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Neue jüdische Presse · 1918-03-08 · Heft 10 (8.3.1918) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 10 (8.3.1918)
Date
1918-03-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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N- 10 Kvankfuxt« . Asraelitischas Uamilienbladt. Seite 3 Kaff»« K»lMr§api«ii •jHKttplfttr XulalHk|. y«b> 4 M*> 7 Ute ni Akut tm ' ilhr^atrnht hin verdankt: svrm,,MefekSefifflljim"dieEntstehüngi Mekist feH:-beut' ErfchAuendiefts' Buchesifp namentlich in neuerer Zeit über Wrbesserung: und Vereinfachung der: Methode deS heVtüischmr-Unterrichts^ grsprvchsu. und' geschriebew worden; neue- Lehrbücher sind in> großer' Anzahl' erschienen, aberuvch^immer ist Japhets „DKsekSesosäjim'^ein: durchaus zeitgemäßes Buch. Daßeingründlicher Unterricht: inder hebtLischen' Sprache^unerkäßlich ist und' daß dieser;beweinzigv zuverKßllcheiSchlüssel zum richtigen Verständnis ' des göttlichem Wdrtesnst, wie der Verfasser es vor bald - sechzig Jahren ausgedrückt hat,wird heute von. niemand mehr bestritten. Die'Ane^bümg eineS'riei chen Wortsth°atzeS m-i^ gTe i^g-en tig erx EmlÄmg nng der Sn ch'e-'rche'i-ti i'ndnv'Wvn-chst-wtV «-» d' B«h «wrf che um-gd"»r.' grxrnrnr»1i kaTiischern F ormtir, was auch heute noch bei'' der Erlernung einer jeden fremden Sprache ein- Hcmpterfordernis" ist; dient beim Bucheals Grundprinzips Esiftin vielen Kreisen; wo man denUnterricht-' ebinn nicht-aufnnwchanischje Weiser zubetreibeir-pflegt, auch heutem-och, wo Nnm ja im allgemeinen: denn Hebräischen nicht mehr eine so große Anzahl von Stunden wU>men kann wie in früheren' Jahren; ein» beliebtes Lehrmittel, und da, Wor mnn eins' Reihe: von Schuljahren hindurch daD Buch systtmatischbenupt, können es, wie: eine vielfache 'Erfahrung uns ' lehrt, wohl die: Schüler' dichin bringen; daß sie :„Tenach" mit richtigem: Verständnis lesen- und sich; auch über die-Aortfvrmon^Rechenschast zu geben verstehen. Lei- -ee istdi» zweite Slbteflüng; die vergriffenift, nicht-wieder aufgelegt: worden; ein wesentlicher: Teil derselbenistallerdingS'jrtzt-imdie^ersteAbteilungmitausgenommen. Was ccher Japhet vorallerw zn einer populären Persönlichkeit, ja seinen Namen weithin berühmt gemacht-hat; das sind seine- Synagogemnelodien, „Schirm Jeschurun": Auch hier yatJaphetwieselten-einer es> verstanden; diralteund dis neue: Zeit-' zw verföhnemund-auch: die-moderw Gefilmtem für die Schönheit und- Poesie desunverändettern alten Judentums^ Verständnis gewinnen zu lassen. Schroff standen sich: vor hundert Jahren inbezugi auf 'die- Einrichtung unseres. Gottesdienst die beiden Parteien einander gegenüber: -Die stveng konservativ Gesinnten aus der einemSeite weigerten sich aus ängstlicher" Scheu, daß nicht an den Kern des Judentums gerührt; daß auch nicht heiliger, ehrwürdiger Brauch angetastet werde, lange hartnäckig gegen die Einführungjeder: Verbesserung beim Gottesdienst: Dagegen'beständendie Aenderungen, die von Seiten-der Neugesinnten besürwortet- und durchgeführt worden; wie 'bekannt; ja ost im unberechtigten und unerlaubten Nachäffungentos christlichen Gottesdienstes- So wurden auch, vielfach hebräische- Gebete nach dem Typus des Kirchengesanges komponiert, weil man dadurch die aufgeklärten Glaubensgenossen mrzuziehen und: den. Nichtjuden zu imponieren wähnte. Dem jüdischen Gottesdienste aber wurde dadurch sein eigentlicher Charakter genommen- Dm trat Japhet mit seinem „Schftei Jeschurun" auf den Plan. In unvergleichlichrrWeift Haber die traditioncklen Synagogenmelodien festgelegt, die einfachen; lieblich ernsten-Weisen; die Jahrhunderte hindurch mit mächtigem Zauberauf die Gemüter unseres- Volkes gewirkt undzu> seiner Erbauung int ge« memfämen Gebär wesentlich beigetrc^em, deren- Erinnerung wirauS' drn Tagen unserer Kindheit mithinüberg«. mmrmem uw> dm heutenoch.-uns-ehrwürdig und heuig sind-als mn teures Vermach tnis vergangener- Zeiten. Aber auch seine Originalkompositionen hat Japhet unbeschadet der kunstgerechten. Formin Einklang mit dem- Charakter unserem altehrwürdigen Nationalmelodien zu bringen verstanden. Ms-dev-Praxis heraus sind: die Kompositionen erwachsen, aus dem Mdürfnis der. Gemeinden, in: denen Japhet die Leitung, des Shnagogenchvres übertragen war, namentlich der israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M., Uro eu den Chor' begründete undmehr als dreißig. Jahre, leitete. Fürden künstlerischen. Wert und die wohlgelungone Ausführung der- Japhetschen Kompositionen spricht die Tatsache, daß hervorragende Tonkünstler wie Spohr, Lachner, Goltermann, Meyerbeer und' Moscheles in Gutachten sich anerkennend-darüber ausgesprochen haben. Japhets Gesänge haben ihren Zug über alle Gemrindtzn Deutschlands genommen, ja weit darüber hinaus. Die Innigkeit, Sehnsucht und Freudigkeit;' die'mit dem jüdischen Liede eigentümlich verwebt sind und treu die-Gefühle nnedergebmi, welche ihm zu Grunde liegen, bringen die Japhetschen Gesänge trefflich zum Ausdrucks; viele'sind in den Gemeinden, wo man sie zu singen pflegt; gleich BoM« lixderm geläufig' geworden; und eine' sreudige Etregung' geht beim Anstimmen mancher von ihnen durch die' ganze; wie elektrisierte Gemeinde. Erst nach Japhets Tode erschien sein „Maureh Hakaure", die Akzente der heiligen Schrift, das Werk;, dem seine, letzten-LebenSjahre-gewidmet waren, und das gewissermatzen-den SchlußMn seines so harmonisch gestalteten Lebens und Mrlens'bilböte. Den wunderbar-durchdachten und gleichmäßig, aufgeführten Bau, als welcher' das Akzentnationssystsm dem Auge des'Kenners sich darstellt, auchdem Unkundigen in richtigem Lichte zu zeigen, war-das'Bestreben beü Verfassers; und so hater in populärer' Darstelfirng ein Werk' Kffchassen, das'in der Hand'des' Lehrers' mtb' Bvrbeters, ,Baal Kaure" von imschätzdarem Werte ist, das aber auch dem-Fachmann, dem Gelehrten viel des Reurn und: Wisseuswetten bietet. Auch.literarischhat-Japhet sichvielfachnni Glürksirnd Erfolg betätigt. Einigewertvolle ' pädagogische Alberten hat er für die ersten Jahresprogramme der ÜnterrKhtSdwstaltrn der israelitischen Religionsgesellschaft geliefert, und zahlreiche Aussätze von ihm finden sich in den alten Jcchrdes „Israelit", so zum Beispiel, pädagogische A pchD rü sän em , im denemer dieverschiedensten Fragen behandelt: das' jüdisch-religiöse Leben; das jüdische Familienleben; Erziehung zur Sittlichkeit; die Bibellektüre in der Familie und in der Schule, der Tälmudunterricht und vieleandere.' Und die Gedanken, die Japhet ausspricht, in derihm eigenen gefälligen Form, in seinem klaren, kernigen Styl, muten uns noch heute sympathisch an, begegnen in uns verwandten-Gesinnungen und Bestrebungen. So hat er beispielsweise in der Zeit, da die Einführung der Konfirmation bei den jüdischen Gemeinden eine heiß umstrittene Frage war, eine Reihe von Aufsätzen über diesen Gegenstand veröffentlicht, die zur Zeit Aufsehenerregten. In besonders gelungener Weise hat er darin die charakteristischen Unterschiede, die Judentum und' Christentum von eingyder unterscheidet, zur Darstellung gebracht. Wenn die-Kulturgeschichte der deutschen! Inden des vorigen- Jahrhunderts geschrieben wind; dann wirdauch Israel- Mkier Japhet seinen Platz in ihr finden müsse», der Wann, ,der, an sich eine durchaus harmonische Persönlichkeit,. das Judentum in schönster Harmonie erfaßt, der dürch sein Lebe»; sein Wirken und seine Schriften gezeigt hat, wie Vergangenheit und -'Gegenwart-sichmit einander verbinden und versöhnen können,.tvie das ehrwürdige Altüberlieferte sich in den Rahmen der moderneit Zeit einfüg«! läßt und eingefügt werden mutz, wie es iw Wahrheit nur e i n Judentum gibt, das wir alle festholten können und müssen: Jüdische Gartenstadt bei Berlin Tie von etwa 500 Personen besuchte erste Propagandaversammlung gestaltete .sich zu einer glänzenden Kundgebung. Räch einleitenden Worten von Moritz A. Loev ergriff Generalsekretär Otto das Wort zu einem etwa einstündigen Bortrag über das Wesen der Gartenstadtbewegs ung. dann sprach Professor Dr. Heinrich Löwe. Mit überzeugender Logik wies er nach, datz sowohl Zionisten wie ' Orthodoxie und Liberale das größte Interesse daran hätten, an der Gründung einer jüdischen Gartenstadt mitzuarbeiten. Stürmischer Beisall unterbrach wiederholt seine Ausführungen. Ms er damit endete, daß die heutige Versammlung den Grundstein legen sollte zu ein« Tat, die nicht nur für die Berliner Gemeinde, sondern auch für das Judentum der ganzen Welt ein leuchtendes Vorbild werden soll, bewies lange anhaltender Beifall, datzdas Publikum mit den Ausführungen des Redners einverstanden war. Ter Aufforderung des Versammlungsleiters zum Beitritt zu der neu zu gründenden Genosseuschaft folgten etwa 50 der Anwesenden, darunter Vertreter folgender Vereine, die ihren korporativen Beitritt anmeldeten: Jüdischer Turnverein Barkochba, Jüdischer Ruderklub Jvria, Jüdischer Frauenbund für Turnen und Sport und Jüdisches V o l k s h e i m. In einer an die Versannnlung unmittelbar sich anschließenden Besprechung gab Herr Loeb die Statuten bekannt. Gemäß: den Statuten sollen alle diejenigen Genossen ausgeschlossen werden, die durch Taufe aus dem Judentum ausgetreten sind, ihre unmündigen Kinder taufen lassen oder eine'Mischehe eingehen. Falls jedoch der andere Teil bei der Heirat zum Judentum Übertritt, soll die Ehe nicht als Mischehe angesehen werden. Me die öffentlichen Kundgebungen der Genossenschaft müßten im Einklang mit dem überlieserten Judentum stehen, dagegen seien alle privaten Handlungen der Genossen von jeder.öffentlichen Bevormundung befreit, und es würde dem- Takt jedes Einzelnen überlassen werden, sein Benehmen so einzurichtrn, daß es beiseinen Mitbürgern kein Aergernis erregt. Zur Uulrftiuäfrase. Nachdem sich die Mehrzahl der führenden deutschen Blätter mit der in den Vordergrund gerückten Palästinastage und im Anschluß daran mit dem Zionismus in mehr oder minder freundlichem Sinne befaßt hat, widmet die „Frankfurter Zeitung" in Nr. 62 (Erstes Morgtznblatt vom 3. März) den zionistischen Bestrebungen einen längeren istnfsatz unter dem Titel: Die jüdische Besiedlung Palästinas. Die pem Blatte aus Konstaniinopel zugegangenen Ausführungen schildern zunächst den Eindruck, den die englische Palästina-Erllärung in der Türkei hervorgerufen >hat. Die Aufnahme in der Presse ivar großenteils' ablehnend, sei cs unter Zuhilfenahme von unbegründeten Befürchtungen, sei es mit ungläubigeni Lächeln. Das bedeutendste Ereignis war jedoch die Erklärung des türkischen Großwesirs, die die Stellung der Türkei klar und deutlich darlegte. Sodann wird über den Inhalt der türkischen Kundgebung im einzelnen berichtet und die grundlegende Bedeutung für die Stellungnahme Deutschlands und Oesterreich-Ungarns zu den jüdischen Siedlungsplänen in Palästina, zum Zionismus betont. Jetzt, nach der türkischen Erllätung, habe Deutschland dir Möglichkeit, aus der bisher gewahrten Zurückhaltung hervorzutreten und seine künftige-Haltung zum Zionismus nach Maßgabe der eignen' Interessen festzulegen. Die zionistische Bewegung sei durch-manche Fäden mit Deutschland' verknüpft: so habe das Zentralkomitee seinen Sitz in Berlin, so seien die Führer der Organisation überwiegend Deutsche wie auch die Kongreßverhandlungen in deutscher Sprache geführt werden: so sei schkießlich das jüdische Element im Osten, bas vornehmlich an der Auswanderung nach-'Palästina teiknehmen wird, geeignet, der Sprache und den wirtschaftlichen Gewohnheiten nach, mit Deutschland dauernde Beziehungen zu unterhalten. Ruhland EatMnfcnBB»56 BjdseratnnerSfr- TKftU** «ntÜ&MfgcM ■*!»' TrftUttattttffHmli 1 ' fö«u(n-£fBlaxBir. Scala-Iiic3its]»iele Sebifutaue Scbäfergttaarlt. Modernes Theater Vorführung stets neuer und hervorragender Filme. Und es ist 'kaum zu zweifeln, daß eine jüdische Besiedlung Palästinas für die Zukunft der Türkei Großes leisten und Palästina zu einem wichtigen türkischen Gebiet machen wird. Aus diesen Gründen müßten die Zentralmächte gegenüber den zionistischen Bestrebungen eine freundliche Stellung einnehmen, wie es bereits Graf Czernin getan habe. Es wäre ein großer Fehler bei einer .Angelegenheit die das gesamte Judentum anbetrifft, der Entente die. Möglichkeit zn lassen sich zur älleinigen Beschützerin, der jüdischen Kolonisationsbestrebungen aufzuwerfen und für sich Stimmung zu machen. Sie gebe diesen Ausflihrungen einer dem Zionismus nahestehenden Seite Raum, fügt die Redaktion in einer größeren Bemerkung hinzu, weil die, englische Regierung die Erfolge Allendhs in Südpalästina politisch durch Errichtung eines autonomen jüdischen Staates äusbeuten zu wollen beabsichtigen scheine. Trifft dies zu, dann-werde die zionistische Frage aktuell, da sie dann beim Friedenskongreß sicherlich zur Behandlung kommen werde. Man könne nicht allein mit der mllitärischen Lage rechnen; jedenfalls werden die Maßnahmen der Gegner nachzuprüfeu sein. Zum zionistischen Problem blldet „die Erllärung des Großwesirs einen wertvollen Beitrag"; nur sei zu, bedenken, daß diese Frage nicht einseitig nach Parteisorderungen zu lösen, sondern von verschiedenen Bedingungen, so der Integrität und Souveränität der Türkei über PÄästina abhängig zu machen ist. Die Zionisten-werden sicherlich ihre Sache fördern, schließt das -Watt, wenn sie sich rückhaltlos auf diesen Boden stellen^ . Aus aller Welt. Reich. «erlitt. Betel* luc Fildern»» »er «»denkultttr unter de» J*de» «eutschlauds. Der Verein hat auch im abgelaufenen Jahre in Zusammenarbeit niit der von der Simonsche» Stiftung begründeten Lehranstalt in Steinhorst die Ausbildung von Landwirtschaftslehrlingen gefördert. Die Ausgaben betrugen .9400 Dt., denen eine Einnahme von 15>000 M. gegenübersteht. Das Vermögen beläuft sich gegenwärtig auf 40,000 Mark; die tnit dem Verein verbundene Bvdenkulturgesellschaft versügt über ein Vermögen von 20,500 M. Tie Zahl der jungen Leute, die sich dem landwirtschaftlichen Berufe zuwenden, ist im steten Wachstum begriffen. Auch unter dem weiblichen Geschlecht steigt das Interesse an der Bodenkultur. Von den Frauen wird allerdings die leichtere Form derselben in Gestalt der Gartenwirtschaft bevorzugt, der sich der Obst- und Gemüsebau sowie die Kleintier- und Menenzücht angliedern. Tie Errichtung . einer eigenen Lehranstalt für weibliche Zöglinge soll erst nach der Rückkehr normaler Verhältnisse angestrebt werben. In verschiedenen Städten werden Schulgärten subventioniert. Ein anderer Weg, die Jugend sür die Landwirtschast zu interessieren, wird in Berlin eingeschlagen, wo der Verein eine jüdische Gartenkolonie (Schrebergartens begründet hat, in der sich die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern betätigen. Ter Verein beklagt es, daß ihm keine größeren Spenden zur Gründung ländlicher Heimstätten für Mische Krieger zugeflossen sind, deren Ueberleitung zur Landwirtschaft eine geeignete Aufgabe für die Organisation darstellen würde. ' , Bern». «esellschMst für die wirtschaftliche «rschlietzttUg.ValrsttNar. Die „Gesellschaft flir die wirtschaftliche Erschließnng Palästinas", die sich Mitte 1916 im engeren. Kreise, gebildet hat, tritt nunmehr in die Oeffentlichkeit. Sie hat inzwischen ein umfassendes Palästina-Archiv angelegt und ferner an_der Vorbereitung der Wiederherausgabeder Zeitschrift „Palästina" mitgewirkt, die in Kürzeerfolgen soll. Die im Orientverlag herausgegebene und von Davis Trietsch geleitete Monatsschrift wird in erster Linie die praktischen Fragen der Kolonisation behandeln. Die ersten Hefte werden"». a. Arbeiten enthalte» von Pros. Ballot, Agronom Dyk, Exz. Generalleutnant Jmhosf-Pascha, Dipl.-Jng. Loewu, Ingenieur Mayersohn, Tr. Arthur Ruppin, I Sdrkin. Die Zeitschrift will sich besonders auch mit den. Fragen des Systenis, der -Organisation und der Finanzierung unserer Kolonisation befassen. «rttttlfatt«- Vb Palästina-Ta» der jüd. «emeinden. »entW«»W. Auch in diesem Jahre veranstaltet die ,T>eutsch-Holländiscke-Palästina-Berwaltung" einen Palästina-Tag. Das Nähere ist aus dem Inserate in der heutigen Nummer zu ersehen. Es sei auch an dieser Stelle die Hoffnung ausgesprochen, daß die Spenden für den hochwichtigen Zweck wiedermn reichlich fließen. »ie rumänische J«»e«srage im Reichsta«. In der Sitzung des Hauptausschusses des Reichstages kam am 4. März die rumänische Judenfiage wie folgt zur Rede: Dr. Gothein (Fortschr. Vg.): „Besteht die Absicht. in der Judenfrage in Rmnänien etwas zutun gemäß. Artikel 44 des Berliner Vertrages?' Die Geftgenheit wäre gegeben."

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