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Neue jüdische Presse · 1919-01-10 · Heft 2 (10.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
17 (1919)
Issue
Heft 2 (10.1.1919)
Date
1919-01-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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I a Seite 2. Neue Jüdische Presse. Nr. 2.! gehaul» und die Organisatipn der praktischeu Erez Jisroel-Artzeit in allen Ländern. , -Tie eingehende Aussprache Mer die Programmfragen >nnd die Forderungen des jüdjschen. MoltkesTan -die Mä Mte Lrgab nach Mlychejn Mei-' Zmngsstreik die einmütig.e Annahme der'vom Vorschcndcn vorgelegten, von diesem in Nr. 49 des „Israelit" veröffentlichten Leitsätze für die Tagespolitik mit der Maßgabe jedoch, daß die religiöse Eigenart des jüdischen Volkstums-Begriffs gegenüber dem rem politischen Nationalismus noch entschiedener, als dies in den einleitenden Sätzen geschehen, zum Ausdruck gebracht werden soll.. Hiermit wurde eine Redaktionskommission betraut. Eii^ehende Beratungen waren den inneren Erez- Jisrocl-Fragcn und der praktischen Ercz Jisroel-Arbeit gewidmet, an der die thvratreue Judenheit unter allen Umständen tatkräftig teilzunehmcn gewillt ist. Tie Agudas Jisroel-Leitung hatte sämtliche am Dienstag bereits anwesende Jugend-Vertreter zu einer gemeinsamen freien Aussprache eingeladen, die sich von 6—11 Uhr abends erstreckte und zur Klärung und Vereinheitlichung der Anschauungen ein Bedeutendes beitrug. * Dem vorstehenden offiziellen Bericht sei der nachstehende unsres Berichterstatters angesügt: In Cassel fand vorige Woche ein außerordentlicher Telegiertentag der ,^Iguüas Jisroel"-Iugendorganisrtion statt, auf dessen Tagesordnung die Beratung des zukünftigen Programms der Agudas Jisroel stand. Von einer Anzahl.; von Gruppen lagen verschieden formulierte Programme vor, die fast alle in der Betonung der Wichtigkeit der Palästtnaarbeit Mcreinstimmten und demgemäß positive Forderungen aufstellten. Nur einer der.vorgelegten Entwürfe (Dr. I. Breuer) stirdert die Palästinaarbeit nur um zu verhindern, daß „das geweihte Lander Thumoh verfiele." Jnbezug auf die Stellung zum Zionismus vertrat eine.Berliner Gruppe den Standpunkt, daß man möglichst mit ihm Zusammenarbeiten müsse. Ein Teil der Gruppen wollte die Stellungnahme zum Zionismus nicht ins Programm aufgelwmmen wissen, während einige separatistische Gruppen eine Hervorhebung des Gegensatzes zum Zionismus forderten. Nach längerer Kommissionsberatung wurde ein Programm angenommen, das insbesondere die Notwendigkeit der Palästinaarbeit und die „Betonung des prinzipiellen Gegensatzes zwischen dem religiösen Nationalismus der Agudas Jisroel' und jedem anderen -(«religiösen) Nationalismus" als Hauptpunkte hervortreten ließ. Bemerkenswert waren übrigens die Ausführungen einiger Herren, die ihr Verständnis für den Gedanken des Älal - Israel dadurch kundgaben, daß sie die Möglichkeit eines Zusammenarbeitens mit den Ostjuden wegen der un- . Merbrückbaren Kluft verneinten. Im Ganzen, aber bot dieser Telegiertentag das erfreuliche Bild einer um den jüdisch-natkvnalen Gedanken mit sich ringenden Jugend, die zum. großen Tell im Begriff steht, Verständnis zu gewinnen für die gegenwärtige» Geslwrthcitsausgaben des Judentums. Tie Bremsenbät, Zurückdrängenden sind die Führer der Agudo. dem hl s,: f" m-1 Vom ziomstlsche« Delegiertentag. Bericht eines Misrachisten. Von den 140 Delegierten gehörten 22 Misrachi an. In der politischen Debatte hob Dr. Klee bezüglich der Frage des inneren Musbaus von Palästina hervor, daß bereits jcht kein Zweifel darMer bestehe, daß der Sabbat und die jüdischen Festtage die gesetzlichen Festtage des Landes für die Juden sein würden. Julius Berger behandelte die ostjüdischen Fragen, -wobei er mit starkem Nachdruck die Notwendigkeit der Nationol-Autonomic und den Gegensatz zur Politik, die seitens der Herren Dr. Kahn und Carlebach in Warschau betrieben sei, unterstrich. Dr. Arnold Barth behandelte das Verhältnis zur Orthodoxie. Er konnte auf die Tatsache Hinweisen, daß die nationalen Forderungen des Zionismus heute in der Orthodoxie allgemeine Anerkennung finden, und daß auch der organisatorische Anschluß der Orthodoxie gleichfalls knder letzten Zeit erhebliche Fortschritte gemacht habe. Nicht nur auf die große Zahl neuer Anhänger des Msrachi konnte er Hinweisen, sondern vor allem auch auf führende Persönlichkeiten wie Oberrabbiner von Kowno und andere, die in letzter Zeft sich dem Misrachi anschlossen. Herrmann Struck vertrat in einer sehr warmen und mit großem Beifall aufgenommenen Rede den Standpünkt, daß Palästina erst dann wahrer Besitz des jüdischen Volles sin werde, wenn auch das jüdische Gesetz den Rang einnehme, der ihm zukommt. . Prof. Dr. Heinrich Löwe äußerte sich zu den Tendimzen, die gegenwärtig vielfach die Kreise der jüngeren Zionisten beherrschen. Noch immer seien Mose und das Gesetz die wahren Führer des Judentums. Auch gegen den Mißbrauch, der von unreifen Köpfen mit dem geistigen Gehalt der Buber'schen Weltanschauung getrieben wurde, wandte er sich unter erheblichem Beifall des Delegicrtcnttrges. Blickt man ans den Delegiertentag der Zionistischen Bereinigung für Deutschland zurück, so zeigt sich in mehreren Beziehungen ein vollkommen anderes Bild wie in früheren Jahren. Zunächst war die Beteiligung von überall her. eine wesentlich stärkere, was insbesondere mit Rücksicht ans die Verkehrsschwierigkeiten ein Beweis für die wachsende -Anteilnahme der deutschen Judenheit an der Zionistischen Bewegung bedeutet. Aber auch inhal.lch war -der Verlauf ein anderer als in ftüheren Jahren- Es trat weniger als sonst der Schwung der Rethorik und das Pathos hervor, dafür zeigte -sich aber ech außerordentlich starker Wille zur erustxu Durchdringung der Probleme. Schon die Referate befleißigten sich einer außerordentlichen Sachlichkeit und vermieden es nicht, mit Statistiken und' wissenschaftlichen Auseinandersetzungen die Zu^rerr in die Tiefe« der Probleme einzusühren. Ajoer. auch die Debatten waren von großer Sachkenntnis getragen und zeigten, daß die, Redner bereits vorher sich mit den in Betracht kommenden Fragen beschäftigt hatten. Besonoers crfreulia) war hierbei, daß trotz der starke» Gegensätze, vie sowohl in der Frage der Sozialisierung, wie auch in den Kulturftagen nanirgeniäg zum 'Ansvruck kam, doch auf allen Seiten der Wille in die Erscheinung trat, unter Schonung anvers gearteter Anschauungen' seinen eigenen Stanopunrl ruhig und sachlich zu vertreten und auf der ge,nc,n>amen Basis, dre alle rrägt, tu freunofchaftticher Weise zusammeiizuarveiten. Ein weiteres neues Moment war die starke Bclelligung inisrachistischer Delegierte, die stch selostver>räiidUch nicht nur zu de» sie vesonders interes,,e»enG:n Fragen, sonoern zu allen aus dem Delegierteinag erörterten Fragen emgeheno äußerten p»d wo rullnrette Fragen bey<u,oelt ivuroen, tlar, aber nicht scharf zum Ausdruck brachten. Der Beschluß, in zwei wconaie eine desonoerc Palästtnattgung aozuyalten, zeigt, wie. stark der Wille aller Delegierten ist, sich über oie dringendsten Fragen des Zionismus in jeoer Beziehung klar zu werden. Die misrachlstlscheu Delegierten hielten nebelt der allgemeinen Tagung während der zwischen de» Sitzungen uegrnden Naasie eine eigene Konserenz ab, über deren Ergebnisse noch weiterer Bericht singt- Bericht eines Frankfurter Delegierten. In einer mindestens von 200 Personen besuchten Mtgliederverfammlung zeichnete als erster me>erent Direktor Frrtz Sondyeimer dre gewärtige Entwicklung, die oer Zionismus genommen hat und gav dann an Haiw von Llchthrims PalLstilmreferat ein votkSwirt,chasillch aufgebantes Referat. Auf den 30000 Quadratkllometer Palästinas ließen sich fünf Millionen Juden unterbringen, doch nicht in kurzer Zeit, sondern durch die Arbeit von Generanonen. Raa> Ruppin ersoroere die Ansiedtung von luOOJO Familien zwei Milliarden, nach Oetlinger etwas weniger, ooch feien noch die Kosten für Schulen, Kcanienhäuser n>w. mit 1d0 bis 200 Mittwuen dazuzunehmen. Wre ist dieses gewaltige Projekt durchzusühreit i' In Amerika ist bereits eine Bank mir luO Millionen Dollar Akrienkapiial in Grnndüng begriffen, — und die Juden des Ostens sind heute mit solch stürmischer Gewalt von der zionistischen Idee ergriffen, dag jeder Statistik zum Trotz gewaltige Zahlen von Menschen uno Kapitalien in den nächsten Jahren nach Palästtna strömen werden.' In Erwägung zu ziehen i|t ferner, daß die Berechnungen in Palästina die alten, türlifchen Verhältnissen zur Grundlage haveu und Palästina unter britischer Oberhoheit eine ganz andere Entwicklung nehmen, besonders zu einem Mittelpunkt für einen großzügige.» Transitverkehr werden wird. Was die Frage der Einwanderung betreffe, so müsse einerseits den Einwanderern jeder wirtschaftliche Schutz gewährt werden, denn das Molto des jüdischen Palästina sei „soziale Gerechtigkeit", andererseits müsse auch für das Kapital ein Anreiz vorhanden sein, sich Palästina zuzuwenden, — deshalb soll der Boden in der Form nationalisiert werden, daß die Jüd. Agrarbank und der Jüd. Nationalsonds als seine Besitzer an jeden Käufer bis 50 Hektar abgeben dürfen und für den Weiterverkauf sich das Vorkaufsrecht Vorbehalten. Architekt Kaufmann, der zweite Referent, hatte den Eindruck, daß bezüglich des Tempos der Palästinaarbeit zwei Strömungen vorhanden waren: eine vorsichtige, mit der Wissenschaft operierende und eine vor allen Dingen optimistisch und großzügig die Zukunft Schauende. Toch haben die Verhandlungen augenscheinlich darunter gelitten, daß mit Teutschlands Niederlage auch die deutschen Zionisten die Führung in der Zionistischcil Weltorganisation verloren. Referent behandelte besonders das Referat Blumenfeld, über die Tätigkeit in Deutschland. Die Frage der Heimstätte sei jetzt Gemeingut aller positiv gerichteten jüdischen Kreise geworden, selbst ein Geheimrat Fuchs, der Vorsitzende des Centralvercins, bekennt sich heute zu ihr, — heute müsse die zionistische Arbeit „das. jüdische Volkstum" in den Vordergrund stellen. Die Zionisten verlangen daher Gleichberechtigung als nationale Gemeinschaft, sie erstreben besonders jüdische Schulen und Umwandlung der Synagogengemeindcn in Vvlksgemeinden. Dr. R a b i n, der letzte Referent, meinte, daß die Leitung von der Kraft der Palästinaströmnng auf dem Telegiertentag Merrascht wurde und deshalb nicht ganz aus die ^Situationeingestellt'.war. Diese Kraft beweist auch, daß die vorsichtigen Theoretiker nicht recht haben. Die Palästtnaarbeit ist heute das Wichtigste; ihr^ liegen deutsche wissenschaftliche Werke (Ruppin, Oettinger, Trietsch, Nawratzkii Ballot) zu Grunde 4 sind, deshalb dürfen auch die deutschen Zionisten die Leitung der Organisation behalten.' Tie Palästinasrage ist 'die Judenfrage von heute. Er würdigte dann besonders die Knlturftage auf dem Telegiertentag. Das Lichtheimsche Referat sei bas Bekenntnis zum Judentum in Palästina gewesen (jüd. Gesetz im positiven Sinn, Sabbat, jüdisches Recht). Eine Kundgebung ves Misrachi, daß der Zionismus auf dem Boden des historischen Judentums stehen müsse und alle seine Arbeit in Palästina im Geiste dieses Judentums zu geschehen habe, wurde von der Tagung zur Kenntnis, genommen. Dr. Hantle und Tr. Klees' die Führer der deutschen Zionisten, sprachen sich für die positive Seite des jüdischen Gesetzes aus. -Ter Änlturansschuß unter der aufopferungsvollen Leitung ■ des Gesinnungsgenossen Schollen beschloß eine Arbeitsgemeinschaft, in der <er fMf und der Misrachi fünf Sitze einnimmt. Dr- Rabin schloß seine Morte mit den -Worten, daß der. Telegiertentag. von dem messianisch'en Glauben annPalästtna 'getragen 7 war- - .- T- I ■- -3: M - -F .!■ .... . Zionistische Föderation »Misrachi." Die gelegentlich des .Delegiertentages dev;- deutsche» Zionisten in Berlin abgehaltene Konferenz der Delegierten des „Misrachi" beschloß auf Antrag Sanitätsrats Dr. Fr a n ck-Altona, die Leitung der Föderation „Misrichi" . nach Berlin zu verlegen. Vorbehaltlich der Zustimmung der nichtanwesenden Mtglieder des Zentralkomitees wurden folgende-Herren ins Zentralb.üro gewählt: ' Hermann Struck, Vorsitzender, Sanitätsrat Dr. F r a n ck»Altona, ' - - Bibliothekar Dr. Hermann Pick, Direktor W i l l i D a v i d, -Rechtsanwalt Dr. Aron Barth. Tic Konferenz „ahm in einer Reihe eingehender Sitzungen zu den Fragen der Organisation^ der Palästtnaarbeit, zu den Kulturftagen tlnd zum jüdischen Kongresse Stellung. Zuschriften sind vorläufig zu richten an Hermann Struck, Berlin NW. 23, Brücken-Allee 33. Bewegungen in der Orthodoxie. Sine 8utgeg»««g. Herr Wolf S. Jacobson, z. Zr. Zürich, sendetuns auf den Arttkcl des Herrn Ah I. P o m „Der Misrachi in ernster Stunde" eine Entgegnung, deren Inhalt fol« . gender ist: . Auf der Fahne des Misrachi steht das Wort: „Das . jüdische Land dem jüdischen Volke im Geiste der jüdischen Lehre". Tie Zionisten fordern nur „Das jüdische Land dem jüdischen Volk"; eine Forderung, daß dies im Geiste der Thora geschehe, können sie nicht erheben; denn „sie wollen Trennung von Kirche und Staat". Agudas Jisroel will „dem jüdischen Volk sein aus göttlicher Verheißung gewährleistetes Land bereiten im Geiste der Thora". Deshalb gehört folgerichtig der Platz des Misrachi bei der Agudas Jisroel und nicht bei der Zionistischen Organisation. Herr Jacobsohn schließt seine Ausführungen: „Ter Misrachi will eine Aufgabe im Geiste-der Thora lösen im Koinplex der vielen, die die Agudas Jisroel, solange bas jüdische; Volk noch im Golus ist; im '- Geiste der Thora; zu löst» hat. Bezüglich dieser einen Aufgabe gehen wir einig. Und da im gesetzestreuen Lager niemand den Mut haben wird, die Misrachisten. Epikorsim zu nennen, jeder weiß, obgleich dem Zionismus angeschlossen, baß sie die Regenerierung des jüdischen - Volkes, in dessen Mittelpunkt die Thora steht, wollen; jeder weiß, daß sie das jüdische Land unb das Leben im jüdischen Land im Geiste der Thora wollen, — darum hoffen u»b wünschen wir, daß cs gelingen möchte, wenn nicht gerade hier, so doch anderswo, wenn nicht jetzt, so - doch bald, eine Arbeitsgemeinschaft zwischen Misrachi und ' Agudo zu bewerkstelligen, eine Gemeinschaft in der Arbeit, nicht im Diskutieren' sich treffender gesetzestrener Juden.- der ganzen Welt." Wie so häufig bei den Gegnern der Zionistische^. . Organisation beruht auch das Jacobsohnsch: Urteil auf —-. Vorurteil. Wo steht es denn, daß die Zionisten in Palä-, stina die „Trennung! von Kirche und Staat" wollen?" Die Zionistische Organisation will der Judenheit das ein-.- heitliche Volksbewnßtsein wieder geben und ihr auf dieser-' Grundlage eine Heimstätte in. Palästtna wieder errichten. Wie sich in Palästina bas jüdische Leben gestalten wird,- -- bas hängt doch später von denen ab, die in Palästtna sind, — und daß es sich im traditionell jüdischen Simie". gestalte, dafür sucht eben der Attsrachi alle Kräfte; der . traditionstrenen Judenheit für Palästtna zu vereinigen^ sowie innerhalb der zionistischen Bewegung für das tradi-- . tionelle Judentum zu wirken. Deshalb gehört der Misrachi ' in die Zionisttsche Organisation. Auch die Behauptung entspricht nicht den Tatsachinr, - daß der Msrachi nur eine Aufgabe, das zionistische Programm nämlich, im Geiste der Thora! lösen will. Ihn bewegen auch sämtliche Golusaufgaben; wo er Orts^ gruppen errichtet, ist es diesen z. Beine selbstverständliche erste Pflicht, Schiurim einzuführen. Sein Anfgabenkreis ist durchaus nicht geringer als der der Müdas Jisroel, im Gegenteil: durch die Verbindung mit der großen! jüdischnationalen Bewegung ist er um vieles größer. Die Agudo sucht ihre Mitglieder vom Misrachi abzubringen, — der Misrachi beobachtet das gleiche Verfahren der 'Agudo gegenüber nicht. Eine Arbeitsgemeinschaft zwischen Misrachi und AWdo hängt daher ganz von deni Verhalten der Agudo ab.; " Das Anwachsen des Misrachi. Eine von 50 Delegieren besuchte Konferenz in Ick f f a wählte als Leitung des- Misrachi in Palästina Chacham Baschi U z i el, Rab'biiier Z i tr o n-, Z. Mei s c f , A. Leo und N. Janöwski. Ter Misrachi hat hertte allein in dem Gebiet von Judäa Mer tausend organisierte Mitglieder., Für die Jugend hat er die Organisation „Zeirei Erez Israel" gegründet- Eine ganze Reihe Schuhur hat sich jetzt seiner Leitung unterstellt. 7 - /fr, Auch in Aegypten ist-eine Misrckchi-Qrganisation gebildet worden. /' In Amerika Hat das L!ewyorker Zentralbifto eine Propaganda begonnen, die bis Ende Januar 5000 Mtglieder in den Misrachi-Mädchengruppen Amerikas vereinigen will. '; - Tie Misrachi-LanbesckLganisation.in der Schweiz depeschierte den M i s r a ch r v e r e i n e n E n g - lands anläßlich deren Landeskonferenz, daß, ein internationaler Misrckchikongreß einberufen werden möge. . . , 1

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