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Neue jüdische Presse · 1918-07-12 · Heft 27 (12.7.1918) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 27 (12.7.1918)
Date
1918-07-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Kngsfürso^eerwähnbe die Politischen Wftionen für. die Judenschcht Oesterrmchs, die im Vereine-mit Hem Wiener „Jüdischen Natiorralverein" und dem zionistischen Exekutiv- «nmtee Lei dÄ Regierung durchgeführt worden sind, und die für die Bukowinaer Juden getroffenen Maßnahmen. Redner, erwähnte hervorhebend die bedeutsame Aktion für die Erhaltung der staatsrechtlichen Stellung der Bukowina und würdigte die hervorragende Mitarbeit des Verfassers der diesbezüglichen Staatsfchrist, des Mitgliedes der Parteileitung, Dr. Laßner, sowie dessen und des Vorsitzenden initiative Mitwirkung für die Einberufung eines östrrreichisch-jüdischen Kongresses und die richtunggebenden Memormchen an die Regierung, betretend die Frage der Anerkennung der jüdischen Nationalität in Oesterreich. Der nächste Redner, Stadtrat Dr. Ln pul. (Suczawa), ritzte, daß seitens der Partei für die Judenschaft der Provinz noch wenig getan werde und verwies darauf, daß-eine Wiedererlangung der Autonomie auch seitens der Mischen Bürgerschaft angestrebt weiden möge. Gemeinderat Dr. Halles (Wiznitz) entwarf ein düsteres Bild von dem Elend der heimkehrenden jüdischen Flüchtlinge und forderte eine großzügige rasche Hilfsaktion. Hierauf nahm Kultusrat Dr. Aaßner das Wort und rügte die Indolenz desjenigen Teiles der jüdischen Bcvölkernng, der nur für den Erwerb zu haben ist, jedoch für altzemeine Fragen keinerlei Interesse bekunde. Wenn dies auch nur wenige sind und diese nicht zur bodenständigen jüdischen Bevölkerung gehöre», die Verantwort»^ für sie. müssen alle tragen, was jene.wenige beachten sollten. Die Organisation sei mangelhaft; den geänderten Verhältnissen entsprechend, müsse von neuem begonnen und ein sicheres Fundament für die Stellung der Juden im Lande geschossen wehren. Das traditionelle Einvernehmen der Jüdeuschaft mit den anderen Nationen und 'der- Regierung werde dann nicht getrübt, sondern gefestigt werden. Eine festgefügte kraftvolle politische Organisation sei die Voraussetzung für wirtschaftliche Aktionen. Redner sei überzeugt, daß die vorbildliche Eintracht aller" Völker in der Bukowina erhalten bleiben und daß die Judenschaft nach ihr« wirtschaftlichen Rktablivttmg auch weiterhin zur kulturellen und wirtschaftlichen Hebung des Landes beitragen werde. __ Abgemdneter Landesausschutz Dr. Wender pflichtete den Ausführungen des Vorredners bei, führte aber, sodann in längerer Rede aus, daß die rauhe Kriegszeit den Menschen das Interesse, für allgemeine Fragen benommen habe. Deshalb wwden bloß wirtschaftliche Aktionen für den nächsten Augenblick Verständnis wecken. Kultusvorpeh» Schlauer (Waszkoutz) besprach Approvisionierungsfragen und fordert Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Landjuden und diesbezügliche Intervention bei den Behörden. . Gemeinderat Dr. Billig sprach sich gleichfalls für Leu Ausbau der politischen Organisation als Voraussetzung für einen gedeihlichen Wiederaufbau aus. OberrabbinerDr.R os e n fe l d unterstützte in »»armen Worten die Ausführungen des Dr. Kaßner. Kaiser!. .Rat Picker berichtete über die Flüchtlingsfürsorge und rügte e§, daß die Bukowina» Zentralstelle «ohne Hinzuziehung der gewählten -Delegierten arbeite. Redner, der die Flüchtlingslager des Westens bereist hat, erzählte, daß die Bukowina» Mischen Flüchtlinge auf Gutwirtschaften als Fewarbeiter gearbeitet und in jedem Beschästigungszweige sich hervorgetan haben. Dr, Krämer pflichtete den Ausführungen des Dr. Laßner bei, verweistin längerer trefflicher Ausführung auf die Verwahrlosung der Mischen Jugend _unbregt die Schaffung eines Jugendamtes an. Redner erörtert »mch die Notwendigkeit, bei der beruflichen Umschichtung, die Juden der Bukowina für die Landwirtschaft zu interessieren, bespricht Organisationsfrageu und de« österreichisch-jüdischen Kongreß. DirSor Fleming er polemisierte gegen die Ausführungen der Vorredner. Kultusvorsteher Häuslich (Dorua-Watra) regte an, daß die Kultusgemeinden nicht bloß als religiöse Körperschaften für die Organisation der Juden herangezogen und daß diesbezügliche Vorschläge au die Regierung erstattet werden. , ■ . Nach einer umfassenden Replik des Vorsitzenden wurde beschlossen, die bisherigen Mandatare der Bukowinaer jüdischen Landespartei als Parteileitung anzuerkennen und den Ausbau -»Organisation tatkräfttzst zu fördern. Es wurde ferner eine Reihe auf die Flüchtlingsfürsorge, Rechtsschutz und wirtschaftliche Retablierung der Bukowina» Juden bezug habende Beschlüsse gefaßt und die Herausgabe einer TaMszeitung angeregt. Aud aller Wett. - Deutsches «eich. VerU». «»S de» Reichst««. Am 4. Juli stand auf d» -Tagesordnung die zweite Lesung. des Fricdensvertrages mit Rumänien. Dabei wurde die rumänische Jubeuftage wie folgt tzestreist: Rvs ke (Soz.): Der Rechten geht es zn well, daß wir uns d» Juden angenommen haben, well sie darin eine Einmischung in die inuereu Verhältnisse sieht. Zu den Kritikern dieser Abmachung hat sich auch der englische Mßenminist» gestellt, .indem er allerhand Versprühungen über die Zukunftgemacht hat. Die Juden sollten sich durch die englischen Ministerreden nicht täuschen lassen, denn England hat es gchulbet, daß die Juden vor dem Kriege in Rumänien drangsaliert wurden. Gvthein Gortschr. Vp.): Die Regelung der Judenfrage ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Mumänieus, sondern eä war nötig, Rumänien an seine Veftiner Bertragsverpflichtnngen zu erinnern, um die es ^ich schmählich gerückt hat. ' Fraröffurter Israelitisches Familienblatt. Dr. Co h n (Unabh. <3o&.): In der Judenstage hat Rumänien seine Verpflichtungen aus dem Berliner Vertrag nicht »füllt, ab» Deutschland und Oesterreich haben die beste Gelegenheit, die Berlin» Forderung von -1878 durchzusetzen, jetzt verpatzt zum. Vorteil des Petrvleumgeschäftes. Berlin. Kurs«- für Apologetik. D« Verband' der Deutschen Juden veranstaltet in der Zeit vom 2.-7. (nicht 1.—6.) Oktober d. I. in B»lin, Rosenstraße 2, einen Kursus zur Unterweisung in apologetischer Behandlung jüdisch-religiöser Themen. Beginn am Mittwoch, 2. Oktober, vorm. 10 Uhr. Es lesen üb»: „Das Judentum zur Zeit der Entstehung des Chrislrntums" Rabbin» Dr. Baeck am 2. Okt. von 10 bis 11 Uhr, am 3., 4., 6. und 7. Oft. vün» 9 bis 10 Uhr. „SDie Grundlehren des Judentums und anderer Religionen", Teil I, Rabbiner Dr. Baeck am 2. Okt., von 11 bis 12 Uhr, am 3. Okt; von 10 bis 11 Uhr, Teil II Rabbin» Dr. Lew kowitz am 4., 6. und 7. Okt. von 10 bis 11 Uhr. „Geschichte und Methode der Judenmission" Dr. S. Bcrnfeld am 2. Okt. von 12 bis 1 Uhr, am 3. und 7. Oft. von 11 bis 12 Uhr. . „Angriffe aus das jüdische Schrifttum" Rabbiner Dr. Liebermann am 2. und 3. Okt. von! 4 bis, 5 Uhr, am 4. und 6. Okt. von 11 bis 12 Uhr, am 7. Okt. von. 4 bis 5 Uhr. .„Angriffe auf die Glaubens- und Sittenlehrc des Judentums" Rabbiner Dr. Hoch selb anr.2. und 3. Okt. Von 5 Bis 6 Uhr, am 4. und 6. Okt. von 12 bis 1 Uhr, am 7. Oft. voll. 5 biSf 6 Uhr. D» 8. Oktober wird fteigehalten für die Erörterung in engerem Kreise von etwaigen Rückfragen der Zuhör» an die Vortragenden über die behandelten Gegenstände nach Anmeldung bei den Vortragenden. Es wird auf eine Zuhörerschaft aus den Kreisen der Mischen Theologen, Lehrer und Lehrerinnen, der Mitglied» der akademische» und Jugendvcreine und and»cr gebildeter Glaubensgenossen gerechnet. Meldungen zur Teilnahme werden mündlich od» schriftlich an de» Verband d» Deutschen Juden, B»lin \V. 35, Steglitzerstraße 9, unter Einsendung ein» Einschreibsgebühr von 3 ßR. möglichst bis 15. September erbeten. Spätere Meldungen können nur nach Maßgabe der noch verfiigbaren Plätze berücksichtigt werden. Vefterreich-U»s»r». Wie«. Trotze Spende für die Rttio» zur Rettung verletze»» »Mer Salizteus. „Ungenannt: In memorism E. L. 200,000 K." Mt. dies» Widmung hat ein hochl-erziger Stifter zur Erinnerung an einen gefallenen Helden dem Verein zur Rettung verlassener jüdischer Kinder Galiziens und der Bukowina in Wien, 9. Bezirk, Universitätsstraße 4, weitere 200,000 K. nach früheren Spenden von 20,000 K. als Baustein für ein vom Verein zu errichtendes Kriegswaisenheim übergeben, und er hat damit die Sammlung üb» den Betrag von zwei Mllionen gebracht. Bezeichnend für die großmütige Gesinnung des Stifters sind die Begleitworte, mit denen er dem Vereinspräsidium seine Entschließung bekannt gab. „Der Verein" — das sind seine Worte — „versorgt bisher über 0000 Kinder, davon 1000 in nengegrnndeten Heimen, und über 5000 in Familienpflege. Das ist großzügige Arbeit, aber nur ein Anfang. Die 6000 Kind» müssen durch Jahre weiter vrr- - pflegt, gelleidet, erzogen werden. Weitere 4000 Kinder müssen in den verwüsteten Städten verhungern, verkommen, wenn sie nicht bald gerettet werden. Dazu, und um das bisher Geschaffene zu erhalten, und fortzusthren, genügen ab» zwei Mllionen nicht, die mit der letzten Bekleidungsaktion schon ganz verbraucht sind — dazu, sind zehn Mllivnen dringend nötig. Ich smckere pflichtbewußte Gesinnungsgenossen, jeden, der nicht herzlos ist, auf,- diese Summe für diese große, wichtige Kulturaufgabe sofort auf-, bringen zu helstn!" Pole». V»li». Die Pogromaustuse i« Werschau u»d Lodz. Die Abg. Cohen und Noskc weisen in einer Anfrage im Reichstage darauf hin, daß in Warschau und Lodz anfang dieses Monats Aufrufe angeschlagen ivaren, die in unverblümter Weise zu Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung aufforderten. Die Abgeordneten ftagen, was b« Reichskanzler zu tun gedenke, damit unt» den Augen d» deutschen Besatzungstruppen derartige den inneren. Frieden in Polen gefährdende politische Mittel, die den Methoden des korrupten ehemaligen zaristischen Systems entnommen sind, nicht mehr angewendet werden können? Ist der Herr. Reichskanzler bereit, auch im Interesse Polens selb», seinen großen Einfluß auf die polnische Regierung dahin ausznübeo, daß sie M die Folge energisch gegen die Urheber von Pogromanftufen vorgcyt und nichts untwläßt, was die Wiederholung solch beschämender Vorgänge zu. verhindern geeignet ist? Wersch«». tttfftiaemtfcauNluN«. I» d» Wohnung von Rabbiner Dr. PinchasKohn fand eine größere Rabbinerversammlung statt. Die . Beratungen gälten zuerst der Wiederaufnahme der Bemühungen, »neu Rabbinerverband zu gründen. Fern» wurde beschlossen, zwei Rabbiner in die - politische Kommission zu wählen, die den beiden orthodoxen Mtgliedern des Amtsrates zur .Seite steht. Der Melawer Raw refAjerte üb» die Reform des- CMerwesens und trat für die Gründung eines Lehrerseminars ein. -Die Frage, ob es Rr. 27.! möglich sei, in Rücksicht auf die gegenwärtige Zeit patz Leinwand Papierstoff für die Aötenkleider z» nehmen, wurde «ms religiösen Gründen verneint. MouiWche Nachrichten. Ha««. Das Jüdische Korrespondenzbüro berichtet: Die Medizinische.-Expedition der amerikanischen Zionisten ist in Liverpool.angenommen. Sie zählt 43 Personen, darunter 15 Aerzte und .Zahnärzte, 20 Pflegeschwestern, Derwaltungspersonol usw. Zur Ausrüstung d» Expedition gehört ein Spital mit 120 Betten, ein Röntgrnapparat, Medikamente, Instrumente, Kleid» ft«r Bedürftige. Aus -er „Agudas Jisroel"-Bewegung. Zürich. Der Geschäktsführende Ausschuß des „S ch w t i. zerischen Kriegswaise nfondsder A g ud as Jisrvel" hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, jür das Jahr 5679 (1918/19), einen Wochenabreiß-Ralender l-crauszugeben und diesen allen jüdischen Familien in der Schweiz gratis zuznsenden, damit in jedem Hause eine Erinnerung an das edle Hilfswerk sich befinde und die wohltätigen Herzen der Juden veranlasse, diesem Fonds. bei den verschiedenen Lcbensanlässen milde Gaben zuzuführen. »8ta. Die Agud as Jisrvel - Jugendorganisation veranstaltet vom 31. Juli bis 4. August in Würzburg einen Bundestag. An Referenten sind vorgesehen: „Unsere Stellung innerhalb der jüdischen Jugendbewegung in Deutschland" (M ax Cohen, Köln), „Die Tätigkeit der Jugendgruppen, innerhalb der Organislttion" (Direktor Dr. Lange, Frankfurt), „Unsere Arbell für die kommende Friedenszeit (Dr. .Jakob Segall, Berlin), „Unser Zusammenarbeiten mit den anderen gesetzestrruen Organisationen" und „Unsere Arbeit in der Jugendpflege" Für reichliche und billige Verpflegung ist gesorgt. Gesuche um Reiscunterstützung, Anfragen, Vorschläge usw. wolle man an Max Cohen, Köln a/Rh., Mauritiuswall 106, richten. Aus der MiSrachi-Beweguug. Zürich. Zu den Vereinen, die sich besondere Mühe geben, um es weiteren Kreisen zu ermöglirhen, sich in die Wissenschaft des Judentums zu vertieft», gehört sicher auch d» Verein „Misrachi", der regelmäßig (abgesehen von den. wöchentlichen Schiurim) öfftnftiche Vorträge v»anstaltrt. Am 16. v. Mts. hatten die Freunde des Vereins Gelegenheit, ei» inhaltsreiches und in ftder Hinsicht vollendetes Referat des Dcreinsmitgliedrs I. Sonne über „Die jüdische Philosophie im Mittelalter" zu hören. Die Wohltätigkeits-Soiree, zu welche,r der V»ein Misrachi Zürich eingeladen hatte, sollte' als' erste Veranstaltung in d» Schweiz zugunsten der Tachkemoni- Schule in Jaffa staktfinden. Man beabsichtigt einen Fonds zu sthafsen, der zur Unterstützung bestehender und Errichtung neuer Schulen nach dem Kriege ausgcschüttet werden soll. In der ganzen Schweiz w»den Komitees in diesen» Sinne gebildet werden und man hofft, bereits im Herbst auch andenvärts im Rahmen ähnlicher Veranstaltungen Welleste Kreise zur Mithilft hcranzuziehen. In diesenr Sinn kann man die Soiree als einen starken Erfolg bezeichnen. W» hätte aber auch den liebenswürdigen Helferinnen, den graziösen „Jimgmädels" von der „Mädlhenligä", d» Ägildas Israel Mädchengruppe und den zahlreichen „Unvrgcmsiierten" widerstehen können, wenn sie Nelke»» >»vd Rosen, Broschüren und Tombolalosc anboten! Das materielle Ergebnis ivar dcmentjprmhend auch durchaus befriedigend. - pnofl. Das Jüdische Korresvondenzbüro schreibt: D» Krieg hat ebenso wie in allen anderen Sthzchren des jüdischen Dolles auch in d» Orthodoxie weite Kreise dem Zionismus näh» gebracht.' Machtvollen Ausdruck fand die Bewegung vor allem kn den orthodoxen Massen in Amerika und Rußland. Bor etwa einen» halben Jahre hat sich eine Konftrenz, ans der Hunderte v»m Rabbin»» den größten Teil der orthodoxen Juden d» BereinigtcnStaate» vertraten, sich ohne jede Einschränkung siir den Zionismns ausgesprochen. Die „Msrachi" ist heute zu einem starken Faktor in der jüdisch«» Oeffentlichwit Amerikas geworden. In Rußland nmrde schon in den ersten Tage»'der Revolillion eine neue .Organisation „N e z a ch - I s r a e l" begründet, die den jüdischen Nationcuismus a»»f religiöser Grundlage, die hebräislhe Sprache und die Besiedlung Palästinas als ihre Hauptziele »klärte und sich innig an den Zionismus anlehnte. In England entfaltet der palästinensische Rabbiner K u k eine unermüdliche Tätigkeit im Dienste des zionistischen Gedankens. Sein» rastlosen Arbeit ist es z»»zuschreibei», wenn nahezu alle jüdisck)eii synagogalcn Gemeinden dieses Landes im v»gangenen Oktober den Appell an die englische Regierung richteten, die Schaffung rin» aationcllen Heimstätte in Palästina zu einem ihrer Kriegsziele zn machen. Rabbin» Kuk leitet die Propaganda rmter den orthodoxen Juden Englands für den „Borb»eitungsfo»»ds", welch» der zionistischen Palästtnakommission die Mlltel M eine grof^ügige Arbeit in Palästina lief»« soll. Er hat an die ortHrdoxe Judenhell einen Aufruf, d» „Die Fahne Jerusalems" üb»schrieben 'ist, gerichtet, sich in d»es» entscheidungsvollen Stunde zu zionistischen Organisationen zusammmzuschlfttzen und arbeitet im innigsten Kontakt mit dem London» ziomsttsihen Bureau an dem Aufbau ein» kräftigen Organisation.' - - - Auch die orthodoxen Achen in O e ft e r r e i ch sind v»m den Zeitereignissen ' nicht unberührt geblieben. Eine Or-

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