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Neue jüdische Presse · 1917-11-16 · Heft 43 (16.11.1917) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 43 (16.11.1917)
Date
1917-11-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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* ©wte 4.; i -i; " : - Krankfurter Israelitisches FamLienNatt. Nr. 43. - LüissrstrsWS 56' - V " Lmssrstrnsso 86 TS^ich erstklassige WM" UnterhaHrnngsmnBlk "WF . ■ =■. =e= Gesangs- Einlagen. ------------ EaiBerstxasse56 Xaiserßtrasse 56 V. RabbiuerverLauL i« Devlschlaud. . ^,'Am 28/ Oktober fand in Berlin eine gnt. besuchte Sitzung des Zentraläüsschuffes statt. Nach einem Nachruf des Vorsitzenden, Deos. Dr. G-n t tn?an n , snr,die vers storbenen Vorstand snritglieder Munk und Eschbacher /würde/eine aützererdentüch-umfangreiche Tag^vrbnung er- ' lMgt. V ■/: C ' , .. r* Ans dem-Bericht des Vorsitzendenistzunächst hervor- > züh^en, Laß durch eine Zuwendung von Herrn und Krau Adler rms LSlau in Höhe von 1000 .Mark, beim'Bewand '-.die erste Stiftung errichtet worden ist.-: . i - ° Die Sammlung für die Keiertag sbekö sti gnng - jüdischer Soldaten hat beträchtliche Ergebnisse ge° 5 - liefert, die freilich dem-Bäiürfnis noch bei weitem nicht genügen konnten. Befremdlich blecht, haß namhafte. Groß^- gemeinden sich von der Billigung an dieser Sammlung fürimjere Feldgrauen ^ausgeschlossen haben. Es wird be- Z? schlossen, diese Tätigkeit auf. breiterer Grundlage fort- '.5/zÜsetzen. 7 <£", '■ Eine Einglche an den Kultüsminister, welch'e gemein- ** schaftlich mit h«n deüffchisr<wlitischen Gemeindeverband V eingerenh-t werdey'Mll, NM den P f l i ch t ch ar a kt er d c s rK-jü.dischen Religionsunterrichtes an - den HS- L .cheren Lehranstalten Preußens festzustelkn, wird eingehend . beraten, und cs wird in allen Punfteu Line Einigung sü^ielt.?- . ./ Ein Antrag.-wird angenommen,-demzufolge der Bor» . stand des. Rabbinerverbandes im Hinblick auf die durch! Len/Liieg hervorgerufene allgemeine Notlage bei den Ge- . yMßkKorWchok': wegen Der- Bewilligung von T e u e - / rungszülugeu für die Rabbiner vorstellig werdet soll. '' ' - /-Dr. Möbel-Frankfurt ä. M. macht Mittellungen ..Mer die Bersorgung mit Mazzot an den kommenden -Feiertagen. . .. I. i Die Anträge des' rheinischwestfälischen Rabbinerverdandes,/:«daraufhinzuwirken. Laß durch! Aenderung der i-.- .Gesetzgebung jeder preußische.Jude einem Rabbinat angeschloffen/sowie das auf demselben. Wege dem Gemeindel-, rabbiuer die seinem Amte»angemessene Stellung eingeräümt ., .werde -und 'der/Antrag des mitteldeutschen Räbbinerverbandes,-daß noch vor der Aenderung des Gesetzes für Len . ^preußischen Rabbiner Sitz im Gemeindevorstand zu cr- - ' wirken sei, werden einstimmig der Gesetzeswmmissiou als- Material uberwiesen. Dieser wird kmsgegeben, baldmöglichst «ne Sitzung abzuhalten. " - ' Bezüglich der Entschädigung für Lazarctt- - seelsorge, .in der für die chjristlicheu Geistlichen neue Verfügungen ergangen find, wird der geschäftsführende Vorstand beauftragt, bei der in Befracht kommenden Stelle £ auf eins' gleiche Behandlung der jüdischen Seelsorge hinzu- ' .wircken. Einen Antrag der Feldrabbiner des -Ostens auf Schaffung' einer Zeitschrift für jüdische Soldaten kann. ' wegen.der schwierigen technischen Verhältnisse nicht ent- . sprachen xw erden. Dagegen soll an die Schaffung : von HFeldbüch ereien tatvcäftig herangegaugen werden. Der iARabbinewerbänd bewilligt aus einem ihm . zur Verfügung Wstchenden Fonds zu diesem Zwecke 1500 Mark.- Außerdem |§i/totd> ein Aufruf zur Sammlung von Büchern erlassen 1A///MW Antrag von Dr. Kopf stein-Beuchen, wird -xerchlich poch Geschloffen, Gemeinden, Korporationen und -.-Emzeche^onen <u§ außerordentliche Mitglieder . /zuzulanen und auf die Gewinnung solcher Mitglieder hin- >AUwirktti.- i : " > ' - - I t»ie hebrAsche Preffe im Jahre 5677/ - Die-HÄrDsche Preffe entwickelte sich im verfwffenen Jahre unter ungewöhnlich schweren Verhältnissen. Die S rücksichtslose Unterdrückung der zarischen Regierung chat es'seit Kriegsausbruch fast unmöglich gemacht/ hebräische . und jüdische Schriften herauszugeben. Nicht einmal Gebetbücher konnten gedruckt werden. Erst feit dem Ausbruch der russischen Revolution begann die hebräische Literatur -und Presse wieder aufzuleben. ' ' . ' / Z Bereits im Mai wurde in Moskau ein großer Verlag / gegründet, der die Aufgabe hatte, das erscheinende hebräische Wochenblatt ,H aam" in eine Tageszeitung zu verwandeln. Gleichwertig erscheint noch das hebräische / Wochenblatt gleichen Namens, das speziell der Kunst' und tz schönen Literatur gewidmet ist. * - . : ' Kuxz daraus erfolgte das. Wiedererscheinen -der in AObxssa von Dr. Joseph /Klausner -geleiteten Monatsschrift /. :,^H a s ch i l v ach"! - . ' %.. '' In Moskau begann /eine hebräische Zweiwochenschrift :Mür die-Jugend unter dem Namen „S ch! e t h i l i m" unter Mer Redaktion von M. Ben-Elieser zn erscheinen. Außerdem sind zwei umfangreiche , hebräische Journale §■ erschienen, das eine ,K.e »esset h/' unter der. Redalliön Bialik und das andere von Dr: M- Glück- Mo» redigierte-: l ä nt e n u". KneDrößere Sammelschrift wurde von Hitte/l S laö lskr Hwausgegeben, außerdem 'die erste Sammel- MllHrist-ches speziell pädagogischen JournaE^Darkenu". &:< Von größeren literarischen Werken ist nur die Heraus- .^gabe'aller Schrifwn von M S chofman zu erwähnen. >.-/ ' Zn erwähnen sind noch einige hebräische Verlagsanstab- 8:teil' in Petrograd, Moskau und Odessa, deren Veröffent- '/ -lichiuttzen demnächst erwartet weiden. - . ' - Eme Reihe von hervorragenden literarischen Arbeiten - sind in den erwähnten Sammelschriften ,Lenefseth" und' ^Olomemr" obgedrückt. So ist die Uebersetzung des großen . /-Werkes von dmn indischen Dichter Ryoindranath-Tagore t»n ^er meisterhaften Feder Dpvid Frischmänns zu: .erwähnen/-Außerdem enthalten die Sämmelschiriften ein neues - großes Gedicht von Bialik. Große Aufmerksamkeit erregte eine neue hebräische Erzählung von Mendele Mocher Sephvrim. . . Bon. anderen Ländern, wo hebräische ZeitsHriften erschjeinen, . ist nur noch. Anchrika zu erwähnen. - Es erscheineü zwei Wochenschriften: der „Saiorcn", der von Dr. Schmarja Levin und I. D. Berkowitz herausgegeben wird und das von Rabbiner Mejer Set« l in herausgegebene Wochenblatt ,H a i b r r". Im „H a - toten"' erscheint regelmäßig die Uebersetzung der besten Werke von Scholem Weichem in der Uebersetzung von Berkowitz. 'An beiden^ Zeitschriften nimmt hervorragenden Anteil der bekannte hebräische Lfterat Rüben Brainin.. ' Besonders erfolgreich! arbeiten in Newhork zwei he- - bräischc Berlagsanstalten: die eine von dem hebrgischen Sprachverband „Achtener" geleitet, und die ändere „Ä s s a st', unter der Leitung des Dichters B. S i l k i n e r. Der letztere Verlag hat bereits'zwei bedeutende Schriften herausgegeben, den ersten Band der Schriften von/Rüben Brainin, 320 Seiten stark, und die gesammelten Schriftenvon David Neumark. . Außerdem erscheint eine Monatsschrift für die Jugendunter dem Namen „Schacharit", herausgegeben-von dem.hebräischen Pädagogen Z. Scharf stein. Das letzte erfolgreiche Unternehmen des Amerikanischen Jüdischen Jugend-Berbandes „Jung-Juda" ist die mo» nätlich.erscheinende Zeitschrift „Fisreel". Sie ist insbesondere«^ für die Jugend bestimmt, geschrieben in einem' fließenden, leichten und Karen Hebräisch. . - Die hebräische Tageszeitung „H'azefirah" in Warschau kann seit einem halben Fahre nur als Wochenblatt erscheinen. .. Auch die hebräische Wochenschrift „Hamizpuh" in Krakau hat nachdreijähriger Unterbrechung chr' Erscheinen auf gesicherter Grundlage" wieder begonnen. Die hebräische Tageszeitung ,/h ä ch e r n t h" in Jerusalem mußte eingestellt werden. Im ganzen sind in Palästina im Laufe des letzten Jahres drei bedeutsame Sammelschäisten erschienen,/von denen die eine dem 25jährigen'Jublläum Bialiks gewidmet war. Eine spezielle landwirtschaftliche Bibliothek wurde in Palästina gegründet, die unter dem Namen „Hachjaklai" bereits einige Fachschriften herausgegeben.hat. Der bekannte Schriftsteller I. Eh. Brenner in/Jaffa hat eine Sammelsch!rist für die Jugend herausgegeben (Prodoth). Bon dem jungen Dichter I. H. Ri man ist eine Gedichtsammlung erschienen. Besondere Erwähnung verdienen die wissenschaftlichen Wmänache des bekannten PalästinakennerS A. M. Luncz. Bon bevorstehenden größeren Ausgaben ist das großangelegte Journal ,H>eaw er" in Petrograd zu erwähnen, welches sich' mit der Geschichte der Juden,in Rußland be- .faßt. Das Journal ist früher in russischer Sprache erschienen. Die Redaktion liegt in den Händen von S. Dub - nvw, Dr. Zinnberg und S. Rosenfeld. / « ————-— > Aus crller Well- - ’ Veft«rreich-N»»ar». ' . Kien. Organisierung Der österreichischen Jndenschaft. Der Jüd. Nationalverein für Oesterreich hatte die Kultusbeamten zu einer Versammlung eiugeladeu. Mehrere hundert Herren waren dem Rufe gefolgt. Dr. K äßn e r, Kultusvorsteher aus Czernowitz, jührte den Vorsitz und Ing/ R o b.. Stricker, Vorstandsmitglied der Wiener Kultusgemeinde, erstattete das Referat über „Die Lage der' Juden in Oesterreichs Schaffung einer Reichscrganisation der Juden."' ' -'--.Die Versammlung nahm.einstimmig folgende Entschließung an: „Die versammelten österreichischen Kultus» beamten begrüßen die Einberufung eines Kongresses, welcher in erster Linie für die Sicherung der Rechte des jüdischen Vrlkes durch die österreichische Verfassung sorgen wird, und fordern alle Kollegen im Reiche auf, sich in den Dienst dieser großen Sache zu stellen." - Ferner erllärtrn die Anwesenden, dem Jüdischen Nationalverein beizutreten. Budapest. Stiftung füreiu orthvdoxeS Waisen-«.BersargnugShäuS. Die »Chefs der Firma Moritz Deutsch Söhne, die- Geschiwister Deutsch und ihr Schwager Josef Herzog, haben auf den Namen ihrer Eltern bei/der Budapester orthodoxen Kultusgemeinde eine Hunderttausendkronen-Stiftung errichtet. Mft dieser namhaften Widmäng wvllemdir Stifter den Grund für ein orthodoxes Waisenhaus und eine orthodoxe Altersversvrgungsanstalt legen. - Holland. Die Forderungen der hollSudischeu Juden zur FriedeuS- / tonfereuz. In. ihrer letzten Konferenz haben die Vertreter der organisierten holländischen Juden beschlossen, am 18. Movembeiz eine großzügige jüdische «Massendemonstration, in A m st e r d a M zu veranstalten. Bei dieser Kundgebung wird folgende Enffchsietzung vorgeschlagen werden: - „Die Versammlung von in den Niederlanden an- 9en Juden, gehalten in Amsterdam am 18. Roer 1817 und einberufen duvch! ein von den Niederländischen Abtellungen. der Alliance Jsräälite Univerr selle, der Zionistischen Weltorganisation und der Jewish Territorial-Organisation gebildetes Komitee, verlangt-— im Hinblick aus das unter den heutigen politischen Konstellationen erhobene Verlangen der organisierten'Jüden bezüglich- Emanzipatipätion der Juden, Zuerkeu- /■ nung von Nationalitätenrechien in Ncktionalstuaten, nationale Konzentration des-jüdischen Bokkech in-Palästina, sowie im Hinblick auf das. allerorten bekundete Streben, . daß allen Völkern beim Frieden Gerechtigkeit widerfahre —, daß der. ständigen ZNücksetzung und Bedrückung der Juden und jährhündertelangem Unrecht, das ihnen zugefügt würbe, ein für allemal ein Ende gemacht wird. Sie richtet deshalb an die. Niederländische Regierung^ das dringende Ersuchen, daß diese ihre« jahrhunderte-' alten Ueberlieferung getreu zugunsten der Juden interveniere und sichdafür einsetze, daß bei einer Friedenskonferenz — jedenfalls aber beim Friedensschluß nach ' Anhörung der zuständigen Vertreter der organisierten Juden die Judenftage in vollem Umfang gelöst und diese Regelung mit allen notwendigen Sicherheiten äus- ■ gestattet wird, und ruft alle Inden inden Meder- , landen auf, an dieser historischen Zeitenwende ihre/Soli- - darität zu bekunden." / ... Es handelt sich hier um keinen aus Wahlen /hervorgegangenen Kongreß, wie er in Ländeni größerer-jüdischer Siedlungen in Betracht kommt. Es ist aber in Aussicht. genommen, nach der Kundgebung vom 18. November allen Inden Hollands Gelegenheit zu geben, ihre Stellung zu der vorstehenden Resolution zu. präzisieren. Grotzbritaullie«. London. Jto. .Die jüd. territorialistische Organisation (Jto) beschäftigte sich in mehreren Sitzungen mit der Frage der Neuregelung ihrer Beziehungen zum-Zionismus. Dr. Jochelm an »sprach sich für eine Mitarbeit aus, Israel Zangwill verhielt sichneutral und Lncien Wolf bekämpfte aufs schärffte jede Zusammenarbeit mit der zionistisckicn Organisation. Es wurde schließlich der Entschluß' angenommen, mit der zionistischen Organisation in Unterhandlung zu treten, um festzustellen, welche Aussichten der Zionismus gegenwärtig hat. Zionistische Rachrichte«. Baku Hier fand eine Konferenz der zionistischen Berg-' juden des Kaukasus statt. Eine Reihe jüdischer Gemeinde-, anflalten. Me auch städtischer Körperschaften begrüßten sie. Besonders seierlich-.waren die Begrüßungen der Chachomim. Der Bericht des Delegierten Muradow begann mit einem Referat über die Geschichte, der Bergjuden. Die Bergjuden, leben im Kaukasus mehr als 2000 Jahre. , Ursprünglichbeschäftigten sie sich mit der Erdarbeit und lebten stets von der anderen Bevölkerung getrennt. Antisemitismus kannten sie nichjt; aber später, erst im zweiten Jahrtausend, hatten sie viel unter religiösen Verfolgungen zu leiden. Die Anhänglichkeit an die jüdische Religion war stets das Merkmal der Bergjuden. Ws die Russen den Kaukasus eroberten, schlugen sie den Juden vor, in die' Armee als Kosaken einzutreten. Biele Juden gingen daraus ein; daher findet man auch! -heute noch im Kubangebieh einige hünderl Familien jüdischer Kosaken, Genaue statistische Angaben über die Zahl der Bergjuden gibt es nich-t. Schätzungsweise wird ihre Zahl .auf 50000 angenommen, einschließlich der Juden in Turkestan. U^er die grusinischen Juden, die einen besonderen, intellektuell höher stehenden Teil der kaukasischen Juden bilden, berichtete der Delegierte der Juden in Grusien (Georgien). Die Juden hätten sichl in Grusien schon nach der Zerstörung des ersten Tempels niedergelassen. Als Alexander der Große von Makedonien die Hauptstadt Grusiens, Mzkhet, .besuchte, begrüßten ihn die Juden inhebräischer Sprache. Es ist nicht schwer, in der grusinischen Sprache viele Spuren des Hebräischen zu-entdecken. Die Assimilation hat unter den grusinischen Juden verheerend! gewirkt« Die grusinischen Juden Verlässen zwar selten ihre Religwn, sind aber derartig assimiliert, daß sie sich! von der anderen Bevölkerung in ihren Sitten und Gebräuchen , kaum noch unterscheiden. , Die Konferenz nahm eine Reihe von Beschlüssen - an zwecks Entwicklung einer lebhaften national-kulturellen Tä-. tigkeit unter den Jutzen im Kaukasus. Diesem Zweck soll die neu gegründete Halbmpnatsfchirist, die in russischer und hebräischer Sprache erscheint, dienen. Das Zentral- - komitee in Baku hat einen speziellen Schülfonds gebildet zwecks Errichtung von modernen hebräischen Schulen fürdie Kinder der Bergjuden. Der Krieg ««d die Jude«. Berlin. ZuLeu-tnants wurden befördert:Lud w i-g K a tz e n ste i n aus Cassel, Rechtsanwalt Dr. M a x E i chhvlz aus Hamburg und Gerh. Kretschmer aus Lissa. Frankfurt a^M. Die Rote Kreuz»Medai.lle -3. Kl. .wurde im Krankenhäus der israelit. Gemeinde den Oberschwestern Doris Unger und Dina Wolf und der Schwester Else Unger verliehe». Frankfurt a. SR. Dem Gemeindebeamten Gefreiten S.ally Grünebaum, Besitzer der Hess. Tapferkeit/ medaille, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. ' Flieger, Dentist Ernst Rosenbaum/ Sohn des Sensals Jsaac Rvsenbaum, Bergweg 24, erhielt wegen einer mutigen und beherzten Tat von seinem Kommandanten eine Belobigung, Ernennung zum' Gefteiten und Vorschlag zmn Verdienstisteuz für Kriegshilfe. Hanunver. Bat.-Arzt Fritz Frensdorf, Sohn . des verstorbenen Julius F., erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse.- / ' Wien. Blochs Wochenschrift verzeichnet in ihrer Nr. 42 folgendeAüszeichnungen an Juden: 2 Ritterkreuze r des Franz Josef-Ordens, 1 Militärverdienstkreuz 3. Kl., . 16 silb., 22 brvnz. Signum landis, 17 gold., 3 silb/, 15 eis. Berdixnstkreüze! mit Kwne, 7: gold., 3/silb./ 36 eis. ' VÄdienstkreüze/.7 silb. Täpferkeitsmedaillen 1. Kl.-'u. 55 2. jkl. Und 186 brvnz/ Tapserkeitsmedailleiü./-

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