Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 5 (1.2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2692297-2693075-2693080--10196-2705498- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
.. . tcn. den reist 'gentinaeite,. des itio» :kensoluinier als ion" Jüd. in >rde» bende« tuen ilusun« r cs Herr inng habe r sei ,fgeiakäder 'che» 'hen. re innaver» und ieser rterhaöe »her remverwläodcr wxie oenil des mit ieser nden richeren >alä- Kortaten sind denn teilt. hren 5atS* iaitb« tver- Saliiens. tisten i die in. . n zn :inen rsuch bciiner Zni un« : als fnehuns )arin die und und i Der ti die :sten. © Der An« e dir derdie Lele- >kom> r, sic r gemten SK 5. Sv»Is> -Lichtspiele BebSfergasse £9. 8chaferga*se 39. Modernes Theater Vorführung stets neuer and hervorragender Filme Prof. v. Zwiedtueck über die litauische« Jude«. Man unterscheidet in polnischen Kreisen innerhalb des Judentums sehr scharf zwischen den polnischen Juden und den Litwaken. Und namentlich sind es die stärist polonisierten jüdischen Kreise, die mit besonderem Nachdruck die Verschiedenheit zwischen den ursprünglich in Rußland angesessenen und den in Polen beheimateten Juden zur Geltung zu bringen bestrebt sind. Es steht außer Zweifel, daß die Auffassung, die dieser Unterscheidung zu Grunde liegt, für die innere Politik Polens von nicht geringer Tragweite sein mußte und sein kann. Gleichviel, was an politischer Tendenz damit verknüpft sein mag, es ist die Sache selbst interessant genug, um auf das in ihr steckende Maß von Tatsächlichkeit geprüft zu loerden. Als Litwaken bezeichnet man ganz allgemein die seit den 80er Jahren aus Rußland zu dauernder Siedlung nach Polen gekommenen Juden. Zu einseitig ist, was in dem Buche Dr. Meisls „Die Juden im Zartum Polen" über die Litwaken gesagt ist. Er schreibt: „Die den Juden feindselige Stimmung der polnischen Bevölkerung wurde durch die Zuwanderung großer jüdischer Massen ans den inneren Gouvernements nach Polen stark gefördert. Diese Russen oder Litwaken wurden bald als Vertreter der Russifikation, bald der Germanisation hingestellt, obwohl sie kaum 2 v. H. der gesamten jüdischen Bevölkerung Polens ausmachten, und für alle Verfolgungen der Juden verantwortlich gemacht." Die nicht aus Litauen zugewanderten russischen Juden sind nach Polen teilweise unter dem Einfluß der neueren russischen Gesetzgebung über ihr Ansiedlungsrecht gekommen. Denn das Zartum Polen gehörte zu jenem Gebietskomplex, der als Ansiedlungsrayon (Czerta osjedlosti) den Hauptablagerungsraum Rußlands für den Zuwachs der Juden im russischen Reich bildete, soweit er nicht der Auswanderung zufiel. Besonders gesteigert.war diese Zuwanderung nach Polen nach der Ausweisung der Juden aus Moskau 1892 bemerkbar geworden. Es ist bezeichnend genug, daß all diese aus Inner- Rußland, vornehmlich aber aus Süd-Rußland, Wolhynien und Podolien Zugewanderten nur nach der einen Gruppe, der litauischen, benannt werden. Das weist wohl schon darauf hin, daß man in polnischen Kreisen gerade der Zuwanderung aus Litauen, soweit das Verhältnis der Polen zu den Juden in Frage komnrt, die größte Bedeutung zuschrieb. Die Erklärung dafür dürfte in der Hauptsache >vohl in folgendem zu suchen sein. Seit der polnischen Freiheitsbewegung 1860 bis 1863 war sowohl in jüdischen wie in polnischen Kreisen die Idee der Ässimilierung der Juden Polens nicht mehr zur Ruhe gekommen. War auch der Warschauer Pogrom im Dezember 1881 eine recht erhebliche Störung dieser Bestrebungen gewesen, so setzte doch nach ihm eine besonders rege Tätigkeit der Assimilationsanhänger ein. Dann mußte es wohl mehr als unerwünscht erscheinen, als sich, einigermaßen unter dem Einfluß der Rayonierungsgesetzgebung und namentlich des russischen Gesetzes von 1882, die Zuwanderung aus Rußland wieder besonders steigerte, oder, wie man richtiger sagen muß, die Durchführung der durch das Gesetz gegebenen Ausweisungsmöglichkeiten wieder etwas strenger in Rußland gehandhabt wurde. Nun verstanden ja wohl auch von den im Lande lebenden Juden weitaus Die wenigsten polnisch zu sprechen. Allein sie waren doch auch des Russischen nicht mächtig. Und nun kamen Juden ins Land, die wohl russisch, aber nicht polnisch sprachen. Diese hat man nun alle zusammen in Polen nicht weiter nach ihrem Herkunfts-Gouvernement unterschieden, und ihnen den Namen gerade jener nichtpolnischen Juden gegeben, von denen einigermaßen bekannt war, daß sie in einem ziemlich deutlichen Gegensatz zum polnischen Judentum sich befanden. Dieser Gegensatz hat seinen stärksten Ausdruck allerdings in der Stellung der polnischen einerseits, der litauischen Juden anderseits zum Chassidismus gefunden. Alber es wäre ganz falsch anzunehmen, daß der Gegensatz sich darin erschöpft. Während unter den Juden Polens der Chassidismus, diese sich tief in mystische Religionsübungen verlierende Art von Sekte, ganz fest Wurzel geschlagen und den Boden der Religion mit dichtem Strauchwerk — schon im Hinblick auf die Unterströmung kann nicht von einem Baum gesprochen werden — überwuchert hat, ist nicht nur dem litauischen Judentum diese Religionsströmung, abgesehen von einer fchwach vertretenen Abart des Chassidismus, fremd geblieben, sondern es ist von Litauen sogar eine Art Protest, eine recht bedeutsame Gegenbewegung ausgegangen. Das litauische Judentum mit seinem Mittelpunkte Wilna gilt als die feste Burg des Rabbinismus; es hat von jeher an dem rabbinischen Schrifttum festgehalten und in seinen Traditionen, allerdings unter besonderer Hochhaltung des Talmud, weiter gearbeitet. Dieses litauische Judentum hat aber nicht allein die Tradition des Rabbinismus für sich, es ist unter den Ostjuden auch der Führer der Haskalah, der Aufklärungsbewegung, geworden. Damit steht dieser Typus des Ostjudentums in ausgesprochenem Gegensatz zu dem Typus des polnischen Juden. Ganz mit Unrecht aber wirft man von polnischer Seite die litauischen mit den sonstigen aus Rußland gekommenen Juden, insbesondere mit den podolischen, wolhynischen und süd-russischen Juden zusammen. Dies ist ein Fehler, nicht nur insofern der Chassidismus gerade auch im südrussischen, im wolhynischen Judentum stark verbreitet ist, sondern auch, weil der völkerpshchologische Grundzug bei diesen ein ganz anderer ist als bei den litauischen Juden. Sie haben mit den letztgenannten nichts gemein als das stärkere russische Keprüge... Frankfurter JkaelisifcheS FamMenölsLr. Ter Einfluß der Litwaken in der Richtung eines gewissen Aktivismus in der Politik wird aber stark überschätzt. Die chassidischen polnischen Juden sind durchaus nicht so weltfremd, wie man das ihrer religiösen Anschauung und Grundstimmung nach vermuten möchte. Sie sind ebenso zähe und tüchtige Geschäftsleute wie irgendwelche anderen Juden des Ostens. Ja, man behauptet, daß durch den Chassidismus sogar eine Emanzipierung der jüdischen Frau stattgefunden hat, derart, daß sie in Polen nicht nur im religiösen, sondern auch im Geschäftsleben eine maßgebendere Rolle spielt als bei den litauischen Juden. Auch dies ist mn so bemerkenswerter, als das ganze Ostjudentum seinem Ursprung nach — und das fei hier ausdrücklich besonders betont — eine einheitliche Volksmasse ist. Auch die Zahl der Litwaken darf nicht überschätzt werben. Sie sind im wesentlichen nur in den großen Städten zu finden. In den kleinen Provinzstädten sind nur ganz wenige versprengt. In Warschau dürften es etwa 60,000, in Lodz 30,000 sein. Wie heute die Dinge liegen, rann wohl auch nicht mehr behauptet werden, daß die politische Arbeit unter dem Judentum Polens von der Anwesenheit und denc Wirken der Litwaken abhängig sei. Schon seit Dezennien sind innerhalb der polnischen Judenschaft einheimische Kräfte ofat Werke der Politisierung des Volkes. * Es ist unsere» Lesern bekannt, in welcher Weise Herr Rabbiner Dr. Pinchas K o h n in seinem bekannten Memorandum über die litauischen Juden, gemeinhin „Litwaki" genannt, urteilt. Sie sind ihm „ganz Kopf und ein zersetzendes Element". Wie weit diese Behauptungen der Wahrheit entsprechen, geht aus dem vorhergehenden Aufsatz in der „Deutschen Lodzer Zeitung" vom 18. Januar klar hervor. Prof. Zwiedineck darf als ein Sachkenner auf diesem Gebiete gelten, und seine durchaus objektive, sachliche Darstellung erfordert besondere Beachtung. Sv mußte es kommen, daß ein christlicher Gelehrter die Wahrheit über die litauischen Juden feststellt, — und es entsteht ein ganz anderes Bild als das Dr. Kohns. BruuSeS über de« Zionismus. Georg Brandes hat, wie wir vor kurzem melden konnten, sich für den Zionismus ausgesprochen. Näher ausgeführt wird diese Stellungnahme, die einst als bedeutendes Symptom für die innere Entwicklung der letzten Jahre im Judentum gelten wird, in einem Expose Brandes, das in der „Berlingske Tidende" vom 7. Jan. erschienen ist. Ebenso hat Brandes im „Juden" einen höchst interessanten Aufsatz „Meine Stellung zum nationalen Judentum", in dem er dieses sein Bekenntnis ablegt, veröffentlicht. Wir geben das Expose folgend wieder: „Mt wenigen Worten kann ich Meine Anschauung über diesen Gegenstand präzisieren: Die Sache scheint mir die, daß die Lage der Jude:: in Rußland, Polen und Rumänien zu einer Auswanderung auffcrdert, sobald eine Auswanderung möglich ist. Man müßte ein Kind sein, um sich einzubilden, daß die in Rußland eingetretene Revolution mit der Aufhebung der gesetzlichen, Fesseln für die Juden eine Veränderung der Auffassung mit sich bringen würde. Der Judenhaß wird nicht so leicht niedergeschlagen. Nur ein splcher Umstand, daß Trotzki, der sich die Macht angeeignet hat, Jude ist, wird später dazu führen, sich an Rußlands Juden zu rächen. Die Bevölkerung ist zu unaufgeklärt, um sie nicht zu verachten, und die Juden in Rußland sind noch zu unaufgeklärt, um sich in größerer Zahl unentbehrlich zu machen. WaS Polen anlangt, so wird mit Polens relativer Unabhängigkeit die Lage der Juden dort schlimmer als in Ruß. land. Die Polen sind ausnahmslos Antisemiten. Sie verweigern den Juden jeden Staatsbeitrag, um eigene Schulen zu errichten. Sie wollen sie Niederhalten, sie unaufgeUärt lassen, oder sie in die polnischen Schulen hineinzwingen, wo sie nicht auf gleichem Fuße behandelt werden. Und die jüdischen Kinder sind von den deutschen Schulen ausgeschlossen, da man diese Schulen als deutsch-evangelische oder deutsch-katholische errichtet hat. Die polnischen Juden wissen und fühlen, daß in einem zukünftigen polnischen Staate keinerlei Spielraum für sie vorhanden ist und keine Möglichkeit zn irgend einem Aufschwung, sei cs ökonomisch oder kulturell. Bleibt noch Rumänien, das trotz seiner durch den Berliner Vertrag eingegangenen Verpflichtungen die Juden, die das Unglück haben, dort zu wohnen, als Parias ohne Menschenrechte behandelt und dessen Empfindungsart auch nicht verändert loerden wird, selbst wenn dir Alliierten Rumäniens einiges Interesse daran haben, gesetzliche Veränderungen zu erzwingen. In Anbetracht dieser Situation ist es nur natürlich, daß' die Juden Osteuropas auswandern. Sie haben sich ja bereits in Massen in den Vereinigten Staaten niedergelassen. Nun scheint ihnen Palästina gesichert zu sein als eine naheliegende Zuflucht, soweit die Mächte mit dem Gedanken einer jüdischen Kolonisation im Heiligen Lande sympathisieren und soweit die Zustimmung der Türkei erreicht wird, für den Fall, daß Palästina eine türkische Provinz verbleibt. Palästina hat ja schon lange den Israeliten Osteuropas gewinkt, und als das älteste Vaterland der Juden ist es umgeben mit aller Romantik der Eriimerungen. In Palästina werden die Juden wie in alten Zeiten die Erde bebauen, nicht bloß Handel treiben können. Dort werden sie zum ersten Mal nach Jahrtausenden in Gemeinschaft. in relativer Selbständigkeit leben können. Man g- Kftfie© Mabiänd Eaiserstraese 56 Kaiserotraaee 58 Täglich •rotfclaaalge 96T ünterhaltangKinasik i mH'i.ii ■ Gesangs -Einlagen. j. G -rLk 3 1 E> T. Eodehaa, Herrenschneider Frankfurt a. Main, Friedensstrasse Ne. 1 Telephon: Römer 3650. FäüNS’S’E M ASS-SCHIS RIIbEREI. Auf Wunsch koschere Verarbeitung. soll sich nur nicht dem Glauben hingeben, daß eine jüdische Gemeinschaft sich durch große innere Einigkeit auszeichnen wird. Wahrscheinlich werden die Juden, wenn sie erst für sich selbst wohnen, einander das Leben recht sauer machen. Aber deswegen ist es für mich kein Zweifel, daß die großen Fähigkeiten, die die Juden vor den meisten Völkern Europas voraus haben, und die in der harten Schule von Widerwärtigkeiten und Verfolgungen sich entwickelt habe», sich mit mächtiger Ueberlegenheit geltend machen werden." Ans aller Well« Hullsvd. Zionistischer Delesierleutrg. Am 25. und 26. Dezember fand in Zwolle der 18. Parteitag des holländischen Zionistenbundes statt. Der Bund zählt heute 34 Ortsgruppen und Vereine mit 2122 Mitgliedern und brachte für den Jüdischen Nationalsond im letzten Jahre 21,000 holl. Gulden auf, das heißt doppelt so viel wie im Vorjahr. Zum Parteitage waren 140 Delegierte erschienen; die Mtglieder des Großen Aktionskomitees Jean Fischer und Julius Simon wohnten der Tagung bei. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Frage eines Kongresses der holländischen Juden. Die Bundesleitung hatte mit der holländischen Alliance und der holländischen Jto-Föderation ein vorläufiges Abkommen getroffen, nach dem die holländische Regierung durch eine gemeinsam zu veranstaltende große Demonstrationsversammlung aufgefocdert werden sollte, dafür einzutreten, daß Vertreter der genannten drei jüdischen Weltorganisationen zur Friedenskonferenz zugeiassen werden. Schon vor dem Delegiertentag war in öffentlichen Diskussionen von anderer Seite statt desien die Veranstaltung eines allgemeinen, auf demokratischen Wahlen beruhenden Kcngresses der holländischen Juden nach amerikanischenr Vorbild gefordert worden. Es kam zu einer lebhaften Debatte, die damit endete, daß ein Antrag, die Kongreßfrage durch einen besonderen Parteitag entscheiden zu lassen, angenommen wurde. Pole«. Warschau. HMsgeldsr a«s Amerika. Der holländische Konsul in Warschau übermittelte, wie der „Kurjer Polski" mitteilt, der jüdischen Gemeinde 290,000 Mark, die aus Amerika überwiesen wurden., □ Lodz. gl« jüdischer Klub. Ein nationaler jüdischer Klub ist hier in der Gründung begriffen. Die Statuten find bereits legalisiert, so daß die Gründungsversammlung in kurzem stattfinden kann. Der Klub sieht seine Aufgabe in der Verteidigung der nationalen, religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der polnischen Jndenheit. Im Verfolg dieses Zieles sollen Bibliotheken und Lesesäle eröffnet. Schulen, Lehrkurse und ein jüdisches Lehrerseminar gegründet, Zeitschriften und Flugblätter veröffentlicht werden. Ferner wird der Klub statistische Daten und Materialien über die jüdische Lage in Polen sammeln. Mtglieder der neuen Gründung können Vertreter der verschiedenen Vereine, Organisationen, Institutionen, auch hervorragende Persönlichkeiten des jüdischen Lebens werden. Die Initiative ist auf die Herren Dr. M. Brande, M. Helm an n, Dr. I. Rosenb la 11, S. S amet, und M. Krasucki zurückzuführen. Lodz, 1l. Januar. Zur Gründung eine« jüdischen Lehrerseminars. Nach langen Debatten und nach verschiedentlichen Vorschlägen wurde in der gestrigen Sitzung des Stadtrats beschlossen, zur Gründung eines jüdischen Lehrerseminars 25 000 Mark im Schul-Bndget vorzusehen. N«tz!s«S. Petersburg. ZnfnRmenkuuft jüdischer Ratsmäuuer. Das Zentralkomitee der russischen Zionisten hat eine allgemeine Zusammenkunft der jüdischen Ratsmänner Rußlands einberusen zwecks Aufstellung einheitlicher Richtlinien für die Juden in der Munizipal-Politik. Odessa. Mitte! für eine Kolonie i» Palisiins. Die jüdische Gemeinde in Odessa hat den Beschluß gefaßt, eine Mülion Rubel aufzubringen auf Grund kleiner Aktien, zwecks Errichtung einer jüdischen Kolonie in Palästina. Kiew. Jüdische MitffenSemonstratiou. Anläßlich der englischen Erklärung fand eine jüdische Massenversammlung statt.' Da der große Saal der Handelskammer bereits geschlossen war, mußte für viele Tausende von Draußenstehenden gleichzeitig eine Versammlung veranstaltet werden. Nach den Versammlungen zogen die Massen durch die Stadt. Viele Zehntausende von Juden aller Klassen und Schichten beteüigten sich an dem uneni»