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Neue jüdische Presse · 1920-11-26 · Heft 43 (26.11.1920) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 43 (26.11.1920)
Date
1920-11-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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6eife 2. Neue Jüdische Preßx. Nr. 43. faul jonek'8 Künstlerspiele Sohäfergaaae 13. 7 Uhr \(frfiher Eldorado) 7 Uhr. Vornehmes Familien-Kabarett - ■ Kein Weinzirang. ■■■■- Die zahlreich erschienenen Teilnehmer fänden sich zunächst zu einer Besichtigung des Krankenhauses, der Jsr. Gemeinde unter Führung des Verwaltungsinspeltors Mhr«ns zusammen, »voran sich ein Rundgang durch das Schtvesiernheün unter Führung des SanitStsr.it Dr. Deutsch schloß. -Dre geschästlichen Verhandlungen begannen mit einer Begrüßung der erschienenen Gäste. Seitens des Verbandes der. Frankfurter Krankenanstalten begrüßte dessen Vorsitzende Sanitätsrat Dr. Mehler die Versammlung. - Dr. Philipsborn erstattete den Geschäftsbericht. Er knüpfte an die Gründung des Reichsvcrbaudes an, die Notwendigkeit betonend, durch die Zusammenfassung aller Krankenhausorganisattorren den den Anstalten du«h die Gesetzgebung drohenden Gefahren zu steuern» und wies auf die wertvolle Tätigkeit hin, die der Reichsverband im 1. Jahre seines Bestehens, .ausgeübt hat. Das Besondere des jüdischen Bundes, das religiöse Moment, möge» so wird aus der Ntitte der Versammlung eindrrnglich betont) bei der Tätigkeit des Bundes stets im Vordergründe stehen, i Nach Erledigung der weiteren geschästlichen Angelegenheiten und der Genehmigung der Satzungen erfolgte . die Wahl des Vorstandes (RechÜanw. Dr. PHilipsb o r n - Berlin, Verwaltungsinspektor Ahrens- Frankfurt a. M., Justrzrat Eltzb acher-Köln, Direktor Friedman n - Berlin. Prof. Dr. Go ttste in-Breslau, Sanitätsrat Dr. Block-Hannover, Frau Sidonie Weruer- Hamburg). Dem bisherigen 1. Vorsitzenden, Kommerzienrat Dr. Retter, der aus Gesundheitsrücksichten seine Ucmter in der Berliner Gemeinde nirdergelegt und eine Wiederwahl abgelehnt hat, stattete der Vorstand den Dank für seine bisherige Tätigkeit ab. ' Hieraus entwickelte der zum 1. Vorsitzenden gewählte Dr. P hilipsborn das Arbeitsprogramm. In erster Reihe sei der Beitritt zu "dem von dem Beicht verband begründeten Wirtschaftsbund empfohlen. Nur» wenn alle sich an dieser zukunftsreichen Einrichtung beteiligen, ist ein gedeihliches Wirken der Eintarcksgenvssenschaft zu ettvartrn. Des ferneren solle der Bund es sich zur Ausgabe machen» Auskunft in doppelter Richtung zu erteilen. 'Die Geschäftsstelle des Bundes soll den Bundesmitgliedern rr, ' alle» einschlägigen Krankenhausfragen, insbesondere auch hi Rechts- und Steuerangclegenhetten, sachkundige Und xnverlässche Auskunft ertellen. Freiwerdende Bitten und Stellen sind von den Bundesmitgliedcri: der Geschäfts- Pelle zu melden, damit Liese in der Lage iü, freie Stellen nur Anftage nachzuwcisen und ans diese Weise die Erledigung von Gesuchen, - die infolge Platzmangel unberücksichtigr bleiben müssen, zu fördern. ' Weitersoll dieReformderAnstaltssatzungen Aillgabc des Bundes sein. Die bestehenden Satzungen der Bundesanstalten sind vielfach noch aus alter Zeit. Ausgabe des Bundes soll sein, ein Atusterstatut aufzustellen. Insbesondere wird hierbei in Betracht zu ziehen fr.a, daß viele Anstalten heute noch erschwerende Beding-- ungen an die Aufnahme in Bezug auf die Ausenthaltsimuer, auf den Wohnsitz am Sitz.der Anstalt und die Herkunft der Auszunehmenden haben. Unter Berücksichtigung brr veränderten Umstände in Deutschland, der starken Flücktlrngseinwanderung aus den» Osten muß hier Wandel geschasien werden. Dies ist auch nötig im Hinblick auf die oben bcsvrochene Ueberweisung freiwerdender Stellen. Vornehmste Prvgrammaufgabe ist jedoch, die Schaffung neuer und den Ausbau bestehender Anstalten in der Oeffentlichkeit mehr als bisher anzuregen. Des Gesundheitszustand in Deutschland erfordert die vermehrte Bereitstellung von Anstalten für Lungen-, Nerven- und Gemütskranke. Ms weiteres dringendes Erfordernis erklärte der Parsitzende die Errichtung von Mittelstands- Heimen. Die vorhandenen Anstalten sind fast durchweg für mehr oder weniger Unbemittelte bestimmt und werden im Durckschnitt von gänzlich Mittellosen benutzt. Dir Entwertung des Geldes und ' Teuerung aller Lebensmittel hat dem Mittelstand die Gefahr der Verelendung gebracht. Es iü ein Bedürfnis, Heime zu errichten, in denen Betreffende gegen Einzahlung eines mäßigen Vermögens Ausnahme wie in einer Pension finden können. Die Heime müssen sich mit den eingszahlten Mitteln im wesentlichen selbst erhalten. Versorgung durch den oben besprochenen Drrtsckastsbund wird von Nutzen sein. Auch dies: Anregung wurde von der Versammlung einstimmig ansgc« itonutieii. Auf Anregung Justiziars Eltz b acher fand eine dlussprache über den Achtstundentag statt, dessen innere Unmöglichkeit für Anstalten von allen Rednern immer wieder dargelegt wird. Verwaltungsinspektor Ahrens betonte, daß im vorigen Jahr der Reichsverband unter der Parole gegen den' Achtstundentag für Krankenhäuser begründet wurde und verlangt-, daß der Vorstand dauernd bei dem Reichsv-rband dahin wirke, daß an zuständiger; Stelle die Unfinnigfeit des Achtstundentages für Krankenhäuser eingesehen werdet) 7- Es ist Pflicht sicher jüdischen Hell» und Pflegeanstaü, dem „Bum» der jüd. Kranken- und Pflrgeanstalten Deutschlands". beizutrrten. Inspektor'.Ahrens, .Frankfurt a. M., Gagernstr. 38, nimmt Anmeldungen entgegen. Die Zukunft -es Würzburger Seminars. ' Die Frage, wie die Vorbildung der Bolksschullehrer in Deutschland künftighin sich gestatten wird, ist bis jetzt nicht gellärt. Würden die Beschlüsse der Reichsschulkonferenz Wirklichkeit werden, so müßten die staatlichen Lehrerbildungsanstalten verschwinden; denn auch die Volkssckullehrer hätten dann ihre Vorbildung auf den allgemeinen Mittel- und Hochschulen zu holen. Daraus lvürde sich aber erst recht die Notwendigkeit jüdischer Lehrerbildungsanstalten zur Erwerbung sowohl jüdischen Wissens als auch methodischer Befähigung für die jüdischen Disziplinen ergeben. Jüdische Lehrerbildungsanstalten bleiben also eine Notwendigkett. Verwaltung und Lehrkörper des Würzburger Seminars sind sich mit der jüdischen Lehrerschaft und weitesten Kreisen der jüdischen Oefsentlichkeit darüber einig, daß die israelitische Lehrerbildungsanstalt in der Universitätsstadt Würzburg erhalten, vielleicht im Sinne der oben bezeichneten Aufgaben sogar weiter ausgebaut werden muß. Seit Jahresfrist ist eine Reorganisation im Sinne bedeutender Erweiterung und Vertirsung des jüdischen Religionsunterrichtes einschließlich der für Kantor und Schächter nötigen theoretischen und praktischen Ausbildung im Gange. Mit einer Wochenstundenzahl von 16—17 pro Klasse (mit Einrechnung der Präparandenzeit 6 Ausbildungsjahresklassen), die ausschließlich diesem Zwecke dienen und deren Einzelfächer durch behördlich^ Entgegenkommen schon jetzt zu Gegenständen der Abschlußprüfungen geworden sind, dürfte die Würzburger Lehrerbildungsanstalt hinsichtlich ihrer Fürsorge für die religiösen Bedürfnisse des jüdischen Gemeindelebens an der Spitze ihrer deutschen Schwcsteranstalten stehen. Seit Anfang dieses Schuljahres hat der nunmehrige Würzburger Disttiktsrabbiner Dr. Hanover den Vorsitz in der Scminarverwaltung übernommen. Durchdrungen von .der ewigen Bedeutung des im Seminarbettieb verkörperten altehrtvürdigen traditionellen Judentums, bietet seine Persönlichkeit im Zusammenwirlen mtt den rabbinischen und anderen Mitgliedern der Seminarverwaltung und dem erprobten Lehrkörper volle Garantie, daß die Anstalt ihre überkommene heilige Aufgabe auch weiterhin erfüllen wird. Die veränderten Zetten machen aber die Mitwirkung weitester Kreise notwendig, die finanziellen Voraussetzungen für die Lösung der bisherigen und hinzukommenden neuen Aufgaben zu sichern. Aus Anregung des Herrn Dr. Hanover hat sich eine größere Anzahl angesehener jüdischer Persönlichkeiten aus allen Gauen Deutschlands zu einem Finanzkomitee konstttuiert, um durch ausgedehnte Sammeltätigkeit sür das Seminar dessen Fortbestand zu sichern. Möge dieses Vorhaben offenes Ohr und offene Hand finden! Erez Israel. Laadwirtschaftliche Auösteuumg. Am 20. Oktober wurde in Jaffa die erste landwirtschaftliche Ausstellung Judäas eröffnet. Sie war in zehn großen Zelten untergebracht. Die wettaus größte Zahl der Preisträger waren Jude». Den ersten Preis des Oberkommijsars sür die beste Milchkuh bekam ein jüdischer Kolonist aus En-Gani>r, der auch den ersten Preis für das beste Kälbchen erhielt. Die Brüder Litwinsky' erhielten den zweiten Preis sür die beste Kuh und den ersten für den besten Ochsen. Die italienische landwtttschaftliche Schule Beth-Dschemal erhielt den ersten Preis für Schafe und Len. besten Hahn, den zweiten für Gemüse, den zweiten für Oliven, den ersten sür die schönsten Eier und den ersten für eine Kollektion verschiedener Getteideärten. Die jüdische landwirtschaftliche Schule Mttweh-Jsrael, deren Schüler ein eigenes, sehr schönes Zelt aufgeschlagen hatten, erhielt den zweiten Preis für Gemüse, den zweiten für Gerste. Den ersten Preis für Baumpflänzlinge erhielt der jüdische Gärtner Tel-Awiws, dem der Oberkommissar seine besondere Anerkennung aussprach. Auch die jüdischen Kwuzoth (Ausiedlungen ans genossenschaftlicher Grundlage) erzielten gute Erfolge. Die Kwuzah von Chulda (Herzlwald) erhielt Len ersten Preis für Oliven und - Käse. Die Kwuzah von Nachlad-Jehuda den ersten Preis sür Forstarbert, die Kwuzah von Ben- Schemen den ersten Preis für ein rein arabisches Rasseufüllcn. Ein jüdischer Kolonist aus Moza erhielt den ersten Preis fw Fruchtkonserven, die er an den Obertommissär und' das Publikum sehr slott absetzte. Seine Frau erhielt den zweiten Preis für Hühner und Eier. Die Orangerien der Jca haben den erst«» Preis für Apfelsinen bekommen. Auch andere Gegenstände aus Pciach- Tittvah sind sehr günstig ausgefallen. Für Mandeln haben Juden alle drei Preise gewonnen. Araber haben die ersten Preise für arabische Rassenpferde bekommen, dagegen haben sich wiederum Juden als Bienenzüchter besonders ausgezeichnet. Der Oberkommissar Sir Herbert Samuel interessierte sich sehr für dieses Wirtschaftsgebiet. Herr Lebowrtz brachte eine Eukalyptus-Ausstellung; alles, was den Eukalyptus Betrifft, war hier zu sehen, vom Samen und Pflänzling bis zum Baum und den aus ihm hergeflellteii Möbeln. Der Aussteller erhielt ein Diplom. Die improvisierte Ausstellung zeigte zur Genüge, daß die Juden es verstanden haben, in der kurzen Zeit, in der sie Landwirtschaft betreiben, sich in intensiver Wirtschaft den Ilrabern überlegen zu zeigen. Bo« Schulwesen. Die Schulen der Jra (Jewish Colonisation Association ^,15 an der Zahl; sind in die Verwaltung des Waat» Hachrnuch der. Zionistischen. Organisation übergegangen. Die Jeschiwa .Lamischtalmim", das Lehrerseminar de» Misrachr und die Lehrkurse in Petach-Tikwah sind als Lehrers-.minar des Misrachi zu einer Institution vereinigt worden. I. M. Lifschitz ist der Dttektvr. Wirtschaftliches. „The Mar East", London schreibt: „Palästina muß als Stapelplatz für die große Einfuhr nach Transjordanien und dem Hauran betrachtet werden, wo ausgedehnte Kornfelder (hauptsächlich Weizen und Gerste) den Reichtum eines Gebietes von der Größe Frankreichs bilden. . . Für die Einfuhr kommen hauplsächlich in Bettacht Großbritannien, Aegypten und Frankreich, während Großbritannien und Aegypten die« Hruvtmasie der Ausfuhrwaren aufnehmen. . . Aaumwollgeweöe stehen aus der Einfuhrliste obenan; es folgen Zucker, kteis und Petroleum. Die Ausfuhr beschränkt sich hauptsächlich auf Apfelsinen, Seife und Wein; erstere werden nach Großbritannien und Aegypten ausgeführt. . . Britische Fabrikanten haben jetzt eine großartige Gelegenheit, ihren Handel in Palästtna auszudehnen. Das Land zeigt ein unvergleichliches Gedeihen, und das Gebier jenseits des Jordans ist bekanntlich infolge der ausgiebigen Verwendung unserer arabischen Verbündeten im Kriege unter der militärischen Oberleitung Großbritanniens reichlich mtt Gold versehen. Es herrscht großer Mangel an Baumaterial, wofür der Einfuhrzoll oon 11°/» des Wertes auf 3°/o herabgesetzt worden ist.' Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte -sowie chemische Düngemittel werden in großen Mengen verlangt und können zollfrei eingesührt werden, ebenfalls eiserne Bettstellen, Töpscrgeschirr, Eisenwaren, Belleidung, Holz, Möbel und Heizmaterial jeder Art. Es ist auch guter Absatz vorhanden für gesalzene Fische, Konserven und Kartoffeln. Bor dem Kriege wurden gesalzene Fische aus Cornwall für die Fastenzeit nach Italien ausgeführt, und es ist nicht unwahrscheinlich (obwohl zuverlässige Angaben darüber fehle»^ baß der Ueberschuß verspätet und halboerdorbeu nach Palästina gelangt ist, um zur Fastenzeit an russische Pilger verkauft zu werden." Rumänien. Die Zahl »er Jade». In den neuen rumänischen Gebieten beträgt die Zahl der Juden nach einer jetzt erschienenen amtlichen Statistik rund.600000 und zwar in Bessarabien 267 000, in der Bukowina 102000, in Transylvanien 64074, in dem Banat .14529, in dem Distrikt Koros 52 769 und in Marmorosch und Szatmar 93 396. Frankreich.^ vrafseaverfmamluag z» ««»sie» der Pogromopfer 1» Osteuropa Die ,Hilfsgesellschast für die jüdischen Kriegs- und Pogrvmopfer" in Paris, 43 rue Saint Georges, hielt unter dem Vorsitze des Leiters des Komitees der Jüdischen Delegationen Leo Motzkin eine Massenversammlung ab. Dr. Max Nord au sprach, und hinterließ einen tiefen Eindruck. Er verglich die Verhetzungen im Oste» mit denen zur Zeit der Kreuzzüge; während im Verlauf sämtlicher Kreuzzüge etwa 10,000 Juden getötet wurden, sind jetzt in der Ukraine in wenigen Monaten gegen 150,000 Juden getötet und mehr als eine Million Juden an den Bettelstab gebracht worden. Es wurden in der Uttaine mindestens 120,000 jüdisch Kinder Waisen, die jüngsten von diesen dürften inzwischen verhungert sein. Was soll jedoch aus den überlebenden ohne elterlichen Schutz aufwachsenden Kindern werden? Amerika. Hardiag z« de« Judeubedrücknnge». In einem Brief an Richter Hartmann protesttert H a r d i n g, der künftige Präsident der Bereinigten Staaten, gegen die Behandlung, die die Juden jetzt in vielen Ländern zn erdulden haben. Er habe das jüdische Volk stets verehrt wegen seines Genies, seiner Arbeitsfähigkeit, Ausdauer, Geduld, Stärke, Schönheit und Treue serneS Familienlebens, seines großen WohltätigkettssttrneS und der Treue zu den Gesetzen des Landes, in welchem Karze politische Nachrichte». Berlin. Der Unterrichtsminister hat das Tragen des' Hakenkreuzes in der Schule mit der Begründung verboten» daß dadurch das gutes Einvernehmen zwischen den Schülern erheblich gestört wor- Wie«. Der „Wiener Morgenzeitung" wird berichtet, daß die zurückweichende Petljura-Truppen furchtbare. Pogrome veranstalten. In Lubar wurden 44, in OstropoI 10, in Polonolje 10, in Wiznop ol 6 und in U t o n o w 10 Juden grausam ermordet undüberall wurden die jüdischen Häuser geplündert und angezündet. Prag. Der Aufruhr der tschechischen Chauvinisten gegen die Deutschen trug hier einen antisemitischen Charakter. Im Jüdischen Rathaus wurde rin Teil der Akten zerstört; an den Läden jüdischer Inhaber wurden die Schilder abgerissen; vereinzelt wurde auch geplündert. Lzrrnowitz. Das jüdische Schulinspektarat ist von der rumänischen Regierung wieder aufgehoben Wörden) während die Jnspektoräte der anderen

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