Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 8 (22.2.1918)
- Date
- 1918-02-22
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Frankfurter Israelitisches Famllieublati. Nr. 8. Ni Scala - Lichtspiele SekSferg«*e 89. Sohäfergasse M. Modems Thoftter YerÄhnmg stet« aen«r und berveisagendei' Filme Aber zunächst eine Berichtigung der Tatsache. Schon Längst vor der Berliner Tagung hat man iir unseren Jrrgendgruppen hebräische Sprachkurse gehabt, ohne daß wir ängstlich gewesen wären. Und es ist gar nicht so, als seien ' diese Kurse erst in Berlin gebieterisch von der Jugend . gefordert worden, und die Leitung habe sie versagt, und da habe man eben in München auf eigene Hand solche Kurse eingerichtet! Diese Kurse waren eben da, twch ehe man sie in Berlin von fachmännischer Seite pädagogischmethodisch begründet hat. Der Artikelschreiber kämpft also gegen Windmühlen, indem er hebräische Sprachkurse mit Kursen zur Einführung in die neuerwachende jüdische Literamr identifiziert. Letztere sind aber von unserer Jugend gar nicht gefordert worden, und infolgedessen schon war gar kein Anlaß da, Werturteile über diese Literatur zu fällen oder sie unserer Jugend vorenthalten zu wollen. Und noch eins, ehe ich auf. unsere Sprachkurse komme. Warum ist dem Ärtirelschreiber daran gelegen, orthodox, jüdisch-orthodox mit cnggeistig gleichzustellen? Glaubt er wirklich, wir hätten keine von unseren Voraussetzungen ausgehende jüdische Literatur, .die wir der Jugend in Fortbildungskursen zu bieten vermöchten? Es sollte uns an Lehr- und Lernstoff fehlen, für den sich unsere Jugend begeistert! * Melumstritte» ist im Kreise von Fachgelehrten die S:, welches die beste Methode zur Erlernung einer dsprache ist. Leider ist für uns Jilden des Westens, mim ausgenommen, unsere eigene Sprache eine Frcnrdsprache. „Wieviel schöner ist's hier im Oste», wo die Sonne früher aufgeht, als bei uns im Westen," schrieb jüngst ein jüdischer Feldgeistlicher, „hier sollten Sie in den Schulen die Kinder hebräische Lieder singen hören, und wie fein sic sich km reinsten Hebräisch auf der Straße zanken, hier versteht man die Sprache der Tefilloh und des Pajtan." Ist es ein Wunder, wenn jüdische Mädchen, jüdische Jünglinge, die in den Schulen die Dichter uitd Denker der fremden Zungen kennen lernen, togtut sie sich darnach sehnen, unsere Sprache, die Sprache der Thora, die Sprache des königlichen Sängers, die Sprache des Weisesten der Sterblichen, die Sprache gottbegnadeter Propheten zu erfasse»? Die jüdische Jugend wlll sich — und das mit vollem Recht — nicht mehr damit begnügen, bloß den Inhalt jüdischen Schriftentums zu kennen und immerzu auf Ileber- . sehungen oder auf Borsagen des Lehrers angewiesen zu sein, soball» es sich um Hebräisch handelt. Und wie, wenn wir unserer" Jugend in Berlin gesagt hätten: Lernt Talmud, lernt Tenach mit Hilfe von Sprachkenntnisfen. Bringt es durch gründliche Sprachstudien innerhalb des Tenach so streit, oaß ihr die hebräischen Kommentatoren zum Tenach lesen könnt. Welche Freude müßt ihr z. B. an dem M'zudas Zijon haben, der ans so durchaus modern-pädagogische Art jedes schwere hebräische Dort durch einen leichter verständlichen Ausdruck deutlich macht, also schon damals ibrith beibrith! - Und wie, wenn neulich ein ganz junges Mädchen in einer der AJ.-Jugendgruppen zu einem Vers aus einem Kapitel des Psalmbuches die Ansicht des Malbim in dessen Sprache, reinstes Hebräisch, vorgelesen hätte! Und wie, wenn unsere Jugend begriffen hätte; tvenn sie so im Tenach und in der Sprache seiner Konimentatoren sich schult — srellich, Arbeit ist es, aber befreiende, erfolgreiche Arbeit —, dann wird es ihr ein Leichtes sein, falls sie sich danach sehnt, sich hebräisch zu unterhalten, hebräische Briefe zu schreiben. Dann, getränkt mit dem Geiste der Alten, verwurzelt mit der jüdischen Vergangenheit, ist es ein Leichtes, die Erzeugnisse der neuhebräischen Literatur zu lesen, haben doch ihre Großen gar nicht so neuhebräisch, sondern ein wundervolles klassisches Hebräisch geschrieen. So, das wäre die Auffassung über hebräische Sprachkurse, wie sie auf dem zweiten Delegicrtentag der AJ.- Jugendorganisation zu Berlin zum Ausdruck gekommen ist- Ist da etwas von Verwesung drin, ist sie katholisch oder ist sie enggeistig? „Ja, aber es ist doch beschlossen worden, daß sich die Gruppen wegen der Kurse unter Darlegung der örtlichen Verhältnisse an die Leitung der AJO. wenden sollten!" Dieser Antrag wurde gestellt, und gern hat ihn die Jugend angenommen. Glaubt der Artikelschreiber, es sei katholisch, auf S'keinim, d. h auf Leute zu hören, die etwas gelernt haben? Nein, das war und bleibt ehrenwerte jüdische Tugend! Ter Artikelschreiber spricht viel über Geist, Wissenschaft, Wissenschafüichkeit und wahre Wissenschaft. Es wäre eine Tvktorfrage: Der Zweck der Wissenschaft für den -Menschen. Was doch die Frage für schade Züge bekommt in der Beleuchtung unserer Zeit! Es wäre auch eine Frage: ..Mit welcher Wissenschaft soll man die schulentlassene jüdische Jugend ausrüsten, damit sie wehrfähig bleibe? —Ti — Der Krieg ««8 die Jude». . . Setlln. Franko Minden, die Gattin deS Borsitzenden der jüdischen Repräsentanten, hat die der Stadt . Berlin übergebene „Mindenspende für augenverletzte Krieger^', .wiederum um 100,000 Mar! erhöht. Otto Stern in Posen wurde zum Leutnant . befördert. , . MeiSkirchen (Kreis Offenbach). $. Fuld, Besitzer der Hess. TapferkeitSmedaille und des Eis. kkeuzes, wurde zum Unteroffizier befördert. Hamburg. Overkontor Leo Körnitz er, z. Zt. in Tirol, wurde zum Hauptmarrrr befördert. BreSlnu. Lothar Weil-Görtitz und Stabsarzt Tr. Eckstein-Königshütte erhielten das Eiserne Kreuz 1. Kl. Wien. Blocks Oesterr. Wochenschrift verzeichnet in Nr. 7 folgende Auszeichnungen an Inden: 1 Offizierskreuz des Franz Josef-Ordens, 5 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 9 Mlitärverdrerrstkrcuze 3. Kl., 42 silb., 97 bronz. Signum laudis, 93 gold. Berdicnstkreuze mit der Krone, 8 gold. Berdienstkreuze. PersorraLie« n* kleine MMeilmtgrs. Berlin Die Repräsentanten der jüdischen Gemeinde beschlossen die Annahme folgender Zuwendungen: Kommerzienrat Alfted Ziclenziger 12,000 Mark für die Altersversorgungsanstalt, Geh. SanitätSrat Dr. Ludw. Plotke 12,000 M. für die Armenkommission, Martin und Ernst Jacoby 12,075 M. für die Altersversorgungsanstalt und Berta Locwy 30,000 M. für die Altersversorgungsänstalt. Berlin RevemiaS Roseuthal, Lehrer ou der Knabenschule und am Seminar der jüdischen Gemeinde, feierte den 70. Geburtstag. R. schrieb ein Buch „Aus großer Zeit. Ertrbniffe eines Kciegsfteiw lligenvon 1870/71." Off«nbach a. M. Der im Januar verstorbene Prokurist Emil Grünebaum hat, außer einigen kleinen Legaten, sein Vermögen zur Hälfte der israelitischen Gemeinde und zur anderen Hälfte b<* Stadt zu wohltätige» Zwecken vermocht. — Ein in unserer Zeit besonders wohltuendes Zeichen der Wertschätzung des israelitischen Religionsunterrichts ist von hier zu melden: Am 1. Februar waren cs 25 Jahre, seitdem Lehrer Gabriel den israelitischen Religionsunterricht an der hiesigen Goetheschule (Privat- Realschule unter Staatsaufsicht) erteilt. Aus diesen: Anlaß erhielt er von der Direktion folgendes Schreiben: Sehr geehrter Herr Kollege! Heute vor 25 Jahren übernahm.eu Sie den israelitische» Religionsunterricht an unserer Anstalt. Dieses Ereignis veranlaßt uns, Ihnen sür Ihre vorbildliche Pflichttreue und segensreiche Wirksamkeit während dieser Zeitspanne unseren herzlichsten Dank auszusprechen. Als äußeres Zeichen unserer Anerkennung erlauben wir uns, Ihnen beigefügtes Andenken (kostbare Bowle mit Widmung) zu überreichen. Mt dem aufrichtigen Wunsche, daß das bisherige freundschaftliche Verhältnis zwischen Ihnen und uns auch fernerhin bestehen möge und Sie mit dauernder Berufsfteudigkcit noch ringezählte Jahre zum Wohlc der Schule wirken können, grüßen Sic hochachtnngsvoll Ihre ergebenen. . . . . Aacheubucheu Im 65. Lebensjahre starb der auch in weiteren Kreisen bekannte Joseph Reinhardt. Er war ein braver und rechtschaffener Jsch jehudi. Seine Kinder — ein Sohn steht als Lehrer in Köln — erzog er gleichfalls zu ftommen Menschen. Wenn er zu den Herbstfeiertagen als Chasan wirkte, wußte er stets die schönsten Töne und Harmonien der Brust zu entlocken und zur Andacht zu stimmen. Aurick. Frau Hanncken Wolfs, eine auf allen Gebieten des jüdischen Pslichtenlebens vorbildliche, edle Frau, ist im gesegneten Alter verschieden. Sie entstammte einer alten, echt frominen Auricher Familie, in der Rabb. Samson Raphael Hirsch, s. A. freundschaftlich verkehrte. Schon vor fast 40 Jahren stand sie init ihrer großen Kindcrschar an der Bahre ihres gleichgesinnten Gatten. Mehr als 30 Jahre war sie die Vorsitzende des Jüd. Fraucnvcreins und in den letzten Jahren die Ehrenvorsitzende. Mit ihr ist die patriarchalische Pracht unserer Gemeinde dahingegangen. Detmold. Geyermrat Dr von Epstein, Kabinettschef des Fürsten von Lippe, wurde mit dem daher. Militär verd ie nsto rd eu 4. Kl. mit Schwertern ausgezeichnet. Nürnberg. Kommerzienrat Kugler erhielt den Michaelsordens. Kl. Lübeck. In: Alter von 68 Jahren verschied hier, wo er seit sechs Jahren lebte, Dr. Herz Ehrmann, früher Rabbiner in Baden (Schweiz). Dr. E. war einer der bekanntesten Rabbiner der Orthodoxie. Hatte er doch seine gewandte Feder stets mit Eifer in deren Dienst gestellt. Sein „Durchs Jahr", das den: Kalender des Jahres folgend, in einzelnen Aufsätzen jüdische Erkenntnis gibt, sein „Aus einer ungekannten Welt", seine anderen unter dem Pseudonym „Judäus" erschienenen Erzählungen haben im traditionellen Sinne erzieherisch gewirkt. Während des gegenwärtigen Krieges erschien aus seiner Feder eine Broschüre „Kriegstrophäen". Im Kriege 1870/71 wirkte er als Feldrabbiner, der erste dieses Amtes. Breslau. Im 73. Lebensjahre verschied Georg Sachs, Repräsentant der jüd. Gemeinde, Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Brüder usw., und im 50. Lebensjahre Lev Fabian, Direktor der Jsr. Waisen-Verpflegungs-Anstalt und strllv. Rabbiner der Neuen Synagoge. Mnrirnbur, Auf der hier siatt», Hamen Taaung des Wcstpreuß. Rabbi,rerverbandes wünschte Dr. Bernstein, Pr. Stargard, eine Revision der s. Zt. vom Rabbinerverband für Deutschland gegen den Zionismus erlassenen Erllärung. Die Versammlung hielt jedoch eine solche Revision gegenwärtig für nicht geeignet. Wien. Der bekannte Soziologe Ingenieur Josef Pvpper-Lhnkeus, Verfasser des dichterisch originalen Buches „Phantasien eines Realisten" und des Werkes „Allgemeine Nährpflicht", feierte den 80. Geburtstag. CI! Lodz. Wir „Volksvlatt" nemsten Statistiken entnimmt, praktizieren in Warschau unter 321 Rechtsanwälten 116 Juden. Die Zahl der jüdischen Aerzte beträgt 132, die der Polen 366. Bei 24 christlichen Privat-Heil-Jnstituten sind in Warschau 5 jüdische, bei 68 christlichen Apotheken 8 jüdische vorhanden. Fra»ks»rter Berichte. Vereinigung jüd. Schüler für höhere Lehrnnftnlten. Zu den jüngsten Ausführungen ist noch folgendes zu, Geschichte der Vereinigung zu bemerken: Das tiefe Streben nach Einheit und brüderlicher Vev bindung, das die Judcnheit nach den bitteren Jahrhnndcr. ten der Trennung und Zerstreuung mit unwiderstehlicher Gelvalt ergriffen hat, das in derr großartigen Kongreßbc, wegungen seinen beredtsten Ausdruck fand, scheint allmählich auch bei den deutschen Juden zu erwachen; auch hier läß, sich ein fühlbares Sehnen nach Geschlossenheit und Zu sammenfassung erkennen. Dies war der immerhin noch dürftige Boden, dem das bescheidene. Pflänzchen unserer Bereinigung entsproß. Das sie überhaupt ins Leben treten konnte, ist der aufopferungs vollen, nicht genug anzuerkennenden Tätigkeit des Herrr Professor Dr. Bon di zu danken, der nicht nur di, äußeren Möglichkeiten dafür schuf — indem erst durch sein« Bemühungen die Gründung des Vereins gestattet wurde —, sondern durch Vorträge und die unernrüdliche, vorbildlich« Leitung der Diskussionen dem Vereine Rückhalt und Festig, keit, Kraft und Gedeihen verlieh. Mit Wehmut, Stolz und Liebe muß hier auch unseres verllärten Freundes, des treuen Walter Katzensteil erinnert, werden, der als einer der vornehmlichsten Gründer die Bereinigrrrig führte und leitete, bis er die Schule verließ. ' Während der Zeit ihres Bestehens war eLnicht immer leicht, die Vereinigung in der Krast und Blut?zu erhalten, in der sie am Anfang stand. Neben den überaus gvoße» äußeren Hindernissen — wurden uns doch die besten Kräfte entweder durch den Militärdienst entzogen oder durch den Hilfsdienst gebunden — galt es vor allein das schleichende, markverzehrende Gift im Körper der Jrideirheit, den Indifferentismus zu bekämpfen. Jedenfalls bietet aber der Verein ein erfreuliches Bild dafür, daß es wohl möglich ist, daß, Juden der verschiedensten Anschauungen — auch wenn sie jugendliche Herßköpfe sind — gedeihlich und ersprießlich zrrsammen zu wirken und zu schaffen vermögen. 0. Kleine Rotize«. Ter Krias-H atauroh-Berein macht daraus ausmerffam, daß anr kommeirden Schabbos um 3 Uhr in seinem Bereinslokal Vörnestraße 52 für diejenigen, die am Besuche der Synagoge verhindert sind, Parschas Sochaur verlesen wird. MIMon, Bögele der Maggid. Bon Aron David Bernsteirr. (Fortsetzung.) „Täubchen leben!" lachte der Gefragte: „Hör nur den Maggid! das wird doch da eine ganze Deroschaht), wie sie uns alle mit einander hineinstellt in den Text!" „Soll ich leben!" rief Vögele, „ich stell euch und euer geliebt Täubchen und euer Haus und uns beide Schwestern, und die zwei Bachurim dort und unsere Mikwe und alle, alle K'hilla-Kinder und die Frankfutcr Messe und die schöne Stadt Berlin und ein ganz Stücken Welt hinein in meinen Text!" Reb Noach klatschte vor Lachen auf seinen Knien und Täubchen rollten die Tränen aus den Augen; denn solch ausgelassene Lustigkeit hatte sie. bei ihrem Manne lange, lange Jahre nicht gesehen. Selbst Golde lächelte und überwaird für einen Augenblick das Gefühl der Furcht, daß das Genie ihrer Schwester hier schon über die Grenzen des Schicklichen hinausstrcife. Vögele aber stand so fest und ruhig da, und in ihren Augen blitzte hinter aller Schalkhaftigkeft eine solche lebendige Regung erster Gedanken, daß sie die Stinimung wieder vollkommen beherrschte, als sie nach einer Weile mit ihrer sanften Heiterkeit begann. „Unsere heilige, liebe Schrift ist gerecht wie Gott, gelob, sei er, gerecht ist, der sie hat gegeben. Sie will uns fündige Menschen lehren, was wir zu tun haben; und darrirn sagt sie sic also: „Jnr Anfang halte dich zu mir, da stehe ich für dich da; denn ich heb an vom „Anfang" und: der Anfang aller Weisheit ist Gottesfurcht3).. — Tachliß aber, Ende, Zweck, praktisches Ziel mußt du nicht bei mir suchen. Ich will nicht sein ein „Spaten, um danrit zu graben3)." Willst du Tachliß suchen, du Mensch, da mußt du dir allein helfen!" Ernst vom sls s mied« des Besh und Wort Gott „Tac Böge Jüns und nicht ist e wiese ihr I Wie größ und daß Nicht Irin und Mäd gefal groß! liebh Gem Thai sag ' einen sie j sich litz i Auge des die! herzi Bach Nach drasc liß — i setzte dem lache mein mit eurer Seseg ^Gelehrter Vortrag. *) Psalm 111. 10. 3) Sprüche der Väter 4. 5. Sf Kaffe® Bnhland Kai seretr aase 56 Kaiaeratraaae 58 ISgiioh erstklassige HF* rnterkaltuigaaiulfc *3Sg ' » Gesang« -Einlagen.