Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 48 (13.12.1918)
- Date
- 1918-12-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 48. Ostoberhest der Neuen Rundschau sagt, wir Asch lieben, aber - mjt Wedekind leben. Für-den also, dem das'Erlebnis fehlt, ist es unmöglich, der. Thora gegenüber gleiches zu empfinden wie'der mit der Tradition Lebende. Tiefen Ältraditivnellen aber gilt es, die Tradition anzusehen als die gelebte Ausdruck s f o r in der jüd. Seele in den Jahrhunderten. Und darum muH er versuchen, sie zu begreifen, wenn er die jüd. Seele dieser Menschen vor uns erfassen will. Er muß. versuchen, sich, einzufühlen in das Erlebnis jener. Tann wird er einzelne Elemente finden, die er synthetisch mit •ben Elementen seines Erlebens vereinigen kann. _ So ergibt sich zusammengefaßt:; Der iy der Tradition Lebende darf denÄtraditionellen nicht bekämpfen, da er weiß, daß der andere, will er wahr sein, so sein muß, wie er es ist. Er muH wissen, daß der andere nicht gegen die Tradition (was Walter Moses wohl auch nicht meinte) ist, sondern daß er sagt, die Tradition ist meinem Sein nicht der Ausdruck. Der Ätraditionelle dagegen muß wiederum versuchen, die Tradition zu begreifen und aus ihren Elementen, soweit er es kann. Eigenes zu formen (das setzt natürlich eine Kenntnis jüd. Werke voraus). Tie letzte Zusammenschweißung aber von Jüdischem und nicht Jüdischem, die schöpferische Synthese, die eigene Kultur aus der Mischung schasst, sie kann — unnötiges Wortes zu sage» — nur in Palästina auf eigenem Grund und Boden in jüdischem Milieu geschehen. F.ritz Millner, z. Zt. Zürich. Ihr Wunsch. Eine abgehärmte Frau steht vor mir. Die Haare, die sich unter der Perücke hcrvorstehlen, sind frühzeitig ergraut. Mitgemacht hat sie gerade genug. Sie stammt aus einem Oxte, weit.im Osten, der wiederholt von den Russen besetzt wurde. Hab und Gut geplündert, vom Sohne, der Soldat ist, seit einem halben Jahre keine Nachricht und die Fahrnisse, die sie hastig zur Bahn trug, sind nicht aufzufinden. Ich verlange bestimmte Dokumente, um ihr behilflich sein zu können. Da erzählt sie die Schreckensgeschichte der .letzten Nacht vor der Flucht, da die Kosaken ins Haus einbrachen, alles zusammenrafsten, Leibesvisitation. Vornahmen und raubten, was wie eine Banknote oder wie ein Wertpapier aussah.. P)ie der Mann mitgeschleppt und wieder losgekauft wurde, ''wie man die Kinder prügelte, was man der' dreizehnjährigen Tochter angetan habe ... ’■ Sie erzählt es trocken, ohne Seufzer, sie hat es schon so oft gesagt. Dann, nach einer Pause, sieht sie mich' an und fügt recht eindringlich hinzu: „Ja, lieber Herr, ich habe , so viel Jammer hinter' mir, daß ich es verdienen würde, doppelt so lang zu leben" ... Doppelt so lang zu leben wünscht sie »ach diesem Martyrium! Wie die verkörperte Lebensbejahung unseres Volkes steht sie vor mir, die heilige, alles Leid überstrahlende, wie das Sinnbild der ewigen, unbesiegbaren Lebenskraft Israels. — — . Ich hatte das Bedürfnis, mich vor dieser Frau zu verneigen. — Der alte Becher. Ich nahm bei einer Flüchtlingsfamilie an ihrem ersteil Frcitag-Wend in der Fremde teil. Die sehlenden Sessel ersetzten Kisten und Koffer, die Kerzen staken in Karloffelscheiben und über den Tisch waren statt des sabbatlichen Linnens weiße Papierbogen gebreitet. l Die Familie mit fast allen ihren Zweigen war in 7 der Stube versammelt und erwartete den Familienvater, i der in einem Bethause weilte. Ms er init .heiterem „schalem alechem" eingetreten war, holte er verstohlen lächelnd etwas aus einem Winkel hervor und stellte es bedeutsam vor sich hin: den guten alten Kiddusch-Becher, das stolze und frohe Familienerbe.. Er hätte es auf 'der überstürzten Flucht nicht zurückgelassen, der Entweihung nicht preisgegeben, sondern in fein buntes Sacktuch geknüpft und an seinem Körper geborgen. Und da sich nun das Licht der Kerzen in dem köstlichen, dunkelsilbernen, von Geschlecht auf Geschlecht über- ' kommenen Sabbatbecher brach, trat die Prinzessin Sabbat ein, nicht anders als daheim im Städtl, alles betrachtete das Erbstück wie ein gerettetes Mitglied der Familie, traulich wurde die Enge und der Tischkreis der Kinder und Enkel und Eidame und zukünftigen Schwiegersöhne gar friedlich. Die Lichter flackerten, die Welt draußen versank, die trauten Semirotlieder erklangen und alle 'Augen spiegelten Freude' und Wohlbehagen. Auf dem Heimweg dachte ich: Sie sind doch überall zu Hause, — solange ste nicht aus die Gaffe gehen.*) *) Diese Skizze» sind dein jüngst bei R. Löwit, Wien erschienenen Büchlein „Iüdische Flüchtlinge; Szenen und Gestalten von Otto Abel es" entnommen. Zu einer.reichen Kette kostbarer Perlen reihen sich all' die kurzen Msschnitte aneinander... Ueberzeugender als die eingehendste wissenschaftliche Untersuchung in dickleibigen Bänden wirkt in dem Funkeln dieser Kleinkunst, was ein Sehender in der Schatzkammer der jüdischen Volksseele .erschaute. Möchte bas Büchlein iu einer stimmungs- > vollen, rühigen Abendstunde in einem jeden jüdischen Hause gelesen und dirrchdächt werden. . . . Frankfurter Israelitisches Familiendlatt. Seite 5. Die Heimkehr von Hermann Seckbach? „Mutti, ist es ioahr, daß der Vater bald wieder bei uns sein wird?" „Ja, mein Kind." „Na, Mutti, dann kommen mich keine Flieger. mehr, und wir brauchen nicht mehr hinunter in den garstigen Keller." „Nein, inein Liebling." „Weißt du, Muttchen, das war arg, wenn du mich des Nachts aus dem Bettchenholtest. Huh, wie fror ich da. Und wenn wir dann unten saßen- und über uns flogen die Bomben, wie schrecklich war dies. Aber, Muttchen, wenn der-Vater kommt, wird's schön, recht lieb wollen 'wir ihn haben!" Und so ging das-Geplapper fort, bis die kleine Ruth einschlief. Und die Mutter sitzt. am Bette ihres Lieblings,, und ihre Gedanken versetzen sie zurück in die Zeit ihrer jungen Ehe. Sie sieht ihren Mann hinausziehen, juug und kraftstrotzend. Ihr kurzes Glück wurde jäh durch den Krieg unterbrochen. „Komme ich zurück, Schatz, dann wollen wir unser kleines Heiligtum.weiterbauen, dann soll unser, jüdisches Heim unser Höchstes sein'. Draußen, Liebling, , ist es ein ewiger Kampf, die Menschen verstehen einander so schwer; die einen dünken sich höher als - die anderen, und der Materialismus ist es, der diese Gegensätze veranlaßt. Wenn erst der Krieg uns mit seinen Folgen durchriittelt und durchschüttelt haben wird, vielleicht lernen manche wieder den Wert einer verinnerlichten Lebensanschauung kennen, einer Lebensanschauung, deren höchstes Ziel es sein wird, jüdisch zu denken und jüdisch zu.wirken." Und nun — vier Jahre sind in die Lande gegangen, vier Jahre voll Leid, Entbehrungen Und Kummer. Wer kann den Schmerz einer Frau ermessen, in einsamen, von Sorgen erfüllten Tagen? Und wenn der Gedankenaustausch mit dem Manne durch die Kriegsverhältnisse unterbrochen war, wie doppelt schwer wurde da der tägliche Kampf ums Leben. . Doch. das Schwerste durchlebte sie, als sie die Nachricht erhielt, daß ihr Mann verwundet ins Lazarett gebracht würde, wo man ihm den linken Arm amputieren mußte. ' „Meine über alles geliebte Frau," schrieb er da, „rege Dich nicht auf, ich lebe, mein Herz schlägt warm. Und ich danke meinem Schöpfer, daß ich so aus diesem schrecklichen Krieg davonkam. Wenn alle Pläne, Hoffnungen und Wünsche früherer Zeiten durch meine Verstümmelung vielleicht' über Bord geworfen werden müssen, es schadet nichts! Sind wir erst wieder vereinigt, dann laß uns getrost in die Zukunft sehen." Wie oft holte sie diesen Brief hervor, wie oft war er ihr ein Trost, und — nur noch wenige Tage, und ihr Mann kehrt zurück. Wie merkwürdig, vier Jahre wurden ihr nicht so lang ivie diese wenigen Tage. Es war Freitagabend . . Tie Lichter waren eben entzündet. lKuthchen lief, sabbatlich geputzt, umher, und wie ein Ahnen ging es durch alle Räume, als ob der Vater kommen.müßte. Sabbatlich war der einfache Tisch hergerichtet. Draußen erschallen Tritte ... Er klopft. „Ruthchen, komm, es' wird der Vater sein," . schreit die Mutter. Me zwei Kinder lausen beide zur Türe, und schluchzend hängt die Frau sich an den heimkehrenden Gatten. „Tu, Du bist es, nun habe ich Dich!" Und der Mann umfaßt, am ganzen Körper zitternd, die Frau., Ein namenloses Glück ist es, das sich entlädt, und immer und immer wieder umschlingt der Mann Frau und.Kind. Selten war die Weihe des Sabbats so geheiligt wie hier bei diesen Menschen. Uno als das stille Sabbatglück zu Ende und die Sorgen der nächsten Zeit ihnen vor Angen kamen, da besprach der Mann mit seiner verständnisvollen 'Frau all das, was ihn bedrückte. ,Meißt Tu, Liebling, infolge der Verstümmelung werde ich nicht mehr-wie ftüher meinen Geschäften nachgehen können. Aber die Zeit, in der wir leben, stellt neue Aufgaben an jeden einzelnen. In den verschiedenen' Lazaretten, in die ich nach und nach eingeliefert wurde, sah ich so viel hilflos Sieche, Verwundete und Erkrankte, denen gegenüber ich mich noch glücklich schätzen dürste. Da kam mir der Gedanke: wenn es mir gelingen würde, diesen bedauernswerten, hilfsbedürftigen Menschen eine Heimstätte zu errichten, wie' schön nwre dies! Ich dachte an Dich, an Deine edle und reine Menschenliebe, und ich sah Dich im Geiste wirken unter ihnen. ' Ta nahm ich mir vor, mit aller Kraft und mit aller Macht zu streben, diesen Plan verwirklicht zu sehen, und ich setzte mich mit den verschiedensten Philanthropen in Verbindung, um ihre Mithilfe, zu erbitten. Ter Anfang war entmutigend. Biele schrieben mir, sie hielten die Durchführung dieses Gedankens in der jetzigen Zeit für unmöglich. Doch ich ließ nicht locker. Immer und immer wieder wies ich darauf hin, daß das Judentum gerade in seiner schwersten Zeit das Größte geleistet habe. Und so gelang es mir schließlich, an einer Stelle Gehör zu finden. Und nun, Frauchen, höre weiter zu: Ein Krankenheim hat sich erbötig gemacht, schwerstkranken Kriegern, worunter völlig hilflose, gelähmte Personen gedacht sind,' Aufnahme zu gewähren. Wir aber, Frauchen, werden draußen auf dem Lande ein Häuschen beziehen, das inmitten eines schönen Gartens liegt. Tort sollen mit der Zeit all die hinkommen. denen nur noch ein Teil der Arbeitskraft verblieben ist. Diese sollen sich dann nach Möglichkeit in der freien Gottesnatur betätigen, und ihnen wollen wir .eine Heimstätte errichten, in der sie der Zlllgemeinheit nicht-zur Last fallen. Im Änschluß an die vorgenannte Krankenanstalt, soll ärztliche Beobachtung unseren Pfleglingen ermöglicht werden. Dort, schätz, wirst Du Deines hausmütterlichen Amtes walten, und alles Gute. Edle und Schöne, das' mit dieser Tättgkeit verbunden ist, -soll unser Ruthchen in sich anfnehmen." Wie ein schöner Traum kam es der Frau vor, was' ihr da auseinandergesetzt wurde. Vertrauendund doch ungläubig sah sie ihren Mann an. . „Mein kluges Frauchen glaubt mir wohl nicht» daß dies alles der Fall, was ich ihr schilderte, und, wie immer, hat sie recht. Was ich Dir ausführte Liebling,' das schwebt ■ mir vor, und ich hoffe und wnnsche, daß es von wahrhafter Nächstenliebe erfüllte Menschen gibt, die uns helfen, all das zu.verwirklichen, die durchdrungen sindvon dem Willen, den Menschen das Beste und Schönste zu geben, die ihren Körper täglich und stündlich zum Schutze der Heimat preisgegeben haben, die unter den entsetzlichsten Entbehrungen unzählige Tage und Nächte verbracht haben. - Diesen ein Glücksgefühl zu bringen, das sei die höchste, edelste und heiligste Aufgabe des Judentums!" Offeabatfaer Oriiek(a({*4a(aK«‘ iftanbaeh a. ■. Telefon 123. [Anschluss mit Frankfurt, swShrteate TnpplGhpatnloanQ (100.000 gm jährlich <ow* unObartroff ans Bsttfadarnralnfguna mittels Druckluft und Wasserdampf. Woche»-Sale«der. Samstag, 14. Dezbr. (11. Tewes). Sabbat-Anfang in Frankfurt 4 Uhr. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 5(4 Uhr, in Berlin 4 Uhr 40 Min. Wochenabschnitt: Wajigasch. — Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen. Jakob in Aegypten. Wochengottesdienftin Frankfurt. Morgens 7 Uhr in den meisten SynaMgen (Hauptsynagoge 7V- Uhr, Königsteinerstr. 7V* Uhr). Abends 4 Uhr in den meisten Synagogen '(Königsteinerstraße 7 Uhr, Hauptsynagoge 4 Uhr). Vereins-Kalender. Jüd. Fraue noereinignng. Samstag, ö1/* Uhr, Hörsaal Friedb. Anlage: Propyetenwort und Gesetzeslehre (Dr. Jos. Breuer). Verein „Mekor Chaji'm". Samstag, SY-r Uhr: Mikro «Redakteur Sckacknowitz). Sonntag, 6 Uhr: Bortrag des Herrn Rabb. Horovic^: Jerusalem. .. _ Dienstag, morgens nach Schluß der Synagoge: Jahr-' zeitsstiftungslernen (A. M. Schwarzschild - Stistg.). \ Freitag, morgens nach Schluß der Synagoge: Jahrzeitsstiftungslernrn (Adolf Rosenbaum - Stiftung). Verein selbst, isr. Handwerker und Gewerbetreibender. Sonntag, 11 Uhr, Kaffee Gold-s schmidt, Allerheiligenstr. 83, 1. Stock: Gedenkfeier (Rabb. Dr. Lazarus). K' $rint!fttrter Familiermachrichte«. Barmizwos. Walter Stern, Bockenheimerlandstr. 112, Synagoge Königsteinerstr. — Schawse Äpringut, Mainstr. 24, Synagoge Friedb. Anlage. — siegst. Sichel, Zeil 9, Hugo Spitz, Bergerstr. 219, Josef Steinlauf, Obermainanlage 8, Synagoge Börneplatz. ' Verlobte. Tony Goldschmidt, Frankfurt a. M.» Sandweg 16 mit Semy Rosenbaum, Fürth. - Gestorben. Max Schwiesheiiner. — Dr. Jakod Hirsch, 53 I., Litbigftr. 1. — Salomon Nathan, 87 I-, Lindenstr. 41. — Karola Adler, 15 I. — Auswärtige Famittennachrichle». Verlobte.'Clara Straus, Mchelstadt mit Dr. Paul Lehmann, Düsseldorf. — Anna Mayer mit Julius Katzmann, Würzburg. — Maria Strauß, Gelnhausen mit Rechtsanw. Dr. Herzstein, Bayreuth. Gestorben. Regine Rotschild, 59 I., Schlüchtern. — Geh. Kommerzienrat Dr. Gustav Strupp, 67 I., Meiningen. — Mols Arnheim, 47 I., Zürich. —- Eugen May, 28 I., Eamberg. — Kommerzienrat Louis Trier, 69 I., Darmstadt. — Sam. Kohn, Hamburg. — Sofie Auerbach, Wiesbaden. — Fanny Sommerfeld, geb. Ottenberg, 84 I., Gr. Gerau. Spende«. Bei Nationalfondskommission (I. .Heimann, Zeil 21) gingen ein: Sanitätsrat Dr. M. Katzenstein und Fyau 5 Oelbäume im Walter Katzenstein-Garten am Jahrzeitstage (9. Tewes! zum Andenken an ihren unvergeßlichen sohn Walter. Chanuka-Spenden zu Gunsten der Palästiua-Notstinds- Aktivn: Salomon Möhrer 3.—, Le» M. Goldschmidt 10.^- Gutmann u. Marx 5.—, Felix n. Jettchen W. 10.—, Rath. Kaufmann 3.—, Otto Rappaport, z. Zt. Berlin 50.—, Emil Buhler 10.—, M. Jansen, Neue Kräme 23 300.—, Frau Rosa Katz 50.—, Erich Roth 2.—. Dr. I. Rabin und Frau gratulieren Herrn Dipl.-Jng. Nathan Grünstein und Frau anläßlich der Geburt ihres Sohnes 5.—, Leo Pakuba, Pirmasens anläßlich einer frohen Nachricht 3.—, Moritz Steigerwald und Frau anläßlich sflb. Hochzeit 20.—, Dipl.-Jng. Nathan Grünstein und Frau anläßlich her Geburt ihres Sohnes 5V Mark, Bruno Bender anläßlich seiner glücklichen Rückkehr ans dem Felde 30;—, Max .Lewisohn zur Erinnerung an den Todestag ferne» Tochter Marta 15.—, Zion Jugendgruppe Ueberschuß' der .Tombola bei der Chanukafeier 50 Mark. Dr. May zum.