Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 16 (19.4.1918)
- Date
- 1918-04-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Seite 3 Nr. 16 ' Scala - Lichtspiele Schäfergasse SO. SohSfergasse 90. Modernes Theater VorfükruHg stets Heuer und herverragender Filme hilfskoinmission der jüdischen Gemeinde Berlin" zn lösen sich bestrebt, trotz Mitwirkung aller entsprechenden Instanzen bisher einen Familienanfenthalt für zahlreiche Kinder aus Großgemeinden und den Jndustriebezirken nicht ermitteln konnte? Allein aus Hamburg, Leipzig und den Industriegebieten sind mehrere 100 Kinder angemeldet, für die auf- »ahmebereite Familien bisher nicht haben gesunden werden können. * Es ergeht an alle Freunde der Heranwachsenden Jugend, insbesondere an die Herren Rabbiner, Lehrer und Kantoren in kleinen Gemeinden der Aufruf, zu ihrem Teil beizu- Iragen, daß die Generation, auf der unsere Zukunftshoffnung ruht, in diesen schweren Zeiten nicht unersetzlichen Schaden an Leib und Seele erleidet, indem sie ihren bnslnß auf alle in Betracht kommenden Familien ausüben, den. dankenswerten Versuch init der Aufnahme der Kinder ans Großstadt oder Jndustriebezirk zu machen. OeSerreiH-llvgarL. Antisemitismus in Ungarn. Der in Preßburg erscheinende ,,Westungarische Grenzbote" bringt am 10. März einen wüsten Hetzartikel gegen die Gleichberechtigung der Juden; er verteidigt die rumänische Judenpolitik und tritt gegen die „Einmischung in die jüdischen Verhältnisse unserer Nachbarin' auf. Der Artikel, der sich nicht scheut, das Lob eines der schmachvollstes Kapitels der Geschichte zu singen, wirst ein helles Licht auf die Auswüchse des zunehmenden Antisemitismus in Ungarn. Schweiz. Peffach ln Lavos. Das „Jsr. Mocheubh. f. d. Schweiz" schreibt: Das diesjährige Pessechfest wurde hier in einem Rahmen gefeiert, den Davos noch nie gesehen hat. Seit mehreren Monaten hat die neu gegründete jüdische Vereinigung in unermüdlicher Pionierarbeit durch Smnmlnng aller bisher brach liegenden jüdischen geistigen und materiellen Kräfte den Boden vorbereitet, aus dem solche Einrichtungen entstehen konnten. In echt jüdischer Opferwilligkeit und Nächstenliebe wurden vom Hilfsverein für jüdische Lungenkranke und vom Zentralkomitee des Roten Mögen David in mühseliger Vorarbeit alles geleistet, um den Kurgästen und Internierten ein gemütliches, nach älter Vätersitte zu verlebendes Pessachfest zn verschaffen. Alle Schwierigkeiten, die bei der Improvisation dieser Einrichtung in der Natur der Sache lagen, wurden von der Vorständen dieser Körperschaften — vor allem der Herren Horn, Rom, Teplitz, Zürich, und Sally Gugjjenheim, Basel — unter großen Opfern an Zeit und Arbeitskraft hinweggeräumt. Stand ihnen doch immer das große Ziel vor Augen, endlich einmal Ernst zu machen mit der Eröffnung eines rituellen jüdischen Hauses in Davos. Aber alle opferfreudige Arbeit lvurdc glänzend belohnt. Wer Zeuge war, als an den Sederabenden in dem hellerlenchteten Festsaal des Hotels Bellavista etwa 80 Jehndim in gehobener Freude und mit glänzenden Augen den ewigen Worten der Hagodoh, öfters unterbrochen durch sinnige Erklärungen vom Sedertische her, lauschten, dem niußte das Herz aufgehen angesichts soviel Glück und Zufriedenheit, angesichts eines solchen Stücks echt jüdischen Familienlebens. Wahrlich, wie eine große Familie fühlten sic sich olle, die gekommen wären, um dem Rufe des Hilfsvereins Folge zn leisten. Und alle, alle wurden sie gespeist in einer Weise, der bei den jetzigen prekären Ernährungsverhältnissen besonders Bewunderung und Dank bezeugt wurde. Die ganzen Pessachtage hindurch setzte sich das gemütliche Familienleben fort, alle Gebetszeiten wurden regelmäßig mit Minjan gebetet, nachmittags kamen verschiedene zum „Lernen" zusammen, — kurz, man benutzte diese Festtage, um sich, fern von allem Zwang und der Rücksichtnahme auf die Umwelt, in den Jdeenkreis unseres Judentums zu vertiefen und um in Ausübung unserer uralte» Gebote und Gebräuche die innere Seelenharmonie wieder zu finden, die gar Manchem von uns durch die erzwungene Isolierung innerhalb eines nichtjüdischen Milieus leider verloren gegangen wäre». > -strich. Schweizer KriegswaiseufondS »er Agudas JiSroel. Dem Jüd. Preßbär» wird mitgeteilt: Auf der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses des Landeskomitees und des Schweiz, Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel wurde beschlossen, ein Schweizerisches Kriegswaisenhaus in Erez Jisroel zu errichten, in welchem in gleichen! Verhältnisse Kriegswaisen-Kinder aus beiden Gruppen der kriegführenden Staaten aufgenommen werden sollen. Ter bereits tatsächlich bestehende Verein soll die gesetzmäßige Sanktion als juristische Persönlichkeit erhalten, damit all die weiteren Mtionen rechtlich in jedem Sinne basiert, sich voll und ganz entwickeln könMen. Grotz-ritarmien. London. So« »er »lg« »er »rltische« Hude«. In der ersten Generalversammlung der gegen die zionistische Bewegung gegründeten „Liga der britischen Juden" unter dem Vorsitz von Major de Roth- Fra«kfuvter Fsroslitisches Kamilirnblatt. schild wurde viel über den Zionismus.und über Religion gesprochen. Lord Swaythling und ClaudeMontefiore gehörten zu den Teilnehmern. Doch welche gemeinsame Religion kann zwischen Claude Montefiore und Lord Swaythling existieren? Lord Swaythling ist bekannt als Präsident der Federation der Synagogen, in der beinahe alle orthodoxen Synagogen vertreten sind, und Claude Montefiore ist der bekannte snperliberale Herr, der vorgeschlagen hatte, daS Neue Testament anzunehmen und daß Christus von den Juden als der größte Prophet anerkannt werden soll i . . Ter Londoner „Jewish World" nennt die Liga „eine Amalekiter Vereinigung". Obwohl die Liga schon mehr als vier Monate besteht und große Propaganda getrieben hat, sind bisher nur 1300 Mitglieder eingetreten. Die wahren Ansichten der Juden Englands sind daran zu sehen, daß der „Jewish Board of Deputes" (in denr säst alle Juden Englands vertreten sind), beschlossen hat, eine besondere Kommission einzusetzen, um zu beschließen, ivie man am besten an der Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina Mitarbeiten kan». Sse Krieg «ud die Jsde«. Berli». Da» Eiserne Kreuz I. Klasse wurde verliehen dem Fliegerleutnant Simv» Pinczower aus Beuthe», dem Leutnant Karl Wolfs ans Ludwigshafen, denr Stabsarzt Dr. Leo Cohn aus Schönlanke und dem Leutnant E d g a r B o r m a ß aus Wiesbaden. Urankfurt *. R. Wolfgang Auerbach, Moritz E m den und Hermann Speyer erhielten das B e t< dien st kreuz für Kriegshilfe. — Ludwig Stern, Sohn der Frau Sophie Stern, Hanauerlandstraße 44, wurde zürn Bizefeldwcbel befördert. Julius Buer, Teilhaber der Firma Frank L Baer, wurde zum Leutnant befördert. Lssicl. Justizrat Dr. RothfelS wurde zum Hauptmann befördert. Breslau. Leutnant Hans Schreiber. Sohn von Justizrat Schreiber, erhielt das Eis. Kreuz 1. Kl. Wien. Blochs „Oesterr. Wochenschrift" verzeichnet in ihrer letzten Nummer folgende Auszeichnungen an Juden: 1 Orden der Eisernen Krone 3. Klasse, 1 goldene Tapferkeitsmedaille für Offiziere, 10 Militärverdienstkreuze 3. Klasse, 17 silberne Signum laudis, 26 bronzene Signum laudis, 10 goldene Berdienstkreuze mit der Krone, 12 goldene Verdienstkreuze, 7 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 2 silberne Berdienstkreuze, 7 silberne Tapferkektsmedaillen 1. Klasse, 36 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse. Wie». Oberleutnant Richard Sarlo, Mitglied des jüdischen Sportklubs „Hakoah", erhielt die sechste Kriegsauszeichnung, den Eisernen Kronen-Ordcn 3. Klasse mit Schwertern, eine sehr hohe Auszeichnung. — * Hauptmann B. . . schreibt in einem Briefe über einen Feld gottes dienst: „Leider kamen nicht viele Teilnehmer zusammen. Wir waren unser nur fünfzehn, trotzdem von der Division viel mehr Juden gemeldet waren. Diese religiöse Gleichgültigkeit der zumeist westösterreichischen Glaubensbrüder wurde von den Anwesendem schmerzlich empfunden. Ter Gottesdienst verlief sehr würdig . . ." Krakan. Hier hat sich bereits vor längerer Zeit auf die Anregung und unter der Leitung des Fräuleins S a l o m e a Schönberg ein „Jüdischer Mädchenzirkel" konstituiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Los unserer jüdischen Soldaten und Gefangeneu zu erleichteru. In aufopfernder nie ermüdender Tätigkeit sammelt der „Jüdische Mädchenzirkel" Geld- und Lebensmittel und konnte so. — unterstützt vom bereitwilligsten Entgegenkommen der militärischen Kommandostellen — bereits eine größere Anzahl wohltätiger Veranstaltungen für unsere jüdischen Helden arrangieren, von denen insbesondere die stimmungsvoll verlaufene Chanuka- und Purimfeicr, sowie die rituiellc Verpflegung der jüdischen Kriegsgefangenen (250) während der ganzen Pessachfeiertage zu erwähnen sind. Frl. Salomen Schönverg, eine eifrige Zionistin, hat überhaupt seit Kriegsausbruch ungemein viel für die jüdische Wohlfahrtspflege geleistet und sich namentlich durch die Einrichtung einer Verpflegestation für die durchreisenden jüdischen Flüchtlinge bleibende Verdienste erworben. Sie wurde vor einiger Zeit mit der „Silbernen Ehrenmedaille vom Roten Kreuz" ausgezeichnet. Pers»«stte» «. kleine Mitteilungen. Berlin. Geh. Rrgierungsrat Prof. Sr. Hermann Cohen ist auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee in der Ehrenreihe, neben dem Grabe Laskrrs, beigesetzt worden. Bei der Beerdigung sprachen Rabb. Dr. Kellermann von der Jüd. Gemeinde Berlin, Prof. Dr. Ernst C a s s i r e r von der Berliner und Prof. Dr. Natarp von der Marburger Universität, Dr. Ellenbogen für die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums und den Verband der Deutschen Juden, Direktor Dr. Adler-Frankfurt a. M. für die Großloge U. O. B. B. und die Frankfurt-Loge und Rabb. Dr. Nobel für die Frankfurter Israel. Gemeinde. Breslau. Dr. Sali Levi hat, wie die „Jüdische Bolksztg." meldet, den Ruf als Rabbiner der isr. Religionsgemeknde in Mainz erhalten. Die Stelle war, nachdein der bisherige Inhaber, Prof. Dr. Salfeld, in den Ruhestand getreten war, ausgeschrieben worden, worauf sich eine große Anzahl von Bewerbern gemeldet hatte. Dr. Levi war nicht unter ihnen. Die Berufung erfolgte unmittelbar von! Vorstand. Indes hat sich Dr. L. noch nicht zur Annahme entschlossen. Wie«. Für den Wiederaufbau des Leopoldstädter Tempels find bereits an 900000 Kronen gespendet worden. Im killter von 77 Jahren verschied hier der frühere Bankier Abraham Epstein, ein Mann, der so sehr der jüdischen Wissenschaft lebte, daß er «ine Reihe Werke von bleibendem Werte schaffen konnte. Wir nennen „Beiträge zur jüd. Altertumskunde" (Wien 1837), „Bcreschit Rabbati, sein Verhältnis zu Rabba" (Berlin 1833), „Simeon Kara und der Jälkut Schimeoni" (Krakau 1891), „Moses Hadarschau in Narbonne" (Wien 1891), „Eldad Ha-Dani" (Preßbnrg 1891), „Die Familie Lurie", „Mansch ha-Geonim" (Berlin 1909) usw. Wie» Eine Stiftung zur Bekämpfung der K r e b s k r a n k h e i t ist der Israelit. Kultnsgemeinde zugefallen. Der verstorbene Großkaufmann Rudolf Nofs al hat 170 000 Kronen für humanitäre Zwecke hinterlassen, wovon 60000 Kronen für eine zu errichtende Stiftung für jüdische Krebskranke in die Verwaltung der Gemeinde übergehen. Die restlichen 110000 Kronen find für verschiedene jüdische und interkonfessionelle Wohlfahrtseinrichtungen bestiimnt. Basel. Der Schweizerische Bundesrat hat das Schäch tverbot provisorisch aufgehoben. Stockholm. Herr Feintk tzot hier eine Talmud - Thora-Schule der eingewanderten Juden, die erste in Schweden, errichtet. ) Warschau. Elies er David Finkel, Mitarbeite des „Hazefirah" und des „Haint", Uebersetzer von Jnlcs Berne, Henry Bernstein, Schiller usw. ins Jüdische und von Graetz „Geschichte der Juden". Brehms „Tierlebeu" usw. ins Hebräische, ist im Alter von 56 Jahren verschieden. Er kannte ganze Kapitel des Tenachs ebenso wie große Stücke aus dem Homer und Virgil auswendig. Sein Wissen war ein sehr vielseitiges, und er vervollständigte sein Wissen fortgesetzt. Aber in dem Studium unserer alten jüdische» Literatur sah dieser idealistische Mann seine größte Lebensfreude und seine höchste Lebensaufgabe. Petersburg. Der frühere russische JuMzminister, I. Steinberg, der beim Eintritt der Sozialrevolutionäre in die Regierung diesen Posten übernommen hatte, wurde nach Entzweiung der Sozialrevolutionäre mit de» Maximalisten infolge des Friedensschlufses zu Brest-Litowsk wegen seiner friedensfeindlichen Tätigkeit in Moskau verhaftet. Petersburg, Die Familie des Petersburger Millionärs Bi. G o r d o n hat eine Summe von 200 000 Rubel zur Gründung eines jüdischen Sanatoriums in der Krim gespendet und zu diesem Zwecke ein größeres Grundstück bereitgestellt. Das Sanatorium soll der Behandlung jüdischer Lungenkranken und Schwindsüchtigen gewidmet st in. Krauksarter Berichte. Berelulguug jü». Akademikertnne» „Beruria". Die Vereinigung jüdischer Akademikerinnen „Beruria" blickt aus ein Jahr freudiger Arbeit zurück. Die Mitgliederzahl hat sich inzwischen auf 10 erhöht, von denen 2 im kommenden Semester Frankfurt verlassen. — Um manchem Bor- Wurf zu begegnen, möchten wir auch an dieser Stelle betonen, daß wir als selbständige Bereinigung den Zusammenschluß all er jüdischen Akademikerinneu erstreben, denen unsere Ziele zusagen. — Die allwöchentlichen Lernabende znr Vertiefung jüdischen Wissens boten unter der Leitung von Dir. Dr. G. Lange vielseitige Anregung und weckten eifrige Mitarbeit. Das Studium des angefangenen Thoraabschnitts wurde fortgesetzt; bei jeder sich bietenden Gelegenheit wurden von den Mitgliedern aufgeworfene Fragen in freier Aussprache behandelt. Von den Referaten ist vor allem die gründliche und eindrucksvolle Arbeit von Fräulein sind. germ. et hist. Martha Feist B. B. J.A.F. über „jüdischen Einschlag in der mittelalterlich-deutschen Literatur" zu erwähnen. Vielfachem Wunsch entsprechend versammelte die „Beruria" ihre Bereinsschwestern zu geselligen Abenden, die unter Leitung eines Mitgliedes in ihnen weniger bekannte Gebiete der bildenden Künste und Literatur einführten. Diese gegenseitigen Anregungen nnd gemeinsamen Spaziergänge brachten die Mitglieder einander nahe.. — Als Veranstaltung in größerem Kreis ist die von jüdischstudentischen Geiste erfüllte Chanuckafeier besonders Hervorzuheben. Tie Bereinigung hat auch zugleich seit Herbst. 1917 die Leitung der „Centrale für gesetzestreue jüdischeStudentinnen" übernommen und versendet zu Beginn des Semesters eine Liste der ihr bekannten jüdischen Studentinnen, um den an einem Orte Studierenden einen Zusammenschluß zu erleichtern. Sie bittet deshalb dringend alle Kommilitoninnen mit ähnlichen Interessen die ihnen bekannten Adressen gleichgesinnter AkademiLrinueu und Abiturientinnen an ihre Schriftführerin Fräulein stud. pbtt. Recha Katz B. B.J.A F., Röderbergweg 71, Frankfurt a. M., baldmöglichst senden zu wollen. Ausschutz »er national-jüdischen Jugendveriäude zu Frautsurt s. At. Am 19. Februar 1918 konstituierte sich hier der „Ausschuß der national-jüdische» Jugendverbände zu Frankfurt a. M." Gründer des Ausschusses find: ' 1. Stammtisch Frankfurt a. M. des St. I. B. 2. Zionistische Jugendgruppe. 3. Jüdischer Turnverein. 4. Blau-Weiß. Ter Ausschuß bezweckt: Die Förderung aller das Nationaljudentum angehenden Aufgaben; er will die Kräfte der einzelnen Verbände durch gemeinsame Arbeit zusammenfassen. ' Vorsitzender des Ausschusses ist Referendar Gnteuft ein. Anschristen sind zu richten an den Schriftführer, Erich Rosenberg, Friedbergerlandstraße 9.