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Neue jüdische Presse · 1919-04-25 · Heft 16 (25.4.1919) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
17 (1919)
Issue
Heft 16 (25.4.1919)
Date
1919-04-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Neue Jüdische Presse. Antül der Wenigen ist die Mitleidenschaft der Gesamtheit. Die Juden vor allem hatten schon die Gebnrtswehen der -Revolution zu verspüren. -Die Masseaplünderungen der -ersten Revolutwnsnacht galten vorzugsweise deu-iüdischen Juweliergeschästen; Milljonenverlufte waren zuverzeichnen. Die starke -Hand der Revolutionsregierung hat freilich! diesen Ausschreitungen bald ein Ziel gesetzt. Ordnung und Sicherheit lassen - augenblicklich nichts zu wünschen übrig- Dies war indessen, nur ein leises Vorspiel. Niunnehr kommt die Hauptsache: Sozialisierung der -Mauser, Fabriken, Geschäfte und Banken. Der nächste Pro- Zranunpunkt der Revolutionsmänner gilt der „Proletarisierung. des Bürgertums, der Zwangsarbeit und möglicherweise auch der Zwangsaushebung und Einstellung . in die ,Moten Garden". Die Sozialisierungsmaßnahmen treffen unmittelbar den Lebensnerv der gesamten jüdischen Wirtschaftsstellung; sie bedrohenden breiten jüdischen Mittelstand init dem Untergang. Man . ist sich-dieses Umstandes in den weiten jüdischen Kreisen ' klar bewußt, -und man sieht keinen anderen Ausweg, als die —^Verzweiflung. Zu diesen Privatsorgen kommen nun die G e m e i n d ekalamitäten. Die durch die Umwälzung geschaffene . _ Lage hat ein unentwirrbares Chaos im gesamten öffentlichen Leben herbeigesührt, von dem das jüdische Gemeindeleben am schwersten und unheilbarsten betroffen wird. Es ist alles auf den Kopf gestellt. Die Trennung von Kirche und Staat ist beschlossene Sache, und die Kaltusgemeinden gehen einem ungewissen Schicksal entgegen. Die bischer gerade in Ungarn mit hoher Autorität ausgestattete Gemeindeinstitution ist zu einer bloßen Vereins-Existenz degradiert, die durchs die Aufhebung der Simpelsteuer (Einheitssteuer) eine' -vettere Unsicherheit und Zerrüttung erführt. Es M mit einem Schlage alles in Frage gestellt, und aus chen vielen jüdischen Fragen ist nunmehr eine jüdische Lebensfrage geworden. -y- Judeuwetzeleieu in Piusk. Die Jüd. Fraktion im polnisch-en Landtag erhielt vön dem Mitgliü» der amerikanischen Lebensmittel!- ckommission Zückermann, der in dem von den Polen eroberten Teil Litauens weilt, -folgenden Brief: „Ich bin jaus Pinsk Sonnabend früh abgereist und «m gleichen Tage am Llbend in' Brüsk «angelangt. Am Sonntag abend kamen zn mir einige -Juden ans Pinsk und «zählten mir, daßdas polnische jMllitäL. das Bollsi Haus umzingelt hatte nnd alle Anwesenden verhaftetet Einige Sllnäens danach-hat nüm alle -Verhafteten auf den! Markt geführt, und sie bis auf-den letzten erschossen.. Die Zähl der Erschossenen erreicht laut meinen Informationen, die ich später auf Gltund meiner Untersuchungen erhalten habe, fünfzig bis hundert. - t Später erfuhr ich, daß das Mlitär auch auf die Juden, die zufällig des Weges gekommen sind, geschosseck. hat sowie ferner, daß auchmwere 30 bis 401 Judeu verhaftet wurden. Es jst -möglich!, daß in diesem Moment, ittbrn ich das schreibe, sie ebenfalls erschossen worden sindt Ich halte es für meine Pflicht, Sie, geehrte Herren, darauf hinzuweisen, daß ein sofortiges Eingreifen notwen- - dig ist, well die polnischen Soldaten, die mit den Juden die Lei mir ans Pinsk hier waren, zusammengefahren find, sich rühmten, daß das, was geschehen ist, noch tzarmchts sst, und daß es den Juden .in Pinft noch viel „heißer werde^soll." , ■j. Eine Abschrift - dieses - Briefes, 'der Mit Schreck und! Grauen die Mischen Herzen erfüllt, haben die jüdischeck Abgeordneten dem Reichspräsidenten Prilndsky und dem Kriegsminister Lesziiewski übergeben. Außerdem häü der Abgeordnete Grünbanm eine Abschrift dem Minisster des Innern und dem Stellvertreter des Ministers Präsidenten Woj civchow ski Werreicht, mit der Bitte,' unverzüglich eine Untersuchung^ einznleiten. Der Minister«, hat versprochen, die Untersuchung einzuleiten. Bon einem Augenzeugen, der gestern früh aus Pinsk ^gefahren und um 2% in der Nacht in Warschau eingetrofsen ist, erfahren wir höchst schanärhafte Einzelheit ten über unerhörte Metzeleien. Nachstehend Verzeichnis der-. Opfer! Von de» „Zeire Zion" nnd vom „Chechaluz" sind erschössest jvorpen: Chajim Friedrstann, Hirsch Liebmann, Israel A. Brenmann ans -Kolo), Simchp Paritzki, Maische Sllbermänn, Zadik Rillin, Katzmann, Jeschust Gedalischt Zwi Medalisch, Bankowski, Hirsch Heckelmann. Gerschpn Kusiniso, SerdA Steinberg, Schassim, Pinchas , Ginelmann, Aron jGlaubermann, Jndewicz, Leib Elstein. Die Genossen vom Bettz Am: Mosche Leib Friedmann, Joseph Fischmann, Maische Glaubermann, Moische Natanski, Abraham Holzmann, Mankowski, Pi'nchas Krasitstchik (Poale Zion), Fischt Feldmann. 9' Jüdische Ratioualratskouferenz in Paris Es waren vertreten Rußland durch Rosoff, Ukraine durch Ussischkin, Palästina durch Hellin, Eisendeeg und Wilkanski, Polen durchs Thon, Levite nnd/ Braude, Galizien durch Ringel, Reich und Teänenbaum, Amerika durch- Mack, Louis Marshall, Harry Cntler, Joseph Barondeß,L. B. Levenkhal, M. Winchewsky, Dr. Syrkin, B. G..Richards, Italien durch Prof. Colombo, Salonikis durch Fl o r e n t i n, Rumänien durch Schein und Schächter und Tschecho-Slovakische Republik durch Dr/ Hugo Bergmann und Norbert Adler. Die ersten Verhandlungen galten hauptsächlich der Mitarbeit der anderen großen jüdischen Organisationen, wie der Alliance Israelit« Universelle, des Board «of Deputies usw., mit denen möglichst ein gemeinsames -Vorgehen terpreb^ werdend soll. r > Die Konferenz schft eine politische Kommission unter dem Vorsitz Svkolows, eine. Kommission zur Entschädigung der Kriegs- und Pogromopfer (Präsident Marshall), für die Presse (Dr. Reich), sür Ausarbeitung «eines Memorandums (Atotztin) ein. Generalsekretär - ist Leo Motzkin, der mit Rosoff die Zionistische Organisation bei der Konferenz vertritt. Die Konferenz konstituierte sich! unter dem Namen „Cvmitee pour les droits des Juifs" und -faßte den Beschluß, von ihrer Konstituierung der Friedenskonferenz Mitteilung zn machen. Die Delegation des amerikanischjüdischen Kongresses wurde vom amerikanischen Staatssekretär Robert La »sing in Gegenwart des militärischen Delegierten Amerikas' bei der Fricdenskonsercnz General Bl iß, empfangen und erklärte, daß sie sowohl was Palästina wie die Minoritätsrechjte der osteuropäischest Juden anlangt auf demselben Standpunkt stehe wie die zionistische Organisation. In der Angelegenheit der Rückkehr der palästinensischen .Flüchtlinge gelangte ein Schreiben des Sekretärs der englische» Gesandtschaft Robert F. I o u n g zur Verlesung, nach welchem dieser Angelegenheit sorgfältiges Interesse zugewcndet wird. Präsident Dr. Singer erstattete einen vertraulichen Bericht über einen Empfang des Präsidiums des Nationalrats beim tschecho-slovgkischen Minister des Innern Svehla - und bei hervorragenden politischen Persönlichkeiten. Ar. Singer sprachsich über den Erfolg dieser Unterredungen sehr befriedigt aus. Es gelangten hierauf verschiedene politische Fragen zur eingehendsten Erörterung. Die Zukauft Palästinas. Ei« Vortrag Dr. RuppiuS. Dr. Ruppin, langjähriger verdienter Leiter des Palästinaamts in Jaffa, rühmlich bekannt durch seine wissenschaftlichen Werke über Palästinas wirtschaftliche Möglichkeiten, über „Die Juden bei; Gegenwart" u. a. m., leitete seinen äst Aufträge der Franks. Zion. Vereinigung gehaltenen Vortrag „Die Zukunft Palästinas" mit einer kurzen Darlegung der heutigen Stellung des' Zionismus gegenüber den politischen Mächten ein. Die Freude über den Sieg der zionistischen Idee in Paris dürfe jedoch nicht die gewaltigen Ausgaben und Arbeiten, die nun zu bewältigen seien, vergessen lassen. Mit neuem Mut- und verstärkter - Tatkraft gelte es jetzt, an die wirtschaftliche Fundierung der künftigen nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes in Palästina zn gehen. Welches sind nun die Forderungen, die wir an die Mächte zn stellen haben? Wird,, was im Bereich höchster Wahrscheinlichkeit liegt, Palästina unter den Schutz einer Mandatarmacht des Völkerbundes, allen - Anzeichen nach Englands, gestellt, dann werden wir zwecks Verwirklichung großzügiger Kolonisationspläne zunächst die Aufhebung aller Beschränkungen des Bodenerwerbs und vor allem die Auflösung 'des Grundbesitzes verlangen müssen. Wir werden weiter fordern: die Borzugsbehandlung der Juden bei allen Arbeiten-des Aufbaus, bei dem Ban von Häsen, Kanälen, Eisenbahnen ustv. Ein weiterer Aufgabenkreis wird sich sür die planmäßige Kolonisierung aus der Notwendigkeit der Assanierung des Landes ergeben. Die Versorgung des Landes mit, Wasser steht mit an erster Stelle des Kolonisationsprogramms; auf verschiedenen Wegen wird sich die Bewässerung des Landes -in möglichst vollendeter Weise verwirllichen lassen. Bon allen diesen Momenten ist nach der Auffassung des Redners^anch die Fähigkeit des Landes zur Ausnahme von Menschen, abhängig. Müßig sei es, heute, wo das Land zu einem großen Teil brachkiege, zum andern nicht intensiv genug bebaut würde, Berechnungen aufzustellen für die Aufnahmemöglichkeiten des Lmäes in" späterer Zeit. Heute besitzt das Land eine Bevölkerung von rund 300000 Seelen, wovon die» jüdischen Bewohner ein Zehntel bilden. Die ü^rwiegende .Mehrheit bestehe vornehmlich! aus Arabern. Es liegt auf der Hand, daß die Verständigung mit den Arabern 'von großer Bedeutung fiir die Gestaltung' der inneren Verhältnisse in Palästina ist. Umso, freudiger stimme nun die jüngst veröffentlichte Nachricht von einem Briefe des Emirs Faisuls an Prof. Frankfurters worin in ganz llarer, unzweideutiger Weise der Wille, dieses Führers der arabisch-nationalen Bewegung zur Verständigung und Zusammenarbeitmit dem Zionismus ausgesprochen ist. Es sei unser sehnlicher Wunsch, mit den Arabern an der Heraufführung einer neuen Blütezeit des vorderen Orients Hand in Hand arbeiten zn können. Und wir seien überzeugt, daß unser Nebeneinanderleben mit den Arabern, denen wir uns in vielem innerlich! verwandt fühlen, ein feierliches, auf gegenseitige Freundschaft und Achtung gegründetes sein werde. Bei dem wirtschaftlichen Aufbau Palästinas ist der Landwirtschaft unbedingt die erste, weitaus wichtigste Stelle einzuräumen und znznweisen. Ans vielerlei Gründen dürfe die Industrie dem Gesicht des künftigen Palästina einen dominierenden Zug nicht aufprägen; auch seien faktisch! die Vorbedingungen und Voraussetzungen für eine große Industrie vielfach gar nicht gegeben. Die Landwirtschaft allein müsse im Wirtschaftskörper des neuen Palästina den festen Kern - bilden. Auf dieser landwirtschaftlichen Grundlage können sich dann Handel und Jndu- Vooelwaidttrau» 12. — Tal.: Römer 4970. in altbewährter ftfite. - Nr/16 strie entwickeln; ein besonderes /Kapitel bilde .hier-der zukunsts- und aussichtsreiche Exporthandel. r - ' . Wps das Tempo der Besiedlung -Palästinas in.der ersten Zeit angeht, so möge man sein«: Phantasie, gerade hierin besondere Fesseln anlegen. Später allerdings werde es sich!-damit anders verhalten; und dann sei ein rasches Anwachsen der Bevölkerungszahl int Lande sicher zn erwarten. 1 Die geistig'« n Grundlagen des Aufbaus, führte Redner, weiter aus, lassen sich! heute bis in die Einzelheiten noch, nicht bestimmen. . Daß sich jedoch die Kolonisation des Landes im Geiste der Gerechtigkeit vollziehen müsse, 'ist eine Selbstverständlichkeit, über die kein Wort zu verlieren sei. Man h^ürfe jedoch! das Problem der Soziali-' sierung, das an Dringlichkeit und Schärfe immer mehr gewinne, nicht bloß unter diesem Aspekt betrachten. Man dürfe nicht die Notwendigkeit .der- Rücksichtnahme auf unsere Stellung gegenüber den Arabern im Lande aus den Augen lassen, wenn man, die Sozialisierung gleich radikal und restlos durchführen wolle, wo doch die Produktion des Landes -durchaus nicht gesichert sei. Man dürfe vor allem nicht vergessen, daß der nationale Sinn der Übersiedlung nach Palästina vorerst den sozialen an Bedeutung, übertreffe und daß darum bei Konflikten zwischen nationalen nnd sozialen Notwendigkeiten heute noch« dem ersten gefolgt werden müsse. Much; ließe» sich die Unterschiede zwischen Arm und Reich, begründet in der physischen wie geistigen Ungleichheit der einzelnen Menschen, nicht völlig, aufheben. , Aus all diesen Gründen, zn denen noch manche andere hinzukommen, müsse gefordert werden, daß bei dem wirtschaftlichen Aufbau Palästinas der privatwirtschaftlichen Initiative ein breiter Spielraum gelassen werde und daß erst, nachdem eine genügende Produktion im Lande sichergestellt ist, zn den Methoden der Sozialisierung, aber auch dann nur behutsam, gegriffen werde. Redner streifte sodann hie kulturellen Aufgaben, wobei er «die Notwendigkeit der möglichst restlosen Hebraisierung des Landes betonte, und schloß seinen Bortrag, indem er der Hoffnung Ausdruck gab, daß das große Werk so gelingen möge, wie es uns im Geiste vorschwebt. Bom indischen Rationnlfonds. Durch! Selbstbestruerung, Stiftungen und Legate hat der Nationalfonds wieder groß«e Summen erhalten. So hat Sir.-Alfred Mond, London, die ersten Lstrl. 5000« seiner auf fünf Jahre verteilten Stiftung von insgesamt. 25000 Pfund eingezahlt. Ein Zionist in Petrograd hat 100000 Rubel sür die ^allgemeinen Zwecke des INF. und 50000 Rubel für besondere Palästinazwecke erlegt. Aus dem Nachlasse M. L. Turjanski, Wilna, sind dem MF. 17 500 Rubel für.den Boden einer Mrs rachi-- Ko lo nie überwiesen worden. Ein Zionist aus Po lta-< w a hat ein Testament zugunsten der INF. in Höhe einer Million Rubel «errichtet. Die .Selbstbesteuerung einzelner Personen zugunsten dÄ JNF. wird jetzt in «vielen Ländern straffer organisiert. In Deutschland ist der (eventuell in Raten zahlbare) Mindestbetrag, den alle Zionisten zu zahlen verpflichtet sind, sauf 100 JL, in Deutsch-Oesterreich auf 100 Kronen Mgesetzt «worden«; -doch« wurden schon well größere Summen; gezeichnet, z. B. je 10000 Jk von Ludwig Tockur, Hamburg stnd Famllie -Ettingen, Leipzig. — Die NF.-KonHiission für Böhmen hat beschlossen, sämtlichen! zionistischen Vereinen folgende obligatorische Verpflichtung aufzuerlegen: Bei «allen nicht zugunsten der INF. arrangierten Veranstaltungen Jnit Entree ist eine Art Steuert von iao/o des Eintrittspreises Zugunsten des INF. einzu- - heben. Die rS10®/o sind ohne jeden .Abzug bem' MF. abzuführen. Deutsches Reich. Israelitische Kinderheilftätte ia vad Kiffinge«. Die Jsr. Kinderheilstätte Bad Kissingen, Sitz des Vereins in Nürnberg, hat 1318 215 Kindern, darunter 42 aus Nürkberg und 21 aus Fürth-, Aufnahme ^stiährt. Die Erfolge waren trotz der schwierigen Zeitumständ« vorzüglich- Um nun in noch ausgiebigerem'Maße als bisher dem sozialen Elend der Jugend zu steuern, hat die Hauptversammlung des Vereins beschlossen: „Nach Aufbringung der erforderlichen Mittel soll eine Hellstätte für kurbedürftige erwachsene Mädchen, insbesondere für solche, die im'Berufe stehen, angegliedert werden. Jnsolange eingeeigne(es Heim nich«t errichtet ist, können kurbedürstigen erwachsenen Mädchen Zuschüsse behufs Ermöglichung eines Kuraufenthaltes erteilt werden. Nähere Mitteilungen können durch, die Vorsitzenden Adolf Schwarz in Nürnberg, Fckkobstr. 12, und Dr. P. Münz in Bad Kissingen erfolgen. Deutsch-Oesterreich. ' Wien. Rar eia Pfand Mszzaus. Die Wiener Juden erhielten für jede Person nur ein Pfund Mazzaus zum .Preise von Kr. 6,25 während des ganzen Pessachfestes. . Das Rabbinat gestattete den Genuß-vbn Hülsenftüjchten, Mais und Reis. Zar Frage der SavSatrahe. B- Hvsmann, Obmann des Vereins zur Wahrung der Interessen dK «orthodoxen Judentumsstellte im Gremium der Wiener Kcurfleute 'folgenden Antrag: ,/3ei der Bemes» snng der Arbeitszeit der Handelsangestelllen -mit 48Ovesp. 64. - Stunden' pro Wvchje ' .set festzusetzen; daß' jene Firmen, wclchje «am 'Gabbat ihre GesHüfte geschlossen! halttck/ die Arbeitszeit . so einteilen. können, daß sie die vollen. 48 resp. «54. Stunden Arbeft haben.^-

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