum cinzudringe» die größte Sehnsucht meines Lebens war. Was ich nun noch von Dir verlangen inöchte? O, daß Du mein Gedächtnis in den hellsten, ungetrübtesten Farben bewahrtest, daß mir der Vordergrund in Deinem Herzen erhalten bleibe, damit, wenn auch Dein Geist dereinst die Lchwelle des Jenseits überschritte», .meine Seele Dir entgegenjauchzen und das Bayd wieder anknüpfen könne, das der Tod jetzt.mir seinem grausamen Schwerte durchschneidet. ... ." „Helena, wie kannst Du hieran zweifeln? Deine liebliche Erscheinung, rvelche unberührt von der Hand des Alters, iir unsterblicher Schöne, vor meinem Geiste blühen wird. Deine reine Seele, Dein Herz voll edelster Güte, sie haben sich mir eingeprägt unverlöschtich, und ob mir das Geschick, eine lange oder kürze Spanne Zeit auf dieser Erde gönnen wird, die Zeit wird inachtlos an Deinem Bilde vorübergehen, das auf dem Hintergründe der bitter» Erfahrungen, die mit jedem Schritte im Leben an beit Menschen gemacht werden, nur immer leuchtender, nur immer reiner und heller hervortreten wird." Die Kranke lächelte bei diesen Worten wie von einemtz hohen Glücke, sic erfaßte beide Hände des Augustns und drückte sie au ihr Herz; er aber schlang den Arnr um ihre Schultern und legte ihr Haupt leicht au' seine Brust. Sv saßen sie eine Zeir lang schweigend, ein jeder in seine Gesüble versunken. (Fortsetzung folgt.) ' .

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