Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 18 (1920)
- Issue
- Heft 23 (18.6.1920)
- Date
- 1920-06-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr 23 Neue FüvtWe Wvyst. ©me s. Conditorei und Cafd kothschiId Bad Homburg. Lonlsenstr. 16, Tel. 297 and EltBabethengtr. 27, Tel. 261. Trieft Laut Mitteilung der hiesigen Agentur der der „Palästina-Reise und Transportgesellschaft" sind mit dem Dampfer „Tirol" 60 Passagiere nach Palästina abgereist. Hiervon waren 40 Chaluzim und Ehaluzoth, alle aus Galizien stammend. New Berk. Dr. H Pereira Me «des, der langjährige Präsident der Vereinigung der orthodoxen jüdischen Gemeinden Amerikas, Mitbegründer der Zeitschrift „American Hebrew", hat aus Altersrücksichten seiner aktiven Tätigkeit als Rabbiner der Spanisch-Portug. Synagoge Central Park West entsagt. Interessant ist, daß Dr. MendeS Dr. med. ist. New B»rl. Dr. Max Nordau wird hier erwartet, da er die Absicht hat, in Amerika eine Vortragsreise zu machen. - Frankfurter Berichte. Wandergruppenfest d«S Montefiore. Am Sonntag veranstaltete die Wandergruppe des Vereins Moutefiore in der Franksürt-Loge ihr diesjähriges WattderigruppenfeW Jugendliche Begeisterung und echter Wandergeist drückten der zur vollsten Befriedigung aller Anwesenden ' verlaufenen Veranstaltung ihren Stempel auf. Eingeleitet wurde die Feier durch das Trio Nr. 1 von Haydn, das Herr und Frau Strauß und Frl. P o l - lak m vollendeter Weise zu Gehör brachten. Frau Strauß spielte noch ein Violinsolo, von Fräulein Pottak am Klavier begleitet, das die künstlerische Vollendung der beiden Dame» zeigte. Im Anschluß hieran legte Herr Paul Aufseesser mit. zündenden Worten den Wert der Wanderungen, des Kennenlernens der Natur und der Menschen dort draußen dar. Der Redner forderte von der jüdischen Jugend, daß sie alle Kräfte, die in ihr schlummern, mit allen Mitteln fördern soll, und dazu gehört in erster Linie das Wandern, daS die einzelnen körperlich und geistig kräftigt und sie für die Aufgaben der neuen Jugend reif macht. Mit feinstem Verständnis vorgetragene Lieder von Frl. Elk und stimmungsvoll rezitierte Gedichte von Fräulein Pappenheimer beschlossen den 1. Teil des Abends. Der zweite Teil sollte einen Blick unmittelbar ins Wanderleben selbst gewähren; dies vermittelte, cingeleitet durch einen von Frl. Julie Marx mit Lebendigkeit vorgetragenen und von den Zuhörern mit Begeisterung aufgenommenen Prolog, in hervorragender Weise ein vom Vorsitzenden der Wandergruppe, Martin Marx, verfaßtes Wanderspiel, das die Zuhörer mitten in die Wanderung einer Gruppe führte und daS einzelne Bilder von Wanderungen (Lagern, Abkochen, Singen von Lauten- und Wanderliedern, Erzählung von Wandererlebnissen, Vorlesung von Legenden, Aufführung von Volkstänzen) recht naturgetreu und lebendig widerspiegelte. Tosender Beifall, der daS Stück selbst schon oft unterbrach, bewies dem Verfasser und den Darstellern, wie der jugendfrische Geist alle Anwesenden mitriß. Tanz, abwechslungsreich unterbrochen durch Vorführung; von durch Martin Marx hübsch zusammengestellten Bikütttiee Kuhtaoü S Kaiseretrasae 56 Kaiaeratraese 56 TBglleh erHtklaatfsre MT Unterhaltanffunnuilb "W> der»: aus Wanderungen (Landschafts- und Gruppenbildern), beschloß die .Veranstaltung. i Der Abend darf in jeder Hinsicht als ein Markstein in der Tätigkeit der Wandergruppe gelte». Es. ist nur zu wünschen, daß auch weitere Kreise erkennen, wie notwendig für die Ausbildung und Erziehung zum wahren und reinen Menschtüm daS Wandern ist, und sich in großen Scharen der bestehenden Wandergruppe anschließen. ' Neu eröfiaet! E!ls*Salon u. Oonciltorel Nathö Zell 81 Telef. R. 2721 Kaffee, Tee, Kakao, Sohokotadom Feinstes Qebäok, relohe Auswahl> Spezialität: ff. ]3is. ------- Jüdischer Turnverein. In der Generalversammlung des Jüd. Turnvereins erstattete Georg Freuden steint der Vorsitzende, den Jahresbericht, dem man entnahm, daß der Perein int verflossenen Jahre mit gutem Erfolg gearbeitet hatte. Die Tnrnabende waren derart stark besucht (es turnten stet-3 etwa 80 Personen), daß sich 'eine Teilung der Herrenriege als nötig erwies. Das Damenturnen war von 60—70 Mitgliedern besucht. Ebenfalls erfreuten sich die Knaben- und Mädchen-Riegen einer stets wachsenden Beteiligung. Im Mai vorigen Jahres veranstaltete der Verein ein von 600 Personen besuchtes Schauturnen. Im Oktober ko>mte er sein sechsjähriges Stiftungsfest feiern. An Sonntagen versammeln sich die Mitglieder zu gesunden und anregenden Sportübungen und Wanderungen. Nach Anhörung des Kassenberichtes, erstattet von Hugo Hecht, begann die D e b a t t e. Es wurden verschiedene Wünsche geäußert, z. B. betreffs Einführung des TurnkommandoS in hebräischer Sprache. Die an den Vorstand des Philanthrop ins gerichtete Bitte, dem Vereiir die Turnhalle zur Verfügung zu stellen, blieb erfolglos, während bezeichnender Weise christliche Schulen ihre Hallen zur Verfügung stellten. Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: Georg F r e u d e n st e i n (1. Vorsitz.), Erich R o s e n b e r g (l. Schriftwart), Hugo Hecht (Kassenwart), Michel Wiese n g r u n d (Hauptsportwart), Justin Worms (2. Sportwart), Dr. Salli Levi (nationaljüd. Referent), FrtedelBacherach (2. Schristwart), Beruh. Meyer (Hauptturnwart), Man fr. Goldschmidt (Wanderwart» und Leiter der Zöglingsabteilung), Max Hicheuberg (Turnw. d Knabenabt.), Dr. Jul. Hamburger (Redatt. d. I. T.-B.-Blätter), Else Ährend (Turnw. d. Damenabteil.), Alma MoseS (Turnw. d. Mädchenabt.), Bereinsturnlehrer: Herm. Niemayer. Der ganze Verlauf der Versammlung zeigte daS große Interesse, daS dem Verein entgegengebracht wird. Möge er weiter blühen, wachsen und gedeihen! DereinSadressc und Auskünfte: Büro Unterlindau 31. Spenden: Postscheckkonto 40450 Hugo Hecht. A. F. Frankfurter Berauftalluugen. Talmud Thora-Verein, Hörsaal Börneplatz, Samstag, Schluß Morgenaottesdienst: Schulchan Äruch (Dr. § riedmann), 83/i: Rasch! (Lipinsky), % Stunde vor Nacht: in Jakanw (Unna), SonntamSchluß Morgengottesdienst: Mischna (Dr. Frtedmann), -0(4 vorm-: Schulchan Aruch AMfi RMipli uni EienBasK Kaiapratrasso 64 R'gtnn 8 Ui>r. Tel ft 5518 Stets eraiklaealice u>taktioiu - Programm». Ol« «raten Kflwtt—«•■plel» »»» Plata«. (Liptnskyi, Montag, 6^ Uhr abends: Newiim Unna», Dienstag, 8Vr Uhr abends: Mikro (Unna), Mittwoch, 8% abends: ChauwauS halewowaus (Dr. Braun), Donnerstag» 8Vs cckd., SenneSweg 37: Gemoro (llnna), Fortbildung f. Knaben, nnistag, 3%, Dienstag und Donnerstag, 8 Uhr. Ag. Jisr. Jugendgruppe: Sonntag 8 vorm;: Chumisch mit Raschi (Oppenheimer); 8 Vs abd.: H. Sprüche (Jelen); Montag, 81/2 abd.: Gemoroh (Ehrmann); V, Std. v. Nacht: Thilim (Frankcnthal): Dienstag, 8Vs abd. Gemoroh (Dr. Hosinann): y2 Std. v. Nacht: Trei Osor (Dr. Hofmann): Mittwoch, 8 abd.: Tefilloh (Kaufmann); S abd.: Newiim* *) (Unna, Kl. Obermainstr. 30); 8V2 abd.: Turnen; 8V2 abd.: Gemoroh (Ehemann); r/z Std. v. Nacht: Mnauras Hymoaur (Ehrmann); Donnerstag, 9 abd.: .Neunzehn Briefe" (Eyrmann); y* Std. v. Nacht: Chosez Chajim (Oppenheimer); Schabbos, 9 vorm.: Gemoroh (Dr. I. Posen): liy2 vorm.: Mischnah (Hirschberg): 3'/r nachm.: Gemoroh (Dr. Hofurann); 6 abd.: Semiroth* (Golde). — Mädchengrlippe. Dienstag, 8t-»: Hiob.(Ehrmann); 7: Turnen; Samstag, 10 vorm.: Sidrah; 01—12 vorm.: Hirsch (Bertha, Ehrentreu); 4 abd.: Raschi (Hirschberg). Moutefiore, Samstag, 5 Uhr: Genmtl. Zusammenkunft, Sonntag, Wanderung, l. 7 Uhr Schauspielhaus: Taunus; 2. 6.25 Hauptbhf.: Taunus; in. 6 Uhr Hauptbhf.: Messeler Park; IV. 2y», Sandhof: Wald; Dienstag und Donnerstag. 8(4: Heiniabend. Mittwoch: musik.-dekl. Abend. Ferieubrief aus -er Schweiz. Meinem Versprechen gemäß will ich Ihnen von hier wenige Zeilen zugehen lassen. Die Einreiseschwicrigkeiten in die Schweiz sind jetzt für Erholung - Suchende größtemeils beseittgt, und so werden vermutlich in Erinnerung an unvergeßliche Tage früheren Aufenthalts in den Schweizerbergezr viele Wanderlustige und solche, die in Höhenluft Wiederherstellung geschwächter Gesundheit suchen, hierhereilen, umsomehr, Da dieses gesegnete, fruchtbare Land in des Wortes wcchrster Bedeutung von Milch und Honig fließt und wir alles daS sinken, was wir durch die Kriegsereignisse entbehren mußten und noch müssen. So ist eS denn mit ganz besonderer Freude zu begrüßen, daß nunmehr für uns Rituellebende in dem Wald hu »8 Flims Gelegenheit geboten ist, sich hierher zur Erhokmg und Zerstreuung auf einige Wochen zu begeben. Schon seit 1917 betreibt hier Herr F. Kahn ans^Baseh der während des Krieges sein Restaurant in Triberg nicht mehr *) Damen und Herren. hilft Uü Dutllift-TuffltMihlft Baraepstraai* 149. H. 4949» Beat bewährteste T pplchu. Bettfedera-Beialgaag.. Sepphoris und Rom. Ein historischer Roman auS dem vierten Jahrhundert. Bon Ludwig Phtltppfohu. (Gekürzt.) Bortsetzung.) Wie sich dies«' Zug auf der Heerstraße nach dem Viereck - hinbewegte, hörte man immer von Neuem den Ruf: „Platz dem Sanhedrin!" Die Menge wich auseinander, und 'wo dies nicht schnell genug geschah, halfen einige vorangehende Gerichtsboten mit langen, schwarzen StÄen nach. Alle Welt blickte achtungsvoll auf den Zug, aber stillschweigend, und wenn eine einzelne Sttmme dann urck wann: „Es lebe das Sanhedrinl" gnhob) verhallte sie schnell wieder, unbeantwortet von der-Menge. Die Zeit und Gelegenheit mochw wohl nicht dazu angetan sein, solche Jubelrufe und AusbrüW freudigen Beifalls hervorzulocken. Das Sanhebrin war endlich an das Viereck gelangt, wo die jungen Leute ihre weißen Stäbe mit allen» Aufwande von Kraft ausgestreckt hielten, um nur notdürftig «in Spalier zu bilden, durch das jenes in den umzäunten Raum einziehen könne. . Nahe am Eingang standen hinter einem solchen Jüngling zwei Männer, wie es schien, ehrsame Bürger. Der eine wandte sich zum andern und sprach: „Freund Hunna, kannst Du mir sagen, warum das Sanhedrin für heute diesen jungen Mann zum .Sater des Gerichtshofes" (Ab beth bin) gewählt hat? Doch, nicht weil er der reiche Patrika ist? Die Römer wissen schon allein, wo was zu holen ist, man braucht sie nicht erst mit Fingern daraus zu weisen. Und es Ist gewiß doch wider Recht und Sitte und wird auch keinen guten Eindruck bei unfern Widersachern, Gott vertilge. sie! machen, wenn man die Jugend dem Alter voranstellt." ,/vas hat man auch nur getaiy weil es nicht anders ging. Siehst Du, Eldad," erwiderte der Angerdete, „unsere beiden großen Gelehrten, Gott «halte sie! Rabbi Storni und Rabbi Josä, können beide nicht römisch sprechest? sie verstehen es wohl, denn sie haben ja einst in dem großen Sanhedrin in der heiligen Stadt Tiberias gesessen, und ein jeder, der darin sitzt, versteht siebenzig Sprachen, denn so viel Sprachen gibt es, und 'das große Sanhedrin muß Jeden» der vor dasselbe tritt, in seiner Muttersprache verstehen können. Aber sie sprechen nicht die Sprache unserer Feinde mid Unterdrücker. So ein Wort darf nicht über ihre heiligen Livpen kommen. Die übrigen Mitglieder verstehen aber allesamt von den Sprachen keine außer der griechischen, die wir alle sprechen; v«steht sich die heilige Sprache der göttlichen Thora ausgenommen. Dieser, junge Patrika ist d« einzige unter ihnen, der römisch spricht, und da mußte man ihm wohl den Bortrftt einräumen, um die Anrede an den furchtbaren Feldherr» zu halten, dessen Einzug wir hi« «warten." - „Das wundert mich aber sehr, Hunna, daß Ihr so ungelehrte Männer in <5uec Sanhedrin setzt, da halten wir es m Safed doch anders, und solche junge Männer lassen wir nun erst recht nicht hinein." .Wie Du's weißt, man schnitzt Stäbe eben nur auS einem Holze, daS man hat. Leider GotteSI Die Zeiten haben sich geändert. Der frommen und gelehrten Männer w«den imm« wenig««, und unter der Zuchtrute Gottes über sein armes Volk sterben sie immer mehr auS. Sind wir doch schon froh, wenn fiotr gescheite und rechtliche Bürg« finden, die noch etwas vom Eiligen Gesetze verstehen, um sie in daS Sanhebrin zu bringen, mögen sie Bäcker. Gewürzkrämer oder sonst etwas fein." .Wahrhaftig, Du hast recht, da sehe ich ja auch den Bäck« Marcus unt« ihnen, der bei meinem Bruder in Safed oft genug seinen Bedarf an Weizen kauft. Er mag freilich von d« Gelehrsamkett h«zltch wenig verschluckt haben." „Nun, nun, wir haben Gelehrte in der Vorzeit genug gehabt, von großem Ansehn, die nur Schuft« oder Holzhauer waren und doch aus der Quelle der lebendigen Wahrheit geschöpft hatten. Bei unserm Volke, weißt Du, macht Geburt und Stand nichts aus, wenn nur Frömmigkeit und Gelehrsamkeit da ist, und so soll es bleiben für alle Zetten." . . „Um so mehr wundert, es mich, daß Ihr einen so jungen Menschen, wie den Patrika, seines Reichtums wegen zu so hoh« Würde «hoben habt. Das muß man nicht dulden, das darf man nicht stufkommen lassen, wenn nicht alles zu Grunde gehen soll." „Da irrst Du doch sehr. Eldad, Patrika—" D« Sprecher hatte nicht Zett seinen Satz^zu. vollenden, denn der Jüngling, hinter welchem dieMänner ihr Gespräch geführr, drehte sich rasch um und fiel ihnen in die Rede: »Was wißt Ihr vom Patrika, Ihr Schwätz«, muß *8 Euch nicht genug sein, daß daS Sanhedrin diesen jungen Mann zu diesem hohen Amte gewählt hat? Seht, daS ist alt« Wein in einen neuen Schlauch gefüllt, und das ist viel besser, als abgestandener Most in einem z«schlissenen Ziegenfell. Euch fteilich, die Ihr unten steht, «scheint die Qcbec auf der Höhe klein, während ihr Gipfel schon in die Wolken reicht. Und wißt Ihr nicht, daß in seine« Aderst königliches Blut fließet? Seine Mutter war die Schlosst« der großen Patriarchen Hillel, des Fürsten, den Gott erhalten möge! Heil dem» den dies« junge Aar auf seine Schwingen nimmt und mit sich emporträgt k Ab« —" Der junge Mann mutzte den. Fluß seiner Rede einhaüe». denn während derselben hatten die Umstehenden die Unterbrechung sein« Aufmerksamkett benutzt, um sich vorzudrängen, und er hatte genug zu tun, um die Ordnung wieder herzustellen. Der Bürger von Safed flüsterte dem Bürg« von Sepphoris leise in daS Ohr: »Wer ist dies« Grobian, d« sein Loblied aus den Reichen nicht ohne Schimpf sttr uns lassen konntet' ■ / ■. »Liiechst Du das nicht." lautete die Antwort, „eS ist ein Gerber, Amnon fein Name, und ein Milchbruder Patrika'S." In diesem Augenblicke war das Sanhedrin in das Liereck eingezogen und stellte sich alSbald auf d« rechte« Seite d« Heerstraße auf, diese frei lassend. Man brauchte nicht lange mehr zu warten. Die Straße nach Mund« zog sich üb« einen wellenförmigen Boden, d« in einig« Ent- ' fernung zu kleinen Hügeln anschwoll. Jetzt Ärte man bereits die Tuba'S und Hörner der römische« Legion auS d« Ferne schmettern, und bald erschiene« blinstnd im Sonnenstrahl die ersten Reit« auf der Spitze der nächste« Hügelreihe. Sie sprengten zur Ebene hinab, während imm« neue Züge von Retter« auf der Höhe sichtbar wurden»