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Neue jüdische Presse · 1918-07-26 · Heft 29 (26.7.1918) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 29 (26.7.1918)
Date
1918-07-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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kann die Menschheit doch mcht mehr zu ihrem vorkriegerischcn Zustande zurückkehren. Ein Aufbau und Umbau von den Fundamenten aus wird vor sich gehen müssen. Und diese große Arbeit werden zu leisten haben die, die viel Eisen im Blute haben, die der Schrecken des Todes gehärtet und gestählt hat, für die das aus tausend entsetzlichen Gefahren gerettete und wieder gewonnene Leben eine schwere, aber auch eine heilige Aufgabe sein wird. Das Geschlecht, das jetzt ans Ruder kommt, wird eine neue Losung für sein Leben haben: Wahrheit! 1 Wenn diese neuen Menschen das Worte Demo kr a ti e aussprechen werden, wird es nicht etwas Weiches und Weltloses sein — was verschiedene Parteiführer daraus gemacht haben, — sondern cs wird einen großen und vollen Inhalt haben. Es wird bedeuten: Die Herrschaft deS Lölkes für das Volk! Es wird bedeuten: Regiert so, damit das Menschenleben wirklich gut, würdig und glücklich werden soll. Diesen: wieder aufzubaiienden, diesent erneuerten Leben wollen wir dienen. . ." ' Rpmr«ie». Sur Judeufruge. Dr. Arthur Hantke und Tr. Paul Nathan« Berlin, begaben sich am 15. IM nach Rumänien, um mit den dortigen Juden sowie-mit maßgebenden rumänischen Politikern in Angelegenheit der bevorstehenden gesetzlichen Regelung der rumänischen Juden frä g e Fühlung zu nehmen. Seit Monaten ist,,sowohl das, Zionistische Aktionskomitee wie auch die Bereinigung Jüdischer Organisationen Deutschlands bemüht, aus eine umfassende Regelung dieser Frage hinzuwirken. Es .ist zu hoffen, daß die Reise der genannten Herren nach Rumänien, wo sie sich an Ort und Stelle vom Stmide der'Dinge überzeugen und mit allen in Betracht kommenden, Kreisen mündlich Rücksprache nehmen werde», zu günstigen Resultaten führen wird. , Ukraine. flieht. Die jüdische Autonomie. B. Lazki-Bartholdy, der Diinistcr skr jüdische Angelegenheiten, schildert den Kampf um die jüdische Autonomie in der-Ukraine. Zur Zeit der revolutionären Regierung wurde auf den Trüinmcrn des alten jüdischen Gemeindäebens die neue demokrMsche Gemeinde aufgebaut. Durch das Gesetz über die Autonomie wurde die Möglichkeit geschaffen, wirklich demokrMsche zentrale Anstalten zu gründen. Das jüdische Vizesekretariat entwickelte sich zum Sekretariat und wurde bald in ein Volksministerium umgewandelt. Daran wurden verschiedene Abteilungen für politische Angelegenheiten, für Gemeindeverwaltung^, für Bildung, für Statistik und Wirtschaft, für soziale Fürsorge und jüdische Kunst angeschlvssen. »später wurde die jüdische Autonomie sogar auf die äußere Politik ausgedehnt, und das jüdische Ministerium hatte Gelegenheit, an den Verhandlungen mit der rumänischen Regierung Morgen Bessarabiens zuk Wahrung der Interessen der bessarabischen Juden keilzunehmen. Gegenwärtig ist unter dem neuen Regime an -einen Ausbau der Autonomie nicht zu denken, vielmehr wird man Not haben, das Erworbene zu erhalten. Die Hauptschuld an der kritischen Situation trägt die Uneinigkeit im jüdischen Lager. Bei der Schüberung der Vorgänge im Nationalrat richtet Lazki heftige Vorwürfe insbesondere gegen die zionistischen Vertreter, welche durch ihre Forderungen die nationale Einigkeit gestört haben. In einer Nachbemerkung wendet sich die Redaktion des „föaint" mit Entschiedenheit gegen diese Vorwürfe, die sic als völlig ungerechtfertigt bezeichnet, da die Zionisten, die unstreitig die Mehrheit des Volkes repräsentieren, zum größten Entgegenkommen bereit waren, jedoch ein Zusammengehen durch die absolute Jntransigenz der extremen Jiddischisten vereitelt wurde. Schweiz. Zürich. Die christliche Welt und die Judenfrage. Im Akademischen Zionistenvcrein ,^Hcchaver" hielt der bekannte Theologie-Professor Tr. L. Kohlcr von der hiesigen Universität einen Vortrag über „Die christliche Welt und die Judcnfrage." Er führte etwa folgendes ans: Die christliche Welt ist geteilt in der Beurtellung der Juden. Schon in frühester Zeit war dies der FM. Anfangs betrachteten sich die Christen als jüdische Sekte. Paulus von Tharsus schuf dann einen strengen Unterschied in der Religionsauffassung. Es folgten die Judenverfolgungen. Für die christliche Kirche, die sich katholisch nennt, sind die Juden Anhänger einer Religion, die man verachtet. Die Reformation brachte eine Aendcrung in der Auffassung des Judentums, Anfangs war der Protestantismus auch jubenseindlich, doch brachte die französische Revolution darin eine große Aenderung. Die Idee der Humanität ist im Christentum ausgenommen worden. - Dann fragte der Referent: Wie stellt sich die christliche Welt gegenüber den Wünschen der Juden? Man wünscht stolze Juden. Sic haben einen großen Einfluß ausgeübt auf die Welt durch ihr heiligt Buch, die Bibel, durch ihre» frommen Glauben. Daraus sollen die Juden stolz sein. Auch die nationalen Hoffnungen, die heute besonders stark werden, sollen erfüllt werden. Das wünschen die Christen. Die religiösen Juden sotten es innerlich sein, sie sollen von Innen heraus leben, im Aufblick gegen Gott. Dieses fromme Judentum findet Wohlgefallen bei den Christen. Die Religion ist die größte Leistung des Judentums. Bedeutungsvoll war die in Alexandrien verfertigte griechische Bibelübersetzung, die Septuaginta. Die Juden haben der Welt den Gott gegeben. Bei dem Wunsche der Rückkehr nach Erez Israel bleibt die Hauptsache die jüdische Seele und der jüdische Geist. Wir wünschen auch ein selbständige» Judentum. Der assimilierte Jude ist nicht sympathisch. Der denkende Jude wird sich nie assimilieren können. Die Welt liebt den Reichtum an Typen, und es ginge viel für die Welt verloren, wenn die Juden sich assimilieren würden. Alle.Uiitcrdrückungvn der Juden müssen aufhören. Betreff der zionistischen Frage erllärt Dr. Köhler: Der Judenstaat wird von den Christen gewünscht, schon aus dem Grunde, damit diese sich nicht mehr zu' schämen brauchen wegen ihres »»christlichen Benehmens gegenüber den Juden. Er ist sicher, daß die Juden in ihrem eigenen Lande Glanzvolles leiste» werden. .» Zionistische Nachrichten. Berlin. Reuter meldet am 8. Juli folgendes : Die Büros der deutschen Zionistenföderation iir Berlin wurde» von der Polizei durchsucht,, anscheinend wegen des Verdachtes, daß die deutschen Zionisten seit der britischen Palästina-Dellaration mit dsn Alliierten sympathisieren. Hierzu erllärt die Zionistische Vereinigung für Deutschland folgendes: Die Meldung des Renterbüros ist unwahr. Die zionistischen Büros arbeiten seit Kriegsbeginn 'völlig ungestört, sie sind niemals von der Polizei durchsucht oder überhaupt von irgendeiner Behörde in ihrer Tätigkeit gestört worden. Vielmehr haben die deutschen Behördensich gegenüber den deutschen Zionisten und gegenüber der allgemeinen Zionistischen Organisation stets entgegenkommend verhalten und dem Zionislnus bei vielen Gelegenheiten sehr wertvolle Unterstützung zuteil werden lassen. Haag. DaS jüdi,che Korrespvndenzbüro meldet aus London: - . Die jüdische Kolonialbank, das erste finanzielle Instrument der zionistischen Organisation, deren Hauptbureau sich in London befindet, hat vom Finanzministerium die Erlaubnis erhalten 100,000 Aktien auszugeben. Ein besonderes Komitee der englischen Zionistenfcdcration wird für den Berkauf der Aktien Sorge tragen. Aus der „Agrrdas Jisroel"-Betvegmrg. fituetn. In keiner jüngsten Sitzung bat der Vorstand der Agudas Israel Jugcndgruppc den Beschluß gefaßt, gleichzeitig mit der Vollziehung des neuen Lehrplanes eine vermehrte Tätigkeit zu entsMen. Schon der vorangcgangene Lehrplan wurde gemeinsam mit dem Talmud Thora-Verein aufgestellt, wobei man darum bemüht Ivar, jedcim lernbegierigen Juden Luzerns die Möglichkeit zu verschaffen, an jedem beliebigen Tage der Woche ein öffentliches gemeinsames Lernen zu besuchen. Nunmehr sollen öffentliche Vorträge stattsinden, um zu den jüdischen Anlegenheitcn von allgemeinem Interesse voin Gesichtspunkte der gesetzestreuen Judenheit Stellung zu nehmen. Auch diese Veranstaltungen werden gemeinsam mit dem Talmud Thora- Verein abgehalten werden. Die Kassabestände sind für unsere Gruppe den Verhältnissen angemessen sehr erfreulich. Es weisen z. B. der Erez Jisroel-Fonds Fr. 370, der Fonds für Thora- Lehranstalten Fr. 1100 und der Kriegswaiftnfonbs Fr. 210 auf. Ferner bestehen noch der Sally Michel-Forws, der Jugendorganisations-Fonds und der Martin Feist-Fonds, in denen ebenfalls namhaftere Beträge vorhanden sind. Das Bereinslokal befindet sich: Bruchstraßc 30/1. Aus der Misrachi-Beweguug. Philadelphia. Auf dem hier abgehaltenen Delegiertentag der Misra chi-Org anisatio n in Amerika vertraten 350 Delegierte 151 misrachistische Organisationen mit 10,630 Schekclzahlern. ‘ Rabbi Meier Berlin führte den Vorsitz. . Der größte Tefl der weiteren Verhandlungen war der Erziehungsfrage gewidmet. Rabbi Jacob Levinsohn, Mitglied des misrachistischen hebräischen Lehrer-Seminars in Newyork, berichtete über die Arbeit dieser Hochschule. Dr. Waxmann appellierte an die Versammelten zur Schaffung eines Fonds von 5000 Dollar für das „Beth Midrasch lemorim", und ans einen Appell zugunsten des Restaurations-Fonds spendeten die Delegierten einen Betrag von 30,000 Dollar. Rabbi Hirshinson aus Hobokcn legte im Aufträge des Palästiua-Komitees die folgenden Resolutionen vor, die sämtlich zur Annahme gelangten: 1. Unterstützung der jüdischen Kolonisation in Palästina; i 2. Gründung einer Hochschule in Palästina unter der Leitung des Misrachi; 3. Festsetzung des Hebräischen als der Umgangssprache der Juden in Palästina; - 4. Gründung besonderer Misrachi-Abteilungen zur Unterstützung industrieller Unternehmungen in Palästina. Professor Felix Frankfurter, der gerade von seiner Europa-Reise zurückgckehrt war, sprach als Gast der Konferenz über die politische Lage des Zionismus. Während der Tagungen lieft» eine Reihe von Begrüßungsschreiben ein, u. a. vom Sekretär des Präsidenten Wilson und von Oberrichter Louis D. Brandcis. Eine Reihe von glänzenden Veranstaltungen in Philadelphia.erhöhten die Wirkung der eindrucksvollen Tagung. Am Sonnabend Weich wurde ein hebräisches Massenmeeting im Hotel Walton abgehaltcn; Sonntag Nachmittag' marschierten mehr als 3000 jüdische Kinder durch die Hauptstraßen der Stadt unter Absingung hebräischer und jidischcr Sicher. Sie wurden von den Delegierten begrüßt- und Rabbi Berlin, Waxmann und Levintha l richteten begeisternde Worte an die Jugend. Sonntag Abeich wurden in Men Synagogen der Stadt Mcisftn-Meetings ab» gehalten. Eine besondere Rabbiner-Konferenz «u nächsten Tage beschloß, eine intcitsivere Propaganda-Tätigkeit unter allen! orthodoxen Juden des Landes' zu entfalten. » Der Krieg ««d die Jnveu. Frankfurt a. M Benno.-Fleischmann, Sohn von Sicgmund Fleischinaim, Mauerweg 22, erhielt das Eiserne Kreuz und wurde zum Leutnant befördert. Fürth Frau Fanny Hirschmann Witwe', die früher 30,000 M. zur Unterstützung des Mittelstandes der Kriegsfürsorge der Stadt übergab, spendete für diesen Zweck weitere 10,000 M. Nürnberg. Frau Franziska Kirschvaum. geb. Regensburger, ivurde für ihre Verdienste nur die Kriegsfürsorge mit dem Kö n i g-L u d wig-Kr cn z ausgezeichnet. Stuttgart. In der „Süddeutschen Zeitung" wird von einem Augenzeugen folgender krasse Fall ans der B e - Handlung deutscher Kriegsgefangener .in England berichtet: ,Er war die Zeit des jüdischen Passah; ein Gesangener, der — natürlich für sein gutes Geld — durch den Rabbiner eine Sendung Mazzoth erhalten hatte, wollte einem unbemittelten Glaubensgenossen eine freudige Ueberraschung machen und legte demselben beim Vorübergehen einige Stücke in seine Zelle; beide wurden mit vierzehn Tagen strengen Arrestes bestraft. Posen. Leutnant Kurt Rehseld, Stabsarzt' Dr. S. P e i s e r- Posen und Bizcftldwebel W i l h e l ni A b r a'- h am-Warthcthal erhielten das Eis. Kreuz 1. Kl. Seelig - Ncutomischcl, Dr. Theodor-Rawitsch, Tuch-Posen und P i et ro ws ki-Schlimm wurden zu Leutnants befördert/ . . Wien. Bloch's „Oesterr. Wochenschrift" meldet in ihrer letzten Nummer folgende Auszeichnungen an Juden: 1 Orden der Eis. Krone 3. Kl., 3 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 4 Mlitärverdienstkreuze 3. Kl., 13 silb., 45 bronz. Signum landis, 45 gvld., 20 silb. Lerdicnstkreuze. - - , Pekso»atte» «. kleine Mitteilungen. Berlin. Rach .Kunzes Kalender für das höhere Schulwesen Preußens" gibt es an staatlichen höheren Schulen, acht jüdische Oberlehrer (je einer in Graudcnz, Strasburg, Berlin, Wittstock, Bromberg,- Pose», Zabvrze und Dillenburg) und an städtischen höheren Schulen . 76 Oberlehrer (54 in Bersii^ je 5 in Charlottenburg uich in Frankfurt a. M., je 2 in Breslau und Kallowitz, jq 1 in, Königsberg, Crossen, Oppeln, Magdeburg, Cassel und Düsseldorf). Dazu kommen 10 jüdische Oberlehrer an den beiden israelitischen Realschulen in Frankfurt a. M. Die Darlehns- und Nnterstützungskas se der Hörer der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums schließt ihren Jahresbericht mit einem Vermögen von 24,184 M. Berlin. Rudolf Daniel hat testamentarisch über sein z w e i Millionen betragendes Vermögen zugunsten von gemeinnützigen Zwecken verfügt. Solange seine El/efrau lebt, bleibt sie im Genüsse der Zinserträge, nach ihrem Ableben fällt das Vermögen den im Testament bärachten Anstalten und Zwecken zu. Berlin. Ged. Jntendanzrat Sigmund Sauten« bürg, früher Direktor des Berliner Residcnztheaters und des Wiener Raimundthcatcrs, ist — 66 Jahre alt — verschieden. München Justizrät Dr. Otto,Wassermann erhielt den Titel Geheimer Hofrat. , Der berühmte Mathematiker, Geheimrat ordentlicher Prof. Dr. Max Nöther in Erlangen wurde in den R u h e st a n d versetzt. ' ■ Wnrzbnrg. Das Distrikts-Rabbinat dahier sah sich veranlaßt, folgende Erklärung in den hiesigen Tagcsblättern zu verössentlichen. . „Unr irriger Meinung vorzubcugcn, sehe ich mich, zu folgender Erllärung veranlaßt: Am Montag, den 15. d., wurde mir amtlich mitgcteilt, daß Frl. Sophie Goldschmidt im Hanse ihrer Eltern dahier verstorben sei, daß die Leiche in Fürth bestattet werde und die Ileberführung dahin am Dienstag abend vom Bahnhöfe aus erfolge. Ich fand mich selbstverständlich dort ein, hielt eine Rede, bemerkte sogar hierbei, daß aufbesonderen Wunsch die Beisetzung auf dem israelitischen Friedhof zu Fürth stattfinde. Heute erhielt ich die Nachricht, daß man mich, die Bruderschaft und den israelitischen, Srauenverein getäuscht, indem die Leiche nach Coburg zur inäscherung verbracht würde. Selbsttcdcnd hätten wir bei, Kenntnis des wirllichen Tatbestandes jede Mitwirkung. . religionsgesctzlich versagen müssen." Köln Der Bassist Walter Woog ist vom Intendanten von Gerlach für das Elberftlder Stadtthcater verpflichtet. Nikolsburg. Der Gemeindeausschuß der Stadtgemeinde Nikolsburg hat Herrn Leopold Pollack Frhru. v. P a r n e g g in Würdigung seiner vielen und hervorragenden Verdienste auf dem Gebiete der Humanität und in dankbarer Ehrung der'für seine Gcburts- und Vaterstadt Nikolsburg stets bekundeten Sympathien einstimmig das Ehrenbürgerrecht verliehen. Luzern. In der lebten Sitzung des Großen Stadtrates wurde Herr Stadtrat S. Erlanger-Braun-' einstimmig zum Präsidenten für die Amtsperiode 1018/19 gewählt. - New N«rk Ein jüdischer ArSeiterkongreß, auf dem mehr, als' 200,000 jüdische Arbeiter durch 380 Delc-- gierte vertreten waren, faßte eine Resolution, daß Palästina zu einer, unabhängigen international garantierte» neutralen jüdischen Republik erklärt werden möge und' die Souveränität bis zur Bildung einer jüdischen Mehrheit. tut Lande an die Völlerliga «der an eine internationale Kommission übertragen werde.

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