Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 45 (22.11.1918)
- Date
- 1918-11-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2. frankfurter.Israelitisches fämitienblatt. Nri 4b ' müssen, bei den kommenden Friedensverhandlungen auf das energischste verlangen, daß der polnische Staat, den der jiddischen Bevölkerung zugefügten Schaden, soweit dies über- Haupt möglich ist, Wied«: ersetzt. Wir müssen aber auch von sämtlichen Mächten. S i «her heilen dafür' verlangen, daß solche Vorkommnisse in Zukunft ausgeschlossen sind, daß wir uns im neuerstandenen Polen gesicherter Lehensverhältnisse und menschenwürdigen Daseins erfreuen und daß Uns ferner unter «men Umständen politische, wirtschaftlicm und nationale -Gleichberechtigung wird. Max Blatt. Proteste gegen die polnischen // Judenpogrome. •// Aus dem Haag wild vom 15. November telegraphiert: „Trotzdem, abgesehen von der Tagespresse, zahlreiche aus Galizien in Holland eingetroffene Privatbriefe entsetzliche Tatsachen über die von polnischer Seite verübten. Judenpogrome melden, dementiert das polnische Korrefpondenzbüro im Haag alle Nachrichten über die Ausschreitungen von polnischer Seite und bezichtigt vielmehr die jüdische Oeffentlichteit der Beschimpfung des jungen demokratischen polnischen Staates. Selbstverständlich hat das polnische Dementi in maßgebenden Kreisen keinen Glauben gesunden. ' Auf Ersuchen des Staatsrates Oppenheim h«lt der holländische Minister des Auswärtigen sowie der Gesandte der Vereinigten Staaten die Ententeregierungen über die . .Pogromnachrichten informiert. Die Zionistischen Qrganisattonen sowie der Oberrabbiner Onderwyzerin Amsterdam ersuchten telegraphisch den Präsidenten Wilson, seinen Einfluß auszubieten, um weitere Pogrome zu verhindern. Eine am 14. November in Amsterdam einberufene Protestversammlung gegen das empörende Vorgehen der Polen gegen die jüdische Bevölkerung war trotz der Revo- - lutionsstimmung von Tausenden besucht. Auch nach Rotterdam wurde eine große Protestversammlung einberusen. Etu Ratioualausschutz der Jude« Deutschlands. .Am 13. November fand in Berlin eine Versammlung der Berliner Zionisten in den Prachtsälen des Westens statt, die einen so starken Besuch hatte, daß der große Saal überfüllt war und die Zuhörer bis auf die Straße sttmden. Die Versammlung wurde von dem Vorsitzenden der Berliner Zionistischen Vereinigung, Dr.' Egon Rosenb e r g, eröffnet. Hierauf sprachen Dr., Hantle, Dr. - Klee; Kürt Blumenfeld, Nahum Goldmann, Kauffmänn und Leo Herrmann. Alle Redner erklärten, daß das Nationaljudentum in Deutschland gegenwärtig in aller Deutlichkeit seine nationalen Forderungen erhebt, daß es Me deutschen Inden zu ihrer Unterstützung äufrufc und überzeugt sei, daß diese Forderungen angesichts demokratischen Umwälzung in Deutschland Erfüllung finden werden. , Zum Schluß der Versammlung wurde unter stürmischem BeifM nachstehende Resolution angenommen: „Die Versammlung der Berliner Zionisten vom 13. November begrüßt den Beschluß des Zentralkomitees der Zionistischen-Vereinigung für Deutschland, 'der unter Zuziehung der Vertreter der nationaljüdischen und. zionistischen Gruppen Berlins gefaßt worden ist, einen „Nationalausschutz der Juden Deutschlands" zu schaffen, der einen auf demokratischer Grundlage gewählten Kongreß der Juden in Deutschland vorzubereiten hat, die auf dem Boden folgender Forderungen stehen: 1) Palästina als nationale Heimstätte für das jüdislhe Volk. 2) Tatsächliche Durchführung der vollen Gleichberechtigung der Juden in Men Ländern. ' 3) Rativ nale Autonomie für die jüdische Bevölkerung der Länder jüdischer Massensiedlung sowie aller anderen Länder der Welt, deren, jüdische Bevölkerung Anspruch auf sie erhebt. 4) Beseitigung aller Ausnahmebestimmungen gegen ausländische Juden, insbesondere sofortige Aufhebung der in Deutschland bestehenden Grenzsperre gegen die Juden. 5) Umwandlung der jüdischen Kultus-(SYnagogen- und Religions)gemeinden in Deutschland in jüdische Volksgemeinden auf demokratischer Grundlage und unter Sicherung der Rechte von Minoritäten, sowie Schasfnng eines. Reichsverbandes der jüdischen Volksgemeinden als Vertretung der jüdischen Volksgemeinschaft in Deutschland niit dem Recht der autonomen Regelung Mer jüdischen Angelegenheiten. Die Versammlung begrüßt die Forderung, daß dieser Kongreß eine Vertretung der Juden in Deutschland zu schaffen hat und fordert den vorläufigen Nationalausschutz auf, bis zur Wahl einer Vertretung die erforderlichen - politischen Maßnahmen zu treffen. Die Versammlung der Berliner Zionisten spricht der Leitung, der Zionistischen Organisation ihren wärmsten Dank für die erfirlgreiche Arbeit aus, die den Zionismus zur Verwirklichung dringt. * Denkschrift des jüdischen Rationalrats für Deutsch-Oesterreich. Der. am 4. November gebildete jüd. Nationalrüt für den deutschMsterrest^schen f^taLt unterbreitete der Regierung von Deutsch-Oestörpüjhi eine Denkschrift; in der cs heißt: ’t » „Der Geschaftsträg«^ her zionistischen Organisation in - Manhagen ist von -.^ engllschen s Bots<haft äufgefordert ^vM>en, Ach über Beitritt:l.des jüdischen Volkes zu äußern. Bräsident Wilson; und seine Alliierten haben zugesagt, die von den Vertretern des jüdischen Volkes ausgestellte Forderung nach einer nationalen Heimstätte in Palästina mit alten Kräften zu unterstützen. Insbesondere hat der großbritannische Minister des Äeußern, Mr. Balfour, in einem Schreiben an Lord Rothschild erllärt, daß die englische Regierung bereit ist, diesen Plan zu unterstützen. Seitens der genannten Mächte wurde auch der Auffassung Ausdruck gegeben, daß das jüdische Volk in allen Ländern, wo es als Mnderheit lebt, den Anspruch -auf Sicherheit seiner nationalen Minderheitsrechte hat. Dieselbe Stellung hat auch das holländisch-skandinavische Ko- -ncitce der'sozialdemokratischen Partei in seinem Stockholmer ' Friedensmanifcst eingenommen, in welchem die Erfüllung der nationalen Forderungen des jüdischen Volkes als ein Punkt der Friedensfordermigen der internationalen Sozialdemokratie angeführt wird.; Durch die allgemeine Anerkennung des Selbstbestimmungsrechtes der NMonen nnd dessen Garantie durch den Völkerbund ist gleichzeitig cingeräumt, daß auch die jüdische Frage — unbeschadet des Umstandes, daß die Juden in de» verschiedenen Staaten als Staatsbürger leben — internationalen Charakfer hat nnd der Kontrolle der Völkergemeinschaft unterworfen ist. Zur Wahrung seiner Reihte hat das jüdische Volk aber den Anspruch auf eine Vertretung beim Friedenskongreß erhoben, der zweifellos Erfüllung finden wird, s Unsere Forderungen. I. Demgemäß fordert der jüdische Nationalrat für Deutsche Oesterreich von der Regierung des deutsch-österreichischen Staates Anerkennung der jüdischen Nation und Gewährleistung des freien Bekenntnisse zu derselben im deutschösterreichischen Staate. . \ i Der jüdische Nationalrat verlangt ferner für das jüdische Volk in DeutschOesterreich gewisse Minderheitsrechte, die dem besonderen Charakter und der eigentümlichen Lage' dieses Volkes' angepaßt sind. Darum fordern wir die Selbstverwaltung in Men Angelegenheiten, welche - die jüdische Nation Mein angehen, insbesondere die Selbstverwaltung in allen kulturellen Angelegenheiten einschließlich des Erziehungswesens, i . Zur Ausübung dieser Selbstverwaltung sollen alle Juden in den Orwn, in denen sie in genügender Zahl leben, eine Jüdische Volksgemeinde bilden, die zur Führung der Geschäfte auf Grund des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechtes aller vollberechtigten männlichen und weiblichen Personen einen Gemeindevorstand wählt. Vereinzelt lebende. Juden werden zu einer Gemeinde zusammengeschlossen, dessen Leitung die oberste Behörde für die jüdischen Volksängelegenheiten im Staate bildet. S Der Kompetenzkreis der Gemeinden wäre im einzelnen bei ihrer Errichtung noch in gemeinsamem Einvernehmen festzusetzen, worüber der jüdisch!; Nationalrat Vorschläge zu erstatten sich Vorbehalt. ' Die jüdische Volksgemeinde ist das einzige staatliche Organ in jüdischen Angelegenheiten. Ihr obliegt es daher, die aus dieser gesetzlichen Neuordnung sich ergebenden Fragen der bisherigen Kultusgemeinden zu ordnen. Ferner besorgt die Volksgemeinde die Verwaltung der kulturellen Angelegenheiten und des Erziehungswesens. Das ist so zu verstehen, daß die Volksgemeinden das Recht erhalten sollen. Schulen, Grziehungs- und Bildungsanstalten zu errichten, soweit sie daK allgemeine Schulbudget entlasten, durch Ueberweisung des entfallenden Anteiles aus den territorialen Mitteln an die Gemeinde zu decken sind. Jnsolange die jüdische Gemeinde noch nicht in der Lage ist, alle Schüler in eigenen Schulen unterzubringen, bleibt den Schülern das Recht gewährt, die öffentlichen Schulen ohne Einschränkung zu besuchen. Ueberhaupt ist für die Errichtung dieser vorgesehenen Institutionen eine Uebergangszeit erforderlich, für die die Grundsätze einverständlich festzusetzen sind. - : Die Mittel für die der jüdischen Gemeinde dienenden Institutionen sind durch die Verleihung eines Besteuerüngsrechtes *ut die jüdischen Gemeinden über die Gemeinde-- angelegcnheiten zu beschaffen. HL Der jüdische Nationalrat verlangt ferner für das' jüdische Volk absolute nnd uneingeschränkte bürgerliche'Gleichberechtigung, ungehinderte Freizügigkeit und Zulassung zu Men öffentlichen Diensten und Aemtern für alle seine Mitglieder, ungeachtet ihrer Volkszugehörigkeit. ' . IV. 1 Ferner fordert der Nationalrat Mr das' jüdische Voll die Sicherung einer entsprechenden Vertretung in den. territorialen Repräsentativkörpern und Behörden. - Da das jüdische Volk nicht geschlossen auf einem Territorium, sondern zerstreut unter der übrigen Bevölkerung lebt, hat es' Me jene Angelegenheiten und Tätigkeitszweige, deren Ausübung an ein Territorium geknüpft ist, mit der anderen Bevölkerung gemeinsam. Es muß daher in den verfassungsgebenden bezw. gesetzgebenden und verwaltenden Körperschaften zum S«hutze seiner Angehörigen und zum Schutze seiner nationalen Rechte vertreten sein. Auf welchem Wege diese Sicherung im Uahmcn der Staatsverfassung zu bewirken ist, bleibt einer späteren Vereinbarung - Vorbehalten." . J . Koüfereuz der englischen Ziouiiiev. ‘ London, 5. Nov. (TeLgramm! des Jüd. Pressebüros, Stockholm). Am 2. und 3. November fand in London eine Konferenz her englischen Zionisten statt. Außer 260 Delegierten wohnten der Konferenz Vertreter befreundeter Organisationen als Gäste, bei. Noch den Begrüßungsansprachen, erstattete Werzman dm Bericht dvr Palästiyakommissio n. ' . .. . ’ Als die Kommission inr Frühling dieses Jahres ihre Arbeit begann, führte er aus, war die Zeit sehr kritisch. In jener Zeit sing die große deutsche Offensive im. Westen an, und die Operationen der britischen Truppen in Palästina hörten auf. Die Kommission stieß anfangs aus die Opposition der «irabischen Presse , in Egypten, die dem.Zionismus früher indifferent gegenüber standen, ihn nun aber zu bekämpfen begonnen hatte, indem' sie behauptete, der Zionismus wolle die Araber in Palästina ibres Bodens berauben. Auch die britischen Okkupatiynsbehörden in Egypten und Palästina waren sich anfangs nicht recht llar über die Bedeutung und . die Konsequenzen der. Balfourschen Erklärung. Eingehende Verhandlungen,' die drei Monate in Anspruch nahmen, änderten die Sachlage. Es ist gelungen, ein gutes Verhältnis mit den arabischen Fellachen herzustellen. Sie haben' genug Grund und Boden, sind mit dem britischen Regime zufrieden und haben gegenwärtig schon besseren Absatz für ihre Produkte. Dagegen sind die Effendis weniger zufriedengestellt. Die meisten von ihnen leben außerhalb Palästinas und haben nicht mehr wie früher die Gelegenheit zur Ausbeutung der Bevölkerung. Ihre Freundschaft ist aber auch von viel geringerem Wert für die Juden. Weizman hatte eine Konferenz mit dem' Sohnl des Königs der Hedschas,. der die arabischen Truppen befehligt und arabischer Thronfolger ist. Es ist gelungen, mit ihm' zu einem vollen Einverständnis zu kommen. Ebenso ist es der Kommission gelungen, die besten Beziehungen mit der christlichen Bevölkerung des Landes herzustellen. In mannigfacher Hinsicht wurde^init. den maßgebenden Vertretern der christlichen Bevölkerung Hand in Hand gearbeitet, und sie war auch vertreten bei der Grundsteinlegung der hebräischen Universität in Jerusalem. . Das Verhältnis der britischen Administration' zur jüdischen Sache ist als' sehr gut zu bezeichnen. Die Kommission hatte Gelegenheit, in mehreren Konferenzen mit den Okkupationsbehörden ihre Ansichten zu entwickeln, und sie. fand sie in jeder Hinsicht entgegenkommend. Es wurde vereinbart, daß die Juden ihre Steuern nicht durch arabische Beamte, sondern durch spezielle jüdische Kommissionen absühren sollen. Es wurde eine jüdische Sicherheitspolizei nnd Organe der jüdischen Selbstverwaltung geschaffen. Es gelang.auch der Kommission, die Evakuierung der jüdischen Kolonien, die man anfänglich aus militärischen Rücksichten vornehmen wollte, zu verhindern. - . Mit großer Wärme sprach Weizman über den Heroismus und die Ansdauer der jüdischen Bevölkerung in den Kolonien. Er konstatierte, daß, die Kolonie Petmh-Tivvah und ein Teil des Herzl-Waldes stark beschädigt sind, während die anderen Kolonien bei weitem nicht so schlecht abgeschnitten haben, als man ursprünglich erwartet hatte. Was das,Hilfswerk betrifft, so sind große 'Anstrengungen notwendig, um die jüdische Bevölkerung über Wasser zu hMen. Es gilt vor allem, 3000 Waisen und Hunderte von Witwen zu retten; dazu sind 22 000 Pfund sofort notwendig. Der Typhus', hat . viele Persöneu. hingerafft. Die medizinische Kommission tut gute Arbeit. Außer den Kosten für Brot und Reis-mußten in Jerusalem-nocli 20000 Pfund monatlich verausgabt werden. In Jerusalem wurden Werkstätten errichtet, unr den Beschäftigungslosen Erwerbsmöglichkeit zu verschaffen, dagegen aber wurde die Schnorrkorrespondenz der Chaluka-Leute, die demoralisierend wirkt, eingestellt. Leider ist infolge der Kriegsumstande ein moralischer Niedergang der Jerusalemer Bevölkerccng zu konstatieren. Jerusalem weist heute 500 Protistuierte auf, eine Erscheinung, die vor dem Kriege nicht bekannt war. In den anderen Teilen des Landes, namentlich in den Kolonie», sind die Zustände glücklicherweise viel günstiger. Die Kommission arbeitete in vollster Harmonie mit den Arbeiterorganisationen. Sie verausgabt« für Genossenschaftszwecke 175 000 Fr. und für hebräische Kurse 100 000 Fr. Außerdem wurde ein Budget für die Errichtung von zwei Arbeiterheimen in Aussicht gestellt. Die Vorlesungen an der hebräischen Universität werden wahrscheinlich in 5—6 Jahren beginnen, können. Die politisch enBedingun^en für die Errichtung der"jüdischen Heimstätte in Palästina sind sehr günstig. Die ersten Schritte in dieser Richtung sind bereits getan. Die jüdische Bevölkerung wünscht Palästina unter'britischem Schutz (trustceship), bis das Land reif sein wird, sich selbst zu verwalten. Die Arbeit der Kommission ist noch nicht beendet. Die Voraussetzung für das Gedeihen des jüdischen Siedlungswerkes ist ein ungeteiltes Palästina. Die Agrarfrage'muß unverzüglich mit allem nötigen Ernst in Angriff genommen werden. Die Tatsache, daß der Grund und, Boden in Palästina brachliegt, daß 60 Prozent des Grund und Bodens sich in den Händen der Effendis . befinden, macht das jüdische Werk im Lande möglich.; ’ Weizman schloß seinen Bericht mit dem Hinweis darauf, daß die Errichtung einer jüdischen Heimstätte nicht nur gewaltige Geldmittel, sondern vor allem auch außerordentlich viel Energie, Geduld und Arbeitskräfte erfordert. Nahum Sokolow e stattete hierauf den Bericht des politischen Komitees der zionistischen OrganisationEng l a n d s. Er konstatterte eine harmonische Zusammenarbeit der zionistischen Organisationen. Er sagte ferner, daß die Einberufung einer Konferenz der zionistischen Organisationen der interalliierten,uiü> neutralen Länder in-nächster Zeit wahrscheinlich sei und drückte seine Meinung aus, daß der nächste Zionistenkongreß wahrscheinlich in London stattfinden ' werde. Es seien große Aussichten vorhanden Mr die Anerkennung der jüdischen Forderungen durch den Friedenskongreß. Di« Unterstützung Englands sei sicher. „ > Die Konferenz beschloß, die R e o.r gani sierü n g der zionistischen Organisation Englands, <33 wird eine neue Organisation rns LÄen? gerufen, die tmstcinde ist; dieganze- Judenhett des Landes,. - die auf der Plattform-des Zionismus steht,, zu umfassen-