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Neue jüdische Presse · 1920-10-29 · Heft 39 (29.10.1920) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 39 (29.10.1920)
Date
1920-10-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Neue Jüdische Presse. Rr. 3si. PauJ Jorich’s Kühstlerspiele ScbSforgatiM I3i 7 Uhr - (frttier Kldored*) \ 7 Uhr. Vornehmes Familien-Kabarett. —-- ‘ - Kein Weinzwang. Länder, denen es zurUit nicht möglich ist, eine 'Staats- , «ngehörigkeit nachzuweisen bezw. von ihrem tzeimätsstaate vollgültige Legitimationspapicrc zu erhallen. Dies ist bei lehr zahlreichen 'jüdischen und mchtjiidischcn Angehörigen der russische» Randstaaten der Fall. Die jüsischca Für- ' sorgeorganiiationen (das jüdische Arbeiter,ürsorgeamt und seine Zweigstellen) haben mit der Ausstellung dieser Personalausweise lediglich insofern etwas zu tun, als sie durch Bereitstellung von sprachkundigen und mit den besondere» Berhältnisien vertrauten Beamten die Polizeibehörden bei der Sichtung der mitgebrachteu Hcünatspapiere unter- ' stützen können. , Auch sonst tonn von einer Ausnahmebchandlung zugunsten der Ostjuden in keiner Weise gesprochen werden. Die aus dem Ministerialerlaß angeführten Bestimmungen über die Regelung der Arbeitsverhältnijse der vstjüdischcn Arbciter find auf Grund von Verhandlungen des Ärbeitersürsorgcamtes mit der obersten zuständigen Behörde, dem Reichsamt für Arbeitsvermittlung, durch vom ReichIamt an stic Landesarbeitsämtcr erlassenen Richtlinien ersetzt worden. Das voin Landcsarbeitsamt für Westfalen und Lippe an die ihm unterstellten Arbeitsnachweise ergangene Schreiben über die Tätigkeit der jüdischen ArbertmMrjorgestelle Duisburg liegt zeitlich vor der erwähnten neuen Regelung. Inzwischen sind die hier entstandenen Schwierigkeiten restlos beseitigt worden. . ,, Bei dieser Gelegenheit must darauf hingewiesen iverden, daß viele Tausende ausländischer Arbeiter ungehindert in Deutschland arbeiten und in gewissen Verufszwctgeu auch heute noch ein Bedarf an ausländischen Arbeitern , von den zuständigen Behörden zugegeben wird. Das Ar- beitersürsvrgeamt befaßt iich keineswegs etwawie es dem .Artikel iu der Kölnischen Zeitung.nach den Anschein haben •' könnte, mit dem Import ostjüdischcr Arbeiter, vielmehr sind seine Bemühungen darauf gerichtet, die Weiterwande- . rung der nun einmal in Deutschland befindlichen Ostjuden, deren Wanderungsziel Deutschland übrigens leine;w'g? ist, nach den Emigrationsländern Amerika und Palästina zu erleichtern. 8bich die Weiterwanderung nach Froukrrich und Belgien zur Beteiligung an den-Wiederausbauarbeiten ist in den letzten Monaten unter tatkräftiger Förderung des Arbcfterfürsorgeamtes sehr erheblich. Eine Unterbringung in Arbeitsstellen wird lediglich bei den Personen versucht, die infolge der zurzeit noch be- - stützenden Paßschwierigkeiten zu einem Aufenthalt in Deutschland gezwungen sind; sie erfolgt so gut wie ausschließlich in Berufszweige und Plätze, wo trotz des allgemeinen Arbeitslosigkeit notorisch ein Bedarf von Arbeitern herrscht. ' Die Belastung des Wohnungsmarktes-ist durch diese FlüchLinge, die an primitivste Wohnverhältnisse geivöhnt stich, eine minimale, zumal es sich nicht um Wohnungen, solcher» um starkbelegt« Einzelzimmer-Handelt. Der gesamte Pressefeldzug gegen die ostjüdischen Einwanderer ist von antisemitischen Motiven geleitet. und urch zeichnet sich durch oberflächlichste, eine sachliche Prüf-' '/and nicht vertragende Behandlung des Tatsachenmateriöfö aus. Mn Schreibe« Herbert SamnelS. Ms London wird berichtet: Auf der am 17. Okt. abgehaltenen Versammlung des Board o f Depnties, wurde ein Schreiben Sir Herbert Samuels, des Generalgouverneurs von Palästina, verlesen. in dem es u. a. heißt: ,Die politische Lage in Palästina ist sehr günstig. -Ich betrachte die Lage in Palästina als viel zufriedenstellender, als ich es mir vor meinem Dortsein hatte vorstellen können. Es bereitet mir Freude zu scheu, wie alle Teile der Bevölkerung zu einem Einverständnis gegangen und Harmonie und gute gegenseitige Beziehungen für ihr weiteres Zusammenleben schaffen. Mich vielen Richtungen hin unternehmen wir es, die /. " ökonomische Entwicklung des Landes zu stärk», um eine ( feste Basis für dessen zukünftige intellektuelle Leben zu schaffen. Damit wir den gewünschten Erfolg erzielen, muß man ansgroße' und aktive finanzielle Unterstützung seitens allen Juden ^der Welt rechnen können, wozu die englischen , Juden sehr/viel beitragen sollten. Es 'ist dies eines der größten Notwendigkeiten; ich bin sicher, daß der Board -elf seinen Einfluß ausbieten wird, um in diesem Sinne zu "wirken, und daß wir die nötige Unterstützung erhalten werden. Gleichzeitig kann ich mitteilen, daß die Administration ihren Pflichten mit Treue und Fleiß nachkommt und ihre große verantwortliche Ausgabe erfüllt." Die neue Bovengesetzgebmis Palästinas. Schneller als man es erwartet hatte, sind die englischen Kolo male rfahrungen auf Palästina übertragen worpcn. Dre wesentlichen Bestimmungen der neuen Bodensesttzgebung sind bereits bekannt geworden. Grundsätzlich ist jeder Verkauf, Austausch oder Berschenkung von Boden au behördliche Gemchmigung gebunden worben, ebenso Berpatzstung Lber«rehr aE drei Jahre. . Dadurch ist boS fiele Bodenrecht bereits in «ntschei» d«ü>er Weise durchkreuzt and eine weÜgehenbe Sontrolle der Gesamtheit Über die Gestaltung der -.Boden-' Verhältnisse geschaffen. Zugleich: aber sind den,'Behörden gesetzlich" Richtlinien an Hand , gegeben worden, denen ein ganz bestimmtes Ideal der Botcngestaltung vorschwebt. Der einzelne, Käufer soll nie mehr Bodenwcrt als 3000 cugl. Pfund erwerben. Latifundienbildung ist so verhindert, ohne 'daß die Bildung mittlerer Güter, die sich für genossenschaftlichen Betrieb eignen, unmöglich gemacht wird. Zur Verhinderung,.jeglichen Luxiisbesitzes ist bestimmt, daß eiwcrbSbcrechtigt nur ist, wer palästinensischer Bürger ist und nachweislich den Boden sofort bestellt oder bebaut. Um jedoch auch eine zu große Zersplitterung des Bodens zu. verhindern und um den Besitz gegenalle Wcchselfälke sichcrzustcllen, ist das „Hcimstätteiirecht'' eingcsührt, das .Verkauf, Verpachtung und auch Verpfändung eines sür.die Erhaltung.einer Wirtschaft notwendigen Bodcnmiinymms verbietet. Zur Unterbindung der städtischen Bodcnspelnlafton ist noch bestimmt, daß ein Grundstück, von besonderen AuSuahmefällcn abgesehen, nicht öfter als einmal - int Führe veräußert werden darf. Diese ganze Gesetzgebung soll jedoch nicht die Tätigkeit, der Bsdeiigcsellschastcn verhindern. Mit besonderer Erlaubnis des Oberkommisjars dürfen sie größere Flächen erwerben, falls sie sofort die Bearbeitung oder Bebauung vornehmen. Damit ist gleichzeitig das alte türkische Recht, das ' keine juristischen Personen kannte, außer Kraft gesitzt. , Dir Samuelsche Bodengesetzgebung erfüllt nicht die höchsten Wünsche, die man die künftige Gestaltung des Grundrechts in Palästina zu stellen berechtigt ist. Angesichts der Tatsache, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen mehr nicht zu erwarten war, ja daß die Erwanungen, die.man zur Zeit hegen durfte, sogar wohl übcrirvffeu sein dürften, wird man das an sich bedeutende Gesetz als einen wesentlichen Fortschritt für die Aussichten einer sozial, gesunden Gestaltung der Besiedlung Palästinas begrüßen dürfen. Bor allem aber ist nunmehr endgültig der Behauptung der Boden entzogen, daß die arabischen Fellachen Palästinas von ihrem Boden vertrieben werden sollen. Das Samuelsche Bodengesetz gibt ihnen . im Gegenteil eine Sicherung ihres Besitztums, wie sie gar nicht, stärker gedacht werden kann. Die Einnahme« des Jüdischen Ralionalsonds. Der Jüdische Nationalsonds vereinnahmte in der Zeit vom 1. Januar bis 30. September 1920 beinahe 100000 Pfund Sterling (22 Millionen Mark). Hiervon gingen aus Amerika 70-000 Dollar, aus England 15 420 Pfund und ans Deutschland 1 058 418 Mark ein. Die Tragödie der Wische« Pogrom- «nd Kriegsopfer. Der Wiener „Abend" schreibt: Ein Leser -unseres Blattes bereiste in den letzten Wochen polnisches Gebiet: .Was er dort sah und erlebte, deckt.sich an Fülle des Grauens und Schreckens; mit dem, was erst jüngst Unter dem Titel „Polnische Hölle" im'„Abend" veröffentlicht worden ist. > ' Auf den Straßen, in den Häusern und Spitälern traf er Menschen, die mehr Tieren als menschlichen Geschöpfen ähnlich waren. Hände und Füße fehlten, Augen waren ausgebshrt, Ohren und Nasen abge>chnittcn, die Gesichter von Säbelhieben zersetzt, kleine Kinder holperten -aus Krücken einher, fürs ganz« Leben verunstaltet. - Am hellickten Tage wurden armen Menschen, die nichts anderes begangen halten, als Juden zu sein, Hände und.Fuße abgehackt. Es, sind organilierte Verbrechen, die Tag''süb Tag begangen werden. Was vom Krieg-noch verschont-geblieben ist, wessen Haus im Kriege nicht ausgeplündert, .wessen. Acker, nicht verwüstet wurde, der erfährt heute,..josirn er Jude ist, die unerbittliche „Nachzahlung" organisierter Dcrbrecherbanden.- . Ein Invalide aus Brody erzählte unserem Gewährsmann, daß er im Weltkriege ein Auge verloren hatte, und daß ihn, jetzt ein „Freiheitskämpfer" auf galizischem Bode» das zweite Auge mit dcm Taschenmesser ansstach, nachdeni er seine Frau vergewaltigt und seinem Kinde eine Hand abgeschnitten hatte. Ter polnische Staat, aber auch Ungarn, kümi.tcrn sich überhaupt nicht um die jüdischen Opfer des Weltkrieges, in Deutsch-Oestcrrcich sind 50 v. H. der jüdischen Kriegsinoakiden ohne'Schutz und Hilfe, da ihnen als nach Polen. Ungarn oder der Ukraine Zuständigen sogar die Ausweisung droht. Zionisten. Palästina ist in unsere Hände geiegt. Diese politische Tatsache stellt uns wirtschaftliche Aufgaben, die das ganze Volk, jeder nach Maßgabe seines Vermögens, zst erfüllen hat. Die Schwierigkeit dieser Aufgabe ist fast so groß, wie es dir politische Lage war, aber wir können sie bewältigen, tvcnn wir wieder mit der gleichen Hingabe, und Freudigfett an sie Herangehen, wie ehemals die Führer unserer Bewegung es getan haben. Noch geht cs um die gleich« Sache, — heute aber auch um unsere Ehre; denn von der sittlichen Kraft des Einzelnen hängt es ab, ob das Weck gelingt. Wir Zionisten haben uns die Prüfung selbst,anftclegt. Die Böller warten mit kühler Ruhe, ob wir haften werden, was wir versprachen; die Judenheit verlangt mit Ungestüm, daß wir Hoffnungen erfüllen, die wir cr- >neckten, daß wir einen Akt, den wir ohne Auftrag in ihrcnt Namen' begonnen haben, zu -einem glücklichen Ende führen. i Waren wir wirklich bereit, wie wir uns rühmten, unsereM 'ganze Persönlichkeit für Erez-Jsrael cinzusetzen, so fällt^ unS heute ein Bermögensopser nicht schwer. Solches aber wird jetzt von uns gefordert! Ein Stück seiner Lebensarbeit gebe per Mann, einen Teil seiner wirtschaftlichen Kräfte der noch um seine Existenz'Ringende — mit der gleichen Entschlossenheit, mit der der Pionier fein ganzes Leben einsetztc —, um es durch Erhöhung keines Selbstgefühls tausendfach zurück zu erhalten. In solcher Gesinnung sind wir selber stark, ermutigen wir die Anderen, entfesseln den Strom» der unser Land ftuchtbar machen wird. Das Sammelbecken ftrr alle in diesem Sinne dargrbrachten Gelder ist der Keren Hajessod. Seine Mittel werden zum großen. Teil in wirtschaftlich produktiven Werten in Palästina angelegt; daher können unverzinsliche Anteilscheine den Spendern ausgehändigt werden- Die Bestimmungen werden im Einzelnen demnächst genau brkanntg-geben. Der Vorsitzende der Keren Hajessod-Kom- Mission in Frankfttrt a. M. ist Herr Fritz Sv n dhei'mer. Zahlungen sind aus das Postscheckkonto des Herrn Sonbheimer W. 5024 zu leisten. Wir erwarten von einem jeden treuen Zionisten, daß er sich ohne weitere Aufsordcrung zu einer seinen Verhältnissen entsprechenden Abgabe von seinem Vermögen oder Einkommen — in diesem Fall« auf die Dauer von b Jahren — verpflichtet. Die Zahlung kann sich, wenn notwendig, auf einen längeren Zeitraum erstrecken. Der große Augenblick in der jüdischen Geschichte ist gekommen, da das Volk, in seine Heimat zurückkehrcn kann. Er bars - keine Kleinmütigen finden! Erez Israel. Die wirtschaftliche» Aussichten. Boris Goldberg hält sich augenblicklich vorübergehend tvegen eines palästinensischen Projekts in Wien auf. Er äußerte sich über Palästina wie folgt: Es werde sich dort durch die Einwanderung und durch den Reiseverkehr ein aufnahmefähiger Markt entwickeln, der auch der Privatinitiative auf industriellem Gebiete viele Möglichkeiten bieten wird. Für die. erste Zeit komme ganz besonders die Bauindustrie in Betracht; es solle dahin gearbeitet werden, daß die notwendigen Materialien im Lande selbst erzeugt werden. Dies könnte schon jetzt in bezug auf Ziegel geschehen; auch Steinbrüche könnten betrieben werden. Die Einfuhr soll sich-nur aus Rohstoffe und höchstens Halbfabrikate erstrecken, die im Lande selbst verarbeitet werden sollen. DaS schwerste Hemmnis für die Bautätigkeit, das Fehlen von Baukrediten, müsse auf alle Fälle beseitigt werden. Angesichts des Mangels an hebräischen Büchern aller Art in der ganzen Welt habe die Etablierung von Buchdruckereien und Verlagen gute Aussichten. Ebenso kämen in Betracht die Konfektions-, Perlmutter-, Holz-undZigarettenindu st rie, wie auch die S ch i k f a h r t, jür welche bereits bestimmte Projekte vorliegen und der Ausbau des Ho telwesens. Schon mit relativ kleinem Kapital könnte die Gewinnung von Meersalz betrieben werden. Bei gebesserten Verbindungen wäre ein ausgedehnter Rosinenexport möglich, wodurch der Weinbau stark belebt würde, ähnlich sei es in bezug auf die Verarbeitung von Oel und Sesam. Jedoch seien Hypotheken- und Jndustriebanken für den Ausbau der industriellen Tätigkeit unbedingt erforderlich. Deutsches Reich.- Sine große jüdische Herberge. Der Verband der Ostjuden, Ortsgrupve Berlin, läßt siineu ersten Tätigkeitsbericht erscheinen. Cr verausgabte jür Verpflegung und Logis 136,000 M., Fahrkärlen nach den Arbeitsstätten 13,000 M-, andere Beihilsi» 50,000 M. Seine Rechtsberatungsstelle hat in den lehren drei MonÄten '304 Fälle erledigt. Täglich des Abends von 7—10 Uhr finden Unterrichtskurse für die Auswanderer statt. Der Vorsitzende des Verbandes ist in di« Repräsintenz der Jüdischen Gemeinde gewählt worden. Aus diesen kurzen Strichen ist bereits zu ersehen, wie .wertvoll die Selbsthilfe für die Ostjuden ist. lieber die neue große Herberge des Verbandes schreibt der Bericht: ,, . . . Daher kamen die Jüdische Gemeinde und das Arbeitsfürsorgeamt mit uns'dahin überein, eine Institution zu suchen, die wenigstens zum Teil den an sie zu stellenden Forderungen ohne ausgedehnte Jitstatidsitzungsarbeit genügte. Eine solche fand man iu dem Asyl des Berliner Asylvereins in der Wiesenstr. 55. Dieses Asyl, das von uns am 3. Oktober in Betrieb genommen worden ist, entspricht in alle» seinen Einrichtungen restlos allen an eine für Massenbetrieb eingerichtete Herberge zu stellenden Anforderungen. Ganz ausgezeichnet sind besonders die Einrichtungen, die der sanitären und hygienisckjen Fürsorge dienen. So sind beispielsweise die Waschräumc, die Baderäume und die Desinfektionsanlagen erstklassig und bieten Gewähr dafür, daß Mißstände, die in den allen Herbergen bisher geherrscht haben, nicht wi.der Platz greisen, Darüber hinaus wurde von uns in der Herberge ein ständiger ärztlicher Dienst eingerichtet» der jedem Insassin die Möglichkeit gibt, untersucht und ärztlich behandelt zu werden. Es behpi^ wohl kaum einer Erwähnung,, daß sämtliche Leistungen für' die Insassen völtigkostensrei sinh. Rach bisheriger Schätzung werden dsi Aufsiendungen für die Herberge in -der Wsisiüflrahe bei der «mgenommene» Dnrchschnittsfteyrtenz - von >400 Perfone«

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