Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 20 (26.5.1921)
- Date
- 1921-05-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. KUNSTLERSPIELE 7 ülir Sohäfergasse 13/15. 7 Uhr. Vornehmes Familien-Kabarett. '■Jben Der Dclegierteiirag crivartct, das; die ziouisn scheu Füh- "-«r alles tun werden, «in die Einigkeit innerhalb der Welt- «rgmiisarion wieder herznslekkcn und über alle Einzclsragen zur Verständigung zu gelangen. An t ra g H a p oe l H az a ir. - Angesichts der Ereignisse in Jaffa, die zeigen, ivelchc Gefahren dem Iischiuv von einer weiteren Verzögerung des Aufbaus drohen, appelliert der Delegiertcutag in brüderticher Gesinimilg dringend an die Konvention der amerikanischen Zionisten, die Einigkeit im amerikanische» Zionisinils herzn- ,stellen und sofort eine energische Kampagne für Keren Hajesjod einzu leiten. .... zz.. Antrag K er en'Alij ah. -Der- Detcgicrteniag beauftragt den 03. A„ unverzüglich Mittel für die Rerufsvorbercitniig und llebcrsiedlung von Chaluzim zu - beschasscn. . Die Lerwalnnig dieser Oielder soll'einen, unter der Aussicht des 03. A. sichenden Komitees übertragen werden, .in welchem den mit der Ehalnzarbeit direkt beschäftigten Organisationen entsprechender Einskns; zuzusichern ist. A »t r a g B l n in c n s c l d. An der kicbcrzeugnng, das; der Keren Hajesjod alle jüdische» Gruppen für die Arbeit zu,» Ausbau Palästinas einheitlich znsammcnfassrn mus; und kann, billigt der Dclegierrcntag die bisherige Politik des Gcschäftsführcnde» .Ausschusses gegenüber den nichtzionistischcn Organisationen. Die Voraussetzung und Folge dieser Politik ist die ziclbeivnszie Stärkung einer curschiedene» zionistischen Oicsinnnng, die möglichst viele Zionsten in Deutschland zu echtem Pivniertuin erzieht. Diese Gesinnung gebietet vor allein, das; der Geschoftsfiihreiide Ausschuß ^7 bei dein die zentrale Leitung .aller zionistische» Arbeiten liegen mus; — l.alle Einrichtungen trifft, um nnscre Jugend menschlich, geistig und sachlich ,ms ein nationales jüdisches Leben in Palästina vorzubcrcitc», 3. die Eiiilvandcrung nach Palästina mit allen Kräfte» fördert, nud 3. die Erkenntnis der nationalen R 0 t - wendig ketten auf dem OZebict der Palästina- - arbcit und der Galutharbeit, insbesondere auch der sozialen Arbeit,' durch einheitliche Führung der Presse nud der Propaganda stets klar zu», Ausdruck . bringt. Die Wahlen. Als Vertreter der deutschen Landesorganisation i», Allions-Komitee wurden F c l i x R 0 s c n v l n t h und Professor Heinrich L o c w c einstimmig gewählt. Zum Vorsitzende» der Z. V. f. D. wird iii,tcr lebhaften Ovationen Felix. Rosenblüth einstimmig -iviedergcwählt. Der Geschästsführende Ausschns; erhält folgende Zusammensetzung : K u r t B l u nt e n s e l d, Dr. A. H a n t k c, Dr. Walter Moses, Dr.. Siegfried Moses, Dr. Moses Sinoira, Dr.. Israel Anerbach, Dr. -Egon :Ti 0 He ubcrg, M a x I. Kober, Ä r t h n r R a 11, Dr. M a x Lira n st. Außerdenr wird ein Zentralkomitee von -13 Mitglie- Dern sowie cm Ehrengericht gewählt. Van Sem MiSrachi auf. Sem Deleglertentas . Lazarus Barth führte in feiner Rede auS: Die Zeit ist gekommen, da die Zionistische Organisation zurücitritt hinter die Gesamtheit des jüdischen Volkes, die Das Aufbauwerk leisten must. Es ist ihre Pflicht, innerhalb dieses' Voltsganzen den radikalen Flügel zu bilden, damit nicht die Ideen, die unsere Bewegung geschaffen hat und die zurück zum Judentum führen müssen, etlva hinter rein tcch- - nischen Dingen verloren gehen. Auch das Fehlen einzelner Mitglieder an der heutigen Tagung darf nicht den Anschein erwecken, als ob heute grundsätzliche Differenzen bestehe»« die etwa die Einheitlichkeit unserer Organisation gefährden. Das hat auch Klee in seinem Brief an den Delegicrteirtaig -deutlich ausgesprochen. — ES ist garnicht richtig, das; Bin- -jan Haarez den Assimilanten näher steht als wir. Die Assruiitanieii hätten gern uns dir gesamte Arbeit H» Ercz Israel überlassen, hätten auch dafür vielleicht spenden gegeben, wenn wir ihnen dafür die Gestaltung des indischen Lebens ün Goliis überlassen hätten. Ein solches Komproniiß wäre ihnen leicht gewesen, weil ihnen Erez Israel innerlich vollkoinincn fernsleht. Und nun ist cs interessant, das; aus der widern Seite die Differenzen zwischen uns und Binjan Haarez nicht in der Golnsarbeit liegen, sondern, das; sie in Bezug auf die Tätigkeit in und für Ercz Israel entstanden find, und diese werden mehr betont, gerade weil dem Binjaii Haarez Ercz Israel ebenso nahe ist, wie niis. (Zurufe links.) . - Doch, meine Damen «nö Herren, ivonn Sic das bczweisclu, so machen Tie nur den Fehler, das; Sie Binjan Haarez mach seine» M i t l ä u s c r » bcuricilcii und nicht nach seinen Führer». Siekönnen. nicht sagen, das; die prominenten Männer des Binjan Haarez für Kompromisse des jüdischen Lebens im Galuth sind, wenn Sic bedenken, das; Kollcnscher den jüdischenBolksrat in Polen geschassen und gehalten hat, das; Kollenscher-der hauptsächliche Theoretiker nationaler Gcmeindcpotitik war, und das; Klee als ^Spitzenkandidat für die. jüdische. Volksgemeinde in die Berliner Repräsentantenvcrsämmkung eingczoge» ist und dort Äen.Gedanken seiner Fraktion pronoiizicrt genug ziun Aus-- i-rpck bringt. Aber es. erscheint mir ch a takte ri st i s ch, Keue Jüdische Prelle daß inan Binjan Haarez . nach seinen Mitläufern^ und,nicht. nach-, fernen' prominenrcn Männern, beurteilt. Redner kritisiert dann die E r z i e h ü n g d e r I u - 'gend für Erez Israel. Im Westen sei der Zionismus immer ein Schritt zum Judentum hin, im Osten nicht immer.. Wenn die ostjüdischen Chaluzim nick;t erst in letzter Zeit häufig gerade mit Dingen demöiistriert haben, die nicht aus dem Judentum gekoiiimen sind, sondern die eine Vcrachiüng der organischen jüdischen Kultur gezeigt habe», so soll dagegen ans das Beispiel verwiesen werden (und es ist beschämend für uns, das; inan diesen Vergleich ziehen must), das England drüben gibt. Herbert Samuel .hat drüben nicht nur die hebräische Sprache gefordert, sondern er hat auch den Sabbat als offiziellen Ruhetag eingeführt und besucht die Shnagogeil am Sabbat zu Fust. Wenn dies nur eine Demoiiftrativn wäre, so hat sic jedenfalls als 'solche stärker im Sinne Des jüdischen Charakters der Heimstätte gewirkt, als sehr viel anderes, was drüben geschassen worden ist, und es ist beklagenswert, das; manche Elemente 'drüben cs nicht nnterlasscii, diese Demonstration durch ihre öffentliche jüdische Lebenssühriing demonstrativ abziischlvächcil. > i 1 Sie festen, unser Programm ist radikal, wir. wollen die Ideen des »cne>^,Iischi»v aus.dem Iil den i n i» erwachsen lassen. Und wenn Blumeiiscld ein politisch radikales Pro- . grainin entwickelt hat, so köniiei, wich ivir dies begrüßen. Auch die, die Blmiicnscld's Ttcllnngiiahmc bisher nicht gebilligt haben, müssen heilte, nieiner Ansicht nach, anders dazu stehen »nd sie im Zeichen des .Keren Hajesjod billigen.. Solange es galt, die Inden zu Zionisten zu machen, konnre man sachlich die Art seiner Propaganda ablehneii. jetzt aber, da auch die Anstcnstehenden sich am Anfbanwerk bciciligcu, ivcrdcii mir ein starkes Interesse daran habe», den Elan 'unserer Belveguiig nicht abschivächcn zu lasse». In der Debatte über das Lichthcini'sche Referat forderte V 0 s vom Londoner Misrachi-Zcntralbüro die Hcranzich- »ng von Misrachisten für die Zionist. .Kommission und bemängelte, das; bei der amerikanischen Delegation der Misrachi nicht vertreten war, was im. Sinne der Iiitcressicrung der Orthodoxie von oster Bedcittnng geivcsen iväre. Vos bekundete dann die Bereitschaft des Misrachi, auch weiter an den Tainnilnngc» für den Keren Hajcssod teilzunehnien, zunial nachdem Pick in das Direktorium des K. H. ei»- gctreicn sei, und sprach die Envartung a>ts, das; der Keren Hajcssod die produktive Arbcit, die der Misrachi in Erez Iisroet fördert, nach allen .Kräften nnterstützt. Dr. Aroil Barth, als zivciier offizieller Redner des Misrachi forderte die Verlegung der Zentrale nach Ercz Iisroel und eine Verstärkung der Tätigkeit für den jüdischen Weltkongrest. Zu dem Palästinareferat sprach visiziclk für den Mtsrachi Edwin Fei st. Der stiedner fnhric wie folgt ans: Ls ist bedauerlich, mit wie ivenig Interesse der Delegicrtciltag sich niit dem Palästinagcdanken veschäfligd Zil-nisteil sind in Wirklichkeit doch nur diejenige» ron uns, die wirklich konsegnent ihrer Gejinnung nach Ercz ISrael gegangen sind, oder dicjeiligcn, die es zu tun int Begriffe sind Wir andere», die wir zum grasten Teil doch lediglich änsterlicher Oirnnde halber »illonsegnent und in Enrova verblieben find,- ivlltcn cs als nnscre Hanvtansaabe betrachte», für das Wohl voit E- I. cinzntrelen und unseren Brnderü, die drüben bereits leben oder die Iivmigratien beabsichtige», zu helfen. Eine Bernlnng von vraktiick cn Palästinafragen. diktiert von Liebe znin Lande, iväre wichtiger als vieles, was ivir ivährend der Tagung stundenlang aiihörcii iillistten. Ter Misrachi hat sich in-erster-Linie diese vraktischen Frage» zur Ausgabe gemacht und nimmt als. solcher?>> den Referaten Warburg und W- Moses Stellung. Wir naterstützen auf das Rachdrücklichftc den Antrag der Hapoel Hazair zur Gründung eines Keren Ali iah — sei es ans Mitteln des Keren Hajesjod sei es »nabhängig davon ~ —, wobei wir selbstverständlich voranssctzen, Vast die Vcrwailnng und Verteilung unparteiisch erfolgt. Der Misrachi hat einen kleinen A„fwlg in der „Tachana"-Tätigkcit in Deittschland gemacht durch Bcgriindnng einer G a r ten» b a n s ch n l e bei Breslau, ivdielbst eine Reihe misrack istischer Ehalnzim ansgebildet werden. Auch in Palästina selbst betätigt sich der Mis- >.-ochi praktisch, n. z. parallel den Ausführungen von Prof. Warburg. Wir werden eintrekcn für dcii.Riisban der Aationalbibliothek, dainik das „Am Hafefer" eine würdigere Demonstration dieses Ehrentitels answeijen kann, als dies bi-:- heute, der Fall ist. Dagegen können wir uns nicht damit besreunden, separate deutsche Sonderaktione», wie dies Warbnrg vorschlägt, zu nnternchincn. Wir stehen vielmehr auf dem Standpnnkt, hast, da-s Ei»hertsvr'».zip der jüd. Ration stärker betont wird als bisher, und wollen »ich: die Äolonie-Oirniidiuig. nach Herkunfts-Ländern, wie dies i>> alter Zeit durch die Ehalnka in Aernsalcm geschehen ist, sortsetzcn. kliitcr Sondcranktionc» verstehen wir. lcdjgl-ch solcke, die wir im Interesse der Stärk»ng des religiösen I'.'ch.iivs in E I. zu liiiternehmcn gedenken. Darunter;ind einerseits der Ausbau der Schulen der Orthodoxen, die unter pädagogischer Kontrolle des Misrachi chchen, zu vergeben, als auch andererseits soziale' Aufgaben. Als solche verzeichne» Zvir, das;, der Misrachi znm erste» Male von zionisti: scher' Seite daran -geht, eine taiidwirtschafiliche Schule und Lchrfarm nach dem Muster von Mikweh Israel zu erricht««. Diese Farin wird auf einen, Grundstnae .in Fedja bei Petach TikwaH errichtet, welches der verstorbene Palästinasreuiid Robb. Dr. Mols Talvciidi s. A. gegrüncct - hak. r) ' . ' Wir brauchen indessen nicht nochiiials zu betonen, rast nir »ebe» unseren So,iderüestrcbiiiigcn, welche im jibrigen im Einverständnisse mit der Z. O. vor sich gehen, Hand M Ucbcr die berschiedenen aktuellen Ausgabe» des Misrachi ui E. I. erfolgt demnächst - separate.'ausführliche- Äiitteilnng. - ' . . . Nr. 20. .1« .Hand mit unseren übrigtzn zion. Geflnniuigsgsnoiie.'r . »« allen praktischen Palästinafragen Vorgehen »erhen :spe-- - ziell bzgl. des .Keren H'ajcssöd, und dast-ivir hof'än, da,- die doppelte Ailstrelignng, die wir bzgl. der' all-meinen nud unserer separaten Aktion .ciiifalreitz ihren Widerhall in der Energie und Tal unserer weiteren Gesiniiniigsqeur-sjrii' n»d Freunde .finden wird. - ' Die Führertagung SeS Verbandes der jüdisch. Jngendvereiüe Tenlschlauds am 15. und 16. Mai in Cassel. '_Problciiisieltiuigei, bescurercr Art w.'.re» es, die . die- F-ührcr des -Ingeiidverbanre.' zu Pfingsten i i Eafsei zusainmciifnhrtcii. Fragen der inneren Arbeit und des äußeren Aiiitrctciis fotltcn ihre richtänggebend.' Lösung sinacn. — Das starke Mast an Ttüninungswericn n»d Bewiißlsein der Ziisaininengchörigklit, das alle» Teiinehiucrn jo üeiiltidf fühlbar wurde, tau» hier nicht Wvrtjarm fiudeu, — und doch war cs so „,itbcstf»l,ne»d bei a.len Eiirschliestungen, das. es dem Berichtenden Pflicht ersch.-i»t cs au iideuteu. . Der erste Tag-->uar ganz dem Problem des jungen j ü d i s ch en Menschen nnd de? F-ührcr? in .Beioiidcre» gewiviuet. Dr. L ö f f l c r - Franksur. a. M. wies in eine», rirf durchdach.en Referat?, das fast ausschließlich rcligiöse» Fragen gewidmet war, der 'Aussprache den Weg. Das Erkenne» der Kraftquelle des jASisstea Teins hielt cr für die Voranssctz.ing und g cihzeit g Tei lösnug dieser, alle Suchenden so stark bewegendril Frage. Von verschiedenstcr" Einstellung herlommciid, wurde vo.i d.-n ülednerii der Aussprache, die sich aus einer äustcrordcntlich geistigen Höhe bcivegtc und bei der sttabb. Dr. Einil.Cvh», Bonn, und Kurt Ren, Berlin, besonder-? hcrvortra cn der F-raee^iloniplcx in seiner Weise behandelt. Da? zujammenrasseiide Schlußwort Lösflcr's hiiuerlics; bei allen Teiliiehu ciideu stärksten Anspornz» eigenster, inlenjivster Arbe t. 'Am 3. Tag bcschäjt gte man sich mit Tag sjrage , und Dingen der prattischcn 'Arbeit- Die Stellin g de? Verbandes zur P a l ä st i » a f r a g e sa»d in dexch belannleii Resolution inarkailtcii Aiisdriick, n»d jeder, der das Werden dieser Rcsolution erlcbie, weist,- welche Bedeutung für die Z.ukunft vielleicht des.ganzen deutschen Judentum.? nn'erer positive» ,st-!e»tralitüt zi»ko»»nt,. die i» de.» helfenden W ltea a ler znin 'Ausdruck kam. Die O stj » d e n - Fr ag e ivird nach de», Willen der Tagung in Ziikiinst Gegenstand praktischer Arbeit bei einem durchgreifende» Hilssircrk werden. Die durch die b.kaniilcn Beschlüsse de? Zcukral- .Vereinsveränderte Stellung des.'Ingeudverbandcs zu. dieser Organisaliou wurde nur kurz .gestreifr. E ne Entschliestimg hierin wurde nicht gcsaßi, da man nicht willens ivar, die Arbeit in der Bewegnng durch politische Parteiaiigelcgeiiheiten zu besckstvcre». - Der Olestaltnng der Z u k u »s i s arbcit' galt rec Rest der Bcratliligen, und nach einem von begeisternder Wärme gctragencn Ruf eines Jungen an die Führer sch'oß Dr. 'A l s r e d A p f c l die von ihm glänzend geleitcic Tagung- — Alle, die die Tagung erlebt haben, jind geirace-i vondcm beglückenden Bewußtsein der Größe der Ausgabe und der Stärke de-? Willens der Führenden, i» ihre» Arbciiskrcis znrückgckehrl und werden jeder an seiner Tickte, den bejahenden O,cist der Beivegnng dem Tiegr enrgegenführen. . F. S.' Randbemerkungen. Das diesjährige Staatsbudget Palästinas, - das mit 31’., Piillioucii Pfund .st.st Millionen Francs balanzicrt, übersteigt da? Dreisachc des vorjährigen Budget. Diese Zahl ist der sichtbare Beweis dafür, daß die Regicrnng Sir .Herbert Lainnels mit sestcr Hand und Geschick den 'Ausschfvung des Landes fördert. llebmilL im Lande regen sich Hände nnd schassen ReneS: hier wird ein Elektrizitätswerk errichtet, dort eine Ehausjce gebaut, dorr wiederum eine Fabrik gegründet. Trotz der KricgSschädc», nnicr denen auch dieses Land »och schwer 'leidet —- schntdet das Land doch allein lü-stttO!» Pfniid ans der türtischen Aera —, bewegt es sich in einer fortgesetzt anssteigendeil Entivickliing. Das Tempo dieser-Entwicklniig freilich hängt vom jüdischen Volk ab; die Möglichkeiten sind sehr große: Palästina kann zu einem Belgien Asiens iverden, wenn das jüdische Volk seine Pflicht mt. E-? nins; daher mit cincni frohen Gefühl verzeichnet werden, das: »lau. heute überall dort, wo man sich ernst mit jüdischen Problemcil beschäftigt, die Rotiveiidigkeik, für de» jüdischen Aiisban Palästinas tätig zu sei», eilisieht. In djcseni Tinne ist der einstimiilige Beschl'ns; der F-ührerragiiiig deS Verbandes der jüdischen Ingeirdvereinc, sich au den Saminlnngeu für den Aufbau Palästinas opferbereit zu.beteiligen, aufs ivärniste zu. begrüßen, cbensv wie der Wille der in der Agndas Iisroel orgaiiisierleii' Orihodoxen, eiii großzügiges Palästiiia-Prograiuiu zur Durchsührnng zu bringen. Wohl erstrebt dieses letztere Programm geirennt von dem der Zionistischeu Orgaiiisariou seine praktische Verwirklichung: dock, für die Ziele des ZioniSiii»-? ist cs die Hauptsache, die jüdische. Jnieressenphäre in Palästina gestärkt zu schcik. — .. . » . Es gibt doch., scheinbar; »lerhvürdige- Di»ge:'.'diei"AL«- c r l e n n n n g b er e ch t i g t e r A »s p r ü ch e, die ' die L. Fassbenders wieder in Frankfurt in Friedensqualität. Kaiserstrasse SS. 1; '