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Neue jüdische Presse · 1918-09-20 · Heft 37 (20.9.1918) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 37 (20.9.1918)
Date
1918-09-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Nnlnrsurrer LfraelUlfkyes gamütenbiott. Nr. 37. menden nationalen Bewegung entspringt dem Mangel an Selbstvertrauen und dem mangelnden Verständnis der Wedeutuug dieser Bewegung fiir die Erhaltung des Judentums. Wenn. die Führer der „AguLas-Jisroel"--Organisation wirkliche Führer sind, dann werden sie die zionistische Bewegung' nicht bekämpfen, - sondern chre beste Kraft daran .setzen, sie mit dem Sinaijudentum zu verbinden. Zur Krage -er Mische» Rückwanderer «ach Pole». In einer» Artikel der „Jüd. Rundschau." vom 23. Aug. isst u. a. die Behauptung ausgestellt, daß jüdische Rückwanderer nicht nach Polen zurückgelasscn werden. Tiefe Behauptung ist unrichtig. . Alle Personen, die vor dem Kriege ihren Wohnsitz im Generalgouvernement Warschau hatten, dürfen, von ganz besonderen. Einzelfällen abgesehen, in ihre alten Wohnsitze zurückkehren. Unterschiede, die ans der Konfession, oder Nationalität der Rückwanderer beruhen,' dürfen nicht gemacht werden. Es sind auch schon in sehr großer Anzahl Juden, die während des Krises ausgewandert oder von den Russen vertrieben worden waren, in ihre alten Wohnsitze znrückgekehrt. Auch das polnische Ministerium des Innern hat auf eine Anfrage erklärt, i^aß die voii ihm ernannten Rückwanderungskommissare keinerlei Unterschied nach Kvnfessivn^oder Natwnalität machen dürfen. Tic Rückwanderer müssen vor dein Ueberschreiten der Grenze ' wegen der Seuchengefckhr einige Zeit in einem QuarantänÄager zubringen. Falls die Aufnahmefähigkeit eines einzelnen Qnarantänelagers zur Aufnahme der angekommenen Rückwanderer nicht ausreicht, ist bestimmt, daß zunächst Landwirte, dann die Intelligenz, mit besonderer Bevorzugung der Merzte, sodann Witwen und Waisen vor allem in das Quarantänelager ausgenommen werdgn sollen. Es müssen selbstverständlich bei der Organisation der Rückwanderung jdie wirtschaftlichen Bedürfnisse des Landes berücksichtigt werden. Es mag sein, daß, wenn in Einzelsällen bei besonderem Andrang die Aufnahme in ein Quarantänelager in der oben geschilderten Reihenfolge erfolgen mußte, bei den nicht Landwirtschaft treibenden jüdischen Rückwanderern Mßstimmungen und falsche Vorstellungen entstanden sind. Es beweist aber die große Zahl der jüdischen Rückwanderer, daß bei der Rückwanderung! in das Generalgouvernement Warschau' konfessionelle Unterschiede nicht gemacht werden. Wenn. Zweifel entstehen, ob Rückwanderer vor dem Kriege in Polen ihren Wohnsitz hatten/ dann werden die Gesuche durch die zustäkibigen Stellen in Warschau geprüft. Auf Gruüd dieser Prüfung ist ebenfalls einer großen Zahl von jüdischen Personen die Rückwanderung gestattet worden. Andererseits kann aus begreiflichen Gründen Personen, die vor dem Kriege ihren Wohnsitz im Generalgouvernement Warschau nicht hatten, die 'Rückwanderung nicht gestattet werden, gleichgültig, welcher Konfession sie angeboren. A , Znm jüdische» Erziehertag i» Berlin. Vcn Lehrer Adolf Rothschild-Achim- Bremen. Zu den einzelnen Verhandlungsgegenständen auf dem jüdischen Erziehertag, der ant1 1. September in Berlin stattgefunden hat, seien mir folgende Bemerkungen gestattet: ' Zunächst möchte ich mein Befremden darüber zum Ausdruck bringen, daß eil« solch-wichtige Tagung vorher nicht öffevllich bekannt gegeben wird. Ganz ohne Frage hätte sich die.Beratung durch die Teilnahme vieler Interessenten noch fruchtbringender gestaltet. Zn den Ausführungen Kirch st einer, die allerdings nur auszugsweise wiedergegeben sind und kein völlig klares Bild ergeben, sei mir folgendes zu sagen gestattet: Dem Referenten ist darin ohne weiteres recht zu geben, daß die Familieneiner Anstaltserziehung vorznzichen ist. Es ist nur die Frage, vb sich genügend geeignete Pflegeeltern finden, werden. Eine gute Anstaltserziehung ist immer noch einer schlechten Familienerziehung vorzuziehen. ' > Kirchstciner glaubt, durch die» Schaffung geeigneter Pflegestellen ans dem Lande, eine Abwanderung von der Großstadt herbeizuführen; kleine Gemeinden, die heute nicht mehr in der Lage sind, ihre Rabbiner und Läßrer zu besolden, könnten dann wieder lebensfähig werden. Ist das nicht naiv gedacht? Wie will der Referent durch die Unterbringung solcher Fürsorge bedürftiger Kinder eine gesicherte Besoldung' der Rabbiner und Lehrer gewährleisten? Wie will er durch diese Kinder Gemeinden und Schulen erhallen können? Auch das ist eine nicht .gaitz richttge Auffassung, wenn der Referent glaubt, daß die Kinder sich -durch das bloße Verbringen der Jugendjahre auf dem Lande für den Beruf eines Lcmdwirts und Handwerks mit Sicherheit entschließen würden.' Wenn diese Annahme richttg wäre, dann müßten ja viele ans dem Lande lebende Inden und deren Kinder. sich diesen Berufen gewidmet haben. Aber bekanntlich gehören die Juden ans dem Lande fast ausschließlich dem Handelsstande an. Die Jünglinge, die bislang diesen Berns ergriffen haben, stammen zum größten Teil aus Großstädten, und viele von ihnen haben * sich nach beendeter Lehrzett aus den verschiedensten Gründen doch dem HandeEpande zugewendet. Wenn man die Pflegestellen bei den in kleineren Gemeinden amtierenden Lchrern errichten will, so ist das sehr löblich gedacht, aber vb sich das praktisch so ohne weiteres durchführen läßt, vb sich Lehrer, die geeignet, und gewillt sind, Kinder aufzunehmen, in genügender Anzahl finden werden, möchte ich bezweifeln. 1 ' Sonitätsrat Tr. Feikchenseld befürchtet, daß die geplanten Pflegestellen für viele Lehtjer nur eine Einnahmequelle darstellen würden. Dieser Gedanke läßt Verschieber« Auffassungen zu. Glaubt er, daß durch diese nei« Einnahme die Lehrer zu üppig werden möchten, oder glaubt er, daß sich Pflegestellen finden müßten, die ohne jeglichen Verdienst solche Kinder pnfnehmen sollen? Man sollte doch nicht wieder das Opfer gerade von dem Lehrer verlangen. Das Projekt der Berliner Gemeinde dürfte nach meiner Ansicht keine durchgreifende Abhilfe bringen. Es muß in Frage gestellt werden, ob es richtig ist, die Leitung eii«s solchen Pflegeheims einer Lehrerin zu übertragen: denn diese bürste nicht nur Lehrerin und Erzieherin, sondern müßte auch in wtttschaftlicher Hinsicht für die Leitung befähigt sein, was man nur in ganz vereinzelnen Fällen vereinigt finden wird. Für solchen Posten müßten geeignete Persönlichkeiten besonders vorgebildet werden. Das Angebvit einer Posener Gemeinde, ein Heim tzur Erhaltung ihrer Schule errichten lassen oder besser ausgedrückt — dulden zu wollen, will gar nichts beweisen. Abgesehen davon, daß sich daraus noch nicht so ohne weiteres folgen läßt, daß auch andere Gemeinden diesem Beispiele folgen werden, muß auch an die Kehrseite gedacht, müssen an die sich daraus ergebenden Konsequenzen gedacht werden. Biele jüdische Familien in kleinen Gemeinden mit öffentlichen . jüdischen Volksschulen werden ihre Kinder aus der jüdischen Schule herausnehmen, weil sie ihre Kinder mit Fnrsorgekindern der Großstadt, nicht zusammen unterrichten lassen wollen. Tann iväre erst recht die Existenz der. Schule in Frage gestellt. Tie Gemeinden werden sich bedanken, die hohen Lasten zu ttagen und die Schule für fremde Kinder zu erhalten. Ein ähnliches Bild finden wtt ja auch heute schon in Großstädten. Man trägt lieber die Kosten des Privatunterrichtes, als daß man die Kinder in die Religionsschule schicke. Und warum? Klassenhaß. Und was ver- 'steht man Unter Nächstenliebe in solchen Kreisen? Und wie denkt man sich die Wirkung solchen Erlebens auf unsere Kinder? Das sind ungesunde Zustände, die die Zukunft des Judentums sehr in Frage stellen. Aus den Verhandlungen habe ich den Eindruck gewonnen, daß die Schulen in llcincn Gemeinden der Lehrer wegen "erhalten werden sollen. Gemeinden und Schulen sollen um ihrer selbst, um der Kinder, um des Judentums willen erhalten werden. Im anderen Falle müssen sie eingehen, denn Lehrer in solchen Gemeinden und solchen Zwergschulen, sein zu müssen, ist wahrlich kein verlockender Posten. Zum Schluß lyöch'te ich der Gründung von Kriegerkinderheimen, über die ich bereits in dieser Zeitung schrieb, das Wort reden. Auch der Mittelstand im Judentum bedarf der Berücksichtigung. In den von mir gedachten Heimen müßten Kinder aller Stände Aufnahme finden. Das Gefühl der Gleichberechtigung mntz in der Kinderseelc geweckt und gepflegt und darf nicht durch den Klassenhaß vergiftet werden. Ein Heim dürfte nicht mehr als 30 Kinder beherbergen, müßte familiären Charakter tragen, hätte also die Familie zu ersetzen und würde somit den auf dem Erziehertag zu tage getretenen Fcrderungen entsprechen. Um eine bessere Verpflegung zu sichern, müßten solche Heime mit landwirtschaftlichen Kleinbetrieben verbunden werden. Bei Haltung von 3 Kühen, .einigen Ziegen, 50 Hühnern und bei der Bewirtschaftung von etwa 15—20 Morgen Ackerlandes wird der Bedarf eines solchen Heimes gedeckt werden können. Auf ällc Fälle müßten sie Unabhängig von der Gemeinde bleiben. Zionistische Nachrichten. Wien. Jsak Schwadron aus Zloczow, einer der ältesten und angesehensten Zionisten Galiziens, ein Mann, der streng orthodoxe Lebensführung und jüdischnationales Empfinden in geradezu vorbildlicher Weise vereinigte, ist hier — 70 Jahre alt — verschieden. Auch sein Sohn Dr. Abraham Schwadron ist ein bewährter Zionist. Aus aller Welt. Deutsches Reich. verlhl. Die Vertretung des Judentums im Herrenhaus. Ter Verband der deutschen Juden hätte in einer Eingabe vom 27. Jan. dem Abgeordnetenhaus den Antrag unterbreitet, daß in dem Gesetz über die Zusammensetzung des Herrenhauses eine Vertretung des Judentums durch Borschlagsrecht festgelegt werde; die Regierung hatte lediglich eine Berufung ans Grund königlichen Vertrauens versprochen, während die .evangelische und katholische Kirche ihre Vertreter auf Grund von Präsentation in hie Erste preußische Kammer entsenden sollen. Ta das Abgeordnetenhaus dem Antrag nicht stattgegeben hat, haben der Zentralvercin deutscherStaatsbürger jüd. Glaubens und der De u t s ch - I s r a l. Gemeindebund Eingaben an bas Herrenhaus, das Abgeordnetenhaus und das Preußische Staatsministerium gerichtet, die die Petition des Verbandes der deutschen Jude» unterstützen sollen. In der Eingabe des Zentralvereins heißt es, daß der Verein einer Gewissenspflicht folge, wenn er in letzter Stunde seine Stimme erhebe, um den Antrag des Verbandes der deutschen Juden zu unterstützen. „Unter unseren Glaubensgenossen herrscht eine berechttgte Erregung über die Behandlung der jüdischen Glaubensgemeinschaft in den Beratungen und Entschließungen des Abgeordnetenhauses. Mit Recht gewährt die Gesetzesvorlage den Mächten des religiösen Lebens ein Borschlagsrccht für das Herrenhaus. Hierbei darf die jüdische Glaubensgemeinschaft, die Mutter «Üler Kulturoeligionrn, nicht unbeachtet bleiben. Es ist , nicht ausreichend und entspricht nicht, der Bedeutung der jüdischen Glaubensgemeinschaft, wenn die Königliche Staatsregierung die Berufung von Juden kraft Königlichen Vertrauens in das Herrenhaus in, Aussicht gestellt hat. Die jüdische Glaubensgemeinschaft muß in^deni Gesetz als vollberechtigte Macht des religiösen Lebens "anerkannt werden." Unabhängig davon, daß zurzeit kein einheitlicher Vvrschlagskörper für die jüdische Glaubensgemeinschaft bestehe, müsse schon jetzt im Gesetz das Borschlagsrecht festgelegt werden. I» der Eingabe des De nt sch-Israel. Gemeindebundes wird ausgeführt: „Hier handelt es sich um ein Grundgesetz des preußischen Staates; um die verfassungsmäßige Festlegung der Rechte der verschiedenen Bekenntnisse für ewige Zeiten. Hier darf schon aus . grundsätzlichen Erwägungen, ans denk einfachen Gebote der Gerechtigkeit heraus, wenn die Mächte des rellgiösen Lebens, die auf eine gesetzliche' Vertretung Anspruch haben sollen, genannt werden, die jüdische Religionsgemeinschaft nicht ansgeschaltet werden. Bloße Erllärungen der Königlichen Staatsregierung, so dankenswert diese an sich auch sein ^mögen, bieten keine Gewähr für die Zukunft und die Vertröstung der jüdischen Religionsgemeinschaft hierauf bietet keinen Ersatz für die gesetzliche Vertretung."' Pole«. So»L. Bo» der jüdische« Gemeinve. In der letzten Sitzung' der jüdischen Gemeindeverwaltung wurde beschlossen, die Prüfuirgen für Lehramtskandidaten der judaistischen Wissenschaften an den jüdischen! Elementarschulen auf den 11., 12. und 13. September anzusetzen. » Es wurde zur Kenntnis genommen, daß die Rachtragsliste für die Gemeindesteuer in der Höhe von 45,526 M. von, den Behörden bestätigt worden ist. 1 Sodann wurde eine Verfügung des polnischen Schulinspektors zur Kenntnis genommen, wonach bis zur allgemeinen Regelung über die Qualifizierung der Lehrer für hebräische Sprache and Religion als zuständiges Organ zur Ausstellung von Zeugnissen für die jüdischen Religionslehrer nicht der Rabbiner, sondern die Prüfungskommission bei der Gemeinde ist, die unter Teilnahme' des polnischen Schulinspektors joder seines Vertreters wirkt. Zum Schluß wurde die Abrechnung für August, die Einnahmen von 103,820.35 M. und Ausgaben von 75,937 Mark ausweist, bestätigt. Tie wichtigsten Einnahmeposten sind: Gemeindesteuer 56,752 M., für Plätze auf dem Friedhof 14,785 M., Plätze in der Synagoge 5019 M. u. a. Ausgaben: Gehälter des Rabbinats, der Kanzleibcamtcn u. a. 11,810 M., Jnftandhällung des Friedhofes 13,127- Mark, Unterhalt des Jrrenasyls 8547 M., Kostkindcrpflege 2205 M., Unterhalt des Kinderheims der Gemeinde 5777 Mark, Unterstützungen 2745 M. u. a. — Ter Schulinspektor der Stadt Lodz teilte der jüdischen Gemeinde mit, daß bei der Konzessionserteilung an Chederschulcn und Bestätigung der Chederlehrer ausschließlich die Atteste der Prüfungskommission bei der jüdischen Genieinde berücksichtigt werden. Der Krieg »nd die Jnven. Bamberg. BizefeldwebelHermannGoldschmidt, Sohn des Restaurateurs Jos. Goldschmidt, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, wurde zum Leutnant befördert und ihm das sog. Militär-Verdienstkreuz 2. Kl. verliehen. Breslau. Leutnant Walter Friedlaender erhielt das Eis. Kreuz 1. Kl. Stabsarzt Dr. Peiser-Ostrowo starb als Opfer seines Berufes auf dem südlichen Kriegsschauplatz. Göppingen KartB eit wurde zum Leutnant befördert. Suhl i. Th. Gustav Levy wurde zum Leutnant befördert. Gelseokirchen Bizefeldwebel Alfred Kaufmann, Sohn des Hauptlehrers Kaufmann, Offiz.-Stellvertr. Seminarlehrer Max Hey mann-Münster, Sohn non Hartvch Heymann, hier, und Leutn. Walter Kronheim, Sohn von Arthur Kronheim in Eickel, erhielten das Eis. Kreuz 1. Kl. Wie». Blochs Wochenschrift verzeichnet folgende Auszeichnungen an Juden: 1 Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, 5 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 7 silb., 35 bronz. Signum laudis, 34 gold., 29 silb. Brrdienstkreuze. Generalstabsarzt Dr. Gustav Weil wurde mit dem Ehrenzeichen 1. Kl. vom Roten Kreuz mit der Kriegsdekvration und Generalstabsarzt Dr. Salomo» Kirchenberger Mit dem Ster» und der Kriegsdekvration zum Komturkreuz des F«anz Josef-Ordens ausgezeichnet. Liüe. Armeerabbiner Dr. I. Levy erreichte durch Tagesbefehl, daß den jüdischen Soldaten der 6. Armee zu den hohen Feiertagen Urlaub nach Lille gewährt wurde. Eine große Anzahl Kameraden folgten der Gnladivng. Ja, liebe Leser, wenn es heißt, in Lllle wird das Rauschhaschonosesr gefeiert, dann sind wir von unsernr Raw schon vorher überzeugt, daß er uns vom Guten das Beste bietet. Das Fest wurde am Vorabend durch das übliche Mariwgebet eingeleitet. Nach allseittgem „Leschono-Täuwo- Tikvsewn-Wnnsch" wurde nach dem Heim abmarschiert, wo die Verpflegung stattfand. Groß war die Freude, strahlende Gesichter konnte man überall erblicken, für. das was. geboten wurde. Die Verpflegung war während ganz Jontof reichlich und gut, und es konnte jeder vollauf befriedigt sein. Unsere Gottesdienste nahmen ebenfalls einen schönen Verlauf. Eine große.Aufgabe hätte Rabb. Dr. Levy unter dev Hilfe seiner treuen Mitarbeiter glänzend gelöst.

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