Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 27 (12.7.1918)
- Date
- 1918-07-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2692297-2693075-2693102--10386-2705710- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
^eitr 3 . 27. j eit statz nehnM, »erichtet: c r i k a - en. id.Aahn> sw. Zur nit 120 rnntente, S«»S. chtvei. gudas für bai hrraus- Schweiz nuerung jltätigen >en ver- >. gend- Auguft g inner- ' (Max it. inner« jntfurt), ir. Säten mit ,;ltnfere gesorgt, ige usw. mritiusce Mahr h in die her auch von den mstaltet, ins G e« lleiidetes r ..Die e r" zu. chc,r der als erste hkemonin Fonds i Errich« : werden i diesem it herbst altungen m Sinu zeichnen, neu. den a", der en „Unken und is mates befrreschreibt: Lchjichteu te Kreise Ausdruck Massen a halben wie von iden der iede Ein« e „Msjüdischen agen' der Israel" religiöser csiedlung innig an Rabbiner nistjschen schreiben, en dieses die eugationalen siele zu nter den;s solidst, e Mittel soll. Er der „Die sich in Organ!- ymigstrn air dem : sind von iine Or- Rr 27 Kafffee Kaisergar te n am Opernplatz Enfblassiges S'amillen-Kaft’ee Jeden Nachmittag rou 4 bis 7 Uhr und Abend von , 8V* Uhr ab ganisation, .„Jischmm.Erez Israel" hat. sich gebildet, die unter- Führung des Rabbiner Jljj a i in Schapira steht, Mitglieder der.bekannten Rabbinerfamilie .„Friedmann" und,viele andere Rabbiner..haben sich der Organisation angeschlossen, die eine rührige. Propaganda entfaltet. In der Schwe i z wurden eine Reihe..neuer Mierachigruppen begründet, und auch in Holland gewann die „Misrachi" viel an Kraft und Bedeutung. Die orthodoxen. Juden in Holland haben ihre intransimnte Haltung gegenüber .dem Zionismus ansgegeben. NLer Oberrabbiner Ondcrchyzer übernahm eines der Referate auf der jüdischen Kvngrcßdemonstration im Februar d. I. . Mit wenigen Ausnahmen trat die jüdische Geistlichkeit in das Ehrenkoniiteeb'dkeser Veranstaltung ein. Bekanntlich erklärte sich das R a b b i n an von Wilna für den Zionismus. In! -Palästina gelang es Professor W ei.; mann, die Inden/Jerusalems zu einige». Die -sliabbinerkonfercnz faßte den bedeutsamen Beschluß, die Jeschiwoth- und -Ta!« mud-Thoraschnleu 'in Jerusalem zu hebrüisieren. Zum ersten Male wurde von den Jerusalemer Rabbinern dem Zionismus Sympathie entgegengebracht. So hat die weitaus überwiegende -Mehrheit der Orthodoxen Juden die zionistischen Bestrebungen:, sich zu '«igen gemacht. Auch jene orthodoxen Verbände/ die in /der Bekämpfung des Zionismus ihre Ailfgäbc erblicken, '--haben durch stärkere Betonung des nationalen Momentes und der Palästinaarbeit ihren Einstnß auf'die orthodoxen Massen ^n bewahren gesucht. Die Durchdringung der orthodoxen jüdischen Massen mit den zionistischen Sin« schaumigen, ihr Zusammenschluß in zionistischen Organisationen oder dem 'Zionismus augegliederteii Verbände» gestatten keinen Zweifel, daß die weitaus überwiegende Mehrheit der orthodoxen Jndenheit keine Sonderaktionen dulden wird, welche die politische Einheit des jüdischen Volkes kompromittieren »nd die Durchsetzung der zionistischen Forderungen gesährden könnten. Ei» bemerkenswerter Leitartikel, im „Israelit" vom .-Ul. Juni berechtigt zu der erfreulichen .Vermutung,'. daß auch in de» dem Zionismus bisher feindlichsten Kreisen der Orthodoxie die Erkenntnis .erwacht, das;-, mir-die Auseinandersetzung mit der zionistischen Organisation, zum. Ziele führen kann und es ein Gebot primitivster politischer Klugheit ist, alle Meinungsverschiedenheiten -in den Reihen des Judentums selbst auszutragen und nicht die Außenwelt zum Richter in innerjüdischen Angelegenheiten anzurnfen. Der Krieg rmd üie Jude». Berlin. Stabsarzt Dr. Fritz Bleichröder - Berlin, Vizefeldiv. Alfred Matzdorff-Posen, Leutnant Kg. .Mottek. nnd. Leutnant A l so ns J.a eob - Breslau, Bizewachtm. C. Schlverincr-Schneidemühl, Unter- »ssizier Max Bes sx r-Glogau erhielten das Eiserne Kreuz 1. Klasse. . Lsseubach Carl Guteustein wurde znm Sanitäts-Feldwebel befördert. Buchen lBadenl. Gustav B >> t t i q h e i m e r von hier und Ünterofs. Her m ann V alfe r, Sohn von Setigmann V. in Friesenheim, erhielten das Eis. Kreuz. NenterShansen- Schulnimstandidat David Katz «erhielt das Eis. Kreuz. Rybnik. Dr. Steini tz wurde znmOü er-S tabsarzt befördert. - Altona. Wieder hat der turchtbare Krieg aus den Reihen der besten und hoffnungsvollsten Söhne der tradi- - tionstreuen Jndenheit ein Opfer gefordert: Tiegsried Koppel ist — 28 Jahre alt — gefallen! Sei» Lebensideal war, gemäß dem Borbildc seiner Eltern und als Enkel ''Alexander Möllers s. A. ein Jude „kedaß" und „kedin" zu sein. So war sein Leben trotz seiner Jngeitd bereits von Mizwaus alisgefülkt. Wo es Mizivaus zu erfülle» gab, fand er, der beschäftigte Geschäftsmann sters Zeit: galt es,' einem Mitmenschen zu helfen, am Vorbetepult der -Fürsprech einer Gebetversammlung vor Gott zu sein oder das heilige Amt der Miloh ansznüben. Auch widmete er tagtäglich dem Talmudstudium längere Zeit. ' Wien. Blechs „Oeiterr. Wochenschrift." verzeichnet in ihrer letzten Nummer folgende A u s zc i ch n » n ß e n an Inden: 3 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, f> Militärverdienstkreuze 3. Kl., 13 silb., 3.3 bronz. Signum Jaubis, 43 gold., 16 silb. Verdienstkrenze. New Aork ,.Jewisb Advocnte" vom 18. April bringt folgende Nachricht ans Washington: Louis Marshall, der Vorsitzende des American Jewish Committee, . hat an den. Kriegsminister Baker einen Protest wegen der „fortgesetzten ungerechten, unsairert mnd verbrecherischen. Behandlung von Juden".in der. amerikanischen Armee gerichtet.. Marshall verlangt, daß die betreffenden Mißbräuche unverzüglich ans der 'Welt geschafft und daß die verantwortlichen Organe vor Gericht gestellt werden. Eine der Hauptbeschuldigungen ist die, daß unter der großen Zahl der bereits nach Frankreich entsandten Truppen kein einziger Jude ist, der befördert worben wäre, während " diele Beförderungen ' vorgenommen tcusbem Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Perfomüie» «. kleine MMeilrmge». Berlin. Der I. Ikr. VoFf’§ti»der garten und Kinder h o r t. unterhält in' der Gipsstraße ein Tagesheim für 1.30 Kinder von 3 bis 14 Jahren und zwei Kindergärten, die von 70 Kindern besucht werden. Bon der Zahlung des Schuldgeldes von 1 Mark monatlich waren bisher 30 Rinder befreit: am Mittagessen nahmen 11.3 Kinder teil, die Vesper wirb allen Zöglingen der An- .statt verabfolgt. Die Kinder werden ans pädagogischen Gründen, auch zu leichler Hausarbeit herangezogen. Regelmäßige Watdansflüge und Wanderungen an schulfreien Nachmittagen so- « wie in den Ferien dienen der körperlichen Gesundheitspflege der Zöglinge. Im erste» Kriegsjahre wurde ein Abcndheim für männliche und iveibliche Lehrlinge eingerichtet, um auch der schulenklassenen Jugend die Wohltat anregender Unterhaltung und Belehrung zu bieten. Die Besucher des Jugendheims komiurn jeden Mittwoch zusammen. Eine Anstaltssparkasse gewöhnt schon die Kleinsten an Ordnung und Sparsamkeit: eine sorgfältig znsammeugrstcllt.e j^ombibliothck, die fleißig benutzt wird, sorgt für guten Lesestoff. Aus den fünf- und sechsjährigen Kindern lunrde eine Hauskapclle-begründet. Das Haus, nahm bi^ zum Kriege nnr-jüdische Zöglinge ans: seit Kriegsbeginn besinden sich auch andersgläubige! Kinder im Kinderhort.' s' Berlin Derin der mediz niichen Welt berühmte und auch der jüdischen Oesfeiitlichkeit wohlbekannte Geheime Medizinalrat Professor Dr. Le o p ol 0 Landau vollendet am >6. Juli sein 70. Lebensjahr. 1848 als Sohn 'wohlhabender Eltern in Warschau geboren, besuchterer das Gymnasimn in Breslau, wohin seine Familie kurz nach seiner Geburt übersicdclt waren, studierte zu Breslau, Würzbürg und Berlin Medizin, promovierte in letzter Stadt im - Jahre 1870, kehrte 1872 nach Breslau zurück, um da zuerst als Assistenzarzt, 2 Jahre später als Privatdozent zu wirken:' 1870 ließ er sich für die Dauer in Berlin nieder, wo er 1883 den Prosessortitel und 1808 das Prädikat Ge-, heimer Medizinalrat erhielt. Beide Auszeichnungen sind ihm von der Regierung als äußere Anerkeuming fiir eine fruchtbare wissenschaftliche Tätigkeit auf dem weiten Gebiete der Frauenkrankheiten zuteil geworden. Nebst zahlreichen wissenschaftlichen Zeitnngsartikel und vielen wertvollen Monographien veröffentösfentlichkc Landau einige umfassende große Werke, die eine Ewigscitsdaucr haben werden. Das Material zu diesen Arbeite» wie auch für seine umfassende Lehrtätigkeit mußte Landau , sich selbst beschaffen, da die Universität Berlin ihm jedwede' Förderung versagte. Für diese blieb er — wie gar mancher große jüdische Gelehrte'-— immer nur der simple Privatdozent ohne Lehrstuhl, der er schon 1874 war. Und meint er nicht blos als Forscher, sondern auch als Lehrer und' Bildner der Jugend der Wissenschaft, der gesamten Mensckihcir wie dem deutschen Bolle große Dienste erwiesen hat, so hat er es nicht der Berliner Universitätsbehörde, sondern sich selbst und seiner eigenen großen Energie zu verdanken. Im Jahre l8!>2 eröffncte Landau seine große eigene Frauenklimk in der Philippstraße zu Berlin, durch welche er sich in erster Reihe das erforderliche Lehrmaterial verschasste. Hier hielt er vor einer großen Zuhörerschar 25, Jahre lang seine Vorlesungen, in der Klinik in der Philippstraßc konnte er Tausende wissensdurstige Jünglinge unterrichten und Hunderte von Assistenten zu tüchtigen Franeilärzten ausbllden. Unter diesen befanden sich auch, zahlreiche Juden, die als solche sonst vielleicht kaum die Möglichkeit hätten, sich in ihrem Fach zu vervollkommnen. Unser Jubilar ist ein direkter Nachkomme des großen Rabbi Jcchestel Landau ans Prag, jenes gefeierten Verfassers des umfangreichen . und scharssinnigen Responzenwcrks Nauda Bijehiida. Rabbi „Hazkele" Landau leitete bekanntlich seinen Stammbaum bis auf König David zu- .rück, und sein Urenkel,, der Geheimrat Landau, .ist auf seine edle Herkunft, nicht wenig stolz. Er weiß aber auch, daß Sldel verpflichtet und ist bemüht, jede Minute, die ihm seine umfangreiche.Praxis, wie seine noch. umfangreicheren wissenschaftlichen Arbeiten übrig lasse», in den Dienst des Judentums zu stellen. Wie sehr viele hervorragende Inden in den letzte,: drei Dezennien, begann auch Landau zunächst, sich auf dem Gebiete der Kolonisation Palästinas zu betätigen, indem er schon im Jahre 1886 in das Zentral- Komilec des Vereins „Esra" eintrat, dessen Mitglied er bis ans den heutigen Tag ist. Bald folgten andere jüdische Organisationen, und gegenwärtig gibt cs wohl keine irgendwie geartete Bestrebung zur Verjüngung und Stärkung des Judentums, au der Geheimrar Landaii nicht tätigen Sluteil nimmt. Tahin gehört auch sein wenige Jahre vor Kriegsausbruch ausgefochtener Kampf gegen das Pariser Zentral-Kvmitcc der Atlianee. Landau hielt zwar die Stlliance für eine veraltete Institution, die überdies weniger jüdische als französische Jiiteressen veasolgt. Er würde diesen Kampf, der ihn zum ersten Male in weiten jüdischen Kreisen bekannt gemacht hat, auch nicht unternommen haben, wenn die Lllliance nicht ihrerseits einen maßgebenden Einfluß auf den Berwaltungsrat der I. C.?l. ausüben lvürde, die in der'Tat eine moderne jüdisäze Organisation und ein Mittelpunkt aller jüdischen Kolonisations- und Emigrationsangelegenheiten ist.. Mit Hilfe der Sllliance Einfluß auf die I. C. 8l. zu gewinnen, hielt Landau eines Kampfes wohl wert. . Mit dem 16. Juli überschreitet Geheimrat Landau die Schwelle des Greisenalters. Unser Jubilar gehört aber zu den Männern, welche nach einem bekannten Ausspruch f Kaffee Buhland 35 Kaieeretraase 56 Kaiserstrasse 56 Täglich erstklassige HT' Unterhaltungsmusik »M> Gesangs-Einlage*» — Scala - Iiicht spiele SohSfergasse 29. Schäfergasse 29. Modernes Theater Vorführung stets, neuer und hervorragender Filme. des Talmud mit den Jahren nicht altern. Leopold-Landau, ist in der Tat mit 70 Jahren jung und frisch geblieben. Jn.mer >.vch leitet er seene große Frauenklinik, nach wie vor hält er'da feine Vorlesungen und seine praktischen Kurse ab. Er hat sich sogar mit Kriegsausbruch eine -neue Arbeit ansgebürdei, indem er die Leitung, des großen Reservvlazäret in Schöneherg übernahm. Dabei findet er nodj Zeit, die Sitzungen der Berliner Stadtverordiieten-Bersanimlnug, deren Mitglied er seit dem Jahre 1801 Ist, regelmäßig zu. besuchen. £ ' : Mögt cs unferm Jubilar vergönnt sein, noch viele Jahre in voller Frische zu wirken, der Wissenschaft zur Zier, dem Jubentnme zu Ruhm und Ehre! Mühlheim a. M. R ach um Stiefel ist nicht mehr! 2lm 4. d. Mts. wurden seine sterblichen Ucberreste der Erde übergeben. St., der 63 Jahre alt wurde, war ein frommer und "braver Mann, in der ganzen Umgegend beliebt und . ebenso auch ein Wohltäter. Lehrer Oppen hei me r - Steinheim widmete am Grabe einen warmen Nachruf. Feehftadt < Westvr., Im Alter von 88 Jahren starb hier Aron Loewy, früher Vorsteher der jüdischen Gemeinde.- Schriwm Im Alter von 88 Jahren verschied hier Simv-n Friedeberger» ein Talmudgelehrter und ein ernst Frommer. Karlsruhe. Der hier am 2. Dezember verstorbene Karl Hla a s hat die isr. Religionsgemeinschaft Badens mit 40,000 Mark bedacht. Diese Summe ist für allgemeine Wohltätigkeitszweckc bestimmt', namentlich zur Förderung des Handwerks und der Landwirtschaft unter den Jltden. Das Friedrich-Luisenhospiz in Dürrheim erhielt von dem gleichen Erblasser ein Legal von 10,000 Mark. St. Gallen Die jüdische Gemeinde Adaß Jitroel hat das Haus Kapcllenstraße 3 käuflich cnvorpen und bereits mit dem Umbau zu einer Synagoge mir de» passenden Schullokalitäteu (für zirka 120 Schüler) begonnen. Jerusalem. Der im 6-3. Lebensjahr verstorbene A. M. L u n z hatte sein Leben der Erforschung Palästinas geweiht. Sein Sammelbuch „Palästina" gab er in 12 Bänden ohne jegliche materielle Förderung trotz bescheidenster eigener Verhältnisse heraus, ülußcrdcm erschien von ihm seit zwei Jahrzehnten ein „Palästinakalender". In den letzten Jahren arbeitete er an einer Herausgabe des „Talmud Jeruschalim". Seit Jahren war er blind. Frankfurter Berichte. Bereinigung jüdisrher Schüler der höhere« Lehranftatten. Die Vereinigung hat in der kurzen Zeit ihres nun fast zweijährigen Bestehensihre Daseinsberechtigung voll und ganz bewiesen. Sie erblickt ihre Aufgabe darin, die Kenntnis des Judentums in den Kreisen der Schüler immer mehr zu verbreiten und zu verliefen. Wie nötig das ist, weiß ein jeder, der selbst eine höhere Schule besucht hat und sich mit eigenen Älugen davon überzeugen mußte, welche Unkenntnis, ja welch erschreckende Mißachtung und Geringschätzung unseres heiligen Glaubens oft gerade hier herrscht, Mißstände, gegen die auch der. bestehende Religionsunterricht nur selten bessernden Einfluß ansübt. Und die Schüler sehen das auch selbst ein. Das beweist schon die stetig, steigende Mtgliederzahl der Vereinigung, die heute schon über 60 beträgt. Im verflossenen Vierteljahr wurde wieder recht erfreuliche Arbeit geleistet. Es fanden 8 Vortragsabende statt. Aus der Auswahl der Themen kann , man. erkennen, welch verschiedene Gebiete behandeltwurden: Die Schönheiten der Bibel. Jehuda Halevi. Dr. I. Breuers Judeichroblem. Tisraeli-Lord Bcacensfield. Der Gedanke der Schöpfung und des Sabbars. Monismus und Judentum. Ostsuden. Tie deutschen Juden nach dem Kriege 1870/71. Die Propheten und unsere Zeit. Für das folgende Vierteljahr sind jolgende Vorträge vorgesehen: Dr. Heinemann über den Knsori: Universitätsprofessor Dr. Horovitz über Jüdisches im Islam; Dr. Rabin über das jüdische Schulwesen in Rußland. Ferner von Mitgliedern: Der Jude nach dem Talmud. Der jüdische Akademiker. Tie Inden, bei G'. Freytag. Atodern-he.bräische Dichtung. Chassidismils. Sabbatai Zewi. Gottsucher in. der neuen Literatur. Heine. 'Außerdem haben Vorträge zugesagt: Rabb. Dr. Horovitz, Rabb. Dr. May und Prof, Dr. Bondi. Wenn die Tätigkeit der Bereinigung eine so ersprießliche ist, so liegt das vor allem an der wissenschaftlichent Leitung, die in den bewährten Händen Professors Dr. Bondi "ruht, und an der Unterstützung, die sie durch Dr. Rabin erfährtder ihr in überaus dankenswerter Weise stetss mit Rat und Tat zur Seite steht. E. K. Persoualieu. Zwei Monate sind erst dahin, seitdem der unvergeßliche Feist Sondheimer von seinem gesegneten Erdeuwalleu plötznch abberufen wurde, da hat G-ott jetzt ebenso unerwartet: und schnell seinen dem Baser ebenbürtigen Sohn Dr. Phil. Isaak Sondheimer zn sich bernfen. Fromm, reiche, an jüdischem Wissen und dazu noch einem idealen Berufe die Lebensarbeit geweiht, war auch der Sohn eine Zierde; der traditionstreuen Jndenheit. ,