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Neue jüdische Presse · 1918-12-06 · Heft 47 (6.12.1918) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 47 (6.12.1918)
Date
1918-12-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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>Jlx. 47 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 3 Was jahrelang bewährte tnthaarungspu/ver 1 der Schwanen- Jfpoiheke frankfurter.,JH. Ist von 1 dieser in bester friedensqualität lieferbar. Wose •* 2- | undJt3.~, ebenso das ftüssige€nthaarungsmittel„£askers 1 €nthaarungs-Creme" flasche Jt 2.50. § niib Kultuusortschritt unter bcti Völkern,, nn Weltfrieden' mit» an Völkerversöhming ju glauben? Ms seinerzeit in Rußland die Pogroinsenche wütete, gab .es unter der städtischen nichtjiidischen Bevölkerung viele Herzen, die für die unschuldig Verfolgten schlugen, und cs fanden sich viele nichtjüdische Hände, die sich den armen Unglücklichen zur Verfügung stellten und ihnen an der-lLlbwehr der Mcnschcnbestien mithalfen. In Polen und Galizien gibt es jedoch heutekeine einzige Seele innerhalb des polnischen Volkes, die auch nur eine Spur von Mitleid für die nnschnldigcii Opfer empfinden und keinen einzigen Arni im nichtjüdischen Lager, der sich znm Schuhe der' Inden erhebt. ,.Der Jude wird verbrannt", ist die Maxime des gesamten polnischen Volkes. Ein tiefes Weh, ei!i unnennbarer Schmerz dnrchzittcrt unser ganzes Innere wenn wir daran denken, das; unter diesem brutalen Volke nicht weniger als Zweieinhalb Millionen Inden leben müsse» und der Willkür dieser Bestien misgeliefert sind. Aber noch ist die Sonne aller Tage für das jüdische Volk nicht nntergegangen. Das Weltgericht wird mich bei dem vvlnischcn Volke nicht Halt machen und ihm nach Ver- Bcrdienst bezahlen. Noch iit. auch der letzte Jude nicht gestorben. Fürchte, kleines Polen, den Zorn und Han des ewigen VolLs. Das Volk, das schon am Flusse Babylons und am Tiberstrvm säst und nicht veraebens weinte, das Volk, das so viele Staaten und Länder überlebte, wird auch dich'Überdauern. Ms Volk der Rache schilt man »ns — mit Unrecht, —, aber dir gegenüber wollen Nur e? wahr machen^ Kein Mitgefühl der Freude oder des Leides wird dein «Schicksal. entmenschtes und. entseeltes Polenvolk, »ns jemals abgewinnen. Gedenken werden wir. unsere Kinder n nd Kindeskinder immer, noch daran er »„ent. wie, ihr Amcilekiter, euch gegen uns benommen habt, nnd wie ihr uns, als wir -müde, matt nnd kraftlos waren, in seiger nnd brutalster Weise überfielet und uns zn vernichte'- sucht.1 Ihr unglüMchen Brüder aber im Osten empfanget unseren warmen Gruft und seid unseres innigsten nnd tiefsten Mitgesiihls nnd Mitleides versichert. Unser Herz und unsere Gedanken, all unser Sinnen, Trachten und F-ülilen weilen in diesen schweren Stunden euerer Not bei euch! Euere Schmerlen sind auch die nnsriaen! Euere Wunden fühlen wir am eigenen Körper. — sind sie ja euch auch iür uns, für di> gesamte Jndenheit aefchldaen worden! Wir können euch leider vorläufig, da uns die ganze Welt im Stiche lässt, nich-t von euren Peinigern befreien. Was aber in . unserer Macht lieat. wollen wir heute nnd in Zukunft für euch tnn und nichts unversucht lassen, um eure Leiden zn lindern, lind kommt einmal der Tag, nn dem das gehetzte und gejagte indische Volk endlich ein Ruheplätzchen gefunden hat, dann wird niemand von nn? daran vergessen, dast ilir es wäret, die am meisten datiir geblutet haben. DM alterprobic jüdische 'ZnsamwenaehöriakeiPaesühl möge euer Trost sein st» dieser Ungliicksstuude, daran wollet ihr euchanfrichten nnd stärken. Max Blatt. '- /j Her Verriichtmilisfeldznq gegen die/ \ Anden Polens. Vom Jud. Korrsspvndenzbüro, Bern, erhalten!vir folgende 'Berichte: . Polnische Trauer. Tic Traueranzeige, die in den Straften Warschaus angebracht wurde, um jene Polen, die an Inden Häuser. Hhpotheken nsn>. ve-kausteu, an den Pranger zu stellen, hat folgenden Wortlaut: ,Die erste Liste der Verräter", welche durch Verkauf von. Häusern an fremde Elemente den polnischen Besitzstand, vermindert haben: 1. Karolina nnd Alfons Bnkowski verkauften ihr Hans in der Senatorskastraste an Abraham Aronsvhn. 2. Gräfin Mathilda Dainin Hassowiezowa verkaufte ihre Hypothek. Nr. 1687 an Mraham nnd Ehase. Jndyk. ' 3. Viktoria Gcizhnska verkanftc ihr Hans in der Nowa Karmelihka 18 an Jankel Jtzig Janisch. 4. Antonie Maeierolowski. I. Czcrwinski und andere verkauften ihr Hans in der Marszalkowska 24 an Fischl, Bankier. . ' ' 5. Artur Mächlejd hat sein Hans in der Walisastraße einem Inden verkmift. 6. Stefan Dsjchalski verkaufte sein Hans in der Mikewskästraße 45, einem Inden. . 7. Der üldhokat?ln'o»i Pjlocki verkaufte sein Hans in der Grone» Strafte, Ecke Panska, än Jtzig Mneow. 8. Lucia» Rozmanith verkaufte sein Hans in der Jerololimerstranc 115, an Haszko BlejwavS. ' 9. Alter Rutkowski verkaufte sein Hans in der Nokotowskastraße 15 an Abraham und Perel Goldmann. , . . 10.' Jakob Sewitzki verkaufte das Krakauer Hotel in der Wilenskastraste an Israel Ehrlich .und Ehevaar Fischl. 11. Helene nnd Jan Wiaider, Marianna nnd Stanislawa Katkiewicz nnd Felix Prnchnitzki verkauften ilw Haus in der RoschYkowastraße (die Hypothek 5426) an Schije und Hindel Belner. 12. Valentin nnd Valerie Ziomek verkauften ihr Haus in der Krochmalnastraste Nr. 9276 an Lilli Groftgluck. .> Konsumenteuliga im Verein „Rozwoj". Mit Genehmigung Druck „Ludowa" de.r deutschen Zensur Nr. 11935. Neue Welt 4kr. 8 (Laden). Pogroni in Przemhsl. Die in Przemysl cinriickcndcn polnischen Legionen haben Pogrome veranstaltet und den Inden eine Kontribution von drei Millionen Kronen auferlcgt, weil sie angeblich im Kamps gegen die Polen sich den Ukrainer angeschlossen hätten. Bisher wurden 15 Juden getötet, viele verwundet. Der angerichtete Schaben beträgt Über 20 Millionen.. * D i p l o m a t i s ch o S ch r i 11 e. Wien. 360 jüdische Offiziere nnd Soldaten begaben sich am 21. Novbr. in geschlossenem Zuge zur niederländischen nnd darauf zur schweizerischen G e s a n d t - schaft nnd sandten'Delegationen in diese Gesandtschaften mit dem 'Auftrag, gegen die. Pogrome in Galizien zn protestieren und , die Diplomaten zu ersuchen, die'Proteste ihren Regierungen zu Übermitteln. * Aus P r iv a tb r ie se u. Z y w i e c, 11. Nov. . . . E h r z o n a w , A n d r Y ch o >r , K enty wie noch andere kleine Städte sind geplündert worden. Hier leben wir wie ans einem Vulkan. Gott der Allniächtige beschütze uns und alle Inden! Wir haben Wäsche nnd Kleider bei cinem Nichtjutzen versteckt:' die Wertsachen sowie die Geschäftsbücher sind in B. So lebt man. wenn man sich den Fremden anvertrant. Ich bin infolge der vier unglücklichen Kriegsjahre sowie besonders' der gegenwärtigen Bangigkeit so nervös geworden, das; ich es Euch nicht beschreiben kann. Seid froh nnd glücklich, stetzt nicht hier leben zn« iiiiisscu; Ihr werdet dadurch 100 Jahre länger leben können. Sämtliche jüdische Dorfbewohner sind ansgeplün- - dert worden. In R a y c z e, K e n t v A n d r y ch ow und E h r z a - n o w beträgt der angerichtete Schaden mehrere Millionen. In OSwiecim hat man plündern wollen: jedoch gelang eS der bereits organisierten jüdischen Miliz, die von Krakau entsandt wurde, die Güter der armen Inden zu beschützen. Hunderte von Inden sind in den Bettelstand versetzt. Die Horden entführen alle jungen Mädchen und reißen die Fußböden mif. Leider hat man sich zn spät organisiert. Anfänglich verweigerte man die Waffen- Weift man alles das in der Fremde? Machet cs bclannt, denn in Wirklichkeit ist alles noch viel ärger. Wo bleibt denn Amerika? Gab es nicht ein Recht der Völler? * Zywiec, 14. Nov. . . . Es ist ärger alS bei Kricgsbeainii. Damals konnte man sich flüchten und das notwendigste mit sich nehmen. Jetzt kann nichts initgenommcn werben, cs ivird nicht gestattet: man mnft sich auSplüiidern lassen. . . . Nicht genug, daß schamlos gevliindert wurde, sind auch noch Türen nnd Fenster zerschlagen, sogar die Dächer abgerissen worden, damit die Inden ihre Woh-- nnnaen.unbrauchbar vornnden sollten. Ravcza sowie alle Gr'u'dörfer sind ausgeplündert worden. Die Plünderer sind mit Fnhrw rlen erschienen nnd haben in aller Rnbe alles Fahrbare mitgenommen. Gestern erzählte uns eine Bäuerin von Jnsrzyna, eiw Herr sei durch'die Dörfer geaangen, um den Bauern zu' zeigen, wie man es anfangen solle . . . * Z Y w i e c, 14. Nov. . . . Wer hätte solche Grausamkeit und Treulosigkeit voraussehen können? Der neue polnische Staat, das „edle" volnische Volk hat die Ausrnsiing seiner Unabhängigkeit kaum abwarten können, und schon, nachdem die Landesversammlnng mit voränaegangener heiligen Messe feierlich eröffnet worden war, schließt sie mit einem Pogrom. Es iü geradezu ein Wunder, daß wir hier verschont bli b n Denn in der ganzen Umgebung, in allen Städten nnd Dörfern, bis nach Przsmvsl, ist den Juden alles g'vliindert und in manchen Fällen sind auch solche ermordet worden. In der fetzigen Jahreszeit, im November, werden die Aermsten allen Unbilden der Witterung ausgesetzt: in vielen Fällen sind sie nackt, weil die unersättlichen Horden ihnen soaar die Kleider vom Leibe reiften. . . . Die volnische Presse schweigt natürlich über diese Vorgänge, ober, sie erwähnt' sie nur oberflächlich unter dem Druck der Ereignisse, da es sich doch nur um ..Inden" handelt. Es sind die gebildeten Polen, die alles in Gang setzen. Rack, zahlreichen erfolglosen Schritten haben die Inden eine indische nationale Miliz eingerichtet: sie liefen von Pontius zn Pilatus, um sich Waffen. zu verschaffen, und zu guter Letzt — nach allen gehabten Mühen — wurden ihnen die Waffen wieder abgeiiommen, um den pogromistischen Freuden freien Lauf zn lassen ... Ein gewisser Klein von Zubrahlawa ist zunächst aus-- gepliindert und hierauf in tausend Stucke zerschnitten worden. Andrychow, Kenty, Zawoja, Ehrzanow, Raycza, Sopotinia, Jelesniä, Slemien. Gilowitzc, in einem Wort jedes Dorf nnd iede Stadt ist das Opfer der genau organisierten Verfolguggswut gegen die Juden gewesen. * - Der Pogrom in Lemberg. Wien. Der Iüd. Nationalrat für Deutschösterreich berichtet unter dem 26. Novbr.: Scala - Lichtspiele Schäfergasse 29. _ ■ _ _- Schilfergasse 29. Modernes Theater Vorführung stets neuer und hervorragender Filme Sf Kaffee liuhland Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 58 Täglich erstklassige 33f~ Unterhaltungsmusik "MM Gesangs-Giiilagen. Rach her Eroberung Lembergs im Kampfe gegen die Ruthenen marschierten die polnischen Legionäre unter dem Kommando von Offiziere» in Doppelreihen in die jüdischen Straften ein, begannen eine systematische Plünderung, erbrachen die jüdischen Geschäfte mit Bajonetten und Handgranaten, umzingelten die Häuser und branden sie nieder. Einzelne Einwohner retteten sich durch Sprung aus dem Fenster. Die Legionäre schossen die Flüchtenden nieder. Ca. 10 600 Inden sind obdachlos, 80 Prozent der Lembcrgcr Judenschaft sind zu Grunde gerichtet, 80 jüdische Häuser sind zerstört. Bisher wurden 600 Tote, darunter 40 versohlte Leichen gezählt. Die Plünderung dauerte ununterbrochen von Freitag früh bis Sonntag mittags, nachdem die Ruthenen bereits Donnerstag früh' ans Lemberg abmarschicrt waren. Die Legionäre erklärten, offen nnd nngescheut, daß bereits vor dem Einmarsch die Erlaubnis zu 48stündigcr Plünderung erteilt worden war. Jedenfalls ist erst nach Ablauf dieser 48 stiindigen Frist das Standrecht proklamiert worden. Jüdische Tepntatioiien svrachen bereits Freitag früh beim polnischen Vorsitzenden Tr. Adam und beim Stadt- Präsidenten Dr. S te sch o Witz vor. blieben jedoch ohne jedes Ergebnis. Während des Brandes der jüdischen Häuser wurde die Wasserleitung gesperrt, sodaß es unmöglich war, den Brand zu löschen. Drei Synagogen sind verbrannt. * M i n d e st e n s 2000 b i s 3000 Tote i» L em b er g. In Blocks Wochnischrift schreibt ein Augenzeuge: Nack Schätzungen von ruhig denkenden Leuten belaufen sich die Ziffern der Toten auf mindestens zwei- bis dreitausend. Erregtere Gemüter sprechen von acht- bis zehntausend Toten. Tie Jawinerszenen. die ich im Ghetto miterlebt habe, waren zum Steinerweichen. Durch die brennenden Straßen liefen verzweifelt alte Männer, Frauen nnd Kinder, die nach ihren Vermißten schrieen oder mit Bündeln ans deni Rücken einen Ausweg aus dem Ghetto suchten, nm irgendwohin ans-nwandern. Die Leaionäre, die nunmehr die ..Anfrecktcrhaltnna der Ordnung" übernommen hatten, v-rhinderteii jedock die Leute am Verlassen des Ghettos. Viele Tausende von Menschen sind bei einem Nachtfrost von 15 Grad Eelsins unter Null im Freien lkeaen geblieben. da diverhältnismäßig wenigen Häuser, die nicht in Flamiiwii standen, nicht genügten, nm ihnen Obdach zu: gewähren. * Soa-nannte Patrouillen durchrogen auch die Stadtviertel der Wohlbabcnden. um anoesebene jüdische Familien -n brandschatzen. Es tmirden Yen Leuten Summen, die zwisck-n!00 Kr. nnd 50000 Kr. schwankten, abgenommen, und das akk's 'mit vo-qehaltenem Bajonett oder Revolver. Ick selbst war Anaenzenae, wie am Samstag vormittag in der vornehnistm Straße Lembergs, der Karola Ludwioa. das- Kons'ktionsaeschäst Feller von Soldaten aufa-brncken nnd auseeraubt wurde. Männer nnd Frauen h>'r „besten" Gesellschaft Leniberas schanten dem Treiben der Soldaten zu nnd klatschten ihnen laut Beifall. Im aauz-ii Ghetto, das einen bet-äcktkicken Teil Leinberns einnimmt. gibt es kein einzines Geickätt. das nickt vollständig ansn-vlniide-t worden wäre. Abae>eben von den blutigen Verlusten, sind mindestens 20 000 bis 30000 Personen an den Bettelstab gebracht. Run wendet die volnische Recnernna alles an. nm einen Schleier über das siirchtbare Geschehnis zu breiten. * Protest her s chwedis ch e n S o z i a l d c m » kr a t i e. B r a n t i n g n. M'ö lle r richteten im Namen der schwedischen Sozialdemokratie eine Proiestdevesche gegen die Pagronie an Ministerpräsident Daszinsky. * Die E i n b e r u f n n a dos j u d i s ch - a m e r i k a n i s ch e n K o n g r e s s e s. Dem Iüd. Pressebüro in Stockholm wird ans London telegraphiert: Angesichts der internationalen Laae und der ents-klickkn Fiidenvertolannaen in Polen und Galstien fordert die Hidische Preise Amerikas mit allem Nachdruck die schleunivste Einberntuna de? iüdisch-amerikaniscken Kongresses. Damaemäft nahm das Erekutivkomitee des Kongresses seine A-b-it wieder aut. Eine große Provaganda fiir die baldiast: Einbernsiing des Kongresses hat in der ganzen Republik eingesetzt. * Re i n w a s ch u n g s v e r s n che der Polen. Das Zionistische Zentralbiiro in Berlin erhält vom jüdischen Nationalrat in Wien folgendes Telegramm vom 28. November: . Ans unser Verlanaen nach tzlbsenduna einer Prüfungskommission. w'lcke die ilntersuchnna über die Pogromgivnel 4» Cializien führen soll, verwahrt sich das polnische L i a n i d a t i o n s k'o m i t e e in Krakau gegen die Einmischung in innervolitisch- Angeleaenheiten. Es ist daher zn erwarten, daß von volnischer Seite zur Untersuchnnas.kommiffion nur solche Juden znaezogen werden. welche aus Gründen ihrer volnisch-assimilatorischen Politik durchaus aeneiat sind, die Vorfälle zu vertuschen, oder die unter rücksichtslosem Druck von volnischer Seite st'hen. sodaft -ine wahrheitseetreue Untersuchung nicht zu befürchten ist. Esegen diese Gefahr muß mit allen Mitteln eingeschritren werden. Tie Pogrome sind ebenso wie die Aruieniergreuel eine inieruationale Angelegenheit. Es ist nnbe-

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