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Neue jüdische Presse · 1920-05-21 · Heft 19 (21.5.1920) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
18 (1920)
Issue
Heft 19 (21.5.1920)
Date
1920-05-21
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Fi sch haus Meer Teplitzky, Frankfurt am Valn 45 Hanauerlandstrasse 45 Tfiglich frische Zufuhren von FlussikSeefischen Lieferungen fre> Hshs. Telefon: Römer 541. Die Misrachisten der Tscheche-Slowakei veranstallen anfangs Juni eine Konferenz. Rabbiner Dr. Schönseld -London wird zu der Konferenz erwartet. ... Saloniki. Der hiesige Misrachi, der mehr als 800 Mitglieder zählt, hat einen Bauplatz zur Errichtung eines eigenen Gebäudes erworben. Sofie« »Kaschau), Am 2. und 3. Juni wird hier die misrachistische Landeskonferenz für die Tschecho-Slovakei abgehalten. Dr. .Siegfried Steiner -Bratislava, Rabb. Schwarz-Humene, Dr. Bela Beer -Bratislava, Baumöhl -Lipjany und Rabb. I. H. Herzt haben Referate übernommen. Perso»stte« «. Uei«e Mitteil«»ge». . Berlin. Der Verein für Ferienkolonien jüd. Kinder (Vorsitzender: Rabb- Dr. Blumenthal, R. 24, Monbijouplatz 4) entsandte in seine Heime in Elmen, Hisdroy, Hjrschberg, Kolberg und Segeberg während des vergangenen Jahres 1001 Kinder. — Zur landwirtschaftlichen Erziehung jüdischer-Kinder und zur' Ansiedlung jüdischer Kriegsbeschädigter hat sich eine Jü d. Sied l u n g sg e n o s se nsch af t, - G-, m. b. H., gebildet. — ' ' _ Dr. Rosenberg, seit 28 Jahren Rabbiner in T h o r n, ein Schüler der Rabbiner Wetzlar-Gudensberg und Hildesheimer, ist von der hiesigen Jüd. Gemeinde als Religionslehrer angestellt worden. Berlin. Das Rabbiner-Seminar feierte letzten Sonntag den 100 jährigen Geburtstag seines Begründers, Rabb. Dr. Israel Hildesheimer s. A. Gleichzeitig wurden -A b r a h a in Kaplan und Dr. S a in. Grnnberg in das Dozentenkollegium eingesührt. Haag. Herr Lötz, Mitinhaber der Teefirma Wissotzky in Moskau, hinterließ dem Jüd. Nationalfonds 50 000 Pfund. Paris. Die Witwe des im Kriege gefallenen Offiziers Adolphe Rein ach hat dessen wertvolle archäologische Bibliothek der Stadt Nimes geschenkt. Freya -Büro- Einrichtungen Wjerner, Noll & Cie. Frankfurt a. M., Theaterplatz 14. ■V* linu eröffnet. *3U Wie« Dr. Max Herz. Erfinder .einer Blindenklangschrift und eines neuen -Druckverfahrens für tastbare Blindenschrift, hat Einladungen nach London und nach Newyork erhalten. New Vork. Bei einem Bankett im Astor-Hotel schilderte H o o v e r seine Tätigkeit sür die Hilfsarbeit in Europa und betonte, daß am meisten die Juden litten. Nach einem warmen Appell von Louis'Marshall wurden sogleich l V» Millionen Dollar gezeichnet. Frankfurter Berichte. Konservativ jüdischer Gemeindeverein. Der Centralverein isr. Gemeindemitglieber hat seit einiger Zeit, seinen Namen in »Konservativ jüdischer Gemeinde- Verein" geändert, um für sein Wesen einen klaren Ausdruck und für seine Tätigkeit eine klare Parole zu erhalten. Bereits seine erste Versammlung nach der Namensänderung, seine Hauptversammlung am 12. Mai, zeigte, daß der Schritt eine Stärkung des konservativen Gedankens innerhalb des hiesigen jüdischen Lebens zur Folge haben dürfte. Fritz Sondheimer, der Vorsitzende, eräsfnete die Versammlung. Aus seinem Bericht ging hervor, daß sich die Zahl der Mitglieder des Vereins von 528 auf 676 vermehrte, und daß der Wunsch nach einer neuen Gemeindeverfassung auf Grund des Proportionalwahlrechtsvor 'seiner Verwirklichung steht, nachdem der .diesbezügliche Entwurf im Prinzip bereits die Genehmigung der Regierung 'erhalten hat. Die Wahlen nach dem neuen Statut dürsten im Herbst stattfinden. Der Bericht ging ferner auf die Schulsrage ein und stellte hier als Forderung' auf, daß im Philanthropin die Ansprüche der konservativen Eltern als gleichberechtigt zur Durchführung kommen. Wie es in Wirklichkeit bisher damit bestellt ist, vernahm man aus der Debatte. Der. im' traditionstreuen Sinne erteilte Religionsunterricht ist nur fakultativ, trotzdeni ihn in manchen Klassen die Hälfte der Schüler besucht. Dem Lehrer des konservativen Religionsunterrichtes ist das Klassenbuch verschlossen. Dazu kommt, daß einige ' Lehrer in ziemlich gehässiger Weise ihre Gegnerschaft diesem Unterricht gegenüber vor den Schülern zeigen. Es müsse unbedingt die Gleichberechtigung des konservativen Religionsunterrichts erreicht und verlangt werde», daß .von Lehrerseite keinerlei Aeußerungen oder Handlungen geschehen, durch die Kinder konservativer Eltern verletzt werden können. .Bisher sitzen int Schulrat des Philanthropins Liberale, es seien in dem Schulrat -!—4 Sitze sür die Konservativen zu fordern. In der Debatte wurde ferner zur Sprache gebracht, daß die Sitzungen des Ausschusses der Gemeinde seit langem, nicht mehr öffentlich angezeigt werden.- Auch wurde der Wunsch ausgesprochen, daß die Gemeinde die Synagogenzeiten offiziell in der Neuen Jüdischen Presse anzeigen möchte. Interessant war die Mitteilung, daß das Spital in diesem Jahre mit einer Million Defizit abschließen wird, und daß für einen Teil der 2. Klasse djx fieie Aerztewahl eingeführt werden soll. Schließlich sei noch erwähnt, daß künftig im Jahre mindestens vier Versammlungen des Vereins sich mit Gemeindefragen beschäftigen sollen. In die frei gewordenen fünf Vorstandssitze wurden gewählt: Jacob Broch, Adolf Dorfzaun, I. L. Goitein, Jsi Kahn und HermannRothschild. Fisthhaus Condfttorei nnd €af^ Wilhelm Wendel Alte Gasse 0. Während der Sommermonate bis abends 10 Ohr geöffnet. Feinste Torten lind Desserts — Kafffeeg Tee, Schokolade, Eis. — Kleine Rothen. Samstag abend 8 Uhr hält Dr. B- May im. T a l - mud-Thora-Berein (Hörsaal Börneplatz-Synagoge), einen Bortrag über Megillath Rnth. Teilnahme auch von Damen erwünscht. DäS Schowuaus-Lernen des Vereins findet in der Aula Hermesweg 127 statt. Beginn tOVe Uhr abends. . ' . Verein selbst, isr. Han d w e r k e r. Montag, Volks- - bildungsheim: Familienabend. Frankfurter Beranftattungen. Mekor Chajim, Samstag. 4*4: Mikro (G. Kaufmann), 8'A, Hörsaal: Piutim (Dr. Jos: Breuer). 11 Uhr, Lackgestr. 18: Schewuaus-Lernen, Montag:Tarjag MizwauS (Dr. Hofmann). — Montefiore, Samstag nachm.: Zusammenkunft (cand. Speyer), Dienstag, 8 Uhr: Heimabend, Mittwoch, 8 .Uhr:. Jüd. Geschichte (Dr. May). — Talmud Thora. Hörsaal Börneplatz, Samstag. Schluß Morgengottesdienst: Schulchan Aruch (Dr. Friedmann), S3/*: Raschi (Lipinsky), 4 Uhr: Ain Jaakauw (Unna), 8 Uhr: Ruth*) (Dr. May), 10V-: Lernen (Hermesweg 27), Mittwoch, Schluß Morgengottesdienst: Mifchna (Dr. Friedmann), SVa abends: Chauwaus Halewowaus (Dr. Braun), Donnerstag, 8V* abd., Hermesweg 27: Gemoro (Unna), Fortbndung für Knaben. Samstag und Montag 3Vr, Donnerstag 6 Uhr. — Ag. Jisr. Jugendgr, Sonntag, 5 Uhr: Ruth*) (A. Golde). Montag und Mittwoch/9 Uhr abends: Gemoro (Ehrmann). Dienstag, 7% abends und Samstag, 3i/«: Gemoro (Dr. Hofmann), Mittwochs 8 Uhr abends: Tfillo (Kauftnann), 8%, Kl. Obermainftr. 30: Rewiim*) (Unna), 8Vr» Tiergarten 8: Turnen (Rothschild), Donnerstags 81/*: Aussprache*), Samstag früh 9—11: Gemoro (Dr. Posen), IlVi: Mischna (Herschberg). — Ag. Jisr. Mädchengr., Dienstag abd. 7 Uhr: Hiob (Ehrmann), Turnen, Mittwoch abend 6Vr, Stadtbibliothek: Spaziergang, Donnerstag abend 6 Uhr: Hebräisch (Jelen), Samstag, Schluß Morgengottesdienst Sidravortrag. 11'/-: Hirschlektüre. 3i/2: Thora l.Hirschberg), 5: Tfillo (Dr. Hofmann). *) Auch für Damen. Msokv-^usstLtwngouNiÄ^ Lperialität: Harreu-Oburhemdeo nach Maas Defekte Wäsch» wird sorgfältig repariert. - Frankfurter Gross-Weissnäherei Langestrasse 18, Hinterbau. :: TeL: Römer 5308. Stempeuj«. Roman don Scholem Alechem. Aus dem Jüdischen bearbeitet von Samuel MeiselS. (Fortsetzung.) „Vun westen?" — Er ist doch so nahe! Da ist er ja, Stempenju mit seiner Fiedel, mit seinen langen Haaren, mit seinen schwarzen, flackernden Augen, die stets auf sie gerichtet sind! — Sie möchte ewig neben ihm stehen, ewig den Tönen seiner Violine lauschen, ewig in seine schwarzen Augen blicken. — Eines konnte Ruchele nicht begreifen: wie kommt, er denn jetzt, in der Nacht, hierher, — Stempenju mit seiner Fiedel? Was hat er denn hier mit den Mechitonim zu suchen? Es kam ihr in den Sinn, daß heute in den Schulgasse eine Hochzeit stattfand.' Bon der Schulgasse bis zu Eisik Naftalis Haus mußte man mindestens zehn Gassen passieren^ Und wie kommen mit einem Male die Mechitonim her? Das war ihr ein Rätsel, dessen Lösung sie nicht finden konnte. Erst als die Musikanten und die Mechitonim ganz nahe kamen und Stempenju mit seiner Fiedel sich dicht vor ihrem Fenster postierte, ging ihr ein Licht auf? Erst jetzt begriff sie, daß es rin Kniff war von Stempenju, per mit, seinem Spiel die Gesellschaft behexte und mit ihr diesen langen Umwegmachte. —, Und weshalb tat er das? — Ihretwegen — ihretwegen. — Der Gedanke erfüllte sie anfangs.mit Freude; sie lächelte vergnügt. Bald jedoch stieß sie einen >Ichrei aus: es kam ihr nämlich erst jetzt zum Bewußtsein, daß sie am Fenster steht mit entblößtem Hals, mit aufgelöstem Haar. — Sie sprang rasch vom Fenster weg, verkroch sich ins Bett, die Decke über den Kopf ziehend. — ,Meh ist mir," dachte sie, „wozu man's bringen kann, wenn man. nicht bedenkt, wer man ist! In der Nacht halbnackt' am Fenster stehen vor lauter Mannsleuten! Mit solchen Dummheiten sich befassen, solch' scheußlichen Gedanken nächhängen! — Stempenju, — es gehört in der Tat ein Mut dazu, eine Gemeinde von Inden durch zehn Gassen zu schleppen! Uud wozu!. Weswegen? Es gehört eine Chuzpe dazu, so etwas zu' tun! Was gibt ihmdas Recht, so frech vorzugehen? — Jch 'muß ihn das fragen, es muß einmal ein Ende nehmen, er will mich unglücklich machest? — Ich muß mit ihn sprechen. Wann, sagte er? Sabbärstbtzn» aus d«' Monast»rSk«r Hass'. — Gut. Ich Zeh hin. Was Hab' ich zu fürchten? Wen Hab' ich zu fürchten? Ich fürchte nur einen Gott! — Heißt das ein Unglück, eine Hexerei! — Nicht umsonst erzählt man von seinen »Liebestropfen'! — Ich bin selbst schuld daran, ich selbst, ich habe ihm den Weg gezeigt. — Wenn Mosche Mendel jetzt da wäre, ich würde ihm jetzt alles erzählen. — Aber wo ist er? — Ach» man muß das ,Schma leienen', solch' böse Gedanken kommen einem, wenn man das Schnur nicht leient: — »Auf deine Hilfe hoffe ich, o Gott; ich hofse, o <^ott, auf deine Hilfe; ö Gott, aus deine Hilfe hoffe ich!'—" Ruchele vergrub den Kopf in die Kissen, um die zauberhafte Musik nicht zu hören. Durchs Fenster drangen einige« gedämpfte Töne von Stempenjus Violine inS Zimmer; aber die Klänge würden immer schwächer, stiller, eMfernter. — Und Ruchele leiente das Schma: „Auf deine Hilfe hofse ich, o Gott; ich hoffe, ro Gott, auf deine Hilfe; o' Gott, auf deine Hilfe hoffe ich!" Stempenjus Fiedel verstummte. Der letzte Klang der Musik verhallte. — Alles war wieder ruhig. — Leise senkte sich der Schlaf auf Rucheles, Lider. — Kaum hörbar murmelten ihre Lippen: „. . . Aus 'deine Hilfe — hoffe ich — hoffe ich — auf — deine — Hilfe —" Ruchele schläft. Ruchele träumt: Stempenju legt um ihren Hals Schnüre Korallen. —• Auf der einen Seite steht der Schwiegervater in Talles und Tfillin, und Frajdel schlägt ihn, gibt ihm Ohrfeige». — Mosche Mendel ist betrunken und reitet auf einem Besen, und Stempenju legt um ihren Hals Schnüre Korallen. — Auf der andern Seite steht Chase Ettel, .festlich gekleidet wie eine Prinzessin; sie lächelt freundlich und zündet viele Lichter an. ,/Was tust Du, Chaje Ettel?" fragt Ruchele, „warum zündest Du so viele Lichter an?" — ,/Das für 'ne' Frage?" antwortet Chaje Ettel lachend, „es ist doch" Freitagabend!" — Ruchele blickt in die Flammen der Kerzen, und Stempenju legt um ihren Hals Schnüre Korallen. — Er steht neben ihr so nahe, daß sie ihn atmen hört; sieblickt in seine schwarzen, flackernden Augen, die eine wohltuende Wärme ausstrahlen; Ruchele lacht, singt, und Stempenju legt um ihren Hals Schnüre Korallen. — Plötzlich verlöschen die Lichter, alles verschwindet. Es wird kalt wie in -einem Keller, finster wie in einem Grab. — Der Wind pfeift — eine Fiedel weint — jemand schluchzt. — Chaje Ettel schluchzt; sie betrauert ihre jungen Jahre, die dahinschwanden wie -ein Traum, sie weint um. Benjamin, der so schnöde verlassen, vergessen — Chaje Ettel weint, und jammert und viurmelt Gebete und — verschwindet. —. > ' Llll. Rucheleund Stempenju. In Mazepewka existiert ein Monaster, ein Kloster, ein uraltes Gebäude, das angeblich von hem Begründer der Stadt, von Mazepew, erbaut worden ist. Eine hohe weiße Mauer umringt das Monaster von allen vier Seiten.. Auf der einen Seite der Mauer befinden sich die großen Gewölbe der Stadt; auf der -anderen Seite sind fiese Keller, die einst die Wasfenlager der Raubfrieger, der Hajdamaken bildeten, jetzt aber zur Ablagerung -von Aepfeln, Kartoffeln und ähnlichen Gegenständen benutzt werden; die brüte Seite der Mauer ist von. hohen Pappeln geschützt, die in de« Monastersker Garten führen; und die vierte ist. morsch und eingefallen. Ihr' gegenüber befinden sich viele. Häuschen» und der schmält Durchgang, der zwischen der alten Mauer und den niedrigen Häuschen vorhanden ist, wird die „Möhastersker Gassi" genanM. Dort, in der Monastersker Gassi, in einem Winkel, wo einige hohe Bäume stehen, war der Rend^vousplatz. Sabbatnachmittag. Eisik Rastali, Dwosche Malle und; Mosche Mendel ruhen aus. Sie liegen und schlafen wie an jedem Sabbatnachmütag. Nur Ruchele sitzt am Fenster, und vor ihr liegt ein aufgeschlagenes Buch, das Zeenüh Ureenah, das Buch der biblische» Geschichte, das bekannte Erbauungsbuch der jüdischen Frau im Ghetto. Ruchele hatte das Buch zur Hand genommen, um ihre Nerven zu beruhigen. Denn es war ein Tag voll innerer Aüfregungen und seelischer Qualen. — Sie suchte daher in der Frauenbibel eine Beruhigung. Sie schlug das Buch auf, und ihr Blick siel merkwürdigerweise auf die folgenden Verse: „Und Dinah, die Tochter Leahs, die sie Jakob geboren hatte, ging heraus, die Töchter des Landes zu sehen. Da sah sie Sichem, Hamors Sohn, des Heviters, der des Landes Herr war, und er gelüstete nach ihr und nahm sie mit Gewalt. Und sein 'Herz hing an ihr, und er hatte das Mägdelein lieb, und er (redete freundlich ufit ihr." Rucheles erhitzte Phantasie sah das biblische Paar^ Dinah und Sichwr, leibhaftig vor Augen. Dinah hatte «neu schlanken weißen Hall und himmeÄlaue Augen, uyst Sichems Haar war pechrabenschwarz wie die Nacht» und seine Augen glühten in einem verzehrenden Feuer. Ruchele kam sich selbst als Dinah vor, -die hinauszieht aus die Monustersker Gassi, da kommt Sichem, Stempenju; er sieht sie und gelüstet nach ihr und nimmt sie mit Gewalt; sein Hem hängt an ihr, er hat sie lieb, und er redet freundlich Mit ihr. —- — — Bald wechselte das Bild und sie sah Chaje Eitel mit ihrem Benjamin. — Benjamin kniet vor ihr und schwört

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