Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 18 (1920)
- Issue
- Heft 30 (20.8.1920)
- Date
- 1920-08-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. Sem Jüdische gafft. Nr. 30. aiiiriWMOo«—»mm*awmm »— . PAfü JOKICVS 1 7'/« Uhr ' (Eldorado) 7% Uhr. tiWiß selioaner Sasl*'. Kooperative) und Finanz«! and Organisation bHttrnmt. Auf den weiteren Sitzungen wies, wie hier kurz berichtet sej, Sokolow aus die großen Hoffnungen, die die jüd. Piaffen auf die Hilfskonferenz setzen, hin und schlug einen Ausruf vor, zu Gunsten einer jüd. Besteuerung für Volksrettungszwecke. Die Reihe der Landesberichte wurde Mh Referaten von Mher über England, Safaranas über Griechenland, Berger über Wilna und äugen über Skandinavien abgeschlossen und die Generaldebatte mit dem Referat S al ki nd s über die Formen der Schnell Hilfe eingeleitet. ( (Schluß folgt, Delegierteittag rer Agudas Jisroel- I A«ge»dors«misattim. ti £qn nach Mrnberg vom 2..—S. August einberufcelegidrtentag waren etwa 150 Delegierte aus allen Teilen des Reiches hurd aus' dem Auslande (Polen, Deutsch-Oesterreich, TschechoSlvnnckei, Frankreich, Bckgien ruch. Schweiz) -sowie zahlreiche Gäste, «ms Nah und Fern erschiene«. . Mn 2. August fand, wie wir bereits berichteten, die Erstf-f-ri«ngsversammlung statt, in deren MittelppM ein Restrat über die „AgudÄewegung" von Rabbiner Dr.. Mun k-Lerlrn, stand. Anßerdam sprachen Rabbiner Dr. Kl ein-Nürnberg, Alfred Klugmann -Nürnberg, Siegmund Laudnn-Fürth, Oscar Eisen- Her g--Strpßbnrg, Professor Lieben-Prag, Dr. Feßlpr-Wien, Rabinowiß-Frankfuri ruch Dr. Pinchas K« h «»Ansbach. * ,50ie eigentlichen Delegiertenverhaichlnngei:, dievon dem Rabbiner Dr. Klein-Nürnberg und Rechtsanwalt Dr. Marcus Birnbaum-Berlin geleitet wurden, begannen am Dienstag. .. Zunächst wurde von Ivel Sänger--Frankfurt der Geschäftsbericht erstattet,' demselben entnehmen wir: Die Ä. I. I. Ozählt 80 deutsche Gruppen mit etwa 11M0 Mitgliedern. Die seit Jahresfrist anhaltende Stagua- Die hebrLische Univerfität. Ter zionistischen Jahreskonferenz wurde öota: Erziehungsbepärtement ein ausführlicher Arbeits-Plan Pläne für. die Hebräische'Universität in Jerusalem dienen wird, lautet «ach dem I. C. B. wie folgt? Die Universität soll in nwglichst kurzer Zeit rrSffnet werben und soll zunächst keine vollständige sein. Sie wird am Anfang lediglich aus Forschungsinstituten für Physik, Chemie, Mikrobiologie, einem Institute für die hebräische Sprache und einer Anstalt für die Wissenschaft des Judentums mit Einschluß eines allgemeinen humanistischen Kurses bestehen. Dir Schaffung einer vollständigen Universität ist zurzeit sowohl aus Schwierigkeiten technischer Nütur als auch aus prinzipiellen Gründen fast umnöglich. Abgesehen von den technischen Schwierigkeiten wie dem Mangel eines entsprechenden Gebäudes in Jerusalem, den ungeheuren finanziellen Anforderungen u. a., so ist im jetzigen Moment die jüdische Bevölkerung Palästinas viel zu klein, um eine so große Köreranzahl deistelle» zp können, daß die Schaffung einer kompletten Universität gerechtjertigt wäre. Dazu kommt noch der Mangel einer durchgebiloeten wissenschaftlichen Terminologie in der hebräischen Sprache, der Mangel an Bibliotheken, wissenschaftlichen Korporationen^ mit einem Worte an allem, was die spezifische wissenschaftliche Atmosphäre schafft, die allein für eine produktive Arbeit einer Unisersität, wie auch für deren Niveau/ tbon fördernder Bedeutung sein kann. Diese Umstände ließen es notwendig erscheinen, in Keinem zu beginnen und die geschaffenen Institute allmählich zu Fakultäten einer Universität zu entwickeln und auszubauen. Um sich die Mitarbeit von Fachleuten zu sichern, hat das Erziehungsdepartement ^pn Beratnngskomitee ins Leben gerufen, zu dem Spezialisten in allen Universitätsfragen gehöre;,. Gleichzeitig arbeitet ein an-, dercs Komitee üntcr Prof. Marburg in Berlin und auch in Paris soll eine ähnliche Institution geschaffen werden. Biele Gelehrte, von Weltruf wie Einstein, Wassermann und Freud haben ihr lebhaftes Interesse bekundet und ihre Mitarbeit für eine hebräische Universität versprochen. Mit Hilfe dieser Komitees wurden bereits Pläne für die Einrichtung der zu schaffenden Institute entworfen. Zu Beginn wird ein jedes der Institute nicht mehr als 6. Lehrkräfte (2 Professoren, 2 Dozenten und 2 Assistenten) erfordern. Bon den einzusührenden Iorschungszweigen werden in erster Reihe die. berücksichtigt werden, welche geeignet sind, die allgemeine. Entwicklung des Landes zu Nr. fördern Indieser Richtung wird auch die Spezialisierung dieser Institute gehen. Die Anstalt für die Wissenschaften tion gilt als überwunden. In allen Gruppen hat das Thäurohstubium zugenommen. Ermutigt von den Erfolgen des ersten Bezirksfekretariats in Fulda ist die Errichtung weiterer Sekretariate geplhnt. Dem/,Bericht selbst folgte - eine pnehrsründigc Debatte, der sich nachmittags die Beratung des Statuts und die Wahlen anschloffen. Köln wurde zum Borort hesiimmt. Die Organisation wird künftighin von einem neungliedügen. Borstand, bestehend aus Leo Mnnk-Köln, Fritz Cahen-Äölii,Max Cohen-Köln, Leo Rothkchild-Köln, Dr. W ege r - Köln, Hirsch Mrrkin- Läpzig, Joel Sänger-Frankfurt, Siegmund Stein-Berlin und Siegmund Landau-Fürth geleitet, Hem eine weibliche Kommission von drei.Mitgliedern für die Angelegenheiten.der Mädchengruppcn angczliebert ist. Der zweite Tag Her Beratungen (Mittwoch) war fast ausschließlich der Lehrtätigkeitder Jugendgruppe» gewidmet. Im Mittelpunkte der mehr als zehnstündigen. Debatte stapd das Referat von Dr. Leopold Herz-Fulda, »«».einer Rede von Jacob Rosenheim-Frankfurt der die Jagend vor „Entpolitisierung" warnte und forderte, baß sie neben denk-Thora sind üun sich über die Fragen der Gegenwart orientiert-. Das Fazit der Beratungen war: Die Schaffung einer Thaürohkommissiv n , die sofort ein Mindestprögramm aufzustcllen und deffen Durchfühnuig selbst in die Hand zu nähmen hat. . In,-der. Frühe des. Donnerstag sprach zunächst Max Ephep-Köln über „Die sozialen Aufgaben der Jftgendgr'nppVn". '^eine Fortzerung, die Schaffung einer, gese tz es treuen' An g c st ellts n Deine gung, wurde. vom Dchegiertentä'g gutgeheißen und die Leitung mit der sofortigen Ausführung des Cohenschen .Plaues beauflagt. ... ........ . Hinrn, iväpbte. «ab», sich der Erez-Jisroeläragezn. In zwei Referaten behandelten Rabbiner Di. teri?--.Nürnberg und Mferendar Dr. Max Oppenhcrvrer-Mainz die ideelle und praktische'Seite der Ercz- Jis.roel^lrheit^ Die vielstündige Debatte, die.sich den Refcpatftl anreichde, stand auf Hohem Niveau und zeigte, daß — jnnc Folge der Wirkung der zionistischen Bewegung — auch die dieser Bewegung nicht angeschlossene orthodoxe Juaem> duvchglüht i st von der alten Sehnsucht unserer Väter iwch Erez-Jisroef Bemerkt sei ans dem Verlauf der Debattedaß.'Rabb. Dr. Pinchas-Kohn, der bekannte' fanatische Bekämpser einer jüdischen Nationalität, die Bczmchnuug.„Volk" mit größter Schärfe ablchnte und dafür die "Bezeichnung „Gemeinschaft vvrschlug. , In vorgerückter Nachmittagsstunde ' fand die Tagung »ach Schlußworten der Herren Rabbiner Dr. Klein- Nürnberg, Rechtsanwalt Dr. Birnbaum-Berlin und Neubergcr-Köln ihr Ende. Ätßerhalb der Tagesordnung sprach auf dem Delegiertentag am Mittwoch Meier Lewi n-Warschau, der Leiter der polnischen AgNdah, über ,„die Agudah in Polen". des Judentums wird zu Beginn ebenfalls im bescheidenen Umfange bestehen und eiwen Lehrkörper von 12—14 Lehrenden erfordern. Was die Ausstattung bitfet Institute betrifft, so' wurde in einer der wichtigsten Fragen ein großer Schritt nach vorwärts gemacht. Die zionistische Organisation hat die alte, von Dr. Chasanowttsch gesammelte ,^8eth hasman'ch"-Bibliothek, die gegenwärtig 40000 Bände zählt, übernommen und für eine gute Verwaltung vorgesorgt. Dr. Hugo Bergmann, gewesener Kustos der Universitätsbibliothek in Prag, hat sich bereits nach Jerusalem begeben um die Verwaltung der Bibliothek zu übernehmen, es wurden auch Schritte übernornmen, um entsprechende Ergänzungen für diese Büchersannnlung sicherzustellen. Besondershervorzuheben. ist der Umstand, daß die holländische Akademie-als erste ihre Unterstützung der hebräischen Universität ver-. sprachen hat. Es müssen aber auch sonst überall Bücher von Gesinnungsgenossen und Freunden der hebräischen Universität gesannnelt werden, besonders solche für Mathemattk, Physik, Chemie und Mikrobiologie und solche allge-' meinen oder speziellen jüdischen Inhaltes. Das jährliche Budget für alle Institute einschließlich' des Jnstlunes für hebräische Sprache und der Ilbtrilnng für die Wissenschaften des Judentums beläuft sich auf 40—45,000 Pfund Sterling. Inwiefern keine unvorhergesehenen Hindernisse in den Weg treten, wird die Eröffnung dieser „Donmiversität" im Fnihling oder Herbst 1922 stattfinden. WaS. nun das Technikum in Haifa anbetrifft, so wird der Borkricgsplan jetzt einer Revision^ unterzogen und wesenlliche Abänderungen darin gemacht Wecken. Es wird beabsichtigt, die Bauingenienrabtcilung auf Kosten der Maschinenbauschule zu erweitern. Auw gibt es nrit Rücksicht auf die Unkosten starke Meinungsverschickenheiten in bezug auf die Nützlichkeit und Unerlätzlichkeit verschiedener Laboratorien und Werkstätten, die im Vorkriegsplan vorgesehen wecken. Zur Erleichterung, des Studiums am Technikum hat das Erziehungsdepartement die Ausgabe eines technische» Wörterbuches in hebraischxr Sprache veranlaßt. Das Werk wick die ganze wiflenschaftliche und mechanische Terminologie enthalten und in drei Jahren in Palästina erscheinen. Das Technikum wird zu Beginn einen jährlichen Aufwand von 8000—9000 Pfund, und die Werkstätten 6000—7000 Pfund erfordern. Die' Eröffnung wick für Herbst 1921 geplant. Eine Depesche Herbert Samuels. Sir Herbert Samuel, der Generalgouverneur von Palästina, sandte an das Zionistische Zentralbüro in London folgende Depesche: Jerusalem, 6. August. 'Ich schätze ackfs höchste die Botschaft des Vertrauens und des guten Willens seitens der zionistischen Konferenz. Indem ich danach strebe, die in meine Hand gelegte historische Aufgabe zu erfüllen, halte ich mir sowohl die langjährigen jüdischen Hoffnungen, als auch die Rechte der jetzigen Bevölkerung gegenwärtig. Die Zukunft wird zeigen, daß beide nicht unvereinbar sind. Die gegenwärtige Lage des für-die hebräische Universität und das TechnrMpr in Haifa vvrgelcgt. Der Bericht, welcher der AllMänmg der jüdischen Oeffentkichkeit über die Ziele und Wochenbett-Ansstattaiigeii Hugo Rofhsehild LsagesirasBfl 35. JBF Wäsch,e-Aus$tattiingen£ffiä^| Spezialitst: HM«>eB>ObM'fcf|Kideii «acb Hass ] dpr DefakU Wische wird sorgfältig repariert Frankfurter Gross-Weissnäherei| MP LaBgestraaoe 18, Hinterbau. :: TeL: BSmer SAP, lkügten! Laüdes ist sehr befriedigend Biele wichtige Maß»ahmen»Dxlegati sind in Borbereitung. Herbert Samuel. »an die Telefon Hbbsb Deutsches Reich. LteßeSgaveu aas UmerUa- Die gentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin, schreibt uns: " Auf Grund des vom Mr- Hoover geschaffenen Shstenjs Her Versendung von amerikanischen Liebesgaben besteht.Mt einiger Zeit eine Möglichkeit, Verwandte und Freunde in. Deutschland mit amnikanischen Lebensmitteln zu urüerstützen. Diese werdest zu billigen Dreisen geliefert ünd" errrichen nachweislich ihnen Bestimmungsort. > - Die Ssineriean Relief Wministration, Geschäftsstelle! Hrunburg, Feckiiumdstr. 88. Hut.in Deutschland amermo sche Lebensmittellager eingerichtet, durch welche amcrikani-! sche Nahrungsmittel sicher und bMg zugesändt werden können. ' Mit Hilfe von Postkarten, die von den Gemeinden bezw. denjenigen Institutionen, welche dem örtlichen Wohl-1 fahrtsausschuß für die Awerikahilfe angeschlossen! sind, ausgegeben wecken, wenn der Rame deS, Absenders in Amerika glaubhaft .genannt wick, kann sich m jeder, der Verwandte I psd« FrQrnde Sn Amerika besitzt,' Lebensmittel lies-checkst Ans rituelle Lebensweise istbei der' Wsününenstellurtz'r Pakete Rücksicht genommen... . ' . «in In AusgI eines st heitei treter andererj gehören- Regieru gleichen wählen. wird er ' - «tve Spende jüdische» Kinde*. Die Jugerckzeitschrift ,Aar' Kochba" hatte einen sÜrf-, ruf an ihre jungen Leser ergehen lassen, eine Gabe vost 1V,V0V Mark zu sammeln, die zu gleichen.Teilen! notletdestr den jüdischen Kindern in Deutschland und'Oesterreich zugute kommen sollte. Die Bar Kochmr-Leser sind diesem Rufe mft solcher Begeisterung gefolgt, daß in ganz ku^er 'geft 'wdE mehr als 10,000 Mark - zusammengekommen sind, . Der Bar Kochba erscheint jetzt gerade' ein Jahr. Er zeichnet sich inhaltlich wie durch vorzügliche Ausstattung' und' gute Billier aus. ÄaS Abonnement kostet im 'ViertÄjahr' M.,4 (Welt-Berläg,' Berlin. 3ÄL. ^,'Dorotheenstr. 36). ' 8nr Frage »er «esamterganifattsn ser dentfche» Jn»en. Bom'Berband der.Deutschen Inden wird uns geschrieben: ' ' ' " Das in Ihrer Zeitung abgedruckte Schreiben des. Alls-. schusseS des D.-J.- G.-B. an den "Borstackd der JübsWn' Gemeinde zu Berlin enthält die Bemerkung: „Im ühxigen glaubt wohl auch der Verband selbst nicht ernsthaft, döst es heute noch möglich wäre, eine, Geswntorganisatioit'deö^ deutschen Judentums in der Weise zustande zu bringen, daß wenige Großgemeindcn über das Schicksal pes derrt-s I nagelt Unternk und „A disch - a schließt I möge i lagen garische! preis, t L« am i | in Pal zu übe psychob bewiese bärn li M bat ve vorgele Politik müsse die so Die' Ri Friede» gedacht 3« in mit I D 9Rörä ruhte und nicht von der Mitarbeit.der Gesamtheit getiten! und gestützt würde, ' würde 'in dem^ Zeitalter des demö^Ü-. tischen Denkens der unerläßlichen' Uutorität entbehrcii ünd^ den Keim des Unterganges von vdryheresn in sich tragen:"^ In dein Schreiben ^S .Axrbändes,,gegen däS sich bfe, Bemerkung des DlÄ, 'G^-Ä richte^ Mßt es: .,DW. Istdischc Gemeinde zu "Berlin, zusammen mit and eben, großen, mittleren und kleineren Getnetn'^ den, die sich ihr etwa fipitvillig, anschließen koollen/.mög^ diefenige.n Gemeinden,' d.ie gittern ZufaM-. wen s'ch lnß ge neigt sind, z u ein er'f.o y st i tuie r enden BersaminlUng ein -ladtn^ in,weiche.r5 die Gemeinden, die endgültig,hierzu He-' reit sind, den Berbapd.auf.Grund der hprläüfigen Betfass.ung begtünden." / . Der Schluß unseres Schreibens läutet: .Der Verband Ein I der Deutschen Juden hat deshalb beschlossen, unter Darlegung der bisherigen Börgünge'. und des StgndvnnkbP XeS - OlonriitnStiS Som ‘hiJt*' CKlfiffefwirt Vitt* des Verbandes, dem Vorstand 'der Jüdischest Gemeinde.'«»nheimzustrllcn, nunmehr nach 'Fü.hlungftahme mit andern Gemeindest, selbst darüber Entscheidung zu - treffen, ob die Gdmeindest-die Gesamtorgackisation selbst in die Wege leiten oder den wei- ' T lag e» Bewer sein <! sei. ü von deck i tcren Betrieb der Angelegenheit dem 'GeAdindebüstde ifbexlassen Wollen. - --' " ' düng beruh! Deutsch-Oesterreich. '«ien. " ' Answeisnnge«./ (I. P- Z) Die. ^Blöcken' Heden., wie-ep gönnen, die jüd. Flüchtlinge mit Ausweisungserlassen-heiwzusuchen, wobei, man sich ganz merkwürdiger.Methode» bedient. So erschienen in. den Straßen Plakate, welche dw. Anforderung der Wohnungen aller jener Ausländer in ncche Aussicht stellen, die wegen Preistreiberei usw. mft den Behörden in Konflikt geraten sind. Ganz zum Schlüsse, und in kleiner Druckschrift wird die Wohnungsanfordecuüg auf alle jene ausgedehnt, welche keine Aufenthaltsbewil». ligung oder sonst kein Wohnrecht in Wien haben. In der. Tat haben die jüd. Kriegsflüchtlinge aus dem -Osten kurz, befristete Abschasfungsbefehle mit der Drohung des zwangsweisen Abschubes erhalten, und dies zu einer Zeit, -da' die Heimat der Kriegsfwchtlinge neuerlich Kriegsschauplatz geworden ist. '. - . Mg. Stricker und.Gemeinderat Dr-. Plaschkes legten beim geschäftsführenden Bizebürgermeiswr. Bettvahrung gegen, die gesetzwidrige Wohnungsanforderung «in.. Staatssekretär Dr: Brey sk.y hat auf Grund der Ausführungen des Wg. Stricker eine soforttge Revffion- .d^r des k dem 1 hältni das ' untere ziehen Die i giebik uni? i wir l für 8 daß » zu er Mäni als I Grgn lehr soll. össen imml stelle Berfi Seps ich g vcrli