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Neue jüdische Presse · 1918-06-04 · Heft 22 (4.6.1918) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 22 (4.6.1918)
Date
1918-06-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr- 22. Scala - Lichtspiele SchKfergasse 29. Schäfergasse 29. Modernes Theater Vorführung stets neuer und hervorragender Filme. Werbung der notwendigen jüdischen Inhalte, oder ob sie in erster Linie „den augenblicklichen Forderungen der jüdischen Gegenwart" gemäß auf eine solche Bildung zerzichten, sich ihrer körperlichen Ertüchtigung und der Mitarbeit am politischen Leben widmen solle. Außer diesen grundsätzlichen Auseinandersetzungen wurden mannigfaltige andere Themen, so insbesondere die Frage nach den Wirkungen der sogenannten „Buberq scheu Richtung", der Unterschiede von Ost und West und alle Jugendfragen mehr oder weniger ausü'ihrlich gestreift. '' In der Nachmittagsdebatte hatten die größeren Verbände und die wichtigeren Typen der jüdischen Jugendgruppen Gelegenheit, durch ihre Vertreter grundsätzlich zu den vorgelegten Thesen Stellung zu nehmen. So sprach Dr. Baron für die studentischen Fachvereine,: Dr. Krämer fiir die Zentralstelle der Bukowiner Jügendgruppen, Kien für die Turnerschaft, dann Rieger und Wald für die Zeirei-Zion-Schomrim, Dr. S e i d e m a n n für den Wanderbund Blau-Weiß, Frl. Rohatin für die Mädchenvereine, C Harn atz für die Couleure und deren neuangeirommenes Reformprogranun, das Hebräischlernen aufnimmt und Mensurenschlagen aufgibt, Dr. Geiger für dje Ferialverbindungen, Halpern für den Krakauer Merkas u. v. a. In der Abenddebatte verdichtete sich die Diskussion zu zwei Generalreden, Dr. Welt sch setzte das Programm der „Kulturrichtung" auseinander, entschieden darauf hinweisend, wie die ganze Fragestellung nach den Primat des einen oder des anderen eine fälsche sei. Hei n z M a r g u - lies versuchte die Ausführungen von Dr. Weltsch zu widerlegen und polemisierte gegen Bubers und WynekenS Einfluß in der jüdischen Jugendbewegung. Beim Schlußwort bemühte sich Tr. Bern selb »och einmal kurz seinen grundsätzlichen Standpunkt klarzulegen und verständlich zu machen, wie in ihm keinerlei Gefahr für die Entwicklung der jüdischen Jugendbewegung, ja kaum ein wesentlicher Unterschied zu den Meinungen einer großen Anzahl sehr bernerkenswerter Jügenbgruppeu des Ostens besteht. Montag vereinigte sich die Jugend bei Frühlings- Wetter auf der Gießhübler Heide in der Nähe Mödlings und bot in den mauigfaltigen Gruppen der Schomrim, die ihre Zelte aufgeschlagen hatten und Geländespiele aufsührten, der Blau-Weißen, die jüdische Lieder sangen und der riesigen Schar der anderen Gruppen, die in bunten Hausen än den Hängen saßen, plauderten und spielte», ein wahrhaft feierliches Bild. In der späten Nachnlittagsstunbe kamen die Delegierten von ihrer Konferenz, und Tr. Bernfeld konnte die Mitteilung machen, daß alle Jugendgruppen sich zu dem „Verband der jüdischen Jugendgruppen Oesterreichs" zu< stimmengeschlossen hatten, und daß als vorläufige geschäftsführende Leitung einstimmig gewählt worden waren: Tr. Bernfeld (Vorsitzender), Kien, Dr. Krämer, Tr. Tisch-, Artur Engländer, Dr. Baron, S. H o rowitz und K o r a tz. Dr. B u b e r ergriff noch einmal das Wort. Er gab seiner Freude über das schöne Bild der Einheit der jüdischen Jugend Ausdruck und kani noch einmal auf feine Anschauung vom Judentum zu sprechen: der jüdische Geist sei die untrennbare Einheit von Intellekt, Gefühl und Körper Rach Krakau—Wieliczka. Die blutigen Exzesse von Krakau haben in Wieliczka eine ebenso traurige Nachahmung gefunden. In Blochs „Oesterr. Wochenschr." schildert ein Augenzeuge die Vorgänge wie folgt: . „Der Judenpogrom in Krakau hat hier ein trauriges Nachspiel gefunden, das sich um so gefährlicher gestaltete, als wir hier ohne jeden Schutz leben, und noch schwebt die Gefahr über unserem Haupte. Gestern um 2 Uhr nachmittags begann, wie auf ein gegebenes Signal, eine Menge, bestehend aus Arbeitern und. Weibern, "die ihre Sonntagskleider zu dieser blutigen Tat' anlegten, die jüdischen Geschäfte zu' plündern und die Scheiben in den jüdischen Häusern zu zertrümmern. Bewaffnet mit Aexten, drang die immer mehr anwachsende Rotte, in der man auch Schüler der hiesigen Realschule und polnische Legionäre sah, in die Wohnungen der Juden ein, raubend und plündernd und die hilflosen Frauen und Männer blutig schlagend. Dies alles geschah unter dem Ajuge der Behörde, die ruhig alles gewähren ließ. Als die Plünderungen begannen, und an manchen Stellen schon jüdisches Blut floß und man um militärischen Schutz bat, antwortete die betreffende Lokalbehörde: „Es geschieht nichts." Die Gefahr wurde jeden Augenblick größer, aber der Bezirkshauptmann und der Bürgermeister, die zu dieser Zeit eine Sitzung in der Sparkasse hatten, antworteten den sie bestürmenden Juden, man möge sie nicht stören. Ja, sie hatten sogar den Mut, deni Militärkommando Krakau, an welches sich der Kultuspräsident wendete, zu antworten, daß militärischer Beistand nicht notwendig sei. Der Wachtmeister der Gendarmerie, der die Bande begleitete, der Pliftiderung ruhig assistierte und — man lache nicht, denn es ist zu traurig — einem Juden namens Zuckermann, der die eindringende Menge aus seinem Geschäfte herausdrängen wollte, zurief: „Schlagen ist nicht erlaubt!", sagte nachher selbst aus, es sei ihm der Befehl erteilt worden/ nur ächtzugeben, daß beim Bezirkshmiptmänn die Scheibe:« nicht " eingeschlagen werden.' Frankfurter Fsraelitisches Familienblatt. «eite 3 Von WieliczLa begab-.sich die Menge, .gleichfalls. in Begleitung des Wachtmeisters, nach dem anstoßenden Städtchen Klasno, wo sie das Plündern und Schlagen wiederholte. Erst gegen halb 10 Uhr abends kam, dank der Intervention des Krakauer Rabbiners Dr. O. Thon beim Militärkommando, eine Abteilung.hierher, aber leider zu' spät. Das Fest der Offenbarung naht heran, aber im Städtchen sieht es airs wie am Tische Beaw, fast alle Geschäfte sind ausgeplündert, die Wohnungen zertrümmert, der Schaden beziffert sich auf mehrere Hunderttausende. Als im Jahre 1914 die Russen unser Städtchen verließen, sah es hier viel besser aus. Daß die Ausschreitungen keine Hungerrevolten »oaren, beweist am besten die Verschonung der christliche» Geschäfte, die sich hier in großer Zahl befinden, und auch die Tatsache, baß in keine«» der christlichen Häuser die Scheiben eingeschlagen wurden. Es wurden Telegramme an den Ministerpräsidenten, den Mnister ft"«r Galizien und den Minister des Innern uin Abhilfe abgesandt." Die GemeiuVevahlen in O-effa. Nach verschiede» langen Vorbereitungen wurden die Wahlen zur neuen jüdischen Gemeinde in O d e s s a unlängst vollzogen. Insgesamt wurden 101 Kandidaten gewählt, deren Parteizugehörigkeit folgendes Bild ergibt: 35 Zionisten, 16 Bunldisteu, 11 Poale Zion, 11 Orthodoxen, 3 Assimilatoren, endlich 4 Vertreter anderer Parteien. Die zionistische Vertretung in der neuen Gemeinbewaltung ist den angesehensten Zionisten Odessas übertragen worden, bekannten Dichtern und Schriftstellern wie CH. N. Bialik, Dr. I. Klausner, I. CH. Rawnitzki und anderen im gesellschaftlichen jüdische» Leben sehr tätigen Männern, M. M. 11 s s i s ch k i n, I. CH. R a «v n i tz k i, M o h i l e w c r, T e in k i n, Sch. A. Pen und Etlinger. Die Erstsitzung des «lenen Ge- «neinderates würde noch verschoben, da die Verhandlungen zur Bildung einer absoluten Mehrheit noch nicht abgeschlossen sind. Aus aSCex Wett. Deutsches Reich. Berlin. Aus dem Jahresbericht des RabbinerfeminarS Das Berliner Rabbinerseminar zählte in den Jahren 1916 —1917 43 Hörer, von denen 22 im Heeresdienste standen. Das Lehrerkollegium besteht aus den Dozenten Dr. Eppenstein, Dr. Hoffman», Dr. Sperber und Dr. Wohlgemnth; an der Spitze des- Kollegiums steht Rektor Dr. David Hoffman««. Dieser beha»«delte in seinen Vorträgen Talinud, Ritual-Codices und Pentateuch- Exegese, Dr. Wohlgemnth las über Talmud, Homiletik und Religionsphilosophie, Dr. Eppenstein trug Bibel-Exegese, jüdische Geschichte und Literatur, Midrasch und exegetische Literatur vor. Die Bibliothek der Anstalt hat durch die Zuwendung der Bücherei ihres verstorbenen Kurators, Rabbiner Dr. Cohn, einen bedeutenden Zuwachs erfahren. Der Finanzbericht der Anstalt läßt eine aussteigende Entwicklung erkennen; die Zahl der Stiftungen hat eine bedeutende Zunahme erfahren. Die Fainilie Htirsch- Halberstadt hat eine Stiftung von 100000 Jk errichtet, die fällig ist, sobald dem Grundkapital der Anstalt «veitere 200000 Jk zugeslossen sein werden; bis zu diesem Zeitpunkt zahlen die Spender eine«« Jahresbeitrag von 5000 Mark. Herr Max Jaffa stiftete 10 000 Jk zur Errichtung einer Familienstiftung und den gleichen Betrag für eine Dr. Hosfinann-Stiftung. Beide Zuwendungen des Herrn Jaffa sind für Stipendienzwccke bestimmt. Außerdem sielen der A««stali mehrere Geschenke in« Betrage von 5000 Jk und darüber zu. Das Vermögen der Anstalt berifsert sich auf 651264 Jk An Stelle der in den beiden Berichtsjahren verstorbe««en Kuratoren, Rabbiner Dr. Cohn (Kattowitz), Carl K n o l l e r (Berlin), Provinzialrabbiner Dr. M««n k (Marburg) Md Subdlrektor S. L. Leszynsky (Berlii«), wurden in das Kuratorium der Anstalt gewählt: Rabbiner Dr. S. Carlebach (Lübeck), Dr. Meier Hildesheim e r, Simon C. K n o l l e r, Handelsrichter Felix S t r u ck (Berlin) ««nd Rabbiner Dr. Wreschner (Samter). Karlsruhe. Badischer Landesverein zur Erziehung israelitischer Waisen. Dem Bericht über bas Jahr 1917 sei folgendes entnoinmen: Die Vcrivaltniigs- und BerpflegungSlosten beliefen sich auf 21 862,10 Jf., die Mitgliederbeiträge und Schenkungen auf 32 828,89 Jk, das Vermögen des Vereins am Ende des Berichtsjahres auf 365 935,71 Während dieses Jahres wurden 17 Kinder in die Vereinsobhut ausgenommen und 15 aus ihr entlassen, weil deren satzungsgemäße Altersgrenze «veit überschritten «var. Der Verein ließ am Jahresanfang 116 Kindern, am Jahresende 118 Kindern seinen Beistand angedeihen. Der bei weitem größte Teil der Schützlinge blieb im Hause der Eltern ober Verwandten und w««rde mit Unterstützungsbeiträgcn bedacht. Bon den übrigen befinden sich 17 Kinder in Familieichflegej; 1 Kind lebt im Badischen LandeSkrüppelheim bei Prof. Dr. Bulpius in Heidelberg; 18 Kindeü sind als Lehrlinge tätig; 6 Kinder besuchen die Realschule; 1 Knabe ist im Israelitischen Lehrerseminar in Würzburg; 1 Knabe im Großh. Lehrerseminar I zu Karlsruhe; 1 Knabe auf dem Laildwirtschaftsgute zu Steinhorst. Kaffee KaSseria^ien am Opernplatz _ Erstklassiges Eamilien-Kaffee Jeden Nachmittag von 4 bis 7 Uhr und Abend von _ 8*/t Uhr ab •W Künstler - K-onasert. Kaffee BaSkland Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 56 TSgllch erstklassige SßF Unterhaltungsmusik *3M —j '! Gesangs -Einlagen. ■ i--i—; Sefterreich-Angarn. 3ur jüdischnationalen Bewegung In Oesterreich. Die Wiener Kultusgerneinde hat sich in zwei Sitzungen mit den „Forderungen der Jüdischnationalci« an die Regierung" beschäftigt. Es war ei««e Fortsetzung der Tagung des österreichischen Gemeindebundes. Herr Dr. Stern» der Vorsitzende der Wiener Kultusgemeinde, hatte das Mandats errungen, mit seine«» Protest zur Regierung zu gehen, scheinbar trug er später doch Bedenken, im Namen einer derartigen Körperschaft, wie der Gemeindebund, von den« niemand etwas weiß, aufzutreten. Er wollte sich also noch das Mandat der Wiener Kultusgemeinde fyolen. Gleich zu Beginn der Sitzung wurde von mehreren Seiten Verwahrung dagegen eingelegt, daß der Präsident ohne Beftagen des Kultusvorstandes den Gemcindebund einberufen, Galizien ausgeschlossen und seine Protestresolution dort eingebracht hat. Die erste 'Sitzung mußte schließlich wegen Beschlußunfähigkeit vertagt werden. In der folgenden Sitzung sprach ausführlich Kultusvorsteher Staatsbahnrat Stricker, begründete das Vorgehen der Jüdisch««ationalen und warnte den Kultusvorstand vor einer übereilten Stellungnahme. Herr Hoftat L ö w n e r sprach sogar gegen die Forderung der Sabbatruhe und der indischen Schule, für die auch Dr. Stern eintritt^ Dr. Schreiber fühlte den ganzen Mangel der Mion und verlangte, man möge der jüdischnationalen Denkschrift mit einem sachlichen Program,n gegenübertretrn. Prof. Ehrmann sprach sich dafür aus, den Ostjuden eine nationale Autoiwmie zu gewähren. Aber für die Westjuden se« eine solche Maßregel von Nachteil. Die übrigen Forderungen der Jüdischnationalen akzeptierte er. Bon den 34 Vorstandsmitgliedern «oaren 18 anwese«,d. Davon stimmten 11 für den Protest Dr. Sterns, 3 dagegen und zwar Tr. Schreiber, Brod und Stricker, und 4 enthielten sich der Abstimmung. Es «var also ein ähnliches Resultat wie beim österreichischen Gemeindebund, bei dem von 280 Gemeinden kaum 34 vertreten waren. « Tie ain 13. Mai stattgefundene öffentliche Sitzung des Vorstandes der israelitischen Knltusgeimeinbe Linz hatte folgende Tagesordnung: „Stellungnah,ne zu den Forderungen der Indisch-Nationalen, insbesondere zur Schaffung des nationalen Katasters". Nachdem Vorsteher Bened. Schwager über die Sitzung des Gemeindcbundes ausfiihrlich berichtet und sich gegen den Kataster ausgesprochen hatte, gab Rabbiner Fried mann seiner Verwunderung Ausdruck» daß der Vorstand erst befragt «vird, nachdem ein Beschluß im Gcmeindebund bereits gefaßt worden ist. Staatsbahnrat Ing. E«nil Müller. 1. Vizepräsident des zionistischen Volksvereines. erklärte, daß die Kultusgemeinde gar mcht das Mandat besitze, zu diesen Forderungen überhaupt Stellung zu nehmen. Heinrich Freund referierte im gegenteiligen Sinne. Zuletzt präzisierte Vorsteher-Stellvertreter Dr. Hermann Schneeweiß seinen Standpuntt dahingehend, daß die Jüdisch-Rationalen zweifeNos wohl überlegt haben, tvclche Forderungen dem Mimsterpräsidenten zu überreichen sind, und daß weder Gemeindebund noch Kultusvorstand über etwas debattieren könnten, dessen Inhalt und Form ihnen völlig unbekannt sei. Der Krieg nnd die Jude». Frankfurt «. W. Dem Gefreiten Josef Metzer, Sohn des früheren Hospitalverwalters Martin Meyer. Königswarterstr. 11, wurde das Eis. Kreuz verliehen. Leutnant Max Vogel, Inhaber der Firma M. Vogel, erhielt das Eis. Kreuz 1. Kl. Fürlh. Leutnant Otto Rosenberg erhielt das Eis. Kreuz 1. Kl. Ä _ » •. BreSlan. Oveiarzt Dr. Curt Leroy.Breslau und Tr. Lachmann-Krotoschin erhielten bas Eis. Kreuz 1. Klasse. f Wien. BlochS „Oesterr Wochenschrift" verzeichnet «n ihrer letzten Nummer folgende A u s z e i ch nu n g en an Inden: 4 Ritterkreuze deS Franz Josef-Ordens, .7 Militärverdienstkreuze 3 Kl., 23 silb., 31 bronz. signum laudis, 25 gold.. Berdienstkrenze mit Krone, 15 gold. Ber- ' Personalien n. kleine Mitteilungen. Berlin. Rabbiner Br. Hildesheimer würde mit der Roten Kreuz-Medaille ausg^eichnet. — Dr. Moritz Freier, Religio,Mehrer in Breslau, «vurde zum Kreisrabbiner in Eschwege gewählt. Geh. Kommerzienrat Felix Deutsch, Vorsitzender des Direktoriums der Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft, beging den 60. Geburtstag. . BreSlan. LoutS Loewenthal. Mitglieo des Vorstandes der Synagogen-Gemeinde, Jahre hindurch der vorbildliche Dezernent ihres Armentvesens, feierte den 75. Geburtstag und der berühmte Anwalt Justizrat Dr. Mamroth den 60. Geburtstag. j München. Die Vereine ..Linath Hazebek", „Jenidze". „Schomre Schabbos" und „Agudas Achim" haben sich zur Gründung einer Talmud-Thoraschule zufammengetm«.

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