Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 17 (1919)
- Issue
- Heft 47 (5.12.1919)
- Date
- 1919-12-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4.- Mariee Mubiand 2 EiiBerstraase 56 nglieb erstklassige Kaiserstrasse 56 Unterhaltungsmusik *1 f , Ans »er „Agoras Jisr»kl"-Br«egoog. : Die Tätigkeit der Agudaö JiSroel in Pole«. der frankfurter Ortsgruppe sprach, Rabbiner De. Ci-4 Ko hti-Ansbach über seine Tätigkeit im Dienste der Agndas Jisroel in Polen. Es war das erste Mal, dag Rabb. Dr. Kohn in öffentlicher Rede über sein Wirken int Osten und seine stark angefvchtene dortige Politik ■ Rechenschaft ableote. Er äußerte sich: zurückhaltend' .der -Hörer hatte mitunter das Gefühl, Rabb. Dr. Kohn sei sich, beute selbst nicht mehr so ganz sicher, daß sein \ . Handeln immer das richtige war. - - Der ^Anfang der Rede befaßte sich mit den Schwierigkeiten'in dem >. ersten Stadium der Agudoh-Arbeit in > Polen. Liberale und auch der Agudoh nicht holde ortho- . doxe deutsche Juden hätten sich bemüht, die deutsche ., Zivilverwaltung in Polen gegen die Agudoh zu beein- >. flussen. Bei sämtlichen Verteilungen der amerikanischen Hilfsgelder sei die Agudoh nicht hinzugezogen worden. Es standen ihr daher nur die von deutschen Gesinnungsgenossen gespendeten Gelder.zur Verfügung, und diese Summe von einer halben Million war bei den zchntausenden aus militärischen Gründen aus ihren Wohn- : orten evakuierten und so exiüenzlos gewordenen Familieck zu gering. Es ^konnten damit in der Hauptsache nur - - 90 Rabbinen und einer Anzahl Jeschiwaus Zuschüsse gewährt werden.; Dr. Ludwig Haas, dem jüdischen Referenten bei der deutschen Regierung in Warschau, sei es, obwohl er selber -lein frommer Jude ist, in der Hauptsache zu danken, wenn . die Negierung Verständnis für die richtige Handhabung de: jüdischen Angelegenheiten bekam, und es sich angelegen sein ließ, die Autorität der Rabbiner zu stärken. Die Agudoh arbeitete durch Hinzufugung von 1—2 Stunden täglich reale Fächer für eine Hebung des Cheder, und gründete in Warschau, um auch in der so . schwer vernachlässigten Mädchenerziehung bahnbrechend zu. m sein, eine Töchterschule. * \ Bei dem starken Nationalbewußtsein der Polen hielt es die Agudoh süi richtig, mit den Polen als Herren des Landes zu rechnen. .Sie betonte daher nach rußen stets nur das religiöse Moment, das bei uns Juden' ja v auch Werte eines jüdischen Volkstums in sich schließe. Die Agudoh verurteilte daher die Bestrebungen für eine politische jüdische Autonomie. Nur dieser Politik der; Agudob nerde cs zuzuschreiben sein, wenn Oie Polen jetzt die unter Dr. Kahns Mitarbeit von der deutschen - Verwaltung Fusgearbeitete Judenverordnung wenigstens in ihren Gruntzügen akzeptieren werden. Ihm, Dr. Kohn. seien stets einzig die Interessen des Thorajudentums für seine Politik leitend gewesen, und wenn er heute auk die Tätigkeit der Agudoh in Polen während der Krieas- .jahre zurüchschjaue, so, glaube er, sein Urteil dahin tr - % ein ganzes Geschlecht mit Mügeln da ist, ein Geschlecht, das sich, nicht mehr jm Kot wälzen und um ein Stückchen Brot hermnreißew wird . . ." So sprach er noch lange, doch ich hörte auf, ihn zu verstehen. Seine Stimme war so traurig süß, daß - ich, sie, wie ein Schwamm in mich einsog. Als er r<-. aufhörte zu reden, tagte es bereits, die Tore wurdest , geösrn-t und^die Brücke herabgelassen. Seit jener Nacht außerhalb der Festung wurde mir das Leben in ihr noch schwerer, noch unerträglicher. Die «Uten Mauern, die rasselnde Zugbrücke, die eisernen Lore, die Wachen und .Patrouillen, das heisere „Wer da", LaS untertänige, falsche „Ein 'hiesiger, ein guter Meund", das ewige Zittern auf. den lehmigen Gesichtern, die erschrockenen, halberloschenen Augen, der . Markt mit den verwischten, zitternden Schatten — <>^ C.bns alles legte 'sich mir wie Blei auf die Seele, nicht ' F ..'weg zu atmen, .nicht frei zu werden ... .es packte Ä , mich ein Herzeleid, eine schreckliche Sehnsucht^erfaßte mich, und ich entschloß mich, dem Messias entgegen zu fahren. * 3tfc setzte mich auf den ersten besten Wagen. Der. a . Fuhrmann ■ wandte .sich ju mir und fragte: - V ' ,Mohin?'' i „Wohin Du willst!" antworte ich „nur fort weit fort von hier!" s, ' „91uT wie lange?" ”■ ■■■.■. ■> „So ' lange das Pferd es - aushält!" ' Der Fuhrmann faßt die Leine und wir fahren. Wir fahren immer weiter und weiter. Andere Fel- . j “ der, andere Wälder, andere Dörfer, andere L-tädje alles ist anders. Aber es ist nur von außen 'anders, das ' ' '»Innere ist überall das gleiche. Wenn ich genau zu- ' , -^he, so liegt auf allem dieselbe Bangigkeit, jeder ', Menjchenblick ist zitternd und falsch, jeder Ton ae- : f: brachen und holperig, über aljem liegt ein ttanriger ■" * Nebel, der jeden Schein verhüllt und jede Freude löscht Alles nt erdrückt und erstickt. Und ich schreie inrmer- . « fort: „S&eiter! . . ." Aber ich hänge vom Fuhrmann ' - ob' und Zer Fuhrmann vom Pferd, das Pferd will fressen, und wir müssen einkehren. Ich Wmme in ein Gasthaus. Eine große Stube, in ‘'' Her Mitte durch einen alten Vorhang abgeteilt, der von einer Wand bis zur anderen reicht. In dem einen T«l sitzen drei Männer an einem großen Tisch. Sie! . bemerken mich nicht, und ich.habe Zeit, sie zu be-;r: trachten. Es sind drei Generationen. .Der älteste ist grau wie- «ine Taube, doch sitzt er ausrecht und sieht mit Warfen Ungen, in ein großes Buch, das vor ihm . auk dem Tisch liegt. Dets alte Gesicht ist ernst, die alten. t- Neue Jüdische Presse. znsammeüfaksen zu dürfen, sie könne stolz und . groß die Kritik der Geschichte abwarten. Die Debatte brachte der Kölnischen Tätigkeit in Polen heftige Angriffe. Es wurde ihr besonders seitens' der oftjüdischen Redner der Vorwurf gemacht, daß sie den west-, europäischen Begriff .der Konfusion der jühischnasional empfindenden Jnkenheit des Ostens bringen wollte. Jacob Rosen heim, trat warm für Rabbiner Dr. Kohn ein. . Frankfurt a. M. Im Ausspracheabend der Ortsgruppe reketterte Lehrer Einstädter über Mittel und Wege, die jüdischen Landgemeinde» zu heben. In der Debatte' machte u. a. Leopold Schwab .Mtterlnng, daß die Absicht bestehe, einen Gemeindebmid der auf ttaditionstreuer Grundlage aufgebautcn. Gemeinden zu gründen. Kowno. Dr. Nathan Birnbaum sprach im hiesigen Theater zweimalvor einem sehr -großen Publikum. Seine zweite Rede schloß er mit den Worten,- er werde Litauen nicht verlassen, bevor er nicht das litauische Judentuni zu seinem tüten Rambn, zu seiner trüberen Frömmigkeit zurückgeführt habe. Persosalie« «. jfleitte Mitteilungen. Berlin Die andauernden Berkehtsschwierigkeitin machen es »otlrenkig daß der Jüdische Frauenbu n'd seine für, den 9. und 10. Dezember in Elberfeld augcsetzte Deleaiertc nt agwtzrg zur Zeit nicht stattsinden, sondern für das Frühjahr verschieben läßt. Frankfurt a. M. Tr. Otto Stern, Privatdozent für theoretische Phnsik, erhielt den Titel Professor, und Prof. Gruft Le vy wurde zum Ordinäre ws ernannt Stratzburg. An der Universität ist ein Lehrstuhl für i üdi sch-d ents ch e Mn nd a r tc n erricktet worden. ' New Bork. Der Vorstand einer Synagoge in Brooklyn lud'den sozialistischen Kandidaten Wlabek ein, am Samstag nach der Thoravorlesung eine Parteirede in der Spnagoge zu holten. Dos -hätte sogar in 9lmerika kein Kiichennorstand fertig gebracht undkönnte nur bei J,lde» Vorkommen. Der Goldregen, der sich in den letzten Jahreit über die Bevölkerung Amerikas ergvsien hat, kommt auck aus. den gemeinnützigen Gebieten zum -Ausdruck. So intcb jetzt hier ein jüdisches Altenheim gebaut, das nicht weniger als 700,000 Dollars kosten soll, und .so erbauen die Juden des Vorortes Bronswil jetzt ein Zentralgeböude, das eine Synagoge und eine Talmud-Thora' enthalten soll, mit einem Kostenaufwand von einer halben Million Dollars. Zweckmäßig sind.solche luxuriöse Bauten sicherlich nickt. ' > _ Jaffa. Das gesamte jüdische Schulnetz in Palästina umfaßt 97 Schulen mjt 536 Lehrern ynb 15,600 Zöglingen. Von den 97 Schulen sind: Kindergärten 32, Volksschule» 50, Mittelschulen 11, Abendschulen 1. Augen blicken sicher, und der alte Mann verschmilzt in eins mit dem- Buch durch den weißen Bart, dessen silberne Enden auf dem Buch liegen. Rechts von ihm sitzt ein jüngerer, vertnullicheiner seiner Söhne: dasselbe 'Gesicht, nur jünger, bewegter, nervöser manchmal müder und erschöpfter Auch er sieht in ein Buch, doch er ttygt schon eine Brille. Das Buch ist.kleiner, er hält es nahe an die.Augen und.stützt sich auf den Tischrand. Er ist in' mittleren Jahren, Bart und Schläfenlocken hülb weiß. Er schaukelt hin jxnb her. Man könnte meinen, sein Körper wolle sich immer von dent Buch losreißen, aber das Buch" ziehe ihn wieder ail sich. Während er so schaukelt, zittern seine Lippen leise. Einmal sehen die Augen zum Wien hinüber, doch dieser bemerkt cs nicht. Links von dem Alten sitzt der Jüngste, — vernratlidj sein Enkel. Ein junger Mann mit glänzend! 'schwarzen Augen und brennend unruhigem Blick. Auch er schaut in ein Buch doch das Buch ist llein, und er halt e§ nahe an die lebensvollen Augen. Oesters schiebt er es von sich' wirft einen Blick, gemischt aus Angst und Verehrung» ckuk, den Alten, sieht mit halbironifchem Lächeln zum Vater hinüber und neigt sich vor, um zu hören, was hmter dem Vorhang vor sich geht. Und' von .jenseits des Vorhangs hört man ei» Stöhnen, -als ob jeniand ein Kind gebäre ... Ich wollte husten, .damit inan mich' betnerke. Jm gleichen Augenblick wird ein Stück des Vorhangs zurückgescklagen, und es zeigen sich zwei Frauen. Eine alte, mit scharfem, kiwchigem Gesicht- und scharfen Angen, die andere eine jüngere Frau mit weichen, verschwommenen Zügen :uid unsicherem Blick. Sie stehen da, schauen auk. Die Männer und erwarten, daß sic gefragt »werden. Der älteste benierkt sie nicht. Seine Seele ist Mt der Seele seines Buckes in Eins" verschmolzen. .Der mittlere bemerkt die Frauen unü überlegt, wie erden Vater wecken soll: der Jüngste springt untcr- -dessen auf: „Mütter! Großinuttcr! Nun?" . Sein Vater steht miruhig auf, der Großvater rückt nur das Buck ein ivenig und erhebt die Augen zu den Frauen. »Mas macht sic?" fragt der Jüngste mit zitternder Sttmme weiter. „Niedergckommen!" anttvortet -die Alte ruhig. „Niedergekommeii? Nicdcrgelommen?" stammelt der Junge. „Acntter, Du sagst nicht . „Masolsio?" tragt der Mittlere. i Der Alte denkt nach- und.-fragt:,-„Was ist .geschehen? Und wenn es auch , ein'Mädclien ist . . . ." Nr. 47. Nr Theo «Iolia£ Konfitüren und Schokolade Steinweg 12 __Steinweg 12 Frankfurter Berichte Jüdisches Bolksheim. Der vor kurzem hier gegründete Verein „Indisches I Volk'Sheim" wird am Mo.iztag, 8. Dezember, seinel Tätigkeit beginnen. .Durch das Entgegenkommen der! „Suppenawstalt für isr. Anne" ist er in der Lage,. deren I WnifTMl* T. fl fl n ft n X h ff ft ftbtniitatt ytt Frtimatt I Kleine Notizen. Der Verein Tzfereth Bachpur im veranstaltet am 21. Dezember eine C h an u kka h feie r. Nährres im Inserat der heurigen Nuimner. Fried» (Lipitit k»ah J wowau gottesi abends lo n spräche Ubr: 5 Tautiu Römer bis 6 Mn bei Räume T h eobaldstr. 5 benutzen zu können, ES sind nach Vereinbarung mit den Besuchern vor-1 läufig folgende Abendkurse in Aussicht genommen: 1. 'Deutsche Sprache, für ostsüdische Teilnehmer. 2. Jiddische Sprache. 8 Populäre Physik und Chemie. 1. Geschichte. , An einem noch zu bestimmenden Abend der Woche! »erden Jüdische Äolksknnstabende stattsüiden'. Es soll .ein Leseziimner eingerichtet werden, das hebräische, jiddische nno deutsche Zeitmigen enthalten sott. Die Räume sind in der kalten Jahreszcitj geheizt und es o werden zn billigen Preisen Tee uns kalte Speist» verabfolgt. Das Heim ist bis auf weiteres täglich/ .von 7—10 1 Uh r abends geöffnet, cs wird jedoch- ^vahrscheinlick in kurze,» möglich sein, schon um. 4 Uhr zu beginnen. (Eine Auf die Hebräische Sprachschule für Knaben und Mädchen sei an dieser Stelle wiederum, hingewieson. Anmeldungen beim Sekretariat, Unterlindau 21. ' Ter Ausschuß der Js.r ae l i t.. Ä e nt e i u b c nahni den Entwurf der neuen 'G e in e i n d e v e r f ass u n g mit geringfügigen Aettdernngen an. Frankfurter Veranstaltungen. E e ntralv e rein isr. Gcm eind em i tg l ied e r, Mittwoch, 8>/> Uhr, Hörsaal Börneplatz: Geschlossene Mitgliederversammlung, Referat über Kultus, RitnatkomMssioii utid' gemcinsatne Einrichtnngeii in der neuen Verfassung s.Hngo Frankel), Äbsttmniung .über \bie neue Verfassung. — Tisereth Bachnri nt, sonntag, '8U. Uhr, Langesir.. 33: Unpolit. Tagessragen iErich- Klibansky). x- Meko r C h a j i m, Freitag, Schluß des Abendgottesdienstes: Mikro sSteinberger), Sonntag, 6 Uhr: .Jecheskel (Dr. Jos. Breuer). — Talmud- THora-Verein, Freitag, Schluß des AbeNdgottesdienstes: Vortrag sRavbiner Dr. Fried mann Samstag, Schloß des Mvrgengvttesdienstes: Dinim sDr. Friedmann: 3>/i Uhr: Raschi sLivinsky)- Sonntag, Schluß des Morgengottesdienstes: Mischnaü sDr. E von l Mater sich e denen und < meinst Unter sches ans began ,solltet Fron, Weg weiß neu I Beleh nende und \ neuer erdlic das ranke anziel , stigen ist dt der j -der 9 May wäre, ismtnt Lust an, ji Das Häüsi I er i St> ' M erst t aüf' rarisc her 9 Trau die e 9 Sohn ist di dteser besser von dieser „Nein!" antwortet erst. setzt die Zllte, — »sogar ein Knabe!" - „Ein toter?" „Nein, er lebt!" -antwortet die Alte, doch in der Stimme llingt keine Freude. ’ '. ■ . , „Ein Krüppel? Eine Mißgestalt?" „Zeichen hat er! Auf' beiden Schultern . . ." „Was für Zeickgn?" ' '..Wie Flügel . . ." ' , '„Wie Flügel?" ’ „Ja, wie Flügel -. und sie wachsen . ." Der Alte bleibt vergrämt sitzen, -er Mitttere verwundert, aber der Jüngste springt vor.Freude ans. „Gut, .gut! Mögen sie wachsen, mögen wirkliche Flügel, .große, starke Flügel daraus werden, gut' ,gut!^ -. „Was soll die Freude?" sraat der Mittlere. „Eine schreckliche Mißgeburt!" seufzt der Alte. „Waruni?" fragt der Enkel. „Flügel," antwortet der Ulte.'streng, „heben in die Höhe, mit Flügeln kann man sich nicht ans der Erbe halten." - - „Und 'wenn schon!" meint der Enkel ttvtzig, — „daiin ist pian den Schpiutz los, wälzt sich nicht int Kot, lebt in oer Höhe — ist denn der Himmel sticht schöner als die Erde?' Der Alte wird bläß, Kund der Mittlere nimmt das Wort: - 1 f ' „Närrisches Kind! Wovon kann man in. der- Höhe' leben? Luft, schlucken ist zu ivenig . . . in der Höhe ist kein Emlehrhaus zu pachten, in der Höhe sind keine Parn aus . Gros gewij ' klein« frage Mose Dich« könn« jüdij daß. ihrehat« geris Lieferungen zn haben, in bex. -Höhe kann Inan nicht einmal irgendwo.ein Hasenstll kaufe» . . in der Höhe.. ." Der Alte unterbricht ihn: „Jir der Höhe," — sagt er fest und' hart wie Eisen — „ist kein Gotteshaus utid kein Lchrhaus, .keine Sttlbc zum Beten und Lernen: in der Höhe ist kein Steg von Gejschlechtern ausgcttetcn: in der .Höhe verliert und verirrt man sich, weil man keinen Weg ,weiß .' . man ist >vie ein freier Vogel, aber'wehe dem^ ircien« Vogel, wenn ein Zweifel, eine Angst .ihn befallt!" »Was heißt das?" springt der Jüngste aus, mit heißem Blut und glüheiiden Augen, Lcider .komlnt er nicht zum Reden, die Großmutter unterbricht ihn. „Närrische Mannsbilder!"sägt sie „worüber sie Nachdenken! Und der Rabbi? Wird ili» der Rabbi beschneiden,lasse»? Oder wird er', eineck Segensspruckmachmr lassen über ei» Kitüi mit Flügeln?" ■ Ich gebe mir einen . Ruck: Mein Uebernachte» außerhalb^ der Stadt, die Fahrt und bas Kind mit den Migeln, — alles war nur ein' Traum. Gei