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Neue jüdische Presse · 1918-01-04 · Heft 1 (4.1.1918) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
16 (1918)
Issue
Heft 1 (4.1.1918)
Date
1918-01-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Erik 4. ggMtifwriM KsssLlrtischüS 32. T. Rodehan, Herrenschneider Frjuikfnrt, a. tfnin, Fiiadensstnutee No. 1 Telephon: Börne» 3650. FEINSTE n ASN-KCHN H I> EBEI. Anf Wunsch koschere Veiarbeitung. Barel OlberBurg) Dem B"r>'eber unleter Gemeinde, Gustav Schwabe^ sowie seiner GaMn, Frau Pauline Schwabe, ist in Anerkennung ihres verdienstvollen Wirkens während des Krieges, besonders auf dem Gebiete aller Wohltätigkeitsbestrebungen, vom Großherzog das griedrich-Äugust-Kreuz am blau-roten an de verliehen worden. Vien, rslow's Wochensck-rift derzeichnrt in ihrer Nr. 49 folgende Auszeichnungen an Juden: 2 Eiserne Krvnenorden 3. Kl., 6 Ritterkreuze des Franz Joses« Ordens, 3 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 18 silb., 61 Lronz. Signum laudis, 50 gold., 5 silb. Verdienstkreuze, 20 silb. Tapferkeitsmedaillen 1. M., 65 2. Kl., 118 Lronz-, Tapferkeitsmedaillen. Oberleutnant Simon Koffler aus Budapest und Oberleutnant Ludwig Haasz, Sohn des Lehrers der jüd. Gemeinde Pecel, erhielten ihre sechste Auszeichnung, Oberleutnant Jzso Raab, Sohn des verstorbenen Rabbiners in Zaszopati, seine fünfte Auszeichnung. Dem Oberstleutnant Moriz Mansch, Sohn deS früheren Kultusvorstehers in Lemberg, wurde der Adelsstand mit dem Prädikat „Edler von Leoney" verliehen. B»«eu. B'ock'S Wrchenkivr-st ver-eichnet in ihre Nr. 50 folgende Auszeichnungen an Juden: 3 Ritter» kreuze des Franz Josef-Ordens, 10 Militärverdienstkreuze 3. M., 22 silb., 27 bvonz. Signum laudis, 37 gold.. 7stlb, Verdienstkreuze, 13 silb. Tapferkeitsmedaillen 1. Kl., 70 2. Kl. und M bronz. Tapferkeitsmedaillen. ttemvee«, Unter d-mZ-ick>en deS Wakken» still st andes fand im Festsaale des Handwerkervereins ,Had Charuzam" eine Chanukafeier der hier liegenden verwundeten jüd. Soldaten und jüd. Kriegsgefangenen statt. Stadtkommandant Generalmajor v. Nowotny, Generalstabtshauptmann v. Lvr ang und andere Offiziere waren anwesend. $*r$0£tftett tu kleine Mitteilurrge« Nürnberg Die Konferenz der bayrischen Rabbiner tagte hier. Auf Ihr Telegramm an den König erhielt sie folgende Antwort: „München, 25. 12. Herrn Rabbiner Dr. Freuden-- thal, Nürnberg. Ihnen und allen Teilnehmern an der Konferenz der bayerischen Rabbiner in Nürnberg danke ich bestens für ihre Huldigung und für das Treugelöbnis. Mit Ihnen teile ich den Wunsch nach einem Frieden, der wert ist der vielen an Gut und Blut gebrachten Opfer. Ludwig." Dortmund. Rabbiner Dr. Jacob erstattete Bericht über die Versendung von Kindern aufs Land. Es wurden 160 Kinder auS der Gemeinde Dortmund in 18 Transporten, von denen Dr. Jacob eine Anzahl selber leitete, weggebracht und znrückgeführt. Die jüdischen Familien auf dem Lande pflegten die Kinder — häufig mehrere Monate — aufs beste. Breslau De Amtsrichter Dr. BielsLowSki» Festenberg und Grünbaum-KönigShütte wurden zu Amtsgerichtsräten ernannt. , In Görlitz verschied Frau Kommerzienrat Helene Hey m a tnt — 70 Jahre alt —, als Wohltäterin in weiten Kreisen bekannt. Tr-bitsch S am u ei StA ßler, Vater unteres Rabbiners, ist — 76 Jahre alt — verschieden. Er war ein guter Jude und lebte dem Studium der jüdischen Wissenschaft. B-l-l. I Dr-Ykuü-Rrodskh wurde mit kost sämtlichen abgegebenen 171 Stimmen wieder zum Präsidenten der jüd. Gemeinde gewählt. W'»u. Dr Max N ui-uraer st zum ordentl. Professor der Geschichte der Medizin an der hiesigen Universität ernannt worden. - Bernhard Gold stein überwies dem Gremium der Wiener Kaufmannschaft 100.000 Kr. als Grundstock für die Errichtung eines Altersversornungsheimes für unverschuldet in Nvllage geratene Kaufleute. 5l"rii ®n-"nnt|i D"kkt»r de« Unaar Fluß- und Seoschiffahrtsgesellichaft, wurde mit dem Titel Ministerialrat ausgezeichnet. BnUovest.' Justiz—-nia— Dr Bazionyi biest nach seiner Wahl zmn Präsidenten deS Ungar. siraletischen Landesstivenbienvereins eine Ansprache. Er sagte n. a.: „Die Rückerinnerung an die Emanzipation. deren fünfzigste Jahreswende daS ünaarische Judentum in den nächsten Wochen feiern wird, verpflichtet uns alle, das Andenken jener Männer dankbar in Ehren zu halten, denen wir die Gleichberechtigung verdanken. Der Geist dieser Männer und die Metät geaen unsere Vorfahren, die noch in der Unterdrückung gelebt hüben, vervflichten uns. Freibeit und Gleichheit für ewig hoch-ubal^en und immer dafür zu kämpfen. Die ungarische Judenschaft darf nie eine besondere konfessionelle Dolitik betreiben, denn sie findet ihre Zukunft, ihre Freiheit und ihre Rechte in einer wirklich nationalen und demokratischen Politik." BeteroOnr». Bon rnffiMirt ’&e’te nebmen zwei fluten an den Friedensverhandlungen in Brest- Litowsk teil: A. A. Joffe und M W. Weltmann. Jvffe war bereits de' d-n Waffenstillstandsverhandlungen der Führer der russischen Abordnung. Unter den verhafteten Kadettenführerw befindet sich auch der bekannte jüdische Politiker Advokat M. Winawer. Der russ.-jüdische KvNgratz ist aus Anfang FSruor verfchobyu Word«». Araukfurter Berichte. KriaS-Hatauroh-verei«. In diesem Vereine, der 1881 von Dr. Israel RooS f. A. gegründet worben ist, wird allsabbatlich um 3 Uhr für Schüler, Soldaten und Studenten, die am Besuche der Synagoge verhindert sind, die Sidrah verlesen und das Minchahgebet verrichtet. Seit einiger Zeit schließt sich auch ein turzer Sidrahvortrag an. Sein Lokal hat der Verein in der Mainzschen Synagoge, Börnestraße 52. Das neue Quartal beginnt am 26. Januar. Auskünfte erteilen Paul Kulp, Sternstr. 6, und Leo Feuchtwanger, Sandweg 7. Unsere Kinderb-rte Lichtblicke in dieser trüben, so schweren Zeit sind fröhliche Kindergesichter. Das fanden diejenigen, die der Chanukafeier unseres Mädchenhortes am 2. Tag Chanuka und der unseres Knabenhorts am 3. Tag Chanuka, die behaglich erhellten und geheizten Räume des Mekor Chajim, beiwohnten, bewährt. 1 Die Feier im Mädchenhort wurde von der Vorsitzenden Frau Henriette Besthoff, mit einer Ansprache eröffnet. Die Rednerin schilderte die Entwicklung des Hortes und seine segensreiche Tätigkeit, die es ermöglicht, nahezu hundert Kindern ein Unterkommen zu gewähren, wo sie unter Aufsicht ihre Schularbeiten fertigen, danach sich durch nützliche Beschäftigung, sowie durch Spielen oder Lesen betätigen können, und ein früher reichliches, jetzt den Verhältnissen angenehmes Vesper erhalten. Besonders für die betvrstehenden vierwöchentlichen Winterferien könne der Wert dieser Einrichtung garnicht hoch genug eingeschätzt werden. Schließlich drückte sie der Hortleiterin, Fräulein Ella. Oppenheimer, sowie ihren freiwilligen Helferinnen Dank und Anerkennung des Hortkomitees aus und dankte dem Borstand des Mekor Chajim-Bereins, der durch Ueberlassung seines Lokals den Hortbetrieb ermöglichte und der hervorragend tätigen Freundin des Horts, Fräu« lein Alice Gvldschmidt, die durch eine Sammlung mit reichem Ertrage den Grundstock zur Gewinnung eines eigenen Heims für den Hort gelegt hat. Nun folgte ein Chanuka-Festspiel, bei dem die kleinen und großen Mädchen wirklich Gnies in Gesang und Deklamation leisteten. Reigen und kindliche Spiele bewiesen, wie neben ernster Arbeit Frohsinn und Heiterkeit im Hort zu Hause sind. Nach dem Entzünden der Chanukalichter kam der für die Kinder schönste Teil des Festes. Trotz brer Not der Zeit halten Gönner des Horts es sich nicht nehmen lassen, den Kindern mit Kuchen, Torten und Obst eine heute doppelt willkommene Freude zu bereiten. Auch die Geschenke für die Kleinen boten neben nützlichen Gebrauchsgegenständcn allerlei, was ein Kindesherz erfreut und bewiesen, mit welch inniger Liebe für die Hortzöglinge gesorgt wird. Die Feier im Knabenhort verlief in ungefähr der gleichen Weise. Professor Dr. Sulzbach, Vorsitzender desselben, svrach höchst interessante und dach!, der Gelegenheit angepaßt, liebevolle Worte. Ein allerliebstes, von einer hiesigen junnen Dame verfaßtes Chanuka-Festspiel brachte sowohl den Kindern, die flott und verständig vortruaen, wie auch der Berfaflerin reichen Beifall. — Auch hier ein gemütlicher ..Deutscher Tee"-Tifch mit reichlich gesvendeiem Backwerk und Obst, auch hier die Geschenk aus denselben Geskchtsvunkten gewählt. Alles in allem schöne, erfrischende Feststunden! Allen, denen es vergönnt ist, selbst für ihre Kinder stu sorgen und ihnen Freude zu bereiten, sei die Fürsorge um unsere Hortzöglinge warm ,ans Herz gelegt. Personalie« Albert Guggenheim, Hamanstraße, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreut, feierte am 31. Dezember in körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. „Eich noflu giborim besoch hamilchvmoh!" Ach wie sterben Helden während des Krieges dahin. . . Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonathan, denn gar sehr lieb warst Du mir. Sv schrie es in unserer Seele als wir das unselige Wort vernahmen: Walter Katzenstein, unser Walter ist nicht mehr. i Ja, unser Walter! denn wahrlich gleich, jenem Heldenjüngling. jenem edlen Jonathan steht auch er vor unserer Seele: geliebt von allen, die ihn kannten, verehrt von allen, geachtet von allen und bewundert von allen, — denn dieser Jüngling war, als man ihn eben kennen lernte, bereits ein Mann, ein ,isch jehudi" im wahrsten Sinne des Wortes, also ein Held! Eisehu gibor? Wer ist ein Hell»? Wer sich selbst in berGewalt hat. Und dazu hatte dieser Jüngling sich durchgerungen; wenn auch dies Ringen nur geistiger Natur war. d. h. für die Außenstehenden unsichtbar, eS war vorhanden. Es mußte vorhanden sein bei dem, dem auch die klassische Bildung der Griechen vertraut war, und nur auf der Grundlage beider ward die Harmonie dieser starken Seele errichtet, und Einblicke in den durch Irren und Suchen zur Wahrheit des ..Echod" führenden More des Moimonides taten hier ihr bestes, und von der „Jiroh" „der tiefen Demut" nahm nun die „Chochmoh" „die Lebenserkenntnis" ihren Ausgang. So wurde dieser Junge mehr wie sein Selbst, so wurde er ein Tybus! Wenn'es für die Geschichte des westeuroväischen Judentums eines Zeugen bedarf für die Lösung der Frage: kann auch ein in seinen modernen Derhältnisien. in seiner Kultur aufwachiender Junge, Jude sein im echten wahren Sinne des Wortes, einer, dem sein Judentum nichts Erlerntes, nichts in Formen und Formeln Beschlossenes, auch nicht blos Trotz aeaen die Umwelt ist, sondern ein Weq *ut Welt, zur Menschheit als solcher, sein inneres Erlebnis, der Saug seiner Seele, der sein DrMv/-,Fühlen und Empfinden bÄekpfcht, wenn _ Nr. 1 eS eines Zeugen, eine» Typus dafür bedarf: Walte» Katzenstein ist eSl Darum, was wir Im Leben ihn so bewußt haben aussprechen hören: „Bechaje olom notha besochenu", Leben der Ewigkeit, Unvergänglichkeit ward uns eingepflanzt, an ihm erleben wir nun die Wahrheit dieser Worte. Wie schon zu seinen Lebzeiten, so jetzt noch mehr werden seine gleichaltrigen und gleichstrebenden Freunde an ihm sich emporarbeiten, an ihm lernen Welt und Leben überwinden. Möge diese Tatsache den trauernden Eltern eine Erhebung sein! Sein Andenken gereicht uns zum Segen! y. Jüdische» Handwerk yn» Industrie. Am Mittwoch, den 13. Dezember sprach im Montefiore-Berein Ingenieur E. Pariser vor zahlreicher Zuhörerschaft über das Thema „Jüdisches Handwerk und Industrie."! Setzt Zweck galt in erster Linie, die Behauptung, daß die Juden keine Handwerker, sondern nur Händler seien, zu widerlegen. An Hand von sorgfältig zusammengetragenem Material wies er nach, welchen Gebrauch die Juden seit dem Emanzipationsedikt von 1813 von den ihnen darin bewilligten Gewerbefreiheiten gemacht haben und brachte nähere Einzelheiten über die Lage der 90,000 im Handwerk beschäftigten Juden Deutschlands. Sodann gab er eine sehr interessante Schilderung des Einflusses der Juden an der sog. „Emissionsbörse" und der Kommerzialisierung der Industrie. Die in letzterer aktiv tätige Zahl der Juden beläuft sich auf 40,000, von denen die meisten in der Konfektion, der Tabakindustrie und der Metall- und Elektr.-Branche tätig sind. An Hand einzelner Betriebsgeschichten bedeutender Unternehmungen der Jetztzeit — z. B. A. <£. ®L, Hapag, 2j Loewe, M.' Muffe, Loeser u. Wollf — wies er nach, wie die Juden die modernen Ansichten des Handels schon vor langer Zeit ihr eigen nannten und die in den Grundsätzen „Freihandel und Individualismus" zum Ansdruck in der modernen Wirtschaftsgesckick'te gebracht worden sind. Zum Schluß seiner Ausführungen richtete der Redner einen warmen Appell' an die Zuhörer, in dem er dringend die Förderung des Handwerldrstandes — mehr noch moralisch als materiell — anempfahl, da in ihm die Kräfte für unsere spätere Industrie zu sehen seien. Bei der folgenden Aussprache stimmte Direktor Dr. S. Adler dem Referenten hierin bei und wies anf die Berufsberatungsstelle des „Zentralvercins" und seine segensreiche Tätigkeit hin. Herr Rosen brachte dann die Sprache auf die „gelernten Arbeiter", die nicht mit Handwerkern verwechselt werden dürften, da sie eine Gruppe für sich bildeten. Der Vorsitzende drückte den Wunsch ans, daß daS Thema vor einer einflußreicheren Zuhörerschaft an anderer Stätte weiter erörtert werden möchte. JSrselitische Rellgio«Sgesellschaft. Ei» für eine jüdische Gemeinde Deutschlands geradezu bewundernswertes Berbundensein der Mitglieder mit den Gemeinde-Interessen spricht Jahr für Jahr aus dem auf der Generalversammlung der Frankfurtr Jsr. Religionsgcsellschaft erstatteten Bericht. So auch diesmal. Das vergangene Jahr hatte mit einem Fehlbetrag von 36,000 M. geschlossen. Zahlreiche Mitglieder stehen im Felde, zahlreiche Mitglieder kämpfen einen schweren Existenzkampf. — und trotzdem hatte ein Aufruf zur Deckung des Fehlbetrages beizusteuern, den Erfolg, daß 38,000 M. aus Men Kreisen der Gemeind« eingingen. Der zu Anfang des Krieges zu Gunsten in Not geratener Mitglieder zusammengebrachte Kriegshilfsfonds von 73,000 M. war erschöpft. Ein Aufruf an die Gemeinde brachte 80,000 M. und 20,000 für besondere Zwecke. Trotz der drückenden Pflichten der Gemeindezwcicke wurde wiederum ein Palästina tag veranstaltet und ergab 12,500 M. All diese Leistungen verhinderten nicht, baß den Stiftungen innerhalb der Gemeinde neue Summen zugeführt und neue Stiftungen errichtet wurden. Aus der langen Reihe größerer Spenden und Stiftungen seien hier genannt: Leopold Wallerstein, anläßlich 80. Geburtstages, 5000 M., Moritz Wallerstein 2000 M., Dr. Wolfs Hirsch pnd Frau, anläßlich der Rückkunft ihres Sohnes aus der Gefangenschaft, 2000 M., Daniel Oppenheimer 5000 M., Samuel Weil 5000 M., Adolf Stern 7000 M., Nathan Sondheimer 2600 M., C. N. S. anläßlich Jahrzeit seines Freundes Kommerzienrat Louis Feist s. A. 500 M., aus gleichem Anlaß Geschwister Feist 810 M., Manfred Gvldschmidt 1000 M., Jos. Wohlfarth 3000 M., Adolf Kahn 5000 M., Albert Mainz 2500 M., David Fürth 5000 M., Jacob und Henriette Besthosf 2000 M., Johanna Weil 5000 M., Lehmann Weils Erben 5000 M. ufw. usw. ' Dem diesmaligen Bericht entnehmen wir ferner folgende Einzelheiten: f Ungewöhnlich schwierige Aufgaben erwuchsen durch die Lebensmittelverhältnisse der Kriegszeit der KaschruskomMission. Dank der Mithilfe der offiziellen Kriegskommission für rituelle Lebensmittel in Berlin wurde sie ihrer Herr. So erhalten jetzt die rituell lebenden Juden in Fettstoffen denselben Anteil wie die andere Bevölkerung. Die Religionsgesellschast stellte für ihre Mitglieder Fleischkonserven her und ließ 1400 Hühner einfrieren, die sie dann auf Pessach und Schewuos zum Verkauf stellte. Demnächst erhofft sie die Einfuhr von rituellem Schweizer Käse. Auf dem Schlachtfelde blieben aus der Gemeinde der Religionsgesellschast 33 Krieger, darunter Hermann Gvldschmidt, Handeislehrer an ihren Unterrichtsanstalten, eine mustergültige, wahrhaft fromme Persönlichkeit. Es verschieben ferner von Persönlichkeiten, die «tzrrnomtljch im ^Dienste der Religiouhgestllfchaft Stodty. (jr.iy.-Bibi', rronkrtrr u.t* Mein

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