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Neue jüdische Presse · 1918-09-06 · Heft 35 (6.9.1918) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 35 (6.9.1918)
Date
1918-09-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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entfalten, um 100,000 Aiitglieder zu gewinnen, die durch eine progressive Selbsthesteuerung die -Gesamtsumme von 3gO,OÖO -D«mar jährlich.^Mso im- Durchschnitt 2 Dollar pro Kops, aufbringen svlleir. Ferner wurde ein Antrag angenommen, eine Aionatsschrift „The Jewish Coniniunal Review" hcranszngcben. ' Sehr bezeichnend ist die Resolution, sobald die Kriegsumstände cs gestatten, auf die Einführung einer fünftägigen Arbeitswoche in "den Industriezweigen hinzuwärken, in denen das - jüdische Element überwiegt. Wie bekannt, wird in Amerika in den Industriebetrieben Samstag nur vormittags gearbeitet. Run hat vor einigen Jahren unter der jüdischen Bevölkerung eine Bewegung für die Einführung einer zweitägigen Arbeitsruhe, d. h. für die Abschafsimg der Samstagsarbeit bei entsprechender Verlängerung der Arbeitszeit an den Wochentagen, eingesetzt. Diese Bewegung ging ursprünglich von orthodoxen Kreisen aus, die um die Heilighaltung des Sabbats besorgt sinh. Sie fand aber auch zahlreiche Anhänger in den anderen Klassen der jüdischen Bevölkerung, die sich ihr aus nationalen und sozialen Motiven anschlossen. Der Kriea «ud üie Jude«. Frankfurt a M uDr. Gers"« Lanae. Direktor der Rcäflchule „der Israelit. Religions'geselWaft, erhielt das Kricgsverdieustkreuz. Kranküli't a. M Julius Westbeim-Sommer erhielt zum EisernenIKrenK das Militär-Sanitätskreuz anr Bande der.Tapferkeitsrnebaillr. Mendel Apclt, Sohn des verstorbenen Lehrers an der Realschule der Jsr. Rcligionsgesellschaft, fiel auf dent westlichen Kriegsschauplatz. Er war ein hoffnungsvoller, strebsamer junger Mann, der treu nach den jüdischen Traditionen seines Vaterhauses lebte. Das Frankfurter Israelit. Familienblatt verliert!iir ihm einen larrgjahrigen geschäftlichen Mitarbeiter. Albert Gvldschnridt, Sohn von Salli Goldschmidt, Grünestraße 17, «erhielt das Eis. Kreuz. Bertvld Bachrach, Friedberg'erlandstr. 28, Mitinhaber der Firma Bachrach u. Rapp, wurde mit der B e r - dienstmedaille ausgezeichnet. Arthur Moses, ^>hn von Frau Israel Moses Wwe., Sandweg 32. und Richard Kahn. Sohn vott Sally Kahn, Theobaldstraße 2. erhielten das Eis. Kreuz. V»«knr. Mzekelbwebek Marcus Lebmanu, Sobn des «chriWelststs Oscar' Lehmann, bisher Eis. Krenz 2. Kl. nnb Hess. Tapferkeitsmedallle, erhielt das Hess. Kricgsehrenzeichen in Eisen. 9*nttn. Osiizierikellvertreter Willi Feldmann, Dr. A. Samuel von bier und Dizefeldwebel LI r t hur Boden he imer aris 'Saarbrucken-Brebach erhielten das Eiserne Kreuz 1. Kl. > BuravretipoL. Aron Hirlchmann, Lebreran btt israel. Präparandenschule, siel als Leutnant im Westen. &«mftnra. Dem Lederorostböndler 9t Sauf mann ivnrde das Bcrbienstkreuz für Krkrgshilfe verliehen. . ' . Aapenburg. .Dem LebrerL. Straust.wurde in Anbetracht seiner selbstlosen Mtarbeit auf allen Gebieten der Kriegshilfe das B e r d i e n st k r e u z verliehen. Me» BlnLs „Oesterr Wochenschrift" verzeichnet folgende Auszeichnungen a» Juden: 1 Orden . der Eis. Krone 3. Kl., 1 Ritterkreuze des Franz Josef-, Ordens, 9 Militärverdienstkreuze .3. Kl . 13 silb., 20 bronz. Signum laubis, 36 gold., 20 silb. Berdienstkreuze. Psrki«tr*e» «. fleht* Warlitt Rabbiner Dr R osenzw-i g i A bat ein im Manuskript 'abaeschlojsenäs Werk „Wassoretische Studien", hinterlassen. ' Dr. Tänbler ist ans dem Lehrkörper der Lehranstalt für die Wissenschaft des' Judentums ausgetreten. Berlin. Anläßlich des 80 Geburtstaa-sfeiner Mutter stiftete Fabrkkaut Otto Levh. Berlin-Nikolassee, seiner Vaterstadt Malchow (Mecklbg.) 10,000 M. für wohltätige'.F wecke. Der Komponist Dr. .Bo gum il Zeplcr verschied iw 61. Und der Goethesorscher Tr. Max Morris im -59. Lebensjahre. Offenboch o. M. l. Sevt. Heute nackt entschlief im Alter von nahezu'72 Jahren Frau Elise Dev ries, die langjährige Vorsitzende unseres Frauenvereins und unserer Ebewra Kadischa. Sie' war eines der verdienstvollsten Mitglieder unserer 'Gemeinde und stets zur Stelle, wenn es galt, Not zu lindern, so datz unser: Armen durch ihren Heimgang 'einen großen Verlust zü beklaaen baben. «resfou. Am Oderuler gerirt ei" Knabe ins Master. Tie Mutter wollte ihren Jungen retten, brachte sich aber dabei selbst in Lebensgefahr, und versank ebenfalls in der ^Untiefe. Tas Töcktcrcken eilte der Mutter zn Hilfe und auch über ihm scklnoen die Welten zusammen. Ter des .Weges kommende Armieru nossoldat Ernst Rockocz entleligtc sich der- Oberbekleidung und machte sich an die Rettung der drei Verso neu: auch ein vorüberkoinmeiider Schlevvdamvier steuerte ans die Bnk-ne rn. und beteiligte' sich -ain Rettungswerk. Den vereinten Bemübunoen. an -denen sich «nick der Bizeieldwebcl Anders aus Dresden, der hier zu Besuch weilt, beteilinte. gelang es schließlich, alle drei Menschen Uns dem nasien Element ans Land zu l-rinqen Kind-ins Leben ziiruckrurUfen. Rochocz wurde mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet. Loyz Adolf Dobrnn ick». ist 'in Alter von 72 Jahren plötzlich gestorben. Die Familie Dobranickr zählt zu den ältesten iüdiscl-e» Familiendie sich in Lodz ansässig gemacht bäbenl Vielilirer Mitglieder waren znnl Wolke der Stadt tätiä. Der ie^t v-rstorl>ene oldnl-f Tobrapicki war indrrsgng fii'-rtov K-?- Srebi«- vereins der- Stadt Lodz.- eiirm-s Mitglied der indischen Gemeindeverwaltung sowie Mitglied verschiedener Kommissionen in der ehemaligen städtischen! Verwaltung. In der Stadtverordueten-Versaurmlung gehörte er ber jüdischen Fraktion an. ' . Frankfnriber Berichte. Jubiläum der Synagoge UnterftntzW und 351-hriges Cantoreü-JubtlSum. Unter herzlicher Anteilnahme Deitcster Kreise der ganzen Gemeinde gestaltete sich die Festseier, die am letzten Schahbos in der so idyllisch gelegenen Synagoge Unterlindau anläßlich des '25jährigen Besteheiis stattfand, zu einer erhebenden, zu einer währen „S im - chöh schel Mizwoh". Tie Synagoge, festtäglich geschmückt und bis auf den letzten Platz gefüllt, offenbarte sich vom neuem als «ein „Mikdosch mead" unserer westlichen Stadt, wie solches die unvergeßlichen Gründer derselben erhofft -und ersehnt hatten. Aus kleinen Anfängen heraus entwickelte sich die Synagoge innner mehr zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens, das in dem schlichten, altüberlieferten Gottesdienste eine feste Stütze fand. Uni die Weihe flies Gottesdienstes hat sich seit.Bestehen der Synagoge deren Kantor, P. Klibansky, große Verdienste erworben. Es war daher eine Freude zu sehen, welch' zahlloser Aufmerksamkeiten er sich anläßlüh seines Jubiläums crfrenän konnte. In meisterhafter Weise schilderte Räbb. Tr. Horovitz in seiner Festrede Herrn Klibansky als einen Mann tiefster Religiosität und unermüdlichsten Fleißes, der wesentlich zur Blüte des Gotteshauses beigetragen hat. Ter Vorstand der Synagoge ließ durch Herrn Naftali Fromm seine Glückwünsche im Hause des Jubilars überbringen. Atit größtem Eifer ibensüht sich als eine Säule aus ferner Zeit seit Bestehen der Synagoge Herr I n l. C a r l cbach um die Interessen der Shimgvge und der Religionsschulc, die in «einer Adresse ihren Tank znnr Ausdruck brachte. So bildet die Synagoge Unterl'iiibau eine willkommene Ergänzung der jüdischen Einrichtungen im Osten unserer St«rdt. Ter, Rückblicks auf die derflosscucn 25 Jahre lvird ein Ansporn tzu -weiterer positiver Arbeit sein und bleiben. ,Attmisrach wead waariw meh'uloll schein haschew." AgudaS JtSrpelgruppe. In der von der Agndas Jisvoel Ortsu. Jugcndgrutzpr eiuberufenen Trauerversammlung' sprach Räakteür S. Sckachuowitz über das Wesen und Wirken des .verstorbenen Rabbi Chajim S'oloweizik und' fand eine aufmerksame Zuhörerschaft in den in großer Zahl erschienenen Mtgliedern der Jugenbgruppc. Nur schwach vertreten war. indessen die Ortsgruppe, was deshalb '.vermerkt sei, well sich Ihieraus auf eineu bedauerlichen Mangel an Interesse für unsere östlichen Bruder und deren überragende Thoragrößen schließen läßt. Ausgehend von der Schilderung der Entstehung der Woloschiner Jeschiwa uird des Wirkens bereir ersten Leitern, der großen Vorfahren des R, ChajiM, erzählte der Redner ans «eigenem Erleben von des Heimgegangenen- Lehrtätigkeit an dieser Thorastätte und von ihrer im Jahre 1891 ans behördliche Verfügung hin ciiigetretencn Aufhebung. In Brest (Brisk) fiirdet der Rabbi einen neuen Wirkungskreis, bis die Kriegssurw auch diesen Held des Geistes von dem liebgewordenen Ort vertreibt, au dem' schon der Vater als' Rabbiner gewirkt hatte. Die. Bedeutung, zu der «dr es während seiner Brisker Amtstätigkeit bringt, und die Verehrung, die ihm die gesanite gesetzestrenc Jndenheit zollt, erhelle am besten daraus, daß er «nun in Ost Und West als „der Brisker Raw" schlechthiu bekannt und als Führer anerkannt ist. Einen Führer hoffte auch A. I. in ihm zu finden; ynb ltUir, da der große Kämpfer für den Sieg der Thora ans der Welt des Wässenlärms in das Jenseits de's' ewigeu Friedens ei,«gezogen, ist, gllt es, umso mähr, zusännnensteheil und zusammenärheiteu für die Sache der 'jMschen Wahrheit. AS.»»-- -E- ^«rliirer Wäscherei und Glanz'Plätterei Harn« Tel. 2002. )| Optt,BBtSfrA$j50 I|. Hunt« Tel. 2002. Spezialität: Kragen, Manschetten und Hemden. Mleton. Bon Leopold Kompert. (Fortsetzung.) Berabredetermaßen fand Aobi die bestellte „Gelegenheit" draußen vor dem „ßrt". Er stieg rasch «in; ohne Aufschub ging esfort. Tie. dichte Leinwand, die über den Wagen gespannt war, entzog ihn den Blicken der Vorüberkommenben, entzog das sinnende Gedankenlebe«,/ das sich ball»' in einem versteckten Lab^ln, bslld in der 'zusammengezogenen Lippen aussprirch, jedem forschenden Auge. Wie könnten wir es erraten? Das beste ist, wir denken nicht länge nach, und folgen dem Brautwerber für des VorstehyZ Sohn, gleiten ihm nach und klmnmeruuns an ihn, wie an den Körper der Schatten! luiteir Da»« . *-t llfrucb )u I An.i«ga.| I. -ftmnbacb a. W, Me&w.liU« . (Aiwchlnwi mitFrankfmt I I wfthrteste T^ppichratniCun« (100,000 qm jShrliet I IunqbjJi^aöene BBt^wTiretalDunp mittel? I Hrncklnft und Was8qrdamp£.. Nr. 35. Nr. 3! Gleis) zu Anfang der Fahrt nahm sich 5d>bi vor, den ihm.vom Vaser vorgeschriebenen Ängrisssplan in etwas Flbzuändern.' Wie ein kühner General ivollte er selbständig handeln, - wenn auch inr ganzen den -Befehle» des Feldherrn getreu. Vater Wolf hatte ihur vorgeschriebe», geradezu auf den Randarhvf loszugehen, oder eigentlich, er hatte das selbstverständlich, ohne davon zu sprechen, so gemeint. Bei reiflicher Uebcrlcgung fand jedoch Kobi,. cs sei üesscr, den Feind nicht in der „Fronte", sondern ans den „Flügeln" aiizugreisen, nicht: auf gradem Wege, soicheni auf iimwegen. Kannte er denn diesen Feind so vollständig? Aus der Schilderung seines Vaters hätte Kobi nur ein ganz unbestimmtes Bild entnommen; wenn aber der Angriff rasch und kräftig durchgeführt werden sollte, so mußte er alle Schwächen und Stärken des Feipdes kennen, mußte wissen, Pb man ihn rechts oder links, bei seiirem Kopfe oder bei seinem Herzen fassen svllse. „Er.wird doch nicht tzär'so ein Unmensch sein", beriet er in sich selbst, „daß man ihn« von keiner Seite zukann? Ich hör's ja immer sagen, wie jeder Mensch einen „Zipf" hat, daran man ihn halten und uiedertverfeu kann. Sollte der Randar nicht auch so einen „Zipf" haben?" Man sieht, Kobi wäre zn einem General nicht grade unpassend gewesen; er verstand sich nicht schlecht auf die Regeln der-Kriegskunst. 'Sobald er'mit sich einig geworden, lag auch der ganze Plan fertig vor ihm. Kobi. schloß nämlich mit R^t, daß, je enger der Kreis um den Rgndarhof'wurde, desto genauer und zuverlässiger -inußten auch die Berichte über den Randar werden; je weiter aber, desto toller und verwirrter. Er ließ daher in der nächsten Gemeinde halten, und die „Gelegenheit" in ein Vstrtshaus einstellcn; er selbst ging zn Fuß iit die „Gqsse", Zewillkow dieselben feil ifjTtt der nömli (c chachte habe, mit zusiihren, Male im ß schnür Bocfccn! ■ Sott^E bert Wäh «ächten, and) nicht licht, sage gehe: im " es k nu Flegel ich außer urnen. hnr <in , tu wiird »ri* einen Ulf-bogu . J°i tzig G» eii. S seinem'gri tb in I ihm in bik wo er ein so oft gesehcucr 'Gäst war. Er aber hielti sich nicht lange auf, stand Wohl jedem Rede und Antwort aber nicht zn viel; er wußte, daß er hier in eine,» besonders bekannten Haufe die beste Auskunft erhalte.» werde. In dieses^ Hans trat er; Kobi hatte es besonders ausersehen, well es eines von jenen Häusern war, wo man über olles gut belehrt werden konnte: über eine» Sink Wolle so gut wie über den guten oder schlechten Ruf der Leute auf zehn Meilen inr Umkreis., Man schrie vor Verwunderung auf, als man ihn, den man immer von der „Gcschäftslleidung" her kannte, plötzlich so festtäglich, in so außerardentlichem Aufputz vor sich stehen sah. -; >' „S'Gotts willkum'", ertönte es von allen Seid:»,, „haben gewiß heute etwas vor?" „Wenn Sie nichts dagegen haben", meinte Kobi bescheiden, „so sag' ich: ja," ‘ < . , „Sich doch also besonnen!" hieß es dann iveitcr in jenem höhnesch-lnstigen Tone, den man bei solchen Gelegenheiten am liebsten anstininit. „Und wo soll „sie" denn sein? Kann man's wissen?" - - .Warum nicht", meinte Kobi, „da und da". Er nannte eine benachbarte Geineinde, hütete sich aber wohl, Namen oder Stand der Beschau zu nennen. Daß er den Randarhof nicht mumtc, läßt sich denken. Die Leute, die zum Gluck nicht unbescheiden sein wollten, drängten nicht weiter und begnügten sich mit dieser Auskunft. Nachdem Kobi sich auf diese Weise den Rücken gesichert hatte, wußte er durch eine, geschickte Drehung auf den Randar zu kommen, ohne daß eine Seele in der Stube auch nur leise geahnt hätte, dahinter liege etwas mehr. Er habe ein „Geschäft" mit ihm vor, eigentlich nicht er, sondern «ein anderer in 'dessen Namen er es voll- ' bringen solle; sie würden aber tvissen, wie sehr es „einen" erleichtere, wenn man sofort denjenigen! kenne, mit deni man es tzu tun habe. <&t bitte sie daher, ihm mitzuteilen, was sie in dieser Hinsicht wußten; den Dank sollten.sic im voraus dafür nehmen. . - Was wußte Kobi da für Dinge vernehmen! Er glaubte in ei» Wespennest gestochen zu haben', so. ivild und ungezügelt flogen ihm die üblen Nachreden um die Ohren. „Vor dem", hieß cs, „solle er sich in acht nehmen, der sei imstande, wenn er bemerke, baß Ulan ihn um zwei Kreuzer Wertes „überhaltcn" wolle, fnchsioild zu werden und einem Arm und Beine zn zerschlage». Es sei ihm daun jeder gleich, ob reich , ober ^arm, oh Jud' oder Christ; weuy der „anfange", solle einen! Gott behüten!" - Zunr abschreckenden Beispiel tvurdcn noch einige wahrhaft schaudervolle Geschichten zuM besten gegeben, aus denen allen die Lehre hervvrgiug: man solle sich mit ihm' in nichts einlassen. Dem einen! hatte er das Hans verboten für immer, weil er ihn bei einem Sack Hafer um einen Kreuzer übervorteilt, den andern, der zu seiner'Tochter auf die Beschau gekommen, habe er schinivflich zum Hanse hinausgejagt, well er beim Eintritt die „Mesusah" zu knsien vergessen, ans einen dritten hätte er sv- . gar die Hunde hetzen lassen, weil er bei Tisch einen Fehler im „Benschen" (Tischscgen) begangen hatte. Eines müsse man ibm aber doch nachsage». was wahr . sek: Wenn Man den Randar in einer günstigen Zeit, treffe und ihn zu behandeln wisse, so lasse sich ganz gut. mit ihm auskommen, dami sei er die gute Stund' selber, wie ein ganz gewöhnlicher Mensch, und' „ließe. sich nMden Finger herumwickeln". . Kobi war mit dieser Auskunft nickt unzufrieden!; sie war ihm reicklicher geflossen, «ls er selbstglchofft hatte. . Unter einem Borwande Machte er sich los. dankte, ober , nicht so, daß irgendwie ein herzlicher'Ton hätte aufmerksam machen können, daß man ihm eine große Ver- > Kindlichkeit bewiesen, und empfahl sich dann. Mit der „Gelegenheit" fuhr er hierauf weiter, aber' schon im zweiten Dorfe, durch das er kam. ließ et wieder' halten: daselbst wohnte ein armer „Beständmann". von dem' er zuweilen im Vorbeigehen, mehr als Mitleid als ans' wirklichem Büiurfnisse manckies kaufte. Ter Re«, standniänn kam weit herum, und Kobi schloß mit Recht,' auch hier müsse irr- Bericht erhaltem. Die nämlschen OClli Jud" ichst- Je tteyr?^, Lagen vi üßt'?" I» di cstanden, nd Leben iuf die er iiz-Ände ämt, 0d tte, kön chreibtisc bas n m inem St So er nft war es gen«! halten h' emeinde Wll chter? ' Noch i rhof. ste;au da t icder in doch ge an. Auch hier Kobi ßen. N< d Antw ie nämlie langen, urfte, d illkonimei ,.3» r tleidig lachen-? et Und C nt seines- Ine liebst« Iit er es' Itfcteut teil Baue i >äus! warte n kanr ^ranzefus dtein"- e jtzobi 1 ssungen i sein O knmenschi aab Nus seien lies bter gal te abei :fiel; o erFo Men, Di iSftlen ki 1 eifl'entlii |ffe» es : von F ibM i als eil Sachsen s Zum! ) iKobisÄ I auch-ein ') Das *) Böl istchem

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