Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 16 (1918)
- Issue
- Heft 5 (1.2.1918)
- Date
- 1918-02-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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wem Eetze 2. feinsten, nicht faßbaren Regungen der Menschenseele zu kümmern. Nach Rußland, erzählt uns der Briefschreiber, sehnen sich die jüdischen Kolonisten Argentiniens zurück. Jüdische Erinnerungen sind es, die ihnen von dort zuwinken, uird diese Stimme der Vergangenheit ist stark genug, sie wiederum zum Wanderstab greifen zu lassen. Man gab ihnen den Spaten, nur in der Erde zu graben und Lebenskraft für sich hervorzubringen; man gab ihnen aber nicht den Spaten, um in ihrem Seelischen die feinsten Verwurzlungen zu Tage zu fördern. Deshalb blieb ihre Seele unbefriedigt. Wenn die Imponderabilien der Vergangenheit schon solche Kraft haben, welche Schöpferkraft muß da erst in einer Bewegung ruhen, die nicht nur die Vergangenheit in sich tragt, sondern auch eine Zukunft verheißt? Und ist es nicht nur eine solche Bewegung, die wahrhaft die Mühe der Arbeit lohnt? Jüdische Vergangenheit und jüdische Zukunft einen sich aber nur in Erez Jisroel! Aus -er Wett -er Ehofst-i«. Bon Ehaim Bloch. Delatyn (bst. im t u. k. Heere). (Fortsetzung.) Die Ziele und Wege der von Baalschem begründeten chasjidischen Lehre treten nirgends so klar zutage wie in den Schriften „Leket Anrorim" (Sammlung von Sprüchen), „Magid deworow L'Jakob" (Prediger Jakobs) und „ibr Tora" (Licht der Lehre) dieses seines Jüngers, der mit Recht als der Organisator des Chassidismus bezeichnet wird. Wir haben es hier mit dem Ausläufer der weitverzweigten Literatur von höchst geistiger Eigenart zu tun, mit der der Chassidismus in das Licht der jüdischen Geschichte trat, und die dank ihrer moralisierend belehrenden und erbaulich unterhaltenden Tendenz sich in breiten Wellen über ganz Polen, Südrußland, Galizien, Rumänien und Oberungarn ergoß. Die Zusammenhänge der Kabbala und der rabbinischen Literatur treten in ihr klarer und enger geknüpft hervor: scheinbar isolierte, widersprechende Erscheinungen kabbalistischer Werke auf ihren Ursprung zurückgeführt und zum Talmud und Midrasch in naher Beziehung gebracht. Die sorgfältig redigierten Werke des Rabbi Dow Ber und seiner Schüler Rabbi Schnell! Salmen, „Raw" von Ljadi, Rabbi' Lewi Jizchak von Bardytschew und des Strafpredigers Rabbi Jalob Josef von Polnea, gewähren zuweilen ungeahnte Einblicke in philosophische Begriffe, die erst Jahrzehnte später durch die moderne Philosophie bekannt wurden. — Eine mernvürdige, die Seelengröße der Zadikim beweisende Tatsache ist cs, daß man in chren Werken über die vielen Bitternisse des Bekanntseins, Bitternisse, die diese Mätmer zur Genüge durchkosten mußten, fast keine Erwähnung findet. Rabbi Dow-Ber von Mizericz und seine heiligen Schüler legten alle mit Feuer an den Brand, aus dessen Asche der verjüngte Phönix des vstjüdischen Geisteslebens erstand *) Kaum war aber die von Baalschem angczündete Fackel für die alte Religion im Osten Europas entflammt, als „von anderer Seite", vom Westen eine stürmische Bewegung kam, die die ganze jüdische Religion vom Grunde aus zu entwurzeln drohte: es ist dies die Haskala-Bewegung, die sogenannte Aufklärung, deren Schöpfer, ohne es beabsichtigt zu haben, ein anderer genialer Ghettoträumer, Moses Mendelsohn (1728—1786), war. „Es hat zu allen Zeiten Menschen gegeben, die mit dem Kopfe an eine Mauer anrennen. Daß man sich aber eigens Mauern baut, um an diese anzurennen, ist sicherlich unklug," sagte Napoleon HI. Die Väter der H a s ka l a haben so unklug gehandelt. Ihr Drang nach Haskala, Bildung artete in eine Nachäsfung des christlichen Wesens aus, sie führten einen judenfeindlichen Idealismus und eine gottlose Vergötterung alles Nichtjüdischen ein. Unter dem Losungswort: „Sei Mensch draußen und Jude daheim", war ihr Streben, alles aus dem jüdischen Leben und der jüdischen Sitte zu entfernen, was nicht der Denkweise der christlichen Bürger entsprach, alles, was an ihre Wstammung, an die große jüdische Vergangenheit erinnerte. Sie gäben vor, so dem Judentum eine Zukunft zu schaffen, seine Ausdauer zwischen den Völkern sichern zu wollen. Sie kehrten dem Talnrud den Rücken, und nur die Bibel, von Mendelsohn in das Deutsche übertragen, blieb ihnen als heilige Reliquie, weil die Bibel auch von den Christen geehrt wurde. Kaum, daß Mendelsohn die Augen geschlossen hatte, legte seine ganze Anhängerschaft — die eine Tochter wurde fromme Katholikin, bei eine Sohn ließ seine Kinder taufen — Zeugnis von seinem großen Irrtum ab. Das Licht, das er schaffen wollte, ward zum Irrlicht; seine Anhänger lösten sich vom tausetwjährigen Bande der jüdischen Religion ios und fielen dem Christentum zu. Gleich Kaiser Josef hätte sich Mendelsohn auf seinen Grabstein schreiben lassen können: »Hier ruht ein Fürst, dessen Absichten rein waren, der «wer das Unglück hatte, daß alle seine Entwürfe scheiterten." Die Kirche hatte einen mühelosen Sieg. Was der Scheiterhaufen nicht vollbringen konnte, verbrachte die Aufklärung. Seitdem die Franksten zur Kirche übergetreten waren, waren nicht so viele freiwillige Juden- *) Wir stimmen mit den Ansichten des Verfassers in wesentlichen Punkten nicht überein. Nach Abdruck der Arbeit weiden wir auf die sie durchziehenden Gedankengänge in einem besonderen Aufsatze zurückkommen. > Di« Redaktvm.! KntvkftrstÄ: taufen. Treffend geißelt Grätz diese Aufklärungsstreber: „Sie glichen den Motten, flatterten solange um die Flamme, bis sie endlich von ihr verzehrt wurden." Kinder dieser Zeit waren auch Ludwig Börne (1786—1837) und Heinrich Heine (1799—1854), beide wurden fahnenflüchtig. Der kluge Heine bereute später aber doch seinen Fehler. In den kurz vor seinem Tode abgeschlossenen „Geständnissen" schrieb er: „Mose nahm einen armen Hirtenstamm mrd schuf daraus ein Volk, das ebenfalls den Jahrhunderten trotzen sollte, ein großes, einziges, heiliges Volk, ein Volk Gottes, das allen andern Völkern als Muster, ja der ganzen Menschheit als Prototyp dienen konnte, er schuf Israel." Es war nur ein kleiner Ucberrest dieser Aufgeklärten, die dem Judentum doch nicht den Rücken gekehrt hatten, weil sic der tausendjährigen Vergangenheit nicht trotzen wollten; vielleicht hielt sie auch die Liebe zur jüdischen Wissenschaft zurück. Mit jedem Schritt aber, den sie zur Verwirklichung ihrer Pläne ansctzen, traten sie den traditionellen religiösen Gebräuchen entgegen und verletzten tief das konservative Empfinden. Es hieße Eulen nach Athen tragen, wollte ich hier von den großen Demonstrationen der Aufgeklärten gegen die Tradition des Judentums berichten; jeder, der eurigecntaßcu die jüdische Geschichte des 19. Jahrhunderts kennt, kann erst heute die Tragweite dieser Kämpfe ermessen. Auch nach den österreichischen Ländern, wo sich Männer fanden, die von den gleichen Strebungen beseelt waren und mit Hilfe der Regierung das Judentum aufklären wollten, schlug das Haderfeuer. Rabbi JechcSkiel Landau, Oberraobiner von Prag (1713—1793), Verfasser der hervorragenden Responsen „Noda bihuda", stemmte sich dagegen mit seiner ganzen Gelehrsamkeit, sowie auch mit seinem großen Einfluß bei den Staatswürdenträgerm. Die Chassidim hatten sich zunächst an diesem Kämpfe unmittelbar nicht beteiligt. Das von Baalschem neu eingeführte Prinzip der Demut und des Sichbeleidigcnlassens machte sich schon merkbar. Rabbi Dow-Ber ließ eine Aeußerung fallen: „Laßt die Tollgewordenen, sie werden, wenn man sie nicht bekämpfen wird, von sich selbst zusammenstürzen." Wieder war das Judentum wie im Altertum in Essäer, Pharisäer und Sadduzäer, in Chassidim, Orthodoxe und Reformer zerklüftet. — — Indessen nahm der Chassidismus unbehindert tnit großen Schritten seine Fortentwicklung. Ernste Männer, die durch ihre talmudische Gelehrsamkeit und edlen Charakter den besten Ruf hatten, fühlten sich zum Chassidis-- mus hingczogen. Das Lehrhaus des Magid Rabbi Dow- Ber gewann bald den Zufluß einiger bedeutenden polnischen Gelehrten. Mit welcher Achtung seine Schüler von ihm sprachen, kennzeichnet ein Wort des ttachher berühmt gewordenen Obcrrabbiners von Franifurt a. M., Rabbi Pinkas Hureviz, Verfasser berühmter Dezisoren und Responsen. Als dieser seinen Rabbinerposten in Frankfurt a. M. angetreten hatte, fragte ihn einer der Gemeindevorsteher, ein eifriger Misnagid, ob cs wahr sei, daß er nach Mesericz zum Magid zu fahren pflegte. Der Rabbi erwiderte: „Es ist richtig, daß ich zu fahren pflegte, jetzt bedaure ich dies fchr." Der Gemeindevorsteher gab seinem Befremden Ausdruck, daß so ein weiser Mann seine Handlungen nicht gut überlegte, worauf er die Antwort erhielt: „Sic haben mich mißverstanden: ich bedaure nämlich, daß ich nach Mesericz gefahren und nicht zu Fuß' gegangen bin." (Fortsetzung folgt.) ZrrrFrage eines Kougreffes -er -entsche« Inden. Im „Juden" veröffentlicht Egon Rosenberg einen Artikel„Ein Kongreß der deutschen Juden", in dem auf die Notwendigkeit hingewiesen wird, daß sich nunmehr auch die deutschen Juden zusammenschließen, um die Forderung des jüdischen Volkes auf bürgerliche Gleichberechtigung in allen Ländern, nationale Autonomie in den Ländern nationaler Massensiedlung und ungehemmte Kolonisation in Palästina durchzusetzen. Der Verfasser meint, daß der Zusammenschluß ber deutschen Judenheit nur auf einem Kongreß der deutschen Juden erfolgen kann. ,/Es kann sich nicht darum handeln, in einer Konferenz' von Notabel» schwächliche Symparhieerklärungen kunstvoll zu formulieren. Man muß gelernt haben, daß eine treue Zeit angebrochen ist, in der die alten Methoden in Diplomatie und Politik zusammengebrochen sind. Aitch das deutsche Judentum kann keine andere gültige Vertretung anerkennen, als einen auf demokratischer Basis gewählten Kongreß. Es ist sicher, daß sich gegen den Gedanken des Kongresses diejenigen Kreise der deutschen Juden wenden werden, denen an einer Erhaltung und Fortentwicklung des Judentums nichts gelegen ist. Aber eS mutz endlich die scharfe Trennungslinie gezogen werben. Die aus dem Judentum heraus wollen, dürfen nicht länger ihre das Judentum zerstörenden Absichten hinter dem Schein jüdischer Interessen verstecken. Die deutschen Juden aber, die ihr Eigendafein verteidigen und das Leben ihrer Gemeinschaft sichern wollen, werden sich den großen Geschehen dieser Zeit nicht entziehen können. Der Kongreß der Juden aller Länder, der nach dem Kriege aus den einzelnen Kongressen zusammentteten tnuß, wird die Lösung der Judenftage in seine Hand nehmen. Für diese Lösung, der die großen Machtmittel des russischen, englischen und amerikanischen Judentums zur Verfügung stehen, ist die Mitarbeit des deutschen Judentums nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Für das deutsche Judentum aber ist seine Mitarbeit eine Lebensentscheidung. Ein Ausschluß des deutschen Judentums von der Gcsamtaktion würde bedeuten, daß es sich selbst aufgibt. Es würde den Zusammenhang mit den Juden der anderen Länder verlieren und damit die stärkste Kraftquelle seiner Existenz zum Versiegen bringen." Nr. 5. Gt«e A-rudas Zisroel-Koufererrz iu Wien. Die Leitung der AgudaS Jisroel versammelte für den 15. und 16. Januar nach Wien 60 Herren ihrer Kreise aus Galizien und der Bukowina ztt einer Konferenz. Gegenstand der Tagesordnung warett hauptsächlich die Palästinafrage itnd die Forderung nationaler Rechte für die breiten Massen der Judenheit in der Diaspora. Von der Frankfurter Leitung lag eine Resolution des Inhalts vor, daß die Orthodoxie sich mit der Kolonisation Palästinas zu besasscn beschließe, und daß sie die Anerkennung der jüdischen .»Konfession" verlange. Die 'Leitung der Konferenz bemühte sich, diese Resolution durchzubringen, doch das nationale Empfinden unter den Jude» Galiziens und der Bukowina zeigte sich als bereits zu ntächtig, und der Ausdruck jüdisch- „Konfession" erfuhr daher starken Widerstand. Die Verhandlungen nahmen nach der Wiener „Jüd. Ztg." folgenden Verlauf: T h u m i m, der Vorsitzende der „Aguda", legte in seiner Eröffnungsrede das Hauptgewicht aus die „Forderung der Anerkennung der jüdischen Konfession" und berührte mit kurzen Worten die Palüstinafragc. Die Juden müßten sich den Polen auschlicßen und dürften mit keinen eigenen nationalen Forderungen auftreten. Diese Ausführungen wurden fast von der ganzen Konferenz sehr unfreundlich aufgenommcti. Eine große Genugtuung war cs daher für die Anwesenden, als am folgenden Tage Herr Thumim sich veranlaßt sah, der allgeineinen Stimmung der Konferenz Rechnung zu trage», indem er sagte, er habe nicht behauptet, die Juden bildeten keine Natiott, nttd er sei überhaupt nicht gegen die zionistischen Forderungen aufgetreten, die „Aguda" wünsche nur, daß alles, was in Palästina und in der Diaspora geschaffen werde, im Geiste der Thora sei, und die „Aguda" wolle mit der zionistischen Partei in allgemein jüdischen Fragen Hand in Hand gehen. Nach der Eröffnungsrede ergriff Salomon Schreiber das Wort und betonte die Wichtigkeit der Palästinafrage. Die Juden hätten den Zionisten sehr viel zu verdanken, baß sie die Palästinafrage in Fluß brachten und zur Weltfrage machten. Die Orthodoxie müsse sich itt dieser Frage mit den Zionistcti verständigen nttd dabei die Interessen der orthodoxen Juden wahren. Die Orthodoxie habe einen großen Fehler begangen, daß sie sich nicht schon früher den Zionisten anschloß, man hätte vielleicht die Entfremdung der zionistischen Bewegung von der Orthodoxie verhüten können. M. Reich hob die Notwendigkeit, sich mit der Palästinafrage ernst zu befassen, hervor, da sie sonst ohne oder gegen die Orthodoxie gelöst werden werbe. Die Orthodoxie werde im zukünftigen Palästina jeden Halt verlieren, wen» sie sich auch jetzt passiv verhalte und an der Schaffung des jüdischen Heims keinen Anteil nehme. Er wandte sich mit heißem Appell hauptsächlich an die Rabbiner, in dieser Aktion voranzugehen, wenn sie sich bei den kommenden Geschlechtern nicht bloßstcllen wollten. Die Wiederaufrichtung Palästtnas sei nach dem Talmud und den spätere» Talmudgelehrten ein Gebot der Thora. Auch Saphir trat mit Begeisterung für die Palästinaarbeit ein. Jonas Kreppel, Redakteur der „Jüdischen Korrespondenz", war der Ansicht, man dürfe keine nationalen Rechte fordern. Der Redner aus Gliniany führte aus: Wir selbst sittd daran schuld, daß die Jugend sich von uns abwendet, denn wir haben uns den Idealen der Jugend entgegengestellt. Wenn wir die Jugend gewinnen wollen, müssen wir ihren Idealen Rechnung trage» und utts hauptsächlich mit Palästina befassen. Hauser beantragte, drei Kommissionen zur Behandlung folgender Fragen zu wählen: 1. Jüdische Selbstverwaltung in Palästina'; 2. Rationale Autonomie in Galizieit und itt der Bukowina; 3. Wiederaufbau Galiziens. Ein weiterer Antrag ging dahin, sich mit den Zionisten bezüglich dieser Fragen zu verständigen. Auch Nathan Eidinger griff mehrmals in die Debatte ein und trat eifrig für die nationale Sache ein. . Ter Antrag des Vorsitzenden, nur eine Kommission zu wählen und dieser keine Direktiven zu geben, rief einen großen Lärm hervor, da man diesen Antrag als Versuch betrachtete, die ganze Sache in der Kommission zu begraben. Tie Sitzung mußte geschlossen werden. Am folgenden Tage trat als erster Redner Rabbiner Katz aus Borozczow auf. Er führte aus, der jetzige Zustand, daß wir alles, nur nicht Juden sein dürfen, sei unhaltbar. Die herrschende Nation bettachtet uns nicht als ihres Gleichen und wolle uns nicht in ihre Mitte aufnehmen. Stur um uns politisch auszubeuten, will man uns nicht als eine selbständige Natton gelten lassen. Darin müsse absolut Wandel geschaffen werden. Salomon Kluger forderte zum Schlüsse die Orthodoxie auf, aus ihrer Passivität herauszutreten und sich der Schaffung der jüdischen Heimstätte mit Leib und Seele anzunehmen. 1 Hierauf schritt man zur Wahl der Kommission. Der Vorsitzende schlug eine Liste von 9 Personen vor, denen die Rabbiner aus ihrer Mitte 6 Delegierte aufügen dürsten. Er verlangte, daß man die Liste en bloc akzeptiere. Eerneuerten sich die Lärmszenen der früheren Sitzung. Der Vorsitzende benützte diesen Lärm und verkündete die Annähme seiner Liste. Die Delegierten erflärten, daß sie dir „Absttmmung" nicht anerkennen. Der Vorsitzende vernichte sie zu beruhigen, indem er versicherte, daß die Kommission auch jüngere Kräfte kooptteren werde. Die Delegierten machten daraus Linen Hehl, daß, wenn die Kommission nicht im Sinne der Konferenz arbeiten sollte, sic die Sache selbst in die Hand nehmen würden, um einer geringen Zahl unmöglich zu machen, im Namen der gesamten Otthvboxie aufzutteten. SK 5 . Sca Beitfiferga Vorftihrn Prof. 1 Man Judentumden Litwa sterten jüd Verschieber gesessenen tung zu l daß die A liegt, für t weite sein ' Gleich sein mag, > das in ch werden. 8 seit den 8l nach Pole: dem Buch über die L feindselige durch die inneren G Russen oi» fikation, 1 kaum 2 v, ausmachte: wörtlich g russischen fluß der i lungsrecht jenem Ge! osjedlosti) Zuwachs! nicht der diese ZnN Juden an Es if Rußland, und Podo der lltaui darauf hir wanderunzu den I schrieb. D in folgend Seit war sowol der Ässim gekommen 1881 eine wesen, so der Affin mehr als unter den namentliik rung aus man richt Gesetz geg strenger i ja Wohl at wenigsten des Russis Land, die hat man ihrem He den Nam, von dener ziemlich! sich befant allerdings litauischen 8lber es t sich darin Wahr diese sich Art von der Religi auf die I sprachen t litauischen von einer fremd geb! Protest, ei Das litau gilt als d> an dem r< Tradition« Talmud, hat aber - sich, es ifl kalah, der Tann sprochenen Ganz mit litauischen Juden, in süd-russisck nur insofe im wolhyr weil der t anderer if den letztge Gepräge,