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Neue jüdische Presse · 1918-05-03 · Heft 18 (3.5.1918) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 18 (3.5.1918)
Date
1918-05-03
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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s Seite 2. Im Äpril 1917 unternahm Redner, Dr. Nathan, mit dem Generalsekretär Dr. Beruh. Kahn eine Reise in das besetzte Gebiet Rumäniens, um dort das Hilfswerk zu regeln im Einvernehmen nut dem im März in Bukarest gebildeten Zentralhilfsb)mitee. Es wurde keine Gelegeicheit versäumt, ~ den bisher rechtlosen Juden Rumäniens.auch politisch zu helfen. Vor 3U Jahren habe er. bereits Fühlung mit rumänischen Politikern genommen. Um den Kampf für die Gleichberechtigung der rumänischen Juden wie die Rechte der unseren Juden Osteuropas mit der notwendigen Intensität zu führen, ist ein besonderes Komitee geschaffen worden, dem sich die hervorragendsten orgmüsierten Vertretungen des Judentums in Deutschland angeschlossen haben, gleichviel welcher Richtung sie angehören, die „Vereinigung Jüdischer Organisationen Deutschlands zur Wahrung der Rechte der Juden des Ostens". Zum Vorsitzenden der V. I. O. D. wurde getvählt Dr. James Simon, zu stellvertretenden Vorsitzenden Geh. Justizrat Oscar Cassel, M. d. A., ' und Prof. Dr. Franz Oppenheimer, zum Schatzmeister Direktor Paul Mankiewitz, zu ehrenamtlichen Geschäftsführern'Dr. Artur Hantle und Dr. Paul Nathan. Ehrenamtliche Sekretäre sind Dr. Bernh. Kahn und Richard Lichtheim. Der nette Herr Beffarabieas Rumänien, der neue Herr Bessarabiens, hat der BrvMerung Bessarabiens gegenüber gleich leinen Zweifel darüber gelassen, daß es seiner traditionellen Politik treu geblieben ist. Die Wiener „Arbeiterztg." bringt folgende Berichte, die dies belegen: . . In Jedintzky las man eines Tages eine seltsame Kundmachung, die wörtlich übersetzt also lautet: Bef ehl. Rumänische Offiziere müssen von der Bevölkerung der Stadt Jedintzy in nachstehender Weise gegrüßt werdenj 1. Jeder Grüßende muß auf der Stelle stehen bleiben, das Gesicht zmn Borgesetzten zugewendet und inuß rasch und kavaliermäßig mit lächelndem Antlitz die Mütze bis zur Erde abnehmen. 2. Um die Bevölkerung darüber zu belehren und zum Zwecke der genauen Befolgung dieses Befehls wird zu verschiedenen Tageszeiten meine 5kunmandantenkappe auf einem Stocke durchs die Straßen der Stadt herumgetragen und alle werden hiemit verpflichtet, derselben die Ehre zu bezeugen. Der GarnisvnskomMandant der Stadt Jedintzy: Dimitrin, Hauptmann. Der Polizeivorstand: Esestiresce. Siegel des Gemeindekomitees der Stadt Jedintzy: Für den Vorsitzenden (Unterschrift), Sekretär. Obige Uebersetzung ist von dem mir vorgelcgien russischen Schriftstück wortgetreu gemacht worden. Ludwig Winter, k. k. Professor an der griechisch-orientalischen Oberrealschule in Czcrnowitz. Man las die Kundmachung, staunte und hielt cs nicht für Ernst, bis man durch Rutenstreiche eines Besseren belehrt wurde; denn körperlichx Züchtigung ist das geläufigste Strafmittel. Oesterreichjische Offiziere, deren Angaben mir im Original vvrliegen, haben zahlreiche Einzelheiten bestätigt. <£m solches Dokument lasse ich folgen: ' Seit dem Einzug der rumänischen Behörden steht die Bevölkerung des Städtchens Jedintzy unter barbarischem Regime und wird unausgesetzten Grausamkeiten, Vergewaltigungen und Drangsalierungen ausgeliefert. Die terrorisierte Bevölkerung wagt nicht, dagegen Beschwerde zu führen. Es ist uns gelungen, nachstehende bedingungslos richtigen Tatsachen festzustellen: Außer der Todesstrafe, die.vom Hauptmann Dimitrin für seiner Meinung nach richtige Vergehen eingcführt wurde, setzte er für alle übrigen Ueberschreitungen eine Bestrafung fest: die Züchtigung mit Ruten. Man prügelt, ohne auf Alter und Geschlecht Rücksicht zu nehmen. Zehn Rutenstreiche wurden einem fünfimdsiebzigjährigen Greise gegeben, weil er angebliche .nicht genug sauber vor dem Hanse gekehrt hatte; für dasselbe Vergehen wurde ein vierzehnjähriger Knabe gezüchtigt, ebenso wurde dafür eine im Wter vorgerückte Frau — die Gattin des Simou Byk — mit Rute» geschlagen, die unter den Rutenstreichen dreimal ohnmächtig zusammengebrochen ist. Sie wurde zum Bewußtsein gebracht und weiter geschlagen. Für dasselbe Vergehen wurde der Greis David Klügmann geschlagen, und als sich dessen Tochter Ljuba Schargorodskaja für ihren Vater eingesetzt hatte, ließ der Kommandant auch! sie in unverschämter Weise durchprügeln. Für eben dasselbe erhielt die siebzehnjährige Rachel Feinbaum zehn Rutenstreiche. Chaim Schichtmann wurde dafür gezüchtigt, well vor der Synagoge, an der er zufällig vorbeigegangen war, Kehricht vorgefnnden wurde. Alles das' geschah am 12. März alten Stils, an einem Tage, an dem ein starker Sturmwind Mist und Staub vom Felde hereinbrachte. Aaron Meitzmann wurde mll zwanzig Rutenstreichen bestraft und ist. gegenwärtig gefährlich, krank. Ein Bauer, dessen Name nicht festgestelll werden konnte, wurde zu fünfundsiebzig Rutenstrcrchen verurteill; nach dem fünfundvierzigsten Streiche wurde er gefährlich Lank. >' Im Städtchen wurde ein Befehl des Kommandanten affichiert, des Inhalts, daß alle Einwohner verpflichtet sind, sich vor den rumänischen Offizieren biS zur Ä:be Frankfurter Israelitisches Familienblatt. zu verbeugen, dazu mit einem freundlichen Lächeln. Zur Einübung der Bevölkerung wurde im Städtchen ein Stock mit einer daraufgesetzten Kappe des Kommandanten hernmgetragen und die Bevölkerung, verhalten, diesen Stock zu grüßen. .Der angesehene Bürger Weinschänker lvurde mit Ruten geprügelt, well er einen vorübergehenden Offizier nicht bemerkt hat. Der Einwohner aus Bryczany Jos Pesis grüßte die Kommandantenkappe nicht. Er wurde zur Richtstätte geführt und rettete sich nur durch Bestechung der Soldaten. Am 13. März wurde vom Kommandanten ein Fest zur Bereinigung Bessarabiens mit Rumänien angeküningt. Er ließ die Bevölkerung zusammentrciben und hieß die Einwohner auf dem Platze tanzen. Auf Befehl des S»m< Mandanten erschienen die Vertreter der jüdischen Bevölkerung mit einer Begrüßungstorte. Sie wurden mit Peitschen dmchgcprügclt, hierauf wurden drei Männer vorgeführt und gezwungen, Wein zn trinken und vor den Offizieren zu tanzen, worauf ihnen die Bärte gezupft wurden. Unter den Repräsentanten befand, sich auch de« Ungesehene Bürger der Stadt Abraham Mühlgrom. Der Kommandant verbot das Erscheinen auf der Straße nach 9 Uhr abends. Die tatsächliche oder angebliche lleberschrellung dieser Ordnung wurde mit Ruten geahndet. Unter anderen wurden für dieses Vergehen gezüchtigt: Michael Riemer, Diemand und andere. Der besagte Niemer stand auf dem Balkon seines eigenen Hauses. Am 17. März ließ der Kommandant zwei junge Leute, Saul Rosenberg und Chune Salier, zu sich, kommen und gab ihnen unter Androhung der Rutenstreiche den Befehl, am Abend desselben Tages eine Vorstellung zu veranstalten. Diese Drangsalierungen und Martern aller bilden aber noch gar nichts im Vergleich zu dem, was am LI. März geschehen ist. Die Bevölkerung erfuhr, cS sei angeblich in das Städtchen ein neuer Kommandant gekommen, der Beschwerden der Einwohner entgcgennehme. Es sammelte sich eine Menschenmenge an, aber die Hoffnungen der Bevölkerung erwiesen sich! als trügerisch. Der Kommandant ließ die Menge von den Soldaten mit Peitschenhieben auseinanderjagen. Die Bevölkerung glaubte aber an das Eintrefien des neuen Kommandanten und ging nicht auseinander. Da wurden elf Männer festgenommen, drei von ihnen, unter denen sich! Berko Srulowicz-Rabinowicz befand, wurden erschossen, das Schicksal der übrigen ist »och nicht aufgellärt. .Vorläufig sind sie mll Ruten gezüchtigt worden. Von diesen sind uns drei bekannt: Manie Tokhaus, Josef Fischimann und Salomvn Letvig. Obiges wird bestätigt: Auf der russischen Unterschrift ist zu Ende deutsch geschrieben: Gesehen 5. April 1918. Siegel des k. u. k. Sturmbataillons Nr. 36. Unterschrift unleserlich Ich bestätige hiemit, die oben angeführte Uebersetzung von dem mir vorgelegten Schriftstück in russischer Sprache wortgetreu verfertigt zu haben. Czcrnowitz, 12. April 1918. Ludwig Winter, k. k. Professor an der griechischorientalischen Oberrealschule in Czcrnowitz." Die Redaktion der Wiener „Arbeiterzeitung" fügt abschließend hinzu: ' „Eine Deputation, die sich, beschwerte, ist zur Hälfte erschossen worden. Jedintzky liegt im Chotiner Kreise, knapp an der österreichischen Einflußsphäre, da wird noch« Rücksicht geübt. Weit ärger ist es im Innern des Landes, am ärgsten ergeht es den Juden. Kein Wunder, daß die große Mehrheit der Bevölkerung den Anschluß pn Rußland wünscht, wie denn auch in der Ukraine die Strömung wächst, in ein Bundesverhältnis niit Rußland zu treten." Auch ein Bericht laus Ki s ch c n e w sei hier der jüdischen Oeffentlichkeit Deutschlands als Beleg dafür, welche Aussichten die Gleichberechtigungsfrage unter der rumänischen Herrschaft hat, angeführt. Der Bericht lautet: „. . . Als Zeichien der Vernichtung der revolutionären Spuren würden die Denkmäler der russischen Zaren, die während der Revolutionszeit von den Bauern mit Brettern vernagelt wurden, unter dem Jubel des rumänischen Militärs fteigemacht. Zusammen damit wurde auch! mit der Verpflanzung der rumänischen Judenpolitik ins eroberte Land begonnen. In Kischenew wurde die jüdische Milllärorganisation aufgelöst, die jüdische Selbstschutz-Organisation aufgehoben und deren Führer Weinschelbaum zusammen mll 73 anderen jungen Jtü>en verhaftet. Das jüdische Mitglied des Stadtrates Margulies wurde ebenfalls verhaftet. Menschen wurden auf den Straßen überfallen, geschlagen, ins Gefängnis geschleppt und dort solange festgehalten, bis es ihnen zu beweisen gelang, daß sie Line Juden seien. Aehnliche Nachrichten kommen auch aus Tiraspoli, Soroki, Bjelzi. f. „Es ist viel schlimmer als zur Zell Nikolaus II.", schließt der Bericht ans Kischinew, der sich an die Odessaer Judenheit um Hilfe wandte und um Fürsprache beim englischen Botschafter in Odessa bat. Von Kopenhagen erhielten wir das fiilgcnde Telegramm: „Jüdische Gemeinde Petrograd richtet durch Aopen» Sagen« Zroiristbüro schürfiten Protest gegen die Grausameiten, die die Rumänen an den Juden Bessarabiens bebetätrgen. Russische Judenheit appelliert an gesamte Knlturwelt, gegen die rumänischen G ewalt ä tig ketten Protest einzulegen und «sucht sämtliche jüdischen Gemeinden und Organisationen aller Läiüi«, alles zu unternehmen, die Gleich'-- berechtigung der Juden Rumäniens durchzusetzen. Die Behandlung d« Juden in Rumänien und Bessarabien ist eine Schande gegen welche die ganze Menschheit auftreten müßte." Nr. 18. Antisemitisches aus Oesterreich-Ungarn. Die Judenheit der Donaumonarchie hat in dem Weltkriege die schwersten Blutopfer gebracht. Heute nun zeigt es sich bereits, daß nicht einmal diese Opfer es vermocht haben, sie zu gleichigeachteten und gleichberechtigten Menschen im Bolkskörper deS österreichisch-ungarischen Staates werden zu lassen. Eine kleine Blütenlese aus den Ereignissen der letzten Tage erweist diese Behauptung zur Genüge. In Krakau haben blutige Ausschreitungen gegen die Juden stattgefunden. Legionäre, Studenten, Eisenbahner rotteten sich zusammen, plünderten ans dem Marktplatze die Buden, schleppten die Juden aus den Straßenbahnwagen und mißhandelten sie, schlugen die Scheiben der jüdischen Geschäsle ein und raubten die Waren. Der eben erst vom Militär beurlaubte 51jährige Petachja Meller ans Stryi, Vater von 12 Kindern, der in einem Krakauer Militärlazarett seinen Sohn besuchen wollte, wurde er» schlagen. .Die Geschäfte der Christen blieben unbehelligt, die Polizei griff nicht ein. Eine Woche lang hat die Zensur die Nachrichten über die Krakauer Vorgänge unterdrückt. Nach den nunmehrigen Zeitungsberichten dürften die Ausschreitungen als „Rache der Polen wegen Chvlm" aufznfassen sein. Da die vaterländische Gesinnung der Juden bekannt ist, mußten sie die Wut der Polen auShalten. Auch in andereir Orte» Galiziens kam es zu Pogromen In Narol überfielen die Bauern die jüdischen Häuser während der Sabbatmahlzcit, schlugen die Fenster ein und warfen Steine in die Stuben. Als auf dem Bahnhof A l t- Sondoz em Zug mit vielen Hunderten Juden, die zn dem Chassidimrabbi Kalberstamm fuhren, hielt, wurden die Wehrlosen, darunter viele Greise und Frauen, mißhandelt und beraubt. Aber nicht nur die Polen, sondern auch die Ungarn zeigen zu ihren jüdischen Mitbürgern ein Verhalten, das dem Mittelalter Ehre machen würde. Die Hauptstadt B n - da Pest hat sämtliche galizischen Juden, die sich dort als Kriegsflüchjtlinge aufhalten, da sie als der mitgenommenste Teil der Bevölkerung Oesterreichs-Ungarns Hans und' Hof, Hab und Gut einbüßten, zur soforllgen Abreise anfgefordert, soweit sie Staatsnnterstütznng beziehen, und die anderen darauf aufmerksam gemacht, daß sie sich zur Abreise bereit halten müssen. Wie man den Juden ihre vaterländische Aufopferung dankt, zeigen auch« zwei amtliche Bekanntmachungen. Das Landwehr^Lrgänzungsbezirkskommando Lemberg sucht eine Hilfskraft christlicher Religion, und die Staatslotterien- Militärstiftung verlangt im' Amtsblatt des Militärkommandos Krakau bei Bewerbung um ihre Stipendien den Taufschein. <■ Aus all diesen die Anschauungsweise der nichtjüdischen Bevölkerung beleuchtenden Vorfällen dürfen wir die Folgerung ziehen, daß wir Juden immer noch die besseren Menschen sind und es daher geradezu wahnwitzig ist, wenn welle Kreise von uns sich, bemühen, sich der nichtjüdischen Bevölkerung zn assimllieren. Glücklicherweise lebt in einem beträchtlichen Teile der Judenheit heute ein Geist der Selbstachtung und Würde. In Krakau hat die jüdische Jugend das heimliche Bcgräbnis des ermordeten Mell« verhindttt und die Beisetzung zu einer gewaltigen Kundgebung gestaltet. Mehr als 30000 Juden folgten der Bahre. Eine Abordnung der Zionistischeil Partei und des Jüd. Nationalvereins bat sofort bei der Regierung in Men vorgesprochen und die Versicherung energisch« Maßnahmen gegen Wiederholungen der Vorgänge erhalten. Gin Deutsches Komitee „Pro Palästina". '' In Berlin ist vor kurzem unter denr Namen „Pro Palästina. Deutsches Komitee zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung" eine Gesellschaft gegründet worden, die als ihre Ausgabe betrachtet, den Zionismus im Rahmen der deutschen Orientpolitik zu fördern. Das Komitee will durch Aufllärung der politischen Oeffentlichkeit ans die Bedeutung Hinweisen, die der Zionismus durch! die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas einmal für die mll dein Deutschen Reich verbündete Türkei und f«ner fiir die Ausdehnung deutschier Kultur- und Wirtschaftsintcressrn im vorderen Orient gewinnen muß. Die Leitung des Komitees liegt in den Händen v«, Prof. Dr. Carl Ballod, Prof. Dr. Hans Delbrück, Exz. Raschdau, Kais. Ges. a. D. und der Abgeordnete» Fehrenbach, Gothein, Junck und Noske. Die Gründung des Komitees hat ans den Kreisen der verschiedensten Parteien und Berufsschichten heraus Zustimmung gefunden. Eine ganze Reihe Gelehrter, Schriftsteller und Politiker sind bereits dem erwellerten Ausschuß beigetreten. Genannt seien: Generaldirektor Hubert Auhagen-Celle, Rektor der Landwirtschaftlichen Hochschule Prof. Dr. Otto Auhagen, Prof. Dr. Blankenhorn- Marburg, Cvhen-Reuß, M. d. R., Seminardirektor Schulrat Eberhard-Greiz, Major a. D. Endres- München, Erzberger, M. d. R., Dr. Adolf Grabowsky, Prof. Dr. Hvetzsch, Redakteur KaliSIi, Redakteur Kranold-Chemnitz, Prof. Dr. Meinhor- Hämburg, Kolonial-Jnstitut, Kammerherr Dr. Freiherr Börries von Münchhausen, Scheibemann, M. d. R., Prof. Dr. Werner Sombart, Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Stnhlmann-Hamburg, Koumialinstitut, Admiral z. D. und Gouverneur a. D. v. Truppe!, Exz. Prof. Dr. Max Weber-Heidelberg, Oberverwaltungsgerichtsrat Graf v. W e st a r p, M. d. R., Geh.-Rat Prof. Dr. Wiedenfeld, Geh. Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Reichs-Kolonialamt Prof. Dr. Zoepfl. Die englisch-zionistische Kommission itt Palästina. Am 6. April traf die zionistischse Kommission unter Führung Dr. WeizmannS inÄaffa und am 10. Aprll in Jerusalem ein, wo sie vom- Mlttärgouverneur Oberst Nr vererckai die Pr!i Beat. 10' Storr tung, d« von den begrüßt ' Am wurde, berg st, werden Dr W, Sprache eine ne jüdische Negieru aus, da iiches P werde samnien Du eigene ft Mo« Ei, 'gewähr Pretzbu Momen hervor« fühlbar Nachiric und de Mittcil Al land e natiom naturg schaftli wieder Selbst! entsetz! $■ licken gemein wiki a die I« mache, prophe er „ol ist ein feilsche vermei A der P waren sie mi jüdisch Anfan über > graph und i richte, Presse de» Plünt Borb, 3 höchst fische, Ulrai zwisch wurd« russis Weit, «isami Unve Borb für d Abtrl Liian als c Volk, bische sai d da dl den, wehr Kreis eine um i mäh, rcvoi bcau tomr aus russi der,: „ale B«> begr sei,. der zu s der, akze; der

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