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Neue jüdische Presse · 1921-04-08 · Heft 14 (8.4.1921) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
19 (1921)
Issue
Heft 14 (8.4.1921)
Date
1921-04-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Seite 3 Reue Jüdische Presse. Wien seines.Wissens von einflußlosen Personen betrieben werde; er werde jedoch "den amerikanischen Kommissär in Wien beauftragen, über den Einfluß der antisemitischen Agitatoren auf die österreichisch« Regierung zu berichten. Jerusalem. Churchill, der englische Kolonial, minister, Nachum Sokolow und JaMes "de Rothschild sind hier eingetroffen. Sokolow hatte mit Churchill eine Unterredung. Kowm». Die Nattoualversammlung bewilligte in Anerkennung des Patriotismus der Achen die Mittel für eine Erweiterung des jüdischen Ministeriums. Aus der Misrach i-Bew egrmg. Bortrag voslar. In der Frankfurter Ortsgruppe sprach Regierungsrat Hans Goslar, Berlin, in der ihm eigenen sympathischen, abgeklärten Weise über Las Thema „Die deutschen Juden und der Aufbau Palästinas." Er ging von der forgesetzten Abbröckelung der deutschen Jndcnheit aus, die nur durch die Einwanderung von Ostjuden in ihrer ganzen Verheerung nicht zum Ausdruck kommt, zeigte, daß nur durch ein jüdisches Dolksland in Palästina eine regenerierende Bewegung innerhalb der deutschen Judenheit zu erhoffen' ist. Anerkennung des palästinensischen OberrabbinatS. Die OberrabLiner Kuk und Meir, die Vorsitzenden des palästinensischen OberrabbinatS, erhielten ein von Stuart Samuel und Professor Dr. P ick unterzeichneteS Glückwunschtelegramm des Misrachi. Aus der „Agudas Jisroel"Bewegung. Zur Warschauer Rabbinerwahl. Wie der „Nase Hajnt" berichtet, beabsichtigen die Vertreter der Orthodoxie in der Warschauer jüd. Gemeinde im Falle der Nichtrückgängigmachung der Ernennung Dr. P oznanskis zum Warschauer Rabbiner zurückzutreien und die Regierung anzusuchen, die Gründung einer separaten orthodoxen Gemeinde nach dem Muster der deutschen TrcnnungSorthodoxie zu bewilligen. Der Warschauer Gemeindevorstand hat den bisherigen Rabbiner von Lodz. Abg. H a l p e r n, zum Warschauer Synagogenrabbiner ernannt. Die Agudas Jisroel-Krrise sirch — ebenso wie mit Dr. PoznansK — auch mit dieser Ernennung eines ihrer Parteimitglieder — wie es scheint aus taktischen Gründen — nicht zufrieden. »I. P- 3" Trennvng in Siebenbürgen. Da in den orthodoxen Gemeinden von Klausenburg und Grvßwardein bei den Wahlen zur jüd. Gemeindevertretung die jüd. nationalen Kreise die Majorität verlangten, sind die der Agudah nahestehenden Orthodoxen aus der Gemeinde ausgetreten und haben die Gründung selbstständiger orthodoxer Gemeinden in die Wege geleitet. „I. P. Z." Für die Auswanderung «ach Palästina. Der Geschäftsführer der von der Agudas Jisrocl mit dem Hauptsitze in Wien begründeten „Siloah" Verkehrs¬ und Transportgesellschaft, Pinkasfeld, schloß mit einer italienischen Schiffahrtsgesellschaft einen Vertrag, laut welchem sich diese verpflichtet, Palästinafahrer zum errOffenbaclur Druckluft-Anlage Offaabaoh a. M- Telefon 123. Unübertroffene Teppichreinlgung mittelst Druckluft mäßigten Preise von 5.8 Lstr. aus ihren eigenen modernen Dampfern in 10 Tagen von Venedig nach Jaffa zu befördern. Jedem Passagier wird ein Bett mit Matratze und 2 Decken zur Verfügung gestellt, und überdies werden den Passagieren auf den Schiffen eigen» Küchen für die Zubereitung ritueller Kost überlassen. »I- »- 3." PersouLlieu «♦ kleine Mittettuuseu. Berlin. Die hiesige Abteilung de8 Sk and. Jüd. Central Hilfskomitee, S. W. 17. Iorkstraße 84, Sprechstunde 11 Vs—12Vr, befördert unter folgenden Bedingungen Briefe nach Rußland und Ukraine: Unfrankiertes, offenes mit Adresse des Adressaten und des Absenders versehenes Kuvert. Adresse nach Rußland in russischer Sprache. Inhalt möglichst kurz und nur privater Natur. Beifügung von 5 Mk. für Deckung der Auslagen. 9h*t Unbemittelte sind hiervon befreit. Nürnberg Am 16 Abar I. (24. Februar) verschied hier, wohin er seit drei Jahren seinen Wohnsitz verlegt hätte, im SO. Lebensjahre und int 49. Jahre seiner glücklichen Ehe Anselm Geis, einer jener Treuen, die bewußt ihr Leben nach den Sinai-Worten gestalten. Geboren in Rhina bei Fulda als jüngster Sohn eine» Mannes, der, nachdem seine Kinder versorgt waren, den materiellen Beruf des Erwerbens mit der ideellen Lebensaufgabe des Lernens und Lehrens vertauschte und so die letzten 25 Jahre feines Lebens der Erforschung um» dev Verbreitung des Gotteswortes Wechte, wurde er von dem Vater, bei dem auch dessen Neffe Oberrabbiner Stern- Hamburg gelernt hatte, in die Edelfchächte unseres Schristtums eingeführt und setzte sodann seine Studien bei Rabbiner Henoch-Fulda fort. Sabbathut und Treue zur Vätersitte, Freude am Vertiefen in die Gedankengänge jüdischer Welt- und Lebensanschauung» lautere musterhafte Rechtschaffenheit, Bescheidenheit und Pflichtenstrenge, was seine Person betraf, Güte, Milde und stete Hilfsbereitschaft gegen andere waren die jüdischen Werte, die der Jüngling, mit ins Leben hinausnahm, die der Mann als Haupt und- Ernährer einer zahlreichen Familie stets hochhielt. In Magdeburg, dem von ihm erwählte» Wohnsitze; war sein Haus ein Hort des traditionstreuen Judentum». Als er nach Magdeburg z'og, waren dort die Gemeinde- Institutionen noch traditionell; dies änderte sich noch Unter Rabbiner Dr. Rahmer ins Umgekhrte mit dem Bau einer neuen Synagoge. So mußte denn der nun Heimgegangene — gemeinsam Mit Paul Spiegel, einem" Schwager des Wiener Oberrabbiners Dr. GüdemanW — einen eigenen Gottesdienst errichten, mit materiellem Opfern Jahrzehnte hindurch erhalten und als Thoravorleser? > Anmeldern gen schriftlich: ' Jüd» Turnwaraia! Uaterlladaw LI. - Nr. 14, . , Conditorei und Caf6 Wilhelm Wendel Altegasse 6 Talefoa Haaaa 1288. Frankfurter Brenten u- Betmfinnchen. Grundsätzen entsprechend ohne alle Zwangsmaßnahmen behandelt. Die Leitung befindet sich in den Händen der beiden Aerzte Dr. Fritz und Dr. •' Paul Jacobh. Die Verpflegung ist streng rituell. Die Pflegekosten sind in allen Abteilungen nach Einheitspreisen geregelt. Für minderbemittelte Patienten gewährt der Hilfsverein, soweit seine Mittel es erlauben» Zuschüsse an die Gesellschaft. 15 Patienten hat er bisher unentgeltlich und 30 gegen errmäßigte Pslegesätze aufgenommen. Er ist jedoch am Ende seiner Kraft, und um auch weitere arme, unglückliche Patienten ausnehmen zu können, bedarf es der Hilfe weiterer Kreise. Mögen die, Spenden in reichem Maße dem obigen Hilssverein für die einzige jüdische streng rituell geführte Nervenanstalt ia Deutschland, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jütischen Nerven- und Gemütskranken ein schönes Heim z» bieten, in reichem Maße zufließen. Ans der vreslaner Gemeinde. Die Repräsentantenvcrsammlnng beschloß hütsichtlich der Kasualien der Kantoren folgendes: Das Mitwirken der Kantoren bei Beerdigungen und Trauungen wird von der Gemeinde mit einem Jahresbeitrag von 6000 Mark für den ersten und 4000 Mart für den zweiten Kantor honoriert. Dafür erhebt die Gemeindekasse für. Kasualien Kantorengebühren, die sich je nach dem Einkommen des betreffenden Gemeindemitgliedes, zwischen 40 und 250 Mark belegen und für Sli^wärtige entsprechend erhöht werden. Die Gebühren für Benutzung der Synagoge bei Trauungen schwanken zwischen 80 und 325 Mark, die fftt Amtshandlungen der Rabbiner zwischen 75 und 500 Mark. I» allen diesen Fällen sind Gemeindcmitglieder mit einem Jahreseinkommen bis 5000 Mark von den Gebühren befreit. — Den Kantoren ist es ausdrücklich untersagt, sonstige Zuwendungen für Amtshandlungen zu fordern. Die Wahl des Kantors bei Kasualien bleibt dem Gemeindemitglied Vorbehalten, jedoch amtiert bei Trauungen in der Synagoge der 1. Kantor. Amerika. Das jüdische Herz. H o o v e r richtete an Louis Mars hall, den Vorsitzenden des American Jewish Relief Committee, ein Schreiben, in dem «r ihm für die so außerordentlich stärke Beteiligung der amerikanischen Juden an den Spenden für das Kinderhilfswerk in Europa dankt. Kurze politische Rachrichte«. New Aork. Auf Beschwerde des Komitees des Amerikan. Jüd. Kongresses antwortete Staatssekretär Hughes, daß die antisemitische Propaganda in lelcfs Hüml MM-Ttwidi üeliipg. Bergeretrasse 149. H. 4642. ■T ■otteaveralchtuna unter Garantie. "US Sepphoris und Rom. Ci« historischer Roman auS dem vierten Jahrhundert. Bon Ludwig Phlllppsoh«. (Fortsetzung.) Ätur die dritte Klasse ist unser Kern und unsre Zuversicht. Es ist die Masse derer, welche emsig arbeiten und mit dein Leben ringen, und im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verzehren. Nicht daß es unter ihnen nicht auch viele Bemittelte gäbe tmd die im Wohlstände leben und Gut sich erwerben, — aber der Mehrzahl wird cs nicht leicht, und unter de» zahllosen Schlemmern und Nichtstuern dieses Babels gehören sie zu den nützlichsten und tätigsten Menschen, die hier noch iveilen. Die sind noch eifrig in ihrem Glauben, streng im Gesetz und bereit zu jeglichem Opfer. Wer frägst Du mich, mein Sohn, wie es mit dem Studium des heiligen Gesetzes steht? Ach, da ist dichter Schatten, der meine alten Augen nach dem Sonnenlichte, das sie so lange gewohnt, waren zu schauen, trübe verschleiert! Sie haben keine Zeit dazu, und wenn, fie diese hätten, sie sind zu unwissend. Sieh, Amnon,. äußerlich ist dies für uns, Gelehrte nicht schlimm, dennwo die Thorah auf der Straße liegt, zahlt man keinen hohen Preis, für sie; nur wo sie selten, ist, schätzt man ihren Inhaber über die. Maßen., Als ich lhicrherkam, würde, ich daher mit großen Ehren..empfangen, und ich leibe wahrlich keine Not.'/ Uber'was hilft das? Ich kann der/,Vorschrift unsrer Weisen:' stelle.viele Schüler aus, nicht Nachkommen, denn cs. sind keine Schüler da, und die tausendfältigen Fragen, welihe hie guten Leüte an einen, stellen, sind Zeugen, ihrer/ Unwissenheit und oft.von der lächerlichsten Art. Und da kommt, es auch, daß, die drei, vier, Gelehrten, die/ hier sich/ befindest,/neidisch und' eifersüchtig auf, einander sind; jeder hält sich" für groß und unfehlbar, . und fein Wort soll allein galten.'/. Aber was tut es? Wir Häven Gott sei Da.uk nichts für. ynfre Religion zu fürchten,/Amichn! Diese.'große: Masse, unsres Volkes ist gesund .und, hält /fest /an , unsrem Heiligtvm;, auch/ wenn sie nur in, der Vorhalle desselben' verweilt. „Es/ist'gut, daß dieschlimtnen Zeiten/ nür so allmälig und /nicht mit / einem Make gekommen. /Sie habe». I ich .daxaij,. gewöhnt. Kommt ein Stoß oder ein Sturms w flüchtet M siM Hinter die uichbersteigliche Mauer iHrer Familie, — da finden sie die Liebe und die Treue, die Verehrung und die Ergebenheit. Hinter diesen festen Wall kann der Pesthauch des Unglaubens und des Abfalles nicht dringen, und wo die Erkenntnis mangels führt die Liebe und die Hochachtung die Kinder auf den Pfad der Eltern. Sieh, Amnon, was den Christen große Vorteile verschafft, ihr Anwachsen, ihre Herrschaft im Reiche, das gereicht dem Christentum« zum Schaden. Denn die Heiden haben ihre Unsitten und Zuchtlosigkeit mit hineingebracht. Wer die heutigen Christen in Rom mit ihren heidnischen Vorfahren vergleicht, wird nicht viel Unterschied bemerken, denn die Einfalt und Einfachheit, die Brüderlichkeit und Familienliebe, welche die neue Religion in ihren ersten Zeiten lehrte und übte, , sind längst vor den Lastern der Heiden geschwunden. ' , Wer was den Juden Druck und Nachteil verschafft, das gereicht dem Judentume zur Stärkung und Befestigung, und die zerstreuten Söhne Israels hängen um so mehr : an dem, um was sie zu leiden haben. Und da, denke ich, werden ihnen auch die Leuchten nicht fehlen in finsterer Nacht, und die Flammen der Gotteslehre sich immer wieder / an der Fackel der Gottesmrcht entzünden." Die Beratung, was. ztt tun sei, währte am andern Morgen nicht länge. Es wär klar, daß man sich zunächst , an Jddo wenden müßte. Aber ein Instinkt lehrte sie,! eine gewisse Zurückhaltung zu beobachten und sich noch ' Hülfsmittel aufzubewahren. Män kam überein, daß Mirjam allein mit Jddo./in Verbindung treten, Amnon aber / zurück- und vorläufig Jddo ganz unbekannt bleiben sollte. Einige Zeilen gingen von Mirjam an Jddo ab, in welchen; sic dieser ihre Ankunft iw Rom anzeigte und sie um eine Unterredung bat. / Jddo, hatte die Zeit über einen harten Kampf in ihrer; Seele, geführt, der. selbst die leuchtende Röthe ihrer Wangeni und den Glanz ihrer Augen etwas gemindert hatte.. Das , Bild des Gefangenen stand Tag und Macht vor ihrem /Geiste,/und indem ihre Liebe daraus immer neue Nahrung i zog und sich'bis zur Leidenschaft steigerte, hob es die! gefesselten Arme mahnend gegen sie empor, warum sie nicht an den: Werke seiner Befreiung arbeite? Aber zwischen ihm und 'ihr ständ nicht blös die Unbill, die ihr Vater dem -Patrikä zugeftlgt, sondern,mehr, bei weitem mehr der Ge-! danke, daß er irichis für sie fühle, daß sein Herz und all sei« Sinnen einer andern Wgehöre, mch, wenn xr den Kerker verlassen hätte, für sie nur noch mehr verloren sei. Wenn sie so ruhelos in der Nacht durch iljt Schlafgemach schritt, wiederholte sie dann immer ihre Worte: »Wenn nicht fiir mich, für eine andere tue sch es nicht!" Ihr Entschluß stand hierin fest. ' Da erwachte in ihr ein anderer Gedanke. Wie? wenn sie dem Gefangenen die Gewißheit verschaffte, daß seine frühere Liebe unter den Trümmern von Sepphoris - auf ewig begraben liege, oder in den Wüsten Asiens chren Tod gefunden? Wenn sie ihn dann aus dem flerftet erlöste, welche Opfer dies auch koste, wenn sie ihr Vermögen, chre gesellschaftliche Stellung, ihre Ruhe und Sicherheit, ja auch ihren Baker opferte, — in welchem Lichtglanze müsse sie ihm erscheinen, wie könnte er anders / als an sie allein sich anklammern, als seinen einzige!» ' Halt auf Erden, wie müßte seine frühere Hinneigung zu ihr mit ganzer Kraft in ihm erwachen und ihn fortan allein beherrschen?! ... Dies brachte Licht in das stürmische Chaos ihrer Seele. Alsbald legte sie Hand ans Werk, und sie sandte zwei Boten nach dem Oriente ab, denen sie eine große Belohnung verhieß, wenn.sie dahin gelangten, die Spuren MirjamS aufzufinden und ihr Gewißheit über deren Schkcksick zu verschaffen. Aber Monde vergingen, und es kam keine Botschaft von chren Sendlistgen; waren diese selbst spurlos verschwunden? Waren sie der Pest» die im Morgenlande hauste, erlegen, oder hatte das tückische Geschick sie; in einer andern Weise dem Untergange geweiht? — Wer ein anderes kam, — der Brief Mirjam's. Mit der Blässe des Todes bedeckt, saß Jddo ut ihrem Gemache, und starrte auf die Zeilen. Sie lebt, sie ist in Z Rom! — Anfangs wollte Jddo gar nichts von ihr ttnffenv sie einfach zurückweisen. Dann aber siegte in ihr jenes! Gefühl unwiderstehlicher Neugierde, welche ein liebendes. - Weib drängt, diejenige kennen zu lernen, die ihr das Herz' des geliebten Mannes voraus genommen; Sie bedachte ferner, welch Aufsehen diese brüske Zurückweisung einer : unglücklichen Verwandten machen würde, und endlich, daß sie, ' dann die Fäden dieser ganzen Angelegenheit aus den Händen Z verlieren würde Ja, ein anderer Plan stellte sich ihrem gewandten Geiste dar, bei welchem sie aus die unbegrenzt« Opferfähigkeit Mirjams rechnete. Zur bestimmten Stunde stellte sich Mirjam in dem f palastähnlichen Hause ein, welches Jddo bewohnte. Rur einige Augenblicke, und die beiden Frauen standen sich

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