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Neue jüdische Presse · 1917-11-30 · Heft 45 (30.11.1917) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 45 (30.11.1917)
Date
1917-11-30
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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II M ..fltftfunnBen iatb totrBen zugleich «zuArffch mtb fiübenb j '.«nif die Mische Gemeinschaft. Zichlreiche Lehr«,. Lesef uttb llnterhaltungsbücher, Saurmel- und LwderwerL sind ,im Kriege in Palästina erschienen und haben während! dieser Zeit die HÄräische Literatur wie Lin anderes Land bereichert. Da kam die Evakuation, unerlvartet und darum' hört um . so schlimmerer Wirkung. Die Einzelheiten der Evaknätion sind ^bekannt. Man braucht nur daran zu denken, daß 64.000 Juden aller Mittel entblößt sind und der Unterstützung bedürfen, daß ferner dje ^Schulen, wie das Jftsswer GMnasium, geschlosßm find^ hah . die Lehrer, Darunter Herr Je<ljn aM . JernsMm, mfi den Flüchtllngwä ausgew«mdert„siNb^klyMm, man braucht üur'"an einige Tatsachen zu'denLN,.^unpvom'Schmerz über' das Unglück unserer jungen Kotenisten erfüllt zu werden. Es ist durchgreifende, -regelmäßige'Hilfe notwendig. - Wer mich «chere Wnge fesseln gegenwärtig »unsere ganze AufmerftamLtt; es ist die Palästina-Frage, die jetzt KU einem europäischen Problem geworden ist. Fast überall wird der GedänL immer lauter ausgesprochen, Pälästina Len Juden zu überlassen. Wir müssen demgegenüber erklären: Me zionistische Organisation ist nur der jüdischen Gegenwart und Zickunft gewidmet und ist nicht gewillt, ihre Hauptziele in den Dienst fremder Interessen zu stellen. Der Zionismus hat seine LoyaliW gegenüber der TürLi stets betont. Die \ Forderungen einer öffentlich-gesicherten Heimstätte aber hübe der Zionismus in Liesen schicksalsschweren Dagen nach'j- , haltiger denn je hervor. Aus dieser Erwägung heraus sind die Zionisten Polens an die Hilfs- und Unterschriftensammlung für Palästina gegangen Dieses Plebiszit war Las erstein der Gesamtjudenheit und wurde glänzend 1 durchg^ührt. Binnen kurzem wurden 360.000 Unterschriften 4 gesammelt, die ein verbürgtes Zeugnis für den Willen LeS polnischen Judentums sind. Das Volk ist mit uns. Nicht lange, und unser stacht wird uns werden Das Wort erhält S. Weizmann zu seinem Referat ~ Unsere Pflichten Palästina gegenüber. ' Im Hinblick auf die Gegenwartsaufgoben bespricht Redner zunächst die jüdische Kolonisation vor dem Kriege, die Zeit bis zur Evaluation und die Schäden der Eva°; knation und kommt zum Schlüsse, daß zur Hebung der ' ' Not und Wiederherstellung der Zustände eine plangemäße, ausgedehnte Hilfsaktion notwendig sei. Die zionistische Organisation in Polen müsse zu diesem Zwecke eine besondere Wteilung gründen und Selbstbesteuerung einführen. Weit ausgreifender sind jedoch die Zukunftsaufgabe n. Erstens muß die jüdische Gesamtheit in der Diaspora Las nötige lebendige Inventar für die jüdischst Kolor nisten in Palästina herbeischaffen Dies geschieht durch das ' Aufbringen der nötigen Summen und Errichtung eines ... Kreditsonds. Zweitens müssen die Lücken, die der Krieg in den Reihen der palästinensischst Kolonisten gerissen hat, ausgefüllt werden Das setzt sich der ,Hechaluz" zum Ziü, d. H. die organisierte jüdische Jugend, die ihre Kräfte der Kolonisation gteich nach dem Kriege zur Verfügung stellen will. Man muß diese Bewegung unterstützen Lurch Eröffnung von Gartenschulen und andere Maßnahmen, In b^rg auf die künftige Kolonisatiönsarbeit in Palästina muß die zionistische Organisatten ein Kapital bereitstellen, um die nach dem Kriege : nach Palästina ztehenben Juden zu fördern Ferner muß die ztenMsche Organisation die Gründung eines allgemein-jüdischen Kolonisationsfonds in die Wege leiten; doch stets eine Aufsicht darüber führen können Der jüdische Nattenalfonds muß populär werden Die Heranziehung von privaten. Kapitalien nach Erez Israel ist erwünscht. Auch die Ausbildung der Industrie wird als nützlich begünstigt. Die jüdische Kolonisation in Palästina muß auf jefce Weise gefördeM werden. < Dem Referate folgte die Debatte, in der namentlich die ,Hechaluz"bewegung teils als wenig nutzbringend, teils - als wichtig' beschnei ward. ' Die DÄatte findet ihre Fortsetzung in der NachmittagssiHung. Darauf spricht I. Kahan (Lodz) über Dre Schulunb Sprachenfrage. ’ Das jüdische Volk war von jeher ein Volk des Geistes Mid war es als erstes. Doch dieser Geist nahm im Galut andere Formen an, die die Masse statt lebendig xn erhalten, vom wirklichen Leben abrückte. Es kam die neue Zett, die Zeit der Umwälzung. Die LebensbÄingungen des Galut begannen hinfällig zu werden. Die neue Zett schuf neue B^riffe. Die Fragen der Diaspora, die doch t nur provisorisch waren, wurden durch neue Probleme ' erfefct, Probleme der Befreiung, die darum eine dauernde Lösung erfordern. Diese Forderungen sind Land und Sprache. Beide hängen unzertrennlich zusammen und IM mitmnander durch und durch verquickt. Es ist an der Zett, daß wir hinsichtlich der Sprache Klarhett schaffen, wie wir es mtt der Landfvage getan haben. Wir werden " vor dem Friedenstribunal unsere Forderungen erklären': - Land und Sprache. Und diese Sprache ist nicht allem für Palästina bestimmt, sondern auch fürdie Diaspora. Offen und klar muß die zionistische. Organisation, namentlich in Polen, wo wir um das nationale Recht kämpfen, erklären, haß wir nationalkultnrelle Autonomie >, fordern. Wohl muß auch der Volkssprache Rechnung getragen werden, doch müssen die nächsten Generationen in f der hebräischen Sprache erzogen werden. Me Sprachenfrage ist eine Frageder Ehre. Wer würde mit der Antwort zögern? Diese hebräische SRcbe hdt, wie voraus'zusehen war, den alten Sprachenstvell,' der jetzt in Polen au der Tagesordnung ist, in aller HestigLU wieder aufgewärmt. Die oppositionellen Redner betonen die Notwendigkeit der ji- . Lischen Unterrichtssprache in diesem Augenblick und polemisieren gegen Herrn Kahan mtt Schärfe. Am vielten Tag.wMen die Verhandlungen fort- Metzt, von stürmischem Rusen und Zwischenfällen unter- «rochM. Die Opposiüon wünscht ein Entgegenkommen ytgmäm Len Mrigeu oattenalvr Karteten. Tü Beginn de? letzten TageS erstattet D. M in Len Bericht der Nationalfondskomnlisiion,' demzufolge die Einnahmen in einem Iahte rund 60.000 Mark' betrügen. Die Unterdrückungspolttik, die gegen die polnischen Inden angewandt wird, behandelt Dr. G o. t t l i e b ausführlich. Ein erneuter Beweis dafür sei die Art, mit der her der Ernennung einer jüdischen Kommission heim Staatsrat zur Nachprüfung der Gemeindewahl-Berordnungen vorgegangen wurde. Mtt Ausnahme des Herrn Dr. Poznanski seien dazu nur extreme/Assimilatoren auserlesen worden. Eine/ vom Pedner vörgeschlagene Resolntiön^sdie gegen jede Beschränkung bei den Gemeindewahlen 'hinsichtlich der Kurte und des-Zensus protestiert, wird a n gen o m men. A::L.iSchalkowitsH stellt fest) daß die nationaljüdische Frage^ in Polen nicht, wie die Polen behaupten, eine bloß ^polnische, sondern auch/inte relationale Fräge'sei. Die äußerst ^flark besuchte Schlu ß sitzun g beginnt mit der Wahl des vorgeschlagenen Zenträlkomttees: H. Färb stein (Vorsitzender), Dr. M. Klumel, Dr. E. Portner, Dr. A. H. Olschwanger, A. L. Schalkowitsch, Dr. I. Gvttlieb und Lewi Lewin- Eppstein aus Warschau; aus Lodz Dr. M. Brande, Dr. I. K a han und I. H u r w i c z; von der Provinz u. a. Rechtsanwalt A Hartglas (Siedlce), der Vorsitzende des Misrachi I. L. Kowaltski (Wkoclawek) und der Gombiner Rabbiner I. L. Slotnik; insgesamt 18 Personen. Die Liste findet Annahme, ebenso wie die des Kuratoriums, in das u. a. S. Weizmann, L. Lewin-Eppstein und L. Gordon gehen. > Längere Ausführungen des Herrn Dr. I. Gottlieb behandeln die zionistische Stellung zu Len anderen jüdischen Parteien in Poten. Er geißelt die „Neo-4lssimilatoren", die sich wenig von den Extremen unterscheiden. Darauf polemisiert er gegen die sich national nennende „Agudat hvvrthodoxim", die glücklicherweise wenig Erfolg gehabt habe. Der „Misrachi" wird die „Aguda" verdrängen Knnen. lieber die „Vvlkspartei" und den „Bund" sagte Gottlieb', er hoffe, daß beide Parteien sich dem Zionismus nähern werden. . Nach Verlesen der Resolutionen hält I. Nissenbaum eine feierliche Rede. , Der Vorsitzende, allen Delegierten für ihre Mitarbeit dankend, hebt die volle Einmütigkeit in dieser Stunde hervor und erklärt die dritte zionistische Konferenz als aeschlossen. Sein Ruf: häam hatbri chjaj wekajam (Das jüdische Volk lebt und steht aufrecht) macht tiefen Eindruck und löst „Hedad"-Rnfe und den Gesang der ,/hatikwah" aus. Die Resolutionen. ■ Hinsichtlich des zionistischen Schulkuratoriums: Das Kuratorium hat insbesondere, das Lehrprogramm der ihm unterstellten Schulen festzusetzen und das Leh'rergehalt zu bestimmen. Hinsichtlich der Palästinaarbeit: Es wird eine besondere Wteilung beim Z. K. gegründet, die den „H echaluz" zu fördern und überhaupt jede palästtnensische Arbeit zu unterstützen hat. Zur Schülfrage wird beschlossen, volle Autonomie über die jüdischen Schftlcn zu -fordern, und gegen die neue Schulordnung scharfen Protest. zu erheben. Die Lehrsprache ist in den Schplen des zionistischen Kuratoriums Hebräisch^ des Jidischen bedient man sich als der einzigen Hllfs- und Uebergangssprache zum Hebräischen. Zur a ußenpolitifchen Arbeit wird beschlossen, gegen die Aufrechterhaltung von Begrenzungen gegenüber den Juden und gegen die Forderung einer jüdischen! Sonderkrankensteuer, Protest einzulegen. Das Z. K. hat eine Zusammenkunft aller jüdischen Ratsmänner, Magistratsmitglieder nsw. zu veranstalten. Zum Zwecke der Verständigung mi!t den andertzn nationalen P arteien ist ein nationaler Klub zu gründen, der jedoch die zionistischen Hauptforderungen betont. Das Z. K. ist beaufttagt, dre Initiative zur Einberufung eines allgemein jüdischen Kongresses in Polen zu ergreifen. B^üglich der Organisationssragen usw. wirb u. a. Selbstbesteuerung beschlossen. Notfta»ds»rielteir in Palästina. Durch Schaffung von Wbeitsgetegenheit durch Rvtstandsarbeiten soll einem Dell der jüdischen Bevölkerung Palästinas geholfen werden. Es sind dies in erster Linie die. in der Llmdwirtschaft beschäfttgten jüdischen Arbeiter, die in den Jahren vor dem SErfege bis in die jüngste Zeit hinein unserem Siedlungswerr di« größten Opfer brachten, Opfer an Gut und Blut. Der Jüdische Nationalfonds hat schon vor längerer Zett — zunächst in bescheidenem Umfang — Notstandsarbeiten organisiert. Er war dabei bemüht, nach Mög-' lichkeit solche Arbeiten zu schaffen, die die Wlllenskrast und das Interesse des Arbeiters anspannen und aus allgemeinen kolonisatorischen Gründen zur Ausdehnung bestimmter ArbeitsKvSge und zur Produktion von Nahrungsmitteln für notwendig gehalten wurden. Besondere Berücksichttgung mußte den weiblichen Arbeitern zutell werden, da sie wett weniger als die männlichen in der La^e waren, sich auf den vorhandenen Groß-, betrieben und bei Kolonistsr Arbett zu verschaffen. Es ist andererseits bekannt, daß die gut ausgevildete, in der Landwtttschaft arbeitende Frau für eine gedeihliche Entwicklung des jüdischen Siedlunäswerks «ne unbedingte Notweiteigkeü ist. Hauptsächlich kommen die Arbeiterinnen für systemattschen Gemüsebau, sowie für die verschiedenen Zwerge der Hauswtttschaft in Betracht. Bänglich der Arbeiter ist bemerLnsWert,- daß ihr Gros-sich im Gegensatz zu der Beweglichkett vor dem Kriege^ in den letzten'Jahren daran gewöhnt hat, stabll an. einem Platze zu bleiben, was im Interesse der landwirtschaftlichen Arbett recht gstnstige Folgen geieitiLt ßat. Man bebsnL Leite L. Nr. 45. ferner, -Laß-kna-Wchetter,- bi« & Wr ihr« Pflicht hielte», unter allen. Uhlständen im Lande auHzuharren, zu sid«» charakterfestesten zählen) so daß die Hoffnung.Lsechtigt ist,' daß,wir wir Ende der Kriegs^it über einen ausertesenen Staimrr' von Arbeitern verfügen werden, die eine bettächtliche Anzahl von Jahren-hindutzhj -in.-Palästina Erfahrungen gesammelt HÄen und sich an das Land gebunden fühlen. ES erwächst daher allen an Erez-Jsrael Interessierten die besondere Pflicht, die Existen^edingungen dieses wertvollen Bevölkerungselementes möglichst zu,, erleichtern,'?damit diese VorWt für die großen Arheits-!pläne .nach'Friede'nsschluß'<erhalten bleibt.. / / y] , 7 ' Es7 würde voir der Nättonalfondsverwaltung im^Wröernehmcn.Mit der . Vertretung lter Pttbeiterschaft edr.'gxKr Plan' für7sdie .Durchführung , von' NotstchWarbellen ^im laufenden Wirtschaftsjahr (5678) aufgestelMÄie' Bärausgäben in Höhe von ca. 250.000 Franks i'n Gold bedingen, von den Aufwendungen des Jüdischen Nationalfonds auf seinen Ländereien abgesehen. Die Arbeiten sollen insgesamt rund! 760 Arbertern zugute kommen, wovon 260 zu Gemüse- und Ackerbaugenossenschaften zusammengeschlvssen sind, während die anderen 500 Lohnarbeiter in ddn Maischen Pflcmzungskolonien sind. An die Gemüse- und Ackerbaugruppen sollen einjährige Betriebslredite, ferner an Kolonisten in Judäa Arbeits- (bzw. Lohn-)Kredite bewilligt werden. Gemüsebaugruppen befinden sich in Metula, Sarona, Javneel, Migdal Merchawjah, Hederah> Petach-Tikwah, Rehvvoth und Nachjlath- Jehudah (bei Rischon), Äckerbäugruppen in Chamarah, Machnaim, Sarona und Karkur. Bei den Ackerbaugruppen weiden sich einige Kolonien und der Palästinaarbeiterfonds bzw. die Arbeiter selbst mit Inventar beteiligen. Bei den Gemüsebaugruppen in Galiläa. und Judäa ist der Antell der Mädchen sehr stark, und der Bettiebsvorschuß soll zumeist vom Jüdischen-Nationalfonds allein gewährt werden. In Judäa erscheint es am zweckmäßigsten, Arbeitsgelegenheit durch Kredttgewährung an die Monisten zu schaffen, die sich instrlge der Krise größte Beschränkung in der Wirtschaftsführung auferlegen. Mehr als 800 Lohnarbeiter in Judqa sind ohne dauernde Beschäftigung. Nach der Ansicht der Arbeiterorganisation müßte für 500 Arbeiter gesorgt werden. Ein bettächtlicher Prozentsatz der Arbeitslosen sind Evaluierte, so in Petach-Tikwah 185 von 530. ■ Der Jüdische Nationalfonds hat beschlossen, sich an diesen Nvtstandsarbellen mit 100.0900 Francs in Gold zu beteiligen, und zwar aus den für diesen Zweck einfließenden Mitteln, deren erhebliche Vermehrung in nächster Zeit erwartet werden darf. Der Antell des INF. sqll vornehmlich zur Deckung des Gesamtbedarfs der Gemüsebaugruppen dienen, well die Förderung dieses Produmonszweiges für die Lage der Gesamtbevölkerung von größter Wichtigkeit ist. Der Rest ist für Wbeitskredite in Judäa bestimmt. Es wttd auch dafür gesorgt, daß verschiedene Sämereien aus Deutschland und Holland nach Palästina geschickt werden, um den Gemüsebau in größtmöglichem Umfange durchzuführen. Unbeschadet, der Propaganda in den meisten Ländern, Kapitalien für eine großzügige Siedlungsarbeit nach Friedensschluß aufzubringen, obliegt den Palästtnafreunden die unabweisbare Aufgabe, durch Notstandsarbeiten den opferfreudigen Pionieren zu Hilfe zu kommen und damit gleichzeittg die Grundlage für die künfttge kolonisatorische Tätig- Beit zu festigen. ' > Jüdischer Natioualfouds. . Die Spendeneingänge des Jüdischen Nationalfonds iui Oktober haben 132.029 Frs. ergeben. Diese Summe setzt sich aus den folgenden Betträgen der verschiedenen Länder zusammen:-Rußland 66.967 Rb., Oesterreich 44.008 Kr. (davon 569 Kr. aus Polen), Deutschland 20.493 Mk. (davon 2040' Mk. aus Polen), Nordamerika 2708 Doll., Kanada 839 Doll., Süd-Afrika 139.13.2 Stt., Aegypten 12.539 Piaster, Ungarn 2792 Kr., Holland 1130 Fl., England 53.11.5 Str., Australien 50.16.7. Str., Bulgarien 1236 Ävas, Griechenland 35 Stt., Frankreich 561 Frs., Südslavische Länder 561 K, Norwegen 85 Kr. ' Aus aller Welt. Deutsches Reich. Mazzosversorgung zum Pessach 5878. - Mr machen unsere Leser auf die im Anzeigenteil enthaltene Bekantmachung der „Zentrale für Mazzvsversorgung, G. m. b. H." aufmerksam und verweisen insbesondere darauf, daß die Bestellscheine fitr Mazzos bis spätestens 15. Dezember in den Händen der Bäckereien sein müssen. Das Publikum wolle sich daher die vorgeschriebenen Bestellscheinformulare schleunigst bei den Bäckereien oder Wiederverkäufern einholen, die AusMlung bornehmen und die Bestellscheine alsdann in der vorgeschriebenen Form, vom Gemeindeborstand oder wo dies vorgeschrieben ist, von der Ortsbehörde beglaubigen lassen. Bestellungen, die nach dem 15. Dezember in die Hände der Bäckereien gelangen, können nicht, mehr auf sichere Erledigung rechnen. Ueber etwaige Zweifelfragen, die bei der Ausfüllung der Bestellscheine auftanchien köynten, crtellen die Gemeindcvorstände Auskunft,, die von der „Zenttale" mtt entsprechender Anweisung versehen sind. Kraukfurt a. M- Die jüdische« Jutereffe» auf dem FriedenSkougretz. In einer am 21. ds. Mts. stattgehabten Plenarsitzung des „Aand as Jsroel"-Komitees wurden auf Grund der schon fett einigen Monaten geleisteten Vorarbeiten Maßnahmen beschlossen, mn'die Vertretung dxr tho ratreue«

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