Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 18 (1920)
- Issue
- Heft 26 (16.7.1920)
- Date
- 1920-07-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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«eite 4. Weue Utdifche Dresse. 5k 26. -I g. Bergerstrasse 148. H. 4642. an* ■ottenvernlchtuaa unter Garantie.' Verfassung. Den Vorstand bildet die 'Verwaltungsbehörde von 3 Gemeindemitgliedern, welche unter Leitung eines Senatsmitgliedes alle Gemeindesachen in 3 Sektionen — Steuer«, Schul« und Wohltätigkeits- und Kuratelsektion — besorgt. Eine eigene Organisation des Gemeindevermögrns, Srbuldenwesens und der Stiftungen ist vorhanden. Nach Artikel 16 des Gesetzes bleibt es bei der Obliegenheit des Vorstandes, für die Gemeindelasten Sorge zu tragen, demselben überlassen» für die Armen- und Krankenpflege der Glaubensgenossen zweckdienliche Maßregeln zu »ergreifen. Die im Großherzogl. Dekret vom 30. Januar 1812 enthaltenen Bestimmungen über die Verwaltung der Gemeinde waren jedoch in den späteren Jahren vielfach nicht zur Ausführung gelangt, die in demselben vorgesehene Israelitische Verwaltungsbehörde, der spätere Vorstand, wurde nicht durch Wahlen ergänzt, Notabeln wurden nicht gewählt usw. Zur Abstellung dieser Umstände erläßt oaher der Senat 1839, nachdem der Vorstand der Gemeinde um eine Ergänzung der Vorschriften gebeten hatte, welche seine Organisation betrafen, das »Regulativ", die Verwaltung der Israelitische Gemeinde, insbesondere den Vorstand und den Ausschuß dieser Gemeinde betreffend, welches »och heute die Grundlage der Verfassung der isr. Gemeinde bildet. Im wesentlichen wurde es durch 3 Verfügungen geändert. Das Reglement bestimmte einen Senatskommissar zur Leitung des Gemeindevorstanbes, Handhabung der Ordnung und Wahrung der Rechte des Staats sowohl in Hinsicht auf Berwaltmlgsgegenstände, wie auf den Kultus; er sollte von den Versammlungen des Vorstandes Kenntnis, und alle Beschlüsse der letzteren sollten seine leitende Zustimmung bedürfen. ''Die Stelle des Senatskommissars kam 1848 in Fortfall und damit auch die Beschränkungen, die in der Amtswirksamkeit der isr. Kollegien bestanden hatten. Durch Senats- ■ beschloß vom 25. April 1854 wurde jedoch zur Handhabung des staatlichen Oberaussichtswesens hinsichtlich der ökonomischen Verwaltung der Gemeinde ein Bevollmächtigter des Senats bestellt, dessen Amtsdauer drei Jahre dauern sollte. Nach Einverleibung Frankfurts in den preußischen Staat übt die Regierung in Wiesbaden dieses Oberaufsichtsrecht der Frankfurter Polizeipräsident ist zum Regierungsbevollmächtigten bestem (Verfügung vom 9. März 1868). 1850 bildet sich eine weitere Kultusgemeinschast unter dem Namen „Israelitische Religionsgesellschast". Sie erhall die obrigkeitliche Genehmigung und am 28. April 1864 Korporationsrechte vom Senat der Freien Stadt Frankfurt. -Durch ein Erkenntnis des Oberverwaltungsgerichtes vom 26. März 1896 in Sachen Moos gegen Israelitische Gemeinde zu Frankfurt a. M. wurde festgesteM, daß eine Zwangszugehörigkeit der in Frankfurt a. M. wohnenden, Juden zur Israelitischen Gemeinde — entgegen der bisherigen Annahme — durch keine rechtsverbindliche Vorschrift festgestellt worden ist und demnach nicht besteht. Dieses Erkenntnis war die äußere Veranlassung zum GesH vom 21. März 1898 betr. die Synagogengemeindeverhällnisse in Frankfurt a. M. LonMorei und Caf6 Rothschild Bad Hombnrg. Loulsenstr. 16, Tel. 297 und EUsabethenstr. 27, Tel 261. M« Brief a«s Erez Israel. Die Prager „Selbstwehr" veröffentlicht den folgenden Brief Hugo B e r g m a n n' s, des gegenwärtigen Leitersder Jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem: „Es ist 11 Uhr abends, ichsitze allein bei der Petroleumlampe im Zimmer, eben hat eine Gesellschaft von 20 Menschen uns verlassen und cs drängt -glich. Euch zu sagen, wie glücklich man in Erez Israel sein kann. Ich weiß nicht, ob es mir gelingen wird. Euch diese Menschen zil schildern, die eben da ivaren. Euch einen Begriff davon zu geben, was das heißt, palästinensische Arbeiter — wieviel Sorgen und Verantwortungen und Streitigkeiten und doch wieder, wie viel Glück der Arbeit, wie viel Freude der Hingebung, wie viel große eleinentare Lustigkeit in diesen Menschen ossenbar werden kann. Welche wunderbaren Mensche» haben wir kennen gelernt! Erst jetzt fühle ich, wie reich wir in all unserer Not und Armut sind! Und welcke Einfachheit, welche Schlichtheit, welche Dumpfheit dieser Menschen! So lernte ich heute vormittag den Führer der hiesigen Poale Zion, Jabnieli, dessen Aufsätze über daS Hebräische Ihr im „Juden" vielleicht gelesen habt, kennen;"dieser Mensa-, in seiner ganzen Schlichtheit, hat jetzt eine ungemein schwierige Ausgabe auf fictj genommen: Er hat sich zum Mund der stummen, sozusagen stummen Jemeniten gemacht und vertritt ihre Forderungen gegenüber der zionistischen Oefsentlichkeit, der zionistischen Regierung hier, die ebenso konservativ und langsam wie alle Regierungen. Und gleich' legte er mir, als wäre er einer von ihnen, die ganzen Sorgen der Jemeniten dar. Doch ich will hier aus die Einzelheiten nicht eingehe». — Mittags: Wir essen in der Arbeiterküche. Was sind das wieder sür Menschen, die da verkehren, wie gut die Speisen, wie billig! j Die Austräger sind Genossen, die hier freiwillig ihre Gemeinschaftsarbeit tun. Welcher Unterschied zwischeü einer derartigen Mitelstandsküche, die ich einmal in Prag sah, wo Damen der Gesellschaft die Hungrigen bedienten und „soziale Arbeit" leiirete» und hier, wo Genossen Genossen bedienen mit einer Zuvorkommenheit, wie sie der beste Kellner nie aufbringen würde. Ich brauche nicht hinzuzufügen, daß cs da kein Trinkgeld gibt- Der allgemeine Gesprächsstoff ist hier die „Woche der Erlösung". Welche patriotischen Taten da Palästina geleistet hat, läßt sich »licht schildern. Ju Haifa brachte rin Lastträger, der seuie hungrige Famtlie nicht zu ernähren in», stände ist, 1 Lstrl. Dieses Pfund war allen ein teueres Symbol und es lourüe versteigert und sür 50 Lstrl. erstanden. In Jaffa brachte eine Frau das Geld, das sie für ihr Totenhemd ausgespart hatte: Wenn Palästina erlöst sein wird, brauche sie kein Totenhemd. In Tiberias schenkte ein Mädchen ihre beiden Ringe. Der Vater wollte sie überraschen und kaufte sie um 50 Lstrl. wieder. Das Mädchen nahm sie nicht an und gab sie wiederum dem Aufbaufond und sie wurden wiederum, uin 700 Lstrl. zurückgekaust. Der 'Sohn eines bekannten Führers des Hapoel Hazair verlangte von seiner Mutter, die schon alles weggegeben hatte,' sie solle auch noch eine Uhr, die da geblieben war, hergeben: „Wenn Du es nicht tust, so verkaufe ich mich selbst und Du mußt michwieder zurückkaufen!" Von Daganja ging der Sohn eines Genossen den weiten Weg nach Tiberias und trug seine Geige, die ihm der Vater aus Rußland mitgebracht hätte, zuin Verkaufe für den Aufbaufond. Und all dies erzählen diese Menschen mit solcher Freude, solchen leuchtenden fröhlichen Augen. Wir Westjuden. mit unserem kalten Teinperament, unserem ewigen Berechnen und unserer Nüchternheit stehen beschämt da: ob wohl TJhep Jotia£ Konfitüren und Schokolade Steinweg 12 Steinweg 12 auch bei uns einmal die Flamme des Gefühls so alle Hemmungen hinwegschwemmcn könnte?! Der Sorgen und Kämpfe gibt es hier genug. Aber trotz aller Sorgen, die einen oft Niederdrücken — ich hätte nicht geglaubt, daß man in'Palästina solche Augenblicke reinen Glücks genießen kann, wie ich es jetzt sehe. Nur das Eine muß ich hinzufügen, daß man ohne Kenntnis der Sprache keinen Zugang zu dieser Welt finden kann. Noch Eines: Ihr »vürdet staimen, welchen lebendige», sinnvollen Ausdruck hier das Wort „Chawer" darstellt. Das ist wirkliche tiefe Hilfsbereitschaft. Eben kam ein Lehrer zu mir und trug sich an, die Kinder täglich zu unterrichten, selbstverständlich ohne Bezahlung — alles das ist so selbstverständlich, als würden diese Menschen die Malier, die Mensch und Mensch trennt, überhaupt nicht kennen. Das Leben in der Genossenschaft »nacht diese Menschen weitherzig, da die kleinliche Sparsamkeit an Geld und Zeit, welche in der Privatgesellschaft einen Sinn hat, sinnlos wird, wo cs sich um eine gemeinsame Wirtschaft von 25 oder 30 Menschen handelt; so haben alle die Menschen — und auch die Städter, die unter ihrem Einfluß stehen, etwas vom Grandseigneur im Sinne von Scheler. Nun lebet wohl und trachtet hcrüberzukominen! Unterdessen sammelt Bücher für die Nationalbibliothek, womöglich 'wisienschaftliche — mathematische, naturwissenschaftliche^ politische, soziale und sendet sie her. Das Porto zahlen »vir gerne." Der Löwe ««d der Esel. Bon Jehuda Bett Gerso«. l. Teil. OiJ— Eines TageS wachte der Löwe auf und war wie ein Esel. Er aber wußte es nicht, mnd als er hinausging unter die Tiere, gebärdete er sich »vie ein Lölve, denn es war sein Drang. ' Mer jedermann rief: „Was'für ein Esel!" Da gmg der Löwe in sich und dachte: »Vielleicht bin »ch wirklich ein Esel ..." Und er ging unter die Esel und suchte »vie ihresgleichen zu sein. Aber als er erlichen wehtat mit seiner Löwen kraft, riesen sie ihm zu: „Du bist noch nicht einmal ein Esel! Du b,>t ein Schlemihl!" „Ja, ich bin ein Schlemihl," sagte der Löwe tiefsinnig. „Aber pielleicht bin ich ein Genie . . ." Und.er ging in die Wüste, um sich die Sache zu überlegen. ■2. Teil. Eines Tages wachte der Esel auf und war wie ein Löwe.. Conditorei und Cafd Wilhelm Wendel Altegasse 6 Telefon E. 1288 - Wahrend der Sommermonate bis 10 Uhr abends geSffnet. „Die Gefahr ist da!" rief ein anderer aus vom Ende der Tafel her. „Der Feldherr hat erklärt, daß er von dem nächswn Sabbat an, an jedem Sabbat, an welchem nicht frischt Brot gebacken und verkauft würde, eine Thorahrolle aus einer Synagoge nehmen und verbrennen würde. Daß er der Mann dazu ist, könnt Ihr voraussetzen, denn er hat Solches schon einmal in der Stadt Neve getan. Nun frage ich Euch, ist die heilige Thorah nicht mehr .wert als ein Leben von uns? Sind wir nicht verpflichtet, sie mit unserem Leben zu verteidigen? Ist also die Lebensgefahr nicht da, vor der das Gesetz zurückweicht?" Bei diesen Worten geriet die Versammlung in die größte Aufregung. Fragen aller Art wurden an den Sprecher gerichtet: »Woher weißt Du dies? Wem hat er dies erklärt? Wie könnte er dies wagen?" ertönte cs von allen Seiten, und in dem Geräusche und Lärmen gingen . die Worte des Einzelnen verloren. Wer die Sache verhielt sich so und wurde von mehreren der Anwesenden bestätigt. Endlich kam wieder etwas Ruhe in die Versammlung, und die Blicke der meisten richteten sich bereits nach dem Vorsitzenden, damit er die Wstimmung vornehme, als sich Patrika erhob und damit das Wort nahm. Alle schwiegen und lauschten gespannt seinen Worten. Schon das Stillschweigen, das er bis jetzt beobachtet hatte, und seine ganze Erscheimmg machten, daß der Geist der Zuhörer sich aufmerksam ihm zuwandte. Jeder empfand, daß hier ein höherer Geist sich aussprechen, ein Höherer Gesichtspunkt sich eröffnen werde, und je nach seiner Meinung und seinem Wunsche fiihltr sich -Jeder entweder freudig oder ängstlich in Erwartung dessen, was er hören werde. »Derehrte Freunde," begann er mll seiner klaren, volltönenden Stimme, „läge hier nur ein einzelner Fall, irgend ein eigentümlicher Vorgang zu unserer Beantwortung vor, so hätten wir auch nur-das besondere Gesetz zu berücksichtigen tüid könnten uns dreist an den Buchstaben desselben halten. Wer fühlen wlr nicht alle, daß ein großes Netz über uns ausgespannt wird, in welches wir gefangen und vernichtet werden sollen? Er steht da, unser Feind, mit der Schlinge in der Hand, sie uns um den Nacken zu werfen; ist sie erst um diesen gelegt, so wird er sie immer enger um> enger ziehen, uns damit auf den Boden schleudern, mis erwürgen. Als die Römer unter dem eisernen Titus unsre Väter bekämpsten und niedertraten, da hatten sic nichts weiter im Sinn, als unsere Selbständigkeit zu vernichten, uns aus einem freien Volke zu ihren Knechten zu machen. Wer sie ließen unsere Religion bestehen, uns nach unseren Gesetzen und Sitten leben, und noch aus den Toren des belagerten Jerusalem zog Jochanan ben Sakkai nach Jawne und gründete dort ei» zweites, ein geistiges Zion. Jetzt aber ist es anders. Seitdem die Lehre des Nazareners Die Obergewalt im römischen Reiche erhalten und ihr das Heidentum nur noch mit gefesselten Armen gegenübersteht, seitdem sie die heidnischen Altäre umgestürzt, ihre Priester in den Kerker geworfen, ihre Anhänger verfolgt und zurückgestoßen hat, will sie jetzt auch die Religion Israels von der Erde verdrängen. Wir haben es aus dem sluchwürdien Munde des Ursicinus oft genug gehört: der Wfall von Israel soll jedem Juden mit völliger Befreiung von allen Lasten gelohnt werden. Also nicht den Juden, sondern dem Judentum will man zu Leibe, und die Bedrückungen, bie* man gegen uns übt, sollen nur das Voll mürbe und müde machen, bis daß es sich ergibt und den Willen seines Henkers tut. — Wohlan, meine Brüder, hiergegen müssen wir uns erheben, dies ist der Kampf Gottes, hierin dürfen wir. keinen Schritt nachgeben! Mögen sie unsre Habe nehmen, mögen sie unsre Leiber peinigen, — aber die Religion deS Herrn muß unentweiht und unverkümmert bleiben!" Diese Worte machten den tiefsten Eindruck. Eine lange Stille folgte ihnen. Die Männer saßen da mit niedergeschlagenen Augen, und manches Antlitz zeigte die Röte der Erregung und um manche Lippe zuckte es wie Schmerz und Kampf. Wer Entschlossenheit verriet sich nirgends, und kein Ruf der Zustimmung brach hervor. Patrika schaute sich un» und begegnete keinem Blicke, der ihm den Sieg seiner Meinung verkündet hätte. Er setzte sich nieder und murmelte vor sich hi»: „Es ist »och nicht Zeit und die Ernte noch nicht reis." ' Nach einer ängstlichen Panse erhob sich Rabbi Jose von seinem Sitze, auch ein Greis und von würdigstem Aussehen. Er sprach: „Im. Innersten unserer Seele stimmen wir alle Patrika bei. Auch wir sehen klar den großen,, unermeßlichen Kampf, der abermals unserem Bolle bevorsteht. Aber wir müsse» uns ftagen, ob nicht, wenn wir unser arines Bott jenem Kampfe bei einer Veranlassung aussetzen, die noch abzuwenden wäre, die Fackel der Zwietracht in es hrneingeworfcn und ihm gerade die Kraft geraubt wird, durch welche allein der Widerstand möglich ist, die Kraft der Einl)eit und der Eintracht?" Rabbi Jose holte, tief Atem und fuhr dann fort: „Drängen nicht alle Bewohner dieser unglücklichen Stadt auf uns, ihnen die erwünschte Erlaubnis zu geben? Werden sie nicht murren gegen einen solchen Beschluß, uns für die Folgen verantwortlich machen, vielleicht sich uns ividersetzen? Und doch haben sie das Gesetz vor sich Unsere Weisen sagen: der Sabbat ist um deS Menschen willen, nicht der Mensch um des Sabbat's willen da. Das heißt: der Sabbat ist ein unverletzliches Gottesgesetz, um Israel zu heiligen und ohne den, Sabbat keine Heiligung — aber wo der Mensch in Gefahr, wo sein Leben bedroht ist, wo er untergehen würde durch den Sabbat, tritt der Sabbat zurück, bis die Gefahr vorüber ist. Das weiß das' Volk so gut wie wir. Unsre Weisen sagen: nur drei Verbrechen sind es, vor deren Verübung wir den Tod vorziehen sollen: Götzeiwienst, Blutschande und Mord, — die Verletzung des Sabbats und Pessachs ist nicht darunter. Das weiß das Volk so gut wie wir. Was das Pessach betrifft, so hat das heilige Gesetz selbst sogar zugestanden, daß es unter hindernden Umständen später gefeiert werden dürfe, und wenn wir nur eine feste Scheidung zwischen den Backhäusern und unserer Wohnung machen, haben wir das Gesetz des Pessachs nicht verletzt, wenn wir nachgeben. Tun doch unsre Brüder, die in den Ländern der Heiden wohnen, auch so. Wie sollen wir nun dem Volke sagen, wir geben euch die Erlaubnis nicht?' Ja, unser Bruder Patrika hat recht, und ich bin glücklich, die Worte dieses jungen Mannes gehört zu haben. Aber Sepphoris ist nicht ganz Israel, u>rd die Gegenwart ist nicht die Zukunst. Was. kommen wird, dem werden wir begegnen müssen, und es ist besser, abzuwarten und unsere Kräfte zu sammeln, als selbst zu beginnen und uns ohnmächtig entgegen-zu stemmen. Dennoch wollen wir nicht eigenmächtig entscheiden. (Fortsetzung solgt.)