Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 18 (1920)
- Issue
- Heft 37 (15.10.1920)
- Date
- 1920-10-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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t Seite 4. ' Neue Jüdische Presse. Nr. 37. Lea ttanti Kimstierspiele EfüseretraBse 69. Beginn 8 Uhr« -Tel. HanBa 8516. Mantls-Weinrestaurant den ganz. Tag eröffnet al> 10 ühr morgens. DM" Warme Kflche. 'MW zu sagen ist, an allen Fehlern, digemacht worden iind, tragen die Zionisten die Schuld. Die Entweihung des Sabbats "hat in Palästina insorge des Kriegs und — durch die Zionisten Fortschritte gemacht. In der obersten zionistische» Behörde, der Zionistischen Kommission, sitzen fast nur Männer, die den Sabbat nicht beobachten. In dem Schulwerk der Zionisten, das sich fortgesetzt ausgebreitet hat, sind meistens Lehrer tätig, die den Sabbat nicht respektieren, und das Schulwerk tut nichts für eine Erziehung im Geiste des traditionellen Judentums. Auch die zionistische Presse ist eher religiös zerstörend als aufbauend. Diese vom Redner gebrachten Tatsachen stimmen, — ruid -niemand weiß bas besser und kann das mehr bedauern als di- Traditionstreuen, die sich als „Misrachi" der Zionistischen Organisation angeschlossen haben. Doch da -ein großer Teil der traditionstreuen Judenheit sich jeden -Einflusses auf die zionistische Bewegung enthalten hat und da" es sogar in der zionistischen Bewegung Traditionstreue gibt, die sich nicht dem Misrachi angeschlossen haben — von diesen merkwürdigen Anhängern des traditionellen Judentums gerade zu ein Verbrechen —, so ist die Krast des Misrachi zu schwach. Der Misrachi steht schon auf dem Posten; — was kann er aber tun, wenn aus de» religiösen und antireligiösen Kreisen der zionistischen Bewegung zahlreiche Lehrkräfte »ach Palästina gingen und aus den religiösen Kreisen nur einige wenige? Hätte sick dir gesamte traditionstreue Judenheit der Zionistischen Organisation angeschlossen, hätte sie die Palästinapioniere gepellt, so würden die Dinge in Palästina bereits heute anders aussehen. Man verlange doch nichts Unmögliches? Mit allerlei Golussehlcr« behaftet, kommen die Einwanderer nach Palästina. Dir Judenheit Palästinas macht jetzt ihre Kinderkrankheiten durch,, sie wird noch von mancher Krisis -urchrütte't werden, — aber mu Ende kann nur das Hin- . wenden zur- Traditt'on der Väter der endgültige Weg ihrer Entwicklung sein. Das werden allmählich auch die Stürmer eiusehen, die heute ein Volk, aus allen das Geschichtliche «mstürzenden Theorien der europäischen Kulturwelten zurcchtgezimmert, im Lande der jüdischen Kulturj weit «ufrichten möchten. Dr. Auerbach machte 'deS weiteren n. a. den Zionisten den Borwurf, daß sie zu jehr die große Trommel rühren und dadurch die Gegnerschaft der Araber stärkten und die Teuerung des Landcrwerbs verursachten. Das ist eine nicht zu umgehende, bedauerliche Begleiterscheinung der Propaganda für Palästina, — aber ohne die große Trommel gibt es kein Geld. Zum Schluß betonte Dr. A u et b a ch die gewaltige Beden ruiig Palästinas für ..die jüdische Zukunft und verlangte die Mitarbeit der gesamten traditionstrenen Judenhcit. Hebräisch. Jeder, der sich zwei Abende in der Woche frei hält, hat heute in Frankfurt Gelegenheit, gegen sehr mäßiges Geld und bei den besten,Lehrern und der beste» Methode die hebräische Sprache zu erlernen. Die'Hebräische Sprachschule, Unterlindau 21, hat drei Abteilungen für Erwachsene und drei für Schüler se nach den Kenntnissen — auch für solche Damen und Herren, die überhaupt nicht hebräisch verstehen — eingerichtet. Die Resultate sind überraschend günstig. Das Erlernen der hebräischen Sprache bedeutet gleichzeitig ein Einfuhren in die jüdische Literatur. Wegen weite irr Ausküiisre und Anmeldungen wende man sich »ach llnterlindau 21. , Die, Hebräische Sprachschule hat auch ciiitii K l u b f ü r h e b r «i s ch e Konversation iiis Leben gerufen. Jeden Samstag 3 Uhr nachmittags findet ein hebräischer Vortrag statt, dem sich, dann eine hebräische Aussprache« der Mitglieder anschlies-t. Der Klub wird von den Lehrern der Hebräischen Sprachschule geleitet und ist für Hebräisch verstehende Damen und Herren unentgeltlich. . Mit dem beginnenden Wintersemester richten auch die R e l i g i o n s sch u l e n H e r in e s w e g und U n t erlin d a u hebräische Sprach- K u r s e„ s it r S ch ü l er der oberen K l a s s'e u ein. Die Kurse werden nach derselben Methode wie die der Hebräische» Sprachschule geleitet - werden, das heißt in „Jmrit-b-Jmrit". Anmeldungen bei Rabbiner Dr.. Jakob Horovitz, Stausenstr. 30. Kleine Aotizen. Bei der letzten Gciieralvcrsammlnng der A g u d a s Israel-Gruppe mußte insolge des geringe» Besuches die Neuwahl des Vorstandes unterbleiben. Zu der nunmehr am 17. Oktober stattsindenden Generalversammlung ist daher eine stärkere Beteiligung dringend zu wünschen. Die so segensreich wirkende Chewra Schas, Ostcndst raste 18, hat in diesem Jahre zum zweiteil Male Gelegenheit, die Beendigung des ganzen Talmuds z» feiern. Näheres Inserat in der heutigen Nummer. Frankfurter Veranstaltungen. T a l in u d - T h o r a - B e r c i», Hörsaal Börneplatz,, nach Abcndgottcsdienst: Vortrag (I. S. Posen), Samstag' nach Schacharis; Hastora (Dr. Rabin), I l:SchnlchanAruch'.> (Unna), 8>/i: Rasch, (Lipinsky), nach Mincha: En Jaakauw (Unna), Sonntag, nach Schacharis: Mischna (Dr. Friedmann), L>/4: Schulchan Arnch (Lipinsly), 9%: Gemoro'- (Unna), nach Mincha: Newiiin (Unna), Dienstag, 6V-: Milro (Unna), Mittwoch, nach Schacharis: Mischna (Dr. F iedmann), 6%: Chanwaus lewowaus -Dr. Braun), Donnerstag, '8: Gemoro') (Unna), Fortbildung inr junge Leute, Montag, 8%: Gemora (Unna), Fortbildung für Knaben, Samstag, 3: Schulchan Arnch, Dienstag und Donnerstag, 5'/s: Mischna, Gemora. *) Hermcswcg 27. Frey a - Büro - Einrichtungen Werner, Holl & Cie. Frankfurt a. 31.,. The ater platz 14. V Heu eröffnet. "XI IMMMlft-PW- Bergerstrasae 149. H. 4642. Beat bewShrteate Teppich* n. Bettfedern-Beinfgong. Agnda Iis roel-Ingend g-ruppe, 'Hanauer-' landstrciße 17, Freitag, nach Maariw: Gemoro für A»- fänger (Oppenheimer); 8: gemütlicher Abend, Samstag, 91/2: Genioro (Dr. Posen, Tiergarten 8), 11%: Mischna (Hirschberg), 3%: Gemoro (Dr. Hosmann), Sonntag, 8V2 vormittags: Rasch! (Oppenheimer), 2: Thilliin (Frankenthal), 8: Geschichte') (Schachnowitz), 9: Hebräisch'') (Zelen). * Montag, 8: Diiiim (Munk), 9: Gemoro (Ehrmann), Dienstag, 8: Tsillo (Kaufmann), 8: Gemoro (Dr. Hosmann), 9: Saiiiiätskurs, Mittwoch, 8: Gemoro (Ehrmann), 9: Nwiim*) (Unna), 8Ve: Turne»; Mädchengruppe, Samstag, 11: Hirsch (Ehrmann), 4: Thorg,..(Hirschberg), Montag," 8%: Dinim (Schachnowitz), Dienstag, 8Vr: Jjob, 9: Choreb (Ehrmann), Mittwoch, 8%: Chümesch (Joel), Donnerstag, 7: Turnen. Gesellschaft für jüd." Volksbildung, Goetheplatz 5 ' Sonntag, lO’/a Uhr vormittags: Aufgaben üii d Ziele (Dr. Franz ittosenzweig). — M vntefiore, Goetheplatz ü, Mittwoch, 8Vr Uhr: Neutralität Und Bersöhnungsgedanle (cand. Heinr. Spehec). — Tlfercs Bachurim, Langestr. 33. Dienstag, 8% Uhr: Koheleth (Rabb. Dr. Horovitz). Literarische Rundschau. Das Jüdische Jugendbuch. Das Jüdische I u g e 11 d b u ch (Hera.usgegeben von M. Steinhardt, Heinrich Lo e w e und C. Z. Klötzel. 2l6 Seiten und zahlreiche Abbildungen. Berlin, Welt-Verlag.) Wenn inan heute . nach' den Leistungen auf dem jüdischen Büchermärkte die deutsche Judenheit beurteilen wollte, so würde man irre gehen. Der überwiegende Teil der deutschen Judenheit gleicht einem Brachfeld, ans dem cs nickt sproßt und' blüht, — und auf dem jüdischen Büchermärkte i st ein Sprossen hinauf ins Leben. 1 Heute liegt wieder ein Buch vor uns, das eine herz-, erfreuende Leistung darstellt. .Es ist ein Jugendbuch, ein Buch, das die Heranwachsende Jugend zu einer Stätte des Bcäckerns machen und so dem jüdischen Leben gewinne» will. Es ist eine' Tragik unserer bildungshungrigen Jugend, - daß sie überall besser beschlagen, ist als in der jüdischen Ideenwelt und so dieser Ideenwelt aus Unkennk-' nis fremd gcgcniiberfteht. Man ttit damit dieser Jugend ein schweres Unrecht, denn wer als Jude leidet und weiß nicht, wvsiir er leidet, der wirb ein zerrissener Mensch. Wie ist es möglich, daß vernünftig denkende Juden ihre Kinder bereitwillig die Tore zu jeder xbeliebigen Knltnrwelt ösfncn, — mir nicht der Kulturwelt der eigene» Ahnen, die das Eigenste der Seele ihrer Kinder ist? Die Assimilation hat dieses Widersinnige zu einer alltäglichen Elscheinuiig in der deutschen Judenheit gemacht. Wir appellieren daher an jeden denlenden Jude» — */ Auch für 'Mädchengruppe. blicken in der Stunde des Kampfes, wer kann ihin widerstehen? .. . Aber nach wenigen Augenblicken sprach Patrika mit weicher Stimme: „Ach, Freund, wie Mittet mir das Herz! Wie möchte ich hinausstürmen -in das Dunkel der Nacht mit Schwert und Fackel in den Händen, das Schwert ich das Herz des Feinde? zu senken und mit der Fackel sein Haus anzuzünden, und gälte es den letzten Augenblicke meines Lebens. Aber es'darf nicht sein; ich muß mich bezähmen, und die Stunde wird ja doch nicht ausbteiben!" Noch in der ersten Stunde der Nacht traf Patrika die notwendigsten Maßregeln. Eine Kette von wachsanccu Posten wurde an Stellen, wo man ihrer nicht, gewahr^werden konnte, um das Kastell geschlossen, und eine Schar wohlvewasfneter Jünglinge im Hanse Patrikas selbst versammelt, um aus jede Kunde losbrechen zu können. Um das Volk nicht noch mehr auszuregen und vor tumultarischen Auftritten, die gar nicht zu vermeiden gewesen wären . und den schlimmsten Ausgang nehmen tonnten, zu bewahren, beschloß man, die Leiche des Patriarchen in der ersten Frühstunde des Morgens zur Erde zu bestatten, imd die übliche Trcmerfeier zu einer Zeit cintretcn zu lassen, wo ihre Wirkung ans das Volk um so erschütternder sein müßte. Patrika suchte seinen Gram, seine' Sorge, seine Angst ln Mer rastlosen Tätigkeit zu ersticken, einer Tätigkeit, die Wunder vollbrachte, .denn sie schuf in kürzester Zeit aus einer wirren Volksmasse eine wohlgegliederte und gutbewaffnete Kämpferschar und dies im Schatten der Verborgenheit. Er vermochte dies aber, weil jedes Herz ihm entgegenschlug, jeder Arm sich ihm willig bot, und die erwachllLeibenschast d es Voltes ans allen bereite Werkzeuge seines Willens machte. Freilich, als er dann erschöpft nach Hause znrückkehrtc und zu. einer Stunde der.Ruhe auf sein Lager sich warf, zog die rechte Unruhe in seine Seele ein, eine -fürchterliche Angst um das Schicksal der Geliebten wühlte in seinem- Heiden und zerriß es. durch die schrecklichsten -Gedanken und Bilder. Er . sprang aus, ergriff seine Waffen, wollte hinausstürzen, den Mörder seines Glückes zw strafen und das unglückliche Mädchen zu befreien . . . Aber an der Türe 'des Gemachs blieb er stehen, seine -Arme sielen Herab, die Waffen llirrend zu Boden, Mutlosigkeit, Verzweiflung senkte sich bleiern'in sein Herz, sein Auge stierte in die Lust. . .. So stand er lange, lange Zell, und tonnte seiner Seele nicht mächtig werden. 13. Als Aiittion nach Scpph'oris zurückgelehrt war, hatte er, nachdem er die Aufträge Patrikis für die Vorbereitungen zum Empfange des Patriarchen in seinem Hanse ausgcrichtct, nichts Eiligeres zu tun, als das nock frische Grab seiner Mutter zu besuchen und cs mit den Zähren eines treuen Sohnes zu befeuchten. Von da ging er nach der zweiten Trümmerstätte seines Glückes, nach den Ruinen seines väterlichen Hauses. Hier stand er lange und bettachtele mit düstcrn Blicken die vollständige Zerstörung, die an den Mauern vollbracht worden, welche die Fröhlichkeit seiner Kindheit und die Arbeitslust seiner Jugend umschlossen hatte». Er-kletterte über die Steinhaufen und Batlensplitler, jeden einzelne» Raum zu durchforschen und zu sehen, ob er nicht irgend Etwas, noch fände, was ihm teuer wäre, und zu erivägen, was sich hier wohl noch schaffen ließe. Ach, er fand nichts, als 'wertlose Reste- Dann stieg er auch in die Keller hinab, die geräumig und wohl imsgemauert gewesen, weil er darin seine Vorräte an Häuten.und Leder bewahrte.- Auch sie waren leer und zum Teil eingestürzt. Er hatte sich eine Fackel angezündet, Iveil die ehemaligen Oesfuunge» nach außen verschüttet waren, lind als er min in die Winkel hinein leuchtete, bemerkt er, baß durch bas Zusammenbicchen einer Mauer hinter derselben eine ziemlich, weite OesfnuNg in der Erde blos gelegt worden. Es fiel ihm dies auf, da er nie davon gewußt, und bei dem Ban des Honses durch die Mauer jene Ocffnung abgcschnitlen worden. , . Seine Neugierde war rege geworden,--und der gute Ainnon war auch nicht von dem kindlichen Glauben frei, daß die Vorsehung ihm für so viekeir Verlust doch auch irgend einen Ersatz schuldig sei. Derlei Hoffnungen wachsen unbewußt in ihm auf und spornten ihn an, die OefsM^ zu untersuchen. ■■'W* Er stieg hinein und kanr nach einigen Schritten ans abschüssigen Boden in einen Gang, der leicht und roh in die Erde, gegraben, nach geringer Entfernung sich als einen Seitengang erwies, welcher in einen Hauptgang, rrründctc, der sorgfältiger gewölbt war, bald tiefer, bald in die Höhe kies Und hier und da durch Stützen und Säulen befestigt war. Dann wieder erkannte er, daß der Gang geradezu durch eine Stcinschicht gesprengt wor-. den- bis , er in Strrsen hinabsteigend wieder zu einer Lage lockerer' Erde geführt war. So wohl erhallen-im 'Ganzen der Gang wpr, so hatte doch im Laufe der Zeit mancher Stet» nachgegeben, .war heruntergefatlen und hark^:große; Erdhauseii in jeinem Sturze mitgenoimiien. Besonders war dies der Fall da, wo geräumige Seitenhöhlen angebracht waren, was einige Male geschehen, Höhlen, wo eine ziemliche Anzahl Menschen Raum finden konnte. Grrölte und Erde hatten sich gehäuft, und Amnon sah sich zuletzt gcnötigr, seine Forschungen vorerst aufzugeben. Amnon überlegte genau, nach welcher Richtung dieser Gang wohl laufe; und als ev an Has Tageslicht ziiriilkgckehrt war, und er sich genau das Bild der ganzen Lage vor die Seele führte, war es ihm klär, daß jener Hanptgang geradezu die Richtung unter der Stadt nach dem Kastelle verfolgte^ zu welchem er, nach den ersten Beispielen der aussteigenden Treppen zu urteilen, sich erheben müßte. Es konnte dies Amnon durchaus nickst aufjällig sein; denn cs war ihm und jedem'im Lande bekannt, daß sobald früher Burgen und Vesten ans Höhen angelegt wurden, diese mit unterirdischen Gängen und Höhlen veisehcic wurden; die teils als Wasserleitungen dienten, um zur Zeit von Belagerungen, in solchen Neservoiren Wasser zu haben, und die andernteils bis in die Ebenen führte», um sich int Falle des Unterliege»? retten zu können. War dochin solcher Weise selbst dev heilige Tcmpclberg nach allen Seiten hin durch Gräben zerschnitten und nntcrhöhlt, daß es erst den spätesten Zeiten wurde gelingen können, alle diese Gänge und Höhlen in ihrem Zusainmenhange und nach ihrent Plane wiederznciitdecken, zu öffnen und wo möglich gangbar zu machen. Auch 'bei der. Gründung von Sepphoris mußten ähnliche Gedanken. Vorgelegen haben und ausgeführt wor-' den sein. Aber bei dein mehrfache»! Mßgeschicke, das die Stadt betrosfe», war es längst in Vergessenheit geraten und bei der Erweiterung der Sttaßen, bei der Bermehrung der Häuserbauten unbeachtet geblieben. Jetzt aber konnte cs Amnon nicht entgehen, wie wichtig in solcher Zeit ein solcher Gang — und gerade weil ihn Niemand mehr kannte — werden konnte, und er nahm' sich daher vor,' Patrika dainii bekannt zu machen. Hierzu jedoch fander bei der großen Bewegung in' den letzten Tagen keine Gelegenheit An dem Abend, wo jener unglückliche Ueberfall geschah, war Amnon allerdings im Hanse Patrik gegenwärtig; aber er befand sich gerade in einem Seitengebäude und wurde erst durch ein starkes Geräusch aufmerksam gemacht, daß etwas Vorgehen müsse. Ee stürzte nach dem Vorderhonse. aber erst in dem Augenblicke, wo Mirjamin -der Mitte der Soldaten fortgcschleppt wurde. ' ' ' (Föftsetznng folgt.)- 3 22