Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 47 (14.12.1917)
- Date
- 1917-12-14
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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_ n am Opernplats _ Enfklnidlgm Famillen-Kaffee JeäeaHachMllUg tos 4 bis 7 Ufer, ui ibeii m >!:j- :: ' i;: 8'/» Uhr ad ■ er-K-onzert. ‘ söfis Wsmaß des im Durchschnitt für eine Famili? erßorderlichep Bodenskist nicht-gleichmäßig. Bei bewässerter Gemüsewirtschasi/oder für eine/Arbeiterheimstätke reichen 20 Dunmn (2 ha,--- 5' acres) und manchmal ndch wenigen eth'e Getreidewirtschaft benötigt man.200—250 Dunam' (ca..’ .20 ha — 50 acres). Zwischen den beiden Grenzen liegen Wirtschaften verschiedener Größen von 40, 75 und 100 Dunam, — je nachrem, ob Orangen oder „Trockene" Fruchtbäume gepflanzt werden, oder mehr Futter für Vieh produziert wird, das Milch und Fleisch uefert, oder ob die verschiedenen Kulturen kombiniert^werden. Im Durchschnitt kanü angenommen werden, daß der Bödenbedarf einer Familie 100 Dunam ausmacht. Der Wert eines solchen Bodens beträgt ca. 5000 Francs. Wle Einnahmen des J.N.F., die nicht für einen seiner Zweigfonds bestimmt sind, werden für Bodenkäufe verwendet. Unsere Freunde haben indes den Wunsch nach der Einführung einer Spende geäußert, die einem Landstück von bestimmter Größe entspricht. So ist die Land-Spende »der Dunam-Landspende (von 50 Francs- oder 2 Lstr.) eingeführt worden. Mit einer sokhen Spende gibt jedermann dem, J.N.F. die Möglichkeit, einen oder mehrere Dunam Landen Palästina zu erwerben, die aus den Namen des Spenders in einem besonderen Land-Kataster des J.N.F. eingetragen werden. Den größeren Aufgaben gemäß, für welche wir . uns für die Zeit nach dem Kriege rüsten, ergab sich die Notwendigkeit, eine. Landspende von einem höheren Standard zu schaffen. Es ist darum die „Nachlah" eingeführt worden, eine Spende von 5000 Francs, die 100 D u n a m.entspricht. Je mehr „Nachlah" dem J.N.F. gespendet werden, desto mehr Farmer- und Arbeiterfamilien vermag er zu kolonisieren. . Die Nachlah-Aktion muß jetzt der Mittelpunkt unserer Arbeit für den Landfonds, der eigentliche Zweck des J.N.F. werden. JÄwr Verein, jede Gruppe, jck>e Stadt, jedes Land muß durch die zuständige Organisation „kontingentiert", d. h. die Aufbringung einer bestimmten Anzahl „Nachlah" seitens der betreffenden Körperschaft gesichert werden. Erfüllt jeder Freund des J.N.F. seine Pflicht, erfassen alle die Größe der Kit, dann wird es nicht schwer faflen, den J.N.F. so auszustatten, daß er bald nach Kriegsschluß planvoll große Landerwerbungen in. Angriff nehmen rann. . Es genügt aber nicht, Ländereien zu erwerben; ihr Besitz muß durch Arbeit gesichert, werden. Man muß sie für diekünftigen Kolonisten vorbereiten, ebenso'wie die Menschen vorbereitet werden müssen, die das Land bearbeiten sollen. Für die große Aufgabe der Vorbereitung, für die schöne Pionierarbeit der Erschließung von Neuland, der Eröffnung neuer Gebiete für die jüdische Kolonisation, der Ausbreitung der Grenzen der Kultur und Palästinas sind Arbeiter-Genossenschaften erforderlich. Die Genossenschaftsbewegung in Palästina entstand einerseits aus der Praxis der Kolonisation und andererseits aus dem unverwüstlichen Idealismus jüdischer Pioniere, die seit 1905 nach, Palästina mit dem heißen Verlangen gingen, sowohl für die Auflebung des jüdischen Volkes zu arbeiten wie ihren sozialen Schaffensdrang zu befriedigen. Die Arbeitergenossenschaften in Palästina sind der schönste Ausdruck für den Gedanftn, daß. das neue Palästina nicht nur jüdisch sein, sondern ein Kern der sozialen Erneuerung in sich tragen wird. ’ Bon besonderer Wichtigkeit in der Kolonisationsperiode, in der' wir jetzt stehen, sind die sogenannten „Kwuzoch Kibusch", Okküpations- oder Aptierungs-Genossenschaften. Sie haben die eigentlich^ Aufgabe von Pionieren, für die jüdische Kolonisation Neuland zu gewinnen. Freie Arbeitergruppen^unter der Führung tüchtiger Vorarbeiter übernehmen die Bewirtschaftung neu erworbenen’ Landes, die Sicherung der Grenzen, die Durchführung der nötigen Ameliorationen, die Hebung der Produktivität des Bodens aus ferne gewisse Stuft. . Sobald eine Arbeitergenossenschaft ihre Okkupationsarbeit'auf einem Terrain beendet hat, kann sie weiterzietzen, und dieselbe Pionierarbeit auf einem anderen Boden übernehmen. Sie kann sich aber auch auf N.F.-Boden in der Nachbarschaft der neuen Kolonie ansiedeln und die Bewirtschaftung der Felder und Gärten der neu angekommenen Bodenbesitze! oder Kolonisten besorgen, falls diese ihr Land nicht selbst bearbeiten. Man uennt solche Gruppen, die die Bearbeitung derartiger Wirtschaften übernehmen, Pachtgenossenschaften. Die Pioniergenossenschast rann auch den nötigen Kredit erhalten, um sich selbst auf N.F.-Boden anzusiedeln, den sie für. die Kultur reif gemacht hat. Dann haben wir vor uns eine genossenschaftliche Külonie, oder Siedlungsgenosfenschaft. Die Förderung von Arbeitergenossenschaften aller Art mit Kredit und Inventar hat sich der Genossenschaftsfonds mit den Mitteln des neu begründeten Pionierbeitrages. zur Aufgabe gemacht. Seine Sache wird'es vor 'allem sein, die Pioniergenossenschaften mit den nötigen Mitteln und Arbeitsgeräten zu versehen. Die Gruppen der Arbeiter-Pioniere werden dem J.N.F. die Möglichkeit gebendie großen Landankäufe mit den Mitteln auszuführen, die die „Nachlah"-Aktion ergeben wird. Der J.N.F. wird seine Tätigkeit als Landfonds entwickeln können, befreit von der Sorge, ob er die passenden Elemente für die Besiedlung eines Bodens finden wird. Die Pioniergenossenschasten werden das Land vorbereiten und. zugleich ungelernten Einwanderern die Möglichkeit geben, das ABC der Landarbeit und auch mehr als dieses sich anzueignen. So wird' der J.N.F. schrittweise dazu.beitragen, die zwei großen Probleme der Kolonisation zu lösen: die- Land- und NLnWnfragr;. ' - Di« „Nachlah", B. y. bn Laubfall» Wb fern „P ionierb ei t ra g" bilden das Programm das J.N.F. fllr di« nieste Zeit. Wir stehen vor einer Periode von systematischen Landkäufen in großem Maßstabe im Interesse des ganzen Volkes als sein unveräußerliches Eigen- ■ tum und eines neuen Einwandererstroms von Arbeiter- Pionieren. Die ,Lechaluz"-Betvegüng in Osteuropa. und Amerika beweist dies. An Boden wird es in Palästina nicht fehlen.! 'l-r . - < Mögen die jüdischen Massen durch die „Nachlah" und den „Pionierbeitrag", dem J.N.F. di« Möglichkeit "geben, seine historische Sendung in Er«z-Jsrael zu erfüllen! - Bericht auS Pole«. (Don unserem Korrespondenten.) * Warschau, 5. Dezember. Die Gemetnfeewahie» und ihre Entwickln««. — Sie Nafedtuerkanf-reuz. — Sie Elniaungstrage. Nach langer Verzögerung, nach wiederholter Verschiebung sind die Gemeindewahlen in Polen allen Anzeichen nach, in ein letztes Stadium der Bo bereitung getreten. Seit dem 1. November vorigen Jahres, in dem die neue Gemeindeordnung veröffenüichit ward, galt der Zeitpunkt der Wahlen vielfach als bestimmt, wurde dann aber immer wieder verschoben. Wie man weiß, war die ursprüngliche Wahlordnung von geringer, ja fast keiner Rücksicht -auf die nationalen und proletarischen Schichten geleitet, und ließ insbesondere nationaljüdischen Wünschen wenig Spielraum: und dies eben waren die Widerstände, mit denen, die Reorganisierung der Gemeinde auf der unsicheren Basis bis zur kurzem zu kämpfen hatte. Namentlich die Massen waren von einer einigermaßen aussichtsreichen Mitarbeit an der neuen Zusammenstellung der Gemeinde ausgeschlossen; war doch Höhe der Gemeindesteuer, die jeder Wähler zu leisten hatte, für den durch - den Krieg sehr verarmten Arbeiter und auch den mittleren Bürger beträchtlich, ja unerschwinglich. Eine Teilnahme dieser Schichten an den Wahlen war dadurch unmögliche Dieser passive Widerstand, durch den Hinzutritt der nationalen Intelligenz verstärkt, wurde aber glücklicherweise durch die vor einiger Zeit erlassenen Ergänzungsbestimmungen, wenn nicht behoben, so doch merklich gemildert. Eine Gemeinde ohne das Interesse eines großen Teiles der polnischen Judenheit, wäre eine fundamentlose wenig dauerhafte Gründung. Diese Umstände sind von der neuen Verordnung in anzuerkennenber Weise berücksichtigt; die notwendige Gemeinde-Steuer ist auf 1 Mark festgesetzt, und allein die vorläufige Auszahlung eines vierten Teils der Summe verleiht das Wahlrecht.' Man hat daraufhin die Wählerzahl auf 50,000 Mann geschätzt, wie uns scheint, ein wenig überschätzt. Auch diese minimale Steuer aufzubringen sind nicht alle bei den herrschenden Zuständen fähig. Ferner ist noch immer das Interesse nicht genügend geweckt, die Leitung der Wahlen nicht in richtigen Händen. Die Listen der neuen Wähler sind noch nicht aufgestellt, und der gelinde Druck seitens der bisherigen Herrschaft in den Gemeindestuben, der Assimilanten, macht sich geltend. Der unsichere Zeitpunkt der Wahlen lähmt auch eine großzügige Aufklärungsarbeit durch die verschiedenen Parteien. Doch steht die Umgestaltung der Gemeinde im Vordergrund des Interesses, der verschiedenen Beratungen und Konferenzen und die vielen, schon abgehalteneu Versammlungen weisen auf die erwachende. Teilnahme unter der jüdischen Bevölkerung. In ihren letzten Zusammenkünften - haben die einzelnen Parteien ihre Stellungnahme festgelegt, haben ferner Wahl- und Propagandakomitees eingesetzt. Zu erwarten ist, sobald als die Wahlen endgültig bestimmt smd, eine steigende Werbetätigkeit und das Verhandeln verschiedener Richtumgen untereinander zwecks Verständigung. Durch die erwähnten neuen Bestimmungen sind wohl die Wahlen zur Gemeinde auf breitere demokratische "Grundlagen gestellt. Immer noch aber leidet die Verordnung an der Kurieneinteilung mit dem Bildungszensus. Allgemein wird dieser BildunMensus als verfehlt bezeichnet und seine Aufhebung erstrebt. Und treffend sagte jüngst Hillel Zejtlin im „Moment": Durch die Bestimmung, nur ein Rabbinatskandidat (More horoo) und Absolventen einer Staatsschule dürfen in der ersten Kurie wählen, kämen diz^Autodidakten, deren wir viele infolge der russischen Prvzentnorm haben, sehr im Nachteil. So würde eine Person, die ihren Blldungsschein und einige Kenntnisse vöm Choschen mischvat mitbringe, in der ersten Kurie wählen, während in der Thora, im Talmud und der jüdischen Wissenschaft wohl bewanderte Männer, nur well ohne ihre Schuld sie keine Schulen besucht haben, davon ausgeschlossen seien. Deutlich sprach auch diese Ansicht aus den eben begonnenen' Beratungen der polnischen Rabbin er ko n seren z, die die Gründung einer „Agudat harabonim" als ein vornehmlich^ Ziel hatte und die Reorganisierung der Gemeinde als Hauptgegenstand behandelte. Hierbei nahm ein gewichtiger Teil der Rabbiner erneut Stellung gegen den ganzen Grundbau der Gemeindeverordnung, das Kuriensystem besonderer Kultusgemeinden. Lebhafte Stimmen erhoben sich gegen die Hintenanstellung des nationalen Momentes beim Äbfassen der Statuten, d. h. gegen die Bezeichnung des jüdischen Volkes als Religionsgesellschaft. Hier aber stemmten sich die Initiatoren der Konferenz, die Herren Kohn und Karlebach, der nationalen Auffassung' entgegen; letzterer erllärte das Nationale im Judentum auf originelle^ Scala - Iiicht spiel e Schäfer?aase 29. ScbAfprgaase 29. Modernes Theater VorfQhnug stet« iisoar ud.hwrtnagaadee lilsu. KiiHee Bahland Eaisaratrmsae 58 Kalaeratraaa» SS Täglich ftnuklastige flV UnterhaltangMunalk 1 flraum - Einlagen. Weise und meinte nachgewiesen zu haben, es sei ZeitungS? gerede, von einem Ausbau der jüdischen Gemeinde auf beut Begriff „Volk" zu reden. Dennoch zeigte sich das nationale Sinnen der Rabbiner bei den verschiedenen Verhandlungen. Man muß. Um ein abschließendes Urteil fällen zu können, die Resolutionenabwarten. Die Organisierung des polnischen Rabbinertums ist nützlich, notwendig, muß ' aber von nationalem Gefühl geleitet sein. Inzwischen.ist der Einigungsgedanke in der polnischen Judenheft so weit fortgeschritten, daß ein Plan von festen Umrissen bereits erwogen wird: Tsze Gründung einer jüdischen Nationalpartei in Polen, der jeder nationale Jude beitreten könnte, gleichviel welcher Richtung oder Partei. Es ist auf einer zu diesem Zweck > einberufenen Beratung angesehener Persönlichkeiten ein Programm ausgearbeitet worden, das einen derartigen Zusammenschluß ermöglicht. Unnötig zu sagen, welche Bedeutung eine solche Partei als Repräsentanz der polnischen Judenheit für die Zukunft haben könnte. Jetzt namenüich wo sich die Staatsverhältnisse in Polen wnsolidieren. Vorläufig gelten noch immer, die Assimi- .. latoren dem Aussehen nach, als die Vertretung des jüdi? scheu Volkes, die Assimilatoren, deren Polittk in der letzten Zeit starife Schläge erlüten hat. Ihr Organ, die „Nowa Gazeta" ist in polnische Hände übergegangen, ihr Reformplan zur Bildung einer Gemeinde zum Scheitern verurteilt; und viele andeft Zeichen deuten auf die Ueb erleb theiit der assimilatorischen Tendenzen hin. Aber noch immer M werden extreme Assimilatoren als Vertreter der Juden * in den polnischen Staatseinrichtungen herangezogen. S»' erst jüngst bei/ Errichtung der Gemeindekommission und bei Berufung von Sachverständigen über jüdische Frage» an den Staatsrat. Die Herren Sielentschik, Mitberater der jüdischen Schulangelegenheften. H. Grünwasser, Referent über die jüdisch-religiöse und Gemeinde-Angelegenheiten und Wasserzug als Sachkenner bei den genannten Ressorts, sind nichts weniger als in den jüdischen Sachen, über die sie doch reden sollen, beschlagen; insbesondere Herr Wasserzug darf sich einer großen Unwissenheit rühm«», die er s. Z. bei der Erörte» . rung der EriUv-Frage entwickelte, indem er gegen den barbarischen, sinnlosen Brauch wetterte. Auf solchem Wege ist ein Verständnis der Polen für die wahren jüdisches Bedürfnisse unmöglich. Und zur Zeit ist doch das eine am wichtigsten, daß die polnischen Politiker die jüdisch« Lage genau kennen lernen und überschauen. Ereignifle der letzten Zeit scheinen für eine solche Entwicklung günstig zu sprechen. Darüber im nächsten Brief." " I Die Lage der Juden in Ostgalizle». Dem Jüd. Preßbüro in Stockholm wird aus Kiew telegraphiert: Die jüdische Bevölkerung der Ukraine ist infolge der schlechten Nachrichten aus dem ukrainischen Tell Galiziens (Ostgalizien) beunruhigt. Diestn Nachrichten zufolge werden die Juden in Ostgalizien von den Behörden unter dem Einflüsse des polnischen Anftsemitismus zurückgesetzt: auch sollen der jüdischen Bevölkerung dieses Gebietes bei der Neuordnung der Verfassung (Sonderstellung GalizienS) die geforderten nationalen Rechte verweigert werde». - Die Juden der Ukraine wollen hiergegen protestieren und die Frage der . Gleichberechtigung der Juden GalizienS vor den Friedenskongreß bringen. Sie rechnen , dabei auf die Unterstützung bet ukrainischen Rada, die die Rechte der Juden in der Ukraine anerkannt hift. Aeutzeruuqeu Dr. TschleuowS zur Palästtuafrage. Die angesehene dänische Zeitung „Politiken" bringt am 20. November eine Unterredung mü Herrn Dr. E. W. Tschlenow. während seines kü^lichen Aufenthaltes in Kopenhagen. Zu den Aeußerungen Dr. Tschlenows bemerkt die Redaktion, es dürften gerade jetzt, da Palästina inmitten eines heißen Kampfes steht- und die Erllärung dewenglischen Regierung für den Zionismus alle Augen der Judenfrage zugewandt hat, die Worte Tschlenows erhöhtes Interesse beanspruchen. Die Unterredung begann mit einer-Frage des Korrespondenten, ob die zionistische Organisation nicht durch den Krieg Einbuße erlitten und geschwächt worden sei. Dr. Tschlenow verneinte die Frage und stellte das-Gegenteil fest. Sowohl die Vorgänge im Judentum als auch in der gesamten Welt in bezug auf den Zionismus hätten die nationaljiwische Bewegung gestärkt und gefestigt. Der Korrespondent: hoffen Sie also, daß die Welt nach dem Kriegemit einer neuen Republik, der jüdischen, bereichert wird?"' ,^)n welcher Form und in welchem Umfange die Forderung des jüdischen Volles sich nach dem Kriege wird realisieren lassen; davon kann man sich in dem gegenwärtige» Moment noch kfeine Vorstellung machen. Es hängt in dieser Hinsicht viel von dem Ausgang des Krieges ab. ES ist wohl schon jetzt vorauszusehen, daß dieses oder jenes Ergebnis fördernd oder hemmend wirft» wftb. EineS ist sicher: es müflen wesentliche Aenderungen eintreten, die uns die Möglichkeit sichern, unsere Wirksamkeit im. Lande stei auszuführen. Dies ist natürlich die Hauptsache. Dan» kommt die Frage feer polftischen Form, die am beste» diese Ärbeitsmöglichkeit gewährleistet und garantiert. Wir Zionisten betrachten die Erörtermig dieser FrWtz-im flegentff^- w -' i! t/3 . i; . n