Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 26 (5.7.1918)
- Date
- 1918-07-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 : r' Graf Praschma (Z.): Die Frage ist, ob den Juden in Rumänien erlaubte sein soll, Grundbesitz zu erwerben. Man musi diese Fragen sehr behutsam lösen. v. Gräfe (Kons.): Es handelt sich um einen schweren Eingriff in die innerrumänischen Verhältnisse, und das Entgegenkommen der rumänischen Regierung war sicherlich kein freiwilliges. Warum müssen wir uns ,die Finger verbrennen mit diesem Engagement? Die Berufung auf den Berliner Vertrag reicht nicht zur Begründung aus. Ob wir den Juden einen wirklichen Dienst geleistet haben angesichts des Hasses der Bevölkerung, erscheint zweifelhaft. GotHein (Fortschr. Dp.): Artikel 28 bringt nicht so viel, wie die entsprechenden Bestimmungen des Berliner Vertrags, denen sich die Rumänen trotz dem Drucke der Signaturmächte stets entzogen haben. Deshalb wird Artikel 28 den Juden keine Fortschritte bringen. Gewiß stehen die Ostjuden weit tiefer als die Inden anderer Länder, 'besonders als die Juden in Deutschland. Aber die antisemitische Bewegung in Rumänien geht nicht von den Bauern aus, sondern von den Intellektuellen und Handwerkern. Auch die staatsbürgerlichen Rechte der Juden in Bcssarabien müssen gesichert werden. Während hier gesagt wird, wir müßten uns die Finger verbrennen, so macht man uns im Auslande einen schweren Vorwurf daraus, im Friedensvertrag nicht genug für die Juden getan zu haben. Dr. Cohn (llnabh. Svz.): Tatsächlich bleibt Artikel 28 hinter dem Berliner Vertrag zurück. Noske (Soz.): Gestern wollten die Konservativen den rumänischen König beseitigen, also in die inneren Verhältnisse eingreisen. Heute machen sie uns einen Borwurf, wo es sich um Millionen unglücklicher Menschen und um die Durchführung des Berliner Vertrags handelt. Ministerialdirektor Dr. Krieg«: Die Vorschläge der. rumänischen Regierung sind auf unser bloßes Ersuchen gemacht worden. Es liegt also ein Beschluß Rumäniens selbst vor. Selbstverständlich werden wir uns das von den Rumänen zu erlassende Gesetz anfehen. Aber zunächst besteht kein Zweifel an der loyalen Ausführung des Vertrags. Desterretch-ÜugarL Budapest. Die Taus-Epidemie. Die Tauf-Epidemie in der ungarischen Judenheit hat während des Krieges noch zugenommen. Der im vergangenen Jahre begründete „Verband der ungarischen Juden" ließ deshalb anläUich seiner Generalversammlung den Reichstagsabgeordneten Paul gar« kasz in einem Vortrag dieses Thema behandeln. Eine Abhilfe freilich wußte der Redner nicht anzngeben, denn den einzigen gangbaren Weg zur Aenderung — Rückkehr zum Judentum der Tradition, der die Verpflichtung des Thoragesetzes und die Anerkennung des jüdischen Volkstums stwdert — mögen Farkasz und seine Gesinnungsgenossen selber nicht gehen. Gegen eine Behauptung des Redners muß aber scharf Stellung genommen werden. Er tat nämlich den folgenden unglaublichen Ausspruch: „Es ist Pflicht der ungarischen Judenheit, gegen die Einwanderung der aus Galizien stammenden Juden, die weder der Rasse nach noch in inoralischer Beziehung, noch hinsichtlich ihrer Weltanschauung zur Judenschast Ungarns gehören, mit den strengsten Maßnahmen Stellung zu nehmen. Denn es ist Aufgabe der ungarischen Judenheit, die ungarische Nation vor solchen Erscheinungen zu bewahren, an die zu rühren andere nicht imstande sind oder nicht den Mut besitzen." Es muß sehr schlimm um die .ungarische Judenheit bestellt sein, wenn ihre führende Kreise solche Worte ruhig anhören konnten und nicht ihrer Empörung lautesten Ausdruck gaben. Der Abgeordnete Farkasz möge dessen gewiß sein, daß mit derartigen Anschauungen gerade eine Entwicklung gefördert wird, die letzten Endes zur Taufe führt. Schärfer konnte er nicht fehlende jüdische Selbst^ achtung und fehlendes jüdisches Solidaritätsbewußtsein dokumentieren. Auf seine Worte näher einzugehen, erübrigt sich' ja, denn es hieße die Leser dieser Zeitung beleidigen, wenn man es für nötig hatten würde, Farkaszs Worte 'einer Widerlegung zu würdigen. Budapest. Israelitische Religionsgemeintze Die Israelit. Religionsgemeinde hielt am 9. Juni ihre Generalversammlung unter dem Vorsitze des Präsidenten Ludwig Adler ab. Aus den vorgelegten Jahresberichten ist ersichtlich, daß die Gemeinde im Jahre 1917 für ihre Bedürfnisse, kulturelle und humanitäre Zwecke über vierundeinviertel Million verausgabt hat. Die Ausgaben für das jüdische Spital und für die Behandlung einer Kranken allein beliefen sich auf 875962 Kronen, die Unterrichtsausgaben — in den Lehranstalten der Gemeinde erhalten 27 399 Kinder Unterricht — auf 602947 Kronen. Die Gemeinde beschloß, ihrem Unterrichtspersonal bedeutendere Kriegszulagen zu gewähren und seine Bezüge in den heutigen Deuerungsverhältnissen entsprechenderweise zu regeln. Sur Lewbergec VolkSzähluug meldet die „Neue Lemberger Zeitung": „Bekanntlich wurde am 5. Juni vom Magistrat der Stadt Lemberg zu Approvifionierungszwecken eine Zählung vorgenommen, die alle in Lemberg lebenden Zivilpersonen umfaßte. Die Zählungsbogen hatten jedoch auch die Rubrik Religion und Umgangssprache, wodurch die angekündigte Aufnahme der vorhandenen Seelen zu einer richtigen Volkszählung wurde, um so mehr, als in der Belehrung ausdrücklich hervorgehoben wurde, daß nur die staallich anerkannten Umgangssprachen angegeben werden dürfen. Ueberdies wurden unrichtige Angaben unter Strafsanktion Lestellt. Viele Juden, die sich zum Zionismus bekennen, trugen in die Bogen als Umgangssprache „jüdisch" ein. Das statistische Amt des Magistrats verweigerte jchoch die Annahme derartiger Bogen. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 2f> r: Heute begab sich eine Deputation von Zionisten, gesührt von Abg. Reizes, zum Regierungskommissär Dr. Steslowicz, um gegen die Verweigerung der Annahme der von den Zionisten mit „jüdisch" ausgefülltcn Bogen zu protestieren sowie überhaupt Einspruch gegen die Vornahme der Zählung, die leicht zu politischen Zwecken mißbraucht werden könnte, Verwahrung einzulegen, namenlich weil diese Zählung die Bevölkrung ganz unvorbereitet traf und ausdrücklich als Maßnahme für Approvisionie-- rungszwecke bezeichnet wurde. Dr. Steslowicz bestritt entschieden die politische Absicht der Volkszählung, erklärte, daß er den Auftrag gegeben habe, die mit „jüdisch" ausgestellten Bogen anzunehmen, hob hervor, daß die Strafandrohung sich keineswegs auf die Angabe der Umgangssprache bezogen habe und meinte, es sei ihm ferne gelegen, das Recht auf freie Aeußerung politischer Ueberzeugungen einzuschränken. Schließlich betonte er, daß ihin die politische und Parteistruktur der Lemberger Bevölkerung genau bekannt und daß es für ihn vollständig überflüssig sei, zu diesem Zwecke statistische Zählungen vorzunehmen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß diese Haltung der Lemberger Behörden auf die Intervention der jüdischnationalen Deputation beim Minister des Innern znriickzuführen ist." Ukraine. Kiew. ..Offiziöser" Antisemitismus Nach der „Kiewsfaja Misl" ist die einzige Zeitung in Kiew, die es mcht für nötig findet, jetzt ihre antisemitische Stimmung zu unterdrücken, „Widrodschenja." Sieist die einzige Zeitung, die gegenwärtig mit Regierungsmitteln erscheint und trägt die Unterschrift: „Verlag der Redaktiorrsabtellung im Kriegsministerium der Ukrainischen Republik." In einem Leitartikel dieser Zeitung finden sich folgende Perlen: „Der ukrainische und der weiß^ussische Jude, an sich reißend alle Verbindungen mit der örtlichen Sprache und Kultur, ist ein gefährliches Geschwür am Körper der beiden Völker." „Wohin die Juden kommen, bringen sie Antisemitismus." „Die Juden standen auf der Seite der Polen als wir mit den Polen Krieg führten-und sie haben dafür schwer leiden müssen — jetzt kämpft Ukraine mit der Moskauer Regierung und wieder sind die Juden auf der Seite der Gegner — auch diesmal werden sie schwer dafür leiden." Das Mische Ministerium. Wie aus Kiew gemeldet wird, haben die Zionisten durch UebereinkUnft und .Verständigung mit der „Achdut" (Orthodoxie) und der „Bolkspartei" im Nationalrat eine Mehrheit für den Vorschlag zustande gebracht, als Kandidaten für die Verwaltung des jüdischen Ministeriums Herrn W. Tjomkin (früherer Rabbiner in Jelisawetrad) aufzustellen. ' Die Gemeiudewahlen. Die Reihe der neugestalteten jüdischen Gemeinden in der Ukraine wird nach und »ach vollständig. Mt und nach den größeren jüdischen Zentren haben auch die kleineren jüdischen Gemeinden die. Reorganisierung dieser höchsten religiöser: Institution durchgeführt. Irr den rrerren Gcmeinderäten herrscht das nationale Element vor. Die Arbeiter- und Hanowerkerschichten der jüdischen Bevölkerung haben es ebenfalls verstanden, sich für die Zukurrft eine gewichtige Stimme in dem Gemeindeleben zu sichern. Es Haben sich währenddessen inSchPvleTiropol,Dennjewike (einer Vorstadt Kiews) mrd anderen Ortschaften und Städtchen die Gemeinbewahlen vollzogen, während sie sich an anderen Stellen im Stadium der letzten Vorbereitung befinderr. Eine nette jüdische Partei. Zufolge dem Ukrainischen Preßbüro ist gegenwärtig eine neue Mische Partei in Kiew in der Gründung begriffen. Die neue Partei will unter ihren Fahnen alle jüdischer: Bevölkerungskreise vereinigen, die sich weder den Zionisten noch den Sozialisten angeschlossen Haber:. Die Seele dieser neuen Gründung, die in ihren allgemein politischen Grundsätzen mit den Kadetten harmoniert, soll nach anderen Meldungen der jüdische Handelsminister in: ukrainischen Kabinett, M. M. Gutnitz sem. Aus allgemein-politischen Gründen sah sich die Jrrdenschaft in Charkow dazu bewogen, einstweilen von der Durchführung der Gemeindewahlen abzusehen. Man einigte sich auf die Einsetzung eines zeitweiligen Gemeinderats, der die Funktionen der künftiger: Gemeinde zu übernehmen hat. Die Mitglieder, 60 an Zahl, verteilen sich auf folgende Parteien: Zionisten (30), „Bund" (9), „Volksgruppe" und „Demokr. Gruppe" (10), „Pvale Zion" (7), Bereinigte Sozialisten 4. Das auffallende Fehlen von Vertretern der Orthodoxie, wie sie sich in dem Bund „Achdut Jisroel" organisiert hat, ist auf den Umstand zurüätzuführen, daß nach' allgemeinem Beschluß die neue Gemeinde religiöse Angelegenheiten nur insofern in ihr Bereich hineinbezieht, als sie die Befriedigung der rituellen Bedürfnisse des einzelner: Juden (Versorgung mit Kvscher-Essen u. ä.) auf sich zu nehmen hat. Kurland. Die Juden in Riga. Nach einer Mittellung des Kopenhagener Bureaus der zionistischen Organisation halten sich zurzeit etwa 250000 Juden in R i fl a auf. Man sieht eßn weiteres Steigen dieser Zahl nach Kriegsende voraus. Der nationale Gedanke findet in der Mgaer Judenheit lebhaften Anllang. Die zahlreichen zionistischen Vereine arbeiten intensiv und erfolgreich. > Amerika. - New Nork. Statistische Zahlen. Nach dem Amerikan. Jüd. Jahrbuch von 1917 leben in den Vereinigten Staaten vor: Nord-Amerika etwas über drei Millioneu Juden, gleich drei Prozent der Gesamtbevölkerung. Die bedeutendsten jüdischen Gemeirrden sind Newyork mit 1350000 Seelen, Chicago mit 250 000 Seelen und Philadelphia mit 175 000 Seelen. Für Palästina. Nach dem Beispiel der englischen Labour Party und des Amerikanischer: Arbeiterverbandes haben die Vereinigte jüdische Fach- und Berufsvercine in Newyork mit einer Mitgliederzahl von 200 000 Mann eine Nesolutior: zugrrnster: der: Bestrebungen, ein jüdisches Heim in Palästina zu errichten, angenommen. Die Entschließung enthält die Forderung des Verbandes, baß der Friedensvertrag Sicherunger: für die Gleichberechtigung und die nationalen Rechte der Juden in allen Länder:: und das freie Einwanderungsrecht für Palästina bringe. Atavistische Nachrichten. Wadowiee (Galizien). Der große Lehrmeister Welrkrieg hat auch die jüdische Jugend in Galizien gelehrt, daß wir nicht dazu berufen sind, Handlanger fremder Kulturen und Völker zu sein. Die jüdische Jugcird in Galizien ist zur Selbstbesinnung gekommen und versucht cs nun, auf eigenen Füßen zu stehen. Wer die Verhältnisse unter der jüdischen Jugend in Galizien vor dem Kriege kannte, muß über die glänzende Organisation, die nunmehr unter ihr besteht, geradezu in Staunen versetzt werden. Es gibt jetzt schon kein winziges Städtchen in Galizien, in den: kein zionisfisch organisierter Verein bestände. Mag auch der Anstoß von außen gekommen sein, so ermangelte es bei der Konstituierung dieser Organisation doch nicht an innerjüdischer: Kämpfen. Wer sich einen Zusammenschluß der Jugend in Galizien als etwas Lerchtes urrd Selbstverstärrdliches vorstellt, befindet sich in: Irrtum. Hier, wo die breiter: jüdischen Bvlksmassen ein vitales Interesse am Judentum bekunden und das jüdische Leben ein reich bewegtes ist, bieten sich die Gegensätze in der Parteirichtung die Spitze. Gegen drei Kategorien ist anzukämpscn: 1. Gegen die Assimilanten, 2. gegen die Chassidim rrnb 3. gegen das offizielle Gemeindejudentum. Auch hier in Wadowice ist ein Zusammenschluß der jüdischer: Jugend zustande gekommen. Die Initiative hierzu haben die geistig' sehr regen Geschwister Frl. Gusti Petzenbaum und Abraham Pctzenbäum gegeben. Sie haben es verstanden, die jungen jüdischer: Akademiker, die beim hiesigen Armeekommandv kommandiert sirrd, für Vortragszyklen zu gewinnen itub so den: Verein erst Leberrskraft zu geben. . So sprach jüngst Herr Salomon Horowitz vor eirrem zahlreich erschienenen Publikrrm über die gegenwärtige politische Lage des Zionisnms. Das erste politisch-theoretische Resultat, das der Krieg zutage gefördert hat, sei das Selbstbessimmungsrecht der Völker. Dieses Prinzip werde, wenn es ehrlich durchgeführt wird, viel zur Beruhigung der Gemüter, zur Abschwächung der Völkergcgensätze und somit zur Venneidung künftiger Kriege beitrage::. Es ist ein großer Triumph der zionistischer: Sache, daß eine solch junge Bewegung nun schon in das aktuelle Stadium ihrer politischen Verwirklichung eingetreten ist. Vor den Pforte:: Palästinas dürfe aber die zionistisch gesinnte Judenheit die Heimarbeit nicht vergessen. Sie muß ihre politische Nationalisierung auch in der Diaspora durchfiihrer:. Für die österreichischen Zionisten ist die Nächstliegende Aufgabe, die Anerkennrmg der jüdischen Nation vor: der Negierung zu verlangen. In einem gemischtsprachigen Nationalitätenstaat, wie ihn Oesterreich darstellt, ist eine solche Forderung ebenso berechtigt wie notwendig. Zu einer Zeit, in der Pogrome in Galizien auf der Tagesordnung sind, ist die Konstituierung eines jüdisch-nationalen Klubs in: Neichsrat, der für den Schutz und die rechtliche Stellung der Juden eintreten soll, unumgänglich notwendig. Bei den letzter: Judenexzessen in Krakau hat es sich gezeigt, daß der bloße Schutz einer Kultusgemeinderepräsentanz, der noch überdem den Händen eines assimilatorisch gesinnter: Kultuspräsidenten anvertrant ist, sich als völlrg unzulänglich erwiesen hat. ' Für die demnächst stattsindende Herzl-Gedenkfeier ist schon ein reichhaltiges Programm in Vorbereitung. Den: Verein ist eine Bibliothek, die eine förmliche Blütenauslese aus der jüdischen sowie aus der allgemeinen Literatur besitzt, angegliedert. Der Gründer der Bibliothek, Abraham Petzenbaum, leitet sie in verständnisvoller Weise. Er hat sie nrit einem wohlausgearbeiteten Katalog und einem Bibliotheksfonds versehen. Aus der „Agudas Jisroel"«Bewegrmg. Zürich. S. Jacobson-Hamburg sprach'in der hiesiger: Ortsgruppe vor voll besetztem Saale über das Thema: „Was will die Agudas Jisroel?" Redner betonte, daß die „Agudas Jisroel" die Zusammenfassung des jüdischen Volkes und aller seiner Kräfte zur Lösung llller Gegenwartsfragen im Sinne der Thora anstrebe. Sie wolle in diesem S:nne das Nationalbetvußtsein heben und stärken und die Brücke sein, die die Glieder unseres Volles in allen Teilen der Welt verbinde, zu gemeinsamem Fühlen und Streben. Der Redner hob dann besonders die Leistungen der „Agudas Jisroel" auf dem Gebrete der Kriegswaisen-Fürsorge und das große Schulwerk im Osten hervor. -