Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 5 (1.2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Frankfmtsr Zsraslitifchvö ZsmilierkNM. M 6 ■.%. I lichen Zug. JBoton schritten zahlreiche jüdische Soldaten unter klingendem Spiel der Hatikwah. An diese schlossen sich die Studenten vereine mit ihren Fahnen, Schüler, Hand Werker vereine, der Kaufmannsverband und Vertreter zahlreicher anderer Organisationen. Die Demonstration machte einen überwältigenden Eindruck. Ein Redner berichtete den Massen über die auf der Rada zur englischen Palästina-Erklärung stattgesundeiic kurze Debatte und Lezeichnete die Haltung der vereinigten jüdischen Sozialisten, die dem trotzdem angenommenen Antrag, diese Erklärung zu begrüßen, widersprachen, als einen Schandfleck für das jüdische Volk. -Hieraus bewegte sich der Zug zum Palais der ukrainischen Zentralrada. Auf dem Balkon erschienen der Minister für Kriegsangelegenheiten Petliura und der bekannte Führer der ukrainischen Bewegung Prof. H u r s ch e w s k y. Die beiden Führer begrüßten die Manifestanten mit rvarmen Worten. Unter dem Gesang der Hatikwah zog hierauf die Demonstration zur Kanzlei des englischen Konsuls, bei dem eine von den Demonstranten gewählte Deputation vorsprach. Der!kvnsul erschien mit der ganzen Delegation auf dem Balkon, hielt an die Masse eine kurze Ansprache und schloß ' mit den Worten: „Es lebe das große jüdische Volk im freien Palästina!" Zur Charakteristik Trotzkijs Gras Toggenburg, der österreichische Minister des Innern, sprach sich im Budget-Ausschuß des österr. Reichsrates wie folgt aus: „Sie glauben, es als eine Schwierigkeit bezeichnen zu sollen,, daß bei Len Friedensverhandlungen in Brest- Litowsk' ein Exzellenzherr, der zufällig auch ein Graf ist, einem Volksmann vom Typus des Trotzkij gegenübcr- .steht. Ich habe leider nicht die Ehre, Trotzkij zu kennen. Ich kann mir aber doch vielleicht ein Bild von ihm machen. Dafür kenne ich aber den Grafen Czernin ziemlich genau und es klingt vielleicht paradox, aber ich kann Ihnen nach meiner vollsten Ueberzeugung sagen, daß Graf Czernin und Trotzkij viele Aehnlichkeiten aufweisen und daß gerade dieser Zufall, daß sich dort zwei ähnliche Menschen gegenüberstehen, eine Bürgschaft dafür bietet, daß die Verhandlungen in Brcst-Litowsk gut gehen werden. Sie sagen, daß Trotzkij nicht einen Moment zögern würde, wieder als Schiffsjunge in die Welt hinauszugehen, irgendwo als Sträfling zu enden, oder vielleicht in einer noch schlimmeren Form. Ganz das gleiche gilt — das kann ich Ihnen sagen — vom Grafen Czernin. Graf Czernin ist ein Mensch, der von seiner Ueberzeugung nicht einen Schritt abweicht, wenn es ihm seine ganzen Stellungen kostet, wenn es ihn auch zum Bettler macht. Das ist ihni ganz gleichgültig. Er geht seinen geraden Weg, er ist eine der härtesten uird konsequentesten Naturen, denen ich je begegnet bin. Er hängt so gar nicht an überlieferten, vielleicht feudalen Ansichten oder dergleichen, daß er mit sehr vielen Exzellenzen und so manchen Grafen in einen: eanz essentiellen Widerspruch steht. Vielleicht niemmst den Frieden aufrichtiger und wahrhafter, als ihn Graf Czernin zu erreichen bestrebt ist. Er wird die Friedensverhandlungen nach meiner Ueberzeugung überhaupt nicht scheitern lassen, sofern natürlich nicht ganz un- ' mögliche Dinge als Forderungen an ihn herantrcten, denn wir dürfen nicht vergessen, daß ja beide Teile den Frieden haben wollen. Wie soll er ba scheitern, wenn sich zwei Menschen gegenübersitzen, welche das gleiche wollen? Sie werden sich nur über den Weg zu einigen haben, den sie zu gehen haben." Zionistische Nachrichten. MNnche«. In der Generalversammlung der Ortsgruppe gab Jakob Frankel, der Vorsitzende, Bericht über zwei Jahre. Für das Palüstinahilfswerk wurden 6000 Mk., für den Nationalfonds 5100 Mk. gesammelt. Von den Mitglledern fielen zwei auf dem «schlachtfelde: Dr. Teilheimer und Wfred Katzenstein. Da Jakob Fränkel bat, ihn nicht wieder zum Vorsitzenden zu wählen, hatte die Wahl folgendes Ergebnis: Dr. Elias Strauß (1. Vors.), Jakob Reich (2. Vors.), Jakob Fränkel, Dr. A rmbrunn, Lina Strumpf, Dr. Feuchtwauger, Dr. Koschland, Dr. Schörremann und Dr. Wassermann. Zürich Da« Kuratorium d-s ziovistiich-n K'ublornls veranstaltet Ende Februar einen großen Purimabend, dessen Reinertrag dem Fonds zur Gründung eines jüdischen Heims zufallen wird. Der Krieg tmö die Jude«. fBiett Blocks „Oelierr. Wnchenlckrisi" verzeichnet in ihrer Rr. 4 folgende Auszeichnungen an Juden: 2 Orden der Eis. Krone 3. Kl., 3 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 10 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 21 silb., 48 bronz. Signum laudis, 57 gold, 11 silb. Verdienstkreuze, IS silb. Tapferkeitsmedaillen 1. Kl., 37 2. Kl. und 121 bronz. Tapferkeitsniedailleii. Major Julius Kerti (Kaan)'aus Veszprem wurde zum Oberstleutnant befördert. Perfsusiie« n. tteiue MitteilUNge«. Berlin. Professor James Israel feiert am 2. Februar den 70. Geburtstag. Amtsgerichtsrat a. D. Dr. Paul L i c p m tf, n n , Amtsgerichtsrat Hirschfeld und Justizrat Dr. Edwin Katz erhielten den Titel Geheimer Justizrat. Die Jüdische Gemeinde bewilligte dem Gesamtarchid der deutschen Juden für 1917/18 M. 2560 und dem Zentralverein deutscher Staatsbürger jüd. Glaubens für dessen Jubiläumsfonds M. 3000. Berit«. Auf Eingaben der Schuldevutation und des Magistrats der Steckt Berlin hat der Unterrichtsminister genehmigt, daß an den Berliner Gemeindeschuleni für den jüdischen Religionsunterricht sechs neue Stellen hiuzugefügt werden. Frankfurt a. M. Juüizrat Dr. H e i l b r u n n wurde von' der Frankfurter Universität für seine Tätigkeit als Vertreter des Un-veriilüt-gidankens 1-». der Oeffentlichkeit und als Herausgeber der Monatsschrift für Dank- und Handelswesen zum Ehrendoktor ernannt. — Geh. Mcdizinalrat Prof. Dr. Ludwig Edinger, der berühmte Skervenarzt und Gelehrte von Weltruf, ist — erst 63 Jahre alt — verschieden. Er war ordentl. Professor der Neurologie und Direktor des Neurologischen Instituts an der hiesigen Universität. Würzburg. Hermann Rosenlhal erhielt den Titel Kommerzienrat. SSI» Gustav Stein und Frau Friedericke ged. Liffmann, feiern am 4. Febr. die goldene Hochzeit. Lchnetdemiihl. D e Swd'verorkmeten beschlossen ani Antrag des Magistrats mit M. 10,000 eine „S t a d t r a t Schneider -'S t i f t u u g", die bei Berufsausbildung Beihilfen gewährt. Stadtrat Louis Schneider leitet seit 2>/s Jahren in vorbildlichster Weise das städtische Lebensmittelamt. Lemberg. Das biestine Ukroinervialt „Dito" meldet, daß die neu ausgcgebenen Banknoten der ukrainischen Republik die Wertbezeichnung auch in russischer, polnischer und jüdischer Sprache haben. Warschau. Der „Hajnt" brr chirt daß der Robb'nerverband in Warschau in Anbetracht der Notwendigkeit sich größere Geldmittel zu verschaffen, beschlossen habe, sich mit der Bitte, an die Behörde zu wenden, ihm das Monopol für den Großhandel mit solchen Produkten zu übertragen, die ausschließlich durch die jüdische Bevölkerung verbraucht werden, wie Passah-Wein, Mazzenmehl und dergleichen. * Warschau Dos b> brauch- S-t>ulkuraior>um des Zionistischen Zentralkomitees hat den Plan gefaßt, eine Zusammenkunft der jüdischen Volksschullehrer zu veranstalten und einen hebräischen Lehrervcrband zu gründen. Aus Lodz wird bereits der Beschluß einer größeren Anzahl hebräischer Lehrer mft Herrn I. K a h a n an der Spitze, eine selbständige Lehrervereinigung zu bilden, gemeldet. L»ndon Der im 85 Lebensjahre verstorbene Felix M o sch el e s war in London geboren und bildete sich in Leipzig nnd Antwerpen znm Maler aus. Er hat.sein künstlerisches Wirkeir auch in den Dienst der Friedensbewegung gestellt und in einer Anzahl von Gemälden den Krieg ini allgemeinen, besonders aber die Schrecken des Transvaalkrieges geschildert. Er gab Felix Mendelssohns Briefwechsel mit seinem Vater heraus. Eine 1904 begonnene Autobiographie blieb unvollendet. Seine größte Bedeutung liegt in seiner unermüdlichen Arbeit für internationale Verständigung und Friedensarbeit. Er begann seine Wirksamkeit für das Friedensideal 1878 mit einer Schrift „Patriotismus als Anreizung zum Krieg". - Krsuksurter Berichte. Verein Mekor Chajim. Am 13. Januar hielt der Verein „Mekor-Chajim" seine 42. ordentliche Generalversammlung in seinem Vereinslokale ab. Seit vier Jahren war eine solche unterblieben, da man immer auf baldigen Frieden hoffte. Der Schriftfiihrer GabriclPlaut gab den Jahresbericht, der ein glänzendes Bild von der Vercinstätigkcit während der Berichtsperiode darstellt. Die Reihe der Schiurim und außerordentlichen Vorträge hier aufzuzählcn würde zu weit führen. Nur einige seien genannt: Schulchan-Aruch-Vorträge des Rabbiners Dr. Breuer, eine ganze Anzahl Schiurim und Vorträge aller Art Redakteurs Schachnowitz, Piutim-Vorträge Oberlehrers Dr. I. Breuer. Durch den Krieg hat der Verein erfreulicherweise kaum eine Einbuße erlitten; denn weder der Lehrkörper hatte einen ernsten Schaden zu verzeichnen, noch die Hörer. Zur geistigen Stärkung seiner außerhalb Frankfurts im Heeresdienste stehenden Mitglieder und zur geistigen Verbindung mit ihnen versendet der Verein allwöchentlich Feldsabbatbriefe, die anknüpsend an Sidrah und Kalenderzeiten eine kleine Blütenlese aus der jüdischen Gedankenwelt bieten. Für die Begeisterung, die diese Einrichtung fand, legen zahlreiche Dankschreiben beredtes Zeugnis ab. Seit längerer Zeit werden die Briefe in einer Anzahl von 1100 Exemplaren versandt. Bei der Abfassung dieser Briefe machte sich Redakteur Schachnowitz u. v. a. besonders verdient. Beim Schreiben der Adressen halfen in uneigennütziger Weise die Damen: Frau Gustav Kaufmann und Frau Josef Rosenbaum, Frl. Else Feist, Geschwister Feist, Johanna Hirschberg, Luise Neubürger, Mosella Plaut, Lina u. Alice Schwabacher, Gertrud Sichel, Sara Unna, Helene Vogel, Rosi Wehl und Julius Schwabacher. Leider hat der Verein aber auch schwere Verluste zu bellagen. Im vorigen Jahre fand sei» Derwaltungsmitglied Hermann Goldschmidr s. A. den Tod aus dein Schlachtfelde. Der Verein und die Verwaltung haben in ihm eine ganz außerordentliche Hilfe zur Erreichung ihrer Ziele verloren und werden ihm ein dauerndes, dankbares und ehrendes Andenken bewahren. Als äußeres Zeichen der Verehrung wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, die den Namen //Jahrzeitslernstiftnngen, gegründet zum Andenken an Hermann Goldschmidt st A." trägt. Außerdem fand noch eine ganze Reihe von Gönnern und Freunden des Vereins z. T. draußen vor der Front, z. T. in der Heimat den Tod. Auch ihnen wird der Verein ein ständiges Andenken bewahren. Es folgte sodann der Kassenbericht, dessen Bilanz eine erfreuliche Summe nannte. Auch die Zahl der Mftglieder hat sich erhöht, so daß der Verein jetzt 489 Mitglieder zählt. Darauf begannen die Wahlen. Ein Antrag, den alten Vorstand zu behalten, wurde angenommen. An Stelle des im Felde gefallenen Hermann Goldschmidt s. A. wurde Arthur Hirschberg gewählt. Der Präses, Nathan Hvmburger, der unermüdlich in der Verwaltung tätig ist, wurde einstimmig wiedergewählt. An Stelle der ausgeschiedenen Jugenddelegierten wurden Paul Kulp nnd Fritz Prager gewählt.. Dieser Bericht, der des Raumes wegen nur die wichtigsten Punkte des Jahresberichtes hervorhebt, gibt schon hinreichend ein Bild von dem vielseitigen segensreichen Wirken des Vereins. Er zeigt, mit welcher Liebe eine Gemeinschaft, die von dem lodernden Feuer der Thora erfaßt ist, sich dem Studium unserer Lehre hingibt und die Worte wahr macht: „Eiz chajim lamachasikim boh, wesaumecheho meuschor; drochehv darchei nauam, wechol nesiwauseho schobaum." P. K. «ohttaiigkeitSfeft. Letzten Sonntag abend veranstaltete die „Bereinig, ehem. Primaner 1915/16" d. Realsch. d. Israel. Rel.-Ges. im großen Saale der Frankfurt-Loge ein Wchltätigkeitsfest zugunsten der notleidenden Juden in Palästina. In dem bis auf den letzten Platz ausverkauften Hause fand sich ein spendefreudiges Publikum ein, so daß die Bereinigung einen erfreulichen Reinertrag zu verzeichnen hatte. Bon den Künstlern, die sich in uneigennütziger Weise der Vereinigung zur Verfügung stellten, sei in erster Reihe Frau Konzertsänger Alma Krieckler genannt, die mit ihren ausgezeichneten gesanglichen Darbietungen einen verdient großen Erfolg nnd wiederholtes Hervorrufen zu verzeichnen hatte. Als Gast der Vereinigung trat zum erstenmal in Frankfurt der bekannte, hervorragende Violinvirtuose Dr. I. S i b e r (Würzburg) auf. Die wunderbar ergreifenden Töne seiner meisterhaft gespielten Geige zwang die Hörer in seinen Bann und rissen sie zu nicht endenwollrnden Beifallsrufen fort. Oberkantor P e i - ßachowitsch erfreute das Publikum ebenfalls durch seinen vollendeten Gesang. Auch die Mitglieder der Bereinigung trugen ihr Bestes dazu bei, um den Abend zu einem schönen zu gestalten. Den jungen Veranstaltern stand Frl. E, Stuhrmann mit Rat und Tat helfend zur Seite. Ausschuß der Israelitische« Gemeinde. In der Sitzung des Ausschusses der Israel. Gemeinde wurden gewählt: Dr. jur. Richard Merzbach zum 1. Vorsitzenden und Hugo Fraenkel zum stellvertretenden Vorsitzenden. Es fanden folgende Delegierungen für das Jahr 1918 statt: Ritualkommission: Hugo Fraenkel; Realschule (Philantropin): Dr. Richard Merzbach und Ludwig Groedel; Krankenhaus: Hugo Fraenkel; Religionsschule: Jsaac L. Goldschmidt; Friedhofs-Baukommission: Arthur F o r ch - heimer und I. L. Goldschmidt; Mazzenbäckerei- Baukommission: Arth. Forch heimer und I. L. Goldschmidt; Ausschuß für Kriegsstatistik: A. Forchheimer und I. L. Goldschmidt; Lebensmittelkommission: Hugo Fraenkel; B. N. Goldschmidtsche Stipendienstiftung : San.-Rat Dr..Ludwig Hanau; David und Em. Hochbergsche Stiftung: Albert Cahn. Stiftungen. Dem Vor stände ber israelitischen Gemeinde hier sind neuerdings zwei Stiftungen zur Verwaltung übertragen worden: die von. dem Direktor de-: Philanthropins aus dem Ergebnis einer von Freunden anläßlich seines 60. Geburtstages veranstalteten Sammln»; und einem eigenen größeren Beitrag errichtete „Direktot Dr. Adler-Stiftung für die berufliche Ausbildung von Töchtern jüdischer Lehrer uu! Gemeindcbeamten"; ferner die von den Eheleuter Sicgmund Mayer und Jeanette geb. Dornberger zuni ehrenden Andenken ihres am 24. August 1917 auf dem Felde der Ehre gefallenen Sohnes begründete „st u d. jur Arthur Mayer-Stiftung", die Beihülfen an bedürftige Studierende jüdischen Glaubens gewährt. Beide Stiftungen sind mit einem Grundkapital von ji M. 20,000 ausgestattet. Ehamischoh-otzor-bSchwat-Feier. Dre mit sein Synagoc immer v Staat g ein freu tausend chen vor sagte Tä da nur i Rek auf sich. „Di tür ersch Ich wer Bachurii burger d Gegenwl wohlwol „Ich ha hielt sie Reb Nor das für „Dl lomo gef in sein« liche Lic Strafred tliche Li Rek stand u: gern pn dies: wi im Nu dige Mo Arm mi eben, dr tür trat Sab.bat" als es b Haus, i eimnal l „D rief er o „Ich s° eine Ma beneiden Täl ihres brc den so Witz Vi seinem voll Tr In den Räumen der Mädchenschule in Offenbach versammelten sich wie alljährlich die Schüler und Schulerinnen der Hermann Lehmann-Schule zur Chamischohcßer-b'Schwat-Feier. In treuer Hingabe hatten sich die Damen der „Jüdischen Frauenvereknigung" bemüht, trotz der ernsten Zeit durch diese kleine Festlichkeit einen Lichtblick in das Leben dieser Kinder zu bringen. Aber'auch die Kinder erfreuten die Anwesenden, die sich aus vielen Aiüttern und Damen der Jüd. Frauenvereinigung, au-: dem Lehrer und dem jetzigen sowie früheren Dierktor, Dr. M. Lange und Prof. Dr. Fink zusammensetzten, durch guten Bortrag teils ernster teils launiger Gedichte. Nach den kindlichen Darbietungen sprach Dr. Lange schöne Worte der Ermunterung zu den Kindern, während Prof. Dr. Fink sie an das Beispiel des Gründers der Schule, Hermann Lehmann s. A. erinnerte. Nachdem Frau Be st ho ff noch in kurzen Worten den Kindern ihre Freude ausgesprochen und dem Lehrpersvual für seine Mühen gedankt hatte, kam die Verteilung der Geschenke. Ein jedes Kind bekam ein mit Liebe zusammengestelltes Paket, Mogilloh und Hagadah, praktische Kleidungsstücke und Spielzeug enthaltend, sowie ein Kuchenpaketchen, und verllärten Angesichts zogen Alle mit ihren Schätzeil ab. Möge die Hermann Lehmann-Schule weiter segensreich wirken, möge auch recht bald die Zeit kommen, da sie ungehemmt ihren Aufgaben, die durch den Krieg außerordentlich erschwert werden, Nachkommen kann, mögen sich stetc- Gönner finden, die das von Hermann Lehmann begonnene Werk freudig fortsetzen! Mikwe „Li auch Gi „O! lch ön, z i einem le „es sind „Ni nerster < geliebten mich Go Sie ver „Ti nlütsbeir „A, aus: „> deiner S hast die wird au gehen n Rek zendes 5 ruhiger dich uni ich da tan. S