Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 33 (23.8.1918)
- Date
- 1918-08-23
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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...JUL' tzxite 4. KMet, dir VVm 16, Juni bis 19/^JÜli in Rvwhork stattfanden. Es WKrden folgende Z^Aesüngen gehalten: Herr O. S. Gläzübvook, ehemaliger amerikanischer Generalkonsul in Jerusalem, „Die Verhältnisse in Jerusalem"; Colonel F. L-Armieson ,I)er.FeN>zug.in Palästina"; Dr. Schmäria Levin )I)ic Universität von Jerusalem" (in hebräischer Sprache/; Dr. N. I. Stocke „Die ökonomischen "Aussichten für Palästinas-Wiederansban"; Herr I. N. Moisseif, „Technische Prvblenie in Palästina";'Herr Louis Lipsky „Die Aufgabe der zionistischen Organisation betreffs, des Wiederaiffbaus.von Palästina": Dr. P. K. Hitti von der Columbia Universität „Die Beziehungen der Juden.zu den.übrigen Bevölleruichsteilen in Palästina und Syrien"; Dr. M. . Ahirgolis f „Die Probleme der modernen hebräischen Sprache"; Dr. Israel Friedlander „Die zionistische-Auffassung der jüdischen Geschichte""; Dr. Hora« M. Kalken „Die Verfassung des neuen Zionismus"; Frau Mary Fels „Die sozialen Bedürfnisse im neuen Palästina"; Dr. M. Kaplan „Was bäumtet jüdisches Bewußtsein?";. Dr. Solomon Solis-Cvhen „Das Verhältnis der sozialen Bedürfnisse zuteil Werten des Landes." Der Krieg »«d die Jude«. Beult«. Oberarzt Dr Man nb ei m er u Regierungsbanmeister Günther Fried mann, Sohn des Glogauer Stadtverordnetenvorstehers, erhielten das Eiserne Kreuz l. Kl. Berlin. Dem Rabbiner des Syuagogendereins Moabit und Hansabezirk, Dr. Heinrich A. Cohn, der seil Anfangdicses Jahres als Armeerabbiner im Westen tätig ist, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Berlin. Wie wir erfahren, ist vom K r i e g s a m t' - verfügt worden, daß die jüdischen Arbeiter aus den besetzten Gebieten ans Antrag von der Arbeit an den hohen Feiertagen zu befreie» sind. Ar««kf«u «. M. Moritz Plaut, der Sohn des verstorbenen Kantors der Israel: Religio nsgcscllschaft, erhielt wegen freiwilliger Patrouille vor dem Feind das Eiserne Kreuz. Unmksurt a. 5R. Unteroffizier Friedrich Stern. Sohn von 'Louis Stern, ScharNhvrststraßc 25. erhielt das -Eiserne KreuH 2. Klasse/Er wurde früher bereits mit dun bayer. Vcrdiensrkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet, das ihm persönlich von S. Ai. König Ludjvig von Bayern überreicht wurde. Breslau. Auch der letzte Sohn des Schuhfabrikanten Wilhelm Gvicheimer und feiner Frau. Emma geb. Wund ist setzt, .gefallen. Die Familie hat . vier Sohne verloren. .- Leutnant L udw. Kau fma nn -Görlitz, Offiz.-Stellvcrtrcter Dr. Friedr. Weitz-Gleiwitz und Leutnant Paul Chapp-Hohensolza erhielten das Eiserne Kreuz 1. Klasse. München Unteroffizier Thea Harburger. Dahn .des Justizrats Harburger-MLiiche», Leutnant Jakob Steinach er-Nürnberg und Leutnant Emil Krarm e r , Sohn Des Kantors Köaemer-Ansbach, erhielte» das Eiserne K reuz 1. Klasse. . - ■ Pake«. S a l l y R o s.e n t h a l aus Rogasen. Robert Gold stein aus Schönlanle, Hermann David ans Filehnc und Ernst Unger ans Knrnik erhieltkn das Eiserne Kreuz l. Klasse. . Wie«. Bloche Wochenschrift verzeichnet folgende Auszeichnungen an Inden: 1 Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, 7 Militärvcrdienstkreuze 3. Klasse, 6 silb., 42 bronz. 'Signum landis, 16 gold. 'Verdienstkreuze mit der Krone, 13 gold. Berdienstkwuzc, 28 silb. Bcrdicnsttreuze mit der Kone, 3 silb. Beroiensttreuze. Persoxalre»«. kleine Wttttettrmge»- Berlin. Zur weiteren Förderung der Auslands»udien wird jetzt an der Königlichen Bibliothek die im lausenden Staatshaushalt geforderte Abteilung für . das Studium, des Orients eingerichtet. Ihre Aus- - gäbe wird es sein, alles den Orient betreffende, wissenschaftlich/ politisch oder wirtschaftlich bedeutende Druckschristenmoterial an dieser Stelle zusammenzubringen und den Gelehrten und Praktikeru zugänglich zu niachen. Zum D.i r e kto rdiesxr orientalischen Abteilung ist der Königliche Biblio- . thelar Dr. Gotthold W c t l ernannt worden. Berü«. Beim Deutsch-Israel. Gemeindebund wurden neuerdings folgende Stiftungenerrichtet: Seitens Frau Amalie Apt niit 160,000 Mark eine „Amalie Aptsche-Stiftung", seitens Frau Professor Philippsvn mit 5000 Mark-eine „Martin Philippson-Stlstuiig" und seitens Fra» Rosa Leszinsky mit 10,000 Mark eine ' . „Sally Leszinsch-Stistung". » Wiesbaden. Dr. Paul Lazarus-Essen ist zum hiesigen Stadt-,und Bcz i r ks ra b b i ne r gewählt worden.- B-reSla«. Geh, Iustizrat, Amtsgerichtsrat Ber t h o l d Fracnkel,, der' sich auch auf jüdisch-sozialem Gebiete betätigt,, beging den 7<h. Ge b u rtstag und Grundstjichsmakler Adolf Prager den 80. Geburtstag. Mölm Der Kultüsiteuersatz der Shnagogengemeinde für das Steuerjahr 1918/19 ist auf 26,45o/u h-r Staatseinkommensteucr festgesetzt. Die jüdische Gemeinde hat durch den Tod der Frau Eduard Marx einen schweren Verlust, erlitten. Diese, im '75. Lebensjahre verschiedene Frau hat - gezeigt, wie man, ohne reich zu sein, öffentlich wirken kann. Sic hatte die männliche und weibliche Jugend der hiesigen -israelitischen Volksschule als .Hauptziel ihrer Fürsorge, erkoren und sich um deren gesundheitliche und soziale Förderung unvergängliche Derdimtste erworben. Schulfrühstück', Schul»' , kleiderkammcr, Baden und orthopädisches Turnen; unaus- » Frankfurter. Israelitisches FamiliettUatt. Nr. 33 gesetzte Arbeit und Erlveitcruiig ans dem Gebiete der jüdischen Ferienkolonien; Nachhilfeunterricht und Einführung in fremde Sprachen durch zu einer Jugendgruppe des Vereins zusammengcschlossene junge Mädchen; das sind so im wesentlichen die Wege, auf denen sic eine allgemeine Hebung der die israelitische Schule besuchenden Jugend mit Erfolg eingeleitet und durchgeführt hat. Dabei aber blieb sic nicht stehen. Mit der Einrichtung eines Schrebergartens für die isr. Schule, vor etwa 4 Jahren, hatsie ein mustergültiges Schulgartcnvorbild geschaffen, in dem unsere Knaben und Mädchen der Leib und Seele stärkenden Bodcnbewirtschaftung mit Herzenslust und -Freude sich hingeben; in einem Tagesheim für schwächliche Kinder im vorschulpflichtigen Alter, ihrer letzten «chöpfung, wird deren zarte Gesundheit gefestigt, um sie zur rechten Zeit, ohne körperlichen Nachteil und zum geistigen Nutzen, schulfähig zu machen; und ach Tage ihres Todes ist der Kansakt eines Grundstückes neben dem israelitischen Waisenhaus in der Aachenerstraße, endgültig erfolgt, auf dem ihr rastlos strebender Geist, als Krönung gewissermaßen ihres Lcbenswerkes, die Stätte bereits errichtet sah, in dem die schulentlassene, dem Elternhaus bereits entzogene jüdische Jugend' den sozialen Schutz und die sittliche Stärkung für den Kampf des Lebens finden soll. LoSla» «Schlesien». Adolf Adler machte anläßlich ' seines achtzigsten Geburtstages - folgende Zuwendungen: Dem Deutsch-Israelitischen Gemeindebund 2000 Mark, der ' Fürsorge-Erziehungsanstalt in Repzin 3000 Mark, der-, Anstalt in Köpenik 4000 Mark, der Airbeiterkolviiie in - j Weißens« 1000 Mark, dem Verein Jcdide-Jlmin-Frrnnde - der Taubstummen in Weißens« 3600 Mark, der Isr. Blindenanstalt für Deutschland in Steglitz 3000 Mark, denr «Hilfsverein für jüdische Taubstumme 5000 Mark, dein Hilfsverein der deutschen Juden 5000 Mark, dem. Rabbinerverband in Deutschland 1000 Mark, der PcnsionS-Witiurnniid Waisenkasse des Verbandes der jüdischen Lehrervcreine 2000 Mark, dem Hilfsverein für jüd. Studierende in Berlin 1000 Mark. Wie«. Di- Adas Israel(Schtffschule»vereinnahmte 1317 260,000 Kr. gegen 65,000 Kr. im Jahre 1913, der sichtbarste -Beweis der großen Fortschritte dieses orthodoxen Gcmeindeivesens innerhalb der Wiener Judenheit. - Das Ehrenmitglied Bernhard Hofbauer spendete iüngst je 5000 Kr., für ein. Allersversorgungshaus, für ein Waisenhaus, für eine Erziehungsanstalt und für eineBrautausstattungsstistnng. \ In Arad starb vor kurzem im hohen Alter von , 89 Jahren die Witwe Elise Fischer, die viereinhalb Millionen Kronen für die Errichtung eines jüdischen Mädchen-Waisenhauses. in Arad und mehr als eine halbe Million Kronen für die Errichtung einer Angciitliiiil bestimmte. Frau Fischer wohnte in einem einfachen Parterrchaus, da sie, wie sie sich wiederholt äußerte, die Waisenkinder nicht in der Erbschaft verkürzen wollte. Wie«. Anläßlich «des Todes des Oberrabbiners Dr. Güdemann sandten der Kaiser, der Ministerpräsident nsw. Beileidsdepeschen. Bon den Reden an Gndemanns Grabe sei hier die seines Nachfolgers Dr. Chascs in ihrem wesentlichsten Teile wicdcrgegcben. Ersagte u. a.: „Das Verdienst, die Einheit der Gemeinde unter schweren Gefahren bewahrt zu haben, gebührt vornehmlich dem entscheidenden Wirken des nun Heimgegangenen Oberrabbincrs. Das allein genügte, ihn zu einer geschichtlichen Gestalt zu stempeln. Unsere Großgemeinde, äußerlich geeint, besteht in Wirklichkeit aus einer Anzahl von Kleingemeinden, die verschieden sind nach Ursprung und Art, noch Denken und Leben, nach Sitten und .Riten. Juden des Ostens leben unter uns, und Juden des Westens von Nord und Süd sind zu uns gekommen. Juden, diemit sprichwörtlicher Zähigkeit am Hergebrachten festhaltcn und andere, die von Traditionen der Väter sich losgelöst haben. Bei so niannigfaltigen, auseinanderstrcbenden Elementen das Gemeinsame zu stärken, das Trennende zu mildern, dazu bedurfte es einer harmonischen, in sich geschlossenen Persönlichkeit. Güdemann war in seinent Tiefsten konservativ. Er wußte aus den Lehren der ihm innig vertrauten Geschichte, daß die Erhaltung der nationalen und der religiösen Bräuche für kein Volk »vie das unsere eine so ausschlaggebende, lebenserhaltende Bedeutung hat. Die Juden, seit zwanzig Jahrhunderten ihrer Heimat entrissen, in. Tausende - von Gemeinden zersplittert, von denen jede die Sprache des Landes spricht, in dem sie lebt, die Sitten des Volles übt, bei dem sic ihr Hxim anfgeschlagen, konnten nur dadurch bis aus den heutigen Tag als Volk bestehen, das; sie in ihrer mehrtausendjährigen Tradition ihr ziveites, geistiges Vaterland gefunden, daß die Gegenivart für sie die nnmjttelbarc Fortsetzung einer ins graue Altertum zurückgreisenden Vergangenheit ist. Seine umfassende, tief-. grundige, aus allen Kulturgüellen schöpfende Bildung, bewahrte andererseits Güdemann vor der Gefahr, verständnislos gegenüber zu stehen den freien Bewegungen der Gegenwart^ dem Streben nach geistiger Unabhängigkeit, nach religiöser Fortbildung. So vermochte er, die am rechten Flügel Stehenden an-sich zu ziehen, ohne die auf der äußersten Linken Befindlichen von sich zu stoßen. Meisterhaft verstand er es. seinen. Brüdern begreiflich zu machen, daß nur das Zusammenfasscn all unserer Kräfte uns die Möglichkeit verleihen kann, dem drohenden Ansturm übermächtiger Feinde wirksam Einhalt zu tun. -In dem Kamps um nnsxr Recht, um unsere Weltanschauung, um die Ehre unseres Namens und unseres Glaubens war er von unübertrefflicher Würde und unerschütterlichem Mute. Hier kannte er keine Rücksichten, auch nicht die Rücksicht auf die eigene Sicherheit. Er wußte, daß die Verteidigung seines Volkes gegen mittelalterliche Vorurteile, gegen die Mächte der Finsternis, die Verteidigung der Menschheit bedeutet in ihrem Rechte auf Freiheit und Fortschritts In feinen denflvürdigen Kundgebungen mif der Kanzel und am Vortragstische fühlte er sich und war er ein Menschheits¬ und Wahrheitsapostel.'; Die Waffen aber für diesen heiligen Kampf konnte er mit Leichtigkeit wählen sn dem reichgefüllten Arsenal seines Wissens. Moritz Wüdemann hat Neuland erschlossen - der Wissenschaft vom Jndentume. Vor mehr als . 40 Jahren war er einer der wenigen, unter uns. vielleicht der einzige, der den überragenden Wert erkannte, der der Geschichte der Sitten und des Erziehungstvesens in der Entwicklung. der Menschheit zubnnmt. Wemi die politische Geschichte der Staaten und Völker/ die einander ückänipfc»- dcn, gegensätzlichen Kräfte betont und dadurch' stärkt, so weist die Kulturgeschichte letzten Endes, aus das Gemeinsame in de» Menschen, hin, auf den Kampf gegen > den genicinsameii Feind,, aus,, gleiche Bestrebungen und -gleiche Wirkungen. Wäre diese', 'Er^knutnis so verbreitet,- wie zu sein sie es verdiente, so befänden wir.uns heute vielleicht nicht im Blutbade des schrecklichsten aller Kriege. Erzählte man der Jugend weniger von Kriegen und Siegen, -von streitbaren Fürsten ruio lorbcerbekränzten Feldherren und mehr von den unblutigen Schlachten, die in den Hörsälen und Werkstätten, im Studierzinnner und Laboratorium geschlagen und geioonnen »oerden, so wäre vielleicht schon jetzt die Menschheit reif genug, um den vernichtenden Schlag zu führen gegen den unversölMichen Feind aller Kultur, 'den männermordeiidrn Mars. Die ,roch heute nicht , veralteten Untersuchungen Güdeinaiins über die Erziehungs- . und Sittengeschichte der Juden des Mittelalters in Zeutsch, land und Frankreich, in Italien und Spanien gehören zum ■ eisernen Bestände unserer Literatur. Ihre Ucbersetzung in die Sprache der Väter machte sie zum Gemcingute der Gebildeten in den Ländern des weiten Ostens." Warschau. In M o s k a u wurde' der bekannte Advokat W i l e n Hi n, früher Rechtsbeistand des englischen -Konsulats, erschossen. Warschau. Seit Sonntag, den 4. d. Mts., sind die jüdischen Zeitungen „Haint", „Moment" und „Jüdisches Wort" zu folge Streiks der Drucker nicht erschienen. Da die Verleger die. Forderungen der Arbeiter als zu hock» erachteten, beschossen sie die Ausgabe der erwähnten Blätter .gänzlich einzustellen und cur deren Stelle eine „Gemeinsame Zeitung" herauszügeben. Die Druckcreiarbeitcr traten hierauf in den Ausstand. Lodz. .Unter der Ovhut der Sei der Armendeputation bestehenden jüdischen Franenabtcilung standen im Juli 5383 Kranke. Im Ambulatorium der. Mteilmig wurden 1632 ärztliche Ratschläge erteilt.- Die Aerzte machten 134 Krankenbesuche. Verabfolgt, wurden 25,000 Mittagessen. - ' Lodz. Aus dem Schulrat der StadtLodz — Anträge Dr. Rosenblatt und Russak: 1. über die Vergrößerung der Zahl der Stunden in judaistischcn Gegenständen - in den jüdischen städtischen Volksschulen; 2. in Angelegenheit des Unterrichts der polnischen Sprache in den Talmud Thoras und Cheders auf Kosten der Stadt, wurden zwei Kommissionen überlviescn, in die berufen werden: 1. Dr. 'Rosenblatt, Tulin und Puto, 2. Russak, Tnlin und Puto. Die Kommissionen haben das nötige Material zur Beleuchtung der angeregten Fragen zu samnreln und in einer der nächsten Sitzungen dem Schulrat vorzulegen. Slüßerdem wurde, der erste der erwähnten Airträge, da er der Kompetenz der polnischen. Schulbehörden unterliegt, durch Vermittlung des Schulinspektors an das polnische Ministerium für Kultus und öffenllichen Unterricht weitergeleitet. ' In Angelegenheit des Gesuches der jüdischen Religionslehrer an den jüdischen Elementarschulen um Gleichstellung ihres Gehalls mit dem der übrigen Religionslchrer gab der Schulluit der Meinung Ansdruck, daß Lehrer, die. daS gleiche Amt ausüben und die gleichen Befähigungen haben, auch gleich bezahlt werden müssen. Infolgedessen sei die ÄLotwcndigkeit zutage getreten, die Befähigungsnachiveise der jüdischen Religionslehrer zu prüfen. * Kiew Auf Befehl der Regierung wirddas jüdische Ministerium aufgehoben. > Kiew. Die Blätter berichten, daß Rechtsanwalt E l i o Sberg, einer der führenden Persönlichkeiten der russischen Jüdenheit, ermordet »vorden ist. Als Mvokat wie auch als Mtglied verschiedener Körperschaften in Petersburg entfaltete er eine segensreiche Tällgkeit auf kulturellem und sozialem Gebiete. Seinem Standpunkt nach war er das, was nian .in Parteikreisen „AssimilMit" nennt, aber er, der einstige Zögling der Feschiwah in Wir, war doch ioohl nationaler als mancher jüdische Nationalist in Westeuropa. . > Awfterdam- Die „Zentralorganisation der holländischen jüdischen Gemeinde" beschloß; hiex eine j nd isch c O be r-- r e a l sch u l e zu .errichten. - Dieser Beschluß zeigt, daß die .führenden Persönliche leiten,der holländischen Judenheit Verständnis für die, Erhaltung des Judentums haben. Amsterdam. Philip Elte, Hauptredakteur des „Mew Israelitisch Weckblad", ist verschieden. Er l»atte die Berbreitung der Thora -sin traditionstreuen. Sinne zu seiner Aufgabe gemacht und stvar dicserhalb und wegen seiner Offenheit und seines Humors beliebt. Seine erste Schrift »vandte sich gegen die - Bibelkritik. Außerdem. sind einige Schulbücher von ihm verfaßt »vorden. , ' Zürich- Am 20. August waren es 25 Jahre, daß in der Schweiz durch Volksentscheid das Schlachten der Tiere ohne vorherige Betäubung untersagt wurde. Hr«m!sttrter Berichte. veruWevütu«« u«d ArbettSuachwers für Lüde« v. B- Im Anschluß an die bestehende „Hauptstelle jur Berufsberatung der' Juden" in Berlin ist an hic'sigein Ort eine Stelle gegründet worden, die es sich zur Aufgabe gemacht.hat, di« Bernfsverhältnisso unter den Jude» gesunder Entwicklung entgegen z u fü h re n. Bei ihrer Täjigkell soll, der Grund-, gedanke maßgebend sein: Eröffnung von Bernfen, -die 'eine gesicherte Existenz.ermöglichen, Verteilung her Juden auf . alle Berussständer. insbesondere .auch' .aus die/ körperlich' . Nr. 3! etbeitend werden, Art fürdem Lairi nachzuioej zulvirken. mehr alssühxe»,!,,.« iveiidigkoi ratend zu Mit für Arb feit ein« zu werde 25/Jahre salion üb weisbüro! llärt, ihi Ersäyrnn Am Lhnagogl selben T, Gemeinde Kli-ban Ka ntoi Zur gefallene,! b ä ch hat ralmajor gesunden, rede, in und trefj Er ließ : das' vorü gobeii D» seinen B nicht, ,iw des Dahi cr bis zi Diese -ho habe.ihn morgen habe ersä wort an i Freund s verein I die hohe Beruf tze besonders die. einen legten do nieder Seit gia" . uni und Spo den Danl - Eine gang voi chreckhaf! die stete r freie nat Gottes 5 Ehrfurcht Männe,; jüdische ( war sie t gütige ihi Am des Brisl stallen 2 gruppe straße 17 Schach; und Wir Willkomm Perl den «Sohi heit Leha »kanjps kc schmerzlic der Brust konnte? Kobi ans dem, sattsam > lauschend»