Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 17 (1919)
- Issue
- Heft 5 (31.1.1919)
- Date
- 1919-01-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite L ' Neue Jüdische Presse. M. 5. Scala - liidit spiele BeUfergasse 29. - ScnafergasKe 29. Modernes Theater Vorföhrnng stets neuer und hervorragender Filme! Braukreichs Ansprüche aus Palästina. Der in Rom erscheinende „Israel" schreibt: „Lic französische Regierung hat im Parlament die Richtlinie Her französischen äußern Politik vor dem Tribunal der VüLr Lnndgegcben. „Frankreich — sagte Pichon— hat unbestreitbare Rechte zu schützen, insbesondere in Libanon, in Syrien rurd in Palästina. Wir anerkennen sichtlich die volllonunene Freiheit der Konferenz und daß., ihr das.Recht zusteht, den vorübergehenden -Kereinbarnngcn diese oder jene Schlußfolgerung zu g-'ben, wir nehmen jeboä) an, daß unsere Vereinbarungen uns und England binden." Es handelt sich immer Um die Abmachung von 1!>t5, welche der Erklärung Balfours vom 2. November 1917 voranging und welche von Pichon im Februar 191S ergänzt wurde. Br ia nd bestätigte die Worte PichonS . . . Das jüdische Volk muß auf der Hut fein vor der Legitimität eines' Vertrags, welcher die Rechte der Völker aus alter Eroberungssucht mit Füßen tritt. Dieser Vertrag, auf welchen Pichon iuü> Briand sich beziehen, ist. vom „Manchester Guardian" eine „Infamie" genannt wordene „Er tauschte die Völker aus, wie Rindvieh, und unglaublich ist cs, wie er noch in Ära ft sein kann." lind doch ist es bis heute so. Es gibt keine Nationatrechte für feines der unterdrückten und irrcdente» Völker West-Asiens, es gibt nur die Jahrhunderte zählenden Rechte Frankreichs. Werden wir also vor der Türe bleiben müssen ans Untertänigkeit für den unstillbaren Appetit der französischen Diplomatie? Was wird denn ans dem jüdischen Volriverden, wenn es nochmals ins Exil zurückgejagt wird? Entioeber entscheidet sich heute vollkommen die Mische Frage durch -in durchaus jüdisches Palästina, in! welchem die Rechte der Araber und diejenigen der anderen ritt« giösen Ge >:r,lisch, steu geachtet werden, oder aber m::s: das jüdische Volt ,coc Illusion über die Macht der Gere htigk.ki der W ftdip.r matte verlieren! Zweitausend Jahre Exil siu°> doch lange genug, un, uns das Recht zu geben, endl'.ch eine Heimat zu brae.spiuchen und von Frankreich zu verdingen de.g es unsere unbestreitbare Rechte aus vas alle in dische Land anerkenne." „Palestinc'' das Organ des Britischen Palästina-.-: o miters in Manchester, veröffentlicht folgenden Artete!: „Sßir haben schon gemeldet, daß die Franzosen in Galiläa eine Verwaltung, einsc'tzen, die sie trotz de:- Probestes der englischen Regierung weiter beibehakten. Wir Haben allen Grund zu der Behauptung, daß das kranzösisch: Auswärtige Amt feine Ansprüche bezüglich Palästinas ungeschmälert aufrecht erhält. Es hält sich an die ihnl durch das geheime Abkommen von 1915 zugesicherten Vorteile (wonach Palästina geteilt, Haifa englisch, Alka französisch iverdcv sollte). Es Hält mit Nachdruck an jedem Ärti:c' dieses unglücklichen Dokuinentes fest. Wir haben noch Ipisf Gewißheit, vb man am Quai d'Orsay die Auerkeimung der französischen Ansprüche bezüglich Palästinas mm der Friedenskonferenz erwartet. Wahrscheinlich nicht, .denn die Agenten des Ministeriums in Amerika schlagen -entweder eine internationale oder eine amerikanische Kvn- -irolle, die der englischen vorgezogen werden sott, vor. Das Auswärtige Amt ln Paris möchte zunächst England das Mandat der Schaffung eines jüdischen Palästinas entzÄhen und will ferner seine eigenen Ansprüche ans Palatina, gegen ein starkes Aequivalent, auf andere Gebiete oder auf Palästina stlbst, gelteick machen. Ties alles gehört zur Diplomatie der alten Schule, und der- Umstand, daß man die Interessen und Wünsche deS .jüdischen Volkes nicht beachtet, besiegelt die alte. Auffassuwg. Wir empfehlen dem französischen Auswärtigen Ämt, folgendes in Erwägung zu ziehen: Abgesehen davon, daß die Friedenskonferenz jeglichen Glauben, womit die Jungmannschaft in den Tod getrieben wurde, abschloören würbe, wird das jüdische Volk keinen Ausgleich mit Palästina, wie sich ihn die französische Diplomatie in ihren -eigenen Interessen dachte, dulden . . ." Zur rumänischeu Zudeufruse. . Es ist sicher, daß aus der kommenden Friedenslonserenz die Vertreter Rumäniens den Standpunkt vertreten werben, die Gleichberechtigung der Juden Rumäniens sei vom Parinment — ms Forderung des Bukarrster Friedens vom März 1918 — durch das Fremdennaturalisationsgesetz bereits durchgeführt worden. Sollte die Friedenskonferenz trotzdem ein neues Gesetz verlangen, fo wünschen die maßgebenden Kreise Rumäniens, die Emanzipation'möge nur jene Juden in sich begreifen, die nicht den Schutz eines fremden Staates genießen. In Wirklichkeit wollen die Machthaber Rumäniens --alles beim alten lassen. Das Raturalisationsgesetz sieht sich fe^x schön auf dem Papiere an, — in der Praxis läßt ■:'sS aon den Beamten freie Hand, der Naturalisation der Juden die größten Hemmnisse cntgegenznsetzen, und die Beamtenschaft tut dies Im vollen Maße. Doch selbst wenn alle nicht einem fremden Staaw angehörciidcn Juden Rumäniens ln das Gesetz einbezvgen werden sollten, so wäre damit für die Praxis nichts geändert. Nach bewährtem System wird von jedem Gesuchstellcr der Beweis gefordert werden, daß er einem fremden Staate nicht angehört, und die Maschinerie der Behörde wird schon solche . Schwierigkeiten machen, daß das Gesetz wirkungslos bleibt.. Will die Friedenskonferenz die rumänische Judenftage gerecht lösen, so muß sie sich über das eine llar sein: Sine durch irgenowelche Einschränkungen gebundene-Emanzipation, eine Emanzipation, die mit Beibringung vop" Dokumenten und mit dem langwierigen Instanzenweg verbunden ist, bedeutet eitel Spiegelfechterei. Es gibt mir einen Weg zur Lösung dieser Frage: Die E nblock «-Erklär uag aller rumänisch-:» Juden ohne jede Einschränkung als vollberechtigte Staatsbürger. " *'' ' - - - - . Soeben erhalten wir von der „Jüd. Preßzentrale Zürich" die Nachricht, daß nach Reuter das rumänische Amtsblatt ein Gesetz veröffentlichtdem zufolge „sämtlichen in Rumänien sich aufhaltrnden und «uigcmeldeten Ausländern, für die leine fremde Regierung zuständig ist, die Nationalität gewährt. Ausgenommen bleibe» nur die Fälle von Verrat, Spionage oder Fahnenflucht." Der Berrnchtuugsfeldzug gegen die Inden Polens. Pogromdrohnngen in Lemberg. Tic polnisch: Bevölkerung droht den Jude», falls Lemberg den Ukrainern anheimfallen werde, mit erneuten schweren Pogromen. Hilsstruppcn aus Warschau haben als erstes 3Ü jüdische Familien ausgeplündert. Die Jude» werden zu Schanzarbeiten gezwungen. Auf der Strecke Lemberg-Wieu werden jüdisch: Reisende von polnischen Legionären «usgcplündcrt. Infolge dieser Zustände hat Dr. A s ch k e n a s c, Vorsteher der jüdischen Gemeinde, einen scharfen Protest an General Rozwadowski gerichtet. In dem heißt es: „Tic Versicherung, die die polnische» Behörden „ach den, Pogrom gäbe», Ordnung zu halte» und die Juden gegen Exzesse zu schützen,,habe» sie nicht gehalten. Ich warne die polnischen Behörden zuni letzten Mal: Sollte die grausame Judenhetze weiter währen, so werden, alle Juden, die es bis nun mit den Polen hielten, demonstrativ aus der - polnischen Gesellschaft austretcn, ihre Aeniter niederlegen und die Welt i» einem noch nie dagemesenen Protest änrufeu." — Aus T o r „ o ic und aus Jawa r z n o sind Nachrichten über ständige Plünderungen bei Juden eingetroffen. Die Arbeiter der Baron Guttmannschen Kohlengruben in Jaworziw haben die Entlassung der letzten zehn jüdische» Beamten erzwungen. _ Pogrome in Warschau. Am 31. Dezember veranstalteten Legionäre auf Juden, die auf dem Kvweler Bahnhofe die Züge erwarteten, blutige Pogrome; sie schossen auf die Fliehenden. Einige Tage später sperrten Legionäre und Milizianten das Nalewskivicrtel ab, suchten in Läden und Wohnungen angeblich nach Waffen und raubten alles Geld, das ihnen in die Hand.' siel. ®in Minister «16 Pogromhetzer. Minister >P i n c cu 11) Witos, der Präsident der Volkspartei, ,reist in Galizien als Wandcrprediger der Judenhasser herum. In Nowy-Targ sagte er u. a : „. . Für diese Ausländer (!) gibt es bei uns keinen Platz. Diesen Menschen müssen wir alle Rechte nehmen, Handel und Industrie müssen wir ihnen entreißen. Man darf sie nirgends beschäftigen, mit ihnen nicht in Berührung komme», und, wiewohl es ihrer 3 Millionen gibt, so muß man diese Sippe stufenweise vernichten und ansrotten." Die Bischöfe zur Judeufrage Anläßlich der Wahlen zum Sejm habe» die Bischöse Pole»-? eine» Aufruf an die Geistlichen erlassen. Sie warnen darin vor Gewalttaten gegen die Juden: eine besondere ökonomische Organisation werde den jüdischen Einfluß lahmlegen. — Msv Boykott i» neuer Form! Jevish Ebrouicle gegen die Polevpolitik der Entente- Jewish Chronicle, die führende jüdische Zeitung Englands, schreibt: „Der Hexenkessel der polnischen Uneinigkeit siedet von so manchen sich widersprechenden Elementen, daß keiner es wünscht, noch mehr hinzuzusügen.. Mer als Juden fühlen wir uns gezwungen, ein Wort des scharfen Proteus gegen die Politik der Alliierten hinsichtlich Polens auszusprcchen. Vor Monaten haben sichdie Alliierten zur^Untcrstützung des polnischen Rakionalkomitces verbunden, und nach der Aenßerung des französische» Außenministers zu urteilen, wird diese Unterstützung fortgesetzt. Der Präsident dieses Komitees D m»w s k Y aber ist zlvcisellos indirekt verantwortlich für das schreckliche Los, das unser Volk getroffen hat; es ist sein Einfluß, wenn nicht seine Aktivität, die an den neuen Schandtaten gegen die Juden in Posen schuld ist. Einen solchen Mann in den Vordergrund zu schieben und zugleich seine Politik, ist nicht allein ein Schutz für seine apti-jüdische Haltung, sondern eine Verschärfung des jüdischen Problems in Rußland. Aus jüdischen Gründen hat die Judenheit aller Länder daS Recht, gegen eine solche Politik, die so biele Gefahren für das südliche Volk birgt, ernstlich zu protestieren." Sin Briefwechsel. Die Ortsgruppe Frankfurt a. M. des jüdischen Frauenbundes richtete am 15. Dczbr. an den Bischof von Fnlba folgendes Schreiben: „An Seine bischöfliche Gnaden! Die jüdische Frauenwelt ist von tiefer Kümmernis erfaßt ob der namenlosen Gräueltaten, die von den Christen in Polen und Galizien an der jü-, dische» Bevölkerung verübt worden sind. / Mord und Hotschlag an Frauen, Mädchen und Kin- Lern, an wehrlos, gemäßen Männern-; Plünderung - und Erpressung und nicht zuletzt Branbstiftnng an einemälten- .ehrwürdigen Gotteshaus — das sind Vorkommnisse; die 'den Höhepunkt planmäßiger Judenhetzrn bildet:», die Schmach und Schande ans deren Urheber häufe». ' . :: Wir jüdischen Frauen Deutschlands können. diese. Ereignisse nickt länger stillschweigend in. Berichten hinnehmen. Wir hätten erwartet, daß die gesamte 'Kulturwelt in eiilen lauten Protest ansgebrochen wäre und einmütig - die -Verhinderung weiterer Greuel verlangt hätte. : Wßer wenigen, nicht sehr eindringliche» Zeitungsnotizen habe» - wir nichts erfahren oder fest stellen können, was in der Oeffentlichkeit eine Zurückweisung dieser Judenhetzen bedeute!, oder eine Wiederholung derselben unmöglich gemacht hätte. In Schmerz und Bitterkeit ob aller Taten und Unterlassungen in diesen Hergängen, die ein dunkles Blatt ia der Geschichte christlichen Staatslebens bilden, wenden wir uns an Seine beschöfliche Gnaden mit der herzlichen und dringenden Bitte, alle Machtmittel, die der katholischen Kirche zur Verfügung stehen — lvir wissen, daß sic groß und weitreichend sind — anzuwenden, um künftighin das Leben der Mensche» zu schützen, die um ihrer Herkunft und ihres Glaubensbekenntnisses Wille», weil sie Juden sind, Mord und Totschlag und alle Formen raffinierter Ungerechtigkeit erdulden nriissen.; Möchte auch Seine bischöfliche Gnade» für unsere Bitte den Weg an -Sc. Heiligkeit, dem Papst Benedikt XV. nach. Rom ebnen, möge sie befürworten, daß ini Lande des Hasses, i» Polen selbst und auchsonst überall die Kirche _ in ihre» Fürsten und Dienern die Weisung erhalten, daß das Gebot der Ehrfurcht, vor dem Leben der Dkrnschen befolgt neide, als ein Teil der heiligen -Sittengesetze. Wir jüdisch-:» Frauen Deutschlands kennen im Augenblick kein anderes Mittel als das, diese Bitte anszusprechün; aber wenn sie Gehör und Fürsprache findet, kan» der, Segen der Gerechtigkeit lnnftig die Wehr bilden, die nicht nur die Juden — wo immer sie von antisemitischen Haß verfolgt sind — in Leben und Besitz schützt, sondern' sie kann anck die Christen davor bewahren, Seele und Gewissen immer wieder durch neue Freveltaten zu be- - lasten. . .;■?' Im Namen Tausender schmerzlich bewegt.-r jüdischer. Frauen hoffen die Unterzeichneten, an Seine Bischöfliche Gnaden keine Fehlbitte zu tun." Darauf ist nun, datiert 15. Januar, folgende Antwort eingelaufen: „Die anher gesandte Eingabe des Jüdischen Frauenbünbcs und anderer jüdischen Bereinigungen betreffend, die Judenpogrome in Polen und Galizien hat der Hochwürdigste Herr Bischof erhalten und an die Apostolische' Nuntiatur in München mit der Bitte um Weitergabean Seine Heiligkeit Papst Benedikt XV. abgegeben. Der - .Hochwürdinste Herr Bischof mißbilligt selbstverständlich auf. das Entschiedenste alle Gewalttätigkeiten und Grausamkeiten der geschilderten Art, darf sich aber unter gegebenen Umständen nicht für zuständig halten, von Hch mi-s dagegen einzuschreiten und Verwahrung cinzulegen, zumal ihm jede. Möglichkeit der Prüfungen der tatsächliche» Doraiissed-.- »ngen fehlt. - Es unterliegt mich wohl keinem Zweifel» daß .dir röuiisch-kotholischcu Bischöfe und Geistlichen der -betreffenden Landestcilr in gleicher Weise die Ausschreitungen, gegen die Juden verurteilen und soweit-in ihrer Macht steht'zuverhindern suchen. Vermutlich wird es sich bei der Judenhetze in Polen um dieselben Elements oder deren Sinresverwandten handeln, die so lange Zeit hindurch die römisch-tatholische Kirckp in Polen, namentlich in dem bisher' russischen Teil desselben, verfolgt Und vergewaltigt haben.' Hochachtungsvoll ergebenst: - gez. Dr. Müller, ' Gristl Rat." verwerfliche K«mpfmethode«. Verwerfliche Kampfmethodcn, — für .diese lieber» schrift sind wir nicht verantwortlich, wir fanden sie^jn der jüngsten Nummer des „Israelit", und sie galt , picht etwa irgend welchen Schandtaten der Antisemiten, sondern war für eigene Gesinnungsgenossen geprägt! JDie Nebcrschrift sollte Männer trefsen, denen jedes Stelnchen in dem Gebäude der großen jüdischen Tradition nicht weniger heilig, nicht weniger verpflichtend ist alS' der Rddavtion des genannten Blattes, — nur nehmen sich Ebiese- Männer die Freiheit, andere jüdisch-politische Wtge zu gehen.! „Fälschungen", handgreifliche Unwahrheit", ' „boshafte Anmerkungen", „niedriger hängen^, — gibt-es.in der Journalistik überhaupt noch stärkere Geschütze? Den anderen für einen schlechten Kerl ausgeben, das mag. wohl:in. der Hitze eines Wahlkampfes Vorkommen, und T^utlMapd hatte in den letzten Wochen eine Periode der Wghlf^mpfe, — dochwas berühren diese Wahlkämpfe unse«: innerjüdischen Zustände,' und was haben Methoden der--nn-' jüdischen Welt in einem frommen jüdischen Blatte verloren? Dort solltedoch die Lebensregel. der.-jüdischen Weisen, jeden Menschen nach der giüistigen' Seite, zu, beurteilen, Wegweiser selbst im schärfsten "Kampfe der Ideen sein und bleiben. . - - Tie Beschuldignirg der „Fälschung" geht unsere mtsrachisttschen Freunde in Zürich: an: Diese Herren, lauter achtbare, traditionstreue Jehüdim, die in selbstlosester Weist ihre Kraft idealer jüdischer Nrheit widmen, werden sich schon selber zu verteidigen wissen.^ Die Beschuldigung wird d^- halb erhoben, weil sie in einem Berichte--einen" Satz, .der Kaffee Kaisergarte n ‘amOpenaplate Entblassiges TamilieE"Kaffee - ' '' Tätlich von 4 Uhr ab: Künstler - Konzert.