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Neue jüdische Presse · 1918-06-28 · Heft 25 (28.6.1918) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 25 (28.6.1918)
Date
1918-06-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Brief aus Odeffa. Zum ersten'Male seit der Neuordnung haben in Odessa mit seinen mehr als 200090 -Juden, der größten jüdischen Gemeinde in der Ukrainischen Republik, die Wahlen in der jüdischen Gemeinde stattgesunden. Die gesamte ukrainische Judenheit schaute gespannt auf das Ergebnis dieser Wahlen. Denn Jahre lang hatte das Geschick dieser Gemeinde in den Händen von Kreaturen wie Krebs, Awinowitzki, Kaufmann usw. gelegen, die Vertrauensleute eines TolmatschowL und eines Neidharts waren. - Es wurden 27140 Stimmen abgegeben. Dreiviertel der Wahlberechtigten hatte demnach keinen Airteil an der Wahl genommen. Gewählt wurden 101 Gemeindevertreter und. zwar 35 Zionisten, 16 Bundisten, 11 Pvalei-Zion, 11 Orthodoxe, st Nationaldemokraten, 8 Bereinigte jüd. Sozialisten usw. Bei dieser Verteilung — ein Drittel Zionisten, ein Drittel Sozialisten — fehlt im Gemeinderat eine feste Mehrheit. Bei der Festsetzung, der Tagesordnung für die feierliche Eröffnungssitzung forderten die Zionisten die Eröffnungsrede. aus hebräisch, die Sozialisten auf jüdisch — doch da der Vorsitzende des Organisationskomitees^ Advokat Brodski, beider Sprachen nicht mächtig ist, so wurde die Rede gar auf russisch gehalten. Die Eröffnungssitzung fand im großen Saale des Rathauses bei größter Beteiligung statt. Brodski wies -auf das. denwkratische Prinzip des Wahlmvdus hin, durch das eine nationale Personal-Autonomie der Odessaer Judenheit fhre Verwirklichung finden möge. Auch der Bürgermeister Odessas begrüßte in seiner Ansprache die autonome jüdische Gemeinde, ein Ergebnis der Revolution. Es sprachen sodann der Vorsitzende der Polnischen Organisation und der Vorsitzenoe der Arbeiterpartei und .sodann sollten die Wahlen zum Präsidium vorgenommen werden; doch man konnte sich auf keinen Präsidenten einigen. Aber auch die nächst Sitzung ist ergebnislos geblieben. In zwei Sitzungen sich nicht einmal aus eine neutral waltende Persönlichkett als Präsidenten zu einigen, — wie will man da erst mit einander auskommen, wenn man in die Verhandlungen über Gemeindeangelegenheiten eintritt? Die Soußretzbetvegung 1« Oesterreich. . Die Kongreßbewegung der österreichischen Judenschaft, Propagiert von N. Kaznelson in der Prager „Selbstweh^, scheint im Sande verlaufen zu wollen. Ergab schon die in dem Blatte veranstaltete Enquete manche höchst verklausulierte Zustimmungen,, so erwies die praktische Propaganda in ihren Anfängen, daß zwischen den Assimilanten und den Nationaljuden keine Brücke zu schlagen, ist und der Wunsch der Zionisten, um der gemeinsamen Interessen der österreichischen Juden willen, mit den.Konfessionsjudeu eine gemeinsame Plattform zu erlangen, unausführbar bleibt. Die Juden alten Schlages in Gemeinde und Logen hätten zwar, durch die Erfahrungen gewitzigt, gerade in Kriegszeiten eine Entwicklung zum Nationalismus hin durchwachen können, zeigen auch in Privatgesprächen so ^twas, als ob sie dazu- und umgelernt hätten, aber bevor sic in Wirklichkeit zum rhodesischcn Sprung mitteten, verlieren sie den Mut, öffentlich ihren alten Grundsätzen abzuschwören und fallen wieder um. Die zionistischen Führer hinwiederum, wie sich zeigt, die einzigen Vertreter des Kongreßgedankens, können kein Jota ihrer nationalen Forderungen aufgeben, sollen sie nicht das Vertrauen der Masse verlieren. Sie hielten von vornherein das Unternehmen für aussichtslos und haben Recht behalten, indem sie die zu Kompromissen neigende Opposition gewähre» ließen. Die Sache war unterdessen soweit glichen, daß vor etlichen Monaten eine Versammlung bedeutenderer jüdischer Männer stattfand, damit ein Organisationskomitee gegründet werde. Aber die durchaus seinen früheren Aeußerungen entgegengesetzte Rede des Kultusgemeinbepräsidenten Dr. Adolf Stern übte einen so ungünstigen Einfluß auf die anwesenden nichtnationalen Juden aus, daß die Versammlung dadurch ergebnislos verlief. Seither ist es vollkommen still geworden. Die alle Juden Oesterreichs umfassen sollende Kongreßbewegung ist zur Ruhe gekommen. Nur der Kongreß g e d a n k e 'ist noch nicht begraben. Er schlummert nur und wird zum Leben erwachen, wenn über kurz oder lang aus der Masse heraus die Milderungen nach einer jüdischen Politik kräftiger als bisher erhoben werden, nach einer politischen Betätigung und Führung, deren die Juden Oesterreichs nicht entraten können, die demokratischer als bisher sein muß und sich auf einer demokratische Organisation wird aufbauen müssen. Nur so sind die Outsider mitzureißen und werden schließlich mitgehen. Denn mit ihrer Kabinettspolitik machen sie in letzter Zeit — es sei an den Versuch Dr. Sterns erinnert, durch Mnventikel der Provinzgemeinden bei der Regierung Eindruck zu erwecken — nur Fiasko. Die Proteste y ■ r : ... .. .i- Zrankfnrtcr Israelitisches Familienblatt. gegen di« nationaljüdischen Forderungen verfangen bei beit Behörden nicht mchr, die nunmehr wissen, wo die, potemkinschen Dörfer stehen und hinter'welchen Persönlichkeiten wirkliche Macht steht, mag man sie höher oder niedriger einschätzen. LeutralmohlsahrtSstelle der Deutschen Inden. Der organisatorische Ausbau der vor einem halben Jahre endgültig konstituierten Zentralwohlf.ahrtsstelle der deutschen Juden in Berlin macht rüstige Fortschrittes Außer den drei großen Organisationen, dem Deutsch-Israelitische» Gemeindebund, der Großloge für Deutschland und dem jüdischen Frauenbund, die das feste Fundament der Organisation bilden, haben sich bereits eine stattliche Anzahl von großen Gemeinden an geschlossen, so Danzig, Dortmund/ Düsseldorf, Cassel, Elberfeld, Halle, Kattowitz. In Baden hat sich ein Bund Israelitischer Wohlfahrtsvereinigungen-gebildet, der für den einen Bundesstaat ungefähr die gleichen Ziele verfolgt, wie die Zentralwohlfahrtsstelle für das ganze Reich. Auch er ist der Zentrale beigetreten. Natürlich wird cs noch großer Anstrengungen bedürfen, bis es gelungen sein wird, die Zentralwohlfahrtsstelle so auszubauen, daß sie, wie es den Gründern vvrschwehte, die Vertretung der gesamten jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland darstellt. Die örtliche Zentralisierung der Wohlfahrtseinrichtungen in den einzelnen großen Gemeinden macht gleichfalls gute Fortschritte. Es existieren bereits solche Zentralen in Berlin, Danzig, Darmstadt, Elberfeld- Barmen, Hannover, Königsberg, Lübeck, Mainz, Nürnberg, Wiesbaden imb Worms. Die Zentralwohlfahrtsstelle ist benrüht, in den Gemeinden, die sich ihr angeschlossen haben, auf einen Zusammenschluß der örtlichen Wohlfahrtseinrichtungcn energisch hinzuwirken. Es sind zu diesem Zweck: von einer besonderen Kommission Richtlinien ausgearbeitet worden, die bei der Schaffung' der örtlichen Zentralen als geeignete Grundlagen dienen können. Besondere Sorgfalt verwendet die Zentrale auf die Gründung eines Archivs, um mit Hilfe des gesammelten Materials über alle.Wohlfahrtseinrichtungen in Deutschland die ihr übertragenen Aufgaben der Auskunftsetteilung und der Beratung erfüllen zu können. Das Material wird auf Grund eines Fragebogens von allen Gemeinden, Vereinen Stiftungen und Anstalten eingefordert und läuft in zufriedenstellender Weise ein. Es soll, einem allgemeinen Bedürfnisse entsprechend, in einem Handbuch der gesamten jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland Bearbeitung finden. In der folgenden wichtigen Angelegenheit konnte, die Zentralwohlfahrtsstelle als Beratungsstelle dienen: Es. handelte sich seitens der Jüdischen Blindenanstalt für Deutschland um die Sammlung von Geldmitteln für jüdische Kriegsblinde, die auf Grund der von der Zentralwohlfahrtsstelle eingehvlten Gutachten eingestellt wurde, nachdem es sich herausgestellt hatte, daß einerseits die Zahl der jüdischen Kriegsblinden gering ist, andererseit genügend öffentliche Mittel vorhanden sind, um auch die jüdischen Kriegsblinden in entsprechender Weise in Zukunst zu unterstützen. Auf einem weiteren praktischen Gebiete hat sich die Zentralwohlfahrtsstelle mit Erfolg betätigt, bei der Unterbringung jüdischer Stadtkinder auf dem Lande. Es haben sich hierstcr zum ersten Male der DeutschJsraelitische Gemeindebund und die Kriegshllfskommission der Jüdischen Gemeinde in Berlin unter Mitwirkung der Zentralwohlfahrtsstelle zusammengeschlossen. Die Erfahrungen, die gesammelt wurden, werden in der kommenden Zeit nutzbringend verwertet werden. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß der bisherige Weg, die Kinder in Familien aufdem Lande unter-, zubringen, n i ch t zu den gewünschten Erfolgen führt, und es wird auf Mittel und Wege gesonnen werden, um den jüdischen Kindern den Aufenthalt auf dem Lande in einem größeren Umfange, als dies bis jetzt geschehen konnte, in Zukunft zu ermöglichen. Einen großen Tell ihrer Kraft widmet die Zentralwvhlsahrtsstelle der Durchführung von zwei wichtigen Beschlüssen-, die in'der ersten Vorstands- und Ver« wallungsratssitzung out 3. Februar d. Js. gefaßt worden waren. Es handelt - sich um Lew Au s b a u und die Zu - sammeufasfung Lex jüdischen geschlossenen Anstaltsfürsorge sowie uMdie Einführ nng von Bvrmundschafts-, Pflegschafts- und Beistand ssch asten -für hilfsbedürftige jüdische Kinder, insbesondere für uneheliche und verwahrloste Kinder in den. einzelnen Gemeinden Deutschlands. Jedes hilfsbttiürftige jüdische Kind soll einen jüdischen Vormund, Beistand oder Pfleger erhallen. Die zur Ausführung dieser Beschlüsse eingesetzten Immissionen haben wiederholt getagt und es sind alle Vorarbeiten getroffen worden, um.in Kurze mit der praktischen Durchführung der als notwendig erachteten Maßnahmen zu beginnen. ES war bereits für Mtte Juni d. Js. «ine Tagung der Vorstände und Leiter, der jiunschen Waisenhäuser, Erziehungsanstalten und Stiftungen vorgesehen, die aus unvorhergesehenen Gründen auf einige Zell verschoben werden mußte. Die Leitsätze, von berufenen Fachleuten entworfen, liegen bereits allen Anstaltskitungen vor. ' In der Vormundfchaf-tskommifsion ist das schwierige Problem der Fürsorge für Vormunoschafts-, Pfleg- Ss- und Beistandsschasten für hilfsbedürftige jüdische :r, namentlich auch für uneheliche. Kinder, eingeheiw erörtert worden. Auch hier stehendie Vorarbeiten str die. prakttsche Regelung - der - ganzen Frage unmittelbar vor dem Abschlüsse: $t. 25 Es wird näht verfehlt werden, die jüdische Qcjf e nt li ch k ei t ’ eingehend über die zu treffenden Maß. nahmen aufi.den beide» zuletzt erwähnte» Gebieten zu unterrichten. - - „ :«l'- f : üll- 'Wus aller Well Deutsches Reich. ReprSseutanteuverfammlung der jüdische» Gemeinde. Die Repräsentanten der jüd. Gemeinde nahmen folgende Zuwendungen an: Geh. San.-Rat Dr. Max Goldstein ein Sparbuch über 791 Mk. und Zinsen für ein krankes jüdisches Kind, Henriette Alexander- Guttmann 1000 Mk. für Wohltätigkeitszwecke, Direktor Dr. Holzmann ■2600 Mark zur Verstärkung der Doris Holzmaiui-Stiftung für Präparandcn, '2000 Mk. zur Errichtung einer Doris Holzmann-Stiftnng für ehemalige Zöglinge der Lehrerbildungsanstalt, Jonas Prochownik - 20 000 Mk. zur Errichtung einer Hans Prochownik-Stiftung für jüdische-sKaiiflentc, Siegfried Hanfs 100 Mk. zur Verstärkung der Kurt Hanss- Stiftung, Dr. Max Levy 10000 Mk. zur Errichtung einer Selmar und Frau Anna Levy-Stiftnng beim Krankenhause, Isidor Zutrauen 15 000 Mk. zur Errichtung einer Frieda und Isidor Zutrauen-Stiftung bei der Altersversorgungsanstalt. Bei. der Louis Philipp und Henriette Maaß-Stiftung ist das Kapital um 5000 Mk. erhöht worden. Sodann referierte Dr. Max Ginsberg über die Aenderung der Verpflegungssätze im Krankenhause. Vom 1. Juli ab sind diese in der dritten Klasse für hiesige Kranke und, kraule Gemeindemitglieder 5 Ml und für auswärttge Kranke 6 Mk. Krankenkassen, die ihren Sitz in Berlin haben, sollen für ihre Mitglieder 5 Mk. täglich.zahlen, auch wenn die Mitglieder außerhalb Berlins wohnen, während Krankenkassen, die ihren Sitz außerhalb Berlins haben, für ihre Mitglieder, auch wenn diese in Groß-Berlin wohnen, 6 Mk. täglich zu entrichten haben. Die Pattenten zweiter Klasse sollen für Verbandstoffe und Hir den Arzt angeordnete Extrapflegen entsprechend bezahlen. Für besondere Aufwendungen bei Entbindungen in der zweiten Klasse sind 20 Mk. zu entrichten. Außerdem sollen für Säuglinge in der dritten Klasse 1 Mk., in der zweiten Klasse 2 Mk., in der ersten Klasse 3 Mk. täglich gezahlt werden. Die vom Vorstand beantragte Erhöh nng der Beerdigungskosten wurde.genehmigt. Emil Cohn gab hierauf folgende Erklärung ab: „Ich kann nicht unterlassen zu erwähnen, daß ich auf einem ganz anderen prinzipiellen Standpunkt stehe, als ihn die Vorlage vertritt, daß ich mit dem Klassensystem brechen will und eine vollständige Gleichheit bei de» Beerdigungen eingeführt haben möchte. Dies würde zur Folge haben, daß die Beerdigungskosten nach der Höhe der Steuern erhoben werden müßten. Ich habe mit meinen diesbezüglichen Anträgen in der gemischten Deputatton keine Gegenliebe gefunden und auch im Ausschuß I, dessen Beratung ich beigewvhnt habe, konnte ich reine Unterstützung finden. Ich unterlasse es, meine Anträge jetzt im Plenum zu wiederholen, da ich weißdaß diese auch hier keine Unterstützung, geschweige denn Annahme finden werden, zumal es im Interesse der Gemeinde liegt, die Angelegenheit heute zu erledigen. Ich behalte mir aber vor, sobald ich sehen werde, daß meine Gedanken bei Ihnen mehr Gefallen finden werden, mit Nceinen Anträgen an Sie heranzntreten." vesterreich-ll«s»r«. vößmischer Gemeindet««. Im Festsaal des jüdischen Rathauses fand der israelitische Gemeindetag unter dem Vorsitze des Präsidenten der Prager Kultusgemeinde, Dr. K o s e r a k, statt. Nachdem der Präsident den Zweck der Tagung dargelegt hatte, erstattete Dr. S ch anzer (Pilsen) das Referat, in welchem er die bisherigen Bestrebungen zur Schaffung einer Organisation der Kultusgemeinden schilderte, um dann die Notwendigkeit einer solchen zu begründen. Nach einer längeren Debatte wurde sodann mit allen gegen eine Stimme beschlossen, den Landesverband der Kultus gemeinden Böhmens zu begründen; der vorgelegte Statutenentwurf gelangte gleichfalls zur Annahme. In den Vorstand. traten drei Mitglieder der Prager, drei Mtglieder der Borstadtgemeinden und zwölf Mitglieder der Provinzgemeinden ein. R»ßl-»D. ZariSmuSund AntifemitiS»»«. Im Heft 6 der vom russischen Kommissariat, für auswärttge Angelegenheiten veröffentlichten geheimen diplo«, malischen Dokumente befindet sich ein „Ueber die Anarchisten" überschriebenes Dokument des damaligen; Ministers des Aeußern Graf Lamsdorf an den Zaren. Im ganze» Schriftstück ist vom Anarchismus kaum die Rede; es handelt sich vielmehr um die revolntivnäe Bewegung in Rußland und Europa, die als'jüdisches Machwerk geschildert wird. Das Dokument ist vom 3. Januar (alten Stils) 1906 datiert; es wurde also , dem- Zaren zehn- Wochen nach Erlaß des Oktobermanifestes. überreicht, d. h. in einem Augenblicke, da der Zar die auf Drängen von Graf Mtte an die revolutionäre - Bewegung gemachten Konzessionen bitter bereute. DK reaktionäre Partei am Hofe intrigierte gegen-je „geschenkte" Kvnstitution-nnd setzte alles in Bewegung, um die angekündigten Freiheiten , zu vernichten. Mk suchte die Revolution nicht nur in den Augen des Volkes alsjüdische Verschwörung zu diSkretieren, sondern bearbeitete mich bat Zaren in. diesem Geiste. Es unterliegt keinem Zweifel, daß Graf-Lümsdorf mit; der in Rede stehenden: Denkschrift, nicht. nur die uns- - wärtige Politik antisemitisch zu bestimmen, sondern daß

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