Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1917-12-07 · Heft 46 (7.12.1917) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 46 (7.12.1917)
Date
1917-12-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2692297-2693025-2693071--10130-2705425
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Ltch Nest Leschmutzk,HtM M Mst «uMmtmt. A^>n« spricht dann von d«n jüdischere Getto, welches man in der Versammlung so oft erwähnt hat und von dem man die Juden erlösen will, und bemerkt, Latz das Getto die Spinozas, Lasalles und viele andere hervorgebracht hat. Die negative Beziehung zum Judentum geht so iveit, daß. Herr Remiszewski sogar verlangt, daß der religiöse Separatismus abgeschasf. würde. „Ihr wpllt," ruft der Redner in Erregung aus, Unsere Kultur unterdrücken, mrsere Religröu, auf dieÄsich alle positiven Religionen stützen!" . ' Was die Sprachxnfrageanbetrifft, so erklärt der Redner, daß seine-Partei die hebräische Sprache als nationale anerkennt.' Aber hier handelt es sich nicht: um/die Uestimmmig'der nationalen Sprache.! Wir stehen auf dem Standpunkt der nationalen Selbstbestimmung. Me Ent- - schudimg-über die Sprachenfräge »ist eine innerlich 'jüdische Mitzelegenheit. Keiner hat das Recht, in so beleidigender und schändlicher Weise sich in'unsere Dinge zu mischen, wie das Herr Fatersohn getan hat. Man wirft uns 'vor, daß wir allein nicht klar seien in unseren Zielen und daß ändere Uns ausnützen für ihre Interessen. Auch! im polnischen Volke gibt es Streitigkeiten und Reibungen zwischen den verschiedenen Parteien und auch das wird durch, andere ausgenützt. Das Unglück ist, daß in den Schulen nicht gelernt, sondern Politik getrieben wird. Diese Politck hat es «fertig gebracht, -daß ein jüdischer Schüler aus einer Schule ausgeschlossen wurde, weil er das hebräische Lied „Die / ^Hoffnung" in der Synagoge gesungen hat, das nicht nur in der Synagoge, sondern ebenso gut in der katholischen Kirche seinen Platz haben, könnte. Vom pädagogischen Rat einer. Schule in einer Nachbarstadt Lodz' werden die jüdischen Schüler aufgefordert, eine Erllärung zu unterschreiben, Laß sie Polen sind und ihre Zugehörigkeit zum jüdischen Volk nicht bekennen werden. Dr. Rosenblatt endet seine Rede, die mehrfach durch . Beifallsrufe unterbrochen wurde, mit der Aufforderung, die Beziehungen zwischen Juden und Polen nicht noch zu .verschärfen- Gemeivvewahleu itt Kiew. j Nachdem, wie wir schon berichtet, die jüdische Gemeinde in Moskau auf Grund des gleichen, allgemeinen und direkten Wahlrechts umgestaltet worden ist, beginnen die Gemeinden der anderen Großstädte, wie Petersburg, Kiew u. a. diesem Beispiel zu folgen. In Kiew ist eine Kommission gebildet worden, die die.Wahlen zur Gemeinde vorzwbereiten und zu organisieren hat. Nach den festgesetzten Wahlstatuten wird die Gemeindeverwaltung aus 60 Mi^liedern bestehen; Renegaten sind laut einstimmigem Beschluß von der passiven oder aktiven Wahlbeteiligung - ausgeschlossen. Als Berufungsinstanz ist eine aus jüdischen Rich-tern und geschworenen Rechtsanwälten bestehende Kommission errichtet worden. Die Wahl findet kürz nach dem 16./29. Oktober; dem Schlußtage der jüdischen Volkszählung und der dadurch möglichen Aufstellung der Wählerlisten, statt. Dem leitenden Präsidium gehören an: Der Zionist M. Macho wer (Vorsitzender); Vertreter der „Volksgruppe" MI. Jüdin (Vizevorsitzender); Dr. I. N. Garber, Vertreter der „Pools Zion"; Dr. Sch. I. Syrkin,der orthodoxen Organisation; AchdutIisrvel (Sekretär); endliche M.L. Zipenjuk (Kass). Die Kosten der' Wahlen, die nacheiner Schätzung der Wahlkommission . 70,000 Rubel betragen, werden namentlich aus den Mit eln der bisherigen Genwindeverwaltung bestritten werden, dann aus besonderen Subsidjen, um deren Gewährung die Stadtduma angegangen wurdet Me Gemeindewahün in Kiew werden dem Anschein nach lebhaft vor sich gehen und Kämpfe der verschiedenen Richtungen bringen. . Aus cUler WeLt. Desyches Reich. Karlsruhe. ' . Israelitische Wohlfabrtszentrole. Das „Verordnungsblatt" bringt folgende Ausführungen: ,Hm Anschluß an eine im ApUl d. I. in Karlsruhe stattgehabte Versammlung von Vertretern der israelitischen Organisationen des Landes, die der Erörterung der Berussfrage als einer der wichtigstem der Zukunft gewidmet war, wurde behufs Einleitung entsprechender« Maßnahmen ein aus Vorstandsmitgliedern der wichtigsten israelitische« Bereinigungen und Verbände sowie «ms sonstigen erfahrenen, im öffentlichen Leben bewährten Männern und Frauen bestehender vorbereitender Ausschuß gebildet, der in einem im Juli d. I. an sämtliche Synagogenräte gerichteten Rundschreiben die Zusammenfassung aller schon bestehenden Bestrebungen auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege in den Gemeinden, den Verbänden und Vereinen — ausgenommen die spezifisch religiösen — zu einheitlichem, zielbewußtem und planmäßigem Wirken durch Errichtung einer Israelitischen Wohlsahrtszentrale in Baden vorschlägt. Dabei soll nicht nur die vermögensrechtliche Selbständigkeit der sichanschließenden Vereinigungen und Perbande völlig unberührt bleiben, sondern auch die selbständige Einzelarbeit der Vorstände dieser Organisationen durchaus aufrechterhalten werden. Bon einer großen Zahl der um ihre" Stellungnahme ersuchten Synagogenräte sind die Aeußerungen bereits eingekommen. Die meisten begrüßen das geplante Unternehmen als eine wichtige und dringende Forderung der . Zeit; andere glauben zunächst eine abwartende Stellung einnehmen zu sollen. Manche Synagogenräte befinden sich 'jedoch mit ihrer Antwort-noch im Rückstände. . . Sobald das Material aus nahezu sämtlichen Gemeinden vorliegt, wird eine Landesversammlung stattfinden, die über die Er, *t£iätnß der Zentr«« Beschluß fosssn soll. All» Zuschrif. den sind an den Schriftführer -desvorbereitenden Au». schusseS, Herrn Dr. N. Stein in Karlsruhe (Weberstr.. 1), erbeten." . ’ - . . v \ vesterreich-N»gars. Budapest Abschub galizischer Juden. Wie die hiesige „Allgemeine Jüdische Zeitung" vom i 14. November mitteilt, hat das Kesseltreiben gegen die, Flüchtlinge in Budapest nach einer kurzen Pause wieder begonnen. Wie vor einigen Wochen imrrde hier auch gestern eine Straßenjagb aus gälizijche Flüchtlings veranstaltet und zwar mit Hilfe der Militärpolizei/ Gine Anzahl von Flüchtlingen — barunter auch unter 18 und 50 Jahre alte — die gerade die Straße passierten, wurden cingcfäiigen und tu Reih und Glied wie ieinc Marschkompagnie von Verbrechern zur Polizei gebrächt. Auf dem Wege wurden sie vom Pöbel mit Hohn- und Spottzurufen begleitet. » Die Jagd aüf die Flüchtlinge wurde heute schon in den ersten Morgenstunden fortgesetzt, als sich! die Flüchtlings zum Beten in die Synagogen begaben, von wo sie sanit . ihren Gebetmäntcln und TcphiliinLcuteln von der Polizei „abgeholt" wurden. > ' Auch in den Wohnungen dec Flüchtlinge wurden heute früh „Razzias" abgehälten. Dabei wurden die Wohnungen von oen Detektivs und Militärpolizisten einfach gestürmt. Richtan-. A Kiew. Selbstschutz gegen die Pogrome. Wie die ,Mewskaja Mißl" berichtet/ hat der Plan eines Selbstschutzes gegen die Pogromgefahr unter den ukrainischen Juden feste Formen gewonnen. Verschiedene jüdische Gemeinden haben Sonderberatungen über diesen Gegenstand abgehalten und dem Plane beigestimmt. Es sind schon größere Summen bereitgestellt worden zur Bildung und Ausrüstung jüdischer Selbstschutzabteilungen. Die jüdische Gemeinde Kiew hat sich in dieser Angelegenheit um die Lez. Erlaubnis an die Behörde gewandt. Eine Beratung jüdischer Gemeinden der Ukraine.. Eine allgemeine Beratung der jüdischen Gemeinden der Ukraine wird in kurzem in Kiew abgehalten werden. Die Ausgabe dieser Zusammenkunft ist die Verhandlung der verschiedenen Gcmeindeangelegenheiten und die Stellungnahme zur neuen politischen Lage. Es ist bereits von der Kiewer jüdischen Gemeinde, der Initiatorin dieser Beratung, eine Organisations-Kommission gebildet worden. Kurze Notizen. Der bekannte Führer der Poale-Zion, B. Boruchow, der erst vor einigen Monaten nach Rußland zurückgckehrt ist, wurde gerade, als er in Charkow eine Vorlesung halten Kolkte, verhaftet und nach; drei Tagen entlassen. Diese plötzliche Verhaftung ist auf die Stellung seiner Partei gegenüber (der nun abgesetzten D. Red.) provisorische Regierung zurückzuführen. Nach einem Kiewer Blatt ereignete sich bei der Eröffnung der neugewählten Stadtduma in Kremantschin folgendes: Der den - Dumamitgliedern obliegende Antrittseid wurde in russischer, daraus polnischer, ukrainischer und jüdischer Sprache verlesen. Als die Zionisten nun gegen die Nichtbeachtung des Hebräischen protestierten, wurde trotz des Widerstandes der „Buiidisten" der Eid auch in hebräischer Sprache verlesen. 1 Jüdische AutonoMe itt der Ukraine Tie ukrainische Rada hat den Beschluß gefaßt, ain Sekretariat''-für jüdische Angelegenheiten einen jüdischen Nationalrat zu schaffen, der sämtliche-jüdischen politischen Angelegenheiten ordnet und der Rada gegenüber als Vertreter des ukrainischen Judentums gllt. Unter dem Vorsitze des Vizesekretärs für jüdische Angelegenheiten Dr. M. Silbers arb fand die Gründnngssitzung des jüdischen Nationalrates unter Beteiligung der Vertreter der Ukrainischen Rada und der 5 jüdischen politischen Parteien (Zionisten, Bolkspartei, Bund, Poale-Zion und Bereinigte Sozialisten) statt. Ms nächste Aufgaben des Nationalrates sind, in Mrssicht genommen: Ausarbeitung der . Statuten der jüdischen Autonomie, die später der jüdischen nationalen Versammlung zur Bestätigung vorgelcgt werden müssen und Durchführung der Reformierung der jüdischen Gemeindevrganisation. Vorläufig wird das Sekretariat die Durchs sührung der öffentlichen Rechte der jiddischen Sprache, die Entwicklung des jüdischen Schulnetzes, die Gründung eines Lehrerseminars und den . entschlossenen Kampf gegen die immer wachsende Pogromgefahr als seine ersten Aufgaben betrachten. * Pole«. * Warschau. Jahresversammlung des 7,MlSrochi." Die Jahresversammlung des Warschauer „Misrachi" wurde am 25. November abgehalten. Einleitend sprach der Vorsitzende des „Misrachi" L. Lewi-Epstein. Er schilderte die.Ausbreitung des' „Misrachi", die sich am besten in der Zahl der misrachistischen Schekelzahler — 8000 — zeige. Auf diese Weise habe der „Misrachi" drei Vertreter in das zionistische.Zentralkomitee entsenden können. In diesem wichtigen, entscheidenden Augenblick, da die Zukunft des jüdischen Volkes ein Gegenstand weltpolitischer Beratungen ist, schloß Redner, muß auch der „Misrachi" mitsprechen. Den Tätigkeitsbericht erstattete Herr Schtscheranski. Danach hat der „Misrachi" nicht allein ansehnliche -Hilfsarbeit geleistet, sondern auch eine großzügige und erfolgbringende Propaganda, betrieben.. Allmählich hat sich die Organisation auf 70 bis 80 polnische Städte ausgedehnt. Ferner hat der „Misrachi" eine neue Art Schulen eingerichtet, eine Abteilung „Nachlat awot", um-beschenken Menschen den Erwerb palästinensischen « j6*ite 2. gnxntfwir» MaelitWe« AmMttMüt. Nr. 4L. Loben» zu «möglich«! und, wio »b»n gesagt, Werbebwschüren und Flugblätter verbreitet. Berschiedrntlicheir Debatten und Reden folgte die Wahl des Komitees, in das u. a. gingen: L. L e w i-Ep st e in , S. Gleichste in, I. Schtscheranski und M. Kirschenbanm. . Warschau. , Eine jüdische Kommission beim StaatSral. Die Uebergangskommiision deS Provisorischen. Staatsrates hat eine Kommission eingerichtet zur Prüfung des Organisationsstatnts d:r jüdischen .Gemeinden in, Polen, das.dann dem t'ien.'rui-Gc-ni'eviieur vorgelegt werden soll.' Der Kommission geliöten an: Rabbiner Kah.ane, H.' Hufnagel, Dr.' V. Poznan Ski, L. Berenson, I. Kirszrot, I. Ko h n. Die Uebergangskommission hat weiter beschlossen, die Fortbildungsschnlkurse für Nab-) biner unter ihre Leitung zu übernehmen. BurerUa. Der jüdische Kongretz Das Jüdische Kougreßkomitee in Newyvrk teilt dem Jüdischen Kvrrespbndenzbureau im Haag, bas sich nach den Gründen des Aufschubes des jüdischen Kongresses erkundigst:, in einem Kabcltelegrcunm mit, daß das Exekutivkomitee, damit die Juden 'Amerikas ihre Kraft dein Kriege weihen, in den ihr Land verwickelt ist, den Beschluß.faßte, den Kongreß erst einzuberufen, wenn Friedensverha.ndlnngen in Sicht kommen sollten. Der Krieg nito ote Juden. Berlin Chirurg Dr. Artur Schlesinger und Flregerleutnant Friedr. Rudenberg -Hannover erhielten das Eiserne Kreuz 1. Kl. - Berlin. D > e fse st got lesdien sie und die sich daran anschließenden gemeinsamen Feiern im Felde kosten Geld. Der Rabbinerverband in Deutschland hat für diesen Zweck bereits mehr als 30,002 M. verausgabt. Der Verband. bittet auf Rechnung des Prof. Dr. Guttmann-Brcslau an das Bankhaus Markus, Nelken u. Sohn-Breslau, Spenden senden zu wollen. F>a»kl«i:r a. M. Dr. Seliumann tK I Ber.) aus Aschaffenburg, früher Assistenzarzt am hiesigen Jüb. Krankenhaus, wurde zum Oberarzt befördert und erhielt zu seiner früheren Kriegsauszeichnung das Hess. San.- Ver dien st kreuz und das österreichische goldene Verdienstkreuz mit Krone. * ^ratiffurt a. M Unke-- ffizier S a e m a n n. Schwieoersohn des verstorbenen Stadtverordneten Josef Fromm s. A., erhielt das Eiserne Kreuz. Fronkkurt a. M. Die Geweitcn Willv und Ernst Lichten st ein, Söhne von Bernh. Baruc^ Lichtenstein, Leerbachstr. 22, erhielten das EiserneKreuz. L. Ahrens, Verwaltungsinspektor des Krankenhauses der israelitischen Gemeinde, wurde Mit der Rote n Kr e u zmcdaille ausgezeichnet. Krankkutt a. W Kanonier Jacob Rosenberg, Sohn der Frau Gabriel Rosenberg Wwe., Friedbergerlandstraße 0, und Unteroffizier Hng'o Kaufmann, Feuerbachstraße 46, erhielten das Eiserne Kreuz. »öl« Leutnant Walter Lehmann erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl. Robert Hirsch wurde zum Leutnant befördert. Würzburg) L>ml-avt I » >. K a y m a n n, Sodn .von Hermann K., erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl. A«e>°vera. Hugo W ichselvaum, Diohn des Lehrers Weichselbaum, erhielt bas daher. Militärverdien st kreuz 3. Kl. m. Schwertern. Aimbuch. David Wechsel. Sohn von Loeb Weichsel I, erhielt das Hess. Ehrenzeichen, für Kriegsverdienste' am Kriegsbanbe. Wien Blocks Äochenichrut verzeichnet in Nr. 46 folgende Auszeichnungen an Juden: 5 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 19 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 14 silb., 34 bronz. Signum läudis, 50 gold. 13 silb., 39 eis. Berdienstkrenze mit Krone, 20 gold., 2 silb'., 72 eis. Verdienstkreuze, 6 silb. Tapferkeitsmedaillen 1. Kl. und 33 2'. Kl., 80 bronz. Tapferkeitsmedaillen. - Oberstbrigadier Maximilian Maendl Edler von B u g - Hardt wurde zum Generalmajor befördert. Oberleutnant SimonKleinwurde mit dem Eisernen Kronenordcn 3. Kl. ausgezeichnet. P-rsosatteA u. kietue Witteiluuge«. Berlin. Rabbiner Dr. Wilh Lew y ist von der Verwaltung Ober-Ost als Direktor u. Sachv.er stä n d i g e r für j ü d. Un te rr icht s fr a g e n nach Bialistok berufen worden. Rach einem Referate des Herrn Moritz A. Loeb bildete sich zwecks Gründung einer jüdischen Gartenstadt auf einem 300 Morgen großen Terrain in Falkcnberg bei Grünau eine G e n o s s e n s ch a f t m. b. H., deren. 240 M.-Anteile in monatlichen Raten zu 20 M. gezahlt werden können. Schon jetzt liegen Pläne vor, in Verbrindung mit der Gartenstadt eine jüd. Schulgemeinde, einen Sportplatz und eine Gärtnerinnenschule zu errichten. . Zuschriften: Dipl.-Jng.' Loewy, Charlottenburg, Schillerstraße 60. ' . . Professor Dr. Sigismund Blaschke, stellvertretender Vorsitzender der Repräsentanten der jüd. Gemeinde, ein scharfer Vertreter des liberalen Judentums,, ist plötzlich! verschieden. «iünchen Michael Nustbaum, Mitglied deS vberbayer. Landrates, wurde einstimmig zum 1. Vorsteher der israel. Gemeinde gewählt. Ra'ibor Hier slaib im Alter von 93 Jahren der frühere Gasthofbesitzer Josef Block. Mannheim. Der Schrntsteller S Lutz», der30 Jahre an dem Jsr. Erziehungsinstitut zu Pfungstadt alS Lehrer tätig, war, und seit 20 Jahren in Mannheim wohnt, vol-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.