Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 50 (27.12.1918)
- Date
- 1918-12-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Frankfurter Israelitisches gamüienblatt. Nr. 5» Jetzt:n Winkel ist Polen von jenem unversöhnlichen Judenhaß durchfeucht- Im Lemberger Pogrom hat dann diese Entwicklung nur den Gipfelpunkt erreicht. Und dieses Polen, das von jeher mit Stolz und Bewahrheit seine innere, geistige Verwandtschaft mit den westliche» Kulturvölkern betont hat, will als Kulturvolk jene Methoden der Barbarei wieder und wieder in Anwendung dringen! Dieses Polen, in der Tat, huldigt nicht dem KorHchtttt und den neuen Idealen der Freiheit'und Gezcechtigkeit, denn das, was es gegenüber seinen Juden tut, ist dunkler''Barbarismus und finsterstes Mittelalter. Mn Volk, das seinen Fudeu ein Lemberg antut, lügt, wenn fesseine kulturelle Höhe gegenüber aller Welt immer strnd iminer preist und verkündet. Es hat das Wesen der -reuen Meen und Strömungen, die sich eben sn Europa denWeg gebahnt haben, nicht - erkannt, — und darum: es hat nicht, kehrt es nicht auf diesen seinen Irrungen um. Recht auf Anerkennung seines nationalen Seins und Strebens in dem Sinne jener hohen Idee». Lemberg ist ein Unrecht größten Matzstabs an jenen Gehauen Her Gerechtigkeit — und ist «in Frevel gegen das gesamte jüdische Volk. Glaubte aber der Pole, durch Pogrome den Juden für immer züm Schweigen zu bringen, ihn in der Verfechtung seiner Forderungen auf Recht und Freihert irre zu machen, zu seinem gesügigen, knechtischen Untertan herabzudrücke», so wird er grausam enttäuscht werden. Ach Grabe unserer Toten, im Angesicht der unglückliche» Heimlosen und rauchenden Trümmcrsrätte des jüdischen Lemberg taten wir den Schwur: Wir werden uns weiter für die von Euch erstrebten Ziele mit aller Kraft 'einsetzen: nichts wird uns davon abhalten, laut und deutlich vor aller Welt unsere Forderuikgen zu manifestieren und, für unser Recht, das jetzt in höchster Gefahr ist, bis zu seiner endgültigen Verwirklichung, unentwegt zu kämpfen! Ter Lemberger Pogrom hat uns wieder gelehrt, daß jene schwächliche Politik, die Leisetreterei, das freiwillige Jndic-sremdc-Hand-legen feines Geschicks und seiner Zukunft verkehrt, zwecklos und verderblich ist. Haben denn die Bemühungen und Verwendungen führender jüdischer Persönlichkeiten bei polnischen Staatsmännern und die dabei ausgewirkten Zusagen und Versprechungen den Ausbruch der Pogromseuche irgend ein nennenswertes Hindernis bereiten, ihm eine feste Schranke setzen können? Fort daher mit der törichten, weil absolut ergebnislosen. 'Politik des möglichsten Stille-Seins, des Schweigens und Berschweigens! Wir haben den Polen schon oft die Hand: zu einer Vernunft gemäßen und sachlichen Verständigung angeboren, — an uns liegt es nicht, wenn Hie Brücken der Verständigung immer abgebrochen gewesen „(aß, Bon unseren Zielen und Grmrdprinzipien allerdings wollen wir und können wir keins opfern; und den Weg, der zu unserer vollen Gleichstellung führt, werden wir unbeirrt weiter beschreiten.- Lemberg wird uns nur ein.neuer innerer Antrieb und Ansporn sein, .Wir sind gewiß: das Ge- Smtjudcntum steht hinter den Forderungen der polnischen irden. Tie Judenheit Polens aber muß ebenso einig sein und geschlossen. Jene aber, die der Gründung eines Nation alr als in Po len.eine seltsame Scheu an den Tag legen und sich ihr fernhalten wollen, erinnert an Lemberg •— und sie werden vielleicht Einkehr halten. Die erste Pflicht ist für uns.jetzt: Die Gefahr des Pogroms, in der nach dem Leniberger Blutbad unsere Brüder in Polen und Galizien.auch weiter schweben, vor allem zu bannen. Tas zweite, bas Hauptziel: Die gesetzliche Festlegung der jüdischen Rechte in Polen nach den Prinzipien von Selbstdestimmnngs«cht und Demokratie auf dem Friedenskongreß. Wir hoffen, Europa wird hierbei ans unserer Seite sein; es wird — Voraussetzung ist der Durchbruch und Sieg der Wilsonschen. Prinzipien — vorsichtiger sein gegenüber der verhüllten Gewaüpolitik und wie auch immer verschleierter Herrsch- und Verfolgungssucht engherziger und. kurzsichtiger Chauvinisten. Ein erneutes Europa kann ein Polen, bas «n. Wahne bes Wlein-Da-seins und Allein-Geltenmiissens Besangen ist. picht in seiner Mitte bullien, soll nicht sein neues Gerüst von vornherein auch auf imr einer, morschen Stütze, die immer die Gefahr des Einsturzes vergrößern mutz ruhen. . . ' . Der Lemberger Pogrom ist ein Geschehen, das in der 'Erinnerung, des jüdischen"Volkes ewig bleiben wird. Noch tönt der Schrei unserer Brüder, der Schrei des Todes und der Hilft, in unseren Ohren. Tie Heimlosen und Uebriggeblittoenen. gilt es, zu retten und von der bangen Furcht uor:bcr Zukunft zu befreien.' Jenes Bild der -Märtyrer Uber, wird uns in dem Kampfe um ünser Recht lebendig vor Äugen stehen. Dann kann und soll uns Lemberg etwas -linderes. bedeuten als ein - Geschehnis, . das, entsetzlich in feiner Art, eine leibens- und schmerzensreiche Se.tr gange n fjcit verkörpert und zugleich für immer ab- Ichließt. ' Die Sope«hLge«er jüdische Hilfsrouferenz. Obwohl die Konferenz nur zu dem Zwecke znsaminengerufen war. kü« die in den Kriegsländern betroffenen Juden eine möglichst erfolgreiche materielle Hilfsaktion von neuem burchzuführen, wurde gar bald das. philantrvpische Ziel überschritten. Die Konferenz sah ein, baß heutzutage den heimgesuchten jüdischen Massen durch Spenden allein, mögen sie arüh noch so bedeutsam sein, nicht zu helfen ist. Ans diesem Grunde erweiterte die Konferenz -ihren eigenen Rahmen und faßte eine Reihe von Beschlüssen, welche in das Gebiet der Politik hinübergreistn. Abgesehen von Resolutionen lokaler Natur zur 'Systematisierung und zum Ausbau der Hilssarbeit in Kopenhagen demonstrierten die Versammelten zugleich für die wichsigsten jüdischen Forderungen, rvelche durch Vermittlung der jmiischen Vertretung an die Friedenskonferenz gestellt werden müsse«. Eingekitet wurde die Hilfskonferenz durch zwei Reden, welche der Vorsitzende Professor Simon sen und Lev M o tz k i n hielten- Im Lause des Sonntags wurden dann mehrere Referate gehalten/ so von Vizevorsitzenden der Konferenz Spielfogel Aber den Zusammenschluß aller jüdischen Hilfskomitees, von Dr. Bernstein über den Kinderfonds, von Vladimir Großmast» mrd Dr. Kurt Nawratzky über den ötvnomischen Wiederaufbau. Außer den Resolutionen totalen Eharatters saßfte die Konferenz auch eine Reihe von Resolutionenallgemeiner Natur. Eine von Großmann vorgeschlagenc Resolution fordert die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses, der neben den polittschen Fragen sich auch mit de» ö k » n o - mischen Fragen des jüdischen Volkes befassen soll (namentlich Emigration und Kolonisation, Wiederaufbau). Eine von Motzkin eingebrachte Resolution fordert alle jüdischen Hilfsorganisationen und alle jüdischen nationalen Vertretungen auf, rechtzeitige.Vorbereitungen für die Lösung der ^Ausgaben der konstruktiven Hilfe zu treffen und empfiehlt zu diesem Zwecke die Aufnahme einer nationalen Anleihe. > Eine zweite Resolution Motzkins fordert die jüdischen Pertreter auf der Friedenskonferenz auf, spezielle Anträge betreffs Entschädigungen der vom Krieg heimgesuchten Juden einzubringen. Die Verteilung der Entschädigungssummen soll nach Maßgabe der von jeder nationalen. Gruppe erlittenen Verluste unter den Juden, den Polen und den anderen osteuropäischen Völkern vorgenommcn werden. Mt Rücksicht auf die bisher auf dem Gebiete der öffentlichen Kriegshilst gemachten schlechten Erfahrungen wirb eine internationale Kontrolle über die Verteilung der Entschädigungssummen gefordert. Ferner faßte die Konferenz stlgende Resolution Motzttns:! Die Kopenhagener jüdische Hilfskonferenz steht auf deni Standpunkt, daß dieWeltfriedenskonserenz die Juden, welche während des Krieges am stärksten gelitten und solche ungeheure Blutopfer gebracht haben, durch historische Mittel entschädigen muß. Die Friedenskonferenz muß in Bezug auf die Juden folgende jüdische Forderungen anerkenne» und ihre Durchführung gewährleisten: 1:, bürgerliche, polittsche und nationale Gleichberechtigung" in allen Ländern und nationale Autonomie, wo es die Juden fordern; 2., Gewährung Palästinas als nationale Heimstätte für das jüdische Volk. . Sämtliche Resolutionen wurden unter lebhaften Akklamationen einhellig angenommen, wobei bie letztere eine minutenlange Kundgebung der Konferenz für Palästtna zur Folge hatte. Gemäß einem Vorschlag« von Trotz ki wurde eine aus 24 Personen bestehende Kommission eingesetzt, die zusammen mit dein 'Kopenhagener Hilfskomitee, mit dem skandinavischen Zentralhilfskomitee und den anderen jüdischen Organisationen in Skanbiiuwien das Programm für eine skandinavische Konferenz auszuarbeiten hat, welches sich mit ollem auf die Restaurierung des sozialen, kulturellen und polittsche» Lebens des jüdischen Volkes befassen will. -Auf der Konferenz vorgenommene Geldsanimlungen ergaben 115000 Kr. - Zur Friedenskonferenz Wie Kiewer Zeitungen melden, haben die russischen Inden bereits eine Delegation für die Friedenskonferenz gewählt. Unter den Gewählten befindet sich auch der bekannte Oskar Grnsenberg, der Verteidiger von Beilis im Kiewer Prozeß. Julius Berger schreibt in de» „Sozialistischen Bk>- natsheften" über die Friedensforderungen des jüd .Volkes Aus ' den Ausführungen sei folgendes wiedergegeben: „Das jüd, Volk ist seiner ganzen Art nach nicht ein Volk wie andere Völker; seine nationale Idee ist in cinein ganz ganz anderen Sinn, als es irgendwo sonst der Fall ist, auf eine geistige Tendenz gebaut.. Diese, die sich aus der ganzen großen jüd. Literatur von zwei Jahrtausenden immer wieder herausschält, ist die Forderung nach Gerechtigkeit . . Die Juden werden nach Palästina ziehen, uni^ ein anderes Dasein zu führen als das, was man in Europa bis jetzt als Regel bettachtet hat; um wirklich menschlich, in Beziehungen von Mensch zu Mensch leben. Darum auch wird. das jüdische Land Palästina ein sozialistisches Land werden. Tos jüdische Volk wird dorthin kommen, ohne mit dem Wust der kapitalistischen Verstricktheit beladen zu sein, den nnihsam wegzuräumen sich die Völker jetzt anschicken. Es wird in Palästina sozusagen von vorn anfangen können, und vom ersten Schritt ab wird es imstande sein das Leben der Gesamtheit und das . des einzelnen auf sozialistischer Grundlage aufzubauen. Tas jüdisch: Palästtna soll nach dem Willen derjenigen, die für seine Errichtung arbeiten, ein sozialistisches Gemeinwesen sein, und vielleicht wird es das erste Land, in dem der sozialistische Mensch geboren wird." Haag. Ter Londoner Korrespondent des Jüd. Korresponi^nzbürvs meldet: < Auf einer Versammlung, wo mehr als 6000 Juden anwesend waren, erklärte Weizmann, was. die Juden vor» Friedenskongreß fordern werden: .1. Anerkennung bes historisch-nationalen Rechtes der Juden aus Palästtna. ‘ - . 2. Mittel und Möglichkeiten um in Palästtna diejenigen. Juden anzusiedeln, die es' wünschen. 3. Festsetzung einer Ueüergangsperiobe von 25 Jahren unter englischein Protektorat, bis in iPalästtna eine Million Inden wohnen oder mä,k, die die Regierung übernehmen werden. » ' Von wohinntcrricf)teler Sette erfährt der Korrespondent, daß die Alliierten diese Forderungen unterstützen werden. Aus aller Wett. Deutsches Reich. Hamburg- Jüdischer Bolksverein. Infolge der' zwei großen jüdischen Volksversammlungen, die in der letzten Zeit von der zionistischen Orts-. gruppe veranstaltet wurden,- ist in -de» Kreisen der hier' lebenden Ostjuden der Wunsch nach einem Verein 'rege geworden, der. ihnen die Möglichkeit eines jüdischen ge» selngen Lebens im eigene,: Heim bisien könnte. Dieser Gedanke ist von Seiten der nationaljüdischen Kreise sofort' n,it Frcndr ausgegrifsen worden, und in gemeinsamer Sitzung wurde beschlossen, einen „Jüdischen Volksoerein" ins Lebrn zu rufen. Die Gründungsverscrinmlung fand am 15. Dezember statt. Das Bedürfnis, einen Bode» zu schasseu,- ,aus dem besonders die ost- und die westjüdische - Jugend sich gegenseitig kennen lernt, ivurde allseitig anerkannt. So wurde Unter großem Beifall',der Dolksverein gegründet, etwa 70 Anwesende traten ihm sofort bei. Seine vornehmste Aufgabe soll sein, seinen Mtgliebern möglichst bald ein Heim zu schaffen, in dem sie jüdische Geselligkeit, Kunst und Wissenschaft nach ihren persönlichen Neigungeii pflegen können. MSucheu. Münchener Brief. Das .Organ der bisherigen Zentruinspartei, der >ayer. Kurier", hatte das seltsame Glück in einer ntH StA 41rtt«r.Ar.J.. _ . — KYl!i Me«. Oesterreich. Ein Ausruf. Ter bekannte Abgeordnete Heinrich Reitzes veröffentlicht folgenden Aufruf: Bürger der zivilisierten Atzlt! An, Ende des unseligen Krieges, der die Völker des halben Europa ins -sLlend gestürzt hat, wurde, der. in - diesen vier Jahren gebeugten Gesittung in der Hauptstadt Galiziens ein finsteres Schandmal gestiftet, dessen Schatten das erste heilige Frühlicht des Friedens und der Freiheit bestecken und verdunkeln, dem wir alle in Schmerzen n nd Leiden entgegenbangen. . , In ratloser Erschütterung! erfahren >vir, höre» all« Kulturnattonen von immer neuem, sich allmählich zu einem Bild ungeheuerlichen Entsetzens fügenden Einzelheiten de» drei Le mb erger Blutnächte, die eine entmenschter Pöbel in -Uniform und Zivil den allerärmsten der Armen, den Bewohnern der Judenstadt, bereitet hat. Das Unglück und die Schmach sind so groß, daß, jestE Wort erbärmlich wird, in das man sie zu fassen ver^' suchen ioollte! Der Krieg hat zwar die Menschen an ein, furchtbares Sterben gewöhnt, aber in die tiefe Bedrückung und Trauer, die die Welt darüber empfand, kam doch der schwache Trost, daß in der Wut des Kampfes getötet wurde, daß Ideen von Vaterlandsliebe und Heldentum die Kämpfer gegeneinander trieb. Dieses L e in b e r g e r M o r d - bacchanale aber war kjalt er sonsten und von eine», ranbtollen Mob ausgeführt. Wer waren die Opfer? Wessen Häuser wurden von bewaffneten Kaufen-gestürmt, ausgeraubt, wer wurde hingeschlachtet, wessen Mädchen geschändet, wessen Kinder in Straßenkanäle wie-Schmutz, in bie Kloake geworfen? Es waren dieselben, die gehetzt, heimatsverttieben, von Siegern und Besiegten Heimgesuchten, die überall Verhöhnten und Verprügelten, dieselben bettelarmen, tragischen Figuren, die im, ersten Kriegsjahr in Baracken verschickt, zu.Hstnderten in feuchten GendsqUartteren hinsiechten, jette unsäglich ArmMgen, die die Bürde ihres Lebens wie einen Fluch tragen. - ■ Als Abgeordneter Ostgaliziens habe' ich in ittn ab« gelaufenen 'Jahren Tausend« von ihnen in ihrem Jcrm^ TSgliob Jüdin, die vorgibt „nattonaljüdisch" zu sein, eine Mitarbeiterin zu finde», welche in zwei Artikeln vom nattonal« / jüdischen Standpunkt aus den Gegensatz der Juden zu dem bayr. Ministerpräsidenten Eisn er und anderen radikalen polnischen.Führern jüdischer Wstammung, in ganz merkwürdiger Weise beleuchtet. Ms den ersten Artikel hat das - „Jüdische Echo" ihr entgegnet, und nun unternimmt es die Schreiberin des Artikels in einem zweiten, die Polemik fortzufetzcn. Um der Welt, welcher ihr Name Rahel Rabinuwitz gänzlich unbekannt ist, zu imponieren, stellte, sie sich als die Tochter des bekckimtei, Hebraisten-S. P. Rabinowitz aus Warschau, der vor einigen Jahren in Frankftirt a. M. starb, vor. Das „Echo" glaubt nicht, daß sic dem berühmten Manne durch Namensnennung eine Ehre antut, ebensowenig wie er die Verantlvortung . für seine unglückliche zweite Tochter Sara L e r,ch - Rabinowitz, die s. Zt. als Griwssin Eisners' in die bayrische Politik einzugreifen sich befugt -hielt, übernoinmen hätte. Die ganze R-'sche Schreiberei würde die Welt nicht interessieren, da jeder Vernünftige — selbst der schrojsst« Anti-Nationalist — diese Dame nicht als Kronzeuge gegen uns vorführen kann Und wird, allein gerade, daß das Z e ntrumsorgan diese Jüdin unter seine' Fittiche nimmt, ist derzeit besonders bemerkenswert. Das Blatt läßt seit Wochen.keinen Tag vergehen, ohne baßes auf die Instinkte - der Massen im Sinne des Antisemitismus einzuwirken sucht, und ausgerechnet dieses Organ nimmt sich der schreibseligrn Jüdin an- Au dem einen Tage, an dem ein dtttikel ähnlicher Art erscheint, schweigt der Antisemitismüs in diesenc Blatte, um am nächsten Tage in vergröberter Auflage-wicder in Erscheinung zu treten. Die Ägndas Jsr. Jugcndgruppe hat auch hie," bas Problem national und orthodox in einer VersaniMlnng ' besprochen und mit großer Mehrheit sich für einen Anschluß, an die nationale Bewegung ausg». sprochen. ■ b. mer ge! Kräften für sie ,der Sch Die Sh!. : flüchtet - würde, lenden Äichenc den, bi .glüht möchte, jüdische, richtet > werden nen. Bis Me lAusgep! die kein ' lebten Sttatze, Ick sierten (I- Mener Tideutsckjmatsbe . fchen üi tioit vc und D- Reklan, dadnrci ihrer l erwidei diesenso viel, «ine ' I' der uk verttel große schließ, langt konfer, tton. :n d« 3. notwe jüdisch Heimo lande, ttolle ... a Bevöl .Säbb, ,'d wo l sowie Völker S bische. S d« v prüfe, ' den 3 - 3 Rabb nitt der 3 zwar und "und Art i beteil die l Phi ,ei»K zusa, I - ^tixeir