Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 18 (1920)
- Issue
- Heft 10 (12.3.1920)
- Date
- 1920-03-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 10. Leite 2 Neue Jüdische Kresse. kulturelle uÄ>. soziale Institutionen gemäß der natio- ..M Minderheitsverträge beziehen, ferner bei religiösen Handlungen und sozialer Fürsorge zu einer anderen eth- Mischen oder nationalen Minderheit als zur jüdischen zu bekennen und dies ohne Rücksicht auf die Umgangssprache." Die ,ZViener Morgenztg." bemerkt zu diesem besonders dem Md. Nationalrat in Prag zuzuschreibenden Erfolg: „Den Juden der Republik erwachsen durch )die Anerkennung ihres nationalen Charakters ganz bestimmte Rechte; in erster Reihe wird überall dort, wo ihre Zahl ein bestünmtes Verhältnis zur Bevölkerung erreicht, die Möglichkeit^ eigener Schuten geboten, ferner verpflichtet sich der Staat durch die Anerkennung, zur Erhaltung der religiös, kulturellen jüdischen Institutionen sein Teil Leizutragen. Wichtiger aber noch als die unmittelbaren materiellen Folgen dieser Anerkennung sind ihre moralischen Konsequenzen: Mischep der jüdischen Minderheit, der Regierung und dem Mehrheitsvolk wird ein zweifelfreies Verhältnis von klarer Eindeutigkeit geschaffen, das durch keinerlei Quertreibereien Her jüdischen Assimilation verdunkelt werden kann. ‘ Das Judentum des Staates kann durch eine solche Plattform nur gewinnen; es tritt durch 'die Festlegung dieses Lerhälttsisses in es» BeHLftuiK von gleich und gleich zu feiner andersnationalen Umgebung und die verlogene Terminologie von Herren- und Gastvolk muß damit endgültig aus dem öffentlichen Leben verschwinden. Das Judentum tritt damit aus dem Stadium einer durch den oft durchbrochenen Grundsatz der bloßen „Gleichberechtigung" gekennzeichneten Duldung und erwartet die Bestätigung seiner Rechte von dem höheren internationalen Forum des Völkerbundes." . Die „Jüd. Rundschau" äußert sich u. a. wie folgt: .Die tschechoflovakische Republik ist von allen neuen Staaten derjenige, der die international Verpflichtung des Miporitätenschutzes am loyalsten erfüllt hat. Ihre korrekte Stellungnahme kann auf die Haltung der anderen Staaten nicht ahne Einfluß bleiben." ,Lfm alten Oesterreich war die jüdische Nation nicht anerkannt; man zwang den galizischen Juden, der nur jidisch sprach, bei der Volkszählung sich als polnisch oder deutsch zu bekennen, und auf die wahrheitsgemäße Angabe der jidifchen Umgangssprache wurden. schwere Strafen gesetzt. Es war eine der gröbsten Roheiten skrupelloser Machtpolitik, daß die Juden, von deren Gemeinschaft im sozial» Leben weder die Polen noch die Deutschen etwas wissen wollten, und die von diesen Völkern niemals als wirklich Zugehörige betrachtet wurden, als Werkzeuge benützt wurden, um mit Hilfe der auf diese Weise gefälschten Statistik den Einfluß der herrschenden Nation zu vergrößern. Selbstverständlich blieb diese Politik auch für die Juden nicht ohne Folgen, da sie auf diese Weise stets das KampfobjE nationaler Machtzier anderer Völker wurden. Ganz ähnlich war die Situation der Juden zwischen Deutschen und Tschechen in Böhmen." Vom Misrachi-Centralbrrro. London, im März. Das Zentralbüro der Misrachi-Welt-Organisation hielt» eine Sitzung ob. Anwesend: Oberrabbiner Dr. I. H. H e r tz, S« Stuart Samuel, Rabb. Dr. B. Schoenfeld, Hermann Struck und Meisel. (Vertreter des palästinensischen Misrachi.) .. In Ausführung der Beschlüsse der Amsterdamer Konfe-;*eng wurden für das Palästina-Misrachibüro er- «annt: Rabbiner Cohen Fischmann (Leiter der Organisationsabteilung), Rabbiner Dr. B. Schoenfeld (Lei- „ier-bet Erziehungsabteilung), H ermann Struck (Vertreter des Misrachi in der Zionistischen Kommission). " Der Text eines Manifeste, das an alle misrachistische Föderationen herausgegeben werden soll, wurde festgesetzt. Wegen der Ausführung der Beschlüsse der Amsterdamer Konferenz in bezug auf die Errichtung eines autonomen Erziehungsamts für das traditionelle Schulwefenin Palästina wurde beschlossen, die entscheidende Antwort Dr. Weitzmann's, die er für sofort nach seiner Ankunft in Palästina versprochen hatte, abzuwarten. Es wurde auch ein von allen Mitgliedern des Zentralbüros Unterzeichneter Aufruf verfaßt für die Beschaffung 1Kt Lstrl. 20 000, die im Sinne der Beschlüsse der Amsterdamer Konferenz von dem englischen Misrachi aufzubringen sind. Das Büro war der Ueberzeugung, daß ein freundschaftliches Uebereinkommen mit dem „Palästina Restoration Fund" für England wünschenswert ist. Es wurde berichtet, daß sich die Pishub Erez Jisroel, eine orthodoxe Otzanisation für die .Palästina - Kolonisation unter Leitung der führenden Rabbiner von Oesterreich und Galizien, dem Misrachi angeschlossen hat. Das bedeutet einen Zuwachs von wenigstens 10 000 Mitgliedern. fhi» dem Treibender Horthy-Terroristev in Ungarn. 20 Indes in MiSkolcz verschwunden. Die Korrespondenz Herzog" meldet.: . Ahg. Josef Bottlik brachte eine Interpellation in der Nationalversammlung ein, die sich mit dem Verschwinden von 20 Juden in Miskolcz beschäftigt, die von Angehörigen des Detachements Osztenburg als Kommunisten verschleppt und ermordet worden sein sollen. Der Pogrom soll am 27. v. M. in Miskolcz stattgefunden haben, wo noch immer Plakate den Juden nach 9 Uhr abends das Betreten der ©trage verbieten. ' . Bau »er Budapester Universität. . Per Rektor der Universität hat die im Zuge befindlichen Inskriptionen gegen Besetzung der Universität . durch Brachialgruppen, wäche den Juden das Betreten der Universität verboten, sifttert. Die Aufforderung des Rektors an die Brachialgruppen zur Räumung der Universität wurde nicht befolgt Am schwarzen Brett der Universität wurde eine Tafel mit der Aufschrift angebracht: „Juden und Hunden ist der Eintritt in die Universität verboten." Der Rektor hat infolge der antisemitischen Ausschreitungen dje Universität geschlossen. ' —' '' J P»lea. Zur Frage »er Souutagsruhe. Die Lemberger Haudelskammer beschloß, an. die Regierung das Ersuchen zu richten, in Galizien die Einführung der Sonntagsruhe um ein halbes Jahr zu verschieben. Der Landmarschall in Warschau überwies eine von de» orthodoxen Organisationen und 304 Rabbinern Unterzeichnete Petitton, daS Sonntagsruhegesetz für die Jude» zu erleichtern, der Handels- und Gewerbekommission. Palästina. Zur wirtschaftliche« Lage. Das „Jsr. Wochenblatt f. d. Schweiz" bringt einen Bericht aus Palästina, in dem es heißt: „Palästina kann, aus eigenen Kräften noch nicht bestehen. Stellen wir den Verkehr mit dem Auslände für einen Monat ein, so droht Hungersnot dem Lande. Nicht etwa, weil das Land nicht genügend produzieren kann, sondern weil es trotz herrlichen landwirtschaftlichen und anderen Eigenschaften immer noch nicht sachgemäß bearbeitet wird. Daher kommt es, daß wir in diesem eminent agrarischen Lande z. Bfür einen Blumenkohl drei Shilling, für ein Kilo Brot 1 Fr., für schlechtes Fleisch ca. 7 Fr. das Kilo bezahlen, während im nahen Aegypten alle Preise um rund 100 Prozent niedriger sind. Erst in allerletzter Zeit und nachdem die Weltmarktpreise bereits ebenfalls stark in die Höhe gegangen sind, hat man begonnen, hier Mittel zu ergreifen,, um eine Verbilligung des Lebens zu erzielen, und die britischen Regierungsorgane helfen dabei redlich mit. Immerhin kann man ja nicht alles verbilligen, und namentlich auf dem Gebiete des Wohnungsmarktes herrscht ein wahrer Jammer: Mietzinse von 200 Schweizerfranken den Monat für einfache Dreizimmerwohnungen sind^ das Uebliche, und man wagt nicht einmal mehr, darüber zu klagen. Diesem Zustand könnte nur intensiver Häuserbau in allen Städten abhelfen. Dazu sind aber große Kredite nöttg, um die teuren Materialien und Arbeitslöhne zu bezahlen, denn während man die heure in Tel-Awiw bestehenden Häuser durchschnittlich für je 10 000 Fr. «das einstöckige und zirka 20 000 das bequeme zweistöckige Haus seinerzeit gebaut hat, muß jetzt der Bau beinahe das Dreifache dieser Beträge kosten, und' diese Summe neben den teuren Grundstückpreisen kann die hiesige Bevölkerung und können die aus Rußland kommenden, „valutaschwachen" Juden nicht ausbringen. Abgesehen von einzelnen Reichen, die für den Frühling die Erstellung einiger Dutzend Häuser beabsichtigen, kann daher Niemand heute bauen. . . . Ich würde daher allen „valutakräftigen" Juden raten, sich dieser Sache anzunehmen . . ." Die Schneekatastrophe. Vom 9. bis 12. Februar hatte Jerusalem das seltene Schauspiel eines unaufhörlichen Schneefalls. Ueber ein Meter hoch lag der Schnee. Mehr als hundert Gebäude sind ganz oder zum Teil durch die Schwere des Schnees zerstört worden. Eisenbahn, Telegraph, Telephon, der ganze Verkehr war eingestellt, und die Leute verließen ihre Häuser nicht, da sie an solche Kälte nicht gewöhnt sind. Kurze politische Nachrichte«. Budapest. Im gegenwärtigen Parlament sitzen drei Juden: Vazsony, Paul Sandor und Peto. Prag. Bei den Gemeindewahlen in KeLmark und ( Kaschau haben die Zionisten die jüdischen Sttmmen auf sich vereinigt. ' Warschau. Petrazhcki, der bekannte Professor der Soziologie an der Universität, hat infolge der Nichtbestätigung Prof. Aszkenasys sein Lehramt niedergelegt. In der Gegend von Elisawetgrat haben dieDenekin« schen Banden systematische zahlreiche blutige I uden-Pogrome veranstaltet. Kown». Minister Soloweitschik hat sich nach Paris begeben, um an den Sitzungen des Komitees der Jüdischen Delegationen teilzunehmen. Czernowitz. Die Gründe zur Auflösung des jüdischen Nationalrates der Bukowina und' der Streitigkeiten der Gemeinde mit der Regierung scheinen zum Teil auch in der Uneinigkeit der Vertreter der.jüdischen Gemeinde selbst zu liegen. Wie in Polen und Litauen ist es unmöglich, ein Zusammenarbeiten der bürgerlichen und sozialistischen jüdischen Parteien herbeizuführen. vrüu«. Bei den Wahlen in den Ge«einderat der Stadt Brünn erhielt die jüdisch nationale Liste 1776 Sttmmen. Infolgedessen wurden Dr. Ä^r 1 u r Feldmann und Ingenieur Max Singer gewählt. Loudo«. General Hadar Pascha, derVertreterdis Emir Fehsul, äußerte sich zu einem Vertreter des Reuterbüros: Wege» der Forderungen der Zionisttschen Kommission, die dahin hätten gedeutet werden können, daß eine Minorität über eine Majorität herrschen soll, bestand zwischen den Arabern und Juden Spannung.: Doch nunmehr ist es zwischen Feysul und den zionistischen Führern zu einer Verständigung gekommen, die auf der Grundlage einer nationalen Regierung basiert. Katro (Aegypten». Die jüdische Gemeinde soll auf demokratischer Grundlage reorganisiert werden. Sämtliche Schriftstücke . des Gemeindebüros find ' in hebräischer Sprache abzusassen. LioMfttsche Nachrichten. Prag. Die auf den 21. März nach Prag einherufene Weltkonferenz des Hapoel-Hazoi.r und dev Zeire-Zion — beides Organisationen in Palästina aktiv tättg sein wollender zionistischer Jugend — hat die behördliche Genehmigung erhalten. Briefe in Sachen dieser .Konferenz sind an das Zionistische Büro, Präg II, Ruzova 24, zu richten. * Krakau Dr. 01 ias Thon. Rabbiner in Krakau, .Mitglied des polnische» Reichstags, einer der führenden Zionisten Galiziens, beging den 50. Geburtstag. Thon schrieb u. a. „Die Grundprinzipien der Kantschen Moralphilosophie in ihrer Entwicklung", „Chasdai Kreskas, sein Leben und seine Weltanschauung" und übersetzte Spencers „Soziologische Essays" ins Hebräische. New Park. Auf einem zionistischen Bankett würdest fast 70 000 Dollar für Palästina gespendet, darunter 25 008 Dollar vo» I a c o b H. S ch i f f. ♦; Aus der Misrachi-Bewegnrrg. Zürich.. G. da Fano, einer der leitenden Mikrachiste» der Schweiz, veröffentlicht über die Amsterdamer Konferenz im hiesigen „Jsr. Wochenbl." einen Artikel, in dem es heißt: „Wir sind mit unseren Führern nicht mehr einig. Auf der Amsterdamer Misrachi-Weltkonferenz ist bin dem Misrachi bisher fremder Geist, der Geist der Trennung, zum Ausdruck gekommen. Und in diesem Augenblicke erheben wir Misrachisten in der ganzen Welt unsere Stimme und erklären hoch' und heilig, daß wir uns nicht von diesem Geiste beflecken lassen; wir haben im Gegensatz zu andere» Organisationen für die Einigkeit im Judentume gekämpft; wir sind Zionisten, und gerade -veil wir solche sind, wollest wir alle Ideale des Judentums hoch halten. „Zion »m> Thora" war seit jeher unser Wort; wir wällten in freundlicher und inniger Zusammenarbeit mit allen anderen Zionisten der Welt die Heimstätte für das jüdische Volk gründen und vor dem Emflusse assimilierter oder vom langen Galuth angegriffener Elemente schützen. Wir wollen in Palästina einen echt jüdischen, von fremder Unsittlichkeit freien Geist aufleben lasse»., 7; Und nun kommen unsere Führer und glauben der Weft entgegenrufen zu müssen: „Wir hohen eigene Ziele!" Wer hat sie dazu berechtigt? Wir Misrachisten haben es für undenkbar gehalten, daß in unserem Lande religiöse upd nichtreligiöse Schulen entstehen sollten; denn für uns waren Religion' und Natton unlösbar miteinander verknüpft und konnten nicht unterschieden oder gar getrennt werden. Unsere Führer aber glauben, zwei Schulbehörden gründen zu müssen, damit ja auch in Palästina eine scharfe Spaltung im Volke entstehe. Glauben sie vielleicht, damit dem Volke gedient zu haben? , Wir müssen verlangen, daß in. Palästina eine einzige Schulbehörde bestehe und daß dieser alle jüdischen Schulen des Landes unterstellt seien. Wir müssen allmähliche Uebernahme sämtlicher Schulen durch diese Behörde verlangen, damit das private Schulwesen auf ein Minimum reduziert werde. Wir müssen verlangen, daß beim Aufbaue der staatlichen Einrichtungen die talmudischen Gesetze so West als.möglich als Grundlage dienen, daß die von der Thorah verkündeten und von den modernen Soziologen vertretenen Ideen den« gesamten Gemeinwesen Form und Inhalt geben sollen. Wir müssen; erklären, daß nur dje Leitung der zionistischen Gesamtorganifation das Recht hat, mit anderen Organisationen, welcher Art sie auch sein mögen, zu verhandeln, nicht aber die Leitung einer Föderatton. Wir müssen gegen den Mißbrauch des uns fremden Ausdrucks .Orthodoxie", der einen Unterschied zwischen Juden und Juden schaffen will, protestiere». Wir müssen erklären, daß wir gegen die Schaffung von besonderen „orthodoxen Kolonien" sind, da dieses nicht dem dem Misrachi von seinem Begründer Rabbiner Reines s. A. ausgeprägten Geiste entspricht. Warschau. „Der Jud". das Organ der Agudas JiSrorl, verkündet die Spaltung des Misrachi infolge der Stellung der Amsterdamer Konferenz zur Erziehungsfrage. Der »on Dr. Schönfeld geführte rechte Flügel des Misrachi werde, wenn das Zionistische Aktionskomitee nicht den: Ultimatum in der Erziehungsfrage entspreche, aus dem Misrachi austreten. Wozu zu bemerken ist, daß bei dieser Meldung der Wunsch der Vater des Gedankens ist. tt* kleine Mitteilnnge». BerU«. Der Jüdische Iugendbund ist..mit den Vorarbeiten für ein zu errichtendes Ledigenheim beschästigt, um nach Berlin kommenden jungen Juden ein angenehmes Heim zu schaffen. — „ Der Verein für jüd. Geschichte urtb Literatur, der im vergangenen Jahre 3314? Mk. vereinnahmte und 18 047 Mk. verausgabte, wählte Prof. Dr. Elbogen wieder zum Vorsitzenden und Dr. Rudolf Leszinskh zum stellv. Vorsitzenden. Es wurde darauf hingewiesen, daß der Besuch der Vorträge zu wünschen läßt. . von«. Die Verbindung Mischer Studenten „Kadimah" beging in feierlicher Weise die Einweihung ihres Hauses. Cand. Weiler übergab das Haus als einen „Jungbrunnen jüdischen Geistes, jüdischer Geselligkeit und jüdischen Wollens" seiner Bestimmung. Rechtsanwalt Dr. Nathan- Cöln hielt die Festrede. Rabb. Dr. Cobn, Vertreter der Bonner jüdischen Gemeinde und der Bonner jüdischen Vereine «sw, sprachen sodann ihre Glückwünsche aus. Warschau. Im Dorfe Sch eni zabeiNowo miuSk brannte des Nachts das Haus des Bäckers Jsak Schiffmann nieder. Bon Schiffmanns Kindern käme ».vier in denIFlammen um. — Der bekannte antisemitische Dumaabgeordnete Purischk e w i t sch ist v e r s ch i e de n. Nach Rostower Zeitungen