Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 18 (1920)
- Issue
- Heft 3 (23.1.1920)
- Date
- 1920-01-23
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3. Sette 2. Conditorei und €afd Wilhelm Wendel te Qasse G. ■■T* Neu renoviert und vfr<rössert. 'W» Feinste Torten und Desserts Kaffee» Tee, Schokolade in Tassen* - Lnda-eft. Der Fiumaner Importeur Bernhard Braun hat der Pester orthodoxen Chewra Kadischah zur Errichtung eines Spitals eine halbe Million Kronen gespendet- London Hier verschieden: Philip Ornstien, seit 30 Jahren Sekretär der „United Synagogue", im Alter von; 65 Jahren und Reverend H. Davids von der Westend- Shnagoge, einer der hervorragendsten Kantoren der engli- - schen JUdenheit- Jaffa. In den Heilquellen von Liberias hat mit Beginn der Regenperiode die Saison begonnen. Die'„Genezaret-See-Gesellschaft" hat zwischen Samach, 'Kineret, Liberias- Nazareth, Rosch-Pinah und Sased einen Äutomobilverkehr eingerichtet. Araukfurler Berichte. Personalien. In den Räumen der Jüd. Haüs haltu n gsfür die ba" s chul e fand am Sonntag für die dahingegangene Lehrerin Ffl. Jenny Frank eine eindrucksvolle Gedächtnissteter statt. Ra -Namen 'des ach einleitendem Mincha-Gebet widmete im Borstandes und Verwaltungsrates. Rechts- Anwalt H o r o v i tz der Verblichenen warme Worte. Frau J'hibel gab der Liebe und Verehrung für die..Kollegin tief empfundenen Ausdruck; aus dem Kreise der Schülerinnen und Pensionärinnen wurden der geliebten Freundin und Lehrerin innige Abschiedsworte gewidmet. Frau Emma "Mainz, die in fast lOjähriger gemeinsamer Arbeit die hohen Gaben des Geistes und dä Herzens der Dahingeschiebenen schätzen lernte, gab in tief ergreifenden Worten 'der Trauer um diese seltne Persönlichkeit beredten AuSdie mit unermüdlicher Schaffensfreude und vorbildlicher Pflichttreue ihre ganze Kraft dem Wohle der ^Anstalt und ihrer Insassen 'gewidmet, an deren immer Mher gesteckten Zielen sie reichen Anteil hatte. Das Mariw- '"Gebet beendete die einfache aber würdige Fxier, die ganU :bent tief religiösen Sinne der Heimgegangenen entsprach. .Eine eigenartige Fügung wollte es, daß am Jahrzeitstag von zwei Frankfurter, ja weit über Franksurts Weichbild weit hinauSragenden. Großen ein Erbe ihres Geistes und ihrer Gesinnung heimgerufen wurde. Am Todestag« "Samson Raphael Hirschs und Selig Goldschmidts ist des einen Jünger, des anderen Schwiegersohn, Hermann Cr am er, entschlafen. Eine festgefügte, kern haste und gediegene Natur, ernsthafter Lebens- TELEFON-Ä' erfüllh - ALLE Ansprüche FRANKFURTER PRIVAT-TELEFON-GESELUSCHAFT^bh -v.f,• FRANKFURT VM. fprnspr nonie 62S6/S7 Neue Jlwische Kresse. imschauüng hold, wurzelnd in.echter, tiefer Thaurotreue und in ruhiger, bodenständiger Jiroh: so wandelte er dahin. Mannigfaches, jäh hereinbrechendes seelisches Leid, vielfache'körperliche Gebrechlichkeit konnten diese herb-mannhafte, immerdar Gott zugewandte Art wohl vorübergehend beugen, nie aber brechen. Weich durchglüht und! verklärt ward sie von einer reinen Liebe zur Annut, zum Elend, in der ihn seine Gattin, die ihn in allen Wandlungen des Schicksals aufrichten half, stützte. Möge ein gütiger, erbarmender Vater im Himmel fürderhin dem Leid Mnhalt gebieten, daS der adligen Familie, der sie entsproßte, in so schmerzreicher Gestalt oft unerwartet nahetrat, möge Er bald die Zeit >aufstrahlen lassen, da dem noch mächsigen Ilrm des Todes die Kraft für alle Dauer geraubt ist. - M. Sp. Kleine Notizen. Die Generalversammlung des Vereins selbst, isr. Handwerker und Gewerbetreibender wähltg folgenden Borstand: Schneidermeister I. Weishaupt (1|. Präs;), Bildhauer Josef Schwarzschild (2. Präs.), Malermeister Josef Meier und Schneidermstr. Carl Aretz (Schriftführer), Buchdrucker Samson Weiß und Schuhmacher Adolf Aschenbrand (Kassierer), Tapezierer Hrrm. Wetzlar und Schneidermstr. Luis Richard (Beisitzende), Schneidermstr. August Kösterich (Archivar). Der Vorstand der Isr. Religionsgesellschaft bestimMtx als Shnagogenvorsteher:MaxD. Goldschmidt, Gust. Kaufmann Und Isidor Wohlfarth. Frankfurter Veranstaltungen. I ü d. F r a u e n v e r e i n i g u n g, Sonnta.f» 5%, Hörsaal: Prophetenwort und Gesetzeslehre (Dr. Jos. Breuer), Mittwoch, 8Vi, für Herren und Damen: Individualismus und Sozialismus (Leop. Schwarzschild). — Verein selbst. isr. Handwerker u. Gewerbetreibender, Montag,. Kaffee Goldschmidt, 1. Stock: Die Tuberkulose als Volkskrankheit (Sanitätsrat Dr. Günzburg). — Me kor Chajim. Freitag: Mikro (Gust. Kaufmann), Sonntag, 6 Uhr: Jüd. Geschichte (Schachnowitz), Dienstag abend, 8Vs, Hanauerlandstr. 17: Mallim zu Megilas» Esther (Zahnarzt Ehrmann). — Tis er es Bachurim, Sonntag, 8Vs, Langestr. 33: Die Anfänge der Kultur und die Bibel (Frl. I. Posen). Bund der Freunde 1919, Samstag, 7Vr» Rhönstraße 2: Bunter Abend. — Montefiore, Freitag, 8%, geselliger Abend (Ansprache Rechtsanwalt Horovitz), Samstag, 11 Uhr: Schiur fl)r. May), Sonntag, 2 Uhr, Hesiendenkmal: Wanderung Bergen, Montag, 8 Uhr: Heimabend, Mittwoch, 8 Uhr: Einfluß der Juden in der neuen deutschen Literatur (Dr. Erwin Scligmann). — Talmud Thora - Verein, Freitag, Schluß des Abendgottesdienstes: Vortrag (Dr. Brauns Samstag, Schluß des Morgengottesdienstes: Dinim (Dr. Friedmann), 3lA Uhr: Raschi' (LipinSky), Sonntag, Schluß des- Morgengottesdienstes: Mischnah (Dr. .Friedmann), vorm. 9 Uhr: Schulchan Aruch (Lipinsky), «Schluß des Abendgottesdienstes: Josuah' (Unna), Montag, 6Vi Uhr: Miko (Unna), Dienstag, 6 Uhr abends: CE mwaus Halwowauth (Dr. Braun), Mittwoch, Schluß des Morgengottesdienstes: Mischnah (Dr. Friedmann), Donnerstag abends 6V«, Hermesweg 27: iGemoro (Unna). — Zion. Vereinigung, Palästina-Aufbau-Woche, Sonntag, 3, 4Vr und 8 Uhr, 'Hochs Konservatorium: Märchen- Nachmittag, Dienstag, 7 Uhr, großer Saal des Bolksbildungsheims: Literarischer Abend, Donnerstag, 7 Uhr, Palmengarten: Ball.! - Trerrderl von Leopold Kompert. (Fortsetzung.) „Was heißt ein gut Wort?" rief Blaser eifrig, „ein wahr Wort, als wenn's einer von den Propheten gesagt hätte! Du hast nie etwas Gescheiteres gehört. Hätte rpan DK das Dort nur geschrieben und gesiegelt gegeben, Ipie sie Dich nach Wien geschickt haben! Du möchtest dann anderswo stehen und brauchtest keine Schlüssel und Schlösser. zu, machen." ,Mar bas nicht damals," meinte der Schlosser, „wo Ihr -mir meinen ehrlichen Namen Trenderl aufgebracht habt? Nun, Rebb Hirsch! Hat das Trenderl noch keine Ruh' gefunden? Kollert sich das noch immer in der weiten Welt herum? Seht mich doch jetzt an! Bin ich nicht doch etwas geworden?" Hirsch. Maser schaute sich minutenlang in der rußgeschwärzten Werkstätte um, achselzuckend sagte er: . „Und was (st aus DK geworden? Ein reicher Mann etwa, der von feinem Kapitale lebt und die Zinsen von Zinsen liegen läßt? Bis dato seh' ich Dich noch immer Schlüssel machen und. seh' den Hammer in Deiner Hand." „Ein Schlossermeister bin ich geworden!" rief Trenderl mit einigem Stotz, „ein Schlossermeister, den die Zunft ausgenommen und der sein ehrliches Auskommen hat.". Ein heiseres Gelächter Hirsch Blasers, das fast unheimlich klang, erfolgte auf diesen so natürlichen Ausruf des Schlossers. Ein unbeschreiblicher Hohn schwebte fom seine, dünnen Lippen, —. ein guter Maler hätte daran seine Freude gefunden. „Ein Schlossermeister," rief er, „und dazu was für .einer! Macht die besten Schlüssel in der ganzen Welt, üyd wo er ein Schloß hin .arbeitet, da kann gar kein Dieb darüber! Merkwürdig, ganz merkwürdig! Und in .der Zunft lassen sie ihn auch scheu, wenn Paul und Peter, oder Honza und Waclaw am Zechtage sich bekinken wollen, kann er auch dabei sein, kann sein Glas anstoßen, mit Peter und Paul, mit Honza und Waclaw! Warum nicht? Ist er. nicht ein Schlossermeister wie sie? Sein täglich Auskommen hat er auch, das heißt solange die alten Schlösser, und Schlüssel nicht neu bleiben wollen. Und was weiter? Ist das denn Glück?" Trendcrl biß sich nach diesen höhnischen Worten grimmig in die Lippen, das Blut flammte in seinen Adern. „Ein anderer dürste mir das nicht "sagen, Rebb Hksch," fuhr er ihn kurz. an. „Ein Jud' darf dem andern alles sagen," meinte Hirsch Blaser, den die geheimen „Instruktionen" von Mindet Bran"eis nicht ruhe» liefen. »Hätten sie mich nur gcftagt, wie sie Dich nach Wien in die Schlosserei geschickt haben! Leider Gott's hat aber der arme gcu'.eine Mann bei uns nichts zu sagen. Jetzt wärst Du schon ein reicher Mann, wenigstens einer, der aus die Tasche schlagen und sazen könnte, da klingt's." „Und wie hättet Ihr das angefangen, Rebb Hirsch?" mußte der Schlosser trotz seines früheren Grolles gegen ihn lachend ausrufen. „Man muß ja doch einmal wissen, wie man zu Geld kommt?" ,Mie ich das angefangen hätte?" entgegnete Hirsch Blaser. ,T>as sollst Du gleich hören. Zuerst hätt' ich de.n, der von der Schlosserei geredt hat, die Zähne eingcschlagen; das war' vor allem andern geschehen: Dann hätte ich Dich' hergenommcn und hätte Dich geftagt: Trenderl, kannst Du mir sagen, wieviel zwei mal zwei ist? Und wenn ich gehört hättje, daß Du drauf nicht fünf sagst, hätt' ich fünf Gulden herausgezogeu und zu Dir gesagt: Trenderl, das sind fünf Gjulden, und die gehören Dir, Du kannst mit ihnen schalten und walten, wie es DK einfällt; Du. kannst Dir Zündhötzchen dasür kaufen und sie wieder verkanfen, Du kannst sch auch vernaschen. Sieh Dir sie aber gut an; diese süns Gulden sind für Dich jetzt eine Million! In Wien stand vor 60 Jahren ein Kind mit Pfeisen-i schwamm und Stahl auf der Brücke nach der Leopoldstadt und im boeigen Jahr haben fie einen Mann begraben — wie. sie dessen Testament aufmacheft, sind zehnmal svl Aiiia's Kttisile um Kail« Kaisen-trasse 8A. Beginn 8 Uhr. Tel H. 5518» Stets eratklatMlge Attraktion«»Programme. Q»e waten KamtUnplel« oi Plotno» Literarische RnnÄscha«. : Ein neues Geschichtsbuch. . . ®K„ "Eues Geschichtsbuch. Es gibt sehr diele Geichichtsbücher, und doch kann man sagen: Es bestand ein dringendes Bedürfnis nach einem handlichen, kurzgesaß» ten Kompendium der Geschichte der Juden. Das neu erschienene Werk von Prof. Ellbogen, das in der.Sammlung „Aus Natur und Geisteswelt" erschienen ist; kommt diesem dringenden Bedürfnis entgegen. Es bringt auf.30 Seiten des bekannten Formats die Geschichte der Juden im Altertum vom Jahre 70—600, auf weiteren 40 Seiten das Mittelalter bis zum Jahre 1500 und dann in der zweiten Hälfte des Buches die Darstellung der Neuzeit und der neuesten Zeit. Lesen wir, daß die Anregung zu diesem Büchlein, aus dem Schützengraben hervorging, so dürfen wir wohl annehmen, daß. es die Tendenz seines Verfassers war. sine ka et studio, d. h. ohne Voreingenommenheit für irgend eine religiöse Partei, nur aus dem warmen Gefühl des die Geschichte seines Leidensvolkes verstehen wollenden Juden zu schreiben. Und diese Tendenz prägt sich deutlich in dem Werkchen aus, — vielleicht nicht zu jedweden LeserS Zufriedenheit. Denn eS ist schwer, ohne persönliche Stellungnahme, objektiv wie man es nennt, warm und erwärmend zu schreiben. Geschichte dem Leser zu geben, die ihn zum Weiterlesen, zum sich selbst begreifen zwingt, und das soll doch die matec studiorum. Mehr wie zum Verstände, soll diese mütterliche Lehre zum Herzen sprechen. Aber auch das ist hier der.Fall. Denk zum Unterschied von allen bisher erschienenen ähnliches Werkchen bringt dies Werk in knappen Umrissen Kultur- Wirtschaftsgeschichte, nicht Namen, Daten, Biographien, die unvermittelt nebeneinander gerecht sind. Der Zusanlmenhang ist gewahrt und die Geschichte der Jude» nicht als etwas für sich bestehendes, sondern im Züfammenhang mit der allgemeinen Zeitgeschichte dargestellt,' Wir lernen erst das Altertum kennen, das Leiden infolge des Verlustes der staatlichen Selbständigkeit, den geistigen Sieg, den das Judentum trotz aller Niederlageüber das Römertum davongetragen hat, bis die christlichheidnische Verfolgung auftrat und das staatlich gewordene Christentum alles Leben in der alten Heimat unterdrückte. Unser Blick wird bald wieder ins Helle gerichtet, Babhlon's jüdisches Leben ersteht vor uns. Ein Volk, ein Priestervolk schafft eine Bolkslehre, wie sie ihresgleichen die Weltgeschichte nicht kennt. Ellbogen zeigt uns, wie der Talmud entstand und charakterisiert ihn. Das Mittelalter benützt ihn als Geistesquelle, es ist ihm Geisteshelle in drüber Nacht. Nacht wird es für den Juden wo die Religion der .Hiebe" sich ausbreitet. Aeußere Befteiung kommt in Persien, in Spanien von der Religion des Halbmondes. An der arabischen Kultur nehmen die Juden den regsten Anteil und werden ihre eifrigsten Verbreiter. In prägnantester Kürze, in treffend ihr Wesen zeichnenden Worten, läßt Ellbogen alle Geistesgrößen der spanischen Periode Mitteldeutsche Creditbank Depositenkasse u. Wechselstube Hananerlaadatraasn I befasst sich mit allen bankmässigen Geschäften viel Millionen da, als ich Dir jetzt fünf Gulden zeige: Sieh DK sie daher genau anj, — und jetzt geh in Frieden» So hätt' ich mit Dir geredet! Meinst Du, das wäre ein schlechterer Rat gewesen als dev. Dich in die Schlosserei zu stecken?" Trenderls Kopf begann von dieser Rede wirr zu werden; was das „gescheit Jüdel" vorbrachte, hatte einen: Sinn; auch stand Hksch Blaser nicht in dem Rufe, daH er etwas sagte, worüber man nicht nachzudcnken hätte. Dcr junge Handwerker war in der Kunst, die Manche s» vorkefflich verstehen, nämlich Schlag.auf Schlag dem Gegner zu versetzen, bis er aml Boden liegt, nur wenig erfahren. Ja! wenn es mit den Fäusten hätte abgemacht werden können! So aber hatte er das „gescheit Jüdel" vor sichi und dieses ragte in seiner Kleinheit und Unbedeutendheit jetzt weit über die breiten Schullern des Schlossermeisters hinaus. Als Hirsch Blaser die Wirkung seines ganzen Kriegsplaneö, wie sie so augenfällig in den gekniffenen Lippen» Trenderls und dessen in Falten gelegter Stirne hervortrat, bemerkte, schwieg auch eine kurze Weile; dann um das Eisen nicht „auskühlen" zu lassen, rief er: „Gib Du nun einem Schlosser fünf Gulden in die Hand, und ftage ihn am Ende vom Jahre: Schlosser, was: hast Du mit 'dem Gelde getan? Entweder er hat sie nicht angerührt, oder sie sind tot iw seiner Hand gebliebeni Das Kind, dem man auf der Leopoldstädter Brücke Pfeifenschwamm und Stahl cchkaufte, hat Millionen hinterlassen!. Nimm aber an, man hätte das Kind in eine Schlofft«», gesteckt, bei seinem Tode hätte man sicherlich die MLüse aus allen Löchern herausjagen müssen, um zu sehen, ob», etwas dort versteck tzst. Mit Lichtern hätte man suchen; müssen, um einige hundert Gulden zusammenzuklauben, damit die Mtwe und die Kinder nicht verhungern. Wärm» 'ist er auch ein Schlossergeworden?" - ■ - Der Schlosser zog uhn diesen Augenblick aus der fturigen Glut das längst bereite Eisen hervor, um eS auf den Amboß zu tragen. Während desHämmernS schien der Geist seines Handwerks wieder ^nächtig in ihm( geworden z»