Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 23 (14.6.1918)
- Date
- 1918-06-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seit« 4. Ger Arie- R«v LirJirVev. Berv«. Auf Eingaben btt Verb anded der Deutschen Juden hat das Kriegsrnin isteriuni ihm flir die von ihm verteilte Feldbibel einen Betrag von 800 Mk. bewilligt und außerdem eine dem Preise für die christlichen Feldgesangbüch« entsprechende Unterstützung zur Ausstattung jüdischer -Heeresangehöriger mit Feldgebetbüchern gewährt. Berlin. EdrnundJacobh wurde -zu« Delegierten des Kaiser!. Kommissars vom Roten -Kreuz ernannt und erhielt damit Majorsrang. — Leonh. Reumann, Leiter der Presseabteilung>b:r Reichsgetreidestelle, erhielt das Berdienstkreuz für Kriegshilfe. — Infolge der Veränderung der kriegerischen Lage und der Rückberufung einiger Armeerabbiner durch ihre Gemeinden, find in nächster Zeit voraussichtlich inehrere Stellen von Armeerabbinern neu zu besetzen. Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit dieser Posten ist beabsichtigt, den Heeresbehörden möglichst nur solche Herren zu bcnennen, die sich bereits als Gemeinberabbiner bewährt und Erfahrungen erworben haben. Ter Verband der Deutschen Juden teilt uns mit, daß er der baldigen MÄbung derjenigen Herren entgegensieht, die sofort oder in naher Zukunft zu besetzende Stellen von Armrerabbinern zu übernehmen bereit sind und die Genehmigung ihrer Gemeinde oder Aufsichtsbehörde zur Uebcrnahme des Amtes besitzen. Frnnktnrt *. M Fliegerleutnant Ernst Adler, Inhaber des Eis. Kreuzes und der Hess. -Tapferkeitsmebaille» Sohn des Realschuldirektors Dr. Adler, fand — 26 Jahre alt •—■ den Heldentod. — Hermann Wetzler., Herberstr. 38, «hielt die Hess. Ta^kerkeibmebaille u. Unteroff. Hermann Lcvq, Inhaber des Eis. Kreuzes, Sohn des Kantors und Lehrers I. B. Levy, bas Bahr. Militärverbienstkreuz 3. Kl. m. Krone u. Schwertern. Bataillonsarzt Tr. Gustav Stiebe! erhielt das Eis. Kreuz 1/Kl. Vizefelbw. Er ich H o f m a nn, Sohn des Buchhändlers A I. Hofmänn, wurde zum Leutnant befördert. Nürnberg. Die Leutnants Leopold Heinemann BreSla». Obermzt Dr. RachwalSki-Glatz und Dr. Walter Fuchs-Kvschmin erhielten das 'Ei fernc Kreuz 1.. Kl. — , j , . Oberleutnant A l e x a n d e r K a l z-Görlitz Mürbe zum Rittmeister befördert. Wie«. BlochS „Oesterr. Wochenschrift^' vttzeichnet in Rr. 22 folgende Aufzeichnungen an Juden: 18 bronz. Signum landis, 34 gvld., 8 silb. Berdienstkreuze, 14 silb. Tapferkeitsmebaillen 1. Kl., 60 2. Kl. — Emil Stettner, Oberst des Geniestabes, wurde mit der Eis. Krone 3. M. m. Kriegsbekorativn u. S ch w e r t e r »und HanptmaUn S ig i s mu n b B o d e k mit bern Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens m. b. Kriegsbekorativn ausgezeichnet. Wie«. Der Kaiser hat den Oberstleutnant Moritz Mansch Edler v. Levney zum 'Oberst bei gleichzeitiger Uebertragung des Regimentskommandos ernannt. Prr^,uMe» u. Keine Mitteilungen. Berlin Der süngsst tm Aller von 48 Jahren verstorbene Dr. H. L. Eisenstabt übte neben ausgedehnter örztvcher Praxis eine fruchtbare wissenschaftliche Tätigkeit aus. Und zwar war es das Gebiet der Sozialhygiene, -das er. zu seinem Spczialstubium gemacht und durch -zahlreiche hervorragende Arbeiten bereichert hat. An dieser Stelle sollen seine Arbeiten jüdischen Inhalts besonders -hervorgehvben -werben. Tief wurzelnd im Judentum, in einem -patriarchalisch frommen Hause aufgewachsen, ist es kein Wunder, daß der junge Arzt später sein 'Augenmerk auf die jüdischen Sittlichkeitsgesetze, Speisegesetze usw. gerichtet hat, um die biologische Bedeutung dieser Gesetze 'wissenschaftlich zu erforschen. 'Eine seiner ersten Arbeiten war: jDie Sexualgesetze in dem hebräischen Gesetzbuche Eben-Haeser." Eine -der letzten: „Methoden und Ergebisse der jüdischen Krankhätsstatistik." In seinen letzten Tagen schrieb er eine Abhandlung über die rituelle Bcschneidung und suchte diese mit der verminderten Kriminalität der Juden in! Verbindung zu bringen. Auf Grund seiner Untersuchungen zieht Eisenstadt den Schluß, daß. die Erfüllung der rituellen Speise-, sozialen und Sexualgesehe der jüdischen Rasse eine, erhöhte Lebens- . fähigkell und Immunität gegen verschiedene Krankhellen verliehen hat. Tie Nichtbefolgnng dieser Gesetze in der neuen Zell muß auch zu . einer körperlichen Schwächung der Juden führen. Er war deshalb einer der ersten Verfechter der Bestrebungen zur möglichen Wiedereinführung der alten jüdischen Frühehe, und das in vielen Kreisen jetzt erwachte Interesse für dieses Problem ist hauptsächlich auf seine Arbeiten zurückzuführen. Daß der Biologe Elfenstadt im Zionismus mit seiner Tendenz der Rückkehr der Juden zur Landwirtschaft und . zmn Naturleben bas bedeutendste Mittel zur Gesundung der jüdischen Rasse gesehen hat, ist selbstverständlich. Für ihn war die wirtschaftliche Umgruppierung der Juden inr Lande der Väter und die Flucht Ms dür Mrvß»- stäbten ebenso wichtig wie das natstmal-kulturelle Problem. -Er war auch ein eifriger Freund der jüdischen Turn- und Gartenstadtbewegung und selbst ein Turner und Wanderer. Der Tod hat ihn Inmitten rastloser Tätigkeit erreicht. Er plante die Herausgabe eines großen.Sammelwerkes über jüdische Sozialhygiene, eine Reihe von Borträgen Franksurter Israelitisches Famil'enblrltt. im Müschen Frauenbmd über soziälhygientsche Fragen 'wurde angekündigt, Merkblätter über die jüdischen Speiseuckd Sexualgefetze sollten verbreitet, «»Verein für jüdische Sozialhygiene gegründet werden. Run steht still 'das un- ^ermüdliche treue und liebevolle Herz, das im Judentum uitb in der Menschenliebe gelebt hat. Eine tu itefe Trauer gehüllte Familie, zahlreiche Fremidc und Verehrer stehen an seinem Grabe, tieferschüttert. Seine außerordentliche Herzensgute, die stille Einfachheit und der begeisterte Idealismus seines Wesens, sein tiefes sozialrs Empfinden, sein. wissenschaftlicher Eifer, ebenso wie die Wärme seiner Freundschaft werden ihnen unvergeßlich bleiben. -Auch Äs Forscher wird sein Name weiterleben. Weitere Untersuchungen werden an seine Vorarbeiten aliknüpsen, und wenn einmal ein im jüdischen Geiste geleitetes 'Gemeinwesen entstehen wird, so wird man dort von den biologischen Gedanken Eisenstadts ausgehen und dieselben weiter entwickeln. Eine Herausgabe seiner gesamntelten Arbeiten wäre im Interesse der Mssenschaft und sozialen Arbeit sehr zu wünschen. Dr. M.S. Berlin Die Lehranstalt für die Wissen» schaft des Juden tu ms hatte im vergangenen 'Schuljahre 24 Hörer und 22 Hospitant«!. Das Lehrerkollegium bestand aus Tr. B a n e t h, Dr. E l b o g e n, Dr. T ä u b - l e r, Prof. Dr. M a y b a u m, Rabb. Dr. Baeck, Dr. Freund und Rabb. Dr. Hochfeld. Der Lehrkörper wurde durch die Berufung der Prof. Dr. Guttmann- Breslan als Dozenten ans den- Moses Mendelssohn-Lehrstuhl vergrößert. — Stadtverordneter Baumeister Samuel Weile, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde,-beging den 70. Geburt s t a g. — Moritz Gvttliebs Gemälde ,;Betenbe Juden" ging um den Preis von 250000 Mk. in den Besitz -des Großindustriellen Albert Loeske über. Gottlieb wurde 1856 in Drohobycz aeboren und'starb bereits 1879 in Wien. Köln Die Bibliothek der Synagogengemeinbe ist durch die wertvolle Rabbiner Dr. Franck-Bibliothe'k mit 448 Werken bereichert worben. Tie Bibliothek ist auf über 3000 Werke angewachsen. AUS dem Landkreise Osfeubach. (Aus der Chronik) Zu den ältesten jüdischen Gemeinden des Kreises Offenbach zähle» Heusenstamm und Bürgel (Birgeller). Elftere besitzt einen jüdischen Friedhof, welcher zu Begintr des Dreißigjährigen Krieges eröffnet wurde. Derselbe lag fr« im Walde. Erst in den 50er Jahren wurde eine große Umfassungsmauer errichtet und von dem damaligen Gr. Kreisrabbin« Dr. Fvrmstecher eingeweiht. Es scheint, baß auch in Heusenstamm die Ghetto-Mauern im Mittelalter nock> bestanden haben. Da die Juden int Reiches nicht überall geduldet wurden, saheik sie sich nach Schutz um. Es wurden ihnen daher von den Inhabern der Herrschaften besondere Schutzbriefe ausgestellt. Dies geschah noch im Jahre 1678 durch den Freiherr» Erwin von Schönborn. Nach diesem Schutzbrief erhielten die Juden die Zusicherung, daß sie ungehindert ihre Zeremoniale ausführen könnt««. Als Gegenleistung mußte jeder angesessene Jude oder jede Jüdin diu Schirmgeld von 8 Talern abliefern, wogegen sie dann von jeder Abgabe befteit blieben. Für den Begräbnisplatz, die Synagoge Ulld für eine Martinsgans waren 7 Gulden abzuliefern. Zur Erbauung einer Synagoge hatte die Gräfl. Herrschaft 250 Gulden vorgeschossen; dieses Kapital niußte die Judengemeinde mit 5®/o verzinsen und die Zinsen zu V-k Gulden an die -herrschaftliche .Kellerei einzahleii. — Die in Schutz aufgenommenen Juden dursten 'keinen frembü» Juden ohne Wissen der Herrschaft ins Haus nehmen: wenn aber ein Durchreisender Jude bleiben' wollte, so waren für die Person je 2 Pf. per Tag und Nacht zu zahlen; für ein Pferd 4 Pf. Die Aebertretung -dieser Bestimmung wurde mit einer Strafe von 3 Talern geahndet. Am 11. Oktober 1679 wurde zwischen dem Freiherrn v. Schönborn und dem Juden Jodel von Heusenstamm vereinbart, daß die zu H. wohnenden Juden anstatt des Botengehens und des Frohnens zur Erntezeit 3 Gulden bezahlen sollen. An Sonn- und -anderen Feiertagen war den Inden verboten, während des christlichen Gottesdienstes -ihre Wohnungen, zu verlassen. Im Jahre 1828 waren noch 89 Israeliten am Platze, von da ab fiel die Seel«izahl ans 40. M. E. Budapest. -Der Großgrundbesitzer Benjamin Friedman» in Großwarbein hat zur-Errichtung einer landwirtschaftlichen Arbeiderschulje mehr als e i n e M i l l i o n Kronen letztwillig verinacht. In der Schule sollen jährlich zehn christliche und zehn jüdische Schüler zu Musterlanbwirten ausgeblldet werden. Außer diesen! Legat hat der Verstorbene zur Förderung der Schule durch zwanzig Jahre hindurch zehn Prozent der Einkünfte seiner ganzen Hinterlassenschaft vermacht. Basel. Professor Dr. '.Franz LewandowSky wurde zum ordentlichen Professor der Dermatologie an der -hiesigen Universität ernannt. Dr. Nah um Lebeditzki hat sich .als .Privatdozent für Zoologie mit einer Vorlesuilg ,,Darwin und die Geschlechtswahl" habilitiert. Genf. Der StaatSrat hat Fräulein Lina kEtern Doktor der Medizin, zum außerordentlicheu Professor der physiologischen Chemie ernannt. Fräulein Stern ist die erste Frau, die einen Lehrauftrag an der Genfer Universität'«hielt; sie ist eine aus Rußland stammende Jüdin. Parts. Professor-Weil! ist vom Ministerium de« Unterrichts-beauftragt worden, in Palästina archäologische Studien zu machen. Schon früh« hätte -dort Professor Weil! -auf Kosten von Baron Etunonb -Rothschild -wlssen- -schastliche Studien vorgenvmmen. Frankfurter Berichte. Aussprache-Abend. -Am -28. Mai fand -Her erste gemeinschaftliche Ausspracheabend der Agudas Jisroel Jugendgruppe und des Nr. SS Vereins ehemaliger-Mealschüler der Israel. ReligionSgeft«. schäfl-unter.sehr -reger-Beteiligung statt. Ter Referent Studienrat Dr. M. Schüler wies in einleitenden Worten auf die Notwendigkeit hin, sich be. sonders in der Jugend über die gegenwärtig -wieder sehr geläufige Frage -des Antisemitismus auszusprechen. In llarer und lückenloser Weise verfolgte der Redner die Bewegung des Antisemitismus von frühester Zeit bis zur Gegenwart und ging ausführlich auf die letzten Jahrzehnte unserer Zeit ein. Dem Wesen nach unter>chied der Redner zwischen religiösem, -Rassen- und wirtschaftlichem Antisemitismus; rd« Entstehung nach.zwischen -dem durch Rachsucht, durch Undank »nd durch Äeid -hervorgerufenen Antisemitismus. — Alsdann legte er -die llrsachrn -dieser Strömung klar. Besonders im Anschluß an «den letzten Punkt -entwickelte sich eine rege Diskussion, in >der auch -auf die mitunter eigene Schuld der Juden an antisemitischen Regung:» hingewiesen wurde. Wegen vorgeschritten« Zeit konnte der Redner nur in kurzen Worten -die Folgen, 'Beurteilung und Bekälnpfung des Antisemitismus betracht«. F. I. Jtdischer Tnruverei«. Der Jüd. Turnverein .hat folgende Sch lu i in m a b - t e i ln n gen -eingerichtet: Dam e n: Bei Louis Dmmhosf (Eiserner Steg) Gemeinsamer Schwinnnabenb: Donnerstag 7—9 Uhr; Mädchen: Freitag 3—4 Ahr unter Aufsicht -von Frl. Martha Gvchsheimer, Treffpunkt 3 Uhr vor -der Iknstalt von Dannhoff. Her r e»: Bei Kleeblatt (Am Nizza) Gemeinsamer Schwimmabend: Donnerstag 7—9 Uhr; Knaben: Freitag und Dienstag '8—4 Uhr unter Aufsicht von Herin. Niemeyer, Treffpunkt '3 Uhr am Grntbbrumien. Außer zu den obigen Zeiten kann t äg l ich nach eigenem Belieben geschwommen w«be». Für die Knaben- und MädchenAbteilungenistellt der J.'T.-V. eigene Aufsicht zur Ueberwachung der 'Kinder. Das Schwiinlnenl«nen ist diesen Kräften nycht gestattet, limb vieläiehr gesondert erlernt werden, und zwar zu Vorzugspreisen. Die Schwinnnzeiten können auf 'Wunsch der Teilnehmer auch geändert werden, ebenso werden aus Wunsch zwei Schwimmabenbe pro Woche eingerichtet. Das Schwimmen selbst erfolgt zu g an z b c sond c r e u V » r - z u.g's p r e i s e n und werden Dutzeiidkarten hierfür seitens des Vorstandes bezw. der Schwimmwartc auf 'dem Turnboben ausgegeben, wo auch die Preise zu erfahren sind. Männl. 1. Schwimmwart:'Fritz Herzberg, 2. Schwiiilllilvart: Michel 'Wiesengrund; 'Weibl. 1? Schwimmwart: Addy Rothschlld, 2. Schwimmwart: Alice Marcus. VcreinSadresse: Lotte'Baer, Unterweg 24. Personalien. Sanitätsrat Dr. Rosenbailm, seit Jahren der Leitung der Israelit. Religionsgesellschaft 'angchörend, wurde zum Gecheimen Sanitätsrat ernannt. Dem taiserl. königl. österr.-ungar. Hofailliquar I. R o s e n b a n m wurde von S.Ai. dem d e u t s ch e n K a i - s er ebenfalls »bas H-o'fanttiq uar--Prädika t verliehen. Die Prinzeffitt. Eine -"Geschichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts von ^Leopold Kompert. (Fortsetzimg.) „Ich will -dir -das erllären, Mosel," fiel sogleich Josef -ein. ,-Freilich 'kann ich die Matte Micht sfo schön setzen, denn ich habe.keinen Herrn Ariisteiner 'zum 'Lehrer .gehabt, so wie du! 'Sieh -an, Rösel! ich .chäbe zweierlei Stolz in-mir. Zuerst, daß ich Soldat gewesen din,: und ich habe es bis -zum 'Korporal gebracht, und 'dann, daß ich der Söhn von jüdischen Bauersleuten bin. -Wer'mir diese -zwei Sachen verspottet -oder beschimpft, -dem soll Gott beistehen! 'Gelernt -habe ich nicht diel, nmr bis zu meinem dreizehnten Jahre; bis dahin ist wöchentlich zwei- oder dreimal ein Lehrer zu -mir gekommen, der in dem nächsteil Dorfe beim Randar im Dienste >>var. In meinem siebzehnten Jahre binich -zum Militär gekommen, habe da meine Zeit dis auf die letzte Minute äbgedjent, und kaum habe ich den Abschied in der Tasche.gehabt, so eilt' ich nach Hanse in unser Dorf! -Jetzt ist's ein Jahr, daß ich zurückgekomnien bin mit zwei 'fehlenden Fingern!" „Gottlob! Gottlob!" rief Rosel tief aufatmeud und -zog die Hand Josefs an sich. ,j'Jch -bin -bald fertig," fuhr dieser .fort. .,-Bvn - nun an habe ich gearbeitet, als'stünde ich bei meinem Vater im Dienst als Knecht und mehr noch als ein solcher. Das Feld und die -Wiese ^gehören ja. auch mir! Da ist mir jeder Grashalm auf dem.Felde, ^jeder ^Winkel aus -unserem Hofe!so -lieb -geworden, — ich'hätte. «Ach einen Finger daransetzen . können, «wenn jemand sich -unterstanden Hütte, daran-was anzurühren. Da bist du gekommen, 'Mosel t-"; -