Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1918-11-08 · Heft 43 (8.11.1918) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 43 (8.11.1918)
Date
1918-11-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2692297-2693075-2693118--10503-2705843
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

m €>ette 2 , frankfurter Israelitisches famiUenblatt. fix. 43 Nr^ Schlfergasse SS. _ SchÄfergaase LS. Modernes Theater Vorführung stets neuer und hervorragender Filme zum Vorsitzenden des Vorstandes der Jüd. Gemeinde gewählt. Leopold Badt und Sanitätsrat Dr. Wilhelm Fcilchenseld sind die stellvertretenden Vorsitzenden. Der dieser Tage im 57. Lebensjahre verstorbene Generalkonsul Kommerzienrat Mandelbaum, Besitzer der Manoli-Ztz arrettenfabrik, kam aus Galizien nach Berlin, ui» sich pE Kantor auszubilden. - Berlin. 'Der Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens hat hier eine große Versammlung abgehalten, in derer bekundete, daß in diesen schweren -Tagen „das deutsche Judentum treu zum Vaterlande ftelje", und daß „die Juden im Kriege voll ihre Pflicht getan haben." Wir halten eine derartige Kundgebung nicht für richtig, denn über Selbstverständlichkeiten .braucht man, nicht zu sprechen. _ - Staatssekretär Trimborn wohnte der Versammlung bei. BerU«. Dr. Jakob Sperber, der ebenbürtige Nachfolger auf dem Lehrstuhle Jakob Barths am Rabbinerseminar, ist im 29. Lebensjahre an der Grippe verschieden. Der Tod des jungen Geehrten.bedeutet für die' jüdische Wissenschaft einen sehr schweren Verlust, denn er wäre ein neuer wissenschaftlicher Kämpfer gegen die Pentateuchkritik gewesen. Aber auch das jüdische Volk verliert einen der treuesten seiner Söhne, denn Sperber, der l. Sperbl vom Osten nach unserem an jüdischem Gefühl so kalten Westen kam, war vollbewußter, stolzer Jude und strebte mit jeder Faser seines Jchs nach dem Lande der Väter Breshm. D>. Horowitz, Dozent an dem Jad- Theolog. Seminar b^ing den 60. Geburtstag. vo»n Der Orientalist Prof. Dr. Enno Lißmann erhiell den Tttck Geheimer Regierungsrat. Trirr. Leutnant Fritz Loeb, Inh des Eisernen Kreuz 4. und 2. W., «chwll dfts Ritterkreuz des? Kgl, Hausordens von Hohenzoklern m. Schw. Heusenftaiu». Rerrha Frankfurter ged. Rvhrheimer, Tochter des hochgeachteten Moritz Mhrheimer, s. A. und Nichte des unvergeßlichen Lehrers Rohrheimer s. A. in Biblis, Sin Mederweib im altjüdischen Sinne, ist verschieden. Der bekannte hebräische Dichter D. F r i f chma n n wird dieser Tage pus Moskau hier eintrrssen. Me weiter berichtet wird, reist er zusammen mit dem Moskauer jüdischen Millionär und Wären Stibel (der, wie man weiß, für Zwecke der hebräischen Literatur ejne Summe von 5 Millionen Rubel bereitgcstellt hat). "SBorfdjati. Die lang erwartete Rückkunft des polnischen Zionisrenführers, Rechtsanwalt I. Grünbaum, aus Rußland nach dreijährigem Fernsein ist vor kurzem erfolgt. Wrünbaum ist von den Warschauer Zionisten freudig empfangen und begrüßt worden. Man verspricht sich biel von seinem weiteren Wirken im Dienste des Zionismus in Pölert. Und es ist in der Tgh von der Tatkraft Midi einsichtigen Führung Grünbaums in der gegenwärtigen, entscheidungsschweren Stunde für das polnisch^ Judentum vis zu erlöarten. ' f 'Warschau Eine« guten Begriff von der parken Der. breitung der jüdischen Bevölkerung über ganz Polen gibt eine jüngst aufgestellte Statistik über die Zahl der jüdischen Gemeinde» in Polen. In den 10 Gouvernements der ftMeren russischen Provinz Polen zählte man 413 jüdisch^ Gemeinden. Die meisten Gemeinden — 60 — begreift das Lubliner Gouvernement ein; die zweithöchste Zahl weist das Warschauer Gouvernement aus (55), dem das Rabomer Gouvernement (mit ^54) Gemeinden fast gleichkommt. Es fotzen dann in größeren, Abständen die übrigen sieben Gouvernements. , Zürich. Die Grippe fordert fortzesetzt Opfer. In den letzten Tagen starben an ihr: Louis Oettinger, Frau' M. Rosenstein gab. Leib, Frieda Holpern geb. SilberMn- Zürich, Herbert Hofmann aus Meiningen, Beamter der deutschen Gesandtschaft in Bern, Jacyuä und Karl Dreyftls-Keymann, 32 und 33 Jahre alt, Basel, der Bruder Nathan starb an der gleichen Krankheit im Juli, Otto Illtschüler, 40 Jahre oft. St. Gallen, Paul und Josef Swosf sowie der Vater, St. Gallen. Der, 17jährige Josef Ötooff war der Gründer des Jüb. Jünglingsvereins Bnei Zion. iBerth^Srlauge^^^^Luzeru^ Bertha Erlanger geb. Herz ist in Luzern ver^ schieden.. Diese Nachricht hat auch in unseren Tagen, in 'beiten das einzelne Menschengeschick in der Fülle der Ereignisse verschwindet, einen schwerwiegenden Inhalt, denn diese Frau war eine Persönlichkeit von so hervorragend warmer jüdischer Lebensauffassung, wie es besonders innerhalb der westeuropäischen Judenheit eine Seltenheit ist. SJton dem Stammvater des jüdischen Volks, von Abraham, -führt die Bibel als das erste Charakteristische an, daß er „Seelen gebildet habe". Wer die Menschenseck« als das Wertvollste der Well betrachtet, wird nicht die -materielle äußere Hebung seines Jchs als das wertvollste Zick seines'Lebens betrachten. Es wird vielmehr seine Sorge'fein, züm Segen zu werden in dem Kreiseln dfein Goft ihn' fetzte. So hat auch Berhha Erlanger Ahr .Reihe angenommener Kinder,zu Juden edelster Lebensäuf. Msungzuerziehen.gesvTbt^Dashat.ihräbAcnicht.genitzt. amde-Iand .in-Ärem Hansel eine gastliche -Stätte;' so gastlich, daß er wähnte, er gehöre zu den Nächsten, und ihre Tat und.ihr Rat galt jedem Menschen, ob Jude, ob Christ, den» sie liebte den Menschen, in den Gott seinen Odem einhauchte. Was hat sie nur in den 33 Jahren ihrer Wirksamkeit als Präsidentin des Israel. Frauenvereins für Trämn, Schmerzen und Sorgen gelindert! Alles aber, was sie tat, geschah in dem Bewußtsein jüdischer Pflichterfüllung. Mit der größten Gewissenhaftigvüt und . Liebe übte sie an der Seite ihres gleichgesinnten Gatten jedes Gebot der Helligen Lehre. Ihren Kindern und Enkln ließ fife die freie. Entwicklung der Etzenart, doch aufmerksam verfolgte ihr tebensfluger -Blick, ob ein jeder von ihnen die Trcue wahrte der Erfüllung des Thvrawortes. Aus dem einen Erlanger-Haus hat sich eine-fromme jüdische Gemeinde gebildet. Der herrlichen Persönlichkeit Bertha Erlangers, zu der ein jeder bewundernd aufblickte, ist dieser ganze Kreis zu danken, dem sie Erzieherin war. Ihr Wirken und dessen Erfolge sind der Beweis, welche große Zukunstshoffnung schon ein einzclnes jüdisches Haus in sich birgt, wenn es ein Abrahamshaus ist. Wäre ein jedes Haus, das sich zu den thoratreuen zählt, von der gleichen edkn Menschlichkeit getragen, tausendfach würde jüdisches Leben erblühen. Doch in die prunkvollen Wohnräume Jo zahlreicher thoratreuen Juden passen keine angenommenen Kinder und keine bescheiden gfekleidete» Fremden und' vor lauter' gesellschaftlichen Verpflichtungen, vernachlässigen sie ihre Pflichten gegen die menschliche Gesellschaft, besonders aber gegen die jüdischen gesinnungsgenjössischen Streife. Möchte da das Vorbild Bertha Erlangers anfeuern zum Sichbescheiden der eigenen Person, damit der Möglichkeit „Secken zu bilden", „jüdische Seelen zu bilden" Kraft und Zeit werde! Frarrkfurler Berichte. Personalien. Leutnant S. Rosenberg, Sohn der Witwe Frau Bettha Rosenberg, Petersstt. 4, Leutn. Ferd. Schloßstein, Sohn der Ftau A. Schloßstein, Oberweg 6 und Oberarzt Dr. Esaak Horovitz, Sohn der Frau Rabb. Dr. Horovitz we., erhielten das Eis, Kreuz 1. Kl. Zionistische Vereinigung. Am 31. Oktober hielt im Zionistischen Heim, Unterlindau 21, Stud. Erich Fromm einen Vorttag über den Jüdisch-nationalen JugeiNdtag in Berlin. Die Heimräume süßten kaum die Erschienenen; so konnte der Redner vor stark lüberfülltem Saal die Vorgänge auf dem Jugendtag eingehend erörtern. In großen Zügen gab der Redner auch ein anschauliches Bllv über die tiefen Eindrücke, die der Jugendtag hinterlassen hatte und betonte besonders, dqß entgegen allen Ausströmungen von anderer Seite der Jugendtag bewiesen habe, wie stark sich die jüdisch-nationale Bewegung bezeichnet. Der Höhepunkt -es Jugendtages sei die außerordentlich eindrucksvolle Rede von Dir. Barth gewesen, dem der ganze Jngendtatz zugejubckt habe. Es sei dann auch beschlossen worden, diese Rede und nicht, wie vorgeschlagen, die von Walter Moses in Druck legen zu lassen. , Uni bpn Vortrag knüpfte sich feine viele Stundest dauernde Diskussion, an der sich namentlich die Jugend stark beteiligte. Mtt Ausnahme eines einzigen Herrn, der, wie er selbst zugab, beim Vorttag von Walter Moses nicht zugigen gewesen sei und nur eine , private, stundenlange Unterredung mit ihm gehabt habe) stimmten alle in der Berurtellung des Prinzipiellen Standpunktes von Moses ein. Vonseiten des Vorstandes der Ortsgruppe sprach Salomvn Stiebel, indem er die Jugend anfeuerte, der praktischen Arbeit mehr als bisher M Augenmerk zu wid-. mfen. Und in einer ganz vorttefflichen Weise schilderte der BHorfitzende der Ortsgruppe I. L- Goidein die großen Erhitze, welcher der Zionismus sowohl in praktischer als auch in ideeller Richtung in den letzten Kriegsjahren gehabt habe. : MiSrachiJ«ge«d' «ad Mädchengruppe. - Am vergangenen Sonntag fand die erste Versammlung der am. hiesigen Platze neu gegründeten Mi sr acht «Jugend- und Mädchengruppe statt. Dr. Rabin hielt ein fast zweistündiges Referat über Zweck und Bedeutung des Misrachi. Redner ging aus von der Stellung, die der Zionsgedanke von jeher im Judentum inne hatte und belegte seine Ausführungen mit zahlreichen Zitaten aus dem jüdischen Schrifttum, vor 'allem aus dem Talmud. Dann schiloerte er die heiße Sehnsucht nach dem helligen Lande, die zu allen Zeiten gerade das G-alathjudentum beseelt hat. Und nicht nur in'Zeiten des Unglücks wktt dies der Fall, sondern selbst ‘ zurzeit der höchsten Blüte jüdischer Kultur in Spanien, kgte ein Jehkuda Halevi das Bekenntnis seiner Secke ab: „Am bamaurow w'libi h'ung roch." > ' Die gleichen Gedankn waren es, die vor jetzt 20 Jahren in de» vstjüdischen Zentten den Misrachi entstehen ließen, um den alten ZioiMedanken auf neuen Wegen in organisatorischer Zusammenarbeit mit der in Westeuropa entstandenen Zionistischen Organisation zum Ziele zu führen. In seinen wetteren Ausführungen betonte der Redner, daß der Misrachi vor allem bestrebt-fein muß, mit den übrige» gesetzestreueirBewegungen infreundschaftlichen Beziehungen zu stehen und mtt ihnen, wenn irgend möglich, Hstnd in Hand zu arbeiten. DM» wies' er auf die Pflichten eines Misrachiften hin, die vor allem darin bestehen, sich ein Kaffee Kaisergjarte n am Opernplati " , Erstklassiges Familieu-Kaffee Jeden Nachmittag ron 4 bis 7* Uhr and Abend von - 8*/* Uhr ab ■O“, Künstler-BLonzert. gr Äafffee Ruhland Kaiserstrasse 56 Täglich erslhlaBBige. Kniserstrasae 56 " UnterhaUnngsmiiBlk •Einlagen. Clementine Soudhetmer f. A reiches jüdisches Wissen anzueignen, die hebräische Sprache zu beherrschen und dann in praktischer Palästinaarbeit. Zu allem wird in -er hiesigen Gruppe reichlich Gelegenheit geboten sein. In &fer anschließende» Diskussion wurde von verschiedenen Herren der Standpunkt -er Ägudas Jisroel vertreten!. . Zum Vorstand der Jugend gruppe wurden gewählt: Dr. Rabin, Dr. Ansbacher, Dr. Meyer; Fritz Gvitein, Bo rüste in; für die Mädchengruppe: Frl. Bing, Frl. Michaol, Frl. Rosenblatt. Wir erhalten über die Versammluiiif von einer Teilnehmerin noch den folgende» Bericht: . ,Am 3j. November fand' hier die Gründung einer Misrachi-Jugendgruppe statt. Die AusMrungen des jHaüptdozenteu, Dr. Rabin, dessen' Aufgabe es war, Mitglieder für dieses im Keime stehende Unternehmen zu.werben und der uns im wesenllichsten erklärte,, was/ivus miit dieser Gründung eigentlich bezwecken, - waren von dem Hauche echter Jüdischkeit getragen. „Tauroh hi ez chajim' war der erwärmende G.rundton seiner Rede. Eigentümlich fand ich dann nur, als es zur Arbeitsbesprechung kam, daß man das Thorastudium beiseite ließ. Wäre es nicht bedeutend zweckmäßiger gewesen, wenn man neben den reinen hebräischen Sprachstunden Tauro mit Raschiübersetzpng auf den Arbeitsplan gestellt hätte? Insbesondere möchte ich diesen Wunsch für die Mädchengruppe aussprechen. Und jungen Mädchen ist so selten von außen Gelegenheit gegeben, in das trefere Studium der Lehre, zu dem der Raschikommentar unfehlbar führen muß, einzrHringen, obwohl wir nicht minder darauf brennen. Zweifelsohne würde auch mit dem besseren Verständnis der Lehre die Liebe zum Lande wachsen, die Sehnsucht, auf dem geheiligten Boden unser Leben zu beschließen. Dies wäre nicht nur für uns Mädchen wesentlich, sondern, nachdem wir die Mütter, die Erzieherinnen der künftigen Generation barstellen sollen, nicht nur ein Fordernis, sondern ein Erfordernis unserer Zeit. ' , Ein durchdrungener Agudist sprach bei der Diskussion stine Ansicht dahin aus, daß es traurig sei, hier in Frankfurt schon die dritte Jugendorganisation ins Leben zu rufen, nachdem doch die Ziele der Vereine mit ihren Grundlagen so ziemlich die gleichen seien! Warum gedachte denn Redner nicht der im Judentum leider Gottes herrschenden Uneinigkeit? Steht bife Agudoh doch nicht auf einer Grundlage, die alle Richtungen der Orthodoxie umfassen kann. Doch noch ist es nicht zu spät. Mögten sich jetzt Männer finden, Persönlichkeiten, die endlich den Weg zum Bruderherzen in Liebe finden, die den größten Fehler der Orthodoxie, die Uneinigkeit, ausgleichen können und durch diesen Schritt das Gebot'der Tauroh: „Liebe deinen Nächsttn wie dich selbst!" zur .Ausführung bringen! Dann werden in unserem orthodoxen Judentum die sich bekämpfenden Richtungen aufhören, dann wird sich das Sprichwort „Einigkeit macht stark" bewähren. Schwankende werden durch diese Stärke sich festigen, Abtrünnige zurückkehren, dann werden wir in Wahrhaftigkeit imskände sein „das Land zu dem Lande zu machen!" (Aus dem Vortrage Dr. Rabins.) ' S. R.. sich.Pur kam ' di Bäreles du ihn; anderen Schnorr spicken i wie ein „Franzi „E, „und he ,.G 7 zur An! "Ääi abend d zog ben beten sh H'indels Außenw steigen. „Jontej wohl w kommen des S ä liche' Rebb A „W schon au „A> „Ar „Di „folglich Hin ihr an 5 sie ein fl nicht so die Für überlege von Pr! Sachen- und.Geh im Ein! Eines n werde ih die Post was sie „llug" s In ms der ihm enti Abc natürlick gleichfal! den Aus zn dem er das l gebens t Sott!? tnre bei zuloinktr G«r tu Ende den glei „Nr zegen. , Ein Idyll ist zerronnen, fein traumhaftes Glück zerrissen, fern junges, aber in der Verborgenheit schon reich blühendes Und sich iauswirkendes Leben hat Abschied von dieser Erde genommen. EÄ war erne geschlossene, feste Kraft in der mit 25 fahren Heimgegangenen Frau Nathan M. T. Sondeimer, Clementtne geb. Goldschmidt, eine Straft, die w-ußte und erreichte was sie wollte und daneben eine sie noch weit übersttählende lichte, sanfte Ausgeglichenheit, «ine zierliche, harmonische Ebenmäßigkeit und ein niächtiges zärtlichfes Fmjorgebedürfnis. Sie tat diesem genug an ihren Ellexn, an ihrem Gatten, der mit den tiefsten Sttängen «seiner Weichen, vornckimen Seele mit ihr verkettet war,.an ihren oufjauchzenden Stindern, denen sie heiter«, aufopferndfe Inbrunst widmett, und im trauten Verein mit ihrem Manne an tausenden von Bedürftigen, deren Nöte ihr wie die eigenen nahe gingen, die sie'frei von Ueberhebung und > Stolz mit reinem und jfeinem Mitleid betteute. Nun ist sie frühvollfendet uns dieser Welt, der Bergänglichkeü in die Welt der Ewigkett hinübergeschlummert. Aber sie hat diese Mell der Vergänglichkeit zur-Wckt. ihrer unvergänglichen Ewigkeit erhoben durch ihre Kindesliebe, durch' ihre feurige Teilnahme dn Mem Jüdisch-Hohens, Edlen und Reinen. Und wir rufen in tiefster Ergrisfenhett ihrem Manne, ihren Stindern, ihren Eltern — sie war ein Edelreis aus dem StammesS elitzG old s chmid t—- zu: „Gott, der die Gebeugten aufrichtet,'möge Euch ttösten inmitten des Restes der um Zion und Jerusalem Trauernden!" - M. .Sp. kommen' „Ur hm Utz Vckt sch öindel i nein M n Lüg st ü ifer Söh »W.. E >as Lek wdHir «n Vm Lchwetz, Den vas wü iatte» d olle, da oar er z oissfen ü ie -ns l «n andi!luftr<tz ragen, i uch heu ine Ä» ufschrie rttrnel; HuPan! un wer ntfernte orüber Frarrzestrtz. . Erzählung aus der böhmischen Judengasse von L. Kompert. - ' (Fortsetzung^; Natürlich war sie iü diesem-Zustande nicht.geeigüet. voi bü Ha M< rP.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.