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Neue jüdische Presse · 1918-05-03 · Heft 18 (3.5.1918) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 18 (3.5.1918)
Date
1918-05-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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N'. 18. Zrankdlrter Ksrgslitisches §ymilienblait. Seite 3 La» »ktbewührt» ttervenpuivsr Nervlnsm , Dr. Well der Sthwanen - Apotheke in " Frankfurt am Kain, wird Bnstlieh gerne verordnet bei ErBmpfen. Preis Xk< 4.80. Zu haben dnrch die Privileg, 8chwanen-Apotheke in Frankfurt am Main. Beat. 10% Haemoglob,84 J6 lisenbrom und 6% Enzianbitterat Starres und Vertretern der Jerusalemer Stadtverwaltung, darunter dem Mufti und dem Bürgermeister, seiner von tongriechischen Archimandriten und anderen Notabel» begrüßt wurde. Am folgenden Tage, der als jüdischer Feiertag erklärt wurde, fand eine große Demonstration auf dem Skopnsberg statt, wo die künftige jüdische Universität errichtet werden soll. Nach mehreren Begrüßungsansprachen nahm Dr W e i z m a n n das Wort und erklärte in hebräischer Spruche seine feste Ueberzeugung, daß von dieser Stätte eine neue sittliche Kraft ausgehen werde, die das ganze jüdische Volk heben würde. Im Namen der englischen Negierung antwortete Major OrmsbyGore. Er führte aus, daß nur von dem jüdischen Volk ein freies und glückliches Palästina aufgebaut werden könnte. Das jüdische Volk werde mit allen anderen Völkergruppen harmonisch zu« samnienarbeiten. ' Die Kommission beabsichtigt, in Jerusalem und Jaffa eigene Büros zu eröffnen. Wo« der jüdische« Lage in Rußland. Einen tieferen Einblick in die Lage der russischen Juden gewährt der Bericht eines Gewährsmannes deS Jüdische» Preßburcaus in Stockholm. Hier werden die wichtigsten Momente im gegenwärtigen jüdischen Leben in Rußland hervorgehoben und in großen Zügen dargelegt. Bei dem fühlbaren Mangels an bestimmten und vertrauenswerteil Nachrichten über die Zustände in Rußland im allgemeinen und der russischen Judenheit im besonderen, werden diese Mitteilungen desto dankbarere Aufnahme finden: AlS ich in Petrograd ankam, hatte die Anarchie iit Rußland einen unerträglichen Grad erreicht. Der soziale und nationale Bürgerkrieg und die allgemeine Anarchie mußten naturgemäß lähmende Wirkung auf das jüdische gesellschaftliche Lebe» ausüben. Ich mutzte immer und immer wieder staunen, mit welcher hartnäckigen Energie und Selbstlosigkeit die leitenden jüdischen Kreise unter diesen entsetzlichen Umständen ihre Arbeit fortsetzten. Die jüdische Bevölkerung wird von einer ungewöhnliche» Furcht vor den kommenden Dingen beherrscht. Allgemein ist die Meinung verbreitet, daß, wenn die Bolschewiki abgewirtschaftet haben, eine Reaktion eintritt, welche die Juden für das Unheil Rußlands verantwortlich' zu machen suchen >vird. Biele führende jüdische Persönlichkeiten prophezeien, daß den Juden rin Pogrom bevorsteht, wie er und}' niemals dagewesen ist. In diesen Befürchtungen ist einer der Gründe zu erblicken, weshalb die jüdische Gesellschaft jede Berührung mit den Bolschewiki peinlich zu vermeiden sucht.. Während meines Aufenthaltes in Petrograd wurde in der Presse über zahlreiche Pogrome berichtet. Teilweise ivaren diese Pogrome allgemeiner Natur, teilweise begannen sie mit allgemeinen Plünderungen und arteten in antijüdische Exzesse aus, zum großen Teile waren sie von Anfang an gegen die Juden gerichtet. Ein Völler Ueberblick über diese Ereignisse war nicht zu erlangen, da der Telegraph und die Post außerordentlich schlecht funktionierten und auö vielen Zentralpunkten Wochenlang keine Nachrichten eintrafen. Bei allen Pogromen konstatierte die Presse, daß die zur Hilfe herbeigernfenen Truppen entweder de» Pöbel gewähren ließen oder gar sich! selbst an den Plünderungen beteiligten. Das wurde von den Juden als Borbote der kommenden Schrecknisse bezeichnet. Die politischen Ereignisse der letzten Monate wirkten im höchsten Grade deprimierend auf die Stimmung der russischen Judenheit. Der Bürgerkrieg und der Abfall der Ukraine rinerseits und die Bedingungen des Separatfriedens zwischen den Bierbundmächten und Rußland andererseits wurden allgemein von den führenden politischen Kreisen der russischen Juden als höchst ungünstige Ereignisse für die Weilergestaltung deS jüdischen Bolksschicksals empftmden. Sämtliche jüdischen Parteien ohne Ausnahme sahen in der Unversehrtheit der rußländischen Republik eine wesentliche Vorbedingung für die Verjüngung des jüdischen Volkes und sür die Lösung der schweren Probleme seiner Existenz. Die Abtrennung nicht nur Polens, sondern auch der Ukraine, Liiauens und Kurlands vom russischen Reiche fühlt man als einen Riß durch den Körper des jüdischen 6 Millionen PolkeS Rußlands; mit Ausnahme der Ukraine, die die jüdische Autonomie proklamiert hat, ist mair um das Schicksal der Juden der Randgebiete im höchsten Grade besorgt, da der Friedensvertrag keinen Schutz der Rechte dieser Juden vorsieht, so daß sie der Uebermacht der anderen Völker ivehrlos ausgeliefert sind. Die Befürchtungen waren so allgemein, daß man in den Kreisen der gegenwärtigen Regierung nicht abgeneigt war, eine jüdische Delegation nach Brest-Litowsk zu entsenden, ccm die Rechte der Juden, namentlich Polens und Litauens, ivahrgunehmen. Das Zentralkomitee der linken Sozial» rcvolutwnäre faßte auch einen dahingehenden Beschluß und beauftragte seine sieben Mitglieder im Rate der Bolkstommissäre, für die Entsendung einer jüdischen Delegation aus der Mitte der Regierung einzutreten, die als Teil der russischen Delegatton den Auftrag haben sollte, die Forderung der bürgerlichjen Gleichberechttgung und der nationalen Autonomie der Juden Polens und Litauens in den Verhandlungen zu vertreten. Dieser Beschluß wurde damit begründet, daß e§ die Aufgabe der gegenwärtigen Regierung sei, für die Zukunft der schwachen nationalen Nttnderheiten der abzutretenden Gebiete zu sorgen und ihre Rechte sicher zu stellen. Es bestand alle Wahrscheinlichkeit, daß der Rat der .Volkskommissare den Vorschlag der Sozialrevolutionäre akzeptieren werde, als der Plan infolge des Abbruches der'Verhandlungen. in Brest-Litplvsk hinfällig. wurde. Zur Frage des jüdischen 'Kongresses bringt der Bericht u. a. folgende Aufklärungen, die auf manche bisher ein wenig in Dunkel gehüllte Tatsachen ein Licht werfen: Währeiid meines Aufenthaltes in Petrograd befaßte sich das Organisattonskomitee des Kongresses mehrmals mit der frage, ob man wegen der befürchteten Repressalien den ongreß nicht aufschieben soll. Der bekannte jüdische Historiker Dubnow hatte in einem Arttkel verlangt, daß der Kongreß mit einem Proteste gegen die BÄschewiriregierung beginnen solle, und in der Agitation gegen den Kongreß spielte der Dubnowsche Artikel eine Hauptrolle. Die große Mehrheit des Organisationskomitees wollte aber ans keine Weise den Kongreß anfschiieben, und zwar aus dem Grunde, weil mcln befürchtete, daß nach dem Sturze der Bolscheiviki die Aussichten für den Kongreß noch viel schlechter sein würde». Es war die Ansicht fast aller Mitglieder des Organisationskomitees, daß der Kongreß sich mit allgemeinen politischen Fragen überhaupt nicht zu befassen habe und daß dadurch den Bolschewiki auch jeder Borwand genommen werden solle, gegen den Kongreß vorzugehen. Die Regierung selbst hatte sich mit der Angelegenheit nicht befaßt. Soviel mir bekannt ist, waren einige Regierungsmitglieder entschieden gegen die propagierten Repressalien. Die Meldung eines englischen Blattes, der jüdische Kongreß sei mit Rücksicht auf die befürchtete Auflösung verschoben worden, trifft nicht zu. Die Aufschiebung des Kongresses ist vielmehr darauf zurückzuführen, daß infolge der Einstellung deS Eisenbahnverkehrs und des erwarteten Marsches der Deutschen auf Petrograd nicht einmal das Dekorum von 100 Mitgliedern (25°/o), mit dem man den Kongreß zu eröffnen beabsichttgte, erscheinen konnte. Da das Organisationskomitee keine politischen Funktionen hatte, so wurde, wie gemeldet wird, beschlossen, es durch einen Nationalrat zu ersetzen, in dein sämtliche Parteien nach dem Verhältnis ihrer Mandate vertreten sind. Dieser Nattonalrat wird als politische Repräsentanz der russischen Judenheit betrachtet. Aus -er Ukrsiue. Nach denr Rücktritt des Ministers für jüdische Angelegenheiten in der Ukraine, Dr. M. Silberfarb (der bekanntlich, als Zeichen des Protests gegen die an jüdischen Einwohnern verübten Gewalttaten erfolgte), schlug Ministerpräsident Holubowitsch die Ernennung des Nachfolgers in der Person des bekannten jüdischen Politikers und Schriftstellers Bertoldi (Lazki) vor. Der Vorschlag fand trotz mancher Widerstände die Annahme der Zentralrada. Das Departement für jüdische Volksbildung plant die Einführung des allgemeinen Schulzwanges sür die jüdische Bevölkerung. Die Pogromwelle in der Ukraine hat sich, durchaus noch« nicht gelegt : von allen Seiten treffen Nachrichten über größere oder lleinere Unruhen, deren Spitze fast durchweg gegen die jüdische Bevölkerung gekehrt ist, ein. Dem jüdischen Volksministerium sind Meldungen über neuerliche Ausschreitungen gegen die Juden, so in den Städtchen Korsun, Medwin und Noraditsche zugegangen. Das Ministerium hat sogleich strenge Gegenmaßnahmen ergriffen. B,m jüdische« Ratisnalfonds. Die Einnahme» des INF. im März beliefen sich aus 302.0156 Frs. Dieser Betrag verteilt sich auf folgende Länder: Rußland 181.506 Ro., Oesterreich 57.443 K., Polen und Litauen: deutsches besetztes Gebiet 28.868 M., österr. besetztes Gebiet 6342 K., Deutschland 20.823 M., Nord- Amerika 3710 Doll., Südslav. Länder 4940 K., Italien 4605 Lire, Schweiz 4550 Frs., Holland 1924 Fl., Schweden 964 Kr., Frankreich 1111 Frs., Norwegen 294 Kr. Die Eingänge aus Rußland sind die Ergebnisse der ersten drei Monate d. I. Die Sammlungen in Rußland standen im Zeichen der Ehrung für den verewigten Führer Tr. Tschlenvw. Auch in anderen Ländern hat die in Ausführung deS Beschlusses des Zionistischen Aktionskomitees vom Hauptbüro des INF. eingeleiteten Samncelaktion für die Tschlenow-Kolonie Erfolge aufzuweisen, ungeachtet der gleichzeitigen Sammlungen für andere Palästinazwecke. . Die Tschlenow-Kolonie ist im Rahmen der größeren Siedlungspläne des INF. gedacht, vor allem als ein Teil des von. Agr. Oettinger in seinem bekannten Werke über „Methoden und Kapitalbedarf jüdischer Kolonisatton in Palästina" entwickelten Planes der Schaffung von 30 Kolonien mit einer landwirtschafttreibenden Bevölkerung von 15000 Seelen. Jede Kolonie soll, um ihre kommunalen Bedürfnisse erfüllen zu können,. wenigstens 100 Familien „Insassen. Der Kapitalaufwand zur Anlage einer Kolonie wird mit 21/» bis 3 Millionen Franks berechnet. Davon entsällt ungefähr ein Drittel (oder 1 Million Franks) aus de» Grund und Boden, de» der INF. nach erfolgter Urbarmachung durch Pioniergenossenschaften in anbaufähigem Zustande beistellt, und zwar einschließlich des erforderlichen Gemeinde- und Reservelandes. Die Ansiedler, Kolonisten und Arbeiter, bekommen das Siedlungsland vom INF. in Erbpacht. Ein weiteres Drittel bilden die im Interesse einer gesunden Kolonisationspolittk unerläßliche Eigenbeteilignng der Kolonisten, sowie die Beiträge national-kultureller Jnstttuttonen, für Schule, ärztliche Hilfe, Synagoge und sonstige kommunale Zwecke. Das letzte Drittel soll als Darlehen von einem Agrarkreditinstitut oder einer Kolonisationsgesellschaft den Ansiedlern zur Verfügung gestellt werden. Die Erfahrungen Scala - Lichtspiele Schäfergasse 29. Schäfergasse 29. Üoderaes Theater Vorführung stets neuer und hervorragender Filme. gr Kaffee Kuhl&nd .35 Kaiserstrasae 56 Kaisarstraase 56 Täglich erstklassige SST* Unterhaltungsmusik E8 r-= - := - Gesangs »Einlagen. -- der Palästinakolonisation haben gelehrt, daß in einer solchen Siedlung mit 100 Familien von selbstarbeitenden Bauern, Sänzern und Arbeitern eine ebenso große Anzahl von idarbeirern, Handwerkern und anderen Berufstättgen eine Existenz finden kann. Aus aller Welt. Deutsches Reich. Nürnberg. Inr jüdische» Semeindesrage i» Bayer». Der Verein für die Interessen des gesetzestreuen Judentums in Bayern faßte folgende vom Kommerzienrat Fränkel-München verfaßte Entschließung: , „Der .Verein für die Interessen deS gesetzestreuen Judentums in Bayern hält mit Nachdruck daran fest, daß im Interesse der Hintanhaltung ferneren Gewissenszwanges für die orthodoxen Mnderheiten in den Großgemeinden und zur Milderung der Notlage und Aufrechterhaltung der Landgemeinden sobald als möglich die Erlassung neuer gesetzlicher Bestimmungen erforderlich« erscheint, die den derzeitigen aus diesen Gebieten obtvalcenden Ünzuträglichkeiten steuern. Der Verein hält aber im Einklang mit seiner früheren Stellungnahme daran fest, daß die Bestimmungen der Zifs. 4 und 5 der ME. von 1863 bezüglich der Pflichten der Gemeinden und der religiösen Autorität der Rabbiner innerhalb des Rahmens des Religionsgesetzes bei der von uns angestrebten Aenderung der Gesetzgebung in einer staatsrechtlich verbindlichen Form vollinhaltlich aufrecht erhalten bleiben. Sollte es nicht möglich sein, auf Grund dieser Richtlinien zu einer Verständigung' mit der Reolvgie über den Aufbau neuer gesetzlicher Normen zu gelangen, so ersucht der Verein die L-taatsregierung, unverzüglich -in Notgesetz unter ausdrücklicher Anerkennung der ME. von 1863 zu erlassen, aus Grund dessen den religiösen Minderheiten in den Grobgemeinden fite die Zukunst volle Bewegungsfreiheit gewährleistet und durch eine entsprechende finanz ielle Organisation die Landgemeinden vor dem Untergang bewahrt werden." — Defterkeich-Arrgsr«. Juden and Ukrainer i« Galizien. Am 25. März fand in Lemberg eine Konferenz von Vertrauensmännern aller ukrainischen Parteien in Galizien statt. Die Kvnferenz stellte u. a. die Forderung der Umwandlung Ostgaliziens und des ukrainischen Teiles der Bukowina in einen ukrainischen Staatsorganismus im Rahmen Oesterreichs auf. Sie erllärte dabei, den Polen, Juden und anderen nationalen Minderheiten die volle Sicherung der nationalen Autonomie und politischen Gleichberechtigung zuzuerLnnen. Pole«. * Warschau. 25. April Sie Juden im StaatSrat. Wie wir schön gemeldet haben, sind bei den Wahlen zum polnischen Staatsrat drei Juden gewählt worden: Weißblatt und N. Priluski aus Warschau und Dr. Rosenblatt aus Lodz. Mit der Hinzuziehung eines Warschauer Rabbiners zum Staatsrat toitö bestimmt gerechnet. Durch Ernennung werden wahrscheinlich vier Juden in den Staatsrat gelangen: K. Natanson, B. Eiger.J. Wegmeister und M. Pfeefer (Kielce). Wenn man diese Namenliste überblickt, so erscheinen die Aussichten der jüdischen Bevölkerung auf eine wirksame und kraftvolle Verteidigung ihrer Interessen im Staatsrat in ziemlich trübem Lichte; geben doch Namen vom Klange N a t a n s 0 n s und E i g e r einen genügenden Begriff von der Art des künftigen Einstchens dieser jüdischen Vertreter für das Recht derer, in deren Nomen sie zu sprechen oder vielmehr zu schw eigen berufen sind. Es wirkt daher der Get-anke erfrischend, daß dennoch zwei — oder sind es mehr? — wirkliche Vertreter der jüdischen Bevölkerung, der Zionist Rosenblatt und der Führer der „Volksgruppe" Priluski, ihre Stimme im Staatsrat werden erheben können zugunsten des Rechts der polnischen Juden. Kalisch. Mädchen-Asyl des KriegswatsenfondS. DaL Mädchenasyl des Kriegswaisenfonds ist kürzlich von dem Kreisarzt und dem Schulinspektor für Kalisch inspiziert worden, die, von den Einrichtungen und der Leitung des Asyls außerordentlich befriedigt, das Asyl als die schönste und beste Waisenanstalt in ganz Polen erllärten. Beide haben in diesem Sinne dem Ministerium in Warschau berichtet. Auf ihre Anregung ist das Asyl von mehreren polnischen Notabel» besucht worden, die über diese jüdische Kriegswaisenanstalt ebenfalls Worte höchster Bewunderung fanden. Wie die Verwaltung des Asyls gleichzeitig berichtet, haben sich sämtliche Insassen, die den traurigsten .Verhältnissen entstammen, in erfreulicher Weise entwickelt. „Sick arbeiten von früh bis spät wie ein Keiner Ameisenhaufen, kochen, scheuern, waschen, verrichten Gartenarbeiten, Besorgungen in der Stadt und lernen fleißig. Diejenigen, die die höhere Schule besuchen oder in prakttschen Berufen

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