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Neue jüdische Presse · 1918-03-08 · Heft 10 (8.3.1918) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 10 (8.3.1918)
Date
1918-03-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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»WWW mm Seite 4. Ledebvnt Mnabh. «oz,)r „In der Judenfrage find wir derselben Meinung. Bei dein Weltfrieden müßten überhaupt. Vorkehrungen gegen GlaubenLverfolgungen getroffen werden." Dr. Gothein (Fortschr. Bg.): „Die Sicherung der rumänischen Juden ist eine internationale Beipflichtung." Unterstaatssekretär Frhr. von dem Bus scher „Seit unserer Okkupation geht es den Juden viel besser." - Dr. G«thein (Fortschr. Bg.)r „Die Auskunft des UnterstaatssereMrs über die Judenfrage ist wenig befriedigend." » Ce« der Gemeinde in Petersburg. Die >auf Grund des demokratischen und gleichen Wahl-- rechts neugewahlte jüdische Gemeindeverwaltung in Petdrsburg.tzielt am 7./13. Dezember ihre zweite.Sitzung ob. Die vop M. Kreinin geleitete Versammlung hatte ein, Präsidium zu wählen. Ueber den Zeitpunkt dxr Wahlen war man geteilter Ansicht. Während Wv. Sljosb erg zunächst die Feststellung der Kompetenz und derMachtbefugnisse des neuen Ausführungsorgans wünschte, betonten Jan o w s ki /-Du ch an, I e f r o j ki n und BabIow die Notwendigkeit, unverzüglich einen zeitweiligen Ausschuß zu bilden, der die lmifenden Geschäfte zu erledigen habe. Zugleich sei eine Kommission für die Ausarbeitung der Präsidiumssatzungen einzusetzen. Man entschied sich für die letztere Ansicht und trat zu den Wahlen. Es wurden gewählt: Zum Vorsitzenden der Zionist Dr. A. Salkind, zu Mitarbeitern M. N. Kreinin von der „Bolkspartei", der Zionist Dr. I. Eiger, M. Eisenstadt, Vertreter von „Nezach Jiroel" und I. Goldverg von der „Volksgruppe". Gemäß dem obigen Anträge wurde hierauf eine. Kommission zur Feststelltsgg der Präsidmmsbefugnisse Mgesetzt. ' Der Krieg rr»ö die Firderr. Frankfurt a M. Hermann Rothschild. Musikantenweg 21, erhielt die Hess. Kriegsdenkmünze und Daniel Hirsch -Kelsterbach die Hess. Tapferkeitsmedaill'e. Wie«. Blocks „Oesterr Wochensckri»t" verzeichnet in ihrer jüngsten NumMer folgende Auszeichnungen an Juden: 1 Offizierskreuz und 1 Ritterkreuz des Franz Josef- Oidens, 13 Milftärverdienstkreuze 3. Kl., 17 silb., 33 bronz. Signum laudis, 61 gold, 15 silb. Berdienstkreuze, 15 silb. Tapferkeitsmedaillen 1. Kl. und 77 2. Kl. Krakau Archit'kt-Jngenieur«doliSchudmakwurde zum Leutnant-Ingenieur ernannt. e 9rmttn Samuel Edler von Horowttz, Präsident 8dr Handelskammer, ehemaliger Präsident der jüdischen Gemeinde, wurde mit dem Kriegs kreuz für gidildienste 1. Kl. ausgezeichnet. Ter greise. Rabbiner Rubin ist nach dreijähriger russischer Gefangenschaft nach seiner Gemeinde Jaslo zurückgekehrt. »ttfanttteti n (teilte WUteilntget« Berlin Geh SänitäiSrat Stadtrat Dr. Ferd. Straßman«, Ehrenbürger der Stadt Berlin, beging den 80. Geburtstag. Geheimer Medizinalrat Oberstabsarzt Prof. Dr. v. Wassermann wurde in den wissenschaftlichen Senat der Kaiser Wilhelm-Akademie berufen. ÄS»«. N M. L o e b feierte in Gesundheit feinen 191. Geburtstag. ftöniaSbern. Dr. Schreiber, Geb. Medizinalrat, Direktor der Medizinischen Universitätspoliklinik usw., beging den 70. Geburtstag. -««Hur« Obe'landesaerichtSratDr. Georg SchapS wurde zum Reichsgerichtsrat ernannt. «»eM«! D a vidMugdan und Frau feiern am 22. März die g o l d e n e H o ch z e i t. M. ist Handelsrichter, Stadtverordneter, 2."Vorsitzender des Vorstandes der jüdischen Gemeinde. — Jacob Wehl, früher Lehrer in Rogasen, verschied hier im 85. Lebensjahre. Wiem Abg. Reizes sowie auch Abg. Kuranda richteten an Graf Czernin nach Bukarest das telegraphische Ersuchen, für die endliche Gleichberechtigung der Juden R u m ä n i e n s beim Abschluß des Friedens besorgt zu sein. Hofrat Julius Spitzer wurde zum Sektionschef im Eiseiibahnministcrium ernannt. Unter Anwesenheit von mehr als IM Delegierten fand eine Vorkonferenz der jüdischen Orthodoxie -Oesterreichs statt. Es soll eine Organisation der jüdischen Orthodoxie geschaffen werden. SfitM. Dr. Georg Cobn, ordentl. Professor, des deutschen Rechts, einer der hervorragendsten Rechtslehrer, »st — 72 Jahre alt — verschieden. Ä-peohoaeu. Das amerikanische Zioniften-Organ..Das Jiddische Volk" bringt tu seiner letzten Nummer einen Leitaufsatz über den Beitritt des bekannten Dichters S ch a b o nt- Asch zur zionistischen Organisation. ' Petersburg Wie bereits berichtet, ist der Hauptleiter des „Petrograder Tageblattes", Jizchak Grünebaum, nach Beschlagnahme des Blattes auf Betreiben der Regierung verhaftet worden. Inzwischen ist er jedoch nach Abgabe der geforderten Erklärungen fteigelassen worden und hatte sich dieser Tage vor dem revolutionären Gericht wegen Verletzung des - Anzeigemonopols zu verantworten. Ter Angeklagte gab als Grund seines Verhaltens bas Mißverstehen des betreffenden Regierungserlasses an und legte im übrigen die Unklarheit der Verordnung dar. Auch der Verteidiger hob diese Umstände hervor und verlangte unbedingte Anerkennung des revolutionären Grundsatzes: Freiheit des Wortes und der Presse. Das Urteil sprach GrünebanM frei, hob die über die Druckerei des Blattes tzvenkfurt«: Ffteelitisches Ke«tlrertßl«tt. verhängte BetrtebSschließung auf, hielte indes — zweifellos aus politischen Gründen — das Verbot der Zeitung auf« recht. Es entspricht dem ganzen Verhalten der Bolschewiki, die ihnen nicht genehme Presse rücksichtslos zu unterdrücken. Ta nun die erdrückende Mehrheit der russischen Juden in scharfem Gegensatz zu der Gewaltherrschaft der Maxinialisten steht, so fÄlt es der Regierung durchaus nicht schwer, gegenüber den Juden ähnliche Maßnahmen zu treffen ivie den gemäßigten Sozialisten gegenüber. So ist eine ganze Reihe jüdischer Journalisten verhaftet worden, nachdem verschiedene Juden als Führer der gemäßigten oder bürgerlichen Parteien schon geraume Zeit im Gefängnis sitzen, z. B. Winawer, Göb u. a. Diesen „freiheitlichen" Handlungen der Maximalisten gesellt sich ihre drohende Stellungnahme zum eben zusammentretenden jüdische«! Kongreß. knbli«. Zur Jahreswende bat Kaiser Karl eine Lumme von 2M,0M Kronen für die Notleidenden des österreichischen^ Verwaltungsgebietes gespendet. Es erhieltendie jüdischen Bedürftigen und die .Wohltätigkeitsinstitute insgesamt 33,800 Kr. - , ' Warfch«« 21. Februar. Der »ersitzende deS Z K der zionistischen Organisation in Polen, H. Färb st ein, will von Wien aus sich in jüdischen Angelegenheiten nach der Ukraine begeben. * W«rscha«. 25 Februar. Seit 13 Togen befinden sich die Angestellten der jüdischen Gemeinde in einem Streik, der erst heute sein Ende gefunden hat. Den Ansprüchen auf Gehaltserhöhung uin ICO o/o, die in der gegenwärtigen Teuerung und der allgemeinen Notlage der AngestÄlten ihren vollberechtigten Grund haben, will die Leitung wohl, «venn vielleicht nur teilweise nachgeben. Tie eingeleiteten Verhandlungen dauern indessen noch fort, nachdem die Arbeit freiwillig ausgenommen worden ist. Tie Seftens der Volksgruppe und dem Rabbiner ans Radzimm angebotene Vermittlung «st von Herrn Dickstem abgelehnt worden. Schließlich trat man dennoch mit den Angestellten in Verhandlungen betreffs der ausgestellten Forderungen. Frankfurter Berichte. As«»«s Fisroel-zuaendaroppe. Ter von Dr. Sondheimer geleitete Gemoroh - Schtur für Anfänger (Gemoroh-Bäzah) findet nunmehr zweimalig, und zwar Samstag nachmittags um 4% Uhr und Sonntag nachmittags um 53k Uhr statt. S In der Woche vor Pcssach wird Direktor Dr. <®. Lange drei Borträge über die Hag ad ah (für Herren und Damen) halten. Die Vorträge finde» statt am: Samstag, 16. März, 5Vr Uhr, Montag, 18. März, 8Vr Uhr und Samstag, 23. März (Schabbos Hagodaul), 5«/° Uhr. Ueber einen am P e s s a ch stattfindenden Bortrag erfolgt nock besondere Ankündigung. Für die Omerzeit «st tvie in früheren Jahren Mischnah-Lernen «nit anschließendem Abendgottesdienst vorgesehen. Berel» für jüdische Beschichte und Literatur. Ueber das Thema „Schylok" sprach an« Sonntag Herr Rabbiner Dr. I. Horovitz, Vorsitzender des Vereins ft«r jüdische Geschichte und Literatur in der Frankftlrter Loge. Redner geht ausführlich auf die Entstehung dieses Weites ein, daS bereits IßOoOmal auf der Bühne gegeben wurde. Ursprünglich war dieser Stoff als Novelle von einem anderen Autor verarbeitet, und zwar war der Held nich-t Jude, sondern Heide. Shakespeare taufte den Heiden zum Juden und dabei vertiefte er es psychologisch, und ethisch und gestaltete es zur Tragödie eines Volkes, das als vogelftei bei der christlichen Welt galt- und demnach auch von sonst edlen Christen behandelt wurde. Und wen wollte es Wunder nehmen, Ivenn die Seele eines gequälten und gepeinigten Juden, die in ihrer tiefsten Tiefe von groben Füßen betrampelt wird, sich aufbäumt? ilnd wem« Schylok nach all den Mißhandlungen und Verhöhnungen, die man. ihin und seinem „heiligen Volk" entgegenbringt, nach Rache schreit und das Recht Venedigs anrnft — nach altem römischen Recht durste man den bankrotten Gläubiger in Stücke schneiden — ist dies Menschlich verständlich, wenn auch vom Standpunkt des Judentums, das keine sinnlose und grausame Rache kennt, verwerflich. Das Judentum, das „Lew" in« zweifachen Sinne, in dem des Gefühls und des Verstandes versteht und'anwendet, lehnt in solche«» Falle das „Jikauw yadin es hohor" ab und zieht den Vergleich vor und seine Rache ist vernünftiger und gerechter als die des Schylok. Auch die Geldgier des Scht/lok ist angesichts der grenzenlosen Verachtung seitens der christlichen Mitwelt verständlich: vermochte doch das Geld diese Verachtung, wenn nicht ganz zu beseitigen,-so doch zu mildern. Reicher Beifall lohnte die geistvollen Aussührungen des Redners. Konzert«»»«» Raumow-Fleischmann. Der innerste Gedanke der jüdischen Liturgie von ihrer Ursorm ab mit all dem, was sie sich an Ansdrucksmitteln im Laufe der Jahrhunderte angeeignet, ist im Grunde nichts anderes als Gottheitsgefühl in reinster künstlerischer Offenbarung. Und die Träger dieses Gedankens sollen Künstler sein, die von der Heiligkeit ihres Berufes im Dienste der Religion ebenso ganz ersüllt sind wie von dem Glauben an die Göttlichkeit ihrer Kunst. Wo dies Geftihl in seiner Vollendung vorhanden ist, wird Gottesdienst zur Kunst, und Kunst.zum Gottesdienst. Diese innere Vollendung ist es, die den« Wirken des Kantors und Künstlers Nicolaus Naunww-Fleischmann ihr ureigenes Gepräge gibt. Das zeigte sich bei dem Konzertabend, auf dem er dieser Tage auftrat. Allerdings hat Raumow noch ein Seltenes für jene U eberzeugungstärke einzusetzen, die durch rastlosen Eifer erreichte Ausgeglichenheit seiner hervorragenden stimmlichen Mittel. Wo hat vieUeicht der tiefe Eindruck jenes Konzertabends mit mir in manchem der, Hörer dir Empfindung wachgernfen,'8as; durch Darbie- Str. U> tungen solcher Art, die bk» Weihe künstlerischer Erhebung tragen, religi.srS Empfinden geweckt wird: —r.— Ortsgruppe »«» Mische« Fro«e«bu»deS. Die Ortsgruppe veranstaltet am 16., 18. und 20. März, abends. 6 Uhr, in der Geschlechterstube im Römer eine Reihe von Borträgen „Richtlinien zur Bevölkerungspolitik". Der Zyklus umfaßt folgende Referate: 1. Abend: .»Forderungen zur Prostitutionsfrage und über Schutzmittel" (Meta Quarck-Hammerschlag): „Sexualpädagogik". (Dr. Med. R. Hahn). 2. Abend: „Sozialversicherung" (E. Gras): „Schutz der arbeitenden Frau" (Henriette Fürth). 3. Abend: „Schutz für Mutter und Kind" (Dr. Selene Stöcker,- Berlin); „Allsbildung und Besoldung der ebammen" (Dr. Arthur Kutz, Anna Schinkel-Ott»). Schlußwort: Bertha Pappenheim. Karten zu 3®. für die drei Abende, Einzelkarten 1,50 M. bei der Weiblichen Fürsorge, Langestr. 30II. und iif der Zigarrenhyndliing Max Heidegger,,; Schillerst!. .4. Weibliche Berufsberatung. Die Berufsberatung: der Weibl.; Fürsorge erteilt Rat in allen Fragen der Berufswahl und vermittelt durch den Arbeitsnachweis der Weiblichen Fürsorge (Langestr. 30 U.) geeignete Lehrstellen. Eine auf diesem Gebiete erfahrene Kraft behandelt alle persönlichen Wünsche eingehend. Es sei deshalb den Eltern ans Herz gelegt, im Interesse der Zukunft ihrer Kinder von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen. Sprechstunden: Dienstag von 6—7 Uhr. Direktor Dr. A»ler.Pttftr»«g. Am 21. Febrimr hat sich der Vorstand der am 26. September 1917 von Direktor Dr. Adler aus Alllatz seines 60. Geburtstages errichteten Stiftung konstituiert. Diese, erhielt den Namen: „Direktor Dr. Adler-Stiftung für die berufliche "Ausbildung von Töchtern jüdischer Lehrer und Gemeindebeamten". In dieser Bezeichnung ist der Zweck der . Stiftung klar ausgesprochen; er soll, tvie in der Sitzung hervorgehoben wurde, nach jeder Richtung in weitesteni Sinne aufgefaß« werden. So wird dieser ganz der Initiative des Stifters entstammende Gedanke in seiner Verwirklichung imstande sein, vielen jüdischen Lehrern, Kantoren, Kultus- und Gemein debeamten "der Gemeinden Deutschlands einen Teil der schweren Sorgen zu nehmen, die, insbesondere durch die fachliche und berufliche Ausbildung ihrer Töchter, auf ihnen seit langem lastet. Ist doch die Notwendigkeit der Berufswahl für unsere hssrai,wachsenden Mädcheir erst in neuerer Zeit allgemein hcrvorgetreten und anerkannt und daher in den älteren wohltätigen Stiftungen noch wenig berücksichtigt worden. Wenn auch das bisherige Stiftungskapitel fast ganz von Gönnern und Freunden aus der Frankfurter Gemeinde stammt, so sollen die Wohltaten der Stiftung doch auch den an andern Orten wirkenden Lehrern und Beamten zugute kom«nen, iminerhin eine stille Mahnung an diese, für die Kräftigung der Stiftung nach ihrein Können, durch Anregung bei wohlhabenden Glaubensgenossen und Gönnern ihres Standes und bei passenden Gelegenheiten Sorge zu tragen. Sind die Mittel der Stiftung auch eilistweilen nockbeschränkt, so wurde dennoch beschlossen, die aus den Zinsen zu gewährenden Stipendien in der . Regel in einer solchen Höhe zu halten, daß den Stipendiaten aus diesen Mitteln eine wirksame Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung erwachse: die jeweilige Bewilligung soll möglichjr nicht unter 3M M. betragen. Die Verteilung soll in jedem Jahre am Geburtstage des Stifters, zum ersten Male im Herbst 1918, stattfinde». Die erste Unsschreibüng wird im August b. Js. erfolgen. Es ist daherzwecklos, vorher Gesuche um Stipendien einzureichen. •. Die Stiftung selbst sowie ihre Satzungeii haben dir Genehmigung des Staats,nimsteriums gefunden. Me Verwaltung ist von dem Stifter dem Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. übertragen worden. Der Stiftungsvorstand soll folgendermaßen zusammengesetzt sein: aus den« Stifter selbst als Vorsitzenden, dem Syndikus der israelitischen Gemeinde als stellvertretenden Vorsitzenden (Justizrat Dr. B. B ä r), einem vom Gemeindevorstand zu entsendenden Mitglied als Kasseiiführer (Ludwig Schiff) und zwei der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. angehörenden Lehrern als Schriftführer und dessen Stellvertreter (I. B. Levy und Dr. Jnl. Höxter). Möge diese hochherzige Gründung noch lange Jahre zur Freude und Genugtuung des Stifters und zpm Segen des jüdischen Beamtenstandes blühen und wachsen! Sie wird immer Zeugnis ablegcn von der treuen Fürsorge des edlen Stifters nicht nur für seine. Standesgenossen, sondern für alle, denen die Pflege jüdischer Angelegenheiten obliegt, I. B. L. Persouelteu. Im 69. Lebensjahre verstarb hier Herr Simon M. H e r m a n n, ein Mann von außerordentlicher Herzensgute, der sich unermütlich im Menste der Armenpflege betätigte. ' Große Verdienste erwarb er sich namentlich um die Neiwrganisation des Almosenkastens der Jsr. Gemeinde. Bei der am 3. März stattgehabten Beerdigung, zu der ein zahlreiches Trauergefolge erschienen war, hielt Herr- Rabbiner Dr. Horovitz die Trauerrede, der auch namens des Verbandes für jüdische Wohlfahrtseinrichtungen, der Feuerungshilfskasse, des Knrvereins für arme Israeliten Bad Neuenahr und name»tlich des Kinderhauses und der Kinderschutzkommission der «veiblichen Fürsorge warme Worte der Anerkennung sprach. Den unauslöschlichen Dank des MmosenkastenS brachte Herr Stadtrat Horkheirner zum Ausdrllck. M. 10 Bei In de Mitte des lter Junc as reichst ieschäft od üssig. S Uhr au! Vensch sich > verlegte lltertLmeri rtige Zim amit angk ine Glauk img halte Schaie ines der c ussterben. 'eufelei, d :inj das;. e lansierer^ erwachsene utlon" an and die b enn Jekui samulus S Schnorrer Außer och die < iitel geheis >ie keine", r sonst ni Damit iingeren I!öwe««stein,!tig sein!iesem, ali hließlich d ei« guten ‘ hloß er sic iozen (Re nnsteu He! b. Berga er alten irwerb irg och imstan bzikgewrnn Jahre Ste Müttei egeben, ih nitler) ers ein, seil ih Kit allerle ur, die der tückweise r r's zuerst Nagen wo etzte öfters

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