Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 17 (5.5.1921)
- Date
- 1921-05-05
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Sk. 17. - ( . ' . Ostend-jlpothche II. lMochinuiiii' Verwalter üanauerlandstr. 2 Telephon; H. 2802 meinte, die. Entente hätte mit einem energischen Worte , diese Verfolgungen beenden können. Paris. - Joseph Rer nach, der unter Gamüctta Kabinettchef war und der den Dreifußprozest in einem ' -sechsbändigen Werke behandelte, ist — 65 Jahre alt — verschieben.. Athen Gunaris, der Ministerpräsident, berichtete in der Kämmer über die.in Saloniki infolge einer Riliialmordlüge entstandenen und sogleich energisch unter- .drückten Unruhen. Gnnaris sagte in seiner Rede: „Tie' Beschuldigung ist eine elende Verlemndnng. die im Dunkel der Zeiten und der Barbarei gegen ein Volk geschmiedet wurde, welches sich so vieler Verdienste mir die moderne Zivilisation rühmen darf. Ter ruhige, friedliebende und sanfte Charakter der Juden ist unvereinbar mit solchen Scheußlichkeiten." . ' New Bork. Sie Stadt New Dork verlieh Professor Wetz mann, dem Präsidenten der Zionistischen Organisation, und dem berühmten Physiker Professor Einstein, der gleichfalls als Mitglied der .zionistischen Abordnung hier weilte, das C h r e n b ü r g e r r e ch t. $c*f<nt*!iett n« kleine MttteiLurrge». Breslau. Der an das Jüdisch-Theologische Seminar berufene Dr. Rubin steht üu 38. Lebensjahr. Geboren als Sohn eines ukrainischen Rabbiners, erhielt er die Rabbinals-Autorisat-ion durch angesehene litauische Rabbiner, studierte in Deutschland und in der Schweiz, bestand in Bern die Doktorprüfung summa cum laude und — gleichfalls in der Schweiz — die Oberlehrerprüftmg. Er wirkte zunächst au dem Lehrerseminar des Hiljsvereins der deutschen Inden in Jerusalem, dann als Leiter der Odessaer Rabbiner-Bildlulgs-Anstakt. Bei Kriegsausbruch weilte er in Deutschland und wurde interniert; 1918.erhielt er ein Lektorat an der Unwersilät Gießen für nachbiblische jüdische .Geschichte, alsdann ein solches an der Ilniversitäii Fraulsurt a. M-, gleichzeitig einen Lehrauftrag für Hebräisch a» der gleichen Universität. Tr. Rabin wird am -Seminar Bibelexegese und Geschichte lesen sowie den Mittelknrsus für Talmud übernehme». Sein Hauptarbeitsgebiet ist die Geschichte der Massora.' Heusenstamm. Fiau Ca roline Rollmann beging ihren 85. Geburtstag. Sie ist die Tochter des 1849 verstorbenen hiesigen Rechners Isaak Levy und Witwe des hiesigen 1: Vorstehers S.H. Rollmann. ■r Ken eröffnen! '•e Cafe Schneider, Zeit 46 Konditorei feinster Backwaren. ~ Spezialität: Pra/Inäs* Reue Jüdische Presse. Frankfurter Berichte. Personalien. Erew Hessach trugen wir Hermann Dorizann zu Grabe, eine» Mann, der es verdient, daß wir ihm einige Worte liebevollen Gedenkens widmen. 38 Jahre versah er das Amt eines Schancher der Israel. Gemeinde. Nachdem er einige Jahre in. Neustadt a. d. S. gewirkt hatte, wurde er von Rabb. Horovitz s. A. hierfür berufen. Er verwaltete sein Amt in vorbildlicher Weise. Pflichibewußrseiii war seines Weseirs Grnudzug. Cr war durchdrungen von religiöser Empfindung, und lebendig mar in ihm der Vorsatz, die Tanroh als Lichl für seinen Lebensweg zu wählen. In den Tiiiei Scheck;,itoh >var er bewandert wie kaum ein anderer, und mit veinltcher Genauigkeit beachtete er jede einzelne Vorschrift. Von den Nabbine», denen er uiiierstrllr war, wurde er als einer der tüchtigsten, gewandesten und pflichttreusten Schauchtim gerühmt. Wie sehr seine Frömmigkeit und sein religiöser Sinn geschätzt wurden, zeigte sich in der Verleihung des Chower-Titeis bei seinem 70. Geburtstage. — So jnenp er gegen sich selbst war, so milde war er im Erteil iüber andere, und nie hörte inan von ihm ein absälliaes Wort über eine» Mitmenschen; er hatte ein Lew rauiv in des Wortes heiligster Bedeutung, und von ihm konnte man mit Recht sagen, daß er vor Gott wandelte Mustergültig war sein Familienleben. Sein Hans war .. erfüllt von wahrhaft jüdischem Geiste, und jo ist es ihm im Vereiit mit , seiner gleichgesinnten Gattin auch gelungen, alle seine Kinder zu echten Jehndim zu erziehen Rach kurzer Krantheit verschied Frau Sophie Breuer, Gattin des ehrwürdigen Rabbiners der Jsr. Religionsgeselljchast und jüngste. Tochter. des Rabbiners Samson Raphael Hirsch s. A„ und wurde unter stärkster Beteiligung aller- Kreise der Jsr. Religivn-sgesellschast vorbei au der ihr zu Ehren geöffneten Synagoge zur letzte» Ruhestätle begleitet. Die Hcimbernfene erblickte i» altjüdischer Weise das Ideal ihres Lebens in verstäudnisvollenr Wirken sür ihren Fcrmilienkreis. Aber auch den Jeschiwa-Bachurint war sie eine treue Beraterin. Ter Jüdischen Frauenveremiguirg stand sie als Ehrenvorsitzende vor Die ehemalige Synagoge in der Schützenftratze. Tie ehemalige Synagoge in der Schützenstraße ist eine Stätte von historischer Bedeutung. In ihr ist die ReligionSgesellschaft, die in der westeuropäischen Orthodoxie führend geworden ist, ans kleinen 'Anfängen z» ihrer gegenwärtigen Größe emporgewachsen. In ihrem Gemeindehaus haben Rabbiner Samson Raphael Hirsch s. A. der Reorganisator der westeuropäischen Orthodoxie und Rabbiner Tr. S a l o in o n Breuer, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, das Lernen als Quelle lebendigen Judentums in Deutschland wieder zur Geltung zu bringen, Jahrzehnte hindurch gewohnt. In den Räumen dieses Gemeindehauses haben die Verwaltungslörperschaften der Religtonsgesellschaft währeich eines halben Jahrhunderts ihre Beratungen abgehalten, bat der Verein Mekor Chajim sein Entstehen und seine Entwicklung gesehen, hatten die Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums, der Schomre Schabbos-Verein nsw. ihre Stätten. Und heute prangt an' diesem Gemeindehanse eia Schild: Versteigerungssäle, und auch an der Synagoge 'steht in großen Lettern das Wort V er ste i gern nna Sette 3 Olleadseder Druckluft-Anlage Offenbaoh a. Telefon 123. Uuflbertroffene TeppIchretnigoBg mittelst Druckluft. llud in der Synagoge selbst ist die prächtige Partie des eheinaligeii Oraun Hackaiidesch „och unverändert, und das Tavidswappen nebst de» Worten Aeser Thauro lKrone der Thora) an ihrer Spitze schauen erstaunt auf die zu: Versteigerung hingesteilten- Gegenstände herab. Tie Liegenschaft war für die Religioiisgesellschast eine schwere materielle Belastung, und e-s harre keinen Sinn, sie weiter ihrem Verfalle zu überlassen. Trotzdem muß mau es schmerzlich bedauern, daß sie nicht einem Zweck zngesührt werde» konnte, der das Andenken an ihre ehemalige Bedeutung erhalten hätte und diesem würdig geivesen wäre. Ta dies nicht möglich war, io möge doch wenigstens Vorsorge getroffen werden, daß das Innere der Synagoge bei ihrer heutigen profanen Bei- Wendung in keiner Hinsicht mehr au den ehemaligen Zweck minien. Kleine Notizen. Loo H aas, Kaufmauu, Westeudstr. -15, dessen Austritt aus dem Judentum wir gemeldet Hanen, hat, wie wir erfahren, seine Austritlserklärung wieder rückgängig gemacht Frankfurter Beranstaltnngen. Talmud-Thora-Be rein. sHörsaal Gemeindesynagoge Börneplatz.) Samstag, nach Schacharis: Haftoro (Dr. RabiuZ), l.1: Schnlchan Aruch (Unna)*), 3-',: Rakchi (Lsiiinskyi. 3/t Stunde vor Rächt: Mikro (Unna). Sonntag, nach. Schacharis: Mischna (Groß), 91'»: Schulchan 'Aruch (Lipinsty), iUri: Gemorv (lliiua)*), 3/.» 3tb. o. Nacht: Menauras Hamoanr (Dr. Braun). Montag nach SchachariS: Mischna (Groß), 6'/»: En Jakanw (Unna), 8>,'-: Fortbildung sür junge Leute, Ist Std v. Nacht: Meuaunrs Hamoaur (Dr. Braun). Dienstag, nach Schacharis: Sckmlchan Äruch (Unna), Ist Std: Vc Nacht: Nkwiim lUnnos. Ä Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (Groß); tV\: Chanwaus halewowaus (Dr- Braun), -c Ltd. v. Nacvt: .Menauras Hmnocmr (Dr. Braun). Donnerstag, nach Schacharis: Lchulchau Aruch Zinna). 8y*.: Gemoro (Unna)*). Freitag, nach Schacharis: Mischna (Groß). Fortbildung für Knaben: Samstag, 3s): Schnlchan Aruch (Abt. A. Dr. Unna, Abt. B. Groß, Abt. C. Dr. Braun)' Dienstag. 6: Schnlchan Aruch (Abt. C. Dr. Braun). Mischna (Abt. .1. Unna), Mittwoch, 6: Schnlchan Aruck 'Abt. 8. Groß), Donnerstag, 6: Gemoro (Abt. 9. i'Abt. B. Groß). Donnerstag, 6; und Freitag, 5%; Gemoro (Abt. A. Unna. Schiur f Damen: Mittwoch, 6lU; Dinim (Unna) *) Religionsschule Herinesweg 27. l) Auch für Damen. Conditorei und Caf6 Wilhelm Wendet Alteg« sse 6 Telefon Hanen IS88. Frankfurter B reu teil n. Betmännchen. Sepphoris «uv Rom. Ein historischer Roman aus de« vierten Jahrhundert. Bon Ludwig Phlliphsohn. (Fortsetzung.) Fanstus war über die Drohung, die in den letzten Worten zu liegen schien, daraus nicht erschrocken. Ihn selbst hatte das Bild der Freiheit, die Vorstellung eines müßigen, üppigen Lebens schon so ergriffen, daß er an inchts anderes mchr dachte. Er versprach, bald wieder zu kommen, und empfahl sich kurz. Jddo knüpfte nunmehr die Korrespondenz mit Patrila . wieder an. Mit Freuden kündete sie ihm 'an, daß es ihr . endlich geglückt sei, einen Weg zu finden, aus welchem er ' seine Freiheit wieder erlange» könne; sie habe so lange geschwiegert, bis die 'Aussicht des Gelingens etwas gesicherter sei. Die Schwierigkeiten ivären groß, aber sie hoffe sie . mit Ausdauer und Opfern zu überwinden. In einer Reihen- ' folge von Briesen ließ sie das Herz des armen Gefangenen auf dem Meere der Hoffnung bald niedersinken, bald in die Höhe steigen, so daß es von dem Verlangen! nach der Freiheit überfüllt und gequält wurde wie nie zuvor, und um so tiefer mußte sich ihm der glühende Dank - einprägen für die, welche so viel für ih nwagte, so viel ■ sür ihn tat. - Fanstus hatte feinen Plan entworfen, Jddo ihn gebilligt und mit freigebiger Hand alles hergegeben, was - dazu nötig war. Der Plan war einfach, und konnte leicht . gelingen, wenn man nicht geradezu Unglück hatte. Jddo ' schrieb noch, einen Brief an Patrika, und sagte darin: / ,Die Stunde näht, in welcher Deine Brust die Lust der!' Freiheit wieder atmen, Dein Auge in den Horizont des .7. Himmels sich wieder verlieren wird. Aber ich weiß es, ( es ist Dir nickt'darum zu tun, unbeschränkt müßige Wege ... auf tziesev Erve zu wandeln, und ich lue daher mehr für ck .(Dich,:- äks Deinen Fuß ans (freien Boden zu setzen. Ich - O-eroffnes'Dir auch eineneue- Laufbahn, wo Dein Alm für die Freiheit der Welt, sirr die Freiheit Deines Volkes .. fechten.- und wirken kann. Bist Du erst, außerhalb des ( Kerkers, so erhältst Du Briese an einige. Offiziere des Jnlia- -7-nütz.'. Dahjn wende Deine.'Flucht. Die unterdrückte Welt ' ^.'7e^chtz7.sich:dgrck ihren«TeoiMer):-MdvJulianus ist be- . Asttmm^-eiiiien (Hauch .der Freiheit; wieder ' über die Welt 'ider:SKaven(fahre» M-1assen: .JhmShi«te Deinen. Arm. a»:' und er wird ihn gern amiehmen. Nur durch ihn kannst Du Dir den Weg nach Rom znrückbahiren, so wie den Weg nach dem Orient zu den Gräbern der Deinen .... denn, teurer Patrika, wie sich in jeden Becher der Freude ein Tropfen Mermuth mischt, so kann ich Dir nicht verhehlen, daß alle Nachrichten, die ich bis jetzt eingezogen, dahin lauten, daß die nicht mehr sind, welche Deinem Herzen am nächsten standen. Ich darf leider nicht mehr daran zweifeln und werde bald im Besitz vollgültiger Zeugnisse darüber sein. Aber ich weiß, Patrika, Du bist eia ganzer Mann, und wirst Dich über jede Schwäche erheben. Wisse, daß uns von dem Hose die außerordentlichsten Gefahren bereitet und alle - unsre Glanbensbrnder von einer Verfolgung bedroht werden, wie wir sie noch nicht erlitten. Nur Jnlianus kann uns retten, bei ihm aber müssen wir vertreten sein; unser Geld vermag hier nichts, Männer müssen wir haben, Männer der Tat, des Schwertes. Wird da das niedergerretene Inda vergeblich nach Patrika rufen? — Nein! Patrika ist da — er vergißt sein eigenes Leid um des Leides seines Voltes willen; er vergißt es auch um derentwillen, die noch lebr und die ihm so innig zugetan ist!" — Dieses Schreiben wurde Patrika an demselben Tage von Faustus übergeben, als dieser ihn ailsfsrderte, sich zum Abend bereikznhalten. Welch ein Sturm wurde in seiner Brust aufgeregt! Doch endlich legte sich der Sturm, — und sein Blick schweifte über weite Fluren und suchte das Schlachtfeld, .wo der Sieg des Rechtes entschieden würde. Es hatte sich vieles vereinigt, um den Plan des Fanstus zu begünstigen. Der Oberanfseher besuchte ein Mal die Woche jede Gefängniszelle, um sich von der Gegenwart und dem Zustände, der Gefangenen zu überzeugen; Fausrus wollte nun womöglich die Flucht an dem Abend eines solchen Tages, wo der Oberanfseher die Zelle Patrtkas besucht hatte, bewerkstelligen. Hierzu war jedoch notwendig, daß in derselben Nacht eure Cohorte die Wache km Gesängnis: habe, in welcher Fanstus selbst gedient und viele vertrante Freunde hatte. Unter htysen hatte er vier durch bedeutende Geschenke gewonnen, den Gejangenen ungestört passieren zu lassen, wollte aber zugleich' sie dadurch vor der Strafe sichern, daß er selbst »och einige Tage zurück- und in Funktwn MeBe, damit die Flucht Patrikas erst nach, seiner eigenen "Entfernung bekannt werde, die - genanere' Zeft der Flucht jenes, dann ganz ungewiß sei und die Soldaten, welche an dem Vergehen Teil hätten, unbekannt bleibe» konnten. Ans diese Weise war Patrika von der Verfolgung unerreichbar, da er einen großen Vorsprung gewinnen komue, während Fanstus selbst sich leicht in dem ungehenre» und schlecht bewachten Rom verberge» und unter bequemen Umständen aus der Stadt entschlüpfen konnte. — Es war eine dunkle, stürmische Nacht heretngebrochen. Zur bestimmten Stunde, als die vier bestochenen Soldaten^ zwei cur _ der inneren und zwei an der äußern Pforte des Cousulargefäilgnisses die Wachtposten bezogen, begab sich Fanstus geräuschlos m die Zelle Patrikas. Die Fesseln waren bald gelöst, Barr und Haupthaar verändert, ein dunkler Mantel umgeschlagen und die Füße von aller Bekleidring befteir. So durchschritten die Beiden die Gänge, erstiegen die stufen und traten durch die Türen, zu denen Fanstus Die Schlüssel besaß, in den inneren Hvsranm. Der Wind blies so heftig und kalt, ein eisiger Sprühregen siel hernieder, daß der wachthabeade Offizier und - die Soldaten in das ihnen angewiesene Gewölbe sich zurückgezogen und den Armen des Schlafes übergeben hatten: Faustus blieb regungslos hinter einem Mauervorsprung stehen, um den 'Ausgang zu erwarten. Mit^ gebeugtem Oberkörper schlich Parrtka unter den Feufterösfnungen der Wachtsrube ungestörr vorüber, und gelangte zu der inner» Pforte, deren rostige Riegel schon vorher mit Oel ge- . tränkt waren. Aus ein. verabredetes 'Zeichen wurden sie' geräuschlos von den Soldaten znrückgeschvbeir. Roch einige; hundert Schritte durch den äußern Hof; dasselbe Verfahren. Die Pforte - knarrte in den 'Angeln, aber das Stöhnen' des Windes überrcutschle es, — Parrikä mar anßerhalkh des Kerkers. Kaum hmansgetreten. empfing ihn ein Mann, der seiner geharrt, imd führte ihn durch viele enge.und gewundene Straßen und Gassen in ein Haus, das urrbewohnl .schien. In einem Hinterranme desselben wurde ihm dir Kleidung eines.Ceiitiirwuen nebst Waffen übergeben, welche - Patrika schnell mit seiner Gefangenentracht vertauschte. Derselbe Mann überreichte ihm verschiedene Papiere; es waren, fingierte Depeschen an Oberossiziere des Constantius, hie er aus seinem Wege vorzeigen sollte, um überall frei passieren zu können und Weiterbefördernng zu erhalte». Aber einen Brief an Eupolemos, einen der vorzüglichsterr Feldherren des Julian, mußte er aufs Aeußerste verberge». . (Fortsetzung.) ---•-**&- — "i i r T ri ii Ti "" i!m'li"i11~~ i