Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 42 (1.11.1918)
- Date
- 1918-11-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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©eite 2 Frankfurter Israelitisches Famüienblatt. Kr. 43. Theodor Herz! wünscht jn seinem „Alt-Neu-Land" im «enerrichteten Zion pn Stelle des Salomonischen Tempels dem Friedenspalast mit der Mnffchrist: „Nil numani a me aliemim puto“. v * f Doch genug. Nicht dieses HM nnd nicht zwanzig solcher Hefte würden ausreichen,' üm den Universalismus der jüdischen Geistigkeit annähernd vollständig zu belegen, . . . Mit Naturgewalt bricht ein jnnd derselbe Geisteszug aus allen Kundgebungen der jüdischen Führer. . . . Ter Zionismus will, ich wiederhole es, diesen oft unorganischen, oft anarchischen, oft lebensfremden, wirklichkeitsfernen Strebungen desselben edlen Grundtriebes eine teinmt, eine auf organischer Dolksschichtung aufgebaute onsolidierung geben. . . Ob es erreicht wird, stjcht in Gitttes Hand." « Süddeutscher zionistischer Sruppenverbaudstag. Nürnberg im Oktober. Abu 13. Oktober fand hier der Süddeutsche Gruppenverbandstag statt. Der Vorsitzende der Nürnberger Ortsgruppe, Sk. Nuß bäum, eröffnete die Tagung, zu deren Vorsitzenden auf Seinen KoxschwLJacob Fr änkel- München gewählt wurde. Ms erster Referent sprach Dr. Nußbaum-Nürnberg über „Das Urbeitsprogramm des Gruppenverbands und der Ortsgruppen für 1918/19". Er führte ims, daß die Hauptaufgabe der Ortsgruppen in dem Wirken für Wlästina bestchen müsst. Jedoch sei der Standpunkt, daß das Galuthjudentum den Zionismus überhaupt nicht intmessiere, da es ja doch zum Untergänge verurteilt fei, zu verwerfen. Der Zionismus strebe danach, dst Verkörperung des jüdischen Wolksgedankens zu werden, somit müßten ihn jauch alle Fragen politischer, sozialer und wirtschaftlicher Natur beschüftigen, die das Galuthjudentum betrefstn. Es sti also z. B. weder die Mitwirkung bei der Bekämpfung be§ Antisemitismus noch bei ßAohlfahrtsfragen von der Hand zu weisen. Was nun das erste Arbeitsfeld der Ortsgruppe betreffe, die Einwirkung aus Außenstehende,^»» hätten öffentliche Vorträge für sich allein wenig Zweck. Er empfehlt einen Zyklus von «untereinander Innerlich zusammenhängqnden Referaten mit anschließender Diskussion vor einem geladenen Publikum zu veranstalten, von dem vorausgesetzt werden könne, daß es für die zionistischen Ideen empfänglich sei. Ein weiteres Mittel zur Einwirkung auf Außenstehende sti dst jüdische Presse. ,! Hinsichllich der zionistischen Ausbildung der Mitglieder verspricht sich der Referent wenig von einer Arbeit der Ortsgruppe selbst auf diesem Gebiete. Die Ortsgruppe «als politischer Verein sti genötigt, Leiche des verschiedensten! Alters, der verschiedensten Bildungsstufen und mit ganz verschiedenen jüdische» Borkenntnissen aufzunehmen. An diesem Umftnnb scheiterten gewöhnlich die Bestrebungen, die Ortsgruppen selbst zu Bmmnstaltern von Kursen usw. zu nwchtti. Die zionistische Ausbildung sei vielmehr Sache des persönlichen Zusammenschlusses sowst Sache der mit der Ortsgruppe zusammenhängenden Vereine — insbesondere von Jugendvereinen. Jacob Reich-München sprach über „Jugendatfieii". Das Hauptaugenmerk sei darauf zu richten, Pioniere für; Palästina .heranzubilden, tzen Widerstand, den die Eltern vielfach dem Gedanken der chebersstdumg nach Palästina entgegensetzten, überwinden zu helfen, und den jungen Leuten, dst nach Palästina gingen, in der ersten Zeit moteriül behilflich zu fein. . ... Der Rüustr hält es puch für wünschenswert, daß jeder Gruppenverband sich ein bestimmtes Gebiet oder eine bestimmte Kolonie in Palästina aussuche, dem er seine be- £ rudere Untersetzung angedeihen lasse, und wohin dann auch stjenigen, dst aus dem betreffenden Gruppenverbanbsgebiet «ach Palästina gingen, gesandt werden könnten, dmnit.ihnen das Emleben erleichtert werde. Skr Referent wies weiter auf dst große Bedeutung der körperlichen Ertüchtigung der Jugend und der Förderung der auf tiefem Gebiete wirkenden Jugendorganisationen hin, sowst auf die kulturellen Aufgaben, wst Schaffung Von Jugendgärten nnd Volks Heimen Und Abhaltung von wirklich fördernden Kursen. Alle diese Aufgaben könnten aber nur gelöst werden, wenn dst bisher meist gehandhabte Methode ' der Zufallsarbeit aufgegeben und jedem Mitarbeitenden 'ein bestimmtes Arbeitsgebiet zugewstsen werden List das er verantwortlich sti. i Die Mittagspause wurde zu Besprechungen zwischen be» Ortsgruppenvertretern benutzt, als deren Ergebnis der Vorsitzende bei Beginn der Nachmittagssitzung verkündete, daß der bayerische Gruppenverband durch Anschluß von Stuttgart in einen bayerisch-württemdergischen umgewandttt sei. In seinem hieran sich anschließenden Referat über dst politische Lage des Zionismus beleuchtete Drr Arthur Hantke-Berlin, der Vorsitzende der Z. D. f. D„ dst Aufgabe, dst der gegenwärtige Augenblick dem Zionismus stellt, insbesondere dst Aufgabe des Aufbaus von Palästina. Auch dst deutsche Judenheit müsst für dst Idee der nationalen Heimstätte gewonnen werden, und sie werde gezwungen sein» an der Schaffung dststr Heimstätte mitzuwirken, wenn sst nicht den Anschluß an dst übrige Judenhett verlieren wolle. Der Palästina-Gedanke habe in den letzten Jcchreu mächttge Fortschrttte gemacht, insbesondere muh unter der zionistischen Jugend Deutschlands, von der «n beträchtlicher Teil sich schon jetzt darauf vorbereitet, nach Palästina zu gehe». Nur genüge dst.perufliche Vorbereitnng nicht, es müsst dazu dst innere Vorbereitung! treten, dst dem deutschen Zionisten erst möglich mache mit den Zionist«! aus den Ländern der Mischen Masseusiedlung ta Palästina zu leben. T>a§ .Fehlen des jüdischen Inhalts wurde auch beim ersten Mischen Wollen idem deutschen! Zionisten in PMssina Myrchl große Schwierigkeiten bdretten. ' . ■! Mn der Diskussion beteiligten sich: Dr. E- Strauß- Münch«! und SW. Bam b erger-Nürnberg, welche die Frage der jüdischen Volksschule in Bayern besprachen, Willard-Stuttgart, der Reichs Vorschlag der Sonderkolonien als parttkularisttsch bekämpfte, Wolf»Gunzenhausen, der über seine Tättgkett für das Palästinahilfswerk berichtest, Stern-Wiesbaden, der ein Dankesvotum für das E. ,A C. beantragte (einstimmig angenommen!), Frl. Ellern-Mrnberg und Frl. Rosenblatt-Würzburg. In seinem Schlußwortberichtete Reich über die Heranziehung der Ostjuden in München, wo jetzt .ein ostjüdischer zionistischer Werten von etwa 160 Mitgliedern be- . stehe. x In den Porstand des Gruppenverbandes wurden ge; wählt: Fränkel, M. SHrvuß, Reich-München, Dr. Nußbaum, Tw. Bamberger-Nürnberg. und Will a r d - Stuttgart.' Die poluischeHetze gegen das Mische Volk. Die Prager „Selbstwehr" schreibt: ' »Die Polen begnügten sich nicht damit, den Juden im eigenen Lande das Leben unerträglich zu machen, sondern sst bilden auch im lAusland Zentren antisemitischer Propaganda. Aus Paris wird berichtet, daß eine Anzahl Juden, die sich freiwillig der polnischen Legion angeschlossen, sttt Juli 1917 in den Reihen der polnischen Legionäre gekämpft und sich vielfach ausgezeichnet hatten, zum Austtitt aus der Legion gezwungen wurde. In London verweigert das.polnische Natwnalkomitee den polnischen und den galizischen Juden die Ausstellung von Zertifikaten, dst ihre Befreiung von der Internierung erwirken würden. In der antisemttischen Pariser Zeitung,„Libre Parole" lesen wir einen Aufsatz von polnischer Seist, in welchem her Versuch gemacht wird, dst Entente gegen die Juden mißttauisch zu stimmen. Me Juden werden als Lermanophil bezeichnet und Instrumente der deutschen Politik genannt. Die Forderung einer nationalen Autonomst wird als ein Versuch, einen eigenen Mischen Staat im polnischen Staast zu bilden, zurückgüvstsen.! Ter polnische Verleumdungsfeldzug gegen das Mische Volk wird nicht verhindern können,, daß dst Entrüstung der denwkrattschen und freiheitlichen'Welt gegen ein Volk aufflammt, das im Namen der Freiheit und Gerechtigkeit an alle Völker appelliert, Millionen von Juden aber im eigenen Lande national entrechtet und unterdrückt. Me erschütternde Tragödie, dst sich in Polen abspstlt, wird die Juden der ganzen Welt zwingen, sich 'zu ein erGegenaktionzusammenL »schließen pnd die jüdische Politik in aller( Zentten veranlassen, an die gesittete Welt den Appell zu richten, mit der Ber» wirklichung der polnischen Freiheitsziele auch dst Befteiung der unter unerhörtem Muck lebenden jüdischen Massen Polens zu verbinden." ' Wo bringe» wir unsere Mische« Kriegs, beschädigte» unters Von Hermann Seckbach, Frankfurt a. M. 1 Ohne Zweifel ist dies eine der wichtigsten Fragen, dst uns b« Beendigung des Krieges beschäftigen wttd. Me Zahl der in Betracht kommenden Fälle ist groß, größer, als man ahnt; denn noch sind dst verwundet«^ pder erkrankten Krieger unseren Blicken entzogen und befinden sich in den Lazaretten der Etappe oder des Heimatgebietes. . - . r ' Unsere heiligste Pflicht muß es nun sein, den Heimkehrenden, dst ihr Blut und Gut dem Vaterland zum Opfer brachten, helfend zur Seite zu stehen. Um dies' aber verwttklichen zu können, müssen ohne Verzögerung bereits jetzt die nöttgen Schritte eingeleitet werden. Wer einigermaßen Bescheid weiß, dem ist bekannt, daß. dst jüdischen Krankenanstalten für dst Unterbringung nicht jausreichen, ist doch kaum für Zivilkranke genügend Platz. Wohin sollen aber dst noch längerer Pflege bedürftigen jüdischen Militärpersonen untergebracht werden? Hier heißt es, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Mit Liebe und Verständnis kann gar oft das scheinbar Schwierigste überwunden werden. lieber dst einzuschlagenden Wege möchte ich Vorschlägen, daß zunächst Organisationen aus allen Kreisen lauf allen größeren Plätzen gebildet werden, die sich ausschließlich der jüdischen Krstgsbeschäbigtenfürsorge widmen. Aufgabe dieser Fürsorge wird es dann sein, von Fall zu Fchll nach Möglichkett Hilfe darzubringen. Sollte sich eine alsbaldige Unterbringung in den Mischen Krankenanstalten, nicht immer erreichen lassen, .dann wird' eine Bttte — besonders an die jüdische Landbevölkerung — nicht ungehört bleiben. Manche Famllst auf dem Lande, di^ leider Angehörige dahingeben mußte, wird sich vielleicht bereit erklären, einen Kriegsbeschädigten bei sich aufzunehmen. Das Gute und Edle, das in einer solchen Tat liegt, wird vorbildlich für die Allgemeinheit wirken und zum Segen werde». I Aus aller Wett. Deutsches «eich. Aus dem Reichstag. v Aus der Reichstagssitznng vom 25. Oktober seien hier' folgende Worte des Mg. G!othein festgehalten: ,Me polnische Intoleranz ist bekannt. Sie haben die Juden unter den Polen zu leidet gehabt und zu leid«»! Das beste Beispiel liefert Galizien . Tort sind die Verhältnisse auch in kultureller Hinsichtviel« fach noch schlimmer als in RussischPolen, und deshalb sollten die Polen auch dankbar sein für das, was Deutschland für sst geleistet hat. Polen sollte auch nicht jedes nachbarliche Zusammenleben mit Deutschland ablelMn; denn es fehlt den Polen wegen des staatlichen Verfalls vielfach an Kräften zum Aufbau des. Staatswesens. Polen ist auch ein Eroberungsstaat durch und durch gewesen, und die Grundbesitzerschicht sitzt ja noch in den früher erobertes Gebieten. Diese Eroberungsanffassung ist auch heute noch vorhanden, das zeigt dst Behandlung der Juden bis in dst letzten Monate hinein. Sogar mit Pogromen hat man gedroht, und in Galizien haben wir in den spezifisch polnischen Gebieten Judenpogrome. Für jeden Juden in der deutschen Ostmark wäre es geradezu schauderhaft, wenn er wieder zuPÄlen kommen sollte." Pole«. Warschau. Sa« Lehrerstreik Ter ,Hajnt" berichtet, daß Unterhandlungen zwischen der Gemeindeverwaltung und den streistnden Lehrern der Gemeindeschulen stattfanden. Die.Verwaltung habe dst * sofortige Wiederaufnahme der Arbeit verlangt und Besserungen der wirtschaftlichen Lage zngesagt. Dst. von den Lehrern gestellten Forderungen könnten jedoch nicht im ganzen Umfange erfüllt werden. Die Vertreter der Lehrer erllärt«! demgegenüber, daß eine Teuerungszulage von 100 Prozent' des Gehalts ihre Minimalforderung sei. Darauf seien dst Unterhandlungen abgebrochen worden. > Warschau. Zu de« Pogrome«. . Die Mischen Blätter melden, daß das Ministerium sich an die jüdische Gemeindeverwaltung mit der Bitte gewandt habe, ihr das Material zuzusstllen, das über dst Pogromhetzen in Warschau und dst Straßenexzesse gesammell worden sei. Tie Gemeindeverwaltung habe bereits dem Ministe, rium eine Reihe von Protokollen zügphen lassen. Me Zeitungen geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Regierung die nöttgen Maßregeln zum Schutze der Mischen Bevölkerung ergreifen werde. — Auf der letzten Vorstandssitzung des jüdischen Kstin- Händlervereins, der ungefähr 1000 Mitglieder umfaßt, wurde einstimmig beschlossen, in 'Anbetracht der blutigen -Ueberfälle auf Juden, den Handel auf dem Kerceli-Platz »icheher wieder aufzunehmen, bis dst Verhältnisse sich gebessert haben. Griechenland. Im „Echo de Bulgarie" führt ein jüdischer Publtzist lebhafte Klage über dst Bedrückung seiner Volksgenossen in Neu-Gri^enland durch dst Regierung Venizelo's, dst den Juden in Saloniki ihre Treue für König Konstantin nicht vergessen könne. Ihre wirtschaftliche Betätigung werde eingeschränkt; nach dem großen Stadtbrande seien sie durch Regierungserlaß als ihres Grundeigentums verlusttg erllärt worden; endlich würde auf Juden Jagd gemacht; durch Einsperrung hätten sst gezwungen werden sollen, fteiwlllig ins Heer zu trestn, bis 300 junge Juden sich-ins ».Grvßrabbinat geflüchtet und der Großrabbiner durch kräf. ttgen Protest menschlichere Anwerbnngsformen für Freiwillige durchgesetzt hätte. Aber dst damals ausbrechenden Epidemstn hätten dann lAnlaß zu „hygienischen" Nachforschungen in den Häusern geboten, bei denen man junge Juden, auch Kranke, aufgegriffen und in die Kasernen geschleppt habe. Glücklicherweise sei man ebenso gegen Juden neutraler Staatsangehörigkeit vvrgegangen, so daß der Grvßrabbiner abermall einschreistn und diese Hausbesuche habe abstellen können. Nach dem Kriege würde man auf die Vorgänge zurückzukommen haben. Zionistische Nachrichten. Wie«. Am 20. Oktober fand hier eine Reichs« kvnf.erenz der zionistischjenOrganisativnen Oesterreichs statt. Sie beschloß, einen jüdischen Rationalrat einzusetzen, welcher .aus den jüdischnationalen Reichsrats-und Landtagsstbgeordneten und Mlegierten aller nattonaler Portestn besteht. Mefer jüdische Nationalrat hat die jüd. Notionalversammlung vorznbereiten, bll zu deren Zusammentritt er dst einzig legitimierst Vertretung der Mischen Nation ist. Das Exekutivkomitee der österreichischen Zionisten wurde all vorbereitender Ausschuß für die Mrchführung der Beschlüsse bestellt. Die Reichsratsabgoordneten, Strauch er und Reizes wurden aufgefordert, den parlamentarischen Nationalrat zu konstituieren. - Haag - Das Jüd. Korrespondenzbüro berichtet: In Nachahmung des Beispieles, das die russischen Zionisten gegeben hatten veranstaltete die Federation der Zionisten vus Belgien in Scheveningen eine Palästina- Woche. Mn Mitstlpuntt der Woche blldete eine Palästina- Ausstellung im!kurhaus. Do. Herz, der Präsident der Federattvn, wies in seiner Eröffnungsansprache Ms dst Notwendigkeit hin, in dem historischen Augenblick, den jetzt das jüdische Volk durchlebe, dst Propagajnda für den zionistischen Gedanken mtt erhöhter Kraft weistrznführen. Ferner hielten der Präsident des holländischen Zionistenbundes, N. de Lieme, der Präsident der Haager Jsraelittschen Kultusgemeinde, Franzis Berenstein, der Präsident der Haager zwnistischen Ortsgruppe, M. David Cohen nnd das Mttglied des! -großen iAktionsVomttees der Zionisten-Organisation, Jean Fisch er, Ansprachen. Me Palästtnaausstellun g gab eine gute Uebersicht über die zionistische Propaganda, dst lkoljonisation und dst Leistungen der zwnistischen Institute in Palästina. Insbesondere konnte man die Organisation, Propagandamittel, Zrek und Wirksamkeit des jüdischen Nattonmfonds aenau kennen lernen. Jüdische Zeitung«! aus allen Teilen der Wdlt,