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Neue jüdische Presse · 1920-08-27 · Heft 31 (27.8.1920) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 31 (27.8.1920)
Date
1920-08-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr 31 Neue Jüdische Presse. Seile 3. Freya - Bflro - Einrichtungen Werner, Noll & Cie. Frankfurt a. M., The ater platz 14. V N«u eröffnet. jüdischen Einflüsse von außen. Das aktive Programm des Judentums sei: Thauro, Awaudo und Gemllus Chassodim. Dir Aguda wolle das Judentum in seiner Totalität leben lehren. Jacob Rosenheim habe in seinem Referate die Alleinherrschaft her. Thora auch im Verhältnis zur Gesamtheit gefordert, nach dieser Richtung solle sich die polirische Erziehung der Agüdci erstrecken. Der Misrachi sei deshalb zu bekämpfen. Der Redner sagte im Laufe seiner Worte, die zionistische Leitung habe der englischen Regierung die gesamte Orthodoxie als Schleppträger germanischen Erobcruagstcndenzem angeschwärzt und die Orthodoxie müsse wie ein Man» Men diese gemeine Verleumdung sich erheben. (Diese Mitteilung klingt sehr unwahrscheinlich, und man darf daher wohl erst weiteres abwarten. D. Redakt.) Redner erwähnte' ferner u. a., daß die Nürnberger Tagung die Austragung von Rechtsstreitigkeiten vor einem Beth-Din und nicht vor dem bürgerliche» Gerichte sowie die Pflicht der täglichen Beschäftigung^ mit dem jüdischen Schrifttum von ihren Mitgliedern forderte. In der Debatte meinte ein jugendliches Mitglied des Vorstandes, daß ihm der Ruf der Bekämpfung des Misrachi nicht zusage, jedenfalls solle die Aguda unter ihren eigenen Mitgliedern erst einmal noch manche dringende Erziehungsarbeit leisten (Bekämpfung des Materialismus» das Verhältnis der Chefs zn ihren Angestellten nsw.). Aus der Misrachi-Beweguug. London. Rabbiner Graubart aus Szlatow. einer der Führer des Misrachi in Polen, erhielt einen Ruf als Oberrabbiner nach Toronto (Kanada). Jerusalem Am 30. Juli traf der amerikanische Misrachi-Führer und Redakteur des Mewyorker „Tagblatt" Gedaljah Bublick ein; zugleich mit ihm kamen auch zwei andere amerikanische Journalisten, Zwi B'en- Schalom und Margulies, von denen der erstere als Vertreter des „Tog" und „Hatoren" in Palästina zu verbleiben gedenkt. Bublick dürfte sich in Palästina zwei Monate aufhalten. istm 2. August ist Rabbiner Abramowitz ans St. Louis zu dauerndem 'Aufenthalte nach Jerusalem zurückgekehrt, das er vor 13 Jahren verlassen hatte. Rabb. Abramowitz kommt aus London, wo er als niisrachistischer Delegierter an der zion. Jahreskonferenz.teilnahm. Perso««Ke» n. kleine Mitteilungen Berlin. Der SchlichtungsaaSschuß beschloß, die Verhandlung über die Beschwerde der Arbeitnehmerschaft der Jüdischen Gemeinde gegen den Vorstand Theo Joha£ Konfitüren und Schokolade Steinweg 12 Steinweg 12 der Jüdischen Gemeinde zw vertagen und dem Gemeindevorstanb anfzugeben, mit dem zu wählenden Betriebsrat über daS Gehaltsabkommen zu verhandeln. Eventuelle Streitpunkte sollten dann vor dem L-chlichtungsausschnß entschieden werden. I» S w i n e m ü n d e kam es unter Führung von Reichswehrsolbaten zu antisemitischen Ausschreitungen. Die Gewerkschaften veranstalteten Gegenrundgebungen. Viele Juden sind abgereist. Die ohnehin schwache Saison hat hierdurch großen Schaden erlitten. Ostern ds. Js. lvaren an den Berliner höheren st ä d t i s ch e n Schulen 3901 jüdische Schüler (gleich 12,6°/») und 110 Lechrkkräste jüdischer Religion (gleich 7 »di. Stadtv. Louis Jonas wurde zum Vortragenden Rat i ni W i e d c r a u f b a u - M i n i st e r i n m ernannt. Kand. med. Rudolf Katz, Sohn des Dentisten Herm. Katz, erhielt den 1. Staats preis d»c Universität. Bad Dürrheim. (In der Ferienstimmung und durch Hitzfcrien des Berichterstatters etwas verbumnielt.) Bor — sagen wir einmal vorsichtig — wenigen Tagen hielt das jüd. Kindersoolbad (Friedrich-Luisenhospiz) Bad Dürrheim sein S o m m e r f e st ab. Unter der Oberleitung der Frau Schwester Oberin führten die Buben und Mädels Reigen und Tänze auf, die von Schwester Irma Weil so sorgfältig wie geschickt einstudiert waren. Die Kurverwaltung stellte in dankenswerter Weise ihre Kapelle zur Verfügung. Unter den Gästen und Freunden des Hospizes waren der Geh. Oberregierungsrat Dr. Mayer lind der neugewäylte Bürgermeister der Stadt Dürrheim. Wenn es auch an diesem Tage gerade regnete, so schien den Kleinen die Sonne doch aus den Augen, deren glücklicher Glanz in den Herzen der Großen weiterleuchteie. Böckum. Kommerzienrat Hermann Schüler, Vorsitzender des Vorstandes der synagogengemeinde, beging den 80. G e b u r t s t a g. Rybuit. Dr. Dag. Neilhaus, Schüler deS Breslauer Seminars, ist hier zum! Rabbiner gewählt worden. Danzig. Das Bad Oliver bei Danzig beschloß für die polnischenStaa dS b ü r g e r jüdischenGl a ub e n s eine bedeutende Erhöhung der Kurtaxe, um sie von dem Besuche des Orts sernzuhalten. Haag. Für jüdische Durchwanderer befindet sich hier Mollenstraat 39 ein Komitee. Y Florenz. Dr. Umb erto Bassuto, Professor am Rabbinerseminar und an der Universität, erhielt sür sein Werk „Geschichte der Juden in Florenz während der Rcnaijsance" von der Academio del Lincei in Rom den „Königlichen Preis für Geschichte" im' Betrage von 10,000 Lire. Der Preis ist die höchste wissenschaftliche 'Auszeichnung in Italien. Jerusalem. Jehiel Weizmann, Assaf Graz o vs kh, Ehud Benj eh u d a und die Ingenieure Ne.hum Epstein und Samuel Sorsky erhielten leitende Stellungen im Ackerbau-Departement. Kranksurter Berichte. Kleine Notizen. In der Böriieplatz-Synagoge hat Oberkautor Groß aus Hamburg sein Amt angetreten. Fronksnrter Veranstaltungen. Talmud Thora-Berein. Samstag, nach Morgengottesdienst: Schulchan Aruch (Dr. Friedmann); 3%: Lea Hanti Knnstlersplele Kaiseratrasae 69. Beginn 8 Uhr. Tel. Hansa 551& Mantis-Weinresiaurant den gann.Tag geöffnet ab 10 Uhr morgen«. Warme Kflche. Raschi (Lipinsky); nach Mincha: Eyn Jaakauw (Unna)); Sonntag, nach Morgengottesdienst: Mischna (Dr. Friedmann): 9>,i vorm.: Schulchan Aruch (Lipinsky)); 9%: Gemoro (Unna); Atontag, nach Mincha: Mviim (Unna); Dienstag, 8Vr: Mikro (Unna); Mittwoch, nach Morgengottesdienst: Mischna (Dr. Friedmann); nach Mincha: Chauwaus Ha'lewowaus (Dr. Braun); Donnerstag, SYs abends: Gemoro (Unna); Gemoro-Schiurim Sonixtag und Donnerstag Hermesweg 25, alle andern Hörsaal Börneplatz. Fortbildung für junge Leute: Montag, 9 abends: Gemoro (Unna); Fortbildung für Knaben: Samstag, 3Vs: Schulchan Aruch: Dienstag, 8 abends: Mischna: Donnerstag» 6 abends: Gemoro. Montefiore. Samstag, 5hi Uhr: Rezitationszirkel, Sonntag, 6% Uhr: Ostbahnhof: Niederrodenbach,, 6 Uhr, Hauptbahnhof: Jugenheim, 2yi Uhr, Lokalbahahos: Mülheim, Dienstag, M/» Uhr: Heimabend, Mittwoch, 8»/, Uhr: Jüd. Politik (Dr. Mfr. Apfel), Donnerstag, 8»/» Uhr: Heimabend. Bar Mizwa. Von Ludwig Philippsohn. Die Nacht hatte ihren sternbesäeteu Mantel um die Erde geschlagen. Es war eine heilige Ruhe gebreitet über Flur und Stadt. Es war eine Nacht vom Freitag zum Sabbat. Ta ging der hello Vollmond auf und schien durch die spinnwebbedeckte Scheibe eines kleinen Fensterchens in eine Dachkammer. Darinnen wars Ml und feierlich, und nur das leise, süße Odemschlürfen der Jugend, ivenn sie schläft, hätte man hören können. Aber es war niemand daselbst, außer dein Knaben, der auf dein Bette cmsgestreckt lag und schlummerte. Stille, Mondesstrühl und der schlafende Knabe. Sein Hompt lag auf einer Fülle schwarzer Locken, die sich im Nacken wie ein Kissen ballten. Es ist die Nacht vor dem Sabbat, der auf seinen dreizehnten Geburtstag folgte, und da er anr andern Morgen vor der versammelten Gemeinde an geweihter Stelle zum crstemnale den Segeusspruch auf das Kleinod seinM, Stammes und der ganzen Menschheit, auf die pergamentene Rolle der Thora sprechen und damit die Pflichten eines jüdischen Mannes übernehmen soll. Schlummere nur» träume nur. — es sind schwere Pflichten, große Kämpfe» die eines rechten jüdischen Mannes, nnd wem viel gegeben ist, der soll noch mehr zurückgeben. . . . Niemand ist da außer dem schlafenden Knaben. Dock siehe, ba kommen sie. Die Tür öffnet sich nicht, das Feusterlein klirrt nicht, aber sie kommen, nick beim Bollmoickstrahl, da die Glocke zwölf schlägt, in der Sabbatnacht vor der „Bcrr-Mizwa" kann man sie schlürfen sehen» kann man sie flüstern hören. . . . IM tttdi! Barueratrasao 149. H. 464S* I Best bewährteste Teppich« n. Bettfedern-Beinlgmg. I Der Mann blieb stehen, schob den Kopfbund in die Höhe und den verdeckenden Kragen des Obergewandes herab und sprach: „Kennst Du mich nicht, Mirjam? Kennst Du nicht den Mann, den Du in die weite Ferne, triebst, und der doch wieder zu Dir zurückkehren mußte, von denselben Gefühlen beherrscht, von derselben Leidenschaft gepeinigt, von demselben Sturme gejagt?!" Mirjam hatte ihn jetzt erkannt. Wie sollte sie nicht diese lange, hagere Gestalt, diese scharfen, häßlichen Züge, diese glühenden, stechenden Augen, diese grelle und heisere Stimme wieder erkennen? Aber zugleich mit diesem Wiedererkennen ergossen sich die Schauern des Entsetzens über das Mädchen, ihr Herz zog sich krampfhaft zusammen, und nur mühsam konnte sie die Worte hervorstoßen: „Ja, ich erkenne Dich . . . was willst Du hier? . . . Weiche von mir! . . ." „Ich bin nicht gekommen, Mirjam, um von hinnen zu weichen, nicht einmal, wenn ich Dir alles gesagt habe» werbe, was ich Dir zu sagen ..." „Sprich kein Wort, Manu", unterbrach ihn Mirjam, die alle ihre Kraft zu sammeln begann, „Du darfst vor mir nichts mehr sprechen, ich bin die Braut eines andern. ." Diese Worte schienen auf deck Ankömmling nur geringen Eindruck zu machen; ein wildes Lächeln zog über sein Gesicht, und mit höhnischem Tone fuhr er fort: „Das macht nichts aus: ein Band, das' die heilige Kirche nicht geschlossen, hat keine Gültigkeit . . . Doch lassen wir dies; höre, Mirjam, höre aufmerksam meine Worte; ich sage Dir, Leben 'und Tod hängt davon ab'; Du hast zu wählen, zu wählen in dieser Stunde. Ich werde mich kurz fassen; DU wirst mich verstehen, denn Du weißt jetzt, daß meine Worte keine leeren Drohungen sind, daß sie zn schweren, blutigen Taten werden. Dü weißt, daß, mein Herz seit Jahren Dir gehört, daß alt mein Sinnen Und Fühlen zu meinem Unglück von der Leidenschaft zu Dir erfüllt ist. Ich hatte Jahre um Dich geworben, und Du stießest mich zurück; ich biente und demütigte mich, ich bat und rang um Dich, aber Du'wiesest mich verächtlich fort. Dies trieb mich in Verzweiflung von dannen; ick brütete Rache, ich gesellte mich zu deck Feinden unseres Volkes, ich verschwor meinen Glauben, ich verfolgte die, welche ich früher geliebt, früher beschützt. Aber'vergebens; die Leidenschaft wich nicht aus meinem zerrissenen Herzen, ja immer stärker nick stärker schwoll sie an, nichts stillte, nichts sättigte sie, und jeder Tag, den ich fern war von diesem Boden, .welchen Dein Fuß betritt, währte mir ein Jahrhundert. Weib, kannst Du gleichgültig bleiben bei so bieler Liebe? Siehst Du nicht, daß Gott selbst sie unüberwindlich in meine Seele geworfen, willst Dn Dich nicht davon überwinden lassen? . . . 4iün, ich bin zum Kampfe gekommen, wenn Du den Frieden mir verweigerst. Ich habe das Ohr der Tyrannen getoonnen, ich bin die Seele geworden, die ihren Arm, ihr Schwert, ihre Geißel leitet, und furchtbar, wie nie zuvor, sollen diese auf Deinen, Deines Vaters, Deines Geschlechtes, Deines Volkes Packen satten und alles verderben, was Du' liebst. Jene siick oie rohe Gewalt, die zugleich blind ist, der Hammer, der treffen will und nicht weiß, wohin er zu schlagen habe. Ich kenne Euer Herz, ich weiß, wo Euer Pulsschlag llopft, und dahin will ich den Dolch führen, und einen vergifteten Dolch.... Wohlan, Mirjam, Du hast zu wählen. Ich habe alles vorbereitet. Willigst Du jetzt ein, mir anzugehöreu, so führe ich Dich von bannen, gehe mit Dir nach dem Lande der Perser, kehre zurück in den Schooß der Gemeinde, und ich hübe bereits Schätze genug gesammelt, um Dir ein glückliches nnd glänzendes Los zu bereiten. Stützest Du mich aber auch heute zurück, zertrittst Du noch einmal mein Herz mit schnödem Fuße: so beginnt die Zeit der Rache, 'morgen schon, ja morgen sollst Dn die ersten Schläge des Unwetters hören und die ersten Blitze des Zornes sehen, welche die Deinigen treffen werden bis zum Tode! . . Ja, Mirjam, in Deiner Hand liegt das Geschick Judas, Du hältst die Wage in Deiner Rechten, aber nur einen, diesen Augenblick: hüte Dich Deinen Finger auf die Schale zu legen, daß sie sinke — denn dann steigt sie niemals wieder empor ..." Regungslos hatte Mirjam während dieser Anrede dagestanden. Ihr Fuß war wie an den Boden gefesselt,. daß sie nicht fliehen, ihr Mund wie geschlossen, daß sie nicht mn Hilfe rufen konnte. Ihr Ohr lauschte den grimmigen Morten des Sprechers, ihr Auge starrte unverwandt auf jede wilde Geberde, mit der er seine Rede begleitet. Als er geendet nnd gespannt ihrer Antwort harrte, da hob sich ein schwerer Seufzer aus ihrer beklommenen Brust, als ob ein Baum gewichen, der auf ihr gelastet. Sie raffte sich zusammen und sprach entschieden und kräftig: „Ich habe nicht zu wählen, ich habe nie zu wählen gehabt Dir gegenüber. Ich gebe mich und die Meinigen in die Hünd des Gottes Israels, wck der wird' Deine teuflischen Pläne vereiteln. Du bist entsetzlich, abscheulich, ans der Holle entstammt, und die Fackel Satans in Deiner Hand — düs kann Gott nicht wollen, daß ich an Deinem Fluche terkneyme, um Deinen Fluch abznwenden! . . " 'Ein unsäglicher Grimm flog über bas Gesicht des Mannes, als er diese Worte vernahm. Aber in der Flüt seiner Leidenschaft wich dieser schnell und noch einmük schien die Stimmung der Zärtlichkeit über ihn zn kommen. Er wars sich vor Mirjam nieder, erhob seine Hände bittend zu ihr empor nick sprach mit weicherem Tone: „Noch einmal flehe ich Dich an, Mirjam, holdes, teures- Wesen: habe Mitleck, Hab' Erbarmen mit mir» mit meiner Verzweiflung! Bin ich Schuld an den Gefühlen, die mein Herz dnrchstürmen? Ich fluche dem Geschicke, das fitz mir in die Seele gestreuet und ihnen eine Kraft gegeben» der ich nickt zn widerstehen vermag! Hättest Du eine Ahnung von den Qualen, die sie mir schon bereitet haben, voü den Kämpfen, in welchen ich sie aus meiner Brust cmszurotten gesucht: Du würbest nicht so hart nnd Hrzcks auf mich blicken, sondern ein Opfer bringen ans dem War der Menschlichleit, meine Seele zu retten und die Ruhe uni» den Frieden so Vieler! Strecke Deine Hand ans» Mädchen» und richte mich aus dem Staube auf, in welchen ich versunken bin." Mirjam blickte gerührt auf den vor ihr knieenden Mann, besten Auge sich mit einer Träne zu füllen schien. Sie sprach, und ihre Stimme bebte: ,(D, Joseph, was hast Du getan! Wie bist Du, der einst so hoch stand im Geiste, so tief herabgekomMen! Raffe Dich ans! Du bist ein Mann, kehre bon dem Pfade des Verderbens zurück» werbe Deinem Volke ein Schirm und eine Säule» Und mein Herz wirb Dich segnen» und mein Mund Dich Bruder nennen . . . Sieh', noch ist es nicht, zu spät» und wir reichen Dir freudig die Hand, um Dich wieder zu empfangen. Bor Deinen Drohungen schrecke ich nicht zurück» den» unserer Feinde find so Biele» daß einer mehr oder weniger unser Geschick nicht verändern wird. Wer Deine Rückkehr würbe uns glücklich machen . . . Was «mich betrifft, ich habe es Dir gefügt» ich bi« die Braut eineS Widern - . Wie von einer Schlange gestochen, fuhr de^Mann bei diesen Worten in die Höhe, und mit wilderem'Tone, als zuvor, rief er aus: »Ha, bas hat Mi« bSser Geist gesprochen . . . Wohlan, der Krieg ist erklär^ und w» bas Wort nicht ausreicht» muß die Gewalt eS übernehmen!" (Fortsetzung folgt.)

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