Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 2 (14.1.1921)
- Date
- 1921-01-14
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2692297-2693227-2693229--11342-2706787- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 2. Paul Jorich’s Künstlerspiele Schafcrgasse IS. 7 Chr (früher Eldorado) 7 Uhr. Vornehmes Familien-Kabarett. ■■ - =- Kein Weinzwang. ziehen imb sic, Gott behüte, vor ein zu setzen. Durch Errichtung eines Freibeti-Fonds baben wir hier versucht, einen schützenden Tamm für diese Armen zu errichten. Mit einem festgesetzten verhältnismäßig geringem einmaligem Betrag-kann jeder das traurige Los einer Anzahl Kranker mildern: und es ist erfreulich, -hierbei zu berichten, wie weitgehend diese schöne Einrichtung bis jetzt schon gefördert wurde. Ihre Frage nach der zukünftigen Gestaltung hängt daher eng mit dem eben Erwähnten zusammen. Ein Gang bureb untere Räume, durch die Kinderstation, durch die - Männer- und Fraucnabtcilung, in denen u. a. junge, von schwerem Leid betroffene Menschen viel Pflege und Fürsorge benötigen, wird unserer.jüdischen Allgemeinheit mehr als jede Schilderung die Notwendigkeit der Erhaltung des .Gnmpertz'jchen Sicchenhauses vor Augen fiiliren. Die Aufforstung Palästinas. Von I. O c t t i n g c r. . . . Aus vielen Gründen sollte für die Bewaldung Palästinas ein Interesse vorliegen. Die Zerstörungder Wälder, mit denen Erez Israel einstmals gesegnet war und deren , Spuren man noch hier und da findet, hat dem Lande großen Schaden zugcsügt. Wenn unser Volk beginnt, das verwüstete Land wieder herzustcllen, so wird es seine heilige Pflicht . sein, sich eifrig der Wiederbewaldung Palästinas zu widmen. Der Mangel, an Wäldern hindert die Entwicklung auf fast ballen Gebieten. Wenn wir Palästina wieder aufrichten, ihm seiire Kultur znrückgebcn, seine wirtschaftliche Grundlage sicherstellcn wollen, müssen wir ihm seinen verlorenen Schatten wiedergeben: denn es. ist richtig gesagt worden, .'daß Palästina dem gehören wird, der ihm Schatten verschafft. Wir müssen die Hügelböschungen bepflanzen, die fast ein Drittel der gesamten Oberfläche Palästinas ausmachen und zum Pflügen und Säen gänzlich ungeeignet ' find. Wir 'müssen Gehölze in den Sümpfen anlegen, aus denen giftige Gase aussteigen. Wir müssen die Wanderdünen -bewalden, die, wenn unbewachsen, vom Winde verweht werden und die Wüste vergrößern. Wir müssen Haine und Alleen von Nutz- und Zicrbäumen in jeder Kolonie und Farm anlegen. ■ Im Verhältnis zur Entwicklung unserer Kolonisation in allen Zweigen des Lebens und in allen Teilen des Landes wird die Anzahl der erforderlichen Häuser entsprechend zunehmen. Die Menge des benötigten Baumaterials wird setfr groß werden, und es wäre falsch, sich von überseeischen ^Bauhölzern abhängig'zu machen. Die Versorgung mit Baumaterial ist eine schwierige Frage: durch fortgesetzte und systematische Bewaldung werden wir sic befriedigend lösen. Und noch etwas: Durch nationale Slufforstung schaffen - wir die ökonomische Grundlage für den Lebensunterhalt - von tausenden von Arbeitern. Aus diese Weise, wird das Problem der Arbeitsbeschaffung für neue Einwanderer auf ^zweierlei Weise gelöst: erstens durch das Pflanzen von ., Wäldern, und ferner durch das Abholzen derselben und durch . verschiedene, damit in Verbindung stehende Industrien. Auf- 2 forstimg ist eine nationale Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Private Initiative ist nicht imstande, eine "Arbeit von solcher Ausdehnung und weittcichendcr Bedeutung zu leisten. Der Jüdische- N-ationalfonds begann sein Pflanzungs- Werk im Fahre 1908, aber bis zum Ausbruch des Krieges ", nur in geringem Umfang.- Zunächst wurden Oclbäume auf den Farmen des Nationatsonds in Huldah und Ben- '. Schemen gepflanzt, aber man istjetzt zu der Erkenntnis - gekommen, daß es unsere Pflicht ist, die Aufforstung in - größerem Maßstab zu betreiben und uns nicht auf einige Pflanzungsfarmen zu beschränken. Sogleich nach der Eroberung Palästinas wurde mit der Arbeit begonnen. Die - nöügen Vorbereitungen wurden im vergangenen Jahre durch ■ die Landwirtschafts- und Kolonisationsabtcilnng der Zio- -nistische» Kommission getroffen. In den zu diesem Zweck angelegten Baumschulen wurden zahlreiche junge Bäumchen - her verschiedensten Arten von Waldbäumen aufgezogen, und ■■ im' letzten Winter würden die Sanddünen von Nachlath- Jehuda, die Sümpfe von Merchawiah und K.inereth, sowie Felsen von Ben-Schemen, Und der Kolonie Beer-Tobiah hepflanzi.; { Schon der mit der Bewaldung der Dünen gemachte Versuch zeigt, daß es Möglichkeiten gibt, diese Wüste fruchtbar zu machen, und daß die ausgedehnten sandigen Strecken, die dcit - Kolonisten nur Schaden verursachen, in eine Quelle des Lebensunterhaltes für tausende von Familien verwandelt werden können. Die neue Methode, den Sand durch, das Pflanzen von „Sandfremcden" zu befestigen, bevor Sic Baumschulen angelegt werden, ist ein entschiedener ."Erfolg. Ebenso ist die Bewaldung der Felsen vermittelst ' Samen anstattdes Pflanzens von jungen Bäumen sehr - erfolgreich gewesen. Man kann sagen, daß diese Methode die Probe für die Aufforstung der bergigen Regionen bc- -standen hat. Auf diese Weise können.wir große Flächen der bergigen Zone sehr schnell mit stattlichen und schat- ' ligen Eichen und Zypressen bepflanzen, um die Kahlheit - unseres Landes zu bedecken. Die Orte der neuen natio- «/ nalen Pflanzungen find hauptsächlich die Sanddünen von .. Nachlath-Jehuda, die Pflanzungen in Beer-Tobiah, Huldah, . Hinereth usw.. Es ist anzunehmen, daß die Pflanzungen ans Neue Jüdische Hresje. dem Berge Karmel und in Dilb, welche jetzt noch nicht zum Jüdischen-Nationalfonds gehören, ihm übertragen werden. Ungefähr 60000» Bäume, wurden im vergangenen Winter auf den Aufforstungsplätzen angepflanzt. Diese Arbeit des Jahres 5680'hat den Grund zu einer nationale» Forstverwaltung gelegt, welche in sich selbst die Entwicklung vieler anderer Arbeitszweige und reichen Nutzens trägt. Wir müssen ihrer Fortführung unsere volle Aufmerksamkeit schenken. Das Programm der zionistischen Kolonisationsarbeit in Palästina für das Jahr 568l enthält einen Vorschlag zur Bepflanzrüig von noch tausenden von Dunam» und die Programme für die folgenden Jahre von zchn- und hunderttausendcn von Dunam. Wir können uns dieser Arbeit mit Herz und Seele hingcben in der Gewißheit, daß uns dadurch die Verbesserung unseres vernachlässigten Bodens gelingen wird. . (Gekürzt aus „Zion. Review".) Rußland. .Hunger, Kälte, Krankheit, Not und Tod. Das Menschenleben hat weniger Wert als ein Schuß Pulver. Ein Land, wo nichts erzeugt wird: kein Brot, keine Schuhe, keine N'adel . . wo die Produktionskraft der Bevölkerung, der einzelne» wie der Gemeinschaft, vernichtet ist. Die Lebensfreude,-der Wille zum Leben, alles ist nntcr der eisernen Hand der Diktatur erloschen. Es gibt leine Kunst, keine Wissenschaft, keine Schöpferkraft. Ein ödes Tolcnfcld: Blut, Blut, Blut und . . . Kommissäre. Und wenir es schließlich noch in Zentralrußland Die großen Führer, die paar Idealisten gibt, so herrscht im übrigen Rußland, insbesondere in Südrußland, ein vollkommenes Chaos. Jede Stadt — ein Staat, jeder Kommissär — ein Zar. . . . Und die Juden? Es ist furchtbar, zu erfahren, wie wenig man im Ausland vom Untergang der Juden in diesem einst so großen Lande weiß. Kann man heute noch überhaupt vyn einer jüdischen Existenz in Rußland sprechen? Auf der einen Seile Sowjetrußland. wo es keinen Handel, kein Gewerbe, keine Arbeit, aber auch keine „Proletarisierung" gibt, '(denn der russische Arbeiter hat selbst keine Arbeit) und ans der anderen Seite: die — Ukraine. Haben vielleicht nur Denikin, Pctljura Pogrome gemacht? Auch Budzienny, Grigorieiv — die bolschcwicischen Generäle — sie alle haben ihren Marsch mit csncm blutige» Streifen von Tausenden und Abertausende» jüdischer Leichen gezeichnet. Kann der Jude selbst in Zentralrußland überhaupt ins Torf gehen, wie seine städtischen Mitbürger? Er würde sofort erschlagen. Wieviel Zionisten sitzen noch bis jetzt im Gefängnis, weil sie ihr Ideal nicht verlengneu wollen! Wo sind die einst so zahlreichen hebräischen Schulen? Das Hebräische ist so gefährlicki wie Konterrevolution, der Zionismus ist mit Weltimverialismus identisch. . . . Also erzählte nach der „Selbstwchr" in Präg ein flüchtiger jüdischer Schriftsteller aus der Utraiue. .Hach sechs Jahren begann ich am Montag, den IO. Januar, vorm* O Uhr, wieder mit einem Mm - Ausoerkmif. Die von mir in trüberen Jahren veranstalteten Inventar-Ausverkäufe dürften infolge der stets gebotenen grossen Vorteile noch allgemein in Erinnerung sein. Auch dieser grosszüg. organ. Ausverkauf wird in altgewohnter Weise allen Erwartungen inbezug anf anssergewöhnliche Preiswürdigkeit und Leistungsfähigkeit in weitgehendstem Masse gerecht werden, da meine grossen, nur aus Waren bester Art bestehenden Lagervorräte ausnahmslos ganz erheblich im Preise zorSckgesetzt werden. Max Braun thal, Zell 112, neben der Hauptpost. fl Spezialbans f. bes. geschmackvolle Damen-Konfektion. Grez Israel. . Die Grenzen. Das Grcnzabkominen zwischen England und Frankreich über die- Grenzen Palästinas ist in Paris von L e y - gues und Lord Harbin ge unterschrieben worden! Die Grenze beginnt bei dem Vorgebirge Ras Nakura südlich von Tyrus. Sie läuft zunächst »ach Osten, wendet sich dann nach Norden und folgt der Wasserscheide zwischen Litano und Jordan bis nördlich Metulah, wendet sich dann ostwärts bis einschließlich Banias (Dan), wobei sie den oberen Jordan überschreitet. Beide Seiten des oberen Jordan und die ganze Hulehebenc fallen an Palästina. Die Grenze geht dann zum Jordan zurück, folgt seinem Lauf und durchschneidct den See Genezarcth. Alsdann folgt sie dem Laufe des Aarmuk bis Deraa und Basra. Die Eisenbahn unterhalb des Darmnk von Deraa bis Scmag wird gemeinsam von England und Frankreich gebaut. Von da an . verläuft die Grenze des englisch-französischen Jnteressengebictes nach Osten bis zum Euphrat und Tigris. Senator Lodge für das jüdische Palästina. ■ Lodge, der bekannte nordaincrikanischc Politiker, sandte kürzlich an die Zionistische Organisation 'Amerikas! Nr. 2. folgende Aeußerung: „Als die Balsour-Deklaration seinerzeit veröffentlicht wurde, begrüßte ich sie von ganzem'Herzen. Sie hat auch weiter meine vollste Sympathie, und ich glaube, daß jetzt, wo die Zeit zum Handeln gekommen ist, sie ganz und wirklich durchgefiihrt werden kann." Rener Arbeitöbevars. Die palästinensische Regierung hat an die Zionistische Organisation nach London telegraphiert, daß sie für die Durchführung öffentlicher Arbeiten s„fort tausendArbeiter benötigt. Die während der Regenzeit herrschende vorübergehende Arbeitslosigkeit hat auch im übrigen inzwischen ihr Ende gefunden. Das Departement für öffentliche Arbeiten in Palästina kündigt die Vergebung neuer Chausseebauten an, darunter einer von Akka nach Safed und einer zweiten im Ostjordanland von Es' Salt nach Amman. (Z. K.) Nr. glaubt Demae Urteil Deutsches Reich. Eine Schuldebatte tu der Berliner jüdische« Gemeinde. Der Antrag der Konservativen und der Volkspartei, die Mitgliederzahl des Schulvorstandes zu vermehren, entfesselte eine Debatte, aus der hier folgendes jviedcrgrgeben sei. > Dr. Alfred Klee: In den Schulvorstand müssen mit neue» Männern auch neue Anschauungen cinziehen. Sett Jahren wird die jüdische Volksschule gefordert, die Adaß Jisroel-Gemeinde hat vor kurzem eine Volksschule eröffnet, von zionistischer Seite sind zwei Privatschulen errichtet worden, — nur die jüdische Gemeinde sträubt sich. - Amtsgerichtsrat W o l s f: Der Schulvorstand bedauert nicht, daß die Zionisten mit ihm unzufrieden sind, denn er läßt sich nickst von parteiischen Grundsätzen, sonder:-, von dein Wohl der Gesamtheit leiten. Gehcililrat Dr. Minden, der Vorsitzende der Repräsentanten imb zugleich der Vorsitzende.der .Sabbat, Hebräisch und Beschneidung negierenden Resormgemeinde - Trotz seines hebräischen Namens „Talmud-Thora- Vorstand" ist das Ziel des Schulvorstandes seit 100 Jahren daraus gerichtet, die jüdische Jugend Berlins zu guten Deutschen, zu erziehen. D>r Schaffung einer' jüdischen Nationalität in Palästina wird wohl auch auf unser Schulwesen einwirkcn, — und heiße Parteikämpfe stehen bevor Prof. Dr. Heinrich L ö'w e : Tie Aufgabe der jüdischen Schale ist die Erziehung zu aufrechren Inden. Die dcuts che Erziehung ist Aufgabe der S t a a ts i ch ulc n. Die Gründung jüdischer Schulen aller Grade muß ernstlich in Angriff genommen werden, um wieder ein volles jüdisches Leben zu schassen. *. Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Inden. _ Tie Zentralwohlfahrtsstelle der Deutschen Juden veranstaltet am 24. und 25. Januar in Berlin, Logenhcrus, Kleisistr. 1b ihre erste W ohl fa h r t s t a g u n g. .Die Tagesordnung lautet wie folgt: I . Montag: Eröffnung (Geh. Jnstizrat Timendorfer), Geschäftsbericht (Caspary und Dr. Tcgall), Satzungen (Jnstizrat Salomon), Finanzen (Henriette May), Wahlen, „Die Forderungen der Gegenwart an die jüdische Woblfahrispslcge" (Frau Wronsky), Jüd. Sozialpolitik (Dr. Gg. Baum), „Die Not unserer Waisen- und Erziehungsanstalten" (Emil Waldstein-Breslau), „Aufgaben der jüd. Kinderfürsorgc (Rcchtsanw. Dr. Fritz Lamm). Dienstag: „Sozialhygicnische Aufgaben" (Referent: Privaldoz. Sanitätsrat Dr. Hanauer-Frankfurt, Korreferenten: Prof. Dr. Toby Cohn, Sanitätsrat Dr. Wilh. Feil'chenscld, SanitätSrat Dr. Näwratzkb), „Ocrtliche Zentralisierung der jüd. Wohlfahrtspflege und Verhütung von Doppclunterstützungen Unwürdiger" (Clara Samuel- Elberscld und Engen Caspary), „Deutsche Reichsarbeitsgemeiuschasi für freie Wohlfahrtspflege" lDr. Alb. Levy), „Jüd. Auslaiidshilfe" (Direktor Dr. Ollenborff), , Die Karlsbader Wclthilfskonfcrcnz" (Dr. Alfred Klee), „Ostjudciisiage" (Fritz Mordechai, Kanfmami). Sin unverständliches Urteil. Bor dem Nürnberger Schöffengericht stand eine Klage der „Loge zur a u f g e h e n d cit Morgenröte" in Frankfurt, vertreten durch Edmund Ganz und Gey. SanitätSrat Dr. Rosc'nmeyer, gegen Carl März und Kurt-Kerlen, Vorsitzende der „Nürnberger Ortsgruppe des Deut'schvölk. Schutz- und T r u tz b u n d e s", die in einem von anttscmitischen Verleumdungen gespickten Flugblatt der Klägerin die Verbindung mit dem Großorient von Frankreich nachsagte, eine schwere üble Nachrede in dem Sinne, daß die Loge während des Weltkrieges. Verbindung mit den französischen Großlogen unterhielten, also in landcsverrätcrischen Beziehungen zum Feinde gestanden habe. Das Gericht sprach Kerlen srei, weil ihin eine Beteiligung an der Verbreitung des Flugblattes nicht nachgcwicscn sei, verurteilte dagegen März zu 80 Mark Geldstrafe ev. 8 Tagen Gefängnis und sprach den Privatklägern das Recht zu, das Urteil je einmal in der „Frankfurter Zeitung" und dem „Fränkischen Kurier" zu veröffentlichen. Bei der Strafabmefsung, sei zu berücksichtige» gewesen, daß März an die Richtigkeit der Behauptungen geglaubt habe. Weltberühmt sind L. Fassbenders Kaiserstrasse 32. \ D Zeit I; das jf und B länger Stimu »u sch „Bicto der 31 sundhc nung leben jedenf zu sor fl dcrun nach läßt die ei eines wand: eitern Ein Herr solch wir mers bode Gott gorij Küns doch her» Alte säße nisch licht liche Orn sich den aber auf. schä! alte eine ,M< Fan daß war und Far Sin nnd kan Zei »re