Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 45 (22.11.1918)
- Date
- 1918-11-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4. Frankfurter Israelitisches FamMenbtatt. Nr. 45. ihr doch noch die Hoffnung, am anderen Tage zu suchen. Zum Sterben müde, sank sie ins Bett und schlief ahne Traum wie eine Tote, bis an den hellichten Morgen. Erschrocken fuhr sie auf, als die Sonne schon hoch am Himmel stand. Es war nahe an neun Uhr, und für diese Stunde hatte man sie auf. die Polizei bestellt. Sie warf sich mit ungewohnter Hast in' die Kleider und machte sich ahne Frühstück auf den Weg zur Polizei. Unten vor dem Tove begegnete, sie einer Frau, die einen großen Hausierpack unter dem Arme trug. Das gab ihren Gedanken sogleich eine^andere Richtung. Konnte Bärele nicht doch Einkäufe gemacht haben? Warum sollte sie sich ihn gar so schlecht denken? Und wozu braucht^ sie die Polizei auf seine Existenz aufmerksam zu machen? Man hat es wahrscheinlich schon erraten» welche Leute Hindel im Sinne hatte. Sie richtete ihre Schritte nach dem nahegelegenen „Tandelmmckt." Hindel hatte noch aus frühester Zeit eine lebhafte Abneigung gegen diesen Orb; sie konnte nicht ohne ein Gefühl von Grauen sich dahin begeben. Zu deutlich erinnerte sie sich der Szenen, die sie dort als ein junges Mädchen erlüt Hatte. Da waren Weiber und Männer, Mädchen und Knaben wie hungrige Haifische auf sie losgestürzt; der eine hatte sie beim Arme, der andere an der Schulter ergriffen; der dritte hatte sogar ihr Kleid zerrissen. Dazu Stimmen aus allen Tonarten; es wirbelte und quirlte um sicher, als hätte jemand mit einem Stocke in ein Wespennest gestochen. Sie hatte sich damals glücklich geschätzt, mit heiler H<wt, gesund und unversehrt aus diesem schreckenvollen Orte entronnen zu sein. Das olles drängte sich jetzt mit unabweisbarer Gewalt vor ihve SeÄL Gestern, als sie zur Polizei ging, war ihr bei weitem nicht so zumute. Aber es erging ihr, wie es den meisten Leuten mit lebhafter Erinnerungsgabe ergeht; mit dem Erschauen der wirllichen Gefahr verliert sich ein großer Dell des bis dcchin Gefürchteten. - Damit soll nicht gesagt werben, daß Hindel wie durch einen Rosengarten auf lauter duftenden Blättern spazierte, als sie endlich in jenen dunllen Hallen des „Tandelrnarktes" angelangt war. Sie hatte genug auszustehen, mehr gls die statllich beleibte Frau zu ertragen glaubte. Wie «kn lebloser Ballen wurde sie in dem Lichten Gedränge von Käufern und Verkäufern hin und her geworfen; einer schien es mit dem andern verabredet zu haben» die arme Frau zu narren und irrezuführen. *Bei keinem Gewölbe ließ man sie zu Rede kommen, alle drängten und schrien auf sie ein; sie hätte tausend Ohren haben müssen, um alles zu hören. Hatte sie jemanden wirllich die, Frage vorgelegt, ob er oder sie (es waren meistens' Frauen) nicht ihren Sohn gesehen habe, und ihm die genaueste Personenbeschreibung * vorgelegt, so taanbte man sich gewöhnlich mit einer verächllichen Miene von ihr ab. Sie mußte Worte und Redensarten hören, die ihr das Blut zu Kopfe drängten, die sie „zu Hause" nicht mit dieser stummen Entsagung hätte hrngehen lassen. Hier war sie willen- und kraftlos; das kleinste Kind hätte sie umwerfen können. So war sie von einem Ende 'der Kaufhallen bis zum andern gestoßen, geschoben und geworfen worden, ohne jede Aussicht, die kleinste Auskunft über die ihr am Herzen liegende Angelegenheit zu erhalten. Da erbarmte srch ihrer eine kleine dicke Frau, die in einer Art Kanzel vor ihrer Bude sah; sie muhte wohl die tiefbekümmerte Miene der so arg Geängstigten bemerkt haben. ,Mas suchen Sie, Madame?" rief sie ihr zu und faßte sie saust beim Arme. Hindel sah auf und erblickte ein menschliches Gesicht. Der ToN dieser stagenden Erzählung schien ihr Gutes zu versprechen, sie klammerte sich fast an die Frau an. „Sie scheine, hier amh nicht einheimisch zu sein," meinte die Frau, „und sie frage sie nicht, ob sie etwas kaufen wolle, sondern aus bloßer Teilnahme." .Das klang wir Musik in Hindels Ohren. Mit überströmendem Gestühl erzählte sie ihr nun, wen ste suche und wie unglücklich sie sei, gerade! da, wo sie die meiste Auskunft erwartet habe, keine zu finden. ,Mie ihr Sohn aussehe?" fragte die mitleidige Frau, „denn wenn er hier Einkäufe gemacht, so kenne, sie ihn, sie sitze hier wie im »Parterre' des Theaters, von wo man den ganzen Schauplatz übersehen könne." Hindel konnte nicht umhin; auf dieses „Parterre" der Frau einen Blick zu werfen, es schien ihr eben nicht beneidenswert. Dann gab sie vielleicht zum fünfzigsten Male die Personsbeschreibung ihres Sohnes zum beswn. ,/Oen 'habe sie nicht gesehen," gab die Frau nach einigem Machdenkn Bescheid, „sie könne sich darauf verlassen, als wenn es der „erste Jurist" gesagt hätte, ein solcher habe hier nichts eingekauft." Das war ein niederschlagender Bescheid für Hindel. Sie dankte mit-warmen Worten und entfernte sich. Nun stand sie. ratlos da und wußte nicht, 'wohin jetzt ihre Schritte lenkn., Noch einmal den Gang durch die Kaufhallen zu machen und noch einmal Nachfrage zu halten, dazu fehlte ihr der Mut. Unwillkürlich .geriet sie in .die „Schwefelgasse" und von da in Las Seine Gäßchen, das in den „großen Ring" gegenüber dem Rathause mündet. In dem 'Augenblicke, als sie heraustreten wollte, war es wieder, als sähe sie die Nähterin vor sich; es war ihr Weid, ihre Haltung und Gestalt. Hindel hätte Lavauf schwören mögen, Lisi sei es gewesen. Sie ellte ihr nach, rief sie beim Namen, aber eine stärke Menschenwelle drängte sich zwischen sie und das Mädchen. Ms es wiKer freier um sie wurde, war die Erscheinung verschNunden. > Hindel hielt sich auch diesmal für überzeugt, daß ste recht gesehen, daß es aber doch unmöglich Lisi, die Nähterin, -gewesen sein konnte. In einer so großen Stadt, meinte sie, begegne man vielen Menschen, die eine merk- »Mrdige Aehnlichkett mit Leuten „zu Hause" haben, unddoch seien sie & nicht. Zudem, waS hätteLisi in Prag zu tun? Hatte sie GÄd zu einer solchen Reise? Hindel Hchblg sich die Begegnung toieber aus Leut Sinn. Sie besann sich nun, daß sie in den „Gewölben" des eigentlichen Prag, nämlich in der „goldenen" und in der „breiten" Gasse, noch nicht gewesen. Wie leicht konnte der unerfahrene Bärele hierher seine Schritte gelenkt und seine Einkäufe gemacht haben, wo sie freilich bllliger kamen, aber die Ware auch danach sich richtete! Traurig schüttelte sie aber den Kopf; wozu gab sie sich solchen Hoffnungen hin? Wußte sie doch mit aller Bestimmtheit, daß ihr Bärele irgendwo saß — und spielte. . Dennoch unternahm sie den Gang in die „goldene" Gasse. Für . die an Wohlleben gewöhnte Frau war dieser Weg durch die spannweite, mit Trödel aller Art vollgeswpfte Gasse, aus der ihr nicht eben die angenehmsten Düste entgegen wehten, eine höllische Qual; ihr Atem war beengt, sie mußte sich an eine Mauer halten. Freilich ward ihr in der „goldenen" Gasse nicht so begegner als in jenen schrecklichen Kaufhallen, woher sie eben kam. Sie ward nicht gestoßen und geschoben, man verfuhr hier überhaupt höflicher mit ihr. Wenn sie sich an jemanden wandte, so stand man ihr Frage und Antwort, die halbe Gasse lief sogleich zusammen, wenn sie irgendwo stehen blieb. Aber keiner hatte ihren Sohn gesehen, weder seit gestern und vorgestern, noch während der ganzen Woche. An drei Stunden dauerte dieser Gang durch die „goldene" Gasse, und Hindel bekam während dieser Zeit mehr Anschauungen vom Prager „Geschäftsleben", als sie bis jetzt gekannt hatte. . Da es schon lange Mittag war, ließ sie sich wieder den Weg zu dem dicken Trakteur zeigen, sie fühlte sich von Hunger und Mattigkeit ganz erschöpft. Diesmal kam man ihr mit ausgesuchter Höflichkeit entgegen, denn sie begehrte etwas zu „verzehren". Der Gastwirt tat, als erinnerte er sich gar nicht, sie jemals gesehen zu haben, und tanzte um sie herum, daß Hindel fast das Lachen ankam. Was die Prager doch für sonderbare Leute seien, dachte sie im stillen, alles gehe bei ihnen anfs „Interesse" hinaus; denn wie alle Kleinstädter bedachte Hindel nicht, daß die Bewohner einer großen Stadt von Natur aus sich wenig der Gemütlichkeit befleißigen können. Der Trakteur behandelte sie säst wie eine „Gräfin", setzte sich zu ihr imd unterhielt sie von allerlei Aügelegvnheiten. Ihr tat es wohl und sie ließ ihn reden und reden — bis sie einschlief. Da. erst hörte der Trakteur auf und ließ sie in Ruhe. Der Abend war bereits niedergesunken, als Hindel aus ihrem Schlummer erwachte; sie hatte nahe an drei Stunden so dagesessen. Erst das Geräusch ankommender Gäste vermochte sie daraus zu erwecken. Sie zahlte, vielleicht so reichlich wie eine „Gräfin", und wurde von dem Trakteur mit vielen Bücklingen zur Türe hinaus begleitet. Ein unnennbares Weh durchzuckte sie, als sie wieder in der Gasse stand — und ihren Sohn nicht hatte. Es graute ihr davor, wieder in ihr Absteigequartier zurückzukehren, ohne daß sie noch das Geringste erreicht hatte. Am liebsten wäre sie auf freier Straße geblieben und hätte da ihr Bärele erwartet. Planlos strich sie durch die finstern, nur notdürftig erleuchteten Gassen; überall begegnete sie vom Markte heimkehrenden Männern und Frauen, mit großen Schlüsselbunden in der Hand. Ost hüpften Kinder an ihir vorüber, die ihren Eltern entgegeneilten; das schnitt ihr bitter durchs. Herz. Das einzige Kind, das sie besaß, wo war es jetzt? (Fortsetzung folgt.) Literarische Chronik. Neue jüdische Monatshefte» 3. Jcchrg., 1. Heft. Berlin. Aus dem Aufsatze Rabbiners Dr. Sonderling über „Die neuren Bestrebungen des Hamburger Tempels" sei hier folgende Stelle wiedergegeben, die zeigt, daß man in dem liberalen Judentum zu unserem traditionellen Gebetbuche wieder zurückstrebt: ,Wenn man die Entwillung des Liberalismus im letzten Jahrhundert überblickt, so kann nicht in Abrede gestalt werden, daß' die Revision des' Sidurtextes eine -seiner emsigsten Bemühungen darstellt. Der Rationalismus, aus dem das liberale Judentum hervorging, verlangte die Ausmerzung von Gebeten, die unserem historischen, ästhetischen und namentlich dem geläuterten ethischen Empfinden nicht mehr entsprächen. So fielen die Partien, welche den Opferkult betrafen, die Stellen, die von einer künftigen Sammlung der Zerstreuten im heiligen Lande sprachen, das wlamalschinim und andere mehr. Sollte aber nicht eine andere, ich möchte sie die psychologische Betrachtungsweise nennen, richtiger sein? Verlangt nicht gerade das religiöse Problem eine Ueberwindung des Rationalismus, wie dieser doch in der modernen Philosophie und in der christlichen Anschauung überholt ist? Der Gebettext, das kann man ruhig behaupten, ist im jüdischen Bewußtsein niemals etwas derart Sakrosanktes gewesen, daß seine wörtlich: Annahme unerläßlich wäre, wobei ich allerdings die Anschauung der deutschen Neuorthodoxie ausschalte und an das Judentum denke, das im Oswn, die Materie souverän beherrschend, stets freier dachte 7 . . Ber der Bewertung der einzelnen Texte hat man zu berücksichtigen einmal, daß sie nur zum geringsten Gebete im strengen Wortsinne sind, und dann, daß sie eine möglichst umfassende Zusammenstellung bezüglicher Brbelstellen je für den betreffenden Tag und seine Bedeutung darstellen. Am Sabbat faßte man eben alles zusammen, was ans ihn Bezug hatte, an den Festen desgleichen. Und so gehört für den Sabbat das w schomrn ebenso zur Liturgie, wie waj, chnln und am Tage daS Sabbatopfer. Der Jude, der diese Stellen zur bestimmten Zeit sogt, treibt gewissermaßen Geschichte und erlebt die Entwicklung bei Sabbats, was im Sinne eines gesteigerten historischen Bewußtsttns sicherlich nur zu begrüßen ist. Schwierig wird die Sache erst, wenn damit das Verlangen nach wörtlicher Annahme gestellt wird) davor bewahrt unS aber — wie oben erwähnt — die Elastizität des Textes. Man darf. ferner nicht glauben, daß die gesamte Orthodoxie so verblendet wäre, daß sie nicht ebenfalls die Schwierigkeit der Beibehaltung jeder Stelle empfände. So sagte mir jüngst erst kineo ihrer Wortführer: „Meinen Sie, wir wüßten nicht, daß jekum purkon eine Unmöglichkeit ist? Mer mit drei Worten kommt man darüber weg, man braucht nur vor den Text zu setzen: Kach omrn awanssenu, so sprachen unsere Väter..." Mch dünkt, der Mann hatte recht. Welchen Vorteil hätte das einheitliche Gebetbuch? Nun ich glaube, unermeßlichen. Me Zerklüftung mit ihren entsetzlichen Schäden, wäre vermieden, denn daß die Uebersetzung von dem nberkommenden Rechte der freien Deutung ausgiebig Gebrauch macht, daran könnte nur der Unwissende ernstlich Anstoß nehmen." OffenbMüer DraeklafuAiillhK« Jticnbach a. H. Telefon 123. (Anachlnnn mitPrankfaiti ew&hrteste Tapplshralnlflimg (100,000 qm jährlich »wie nnObartrofiana Battfadarnralnlguno mittels Druckluft and Wasserdampf. Woche»-SLle»Ver. Samstag, 23. Novbr. (19. Kislew). Sabbatanfang in Frankfurt 4 Uhr 10 Min. Sabbat-Ausgang in Frankfurt 5 Uhr 20 Min., in Berlin 4 Uhr 50 Min. Wochenabschnitt: Wajischlach. — Jakobs Kamps mit bcm Engel. Jakobs Zusammentreffen mit Esan. RahelS Tod. Isaaks Tod. Die Stammfürsten Esaus. Wochengvttesdienst in Frankfurt- Morgens 7 Uhr in den meisten Synagogen (Hauptsynagoge 7Vr Uhr, Königsteinerstr. 7V» Uhr). Abends 4 Uhr in ben meiften Synagogen (Königsteinerstraße 7 Uhr, Hauptsynagoge 4 Uhr). Bereius-Saleuder. Verein Tiferes Bachurim. Sonntag, abends 8V» Uhr, Bleichste. 70: Eröffnungsvortrag (Rabb. Dr. Horovitz). Agudas Jisrvel-Jugendgruppe. Dienstag, 9 Uhr: Aussprache Wer die neue Zeit und AgudaS Jisroel (Referent: Max Cohen). Talmud Thora-Berein, Freitag abend: Vortrag (I. B. Levh). Verein „Mekor Chajim". Freitag abend: Mikro (Oberlehrer Kaufmann). Sonntag, 6 Uhr: Jccheskel (Dr. Jos. Breuer). Verein f. jnd. Geschichte u. Literatur u. Montesiore-Verein. Mittwoch, 8V» Uhr, Bleichstraße 70: Der Völkerbund im Lichte des Judentums (Dr. Heinemann). Frankfurter FamittermaHrichte». Barmizwos. Marcel Stamm,'Varrentrappstr. 65, Synagoge Königsteinerstraße. — Walter Meyerson, Uhlandstraße 17; Samuel Spinat, Kl. Obermainstr. 8, Synagoge Börneplatz. Gestorben. Ludwig Scholem, 22 I., Röderbergweg 44. — Dr. Phil. Erich Stamm. — Bertha Kaufmann geb. Birn, 68 I., Oberweg 45. — Nanni Blaut geb. Silbermann, 74 I., Bockenb. Anlage 5. — Moritz Baß, 67 I., Palmstr. 5. Eingesandt. Im März d. Js. erging durch die jüdischen Blätter die Warnung vor einer Frau in Worms, die bei jeder Gelegenheit jWische Familien durch Bettelbriefe belästigt. Nachdem diese Warnung anscheinend nichts geholseu hat, stehen wir nicht an, mitzuteilen, daß es sich um Frau Clara. Meier, Worms, Lindwurmstraße 10, handelt: Wie schon früher mitgeteilt, halten sich von den 10 Kindern, auf die sich die Gewohnheitsbittstellerin, deren Mann sich in guten Erwerbsverhältnissen befindet, beruft, die drei unbeschäftigten erwachsenen Töchter im Hause auf. Sollte eine Notlage eintreten, so würde die jWische Gemeinde, wie in früheren Fällen, helfend einspringen. Berlin. Deutsche Zentralstelle -_für jüd. Wanderarmenfürforge- Metall-Cnanukakerzen, geruchlos nnd ungefährlich. Lartons von 10 Stück. Franhfarter EisbEschaffungs-EesElIscbift, G. m. b.H. Bleberganse 8 Fernsprecher H 6679. Phtlanthropin Hebelstraße 15—17. Realschule und Lyzeum bet, israelitischen Gemeinde mit Vorschulen sowie Einführungsklasse (Kindergarten für Knaben und Mädchen im Alter von 4—6 Jahren). Die Aufnahme neuer Schüler und Schülerinnen erfolgt von Montag den 9. bis Freitag den 13. Dezember, Vormittags von 11—12 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten, Hebelstr. 17 I. Beizubringen ist Geburts- und Impfschein. - Direktor Dr. Adler, Geh. Studienrat.- Tüchtige junge Leute ans der chemischen, MetaU-Bohstoff-Braneke gegen entsprechende Bezahlung sofort gesucht. Samstag frei. Off. vnita 2651 an die Expedition dieses Blattes. ' ,